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Dokumentenidentifikation DE102004018573A1 16.12.2004
Titel Vorrichtung und Verfahren zum Bestimmen einer Reformerkatalysatorverschlechterung
Anmelder Toyota Jidosha K.K., Toyota, Aichi, JP
Erfinder Wakao, Kazuhiro, Toyota, Aichi, JP;
Sakurai, Kazuhiro, Toyota, Aichi, JP;
Itou, Takaaki, Toyota, Aichi, JP;
Ichinose, Hiroki, Toyota, Aichi, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 16.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004018573
Offenlegungstag 16.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.12.2004
IPC-Hauptklasse F02M 27/02
IPC-Nebenklasse F01N 3/08   F02D 41/02   
Zusammenfassung Gemäß einer Vorrichtung und einem Verfahren zum Bestimmen einer Verschlechterung von einem Reformerkatalysator, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, erfasst bei einem Reformer (20), der ein Reformergas einem Verbrennungsmotor (1) von einem Fahrzeug (C) zuführt, ein Temperatursensor (12) eine Temperatur eines Reformerreaktionsabschnitts (23), bei dem ein Reformerkatalysator (20) vorgesehen ist (Schritt S32). Eine ECU (50) bestimmt dann das Ausmaß einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der durch den Temperatursensor (12) erfassten Temperatur (Schritt S34).

Beschreibung[de]

Die Offenbarung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-11353, die am 18. April 2003 eingereicht wurde, einschließlich der Beschreibung, den Zeichnungen und der Zusammenfassung ist insgesamt hierin durch Bezugnahme aufgenommen.

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bestimmen, ob ein Reformerkatalysator, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, verschlechtert ist.

Als eine Technologie zum Verbessern eines Kraftstoffverbrauchs einer Brennkraftmaschine für ein Fahrzeug ist eine Vorrichtung bekannt, die ein Reformergas, das CO und H2 aufweist, sowohl der Brennkammer des Verbrennungsmotor zuzuführendem Kraftstoff als auch dem von der Brennkammer ausgestoßenen Abgas hinzufügt (beispielsweise JP(A) 2002-54427).

Diese Vorrichtung hat einen CO-Shiftkatalysator, der ein Edelmetall an einem Träger trägt, das die Fähigkeit zum Speichern von Sauerstoff hat. Dieser CO-Shiftkatalysator erzeugt ein Reformergas, das CO und H2 aufweist, durch Reformieren von CO und H2O in H2 und CO2 durch eine Wassergasshiftreaktion.

Der CO-Shiftkatalysator verschlechtert sich über die Zeit, und wenn sich der CO-Shiftkatalysator verschlechtert, ändert sich das Konzentrationsverhältnis von CO zu H2 (beispielsweise das CO/H2-Konzentrationsverhältnis) in dem durch den CO-Shiftkatalysator erzeugten Reformergas. Der Stand der Technik berechnet daher die Fähigkeit des CO-Shiftkatalysators zum Speichern von Sauerstoff aus der Sauerstoffkonzentration an dem Fluideinlass und an dem Fluidauslass von dem CO-Shiftkatalysator. Ein numerischer Wert, der diese Sauerstoffspeicherfähigkeit anzeigt, wird dann zum Schätzen des CO/H2-Konzentrationsverhältnisses von dem Reformergas verwendet. Dieses CO/H2-Konzentrationsverhältnis von dem Reformergas bezieht sich auf das Ausmaß einer Verschlechterung des CO-Shiftkatalysators. Die Menge des Reformergases, das dem Kraftstoff, der bei dem Verbrennungsmotor eingespritzt wird, und dem Abgas, das von dem Verbrennungsmotor ausgestoßen wird, hinzuzufügen ist, wird dann auf der Grundlage dieses geschätzten CO/H2-Konzentrationsverhältnisses eingerichtet.

In der Wirklichkeit ist es jedoch nicht einfach, die Sauerstoffspeicherfähigkeit von dem Katalysator genau zu berechnen. Darüber hinaus ist es in dem Beispiel von dem vorstehend angegebenen Stand der Technik notwendig, eine Vielzahl von kostspieligen Sauerstoffsensoren zu verwenden, um die Sauerstoffspeicherfähigkeit von dem Katalysator zu berechnen. Demgemäß ist es mit dem Stand der Technik effektiv schwierig, einfach und genau die Verschlechterung des Katalysators zu bestimmen.

Im Hinblick auf die vorstehend genannten Probleme schafft diese Erfindung somit eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung, die in der Lage ist, sowohl einfach als auch genau eine Verschlechterung von einem Reformerkatalysator zu bestimmen, eine Kraftstoffreformervorrichtung, die mit der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung versehen ist, und ein Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren.

Demgemäß bezieht sich ein erster Gesichtspunkt der Erfindung auf eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung, die einen Temperatursensor, der eine Temperatur von dem Reformerkatalysator erfasst, und einen Bestimmungsabschnitt aufweist, der bestimmt, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der durch den Temperatursensor erfassten Temperatur von dem Reformerkatalysator.

Eine korrelative Beziehung besteht typischerweise zwischen der Temperatur von dem Reformerkatalysator und dem Ausmaß einer Verschlechterung, so dass unter identischen Betriebsbedingungen die Temperatur (an einem vorbestimmten Ort) von einem verschlechterten Reformerkatalysator während einer Reformerreaktion niedriger als die Temperatur (an dem gleichen Ort) von einem Reformerkatalysator ist, der nicht verschlechtert ist und der normal arbeitet. Des Weiteren kann die Temperatur von dem Reformerkatalysator ebenso einfach und genau innerhalb verschiedenartiger Parameter erfasst werden, die sich auf den Reformerkatalysator beziehen. Eine derartige Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung macht es möglich, eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der durch den Temperatursensor erfassten Temperatur von dem Reformerkatalysator einfach und genau zu bestimmen.

Demgemäß kann der Bestimmungsabschnitt bestimmen, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die durch den Temperatursensor erfasste Temperatur von dem Reformerkatalysator unterhalb von einer vorbestimmten Temperatur ist. Diese vorbestimmte Temperatur kann gemäß einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von einem Luft-Kraftstoff-Gemisch eingerichtet werden, das dem Reformerkatalysator zugeführt wird.

Die Temperatur von dem Reformerkatalysator steigt typischerweise an, wenn das dem Reformerkatalysator zugeführte Luft-Kraftstoff-Gemisch mager gemacht wird (insbesondere wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch erhöht wird). Wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist jedoch die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator nach der Änderung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses des Gemischs ansteigt, langsamer als dann, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wenn er insbesondere nicht verschlechtert ist). Wenn darüber hinaus das dem Reformerkatalysator zugeführte Luft-Kraftstoff-Gemisch fett gemacht wird (insbesondere wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch verringert wird), verringert sich die Temperatur von dem Reformerkatalysator typischerweise. Wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist jedoch die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator nach der Änderung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses des Gemischs fällt, schneller als dann, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wenn er insbesondere nicht verschlechtert ist).

