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Dokumentenidentifikation DE202004012242U1 09.12.2004
Titel Vorrichtung
Anmelder Overfeld, Edmund, 36326 Antrifttal, DE;
Wolf, Gregor, Can.Med., 46562 Voerde, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Böck - Tappe - Kirschner, 35390 Gießen
DE-Aktenzeichen 202004012242
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.12.2004
Registration date 04.11.2004
Application date from patent application 04.08.2004
IPC-Hauptklasse G02B 21/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anordnung im Strahlengang vor dem Objektiv eines Mikroskops nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Mikroskope der eingangs genannten Art sind aus der Praxis bekannt und existieren in den unterschiedlichsten Ausführungsformen. Ein Beispiel eines derartigen Mikroskopaufbaus wird durch ein konvokales Scanmikroskop gebildet, bei dem ein zu untersuchendes Objekt mit einem Lichtstrahl abgerastert wird. Weiterhin sind aus dem Stand der Technik stereoskopische Mikroskope bekannt, welche zunehmend in der Chirurgie als auch in der Fertigung und Kontrolle kleiner mechanischer und elektrotechnischer Bauteile Verwendung finden. In vielen Anwendungsgebieten sollen stereoskopische Mikroskopbilder, auf elektronischen Bildwiedergabevorrichtungen z. B. Fernsehbildschirmen dargestellt werden, sei es für Demonstrationszwecke oder zur Bildübertragung an einem vom Arbeitsort entfernten Beobachtungsort. Bekannte stereoskopische Operationsmikroskope weisen dazu im Strahlengang nach dem Objektiv für jeden Teilstrahlengang einen Vergrößerungswechsler auf, der als Gallilei-Fernrohr oder als Zoomsystem ausgebildet ist.

Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Mikroskopen bzw. Übertragungssystemen ist jedoch, dass sich der gewonnene Eindruck des beobachteten Objekts lediglich auf den im Strahlengang des Mikroskops liegenden Bereich beschränkt, wobei das beobachtete Objekt zumeist nur als Panoramabild dargestellt werden kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Vorrichtung zu schaffen welche einfach und kostengünstig herstellbar und montierbar ist und zugleich in der Lage ist, dem Betrachter ein dreidimensionales Bild eines außerhalb des direkten Strahlengangs eines Mikroskops liegenden Objekts zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß ist dazu an der Vorrichtung ein Beobachtungsspiegel vorgesehen, der mittels eines am Mikroskop befestigbaren Halteorgans im Strahlengang des Mikroskops anordenbar ist, wobei der Strahlengang des Mikroskops durch den Beobachtungsspiegel aus der optischen Mittelachse des Mikroskops abgelenkt werden kann. Diese Winkelperspektive hat den Vorteil, dass dreidimensionale mikroskopische Bilder gelieliefert werden, während die Sehachse abgewinkelt wird. Ferner hat die Erfindung den Vorteil, dass Manipulationen im Bereich außerhalb der direkten Sehachse unter hochauflösender dreidimensionaler Sicht vorgenommen werden können.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Halteorgan um die optische Mittelachse des Mikroskops drehbar am Mikroskop gelagert ist.

Bevorzugt kann das Halteorgan dabei in einem Stellbereich von 0° bis 360° um die optische Mittelachse des Mikroskops rotierend verstellbar sein. Dies hat den Vorteil, dass die Rundumsicht in einem Hohlkörper bzw. in einem Hohlorgan ermöglicht werden kann.

Des Weiteren kann zur rotatorischen Verstellung des Halteorgans eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische, Antriebseinrichtung vorgesehen sein. Dies hätte den Vorteil, dass das Halteorgan auch von einer sich Abseits der Vorrichtung aufhaltenden Person ferngesteuert werden könnte.

