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Dokumentenidentifikation DE202004008461U1 02.12.2004
Titel Pflege und Heilöl zur Behandlung trockener, wunder, stark beanspruchter und strahlengeschädigter Haut
Anmelder Eckardt, Rainer, Dr.med., 70469 Stuttgart, DE
DE-Aktenzeichen 202004008461
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.12.2004
Registration date 28.10.2004
Application date from patent application 27.05.2004
IPC-Hauptklasse A61K 35/78
IPC-Nebenklasse A61P 17/00   A61K 7/48   A61K 7/46   A61K 7/40   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Ölensemble zur Behandlung trockener, stark beanspruchter bzw. wunder Haut, die als Zivilisationskrankheit weit verbreitet ist. Ursachen für eine derartige Austrocknung sind insbesondere schädliche Umwelteinflüsse, künstlich klimatisierte Raumluft, zu trockene Umgebungsluft, zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit der betroffenen Personen, Arbeiten am Computer, all das entzieht der Haut Feuchtigkeit und greift ihren natürlichen Säureschutzmantel an. Um ihr die verlorene Feuchtigkeit, aber auch wertvolle Nährstoffe wieder zuzuführen, ist es wichtig, die Haut regelmäßig mit Öl zu pflegen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Stoffe zur Verwendung in der Herstellung von Mitteln zur therapeutischen Behandlung der trockenen, entzündeten und wunder Haut zur Verfügung zu stellen. Den Entzündungsprozeß zu stoppen bzw. umzukehren, die trockene Haut zu regenerieren, ihr die notwendige Feuchtigkeit und Elastizität wieder zu verleihen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Verwendung oberflächenaktiver Stoffe, gegebenenfalls unter Zusatz eines Konservierungsmittels zur Behandlung der geschädigten Haut gelöst.

Die Wirkung der erfindungsgemäßen Verwendung sowie der Mittel könnte in überraschenderweise darauf beruhen, daß eine Austrocknung bzw. Entzündung der Haut in effektiver Weise verhindert wird.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Ölkombination einen Anteil Kürbiskernöl, einen Anteil Sojaöl, einen pflanzlichen Emulgator und einen öligen Geruchsstoff aufweist.

Dabei hat sich herausgestellt, dass die Kombination der zwei pflanzlichen Wirkstoffe Kürbiskernöl und Sojaöl mit dem Emulgator und dem öligen Geruchsstoff hervorragend dazu geeignet ist, die Haut zu regenerieren. Sie weisen einen synergistischen Effekt auf, der der Erfindung zugrunde liegt.

Kürbiskernöl ist reich an Vitaminen, wie A, B1, B2, B6, C, D und E. Speziell der hohe Anteil an Vitamin E bekämpft und verhindert entzündliche Prozesse im Organismus. Die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor, sowie die Spurenelemente Selen und Zink stärken das Immunsystem. Im Kürbiskernöl sind über 80 % ungesättigte Fettsäuren wir Linol und Ölsäure enthalten – jedoch kein Cholersterin.

Kürbiskernöl besteht aus Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen und Mineralien. Es enthält in einem hohen Anteil die beiden für die entzündete Haut sehr wichtigen fettlöslichen Vitamine Retinol und Tocopherol.

Retinol ist in diesem Zusammenhang für den physiologischen Aufbau von Epithelien von besonderer Bedeutung. Es besitzt eine sekretionssteigernde Wirkung, die über die Beeinflussung des Stoffwechsels der Epithelzellen zustande kommt. Weiterhin schützt es die trockene Haut und erhöht deren Infektionsabwehr. Ein Mangel macht sich bemerkbar durch Blässe, unreine und zur Verhornung neigende Haut.

