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Dokumentenidentifikation DE10320110A1 25.11.2004
Titel Fettungsmittel zur Herstellung und Behandlung von Leder
Anmelder BASF AG, 67063 Ludwigshafen, DE
Erfinder Lunkwitz, Ralph, Dr., 67434 Neustadt, DE;
Seitz, Andreas, 67134 Birkenheide, DE
Vertreter Patentanwälte Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann Huhn, 68165 Mannheim
DE-Anmeldedatum 06.05.2003
DE-Aktenzeichen 10320110
Offenlegungstag 25.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.11.2004
IPC-Hauptklasse C14C 9/02
IPC-Nebenklasse B01F 17/42   C09G 1/10   
Zusammenfassung Fettungsmittel zur Herstellung und/oder zur Behandlung von Leder, enthaltend
(A) mindestens ein natives Lipoid;
(B) mindestens ein auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierendes Polymer;
(C) eine Emulgatorzusammensetzung, enthaltend ein mit bis zu 12 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und ein mit mindestens 15 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, die natives Lipoid, synthetisches Polymer und eine spezifische Mischung aus verschiedenen alkoxylierten Alkanolen enthält und bevorzugt sowohl bei der Herstellung als auch der Behandlung von Leder eingesetzt werden kann, sowie die Verwendung dieses Fettungsmittels bei der Herstellung und/oder Behandlung von Leder. Ebenso betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Fettung von Leder unter Einsatz der erfindungsgemäßen Zusammensetzung. Weiter beschreibt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer speziellen Emulgatorzusammensetzung zur Herstellung und/oder Behandlung von Leder und zur Herstellung eines Fettungsmittels zur Herstellung und/oder Behandlung von Leder.

Fettungsmittel dienen bei der Lederherstellung zur Weichmachung des Leders, zur Steigerung seiner Fülle und Festigkeit und zur Schutzwirkung gegen Nässe, Schmutz, und chemische Einflüsse von außen. (siehe H. Herfeld, "Bibliothek des Leders", Bd. 4, (1985), S. 13 ff.). Handelsübliche Fettungsmittel stellen Produkte dar, die in der Regel aus chemisch modifizierten nativen Fetten, Ölen, Wachsen, Harzen und deren Derivaten und/oder Erdölfraktionen und deren Folgeprodukte bestehen (siehe H. Herfeld, "Bibliothek des Leders", Bd. 4, (1985), S. 59 ff.).

Insbesondere hochwertige Leder wie beispielsweise Autopolsterleder müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Wesentlich sind einerseits die Weichheit, andererseits die Echtheit gegenüber Licht und Wärmeeinflüssen und schließlich das so genannte Foggingverhalten. Die DIN 75201 definiert Fogging als Kondensation von verdampften flüchtigen Bestandteilen aus der Fahrzeuginnenausstattung an den Glasscheiben, insbesondere an der Windschutzscheibe. In derselben Norm werden auch ein gravimetrisches und ein reflektometrisches Verfahren zur Charakterisierung des Fogging-Verhaltens von Leder beschrieben.

In der EP 0 498 634 A2 werden spezielle Polymere für die Herstellung von so genanntem low-fogging Leder empfohlen, wobei die wässrigen Dispersionen im wesentlichen frei von organischen Lösungsmitteln sind und ein amphiphiles Copolymer enthalten, welches aus einem überwiegenden Anteil von mindestens einem hydrophoben Monomeren und einem geringen Anteil von mindestens einem hydrophilen Monomeren besteht. Die Behandlung der Leder mit diesen Dispersionen führt bei einem gravimetrischen Test nach DIN 75201 zu guten Resultaten. Reflektometrische Untersuchungen wurden nicht offenbart. Die Herstellung dieser amphiphilen Copolymere erfolgt vorzugsweise in einer wässrigen Emulsionspolymerisation. Dies führt jedoch aufgrund der unterschiedlichen Hydrophilie der einzusetzenden Monomere naturgemäß zu Problemen beim Copolymerisationsverhalten, was im Extremfall dazu führen kann, dass die Monomere in unerwünschter Weise jeweils für sich Homopolymerisate bilden. Eine weitere Folge der an sich ungünstigen Lösungsverhältnisse ist eine aufwändige Nachbearbeitung zur Zerstörung von Restmonomeren. Zur Erzielung einer guten Emulsionsstabilität ist es außerdem erforderlich, eine ausreichende Menge eines Emulgators (in den angeführten Beispielen wurde Laurylsulfat verwendet) hinzuzufügen, was bei der Lederbearbeitung zu Abwasserprobleme führen kann.

In der EP 0 466 392 B1 wird ein Verfahren zur Herstellung von Polymeren beschrieben, die sowohl seitenständige hydrophobe Gruppen als auch seitenständige alkoxylierte Gruppen enthalten und die durch eine Derivatisierung von Polymeren nach dem eigentlichen Polymerisationsprozess nach üblichen Verfahren erhalten werden. So werden bevorzugt Polymere aus einfachen Monomeren wie Acrylamid und/oder Acrylsäure durch herkömmliche Polymerisation hergestellt und danach mit einer Mischung aus primären bzw. hydrophoben Aminen und primären bzw. sekundären alkoxylierten Aminen derivatisiert. Derartige derivatisierte Polymere werden als Verdickungsmittel und Schmutzlösemittel eingesetzt.

In der EP 0 927 271 B1 wird ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Polymeren beschrieben, die durch Polymerisation von Acrylsäure und/oder Methacrylsäure und/oder deren Säurechloriden und/oder deren Anhydriden mit weiteren copolymerisierbaren wasserlöslichen Monomeren und mit copolymerisierbaren wasserunlöslichen Monomeren und anschließender Umsetzung der Polymeren mit Aminen dargestellt werden. Nach DIN 75201 B (Gravimetrie) werden für Leder, die mit den aufgeführten Beispielsprodukten behandelt worden sind, 1,2 mg bzw. 1,5 mg aufgeführt; die mit den Vergleichsprodukten (Magnopal SOF, foggingarmes Polymerfettungsmittel, und Chromopol LFC, foggingarmes Fettungsmittel auf Basis von Fischölen, beide Stockhausen GmbH & Co. KG) behandelten Leder erzielten Werte von 3,9 mg bzw., 3,5 mg. Die reflektometrischen Werte nach DIN 75201 A der Beispielprodukte sind 51 % bzw. 55 %, die der Vergleichsprodukte 34 % bzw. 40 %.