Wenn des Weiteren das dem Reformerkatalysator zugeführte Luft-Kraftstoff-Gemisch mager gemacht wird (wenn insbesondere das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch erhöht wird), wenn der stromaufwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist die Rate, mit der die Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator nach der Änderung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses von dem Gemisch ansteigt, schneller als dann, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wenn er insbesondere nicht verschlechtert ist). Wenn darüber hinaus das dem Reformerkatalysator zugeführte Luft-Kraftstoff-Gemisch fett gemacht wird (wenn insbesondere das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch verringert wird), wenn der stromaufwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist die Rate, mit der die Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator nach der Änderung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses des Gemischs fällt, geringer als dann, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wenn er insbesondere nicht verschlechtert ist).

Daher ist es unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Tendenzen möglich, einfach und genau eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Rate zu bestimmen, bei der die Temperatur von dem Reformerkatalysator steigt oder fällt, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformerkatalysator zugeführten Luft-Kraftstoff-Gemisch geändert wurde.

Demgemäß kann der Bestimmungsabschnitt von der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der Rate einer Änderung der durch den Temperatursensor erfassten Temperatur von dem Reformerkatalysator.

Genauer gesagt kann der Bestimmungsabschnitt bestimmen, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die durch den Temperatursensor erfasste Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, nicht eine vorbestimmte Rate erreicht hat, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen.

Der Bestimmungsabschnitt kann ebenso bestimmen, dass die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, die vorbestimmte Rate nicht erreicht hat, wenn die Temperatur von dem Reformerkatalysator eine vorbestimmte Temperatur innerhalb einer vorbestimmten Zeit nicht erreicht hat, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen.

Alternativ kann der Bestimmungsabschnitt bestimmen, dass die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, die vorbestimmte Rate nicht erreicht hat, auf der Grundlage der Zeit, die benötigt wird, dass die Temperatur von dem Reformerkatalysator auf die vorbestimmte Temperatur ansteigt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen.

Der Bestimmungsabschnitt kann ebenso bestimmen, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator fällt, schneller als eine vorbestimmte Rate ist, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu fallen.

Wenn der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist (insbesondere wenn er normal arbeitet), findet typischerweise die Reformerreaktion an dem Reformerkatalysator hauptsächlich an dem Endabschnitt von dem Reformerkatalysator statt, der an der stromaufwärtigen Seite mit Bezug auf die Richtung einer Strömung von dem Luft-Kraftstoff-Gemisch liegt (im Folgenden wird dieser Endabschnitt einfach als „stromaufwärtiger Endabschnitt" bezeichnet und wird der entgegengesetzte Abschnitt von dem Reformerkatalysator einfach als „stromabwärtiger Endabschnitt" bezeichnet. Daher ist während einer Reformerreaktion, außer der Reformerkatalysator ist verschlechtert, die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator niedriger als bei dem stromaufwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator. Wenn sich der Reformerkatalysator verschlechtert, beginnt jedoch die Reformerreaktion an dem Reformerkatalysator, an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator stattzufinden.

Daher wird, wenn sich der Reformerkatalysator verschlechtert, die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator während einer Reformerreaktion höher als dann, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet. Demgemäß ist es möglich, zuverlässig eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Erfassen der Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator zu erfassen und das Ausmaß einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der erfassten Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator zu bestimmen.

Demgemäß kann der Temperatursensor an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator angeordnet sein und kann der Bestimmungsabschnitt bestimmen, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Temperatur an der stromabwärtigen Seite, die durch den Temperatursensor erfasst wurde, höher als eine vorbestimmte Temperatur ist.

Bei der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung kann der Bestimmungsabschnitt ebenso bestimmen, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn nach dem Erkennen, dass die Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator, die durch den Temperatursensor erfasst wird, höher als eine vorbestimmte Temperatur ist, die durch den Temperatursensor erfasste Temperatur dann unter die vorbestimmte Temperatur fällt. Wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist, so dass die Reformerreaktion beginnt, an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator stattzufinden, steigt die Temperatur von diesem Endabschnitt an. Da jedoch der stromabwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator sich über die Zeit ebenso verschlechtert, verringert sich die Temperatur von dem Endabschnitt ebenso nach dem ersten Anstieg auf einen Spitzenwert. Dieser Aufbau ermöglicht daher, einfach und genau eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator zu bestimmen.

Die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung kann so ausgelegt sein, dass sie die Temperatur an der stromaufwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator wie auch die Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Katalysator erfasst.

Wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wie vorstehend beschrieben ist, beginnt die Reformerreaktion an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator stattzufinden. Wenn der Reformerkatalysator sich verschlechtert, wird daher die Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator und dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator immer geringer, bis schließlich die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator höher als die Temperatur von dem stromaufwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator wird. Demgemäß ist es ebenso möglich, eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Differenz zwischen der Temperatur von dem stromaufwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator und der Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator genau zu bestimmen. Des Weiteren ist es für diesen Fall ebenso möglich, einfach eine Routine zum Bestimmen einer Verschlechterung auszuführen (im Folgenden als „Verschlechterungsbestimmungsroutine" bezeichnet), da es nicht notwendig ist, dass die Betriebsbedingungen von dem Reformerkatalysator zu jedem Zeitpunkt die gleichen sind, wenn die Temperatur erfasst wird, um eine Bestimmung durchzuführen, ob der Katalysator verschlechtert ist.

Ein zweiter Gesichtspunkt der Erfindung bezieht sich auf ein Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren zum Bestimmen einer Verschlechterung von einem Reformerkatalysator, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert. Gemäß diesem Verfahren wird eine Temperatur von dem Reformerkatalysator erfasst und zum Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator verwendet.

Die vorstehend genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen offensichtlich, wobei ähnliche Bezugszeichen verwendet werden, um ähnliche Elemente zu bezeichnen.