Tocopherol schützt Membranen vor oxidativer und radikalischer Schädigung. Insbesondere in Verbindung mit Retinol hat sich ein synergistischer Effekt gezeigt. Unter Vorhandensein von Tocopherol wird die Wirkung von Retinol gesteigert und dessen Resorption gefördert. Die Kombination von Retinol und Tocopherol hat sich besonders bei atrophisierenden und degenerativen Prozessen der Haut bewährt. Während Retinol die Reepithelisierung fördert, schützt Tocopherol die Haut vor oxidativen Noxen und stabilisiert die Zellmembran und wirkt auf diese Weise ihrer frühzeitigen Alterung entgegen.

Im Kürbiskernöl ist außerdem Karotin, ein sekundärer Pflanzen- und Farbstoff enthalten.

Wie inzwischen vielfach wissenschaftlich gezeigt wurde, kann Betakarotin, die Vorstufe von Vitamin A, sowohl das Fortschreiten einer Krebserkrankung verzögern als auch den Krebsmechanismus selbst blockieren.

Auch Hautkrebs kann Betakarotin sehr effektiv vorbeugen, denn es schützt die Haut vor den schädlichen Einwirkungen der UV-Strahlen. Diese Wirkung ist unabhängig davon, ob es sich in Vitamin A umwandelt oder nicht.

Kürbiskernöl enthält auch viele Mineralstoffe, unter anderem Kalium, das für die Weiterleitung von Nervenimpulsen auf die Muskeln und für die Ausscheidung von Wasser und Gewebeflüssigkeit wichtig ist.

Kalzium ist ein äußerst wichtiger Baustoff und unerläßlich für die Blutgerinnung, die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, sowie für die Durchlässigkeit der Zellmembranen.

Kürbiskernöl enthält folgende für die trockene, entzündete und wunde Haut sehr wichtigen Vitamine:

Vitamin A sogenanntes "Schönheitsvitamin"
  • – unterstützt die Sehfähigkeit
  • – wirkt positiv auf Haut und Schleimhäute
  • – Sonnenschutz
Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • – stärkt die Immunabwehr
  • – stimuliert die Bildung von Bindegewebe
  • – regt die Verwertung von Eisen an
  • – schützt das Zellinnere vor der Zerstörung durch Sauerstoff
Vitamin E (Tocopherol)
  • – schützt vor Arteriosklerose
  • – fördert die Bildung roter Blutkörperchen
  • – schützt vor freien Radikalen
Vitamin B-Komplex
  • – spielt eine zentrale Rolle im Kohlehydrat-, Eiweiß und Fettstoffwechsel
  • – Regeneration von Zellen und Gewebe

So ist es von gewichtigter Bedeutung, daß man das Vitamin C permanent und in ausgewogener Menge in die biochemischen Reaktionen einfließen lässt.

Auch das wirkungsaktive Vitamin E wird durch das Kürbiskern Vitamin C aktiviert und kann so als Zellschutz gegen freie Radikale oder primärer Regenerationsfaktor bei der Geweberegeneration agieren.

Die vielen Spurenelemente im Kürbiskernöl nähren eine große Vielzahl biochemischer Reaktionen wie z.B. Stoffwechsel oder organische Funktionsweisen. Ganz wichtig für das Immunsystem sind die hohen Vorkommen an einfach- und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, deren Gleichgewicht entscheidend zur Immunleistung und organischer Gesundheit beitragen.

Vor allem zur Meidung, aber auch zum sanften Abbau symptomatischer Auswirkungen allergischer Reaktionen, liegt ein gesundes Gleichgewicht zugrunde.

Das fette Öl des Kürbiskernöls fördert die Wundheilung und Epithelisierung. Es ist für die Bildung des obersten Hautgewebes von außerordentlicher Bedeutung.

Die ungesättigten Fettsäuren sind essentiell, d.h. lebensnotwendig und müssen unserem Körper mit der Nahrung zugeführt werden. Besonders fällt der hohe Gehalt an Linolsäure auf, aus der im Körper durch ein Enzym die Gammalinolen und die Arachidonsäure entstehen, die für die Synthese von Prostaglandin E1 und E2 ( PGE 1 und PGE 2 ) die Verantwortung tragen. Prostaglandine werden auch Gewebshormone genannt.