In der US 5,348,807 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem ausgewählte amphiphile Copolymere als lösungsmittelfreie fogging-arme Fettungsmittel verwendet werden.

Neben diesen Polymeren wird in der EP 0 753 585 B1 eine beschlagsarme Oberflächenbehandlung für Möbelleder und ein Verfahren beschrieben, bei dem ein speziell behandeltes natives Öl als Basis für Fettungsmittel fungiert. Verwendete native Öle sind Sojabohnen-, Lard-, Saflor- und Sonnenblumenöl. Diese Öle mit einem Fettsäuregehalt (< C16) von weniger als 3 % werden nach Destillation mit Bisulfit oder Bisulfat umgesetzt, emulgiert und angewendet.

Ebenso wächst aus ökologischen Gründen die Forderung nach hochauszehrenden Fettungsmitteln. Hierbei muss das Fettungsmittel möglichst vollständig vom Kollagen aufgenommen werden. Bei wet blue Halbfabrikaten wird das zumeist anionische Fettungsmittel durch die Chrom-(III)-Kationen fixiert. Bei wet white Halbfabrikaten, die ohne kationische Metallsalze hergestellt werden, fehlen somit diese Bindungsstellen. Dies führt dazu, dass durch Verwendung von handelsüblichen Fettungsmittel, die nach dem Stand der Technik hergestellt werden, die Badauszehrung schlecht ist, d.h. die Restflotte einen hohen CSB-Wert besitzt. Durch chemische Modifizierung des Fettungsmittels wird nach dem Stand der Technik die Badauszehrung verbessert, was in der Regel durch ein Niederschlagen der Fettungskomponenten auf der Lederoberfläche geschieht. Dies hat zur Folge, dass die Verbindungen nicht im Leder fixiert sind, was somit zu Ledern mit hohen Fogging-Werten nach DIN 75201 führt.

Allen beschriebenen Verfahren nach dem Stand der Technik ist gemeinsam, dass sie entweder Polymere oder Fettungsmittel auf nativer Basis beschreiben und dass es sich bei diesen Produkten um spezielle Stoffklassen handelt. Außerdem lassen alle diese Verfahren den Umweltaspekt in Hinblick auf eine sehr gute Flottenauszehrung außer Acht.

Die DE 101 43 949 A1 beschreibt eine Fettungsmittelmischung, die eine Kombination einer chemisch modifizierten nativen Fettungskomponente oder, alternativ, einer polymeren Komponente mit einer speziellen Emulgatorenkombination enthält und die durch exzellente ledertechnische Eigenschaften sowie eine hervorragende Flottenauszehrung gekennzeichnet ist. Diese Zusammensetzung zeichnet sich auch durch eine relativ hohe Viskosität aus, die für die praktische Anwendung in der Gerberei von großem Vorteil und daher eine wünschenswerte Eigenschaft von Lederfettungsmitteln ist.

Eine der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe war es, ein Fettungsmittel bereitzustellen, das die Nachteile der bekannten Fettungsmittel vermeidet und insbesondere die günstigen Produkteigenschaften synthetisch-polymerer und nativer Fettungsmittelkomponenten in sich vereint, was sich unter anderem durch eine Weichheit des Leders bei gleichzeitiger Festnarbigkeit und guter Fülle bei insbesondere chromfrei gegerbtem Leder ausdrückt. Ebenso sollen die vom Markt geforderten Fogging-Grenzwerte mit dem Produkt eingehalten werden können.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung ein Fettungsmittel zur Herstellung und/oder zur Behandlung von Leder, enthaltend

  • (A) mindestens ein natives Lipoid;
  • (B) mindestens ein auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierendes Polymer;
  • (C) eine Emulgatorzusammensetzung, enthaltend ein mit bis zu 12 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und ein mit mindestens 15 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch.

Im Allgemeinen existieren im Hinblick auf das native Lipoid keine besonderen Beschränkungen, solange sich die erwünschten Produkteigenschaften damit einstellen lassen. Unter anderem können als native Lipoide grundsätzlich Fette, fette Öle, Wachse und Phospholipoide eingesetzt werden.

Bevorzugt werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter anderem Phospholipoide eingesetzt – bei denen es sich bekanntermaßen um Phosphorsäurediester handelt –, bei denen die Phosphorsäure einerseits mit Glycerin oder Sphingosin und andererseits mit Cholin, Colamin, Serin oder Inositol verestert sein kann.

Ebenfalls bevorzugt werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung als native Lipoide unter anderem native Fette beziehungsweise fette Öle eingesetzt, die pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein können. Insbesondere seien etwa Glyceride natürlicher Fettsäuren mit einem ausreichenden Anteil ungesättigter Säuren genannt.

Die genannten nativen Fette bzw. fetten Öle und die Phospholipoide können jeweils allein oder als Gemisch vorliegen. So ist es möglich, ein Phospholipoid oder ein Gemisch aus zwei oder mehr Phospholipoiden oder ein Fett bzw. fettes Öl oder ein Gemisch aus zwei oder mehr Fetten bzw. fetten Ölen einzusetzen. Ebenso kann ein Gemisch aus mindestens einem Phospholipoid und mindestens einem Fett bzw. fetten Öl eingesetzt werden. Bevorzugt wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Gemisch aus mindestens einem nativen Öl und mindestens einem nativen Phospholipoid verwendet.