1 ist ein Blockdiagramm, das schematisch ein Fahrzeug zeigt, das mit einer Kraftstoffreformervorrichtung versehen ist, die eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß einem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist;

2 ist ein Ablaufdiagramm eines Betriebs, der durch das in 1 gezeigte Fahrzeug ausgeführt wird;

3 ist eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines Kennfelds, das zum Schätzen des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses von dem Gemisch bei einem Reformer verwendet wird, der an dem Fahrzeug vorgesehen ist;

4 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine gemäß dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt;

5 ist eine Grafik, die die korrelative Beziehung zwischen der Katalysatorbodentemperatur und dem Ausmaß einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator zeigt;

6 ist eine darstellende Ansicht von einem abgewandelten Beispiel von dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

7 ist eine darstellende Ansicht von einem weiteren abgewandelten Beispiel von dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel von der Erfindung;

8 ist eine Grafik zum Erklären eines weiteren abgewandelten Beispiels von dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

9 ist eine Grafik, die die Beziehung zwischen dem Abstand von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von einem Reformerreaktionsabschnitt von dem Reformer und der Temperatur von dem Reformerkatalysator gemäß einem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;

10 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine gemäß dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt;

11 ist eine Grafik zum Erklären eines abgewandelten Beispiels von dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

12 ist eine darstellende Ansicht von einem abgewandelten Beispiel von dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

13 ist eine Grafik zum Erklären eines dritten beispielhaften Ausführungsbeispiels der Erfindung;

14 ist eine Grafik zum Erklären eines abgewandelten Beispiels von dem dritten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

15 ist eine Grafik, die die Beziehung zwischen dem Abstand von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von dem Reformerreaktionsabschnitt von dem Reformer und der Temperatur von dem Reformerkatalysator gemäß einem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;

16 ist eine darstellende Ansicht von einem Reformer gemäß dem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

17 ist ein Ablaufdiagramm, das die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine gemäß dem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt; und

18 ist eine darstellende Ansicht von einem abgewandelten Beispiel von dem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bestimmen einer Verschlechterung von einem Reformerkatalysator gemäß der Erfindung werden genauer hinsichtlich beispielhafter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

(Erstes beispielhaftes Ausführungsbeispiel)

1 ist ein Blockdiagramm, das schematisch ein Fahrzeug zeigt, das mit einem Reformer (insbesondere einer Kraftstoffreformervorrichtung) versehen ist, das eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß einem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist. Ein Fahrzeug C, das in der Zeichnung gezeigt ist, hat einen Verbrennungsmotor (insbesondere eine Brennkraftmaschine) 1, die als ein Primärantrieb zum Fahren dient. Der Verbrennungsmotor 1 treibt angetriebene Räder W über eine Achse T an. Der Verbrennungsmotor 1 erzeugt Leistung durch Verbrennen eines Gemischs, das Verbrennungsbestandteile aufweist, in einer Brennkammer 3 eines Zylinders, der an einem Verbrennungsmotorblock 2 ausgebildet ist, um einen Kolben 4 in dem Zylinder vor und zurück zu bewegen. Der in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel beschriebene Verbrennungsmotor 1 ist ein Mehrzylinderverbrennungsmotor (wie zum Beispiel ein Vierzylinderverbrennungsmotor), aber zur Vereinfachung ist in 1 nur einer von diesen Zylindern gezeigt. Nachfolgend wird sich die folgende Beschreibung auf die Zylinder als Einzelne beziehen.

Der Einlassanschluss von dem Zylinder, der in die Brennkammer 3 führt, ist mit einem Einlassrohr 5a verbunden, das einen Einlasskrümmer 5 ausbildet. Ein Auslassanschluss von dem Zylinder, der aus der Brennkammer 3 führt, ist mit einem Auslassrohr 6a verbunden, der einen Auslasskrümmer 6 ausbildet. Ein Einlassventil Vi und ein Auslassventil Ve sind für die Brennkammer 3 bei einem Zylinderkopf von dem Verbrennungsmotor vorgesehen. Das Einlassventil Vi öffnet und schließt den Einlassanschluss und das Auslassventil Ve öffnet und schließt den Auslassanschluss. Das Einlassventil Vi und das Auslassventil Ve werden durch einen (nicht gezeigten) Ventilmechanismus geöffnet und geschlossen. Dieser Ventilmechanismus ist ein Nocken, der beispielsweise eine variable Ventilzeitabstimmungsfunktion hat. Darüber hinaus ist eine Zündkerze 7 an dem Zylinderkopf von dem Verbrennungsmotor 1 derart vorgesehen, dass sie der Brennkammer 3 ausgesetzt ist. Ebenso ist ein Abgas-A/F-Sensor 19 in dem Abgaskrümmer 6 vorgesehen. Dieser Abgas-A/F-Sensor 19 erfasst ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Abgas, das von der Brennkammer 3 ausgestoßen wird. Der Abgaskrümmer 6 ist mit einer nicht gezeigten Katalysatorvorrichtung verbunden (wie zum Beispiel einem Dreiwegekatalysator).

Wie in 1 gezeigt ist, ist das Einlassrohr 5a, das den Einlasskrümmer 5 ausbildet, mit einem Ausgleichstank 8 verbunden. Der Einlasskrümmer 5 (insbesondere das Einlassrohr 5a) und der Ausgleichstank 8 bilden das Einlasssystem von dem Verbrennungsmotor 1. Mit diesem Ausgleichstank 8 ist ein Einlassrohr L1 verbunden. Dieses Einlassrohr L1 ist wiederum mit einem Lufteinlass, der nicht gezeigt ist, über einen Luftreiniger 9 verbunden. Eine Drossel (ein Drosselventil in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel) 10 ist auf halbem Weg an dem Einlassrohr L1 vorgesehen (zwischen dem Ausgleichstank 8 und dem Luftreiniger 9).

Ein Luftdurchflussmessgerät AFM ist ebenso an dem Einlassrohr L1 vorgesehen. Dieses Luftdurchflussmessgerät AFM ist zwischen dem Luftreiniger 9 und dem Drosselventil 10 positioniert. Ein Bypassrohr L2 zweigt von dem Einlassrohr L1 an einem Abzweigungsabschnitt (insbesondere einem Abzweigungspunkt) BP ab. Dieser Abzweigungspunkt BP ist zwischen dem Drosselventil 10 und dem Luftdurchflussmessgerät AFM gelegen. Das Ende von dem Bypassrohr L2 (insbesondere das Ende von dem Bypassrohr L1, das entgegengesetzt zu dem Ende an dem Abzweigungspunkt BP ist) ist mit einem Reformer 20 verbunden. Ein Durchflussrateneinstellventil 11 ist zwischen dem Bypassrohr L2 und dem Reformer 20 vorgesehen.