Die rotatorische Antriebseinrichtung selber kann in der Art eines mit einem Elektromotor angetriebenen Zahnradantriebes ausgebildet sein, mit dem das Halteorgan um die optische Mittelachse rotierend antreibbar ist. Der Einsatz eines solchen mit einem Elektromotor angetriebenen Zahnradantriebs hätte den Vorteil, dass eine besonders genau regelbare Verstellung des Halteorgans gewährleistet ist.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Beobachtungsspiegel um eine insbesondere rechtwinklig zur optischen Mittelachse des Mikroskops verlaufenden Schwenkachse schwenkbar am Halteorgan gelagert ist.

Dazu ist vorgesehen, dass der Beobachtungsspiegel in einem Stellbereich von 0° bis 90° um die Schwenkachse schwenkend verstellbar ist. Dies ermöglicht die Ablenkung des Sichtwinkels des Mikroskops von 0° bis 180°.

Auch hier kann zur schwenkenden Verstellung des Beobachtungsspiegels eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische Antriebseinrichtung vorgesehen sein.

Bevorzugt ist davon auszugehen, dass die schwenkende Antriebseinrichtung in der Art eines mit einem Elektromotor angetriebenen Schneckenradantriebs ausgebildet ist, mit dem der Beobachtungsspiegel um die Schwenkachse schwenkend antreibbar ist. Dabei ist es denkbar, dass die Elektromotoren sowohl an der Vorrichtung angebracht werden als auch extern über eine Welle mit der Vorrichtung verbunden sein können.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass zur Übertragung der Stellbewegung von der Antriebseinrichtung auf den Beobachtungsspiegel eine biegsame Übertragungswelle vorgesehen ist. Der Einsatz einer solchen biegsamen Übertragungswelle hat den Vorteil, dass sich die Vorrichtung nicht exakt linear verlaufenden Verstellbereichen anpassen kann.

Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass am Beobachtungsspiegel ein kleinerer Ablenkspiegel befestigt ist, mit dem ein von einer Laserlichtquelle erzeugter Laserstrahl in das mit dem Beobachtungsspiegel beobachtbare Beobachtungsfeld ablenkbar ist. Dies ermöglicht eine Bewegung des Laserstrahls im gesamten Sichtfeld bei stehendem Blickfeld.

Des Weiteren ist vorgesehen, dass der von der Laserlichtquelle erzeugte Laserstrahl mittels zumindest einer optischen Umlenkeinrichtung zwischen dem Objektiv des Mikroskops und dem Beobachtungsspiegel auf die optische Mittelachse des Mikroskops umlenkbar ist. Dies hätte den Vorteil, dass die Laserlichtquelle nicht in unmittelbarer Nähe der Vorrichtung positioniert sein müsste.

Vorzugsweise ist die Umlenkeinrichtung dabei in der Art eines Spiegels ausgebildet, der am Halteorgan starr befestigt ist. Dies hat den Vorteil, dass die Umlenkeinrichtung auch in unmittelbarer Nähe des Sichtfeldes des Mikroskops angeordnet sein kann.

Denkbar ist weiterhin, dass der Spiegel den rechtwinklig zur Mittelachse des Mikroskops verlaufenden Laserstrahl um 90° auf die Mittelachse des Mikroskops ablenkt.

Vorzugsweise ist der Ablenkspiegel dabei im Zentrum des Beobachtungsspiegels angeordnet.

Um die Aufnahme des Ablenkspiegels zu ermöglichen, kann der Beobachtungsspiegel eine Ausnehmung aufweisen. Dies hätte den Vorteil, dass zur Aufnahme des Ablenkspiegels nicht ein weiteres Halteelement nötig wäre, so dass eine gemeinsame Anordnung von Ablenkspiegel und Beobachtungsspiegel auf einem gemeinsamen Trägerelement realisiert werden kann.

Der Ablenkspiegel selber ist dabei um zumindest eine Schwenkachse schwenkbar am Beobachtungsspiegel verstellbar gelagert.

Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass der Ablenkspiegel um zwei, insbesondere rechtwinklig zueinander verlaufenden Schwenkachsen schwenkbar am Beobachtungsspiegel kardanisch verstellbar gelagert ist. Diese kardanische Lagerung des Ablenkspiegels ermöglicht eine Verstellung des Ablenkspiegels in viele verschiedene Freiheitsgrade.