Bei der inneren Anwendung von Kürbiskernöl wirken seine mehrfach ungesättigten Fettsäuren, z.B.: Linolsäure harmonisierend auf das Immunsystem. Sie bewirken die Synthese von Prostaglandin E 1, einem hormonähnlichen Stoff, der die Freisetzung von allergischen Botenstoffen hemmt. Gammalinolensäure stabilisiert die Zellmembranen. Gemeinsam mit Prostaglandin E 2 stellt Prostaglandin E 1 eine Substanzgruppe dar, die das Immunsystem harmonisiert.

Dieses verliert seine übersteuerte Hyperaktivität und wird auf ein harmonisches Niveau zurückgeführt.

Dadurch bessern sich die durch allergische Überempfindlichkeit (Hyperergie) ausgelösten Krankheiten wie Allergien, entzündliche Erkrankungen, Hautekzeme, Gelenkentzündungen und viele andere.

An der Universität Kairo wurde eine großangelegte Untersuchungsreihe fertiggestellt. Dabei wurde Kürbiskernöl auf seine medizinische Wirkung hin untersucht.

Hier ein Auszug aus dem Forschungsergebnis:
  • – Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren (mehr als 50%) ist eine wertvolle Ergänzung für eine vollwertige Ernährung. Es wirkt sich auf die enzymatische Reaktion und die Immunreaktionen auf zellulärer Basis aus.
  • – Durch den hohen Anteil an Phytosterinen wirkt Kürbiskernöl vorallem gegen Protataleiden und ist auch cholesterinsenkend.
  • – Im Pflanzenreich einzigartig ist auch der hohe Anteil an Squalen. Dies wirkt positiv auf den Cholesterinhaushalt.
  • – Die Aminosäure Citrullin beschleunigt den Amoniakabbau, dadurch wird das Gewebe vermehrt entwässert und Ödeme schwellen leichter ab.
  • – Selen wirkt gegen Erkrankungen der Harnwege, Kalium entwässert.
  • – Wirkung gegen Bandwürmer wird der Aminosäure Cucurbitae nachgesagt.
  • – Der hohe Vitamin E Gehalt hat einen positiven Einfluß auf Herz- Kreislauferkrankungen, Sterilität, Neigung zu Frühgeburten, Muskelschwund, Wechselbeschwerden und Bindegewebsveränderungen.
  • – Caratinoide werden erfolgreich bei der Behandlung von Funktionsstörungen der Blase und der Harnwege eingesetzt.
  • – Bemerkenswert erscheint der hohe Anteil von Vitamin B Komplex im Kürbiskernöl, der für den Stoffwechsel im Körper eine außerordentliche Rolle spielt.

Pantothensäure ist ein Vitamin des B-Komplexes, welches für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung notwendig ist. Durch die Nahrungsaufnahme wird sie zum Bestandteil des Coenzyms A und der Fettsäuresynthese. Die Freisetzung und Resorption findet im Magen und Dann statt. Der Transport der Pantothensäure zu den Geweben und in die Zellen erfolgt durch eine Proteinverbindung auf dem Blut- und Lymphweg.

Der Syntheseweg ist im Schema dargestellt:

Man erkennt, daß die Pantothensäure durch eine spezielle Kinase in die 4-Phosphopantothensäure umgewandelt wird, die sich in einer mehrstufigen Reaktionsfolge mit Cystein zu 4-Phosphopantothenylcystein verbindet. Nach der Decarboxylierung entsteht das 4-Phosphopantethin, das durch eine Pyrophosphorylase in das Dephospho-Coenzym A umgewandelt wird. Dieses wird schließlich wiederum durch eine Kinase zu Coenzym A aufgebaut. Man erkennt aus dem Schema, daß zumindest an vier Stellen ATP verbrauchende Reaktionen eingeschaltet sind.