Der Reformer 20 hat einen im Wesentlichen runden Hauptkörper 21, von dem beide Enden abgedichtet sind. Der innere Abschnitt von dem Hauptkörper 21 ist in einen Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22 und einen Reformerreaktionsabschnitt 23 unterteilt, der angrenzend an den Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22 ist. Das Bypassrohr L2 und ein Kraftstoffeinspritzventil 15 sind mit diesem Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22 verbunden. Das Kraftstoffeinspritzventil 15, das fähig ist, einen Kohlenwasserstoffkraftstoff, wie z. B. Benzin, einzuspritzen, ist mit einem Kraftstofftank über eine nicht gezeigte Kraftstoffpumpe verbunden. Ein Reformerkatalysator, an dem Rhodium an Zirkonium geträgert ist, ist an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 vorgesehen.

Ein Auslassende von dem Reformer 20 ist mit dem Ausgleichstank 8 über ein Verbindungsrohr L3 verbunden. Demgemäß ist der Reformer 20 so angeordnet, dass er das Einlassrohr L1 umläuft. Des Weiteren ist ein Temperatursensor 12 an dem Reformer 20 vorgesehen. In diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel ist der Temperatursensor 12 an dem Hauptkörper 21 an einem Ort stromabwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 montiert. Der Temperatursensor 12 erfasst die Temperatur von einem Reformergas, das von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 ausgestoßen wird.

Die Zündkerze (Zündeinrichtung) 7, ein (nicht gezeigter) Ventilmechanismus, ein Drosselventil 10, ein Durchflussrateneinstellventil 11, ein Temperatursensor 12, ein Abgas-A/F-Sensor 19, ein Luftdurchflussmessgerät AFM und dergleichen sind alle mit einer elektronischen Steuerungseinheit (im Folgenden als „ECU" bezeichnet) 50 verbunden, die als eine Steuerungseinrichtung von dem Verbrennungsmotor 1 funktioniert. Diese ECU 50 hat eine CPU, einen ROM, einen RAM, einen Eingabe-/Ausgabeanschluss und eine Speichervorrichtung, in der verschiedene Informationen und Kennfelder und dergleichen gespeichert sind. Diese ECU 50 nimmt ein Signal zum Anzeigen eines Niederdrückbetrags eines Beschleunigerpedals von einem Beschleunigerpositionssensor 51 und ein Signal zum Anzeigen der tatsächlichen Drehzahl von dem Verbrennungsmotor 1 von einem Verbrennungsmotordrehzahlsensor 52 auf. Die ECU 50 steuert die Öffnungsbeträge von dem Drosselventil 10 und von dem Durchflussrateneinstellventil 11, die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, und die Zündzeitabstimmung von der Zündkerze 7 auf der Grundlage von erfassten Werten von dem Luftdurchflussmessgerät AFM, dem Temperatursensor 12, dem Abgas-A/F-Sensor 19 und dergleichen wie auch von den Signalen von dem Beschleunigerpositionssensor 51 und dem Verbrennungsmotordrehzahlsensor 52 und dergleichen.

Wenn das Fahrzeug C betrieben wird, wird Luft in den Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22 von dem Reformer 20 durch das Durchflussrateneinstellventil 11, das durch die ECU 50 gesteuert wird, durch das Bypassrohr L2 eingeführt. Gleichzeitig wird Kraftstoff, wie z. B. Benzin, von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt, das ebenso durch die ECU 50 gesteuert wird. Der Kraftstoff wird verdampft und mit der Luft von dem Bypassrohr L2 in dem Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22 gemischt. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch strömt dann in den Reformerreaktionsabschnitt 23, bei dem der Reformerkatalysator eine Reaktion zwischen dem Kohlenwasserstoff und der Luft vorantreibt. Eine Teiloxidationsreaktion, die durch den nachstehenden Ausdruck 1 gezeigt ist, wird bei diesem Reformerreaktionsabschnitt vorangetrieben. CmHn + (m/2)O2 → mCO + (n/2) H2(1)

Das Vorantreiben der Reaktion des Ausdrucks 1 erzeugt ein Reformergas, das CO und H2 aufweist, die beide Verbrennungsbestandteile sind. Das erhaltene Reformergas wird dann von dem Reformer 20 in den Ausgleichstank 8 durch das Verbindungsrohr L3 eingeführt.

Zusätzlich wird Luft in den Ausgleichstank 8 durch das Drosselventil 10, das durch die ECU 50 gesteuert wird, in dem Einlassrohr eingeführt. Demgemäß wird das Reformergas in die Brennkammer 3 nach dem weitergehenden Mischen mit der Luft in dem Ausgleichstank 8 gezogen. Wenn dann die Zündkerze 7 bei einer vorbestimmten Zeitabstimmung zündet, verbrennen das CO und H2, die Verbrennungsbestandteile sind, in der Brennkammer 3, wobei sie somit die Kraft bereitstellen, die zum Vor- und Zurücktreiben des Kolbens 4 benötigt wird. Der Kolben 4 treibt wiederum die Antriebsräder W über die Achse T an. Bei dem Verbrennungsmotor 1 ist es ebenso möglich, eine Zufuhr der Luft und des Kraftstoffs zu dem Reformer 20 anzuhalten und eine Leistung durch Einspritzen von Kraftstoff aus einem Kraftstoffeinspritzventil 15x zu erhalten, das in dem Einlassrohr 5a vorgesehen ist.

Als Nächstes wird ein Betrieb während des Auslaufens des Verbrennungsmotors 1 bei dem Fahrzeug C genau unter Bezugnahme auf 2 beschrieben. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, gibt der Beschleunigerpositionssensor 51 ein Signal zum Anzeigen des Beschleunigerpedalniederdrückbetrags an die ECU 50 ab. Wenn der Betriebszustand von dem Verbrennungsmotor 1 sich von einem Leerlaufzustand zu einem Nicht-Leerlaufzustand ändert, bestimmt die ECU 50 ein Solldrehmoment für den Verbrennungsmotor 1 (Schritt S10). Dieses Solldrehmoment entspricht dem Signal von dem Beschleunigerpositionssensor 51. Nach dem Bestimmen des Solldrehmoments richtet die ECU 50 gleichzeitig die Luftmenge, die dem Reformer 20 zuzuführen ist (insbesondere die Reformerluftzufuhrmenge), die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, und den Öffnungsbetrag von dem Drosselventil 10 ein.

In dem Schritt S12 erhält nämlich die ECU 50 die Reformerluftzufuhrmenge entsprechend dem Solldrehmoment, das in Schritt S10 bestimmt wird, aus einem im Voraus bestimmten Kennfeld. Dieses Kennfeld definiert die Beziehung zwischen dem Solldrehmoment und der Menge der Luft, die für den Reformer 20 vorzusehen ist (insbesondere die Reformerluftzufuhrmenge). In dem Schritt S12 berechnet die ECU 50 die Kraftstoffeinspritzmenge, die durch das Kraftstoffeinspritzventil 15 einzuspritzen ist, mit der Beziehung mit der erhaltenen Reformerluftzufuhrmenge, so dass das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 beispielsweise 5,0 wird.

