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Dokumentenidentifikation DE102004008228A1 02.12.2004
Titel Rollwagen
Anmelder Schaupp, Bianca, 81245 München, DE
Erfinder Schaupp, Bianca, 81245 München, DE
Vertreter Arth, Bucher & Kollegen, 82152 Planegg
DE-Anmeldedatum 19.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004008228
Offenlegungstag 02.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.12.2004
IPC-Hauptklasse A47B 63/00
IPC-Nebenklasse A47B 55/00   A47B 96/02   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Rollwagen (10) mit wenigstens drei Rädern (12, 14) und/oder Rollen und Stützvorrichtungen (16, 18) für mindestens einen Boden (20, 22). Ein erster, unterster Boden (20) des Rollwagens (10) ist gegenüber seinen Befestigungen (24, 26) an den Stützvorrichtungen (16, 18) des Rollwagens (10) derart abgesenkt, dass er einerseits einen für eine leichte Beweglichkeit des Rollwagens ausreichend großen Abstand (28) zum Fußboden (30) aufweist und andererseits die beim Abstellen des Rollwagens (10) unter einem Schreibtisch (32) zur Verfügung stehende Höhe (34) optimal genutzt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rollwagen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Aus der DE 41 33 816 A1 ist ein Rollcontainer bekannt, der unter einem Schreibtisch abgestellt werden kann. Allerdings weist dieser Rollcontainer eine eingeschränkte Beweglichkeit auf, da er nur zwei Räder an seiner Rückseite besitzt. Um ihn zu bewegen, muss er an seiner Vorderseite angehoben werden, ggf. unter Zuhilfenahme einer speziell dafür vorgesehen Vorrichtung. Ist der Container beladen, kann es zudem sehr mühsam sein, ihn zum Bewegen anzuheben. Insgesamt ist die Handhabung in der Praxis daher vor allem dann umständlich, wenn der Rollcontainer häufig bewegt werden muss.

Aus der US 3,726,535 ist ein Vielzweck-Rollwagen bekannt, der vier verschwenkbare Räder aufweist und daher sehr leicht bewegbar ist. Aufgrund seiner Beweglichkeit eignet sich dieser Rollwagen für beengte Platzverhältnisse. Allerdings beanspruchen die Räder des Rollwagens eine bestimmte Höhe, so dass beim Abstellen unter einem Schreibtisch wertvoller Stauraum verschenkt wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Rollwagen vorzuschlagen, der leicht beweglich und unter einem Schreibtisch abstellbar ist sowie möglichst viel Stauraum bietet.

Diese Aufgabe wird durch einen Rollwagen mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, die unterste Stauraumebene eines Rollwagens mit wenigstens drei Rädern oder Rollen gegenüber den Befestigungen dieser Ebene an Stützvorrichtungen des Rollwagens so weit abzusenken, dass einerseits ein ausreichend großer Abstand zum Boden zum leichten Verfahren des Rollwagens besteht und andererseits die beim Abstellen des Rollwagens unter einem Schreibtisch zur Verfügung stehende Höhe optimal genutzt wird. Hierdurch wird es insbesondere ermöglicht, einen Rollwagen zu schaffen, der unter der Tischplatte eines Schreibtisches abgestellt werden und der auf zwei übereinander angeordneten Ebenen handelsübliche DIN-A4-Ordner aufnehmen kann. Bisher war die Unterbringung von zwei derartigen übereinander angeordneten Ordner unter einer Schreibtischplatte in einem leicht beweglichen Rollwagen oder -container nicht möglich.

Die Erfindung betrifft nun einen Rollwagen mit wenigstens drei Rädern und/oder Rollen und Stützvorrichtungen für mindestens einen Boden. Ein erster, unterster Boden des Rollwagens ist gegenüber seinen Befestigungen an den Stützvorrichtungen des Rollwagens derart abgesenkt, dass er einerseits einen für eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens ausreichend großen Abstand zum Fußboden aufweist und andererseits die beim Abstellen des Rollwagens unter einem Schreibtisch zur Verfügung stehende Höhe optimal genutzt wird.