Im Allgemeinen können das mindestens eine native Öl und das mindestens eine native Phospholipoid als solche eingesetzt werden. Ebenso ist es beispielsweise möglich, mindestens ein natives Öl oder mindestens ein natives Phospholipoid oder sowohl mindestens ein natives Öl als auch mindestens ein natives Phospholipoid chemisch modifiziert einzusetzen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform werden Lipoidmischungen eingesetzt, bei denen jedes der nativen Öle und jedes der nativen Phospholipoide chemisch modifiziert sind.

Demgemäß beschreibt die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet, dass es als mindestens ein chemisch modifiziertes, natives Lipoid ein Gemisch, enthaltend

  • (Aa) mindestens ein chemisch modifiziertes, natives Öl und
  • (Ab) mindestens ein chemisch modifiziertes, natives Phospholipoid
enthält.

Was dieses erfindungsgemäße Gemisch aus chemisch modifiziertem, nativem Öl und chemisch modifiziertem, nativem Phospholipoid anbelangt, so existieren im Hinblick auf den Anteil des Gemischs bzw. des Fettungsmittels an den einzelnen Verbindungen keine besonderen Einschränkungen.

Im Allgemeinen weist das Gemisch gemäß (A) einen Anteil an dem mindestens einen chemisch modifizierten, nativen Öl im Bereich von 20 bis 50 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 25 bis 45 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 30 bis 40 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht des Gemischs (A), auf.

Hinsichtlich des mindestens einen chemisch modifizierten, nativen Phospholipoids weist das Gemisch gemäß (A) im allgemeinen einen Anteil im Bereich von 50 bis 80 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 55 bis 75 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 60 bis 70 Gew.-% auf.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Komponente (Aa) in einem Anteil im Bereich von 20 bis 50 Gew.-% und die Komponente (Ab) in einem Anteil im Bereich von 50 bis 80 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponente (A), enthält.

Was das wie oben beschrieben bevorzugt eingesetzte, mindestens eine chemisch modifizierte, native Öl gemäß (Aa) anbelangt, so existieren für die Art des Öls und der chemischen Modifizierung im wesentlichen keine Einschränkungen, solange die erwünschten Produkteigenschaften damit erzielt werden können. Bevorzugt werden native Öle, die eine Iodzahl von in etwa 10 bis hin zu in etwa 200 aufweisen. Native Öle mit einer niedrigen Iodzahl im genannten Bereich sind etwa Stearin- oder Tungöl, native Öle mit einer im genannten Bereich hohen Iodzahl etwa die Fischöle oder das Chaulmoograöl.

Bevorzugt werden im erfindungsgemäßen Fettungsmittel native Öle mit einer Iodzahl im Bereich von 10 bis 200, bevorzugt im Bereich von 30 bis 120 und besonders bevorzugt im Bereich von 40 bis 85 eingesetzt.

Beispiele für weiter besonders bevorzugte native Öle sind etwa Fischöl, Knochenöl, Nitöl, Klauenöl, Lardöl, Sojaöl, Rüböl, Nussöl, Olivenöl, Triolein oder Rizinusöl.

Wie bereits oben beschrieben sind diese nativen Öle im Rahmen der vorliegenden Erfindung in geeigneter Weise chemisch modifiziert. Im Allgemeinen besteht diese chemische Modifizierung darin, dass die in den nativen Ölen enthaltenen C-C-Doppelbindungen zumindest teilweise Additions- und/oder Oxidationsreaktionen unterworfen wurden. Bevorzugt werden die nativen Öle durch Addition von Sulfaten an die Doppelbindungen modifiziert, wodurch Sulfonsäuregruppen eingeführt werden. Ebenfalls bevorzugt können durch Luftoxidation Sauerstofffunktionen eingeführt werden oder Oligomerisationen eintreten. Ebenfalls bevorzugt sind Hydrolyse bzw. Teilhydrolyse der nativen Öle, Umesterungen oder ähnliche Reaktionen als chemische Modifizierung möglich.

Besonders vorteilhaft sind im Rahmen des erfindungsgemäßen Fettungsmittels modifizierte native Öle, die einen relativ hohen Oxidationsgrad und einen relativ niedrigen Sulfatisierungsgrad aufweisen, wobei sich die chemisch modifizierten Öle durch Reaktion der in den Ölen vorhandenen olefinischen Doppelbindungen mit den Oxidations- und/oder den Sulfitierungsreagenzien bilden. Insbesondere können sämtliche der in den nativen Ölen vorhandenen olefinischen Doppelbindungen oder nur ein Teil davon mit den Oxidations- und/oder den Sulfitierungsreagenzien in Reaktion treten.

Als Oxidationsreagenz wird unter anderem bevorzugt Luft eingesetzt, wobei die Umsetzung mit den in den nativen Ölen vorhandenen olefinischen Doppelbindungen bei Temperaturen beispielsweise bevorzugt im Bereich von 60 bis 80 °C erfolgt. Die Oxidation kann auch gemäß anderen, dem Fachmann bekannten Arten erfolgen. Der Begriff "relativ hoher Oxidationsgrad", wie er Rahmen der vorliegenden Anmeldung verwendet wird, bezeichnet einen Oxidationsgrad der nativen Öle, aufgrund dessen der Unterschied der spezifischen Gewichte des Öls vor und nach der Oxidation, &Dgr;d, im allgemeinen im Bereich von 0,01 bis 0,1 g/ml, bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 0,07 g/ml und besonders bevorzugt im Bereich von 0,02 bis 0,05 g/ml liegt.

Die oben angesprochene Sulfitierung erfolgt im Allgemeinen durch Umsetzung des nativen Öls mit wässriger Bisulfitlauge. Sie kann auch gemäß anderen, dem Fachmann bekannten Methoden erfolgen. Der Begriff "relativ niedriger Sulfitierungsgrad", wie er Rahmen der vorliegenden Anmeldung verwendet wird, bezeichnet einen Sulfitierungsgrad der nativen Öle, der aus einer Umsetzung des nativen Öls mit im allgemeinen 2 bis 8 Gew.-% und bevorzugt 3 bis 5 Gew.-% Sulfit, gerechnet als Natriumbisulfit (Na2S2O5) und bezogen auf das Gewicht des nativen Öls, resultiert.