Gleichzeitig verwendet in dem Schritt S12 die ECU 50 das Kennfeld, das im Voraus vorbereitet wurde, um den Öffnungsbetrag von dem Drosselventil 10 zu erhalten, der dem in dem Schritt S10 bestimmten Solldrehmoment entspricht. Das Kennfeld zum Einrichten des Drosselöffnungsbetrags ist so vorbereitet, dass der Öffnungsbetrag von dem Drosselventil zum Veranlassen, dass das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch, das in die Brennkammer 3 eingeführt wird, ein gewünschter Wert wird, gemäß dem Solldrehmoment bestimmt wird. Das Kennfeld zum Einrichten des Öffnungsbetrags von der Drossel wird auf der Grundlage einer Reformerluftzufuhrmenge und einer Kraftstoffeinspritzmenge vorbereitet, die so berechnet werden, so dass das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 beispielsweise 5,0 wird.

Demgemäß werden sowohl die Menge des Gemischs, das dem Reformer 20 zugeführt wird (insbesondere die Reformerluftzufuhrmenge plus die Kraftstoffeinspritzmenge) als auch die Menge des Gemischs, das in die Brennkammer 3 eingeführt wird (insbesondere das Reformergas plus die Luft von dem Drosselventil 10) gleichzeitig gemäß dem Solldrehmoment eingerichtet. Des Weiteren wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis bei dem Gemisch in dem Reformer 20 im Wesentlichen konstant eingerichtet (beispielsweise A/F = 5,0). Das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in der Brennkammer 3 wird auf einen gewünschten Wert eingerichtet, wie z. B. das stöchiometrische Luft-Kraftstoff-Verhältnis.

In dem Schritt S14 richtet die ECU 50 den Öffnungsbetrag von dem Drosselventil 10 auf den in dem Schritt S12 erhaltenen Öffnungsbetrag ein. Die ECU 50 steuert ebenso das Durchflussrateneinstellventil 11, so dass der Anzeigewert von dem Luftdurchflussmessgerät AFM von dem Einlassrohr L1 die Summe von der in dem Schritt S12 erhaltenen Reformerluftzufuhrmenge und von der Durchflussrate wird, die dem Öffnungsbetrag von dem Drosselventil 10 entspricht, der bei dem Schritt S12 erhalten wird. Des Weiteren wird Kraftstoff mit einer in Schritt S12 erhaltenen Menge von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kraftstoff vorzugsweise von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt, wenn die von dem Durchflussrateneinstellventil 11 zugeführte Luft sich stabilisiert hat. Demgemäß kann das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 genau eingerichtet werden.

Nach dem Durchführen der Betriebe in dem Schritt S14 schätzt die ECU 50 die Katalysatorbetttemperatur (beispielsweise die Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23) bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von dem Reformer 20 auf der Grundlage eines von dem Temperatursensor 12 aufgenommenen Signals (Schritt S16). Der Temperatursensor 12 ist an dem Hauptkörper 21 an einem Ort stromabwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 montiert. Nach dem Schätzen der Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 schätzt die ECU 50 das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 unter Verwendung der erfassten Katalysatorbetttemperatur, der in dem Schritt S12 erhaltenen Kraftstoffeinspritzmenge und eines Kennfelds, wie z. B. das in 3 gezeigte (Schritt S18).

Es gibt nämlich eine korrelative Beziehung zwischen der Katalysatorbetttemperatur und dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20. Demgemäß ändert sich die Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 in Abhängigkeit von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20. Die Katalysatorbetttemperatur ändert sich ebenso in Abhängigkeit von der Menge des Kraftstoffs, die dem Reformer 20 zugeführt wird. Eine Vergrößerung der Menge des Kraftstoffs, der dem Reformer 20 zugeführt wird, hat nämlich eine Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur zur Folge. Auf der Grundlage dieser Tendenz wird eine Abbildung (3) im Voraus gebildet, die die korrelative Beziehung zwischen der Katalysatorbetttemperatur und dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 gemäß der Kraftstoffeinspritzmenge für den Reformer 20 bei dem Verbrennungsmotor 1 definiert (insbesondere korrigiert). Das Kennfeld, das diese korrelative Beziehung definiert, ist in der Speichervorrichtung von der ECU 50 gespeichert. Die Verwendung dieser Art des Kennfelds macht es möglich, dann das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 genau zu schätzen. Auf diesem Weg wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in dem Reformer 20 aus der Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 und der Menge des dem Reformer 20 zugeführten Kraftstoffs geschätzt.

Nach dem Schätzen des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses von dem Gemisch bei dem Reformer 20 bestimmt dann die ECU 50, ob der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis geringer als ein vorbestimmter erster Grenzwert AFL ist (Schritt S20). Dieser erste Grenzwert AFL wird beispielsweise auf einen Wert eingerichtet, der um einen vorbestimmten Betrag (insbesondere einen vorbestimmten Prozentanteil) geringer als der Sollwert für das Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist, das bei dem Schritt S12 bestimmt wird. Wenn die ECU 50 bei dem Schritt S20 bestimmt, dass der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis geringer als der Grenzwert AFL ist, verringert die ECU 50 (geringfügig) die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, entweder um einen Betrag entsprechend der Differenz zwischen dem geschätzten Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis und dem Grenzwert AFL oder um einen vorbestimmten Betrag (Schritt S22). Als Folge ist es möglich, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis in dem Reformer 20 größer als den Grenzwert AFL zu machen und es in die Nähe von dem Sollwert zu bringen (ungefähr 5,0 in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel).

Wenn andererseits die ECU 50 in dem Schritt S20 bestimmt, dass der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis nicht geringer als der erste Grenzwert AFL ist, bestimmt dann die ECU 50, ob der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis größer als ein vorbestimmter zweiter Grenzwert AFH ist (Schritt S24). Der zweite Grenzwert AFH wird beispielsweise auf einen Wert eingerichtet, der um einen vorbestimmten Betrag (insbesondere einen vorbestimmten Prozentanteil) größer als der Sollwert für das in dem Schritt S12 bestimmte Luft-Kraftstoff-Verhältnis ist. Wenn die ECU 50 in dem Schritt S24 bestimmt, dass der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis größer als der Grenzwert AFH ist, erhöht die ECU dann (geringfügig) die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, um entweder einen Betrag entsprechend der Differenz zwischen dem geschätzten Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis und dem Grenzwert AFH oder einen vorbestimmten Betrag (Schritt S26). Als Folge ist es möglich, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis in dem Reformer 20 geringer als den Grenzwert AFH zu machen und es nahe an den Sollwert zu bringen (1 in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel).