Als Baustein von Coenzym A spielt Pantothensäure eine zentrale Rolle im Kohlenhydrat-, Eiweiß und Fettstoffwechsel und ist für die Erhaltung und Regeneration von Zellen und Geweben von großer Bedeutung.

Pantothensäure ist beteiligt an: energieliefernden Reaktionen, der Synthese von lebenswichtigen Stoffen wie Steroiden (z.B. Cholesterin), Hormonen (z.B. Wachstum-, Streß- und Sexualhormonen), Neurotransmitter (z.B. Acetylcholin). Phospholipiden (Bestandteile der Zellmembran), Porphyrinen (nat. Farbstoffe, Bestandteil von Hämoglobin, dem Sauerstoffcarrier des Blutes) und Antikörpern sowie an der Metabolisierung von Arzneistoffen. Darüber hinaus ist Pantothensäure eine prostbefische Gruppe des Acyl-Carrier-Proteins, das an der Fettsäuresynthese beteiligt ist.

Ausgehend von diesen Erkenntnissen durch orale Gabe von Kürbiskernöl war das Ziel der erfinderischen Aufgabe, diesen pflanzlichen Stoff lokal anzuwenden.

Äußerlich auf die Haut und Schleimhaut aufgetragen, dringen die wertvollen Inhaltsstoffe des kaltgepreßten Steirischen Kürbiskernöl in das Gewebe ein und wirken sich heilsam und förderlich auf die Haut und Schleimhaut und die darunterliegenden Schichten aus.

Auch hier konnten wir eine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung feststellen, so daß dieser Stoff sich hervorragend mit seiner antiallergischen Komponente in das Gesamtbild des zu erwartenden Wirkmechanismus eingliedert. Das beeindruckende Ergebnis lautet, das Kürbiskernöl, ungesättigte essentielle Fettsäuren in einmalig günstiger Konstellation enthält vorallem die mehrfach ungesättigte Linolsäure, die Defekte des körpereigenen Immunsystem reparieren können und somit durch Abwehrschwächen entstandene Krankheiten lindern oder gar heilen. Auf faszinierende Weise findet am Erfolgsorgan (Haut) ein genau geregeltes Zusammenspiel von essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen statt, die das Wachstum bzw. Verstärkung der Widerstandsfähigkeit und Erhaltung eines normalen Stoffwechsels der erkrankten Haut garantiert.

Das Ziel der erfinderischen Aufgabe war es ein Pflege- und Heilöl aus rein pflanzlichen Wirkstoffen zu finden und eine optimale Wirksamkeit durch Kombination zu suchen.

Einen pflanzlichen Wirkstoff zu benennen, der in der Vielfalt seiner Inhaltsstoffe, Wirkungsweise, Akzeptanz und Verträglichkeit dem Kürbiskernöl ebenbürtig war. Somit konnten wir auf chemisch hergestellte Wirkstoffe verzichten bzw. auf eventuell auftretende Nebenwirkungen.

Ein weiteres Ziel der erfinderischen Aufgabe war es, die immunologischen Aktivitäten zu verbessern bzw. zu unterstützen. Dieser Wirkstoff mußte einen hohen Anteil an essentiell mehrfach ungesättigten Fettsäuren bzw. Vitamin A, Carotin und Vitamin E enthalten.

Nach längerer Forschung stellte sich Sojaöl als synergistischer Wirkstoff in unserer Untersuchung dar. Es enthält vorallem in einem hohen Anteil das Carotin, das g-Tocopherol, d-Tocopherol und a-Tocopherol, sowie Vitamin E und A.

Vitamin A stärkt als entzündungshemmendes Vitamin die körpereigene Abwehr, indem es für die Produktion von Lymphozyten in der Haut sorgt. Beta-Carotin wirkt nachweislich gegen Krebs, indem es den Körper auf dreifache Weise schützt:

  • – Als Antioxidans macht es freie Radikale unschädlich, die Krebs auslösen können.
  • – In der Haut bindet es durch zu starke UV-Bestrahlung entstehenden Sauerstoff, der ebenfalls zu Krebs führen kann.
  • – Es regt die körpereigene Abwehr an, insbesondere die Makrophagen, die somit verstärkt Krebszellen beseitigen.