Als ganz besonders bevorzugtes chemisch modifiziertes, natives Öl wird im erfindungsgemäßen Fettungsmittel ein wie oben beschriebenes oxidiertes und sulfatisiertes Öl, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Fischöl, Klauenöl, Lardöl, Sojaöl, Rüböl, Nussöl, Olivenöl und Rizinusöl, eingesetzt, wobei weiter bevorzugt als chemisch modifiziertes, natives Öl oxidiertes und sulfatisiertes Rüböl verwendet wird.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein chemisch modifizierte, natives Öl gemäß (Aa) oxidiertes, sulfatisiertes Rüböl ist.

Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fettungsmittels wird oxidiertes, sulfatisiertes Rüböl als einziges chemisch modifiziertes, natives Öl gemäß (Aa) eingesetzt.

Als besonders bevorzugte Phospholipoide seien etwa Lecithin und Kephalin genannt, wobei, wie oben beschrieben, beispielsweise auch chemisch nicht modifiziertes oder chemisch nicht modifiziertes Kephalin eingesetzt werden kann.

Demgemäß beschreibt die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein natives Phospholipoid chemisch nicht modifiziertes Lecithin ist.

Weiter bevorzugt sind modifizierte Phospholipoide, die partiell acetyliert sind, bei denen also gemäß dem Fachmann bekannten Methoden zum Teil eine veresterte Fettsäure durch veresterte Essigsäure ersetzt wurde. Durch diese partielle Umesterung kann die Viskosität und die Hydrophilie des modifizierten Phospholipoids eingestellt werden. Als besonders bevorzugtes modifiziertes Phospholipoid wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung acetyliertes Lecithin eingesetzt.

Der Acetylierungsgrad des modifizierten Phospholipoids liegt dabei im allgemein im Bereich von bis zu 60 %, bevorzugt im Bereich von bis zu 50 %, besonders bevorzugt im Bereich von 30 bis 50 % und insbesondere bevorzugt im Bereich von 35 bis 45 %.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein chemisch modifiziertes, natives Phospholipoid acetyliertes Lecithin ist.

Was das mindestens eine auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierendes Polymer anbelangt, so existieren diesbezüglich keine besonderen Beschränkungen, solange die erwünschte Produkteigenschaft damit erzielbar ist.

Das erfindungsgemäß eingesetzte, auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierende Polymer weist im allgemeinen ein Molekulargewicht Mw im Bereich von 2.500 bis 150.000 g/mol, bevorzugt im Bereich von 5.000 bis 130.000 g/mol, weiter bevorzugt im Bereich von 10.000 bis 110.000 g/mol, weiter besonders bevorzugt im Bereich von 25.000 bis 100.000 g/mol und insbesondere bevorzugt im Bereich von 50.000 bis 90.000 g/mol auf

Weiter bevorzugt wird im erfindungsgemäßen Verfahren das Polymer als wässrige Lösung oder Dispersion mindestens eines Salzes des Polymers eingesetzt.

Demgemäß liegt mindestens eine Carboxylgruppe des erfindungsgemäß eingesetzten Polymers als Salz vor, wobei als bevorzugte Kationen dieses Salzes einwertige Ionen wie beispielsweise die Alkalimetallionen wie etwa Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium oder Cäsium oder ein Ammoniumion verwendet werden, wobei als Ammoniumion beispielsweise NH4+ oder auch ein geeignetes Mono-, Di-, Tri- oder Tetraalkylammoniumion verwendet werden können.

Das erfindungsgemäß eingesetzte Polymersalz kann beispielsweise ein oder auch mehrere verschiedene der oben genannten Kationen aufweisen. Im Falle, dass zwei oder mehr unterschiedliche Polymere eingesetzt werden, können die unterschiedlichen Polymere unabhängig voneinander ein einziges oder zwei oder mehr unterschiedliche der oben genannten Kationen aufweisen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wird das mindestens eine Polymer als Natriumsalz eingesetzt.

Wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ein Acrylsäure-Homopolymerisat eingesetzt, so liegen im allgemeinen im Bereich von 20 bis 80 %, bevorzugt im Bereich von 30 bis 70 % und besonders bevorzugt im Bereich von 40 bis 60 % der Carboxylgruppen des Polymers als Salz, besonders bevorzugt als Natriumsalz vor.

Wird gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ein Methacrylsäure-Homopolymerisat eingesetzt, so liegen im allgemeinen im Bereich von 5 bis 60 %, bevorzugt im Bereich von 10 bis 50 % und besonders bevorzugt im Bereich von 20 bis 40 % der Carboxylgruppen des Polymers als Salz, besonders bevorzugt als Natriumsalz vor.

Bevorzugt werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung Homopolymerisate aus Acrylsäuremonomeren und Homopolymerisate aus Methacrylsäuremonomeren eingesetzt, wobei weiter bevorzugt Homopolymerisate aus Acrylsäuremonomeren eingesetzt werden.

Demgemäß beschreibt die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Polymer gemäß (B) eine Polyacrylsäure ist.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das mindestens eine Polymer gemäß (B) eine Polyacrylsäure mit einem Molekulargewicht im Bereich von 2.500 bis 150.000 g/mol ist.

Dabei können im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch Gemische aus zwei oder mehr Polyacrylsäuren eingesetzt werden, wobei die Molekulargewichte der unterschiedlichen Polyacrylsäuren in den oben genannten Bereichen liegen. Demgemäß sind beispielsweise Polyacrylsäuremischungen denkbar, bei denen eine Polyacrylsäure ein Molekulargewicht Mw im Bereich von 2.500 bis 70.000 g/mol oder 5.000 bis 50.000 g/mol oder 10.000 bis 25.000 g/mol und eine andere Polyacrylsäure ein Molekulargewicht Mw im Bereich von 70.000 bis 150.000 g/mol oder 90.000 bis 130.000 g/mol oder 100.000 bis 110.000 g/mol aufweist. Ebenso sind auch Mischungen aus drei oder mehr Polyacrylsäuren mit unterschiedlichem Molekulargewicht denkbar.