Demgemäß wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch, das dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von dem Reformer 20 bei dem Verbrennungsmotor 1 zugeführt wird, im Wesentlichen konstant auf der Grundlage der Katalysatorbetttemperatur von dem Reformer 20 eingerichtet, die durch den Temperatursensor 12 erfasst wird. Daher kann die Reformereffizienz von dem Reformer 20 innerhalb eines gewünschten Bereichs gut beibehalten werden. Das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch in der Brennkammer 3 bei dem Verbrennungsmotor 1 kann ebenso auf einen gewünschten Wert eingerichtet werden. Daher ist es möglich, das tatsächliche Abgabedrehmoment genau mit dem Solldrehmoment in Übereinstimmung zu bringen. Wenn in dem Schritt S24 bestimmt wird, dass der geschätzte Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis nicht größer als der zweite Grenzwert AFH ist, wenn insbesondere AFL ≤ A/F ≤ AFH ist, dann wird die Kraftstoffeinspritzmenge nicht korrigiert und wiederholt die ECU 50 die Betriebe in den Schritten S10 bis S26 für die Zeitdauer, mit der sich der Verbrennungsmotor 1 in dem Auslaufzustand befindet.

Wie vorstehend beschrieben ist, wird der Verbrennungsmotor 1 von dem Fahrzeug C unter Verwendung eines Reformergases angetrieben, das durch den Reformer 20 erzeugt wird. Jedoch verschlechtert sich der Reformerkatalysator bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von dem Reformer 20 über die Zeit. Wenn sich der Katalysator verschlechtert, verringert sich die Konzentration von CO und H2 in dem Reformergas ebenso, das durch den Reformerreaktionsabschnitt 23 erzeugt wird. Für diesen Fall ist es unmöglich, dass das gewünschte Drehmoment bei dem Verbrennungsmotor 1 erzeugt wird und können sich die Abgasemissionen verschlechtern. Zum Bewirken, dass der Verbrennungsmotor 1 und das Fahrzeug C stabil arbeiten, ist es notwendig, das Ausmaß einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator bei dem Reformer 20 genau zu bestimmen. Aufgrund dessen sind bei dem Fahrzeug C der Temperatursensor 12, der bei dem Reformer 20 gelegen ist, und die ECU 50 ausgelegt, so dass sie als Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung funktionieren. Die ECU 50 dient als ein Bestimmungsabschnitt, der eine in 4 gezeigte Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine bei vorbestimmten Zeitintervallen ausführt, während der Reformer 20 arbeitet.

Wie in 4 gezeigt ist, richtet bei der Zeitabstimmung, wenn die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine ausgeführt wird, die ECU 50 Bedingungen (insbesondere Parameter) von dem Reformer 20, wie z. B. das Luft-Kraftstoff-Verhältnis und eine Zufuhrmenge von dem dem Reformer 20 zuzuführenden Gemisch, auf Werte ein, die bei der Katalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine zu verwenden sind (richtet beispielsweise das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch auf AFr und die Zufuhrmenge von dem Gemisch auf einen vorbestimmten Wert ein) (Schritt S30). Die ECU 50 bestimmt (erfasst) dann die Katalysatortemperatur bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von dem Reformer 20 (wie z. B. die Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23) auf der Grundlage eines Signals, das von dem bei dem Reformer 20 gelegenen Temperatursensor 12 aufgenommen wird (Schritt S32). Nach dem Schätzen der Katalysatorbetttemperatur bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 vergleicht die ECU 50 die erfasste Katalysatorbetttemperatur mit einer vorbestimmten Bezugstemperatur Tr (Schritt S34).

Es gibt eine korrelative Beziehung zwischen der Katalysatorbetttemperatur (insbesondere der Temperatur des Reformerkatalysators) und dem Ausmaß einer Verschlechterung des Reformerkatalysators, wie in 5 gezeigt ist. 5 ist eine Grafik, die die Beziehung zwischen dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformer 20 zugeführten Gemisch und der Erhöhung der Katalysatortemperatur (beispielsweise die Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23) während einer Reformerreaktion. Wie aus der Zeichnung entnehmbar ist, verringert sich dann, wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformer 20 zugeführten Gemisch ein konstanter Wert AFr ist, die Katalysatorbetttemperatur-während einer Reformerreaktion, wenn sich der Katalysator verschlechtert. Die durchgezogene Linie in der Zeichnung zeigt den normal funktionierenden (insbesondere nicht verschlechterten) Katalysator und die einzeln und doppelt gestrichelten Linien in der Zeichnung zeigen die Katalysatorbetttemperatur, wenn die Verschlechterung von dem Katalysator fortschreitet.

Im Hinblick darauf wird bei dem Fahrzeug C bei diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel die Bezugstemperatur Tr im Voraus auf der Grundlage von Versuchsdaten und dergleichen bestimmt. Die Bezugstemperatur Tr ist ein unterer Grenzwert, mit dem es möglich ist zu bestätigen, dass der Reformerkatalysator normal arbeitet, wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformer 20 zugeführten Gemisch der Wert AFr während der Bestimmung zum Bestimmen ist, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist (im Folgenden als „Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmung" bezeichnet). Die Bezugstemperatur Tr wird in der Speichervorrichtung von der ECU 50 gespeichert. Wenn die bei dem Schritt S32 geschätzte Katalysatorbetttemperatur niedriger als die Bezugstemperatur Tr ist, bestimmt die ECU 50, dass sich der Reformerkatalysator verschlechtert hat (Schritt S34), und schaltet die ECU 50 eine vorbestimmte Warnleuchte 53, die bei dem Fahrzeug C vorgesehen ist, in dem Schritt S36 ein. Alternativ kann anstelle von oder zusätzlich dazu, dass die ECU 50 die Warnleuchte einschaltet, die ECU 50 die Tatsache, dass sich der Katalysator verschlechtert hat, in einem vorbestimmten Bereich von der Speichervorrichtung aufzeichnen. Wenn in dem Schritt S34 bestimmt wird, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur größer als die Bezugstemperatur Tr ist, betrachtet die ECU 50 das derart, dass das bedeutet, dass der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist, und wartet dann, dass die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine erneut ausgeführt wird.