Es ist aber auch denkbar, dass der Ablenkspiegel um eine erste Schwenkachse schwenkbar in einem Lagerring gelagert ist, wobei der Lagerring um eine zweite Schwenkachse, die insbesondere rechtwinklig zur ersten Schwenkachse verläuft, schwenkbar am Beobachtungsspiegel gelagert ist.

Zur schwenkenden Verstellung des Ablenkspiegels kann auch hier eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische Antriebseinrichtung vorgesehen sein.

Dabei ist denkbar, dass die Antriebseinrichtung zur Verstellung des Ablenkspiegels mittels eines Joysticks ansteuerbar ist. Die Steuerung mit einem Joystick hätte den Vorteil, dass die Steuerung des Laserstrahls stets dem Verlauf des Strahls im Blickfeld entspricht.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Steuerbefehle des Joysticks in einer Steuerung derart umgerechnet werden, dass die Bewegungen des Joysticks korrespondierende Bewegungen des Laserstrahls im Beobachtungsfeld verursachen.

Um die Vorrichtung an möglichst viele verschiedene Einsatzgebiete anzupassen, kann vorgesehen sein, dass das Halteorgan in Richtung der Mittelachse des Mikroskops teleskopierbar ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Vorrichtung auch in relativer Entfernung zum Beobachtungsobjekt angeordnet sein kann, wodurch man bei kleinen räumlichen Bewegungen, innerhalb des Schärfenbereichs des Mikroskops, nicht das ganze Mikroskop bewegen muss.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass am Halteorgan und/oder Beobachtungsspiegel fernsteuerbare Instrumente angeordnet sind. Bei diesen Instrumenten kann es sich um Bohrer, Schaber oder ähnliches handeln, mit denen beispielsweise Gewebe- oder Materialproben entnommen werden können. Schließlich ist es auch denkbar, Instrumente am Rand des Mikroskopierspiegels zu installieren und durch eine Teleskopmechanik zum Einsatzort zu bringen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand lediglich einiger bevorzugter Ausführungsformen darstellender Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

2 die Vorrichtung gemäß 1 in einer Arbeitsstellung;

3 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

4 eine weitere Ausführungsform eines Beobachtungsspiegels mit darin angeordnetem Ablenkspiegel.

1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 01 zur Anordnung im Strahlengang 02 vor dem Objektiv 03 eines Mikroskops. An der Vorrichtung 01 ist ein Beobachtungsspiegel 04 vorgesehen, der mittels eines am Mikroskop befestigbaren Halteorgans 05 im Strahlengang 02 des Mikroskops angeordnet ist. Der Strahlengang 02 des Mikroskops kann dabei durch den Beobachtungsspiegel 04 aus der optischen Mittelachse 06 des Mikroskops abgelenkt werden. Das Halteorgan 05 ist hierbei so ausgelegt, dass es um die optische Mittelachse 06 des Mikroskops drehbar am Mikroskop gelagert ist. Dabei kann das Halteorgan 05 in einem Stellbereich von 0° bis 360° um die optische Mittelachse 06 des Mikroskops rotierend verstellbar sein.

Die rotatorische Antriebseinrichtung 07 kann dabei in der Art eines mit einem Elektromotor 08 angetriebenen Zahnradantriebs ausgebildet sein, mit dem das Halteorgan 05 um die optische Mittelachse 06 rotierend antreibbar ist.

Der Beobachtungsspiegel 04 ist hierbei um eine insbesondere rechtwinklig zur optischen Mittelachse 06 des Mikroskops verlaufenden Schwenkachse 09 schwenkbar am Halteorgan 05 gelagert. Dabei ist der Stellbereich des Beobachtungsspiegels 04 bevorzugt in einem Bereich von 0° bis 90° um die Schwenkachse 09 vorgesehen.