Ebenso sind in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung auch Mischungen aus mindestens einem Acrylsäure-Homopolymerisat und mindestens einem Methacrylsäure-Homopolymerisat einsetzbar, wobei die einzelnen unterschiedlichen Homopolymerisate unabhängig voneinander jeweils unterschiedliche Molekulargewichte aufweisen können.

Statt oder zusätzlich zu den oben beschriebenen Homopolymerisaten können erfindungsgemäß auch Copolymere aus Acrylsäure und Methacrylsäure eingesetzt werden. Statt Acrylsäure oder Methacrylsäure können als Comonomer andere ethylenisch ungesättigte Monomere wie beispielsweise Itakensäure, Fumarsäure, Maleinsäure oder deren Anhydride eingesetzt werden. Ebenso ist die Verwendung von geeigneten, sauer oder basisch substituierten Acrylaten oder Methacrylaten möglich. Ebenso sind beispielsweise Terpolymere aus Acrylsäure, Methacrylsäure und einem der oben genannten weiteren Monomere einsetzbar.

Wie bereits oben beschrieben, werden die Polymere erfindungsgemäß bevorzugt als wässrige Lösung oder Dispersion eingesetzt. Je nach Polymer oder Polymergemisch ist es hierbei möglich, dass in der wässrigen Mischung mindestens ein Polymer gelöst und mindestens ein weiteres Polymer dispergiert vorliegt.

Die wässrige Lösung oder Dispersion enthält das Polymer im Allgemeinen in einem Anteil im Bereich von 5 bis 40 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 10 bis 40 Gew.-%, weiter bevorzugt im Bereich von 20 bis 40 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 25 bis 35 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der wässrigen Lösung oder der wässrigen Dispersion.

Die wässrige Lösung oder Dispersion kann zusätzlich zu Wasser mindestens einen Lösungsvermittler oder mindestens ein weiteres Lösungsmittel oder sowohl mindestens einen Lösungsvermittler oder mindestens ein weiteres Lösungsmittel enthalten. Als Lösungsvermittler sind beispielsweise Glykole zu nennen, wobei beispielsweise Diethylenglykol, Dipropylenglykol, Butyldiglykol, Hexylenglykol oder Oligoethylenglykole mit 3 bis 7 Ethyleneinheiten weiter bevorzugt sind Was die Emulgatorzusammensetzung gemäß (C) anbelangt, so existieren bezüglich der einzelnen Alkanole und der Fettalkohole im Wesentlichen keine Beschränkungen.

Bei den Alkylenoxideinheiten handelt es sich im Allgemeinen um Alkylenoxideinheiten mit mindestens 2 C-Atomen, bevorzugt mit 2 bis 4 C-Atomen und besonders bevorzugt mit 2 bis 3 C-Atomen. Insbesondere bevorzugt sind Ethylenoxideinheiten. Die Alkylenoxideinheiten der jeweiligen Polyetherketten können gleich oder verschieden sein. Im letzteren Fale können die Alkylenoxideinheiten statistisch oder blockweise oder teilweise blockweise angeordnet sein.

Die erfindungsgemäß eingesetzten alkoxylierten Alkanole bzw. Fettalkohole werden im Allgemeinen aus der Umsetzung der entsprechenden Alkanole oder Gemischen aus zwei oder mehr davon bzw. Fettalkohole oder Gemischen aus zwei oder mehr davon mit den gewünschten Molmengen der Alkylenoxide wie beispielsweise Ethylenoxid, Propylenoxid oder Butylenoxid erhalten. In Abhängigkeit davon, wie die Alkylenoxide den Ansätzen zudosiert werden, können gezielt statistische oder blockartige oder sowohl statistische als auch blockartige Polyetherketten erzeugt werden. Solche Umsetzungen können beispielsweise durch geringe Wassermengen und/oder Alkalizusätze katalysiert werden.

Die erfindungsgemäßen Emulgatorzusammensetzungen werden im Allgemeinen durch Mischen der Komponenten unter Rühren und gegebenenfalls leichter Erwärmung hergestellt, woraufhin die fertige Emulgatormischung zur Herstellung des erfindungsgemäßen Fettungsmittels eingesetzt wird.

Die Emulgatorzusammensetzung kann gegebenenfalls durch Wasserzusatz in eine Lösung überführt werden, die beispielsweise bevorzugt einen Festkörpergehalt im Bereich von in etwa 40 bis in etwa 80 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulgatorzusammensetzung, aufweist. Andere Konzentrationen der Emulgatorzusammensetzungen sind möglich. Diese Lösung kann dann zur Herstellung des erfindungsgemäßen Fettungsmittels eingesetzt werden.

Ebenso ist es denkbar, die einzelnen Komponenten der Emulgatorzusammensetzung bei der Herstellung des Fettungsmittels getrennt voneinander zuzusetzen, ohne vorher ein Gemisch der einzelnen Emulgatorkomponenten herzustellen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fettungsmittels wird ein mit mindestens 15 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch eingesetzt, das zum einen ein mit 15 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch und zum anderen ein mit 40 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch enthält.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es als Komponente (C)

  • (Ca) ein mit 4 bis 12 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und
  • (Cb) ein mit 15 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch und
  • (Cc) ein mit 40 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch
enthält.

Ebenso beschreibt die vorliegende Erfindung auch die Emulgatorzusammensetzung an sich, enthaltend

  • (Ca) ein mit 4 bis 12 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und
  • (Cb) ein mit 15 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch und
  • (Cc) ein mit 40 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch.

Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fettungsmittels weisen die Emulgatorkomponente gemäß (Ca) im Mittel 8 bis 17 C-Atome, besonders bevorzugt 10 bis 17 C-Atome und besonders bevorzugt im Mittel 13 bis 15 C-Atome, und die Emulgatorkomponenten gemäß (Cb) und (Cc) unabhängig voneinander im Mittel 14 bis 20 C-Atome, besonders bevorzugt im Mittel 16 bis 18 C-Atome auf.