Demgemäß bestimmt die ECU 50 bei dem Fahrzeug C in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel das Ausmaß einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der durch den Temperatursensor 12 erfassten Katalysatorbetttemperatur. Ebenso kann die Katalysatorbetttemperatur bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 auch relativ einfach und genau innerhalb verschiedener Parameter erfasst werden, die sich auf den Reformerkatalysator beziehen. Daher ist es bei dem Fahrzeug C in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel möglich, genau zu bestimmen, ob der Reformerkatalysator bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 verschlechtert ist. Des Weiteren ist der Temperatursensor bei dem Reformer 20 von dem Fahrzeug C vorgesehen, um das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformerreaktionsabschnitt 23 zugeführten Gemisch auf der Grundlage der Katalysatorbetttemperatur einzurichten. Das beseitigt den Bedarf nach dem getrennten Vorsehen eines bestimmten Temperatursensors zum Bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, was wiederum ermöglicht, dass ein Kostenanstieg und dergleichen so klein wie möglich gehalten werden, während es noch möglich ist, zu bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist.

In diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel kann der Temperatursensor 12 ebenso an dem Hauptkörper 21 (an der Innenseite von dem Luft-Kraftstoff-Mischabschnitt 22) an einem Ort stromaufwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 montiert sein, wie in 6 gezeigt ist. Die Katalysatorbetttemperatur (beispielsweise die Durchschnittstemperatur) von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 kann ebenso aus dem Erfassungswert von dem Temperatursensor 12 geschätzt werden, der stromaufwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 gelegen ist. Alternativ kann der Temperatursensor 12 in der Nähe eines zentralen Abschnitts in der Richtung einer Strömung von dem Luft-Kraftstoff-Gemisch von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 montiert sein und verwendet werden, um die Temperatur von dem Reformerkatalysator direkt zu messen (zu erfassen).

8 ist eine Grafik, die ein abgewandeltes Beispiel von dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Typischerweise sinkt die Reaktivität von dem Kraftstoff- und Luft-Gemisch in dem Reformerkatalysator ab, wenn sich der Reformerkatalysator verschlechtert. Daher wird bei diesem abgewandelten Beispiel die Rate der Erhöhung der Temperatur (insbesondere die Rate einer Temperaturänderung) an einem bestimmten Ort von dem Reformerkatalysator gemessen, nachdem begonnen wurde, das Luft-Kraftstoff-Gemisch zuzuführen. In 8 zeigt eine Zeit t0 den Start der Gemischzufuhr und die Zeit an, bei der die Temperatur beginnt anzusteigen. Unter den gleichen Betriebsbedingungen ist die Rate der Temperaturerhöhung an einem bestimmten Ort von dem Reformerkatalysator dann, wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist (siehe die gestrichelte Linie in der Zeichnung), geringer, als wenn der Katalysator normal arbeitet (siehe durchgezogene Linie in der Zeichnung).

Daher kann anstelle der Bestimmung des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator gemäß dem in 4 dargestellten Verfahren die Rate einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator ebenso auf der Grundlage der Rate der Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur (beispielsweise der Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23) bestimmt werden, nachdem begonnen wurde, das Luft-Kraftstoff-Gemisch zu dem Reformerkatalysator zuzuführen. Für diesen Fall kann bestimmt werden, dass sich der Reformerkatalysator verschlechtert hat, wenn die Rate der Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur langsamer als eine vorbestimmte Rate ist. Demgemäß ist es möglich, einfach und genau zu bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist.

Wenn dieses Verfahren bei dem Fahrzeug C angewendet wird, schätzt die ECU 50 die Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 auf der Grundlage eines Signals, das von dem Temperatursensor 12 aufgenommen wird, an einem Punkt (insbesondere bei einer Zeit t1 in 8), nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer von der Zeit t0 abgelaufen ist, der dann ist, wenn begonnen wurde, das Gemisch zu dem Reformerkatalysator zuzuführen. Die ECU 50 bestimmt dann, ob die geschätzte Katalysatorbetttemperatur geringer als eine vorbestimmte Temperatur Ts ist. Wenn der geschätzte Wert von der Katalysatorbetttemperatur geringer als die Temperatur Ts zu der Zeit t1 ist, bestimmt die ECU 50, dass der Reformerreaktionsabschnitt 23 verschlechtert ist.

Die Bestimmung, ob die Rate der Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur geringer als eine vorbestimmte Rate ist, kann ebenso auch gemäß dem folgenden Verfahren durchgeführt werden. Für diesen Fall beginnt die ECU 50 die Zufuhr des Gemischs bei der Zeit t0. Die ECU 50 schätzt dann die Katalysatorbetttemperatur bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 auf der Grundlage eines von dem Temperatursensor 12 empfangenen Signals und misst die Zeit, die benötigt ist, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die vorbestimmte Temperatur Ts von der Zeit t0 erreicht. Bei dem Punkt, wenn der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die Temperatur Ts erreicht, bestimmt die ECU 50, ob die Zeit, die benötigt war, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die Temperatur Ts von der Zeit t0 erreicht, größer als eine vorbestimmte Bezugszeit ist (insbesondere t1 – t0 in dem in 8 gezeigten Beispiel). Die ECU 50 bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Zeit, die benötigt ist, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die Temperatur Ts erreicht, nachdem begonnen wurde, das Gemisch zuzuführen, größer als die Bezugszeit ist.

(Zweites beispielhaftes Ausführungsbeispiel)

Ein zweites beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 9 bis 12 beschrieben. Die Elemente in dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel, die die gleichen wie diejenigen in dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und überflüssige Beschreibungen von diesen werden weggelassen.

Die Teiloxidationsreaktion in dem vorstehend genannten Ausdruck 1, die bei dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von dem Reformer 20 gemäß der Erfindung fortschreitet, schreitet mit einer extrem schnellen Rate voran. Wenn daher der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist (insbesondere wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet), reagiert ein großer Teil von dem Gemisch von dem Kraftstoff und der Luft an dem Endabschnitt an der stromaufwärtigen Seite in die Richtung der Strömung von dem Gemisch (insbesondere an dem „stromaufwärtigen Bereich") von dem Reformerkatalysator. Daher ist bei einem Reformerkatalysator, der nicht verschlechtert ist (durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigt), die Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt (insbesondere dem stromabwärtigen Bereich) von dem Reformerkatalysator niedriger als an dem stromaufwärtigen Endabschnitt während einer Reformerreaktion.

Bei sich erstreckender Verwendung beginnt der stromaufwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator zuerst sich zu verschlechtern. Als Folge beginnt das Gemisch von Kraftstoff und Luft an dem stromabwärtigen Bereich (Endabschnitt) in die Richtung von der Strömung von dem Gemisch von dem Reformerkatalysator zu reagieren. Beim Vergleichen eines Reformerkatalysators, der nicht verschlechtert ist (durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigt) und eines Reformerkatalysators, der verschlechtert ist (durch die gestrichelte Linie in 9 gezeigt) unter den gleichen Betriebsbedingungen von dem Reformer 20 ist es 9 entnehmbar, dass die Temperatur an einem bestimmten Ort an der stromabwärtigen Seite von dem verschlechterten Reformerkatalysator während der Reformerreaktion höher ist als an demselben Ort bei dem Reformerkatalysator, der normal arbeitet.