Seine wichtigste Funktion erfüllt Vitamin E durch seine antioxidative Wirkung gegen freie Radikale. Da es fettlöslich ist, schützt dieses Vitamin die fetthaltigen Zellmembranen vor dem Angriff der freien Radikale.

Es unterstützt die Bildung von Antikörper und Makrophagen und ist somit ein wichtiger Schutzfaktor für das Immunsystem.

Dank seiner antioxidativen Wirkung verlangsamt Vitamin E den Zellalterungsprozeß, was sich in längerer Hautfrische niederschlägt.

Im Immunsystem kommt dem Vitamin C (wasserlöslich) eine zentrale Rolle zu. Es stärkt die Abwehrkräfte in doppelter Weise, zum einen ist es als Antioxidans ein wichtiger Fänger freier Radikale. Andererseits unterstützt es die Fähigkeit der Makrophagen, Erreger und Schadstoffe in sich aufzunehmen und zu vernichten.

Als Fänger von freien Radikalen wirkt Vitamin C dem Krebs entgegen. Es verhindert nämlich deren Angriff auf die Zellmembran, so daß krebserregende Substanzen nicht bis zu dem Zellkern und Erbmaterial vordringen können.

Vitamin C hängt eng mit allen Wachstumsvorgängen zusammen. Es stärkt die Haut, das Bindegewebe und dadurch wird den Infektionserregern das Eindringen in den Körper erschwert.

Vitamin C begünstigt die Wundheilung. Es aktiviert Folsäure und verhindert, daß viele B-Vitamine, sowie die Vitamine A und B oxidieren. Vitamin C ist mitverantwortlich für die Eisenverwertung im Körper und optimiert so die Zellatmung.

Als Baustein von Coenzym A spielt Pantothensäure eine zentrale Rolle im Kohlehydrat-, Eiweiß und Fettstoffwechsel und ist für die Erhaltung und Regeneration von Zellen und Geweben von großer Bedeutung.Pantothensäure ist beteiligt an: energieliefernden Reaktionen, der Synthese von lebenswichtigen Stoffen, wie den Steroiden, Hormonen (z.B. Wachstumshormon) Neurotransmittern (z.B. Acetylcholin) und Phospholipiden (Bestandteile der Zellmembran) sowie Antikörpern.

Das wirkungsaktive Vitamin E des Sojaöls wird durch das Kürbiskern Vitamin C aktiviert und kann so als Zellschutz gegen freie Radikale oder primärer Regenerationsfaktor bei der Geweberegeneration agieren. Dieser synergistische Erfolg liegt der Erfindung zugrunde.

Alle in unserer Erfindung verwendeten Inhaltsstoffe bewirken, daß die Haut seine übersteuerte Hyperaktivität verliert und auf ein harmonisches Niveau zurückgeführt wird. Dadurch bessern sich die durch allergische Überempfindlichheit (Hyperergie) ausgelösten Krankheiten wie Allergien, entzündliche Erkrankungen, Hautekzeme, Gelenkentzündungen und viele andere.

Auf faszinierende Weise findet am Erfolgsorgan (Haut) ein genau geregeltes Zusammenspiel von ungesättigten essentiellen Fettsäuren Vitaminen und Spurenelementen statt, die das Wachstum bzw. Verstärkung der Widerstandsfähigkeit und Erhaltung eines normalen Stoffwechsels der erkrankten Haut garantiert.

Dieser synergistischer Effekt liegt der Erfindung zugrunde.