Ferner sind Emulgatorzusammensetzungen bevorzugt, bei denen die Komponente (Ca) im Mittel 5 bis 10 Alkylenoxid-Einheiten, die Komponente (Cb) im Mittel 20 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten und die Komponente (Cc) im Mittel 50 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten aufweisen.

Die Emulgatorzusammensetzung (C) enthält die Komponente (Ca) im allgemeinen zu einem Anteil im Bereich von 40 bis 80 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 45 bis 75 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 50 bis 70 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulgatorzusammensetzung.

Die Komponente (Cb) ist in der Emulgatorzusammensetzung (C) im allgemeinen zu einem Anteil im Bereich von 10 bis 50 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 10 bis 40 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 15 bis 30 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulgatorzusammensetzung, enthalten.

Die Komponente (Cc) ist in der Emulgatorzusammensetzung (C) im allgemeinen zu einem Anteil im Bereich von 10 bis 50 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 10 bis 40 Gew.-% und besonders bevorzugt im Bereich von 15 bis 30 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulgatorzusammensetzung, enthalten.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Emulgatorzusammensetzung gemäß (C) die Komponente (Ca) in einem Anteil im Bereich von 40 bis 80 Gew.-%, die Komponente (Cb) in einem Anteil von 10 bis 50 Gew.-% und die Komponente (Cc) in einem Anteil von 10 bis 50 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht der Komponente (C), enthält.

Ebenso beschreibt die vorliegende Erfindung daher auch die Emulgatorzusammensetzung an sich, enthaltend

  • (Ca) zu 50 bis 70 Gew.-% ein mit 5 bis 10 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C13- bis C15-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und
  • (Cb) 15 bis 30 Gew.-% ein mit 20 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C16- bis C18-Fettalkoholgemisch und
  • (Cc) 15 bis 30 Gew.-% ein mit 50 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C16- bis C18-Fettalkoholgemisch,
wobei die Gewichtsprozentangaben jeweils bezogen sind auf das Gewicht der Komponente (C) und die Summe der Gew.-%-Angaben aus (Ca), (Cb) und (Cc) 100 ergeben.

Ganz allgemein beschreibt die vorliegende Erfindung auch die Verwendung der wie oben beschriebenen Emulgatorzusammensetzung sowie der Komponente (Ca) oder (Cb) oder (Cc) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) oder der Komponenten (Ca) und (Cc) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) und (Cc) zur Herstellung eines Fettungsmittels Herstellung und/oder zur Behandlung von Leder.

Ebenso beschreibt die vorliegende Erfindung ganz allgemein die Verwendung der Komponente (Ca) oder (Cb) oder (Cc) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) oder der Komponenten (Ca) und (Cc) oder der Komponenten (Ca) und (Cb) und (Cc) zur Herstellung und/oder Behandlung von Leder.

Im Allgemeinen enthalten die erfindungsgemäßen Fettungsmittel die Komponenten (A), (B) und (C) in Anteilen im Bereich von 50 bis 90 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (A), im Bereich von 5 bis 25 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (B) und im Bereich von 1 bis 10 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (C), wobei das Gewicht der Komponente (B) als das Gewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion des mindestens einen Polymers gerechnet wird.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Fettungsmittel, wie oben beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Komponente (A) in einem Anteil im Bereich von 50 bis 90 Gew.-%, die Komponente (B) in einem Anteil im Bereich von 5 bis 25 Gew.-% und die Komponente (C) in einem Anteil im Bereich von 1 bis 10 Gew.-% enthält, wobei das Gewicht der Komponente (B) als das Gewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion des mindestens einen Polymers gerechnet wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Fettungsmittel die Komponenten (A), (B) und (C) in Anteilen im Bereich von 55 bis 85 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (A), im Bereich von 10 bis 25 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (B) und im Bereich von 2 bis 9 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (C), wobei das Gewicht der Komponente (B) als das Gewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion des mindestens einen Polymers gerechnet wird.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Fettungsmittel die Komponenten (A), (B) und (C) in Anteilen im Bereich von 60 bis 80 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (A), im Bereich von 10 bis 20 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (B) und im Bereich von 3 bis 8 Gew.-% hinsichtlich der Komponente (C), wobei das Gewicht der Komponente (B) als das Gewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion des mindestens einen Polymers gerechnet wird.