Vorzugsweise ist der unterste Boden wannenförmig ausgebildet und an seinen seitlich Rändern bzw. Kanten an einer oder mehreren Stützvorrichtungen des Rollwagens befestigt.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der unterste Boden ein Blechboden mit einer Blechstärke von etwa 3 mm. Eine derartige Blechstärke hat sich als guter Kompromiss zwischen Stabilität und Kosten herausgestellt.

Die Stützvorrichtungen können Vierkantrohre oder -hölzer oder Seitenteile des Rollwagens sein. Als Seitenteile können beispielsweise Echtholz- oder Spannplatten verwendet werden. Ebenso können andere Materialien für die Stützvorrichtungen wie beispielsweise Metall-, insbesondere Blech- oder Aluminiumstreben oder -platten eingesetzt werden. Bei der Wahl der Materialien sollte darauf geachtet werden, dass auch bei der maximal zulässigen Beladung des Rollwagens insbesondere mit Akten, Ordnern und/oder Büchern eine ausreichende Stabilität gewährleistet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Rollwagens ist ein zweiter Boden in einem derartigen Abstand vom ersten, untersten Boden an den Stützvorrichtungen des Rollwagens befestigt, dass zwischen ersten und zweiten Boden handelsübliche Aktenordner passen. Dadurch eignet sich der Rollwagen ideal zur platzsparenden Unterbringung von Ordnern unter einem Schreibtisch. Vor allem aufgrund seiner Beweglichkeit eignet er sich auch zur Aufnahme von häufig benutzten Gegenständen, z.B. Ordern, die täglich benutzt werden. Der Rollwagen kann dann leicht von einer Position unterhalb einer Schreibtischplatte herausgezogen werden, um einen gerade benötigten Ordner entnehmen zu können.

Die Räder oder Rollen sind an den Stützvorrichtungen insbesondere derart angebracht, dass ihre Drehachse jeweils etwa in Höhe des oder höher als der erste(n), unterste(n) Boden(s) angeordnet ist.

Vorzugsweise sind die Räder oder Rollen an der Unterseite der Stützvorrichtungen befestigt.

Die Stützvorrichtungen können auch hohl sein oder Aufnahmen aufweisen, in denen die Räder oder Rollen derart darin befestigt werden können, dass sie teilweise verdeckt sind.

Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.

In der Beschreibung, in den Ansprüchen, in der Zusammenfassung und in den Zeichnungen werden die in der hinten angeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet.

Die Zeichnungen zeigen in:

1 ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rollwagens für die Aufbewahrung von insgesamt acht handelsüblichen DIN-A4-Ordnern;

2 eine Seitenansicht des in 1 dargestellten Rollwagens;

3 eine Draufsicht von oben auf den in 1 dargestellten Rollwagen;

4 die Platzierung des Rollwagens von 1 unter einem herkömmlichen Schreibtisch, genauer gesagt unter dessen Tischplatte;

5 ein Ausführungsbeispiel eines Deckelblechs für den in 1 dargestellten Rollwagen;

6 ein Ausführungsbeispiel des ersten, untersten Bodenblechs des Rollwagens von 1;

7A ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rollwagens für die Aufbewahrung von insgesamt zehn handelsüblichen DIN-A4-Ordnern und jeweils kleinen Ordnern in den Seitenteilen des Rollwagens in Vorderansicht;

7B eine Seitenansicht des Rollwagens von 7A;

7C eine Vorderansicht des Rollwagens von 7A ohne Ordner; und

7D eine Draufsicht auf den Rollwagen von 7A.

Im folgenden können gleiche und funktional gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein.