2 zeigt die Vorrichtung 01 gemäß 1 in einer Arbeitsstellung. Die Vorrichtung 01 ist hierbei zur Beobachtung bzw. Betrachtung eines im Rachen 11 eines schematisch dargestellten Menschen 10 gelegenen Objekts 12 vorgesehen. Die Vorrichtung 01 kann dabei soweit am Objekt 12 vorbeigeführt werden, dass durch Abwinklung des Beobachtungsspiegels 04 ein abgewinkelter Beobachtungsbereich 13 sichtbar wird, der außerhalb der optischen Mittelachse 06 des Mikroskops liegt.

Somit kann dem Betrachter auch ein hinterer Bereich 14 des Objekts 12 mit Hilfe des Beobachtungsspiegels 04 dreidimensional dargestellt werden. Der Beobachtungsspiegel 04 kann dabei über die Schwenkachse 09 so verstellt werden, dass der abgewinkelte Beobachtungsbereich 13 variiert werden kann.

3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 15. Die Vorrichtung 15 unterscheidet sich von der Vorrichtung 02 dadurch, dass am Beobachtungsspiegel 16 ein kleinerer Ablenkspiegel 17 befestigt ist, mit dem ein von einer Laserlichtquelle 18 erzeugter Laserstrahl 19 in das mit dem Beobachtungsspiegel 16 beobachtbare Beobachtungsfeld 20 ablenkbar ist.

Der von der Laserlichtquelle 18 erzeugte Laserstrahl 19 wird hierbei mittels einer optischen Umlenkeinrichtung 21 zwischen dem Objektiv 22 des Mikroskops und dem Beobachtungsspiegel 16 umgelenkt. Die Umlenkeinrichtung 21 ist dabei in der Art eines Spiegels ausgebildet welcher am Halteorgan 23 starr befestigt ist.

Der Ablenkspiegel 17 ist vorzugsweise im Zentrum des Beobachtungsspiegels 16 angeordnet.

4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Beobachtungsspiegels 24. Der Beobachtungsspiegel 24 ist hierbei um eine rechtwinklig zur optischen Mittelachse 25 des Mikroskops verlaufenden Schwenkachse 26 schwenkbar gelagert. Im Zentrum des Beobachtungsspiegels 24 ist ein kleinerer Ablenkspiegel 27 befestigt, mit dem ein von einer Laserlichtquelle erzeugter Laserstrahl in das mit dem Beobachtungsspiegel beobachtbare Beobachtungsfeld ablenkbar ist. Zur Aufnahme des Ablenkspiegels 27 weist der Beobachtungsspiegel 24 eine Ausnehmung 28 auf. Der Ablenkspiegel 27 selber ist hierbei um zwei, insbesondere rechtwinklig zueinander verlaufenden Schwenkachsen 29 und 30 schwenkbar am Beobachtungsspiegel 24 kardanisch verstellbar gelagert.

01Vorrichtung 02Strahlengang 03Objektiv 04Beobachtungsspiegel 05Halteorgan 06optische Mittelachse 07Antriebseinrichtung 08Elektromotor 09Schwenkachse 10Mensch 11Rachen 12Objekt 13Beobachtungsbereich 14hinterer Bereich 15Vorrichtung 16Beobachtungsspiegel 17Ablenkspiegel 18Laserlichtquelle 19Laserstrahl 20Beobachtungsfeld 21Umlenkeinrichtung 22Objektiv 23Halteorgan 24Beobachtungsspiegel 25optische Mittelachse 26Schwenkachse 27Ablenkspiegel 28Ausnehmung 29Schwenkachse 30Schwenkachse