Neben den oben beschriebenen Komponenten (A), (B) und (C) können die erfindungsgemäßen Fettungsmittel noch weitere geeignete Bestandteile enthalten. Beispielsweise können weitere aus dem Stand der Technik bekannte Fettungsmittel im erfindungsgemäßen Fettungsmittel enthalten sein. Weiter können zusätzliche Emulgatoren und/oder Verdünnungsmittel wie insbesondere Wasser enthalten sein. Bevorzugt sind beispielsweise Glykole im Fettungsmittel enthalten, wobei beispielsweise Diethylenglykol, Dipropylenglykol, Butyldiglykol, Hexylenglykol oder Oligoethylenglykole mit 3 bis 7 Ethyleneinheiten weiter bevorzugt sind. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Zusammensetzung Dipropylenglykol.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthält eine erfindungsgemäße Zusammensetzung den genannten, mindestens einen weiteren Bestandteil wie beispielsweise bevorzugt das mindestens eine Glykol, bevorzugt Dipropylenglykol, in einem Anteil im Bereich von im allgemeinen 1 bis 20 Gew.-%, bevorzugt von 3 bis 17 Gew.-% und besonders bevorzugt von 5 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann gemäß sämtlicher geeigneter Methoden hergestellt werden. Insbesondere ist die Reihenfolge, in der die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung enthaltenen Bestandteile zusammengegeben werden, im wesentlichen beliebig, solange die Verarbeitbarkeit gewährleistet ist. Insbesondere ist es bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung denkbar, dass beispielsweise eine Mesophase auftritt, die sich beispielsweise nachteilig auf die Rührbarkeit der Zusammensetzung auswirkt. Daher ist es bevorzugt, dass beispielsweise das mindestens eine native Lipoid vorgelegt wird, im Anschluss daran das mindestens eine auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierende Polymer zugegeben wird und daraufhin die Emulgatorzusammensetzung zugegeben wird. Danach kann sich beispielsweise die Zugabe weiteren Lösungsmittels, beispielsweise zur Einstellung des gewünschten Verdünnungsgrades, anschließen. In einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform wird die Emulgatorzusammensetzung nicht in einem separaten Schritt hergestellt und dann als solche zugegeben, sondern die Bestandteile der Emulgatorzusammensetzung einzeln und nacheinander zur Herstellung des erfindungsgemäßen Fettungsmittels eingesetzt. Wird als das mindestens eine Lipoid beispielsweise ein modifiziertes, natives Öl und ein natives Phospholipid eingesetzt, so ist es besonders bevorzugt, zuerst das Öl vorzulegen und anschließend das Phospholipid zuzugeben, wobei weiter bevorzugt das Öl und das Phospholipid bei einer Temperatur im Bereich von 40 bis 50 °C miteinander gemischt werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung der oben beschriebenen Fettungsmittel bei der Herstellung und/oder der Behandlung von Leder. Insbesondere werden die erfindungsgemäßen Fettungsmittel eingesetzt, um Leder weich zu machen, seine Fülle und Festigkeit zu steigern und es gegen Nässe, Schmutz und äußere chemische Einflüsse zu schützen.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung auch die Verwendung eines Fettungsmittels, wie oben beschrieben, bei der Herstellung oder der Behandlung oder bei der Herstellung und Behandlung von Leder und Häuten.

Bei der erfindungsgemäßen Verwendung können die erfindungsgemäßen Fettungsmittel unverdünnt oder beispielsweise als wässrige Dispersion eingesetzt werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten solche wässrige Dispersionen Feststoffe in einem Anteil im Bereich von 40 bis 80 Gew.-%, weiter bevorzugt im Bereich von 50 bis 80 Gew.-% und insbesondere im Bereich von 60 bis 75 Gew.-%.

Daher betrifft die vorliegender Erfindung auch ein Verfahren zur Fettung von Leder und Häuten, wobei das Leder oder die Häute mit mindestens einer wässrigen Dispersion in Kontakt gebracht werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die mindestens eine wässrige Dispersion ein wie oben beschriebenes Fettungsmittel in einem Anteil von 40 bis 80 Gew.-% enthält.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es besonders bevorzugt, das Fettungsmittel, enthaltend die oben genannten Komponenten, als hochkonzentriertes Produkt herzustellen. Auf diese Weise ist es für den Gerber möglich, das Produkt gemäß seiner eigenen Vorstellungen und Vorgaben entsprechend zu verdünnen und spezifisch einzusetzen. Für solchermaßen konzentrierte Fettungsmittelzusammensetzungen fallen weiterhin aufgrund geringeren Gewichts niedrigere Transportkosten an. Im Falle dieses hochkonzentrierten Produktes ist es beispielsweise bevorzugt, das Produkt vor der Anwendung vorzuverdünnen, wobei Verdünnungsgrade im Bereich von beispielweise 1:4 bis 1:5 bevorzugt sind. Ein Verdünnungsgrad von 1:4 bedeutet dabei, dass pro Gewichtsteil Produkt 4 Gewichtsteile Lösungsmittel wie beispielsweise bevorzugt Wasser eingesetzt werden.

In den folgenden Beispielen wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.

Beispiele 1: Herstellung eines erfindungsgemäßen Fettungsmittels

In einem Rührkessel mit Ankerrührer wurden 500 kg oxidiertes, oxidiertes sulfatiertes Rüböl (&Dgr;d = 0,03, organisch gebundenes SO3 4%) mit 900 kg acetyliertem Sojalecithin bei 40° C gemischt.

Nach 1 h wurden nacheinander 300 kg eines Natriumsalzes einer Polyacrylsäure (0,5 mol NaOH bezogen auf COOH der Polyacrylsäure, pH 4,5 bis 5,5, Feststoffgehalt 30%, Mw = 70.000 g/mol), 60 kg eines C13/C15-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C13/C15-ethoxylat mit 7 mol EO), 20 kg eines C16/C18-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C16/C18-ethoxylat mit 80 mol EO) und 20 kg eines weiteren C16/C18-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C16/C18-ethoxylat mit 25 mol EO) sowie 200 kg Dipropylenglykol zugemischt.

Zur vollständigen Homogenisierung wurde noch 1 h nachgerührt.

Beispiel 2: Herstellung der eines Vergleichsfettungsmittels

In einem Rührerkolben wurden 500 g oxidiertes, oxidiertes sulfatiertes Rüböl (&Dgr;d = 0,03, organisch gebundenes SO3 4%) bei 40°C vorgelegt.

Danach wurden nacheinander 300 g eines Natriumsalzes einer Polyacrylsäure (0,5 mol NaOH bezogen auf COOH der Polyacrylsäure, pH 4,5 bis 5,5, Feststoffgehalt 30%, Mw = 70.000 g/mol), 60 g eines C13/C15-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C13/C15-ethoxylat mit 7 mol EO), 20 g eines C16/C18-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C16/C18-ethoxylat mit 80 mol EO) und 20 g eines weiteren C16/C18-Fettalkoholgemisches (Fettalkohol-C16/C18-ethoxylat mit 25 mol EO) sowie 200 g Dipropylenglykol zugemischt.

Zur vollständigen Homogenisierung wurde noch 1 h nachgerührt.

Beispiel 3: Lederherstellung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Fettungsmittels

100 Gewichtsteile Chromrindleder der Falzstärke 1,4 bis 1,6 mm wurden in 100 Gewichtsteilen Wasser bei 35°C eingelegt und durch Zusatz von Natriumformiat und Natriumhydrogencarbonat auf einen pH-Wert von 4,5 eingestellt. Das Leder wurde bei 35°C über 90 min im Fass gewalkt und anschließend mit 100 Gewichtsteilen Wasser gewaschen.