In 1 ist ein Rollwagen 10 für insgesamt acht handelsübliche DIN A4 Ordner 40 zur Unterbringung unter einer Schreibtischplatte dargestellt. Die Ordner 40 sind in zwei Reihen zu je vier Ordnern übereinander im Rollwagen 10 auf zwei Ebenen untergebracht. Hierzu weist der Rollwagen 10 ein erstes, unteres Bodenblech 20 auf, das in Form einer Wanne ausgebildet ist (siehe 5). Das erste Bodenblech ist mittels Senkkopfschrauben 24 und 26 an Vierkanthölzern 16 bis 19 befestigt. Die Anordnung der Vierkanthölzer 16 bis 19 ist anhand von 3 gut erkennbar. Die Vierkanthölzer 16 bis 19 sind in den Ecken eines Rechtecks angeordnet; das Bodenblech 20 ist an den in einer Richtung des Rechtecks gegenüber liegenden Innenseiten der Vierkanthölzer 16 und 18 bzw. 17 und 19 befestigt.

Um eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens 10 zu gewährleisten, sind an den Unterseiten der Vierkanthölzer 16 bis 19 jeweils Räder befestigt, von denen in den 1 und 2 drei Räder 12 bis 14 dargestellt sind. Die Räder 12 bis 14 sind um eine Achse senkrecht zu ihrer Drehachse verschwenkbar, so dass sich der Rollwagen 10 um seine eigene Hochachse problemlos drehen lässt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Verschwenkbarkeit der Räder 12 bis 14 nicht durch das nach unten gezogene Bodenblech 20 behindert wird. Dies kann dadurch erreicht werden, dass ein entsprechend kleiner Schwenkradius der Räder 12 bis 14 gewählt wird. Für eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens 10 muss weiterhin darauf geachtet werden, dass der Abstand 28 zwischen dem ersten, untersten Bodenblech 20 und dem Fußboden 30 ausreichend groß ist, d. h. wenigstens einige Millimeter beträgt. Abhängig vom Einsatz des Rollwagens und der Art des Fußbodens 30 ist auf den Abstand 28 zu achten. Im Falle eines Einsatzes des Rollwagens 10 auf einem Teppichboden ist ein etwas größerer Abstand 28 als beim Einsatz auf einem glatten und weitgehend ebenem Boden wie beispielsweise einem Parkett-, Stein- oder Linoleumboden erforderlich.

Zur Bildung der zweiten Ebene für die Ordner 40 ist ein zweites, oberes Bodenblech 22 vorgesehen, das ähnlich dem ersten Bodenblech 20 ausgebildet sein kann. Das zweite Bodenblech 22 wird zweckmäßigerweise ebenso wie das erste Bodenblech 20 mittels Senkkopfschrauben an den Vierkanthölzern 16 bis 19 befestigt. Die Senkkopfschrauben schließen mit der Oberfläche des Bodenblechs 20 bzw. 22 möglichst bündig ab, um ein Hineinstellen oder Herausnehmen von Ordner 40 aus dem Rollwagen 10 nicht zu behindern und um Kratzer an den Ordnerrücken und- Deckeln zu vermeiden. Selbstverständlich können die Bodenbleche 20 und 22 auch auf eine andere Art und Weise an den Vierkanthölzern befestigt werden, beispielsweise mittels Klammern, Zapfen, Nägeln, durch Auflage auf Querstreben oder an den Vierkanthölzern vorgesehene Halterungen, durch entsprechend stabile Klebverbindungen oder dergleichen Befestigungsmittel. Der Rollwagen 10 wird an seinem oberen Ende durch eine Abschlussblechplatte 36 abgeschlossen. Die Abschlussblechplatte 36 kann zur Ablage von Utensilien oder sonstigen Gegenständen benutzt werden, wenn der Rollwagen 10 neben einem Schreibtisch steht.

Die 2 zeigt den Rollwagen 10 von 1 in einer Seitenansicht. Anhand der Seitenansicht von 2 ist die Höhe 29 eines Ordnerfaches zu erkennen.