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (01, 15) zur Anordnung im Strahlengang (02) vor dem Objektiv (03, 22) eines Mikroskops, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorrichtung (01, 15) ein Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) vorgesehen ist, der mittels eines am Mikroskop befestigbaren Halteorgans (05, 23) im Strahlengang (02) des Mikroskops anordenbar ist, wobei der Strahlengang (02) des Mikroskops durch den Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) aus der optischen Mittelachse (06, 25) des Mikroskops abgelenkt werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (05, 23) um die optische Mittelachse (06, 25) des Mikroskops drehbar am Mikroskop gelagert ist.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (05, 23) in einem Stellbereich von 0 bis 360 Grad um die optische Mittelachse (06, 25) des Mikroskops rotierend verstellbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur rotatorischen Verstellung des Halteorgans (05, 23) eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische, Antriebseinrichtung (07) vorgesehen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rotatorische Antriebseinrichtung (07) in der Art eines mit einem Elektromotor (08) angetriebenen Zahnradantriebs ausgebildet ist, mit dem das Halteorgan (05, 23) um die optische Mittelachse (06, 25) rotierend antreibbar ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) um eine insbesondere rechtwinkelig zur optischen Mittelachse (06, 25) des Mikroskops verlaufenden Schwenkachse (09, 29, 30) schwenkbar am Halteorgan (05, 23) gelagert ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) in einem Stellbereich von 0 bis 90 Grad um die Schwenkachse (09, 29, 30) schwenkend verstellbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur schwenkenden Verstellung des Beobachtungsspiegels (04, 16, 24) eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische Antriebseinrichtung (07) vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkende Antriebseinrichtung (07) in der Art eines mit einem Elektromotor (08) angetriebenen Schneckenradantriebs ausgebildet ist, mit dem der Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) um die Schwenkachse (09, 29, 30) schwenkend antreibbar ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Stellbewegung von der Antriebseinrichtung (07) auf den Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) eine Biegsame Übertragungswelle vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) ein kleinerer Ablenkspiegel (17, 27) befestigt ist, mit dem ein von einer Laserlichtquelle (18) erzeugter Laserstrahl (19) in das mit dem Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) beobachtbare Beobachtungsfeld (20) ablenkbar ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Laserlichtquelle (18) erzeugte Laserstrahl (19) mittels zumindest einer optischen Umlenkeinrichtung (21) zwischen dem Objektiv (03, 22) des Mikroskops und dem Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) auf die optische Mittelachse (06, 25) des Mikroskops umlenkbar ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtung (21) in der Art eines Spiegels ausgebildet ist, der am Halteorgan (05, 23) starr befestigt ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel den rechtwinkelig zur Mittelachse des Mikroskops verlaufenden Laserstrahl (19) um 90 Grad auf die Mittelachse des Mikroskops ablenkt.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkspiegel (17, 27) im Zentrum des Beobachtungsspiegels (04, 16, 24) angeordnet ist.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) zur Aufnahme des Ablenkspiegels (17, 27) eine Ausnehmung (28) aufweist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkspiegel (17, 27) um zumindest eine Schwenkachse (09, 29, 30) schwenkbar am Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) verstellbar gelagert ist.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkspiegel (17, 27) um zwei, insbesondere rechtwinkelig zueinander verlaufende Schwenkachsen (09, 29, 30) schwenkbar am Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) kardanisch verstellbar gelagert ist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkspiegel (17, 27) um eine erste Schwenkachse (09, 29, 30) schwenkbar in einem Lagerring gelagert ist, wobei der Lagering um eine zweite Schwenkachse (09, 29, 30), die insbesondere rechtwinkelig zur ersten Schwenkachse (09, 29, 30) verläuft, schwenkbar am Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) gelagert ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur schwenkenden Verstellung des Ablenkspiegels (17, 27) eine fernsteuerbare, insbesondere elektrische Antriebseinrichtung vorgesehen ist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung zur Verstellung des Ablenkspiegels (17, 27) mittels eines Joysticks ansteuerbar ist.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbefehle des Joysticks in einer Steuerung derart umgerechnet werden, dass die Bewegungen des Joysticks korrespondierende Bewegungen des Laserstrahls (19) im Beobachtungsfeld (20) verursachen.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (05, 23) in Richtung der Mittelachse des Mikroskops teleskopierbar ist.
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteorgan (05, 23) und/oder Beobachtungsspiegel (04, 16, 24) fernsteuerbare Instrumente angeordnet sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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