Nach Ablassen der Flotte erfolgte die Nachgerbung dadurch, dass erneut 100 Gewichtsteile Wasser (alles bei 35°C), dann 2 Gewichtsteile hochmolekularen Polymergerbstoffs (Relugan® RE) zugegeben wurden. Nach 15 min Bewegen im Fass wurde 1 Gewichtsteil synthetischer Hilfsgerbstoff (Tamol® M) zugegeben und für weitere 15 min. bewegt. Jetzt erfolgte eine Zugabe von 4 Gewichtsteilen vegetabilen Gerbstoffs (Mimosa) und 4 Gewichtsteilen Harzgerbstoff (Relugan® D und S).

Nach 60 Minuten Bewegung wurde der pH mit Natriumbicarbonat auf 5,5 eingestellt. Danach wurden 1,5 Gewichtsteile eines sauer-substantiven Lederfarbstoffs (Luganil® Braun NGB) zugesetzt. Nach 45 Minuten im bewegten Fass wurde während 30 Minuten der pH mit Ameisensäure zur Fixierung auf 3,6 eingestellt. Jetzt wurde die Flotte erneut abgelassen und mit 100 Gewichtsteilen Wasser mit 60°C gewaschen.

Anschließen erfolgte die Fettung dadurch, dass erneut 100 Gewichtsteile Wasser (60°C) und 5 Gewichtsprozent des gemäß Beispiel 1 hergestellten Fettungsmittels in Verdünnung 1:5 mit Wasser zugegeben wurden.

Dann wurde 60 min im Fass bei 60°C gewalkt, erneut 100 Gewichtsteile Wasser zugegeben, 15 min gewalkt, durch Zugabe von Ameisensäure der pH auf 3,7 eingestellt und durch Zugabe eines kationischen Fixiermittels (Bastamol® B) das Fett fixiert. Nach Ablassen der Flotte und erneutem Waschen mit 200 Gewichtsteilen Wasser wurde das Leder getrocknet (Hängetrocknen), konditioniert und gestollt.

Das so erhaltene Leder war gekennzeichnet durch eine hervorragende Weichheit bei gleichzeitiger Festheit des Narbens, eine exzellente Fülle und angenehmen, samtartigen Griff.

Beispiel 4: Lederherstellung unter Verwendung des Vergleichsfettungsmittels

Beispiel 4 wurde analog Beispiel 3 durchgeführt, wobei im Fettungsschritt statt des erfindungsgemäßen Fettungsmittels das gemäß Beispiel 2 hergestellte Vergleichsfettungsmittel eingesetzt wurde.

Das so erhaltene Leder war gekennzeichnet durch eine nur mittlere Weichheit bei mangelhafter Festheit des Narbens und guter Fülle. Auch fehlte der angenehme, samtartige Griff des im Beispiel 3 beschriebenen Leders.


Anspruch[de]
  1. Fettungsmittel zur Herstellung und/oder zur Behandlung von Leder, enthaltend

    (A) mindestens ein natives Lipoid;

    (B) mindestens ein auf den Monomeren Acrylsäure und/oder Methacrylsäure basierendes Polymer;

    (C) eine Emulgatorzusammensetzung, enthaltend ein mit bis zu 12 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und ein mit mindestens 15 Alkylenoxideinheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch.
  2. Fettungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als mindestens ein natives Lipoid ein Gemisch, enthaltend

    (Aa) mindestens ein chemisch modifiziertes, natives Öl in einem Anteil im Bereich von 20 bis 50 Gew.-% und

    (Ab) mindestens ein natives Phospholipid in einem Anteil im Bereich von 50 bis 80 Gew.-%,

    jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponente (A), enthält.
  3. Fettungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein chemisch modifizierte, natives Öl gemäß (Aa) oxidiertes, sulfatisiertes Rüböl ist.
  4. Fettungsmittel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein chemisch modifiziertes, natives Phospholipid acetyliertes Lecithin ist.
  5. Fettungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Polymer gemäß (B) eine Polyacrylsäure mit einem Molekulargewicht im Bereich von 2.500 bis 150.000 g/mol ist.
  6. Fettungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es als Komponente (C)

    (Ca) ein mit 4 bis 12 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C6- bis C17-Alkanol oder ein Gemisch aus zwei oder mehr solcher Alkanole und

    (Cb) ein mit 15 bis 30 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch und

    (Cc) ein mit 40 bis 100 Alkylenoxid-Einheiten alkoxyliertes C12- bis C24-Fettalkoholgemisch

    enthält.
  7. Fettungsmittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Emulgatorzusammensetzung gemäß (C) die Komponente (Ca) in einem Anteil im Bereich von 20 bis 60 Gew.-%, die Komponente (Cb) in einem Anteil von 20 bis 70 Gew.-% und die Komponente (Cc) in einem Anteil von 10 bis 50 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht der Komponente (C), enthält.
  8. Fettungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es die Komponente (A) in einem Anteil im Bereich von 50 bis 90 Gew.-%, die Komponente (B) als wässrige Lösung oder Dispersion in einem Anteil im Bereich von 5 bis 25 Gew.-% und die Komponente (C) in einem Anteil im Bereich von 1 bis 10 Gew.-% enthält, wobei das Gewicht der Komponente (B) als das Gewicht der wässrigen Lösung oder Dispersion gerechnet wird.
  9. Verwendung eines Fettungsmittels gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 bei der Herstellung oder der Behandlung oder bei der Herstellung und Behandlung von Leder und Häuten.
  10. Verfahren zur Fettung von Leder und Häuten, wobei das Leder oder die Häute mit mindestens einer wässrigen Dispersion in Kontakt gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine wässrige Dispersion ein Fettungsmittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 in einem Anteil von 40 bis 80 Gew.-% enthält.
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