Der Rollwagen 10 besitzt demnach eine Höhe, die etwa der zweifachen Höhe 29 eines Ordnerfaches und des Abstandes 28 des untersten Bodenblechs 20 vom Fußboden 30 entspricht. Wesentlich ist hier, dass die gesamte Höhe des Rollwagens 10 derart bemessen ist, dass er unter einen handelsüblichen Schreibtisch genauer gesagt unter dessen Schreibtischplatte passt, wie es in 4 dargestellt ist.

3 zeigt den Rollwagen 10 in einer Ansicht von oben. Wie bereits erwähnt, ist daran die Anordnung der Vierkanthölzer 16 bis 19 gut zu erkennen.

In 4 ist nun in perspektivischer Ansicht ein herkömmlicher Schreibtisch 31 fürs Büro dargestellt. Die Schreibtischplatte 32, genauer gesagt deren Unterkante weist vom Fußboden 30 einen Abstand 34 auf, der typischerweise etwa 680 Millimeter oder auch mehr beträgt. Insbesondere aufgrund seiner nach unten verlagerten untersten Ebene zur Aufnahme von Ordnern passt der Rollwagen 10 problemlos unter einen herkömmlichen Schreibtisch 31 mit dem vorgenannten typischen Abstand 34 zwischen Unterkante der Schreibtischplatte und dem Fußboden 30, wie in 4 dargestellt ist. Durch die perspektivische Darstellung des Rollwagens 10 in 4 ist zu erkennen, dass das unterste Bodenblech 20 und das obere Bodenblech 22 jeweils hochgezogene durchgängige, d. h. über die Tiefe und Breite jedes Bodenblechs durchgängige Kanten 21 bzw. 23 besitzen. Die hochgezogenen Kanten 21 und 23 müssen nicht zwangsläufig durchgängig sein, sondern können auch lediglich im Bereich der Befestigung der Bodenbleche 20 und 22 an den Vierkanthölzern 16 bis 19 hochgezogen sein.

Die 5 zeigt das untere Bodenblech 20 einmal in Draufsicht und einmal in einer vorderen Ansicht. Das Bodenblech 20 besitzt drei hochgezogene und durchgängige Kanten 21. Es ist vorzugsweise aus einem drei Millimeter starken Blech gebildet. Ein derartiges Blech besitzt eine ausreichende Stabilität für die Aufnahme von schweren Ordnern. Bei der Wahl der Blechstärke und des Materials für das untere Bodenblech 20 ist darauf zu achten, dass sich das Blech auch bei maximaler Belastung nur soweit durchbiegt, dass der Abstand 28 zum Fußboden 30 noch ausreichend groß ist, um eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens 10 zu gewährleisten.

6 zeigt die Abschlussblechplatte 36 des Rollwagens 10, die prinzipiell ähnlich wie die in 5 gezeigte Bodenblechplatte ausgebildet ist. Lediglich die Breite der Abschlussblechplatte 36 ist größer als die Breite der Bodenblechplatten 20 und 22, da sie die Vierkanthölzer 16 bis 19 überdeckt. Die Abschlussblechplatte 36 kann an einem Rollwagen beispielsweise klebend oder mittels einer Schraubbefestigung an den Vierkanthölzern 16 bis 19 fixiert werden.