Der beabsichtigte Synergismus aller Wirk- und Inhaltsstoffe hat sich erwartungsgemäß bestätigt. Bei der Nachuntersuchung konnte bei einer größeren Anzahl der Patienten eine Restitutio ad integrum nachgewiesen werden.

Bei chronisch verlaufenden Erkrankungen ist mit größter Wahrscheinlichkeit ein längerer bzw. ständiger Behandlungsgedarf notwendig.

Zusammenfassend können wir sagen, der Erfolg gibt uns Recht.

Das erfindungsgemäße Öl findet insbesondere zur Regenerationsbehandlung von akut und chronisch trockener Haut Verwendung. Es regeneriert und pflegt die Haut, wirkt desinfizierend und wundheilend und ist deshalb hervorragend zur Pflege entzündeter und wunder Hautpartien geeignet.

Das erfindungsgemäße Öl kann weiterhin bei Schürfwunden, chronische Ulzera, Dekubitus, Analfisuren, banale Brandwunden, zur Förderung der Epithelisierung Verwendung finden.

Aufgrund der hervorragenden Verträglichkeit des Öles ist eine derartige Mischung auch für die Pflegebehandlung von Kindern und Kleinkindern (Windelerythem) und zur Verhütung und Behandlung von Hautentzündungen durch Strahleneinwirkung (Röntgenstrahlen, Sonnenbrand) geeignet.

Alle in der Beschreibung und den nachfolgenden Ansprüchen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

Ein sehr geeignetes und bevorzugtes Öl weist folgende Zusammensetzung auf:

50,0 Gewichtsprozent Kürbiskernöl und 50,0 Gewichtsprozent Sojaöl.

Eine derartige Ölkombination ist rezeptfrei zu erhalten. Sie weist keine Nebenwirkung auf. Sie besteht vorteilhaft aus natürlich vorkommenden Stoffen. Sie wirkt entzündungshemmend und antimikrobiell auf die trockene Haut, ist heilungsfördernd, desinfizierend und erweitert die Blutgefäße und führt somit zu einer besseren Durchblutung der betroffenen Hautpartien und bringt ihr die verlorengegangene Feuchtigkeit und Elasitzität zurück und schützt vor schädlicher UV-Strahlung.

Zur Behandlung von trockener und stark beanspruchter bzw. wunder Haut hat sich folgende Zusammensetzung empfohlen.

Vorteilhafterweise kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der Anteil Kürbiskernöl etwa 50,0 Gewichtsprozent des Öles beträgt.

Eine besonders gute Wirkung des Öles ergibt sich, wenn man den Anteil Sojaöl auf etwa 50,0 Gewichtsprozent einstellt.

Um einen angenehmen Geruch der Salbe zu erhalten, kann erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen sein einen öligen Geruchsstoff zuzuführen.

Als besonders bevorzugtes öliges und einen angenehmen Geruch aufweisendes Mittel hat sich Grapefruitöl herausgestellt. Dabei beträgt der Anteil von Grapefruitöl vorteilhafterweise 37 gtt.


Anspruch[de]
  1. Ölensemble zur Behandlung von trockener, stark beanspruchter bzw. wunder und strahlengeschädigter Haut ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ölkombination einen Anteil Kürbiskernöl, einen Anteil Sojaöl und einen öligen Geruchsstoff aufweist.
  2. Salbe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil Kürbiskernöl etwa 50,0 Gewichtsprozent des Hautöles beträgt.
  3. Salbe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil Sojaöl etwa 50,0 Gewichtsprozent des Hautöles beträgt.
  4. Hautöl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen öligen Geruchsstoff aufweist.
  5. Hautöl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der ölige Geruchsstoff Grapefruitöl beinhaltet.
  6. Hautöl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil Grapefruitöl 37 gtt. des Öles beträgt.
  7. Ölensemble nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hautöl folgende Zusammensetzung auf weist: etwa 50,0 Gewichtsprozent Kürbiskernöl, etwa 50,0 Gewichtsprozent Sojaöl und 37 gtt. Grapefruitöl.
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