In den 7A bis 7D ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rollwagens dargestellt. Der dort dargestellte Rollwagen ist für die Aufnahme von insgesamt 10 handelsüblichen DIN A4 – Ordnern ausgelegt und kann zusätzlich kleinere Ordner in Seitenteilen aufnehmen. Im Unterschied zu dem in den vorhergehenden Figuren dargestellten und beschriebenen Rollwagen 10 weist der in den 7A bis 7D gezeigte Rollwagen 42 Seitenteile 44 auf, die hohl sind. Außerdem sind sie ausgebildet zur Aufnahme kleiner Ordner 46 in zwei Ebenen. Um den in den hohlen Seitenteilen 44 zur Verfügung stehenden Platz optimal auszunutzen, sind ferner am oberen Ende der Seitenteile jeweils eine Schublade 48 für Kleinteile, beispielsweise Stifte, Radiergummis, Heftklammern oder dergleichen Büromaterialien vorgesehen. Auch bei diesem Rollwagen 42 ist das untere Bodenblech 20 derart gegenüber seinen Befestigungen abgesenkt, dass ein für eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens 42 ausreichend großer Abstand zum Fußboden erzielt wird, der gesamte Rollwagen 42 aber eine Höhe aufweist, die kleiner ist als der Abstand 34 (4) zwischen der Unterkante einer Schreibtischplatte 32 (4) und dem Fußboden. Die hohlen Seitenteile 44 des Rollwagens 42 weisen ferner Räder 12 bis 14 auf, die ebenfalls wie die Rollen bzw. Räder des Rollwagens 10 drehbar um eine Achse sind, die senkrecht zu ihrer Drehachse steht. Dadurch ist eine besonders leichte Verfahrbarkeit und Verdrehbarkeit des Rollwagens um seine Hochachse gewährleistet.

10Rollwagen 12–14Räder 16–19Vierkanthölzer 20Erstes, unterstes Bodenblech 21Kanten des ersten Bodenblechs 20 22Zweites, oberes Bodenblech 23Kanten des zweiten Bodenblechs 22 24, 26Senkkopfschrauben zum Befestigen eines Bodenblechs an den Vierkanthölzern 28Abstand zwischen ersten Bodenblech 20 und Fußboden 30 29Höhe eines Ordnerfachs 30Fußboden 31Schreibtisch 32Schreibtischplatte 34Abstand zwischen Unterkante Schreibtischplatte 32 und Fußboden 30 36Abschlussblechplatte 38Abstand zwischen erstem und zweiten Bodenblech 20 bzw. 22 40DINA4-Ablageordner 42Rollwagen 44Hohle Seitenteile 46Kleiner Ordner 48Schublade

Anspruch[de]
  1. Rollwagen (10) mit wenigstens drei Rädern (12, 14) und/oder Rollen und Stützvorrichtungen (16, 18) für mindestens einen Boden (20, 22), dadurch gekennzeichnet, dass ein erster, unterster Boden (20) des Rollwagens (10) gegenüber seinen Befestigungen (24, 26) an den Stützvorrichtungen (16, 18) des Rollwagens (10) derart abgesenkt ist, dass er einerseits einen für eine leichte Verfahrbarkeit des Rollwagens ausreichend großen Abstand (28) zum Fußboden (30) aufweist und andererseits die beim Abstellen des Rollwagens (10) unter einem Schreibtisch (32) zur Verfügung stehende Höhe (34) optimal genutzt wird.
  2. Rollwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untersten Boden (20) wannenförmig ausgebildet und an seinen seitlich Rändern bzw. Kanten (21, 23) an einer oder mehreren Stützvorrichtungen (16–19) des Rollwagens (10) befestigt ist.
  3. Rollwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Boden (20) ein Blechboden mit einer Blechstärke von etwa 3 mm ist.
  4. Rollwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtungen Vierkantrohre oder -hölzer (16–19) oder Seitenteile des Rollwagens sind.
  5. Rollwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Boden (22) in einem derartigen Abstand (38) vom ersten, untersten Boden (20) an den Stützvorrichtungen (16–19) des Rollwagens (10) befestigt ist, dass zwischen ersten und zweiten Boden (20, 22) handelsübliche Aktenordner (40) passen.
  6. Rollwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (12–14) oder Rollen an den Stützvorrichtungen (16–19) derart angebracht sind, dass ihre Drehachse etwa in Höhe des oder höher als der erste(n), unterste(n) Boden(s) (20) angeordnet ist.
  7. Rollwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (12–14) oder Rollen an der Unterseite der Stützvorrichtungen (16–19) befestigt sind.
  8. Rollwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtungen hohl sind oder Aufnahmen aufweisen, in denen die Räder oder Rollen derart befestigt werden können, dass sie teilweise verdeckt sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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