Im Hinblick darauf wird gemäß diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel die Temperatur an dem Endabschnitt an der stromabwärtigen Seite in die Richtung der Strömung von dem Gemisch von dem Reformerkatalysator (insbesondere dem Reformerreaktionsabschnitt 23) durch den Temperatursensor 12 (siehe 1) erfasst, der stromabwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 vorgesehen ist. Die Rate einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator kann dann auf der Grundlage der erfassten Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator bestimmt werden.

In diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel richtet bei der Zeitabstimmung, wenn die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine ausgeführt wird, die ECU 50 Betriebsbedingungen (insbesondere Parameter) von dem Reformer 20, wie zum Beispiel das Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Zufuhrmenge des Gemischs, das dem Reformer 20 zuzuführen ist, auf Werte ein, die bei der Katalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine zu verwenden sind (richtet beispielsweise das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch auf AFr und die Zufuhrmenge von dem Gemisch auf einen vorbestimmten Wert) wie in 10 gezeigt ist (Schritt S40). Die ECU 50 erfasst (schätzt) dann die Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt (einer Position, die um einen vorbestimmten Abstand von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 entfernt liegt) von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere dem Reformerkatalysator) auf der Grundlage eines Signals, das von dem Temperatursensor 12 aufgenommen wird, der an dem Reformer 20 gelegen ist (Schritt S42). Nach dem Erfassen der Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 vergleicht die ECU 50 die erfasste Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt mit einer vorbestimmten Bezugstemperatur Tr' (Schritt S44). Die Bezugstemperatur Tr' wird im Voraus auf der Grundlage von Versuchsdaten und dergleichen als eine Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt bestimmt, wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch, das dem Reformer 20 zugeführt wird, der Wert AFr während der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmung ist, und bestätigt wurde, dass der Reformerkatalysator normal arbeitet. Die Bezugstemperatur Tr' wird in der Speichervorrichtung von der ECU 50 gespeichert.

Wenn die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 höher als die Bezugstemperatur Tr, bestimmt die ECU 50, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist (Schritt S44), und schaltet die vorbestimmte Warnleuchte 53 ein, die an dem Fahrzeug C vorgesehen ist (Schritt S46). Wenn andererseits in dem Schritt S44 bestimmt wird, dass die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 niedriger als die Bezugstemperatur Tr ist, betrachtet die ECU 50 es so, dass es bedeutet, dass der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist, und wartet dann, dass die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine erneut ausgeführt wird. Demgemäß ist es ebenso möglich, zuverlässig zu erfassen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere dem Reformerkatalysator).

Wenn der Reformerkatalysator verschlechtert ist, so dass die Reformerreaktion beginnt, an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator aufzutreten, erhöht sich die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator, wie vorstehend beschrieben ist, bis sie einen Spitzenwert Tp erreicht, wie in 11 gezeigt ist. Daher kann in dem Schritt S44 in 10 ebenso bestimmt werden, ob die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 oberhalb von einer Temperatur T1 liegt, die eine vorbestimmte Temperatur ist, die beispielsweise niedriger als der Spitzenwert Tp ist. Wenn für diesen Fall die Temperatur oberhalb von der Temperatur T1 liegt, die eine vorbestimmte Temperatur ist, die beispielsweise niedriger als der Spitzenwert Tp ist, wird der gesamte Reformerkatalysator so betrachtet, dass er sich verschlechtert hat.

Wenn die Reformerreaktion beginnt, an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator aufzutreten, verschlechtert sich der stromabwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator ebenso über die Zeit. Wie in 11 gezeigt ist, beginnt nach dem Erreichen des Spitzenwerts Tp die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator zu fallen. Unter Berücksichtigung dessen kann die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator, die durch den Temperatursensor 12 erfasst wird, überwacht werden und kann der gesamte Reformerkatalysator als verschlechtert betrachtet werden, wenn nach dem Erreichen des Spitzenwerts Tp die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator dann um eine vorbestimmte Temperatur &Dgr;Temperatur von dem Spitzenwert Tp abfällt (insbesondere wenn die Temperatur auf eine Temperatur T2 in 11 gefallen ist).

Wenn des Weiteren, wie in 11 gezeigt ist, der stromabwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator sich mit einem bestimmten Ausmaß verschlechtert hat, fällt die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator unter einen unteren Grenzwert T3, oberhalb von welchem der Reformerkatalysator als normal arbeitend betrachtet wird. Demgemäß kann die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator, die durch den Temperatursensor 12 erfasst wird, überwacht werden und kann der gesamte Reformerkatalysator an dem Punkt als verschlechtert betrachtet werden, wenn die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator unter den unteren Grenzwert T3 fällt.

Diese Verfahren ermöglichen ebenso eine einfache und genaue Bestimmung hinsichtlich der Tatsache, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist. Der Temperatursensor 12 kann ebenso an dem Reformer 20 angeordnet sein, wie in 20 gezeigt ist, und die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere dem Reformerkatalysator) kann direkt durch den Temperatursensor 12 gemessen (erfasst) werden.

(Drittes beispielhaftes Ausführungsbeispiel)

Ein drittes beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 13 und 14 beschrieben. Die Elemente in dem dritten beispielhaften Ausführungsbeispiel, die die gleichen wie diejenigen in dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und überflüssige Beschreibungen von diesen werden weggelassen.

Bei dem Reformer 20, der ein Reformergas, das CO und H2 enthält, durch die in dem Ausdruck 1 gezeigte Teiloxidationsreaktion erzeugt, erhöht sich die Katalysatorbetttemperatur (beispielsweise die Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23), wenn das dem Reformerkatalysator zuzuführende Gemisch magerer als ein vorbestimmtes Verhältnis wird (insbesondere wenn der Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch an einem gegebenen Punkt größer wird als es vorhergehend war). Wenn für diesen Fall der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wird die Rate der Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wird, langsamer (wie durch die gestrichelte Linie in 13 gezeigt ist) als es wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wie durch die durchgezogene Linie in der gleichen Zeichnung gezeigt ist).

Wenn das Gemisch in dem Reformer, das dem Reformerkatalysator 20 zuzuführen ist, fetter als ein vorbestimmtes Verhältnis wird (insbesondere wenn der Wert von dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch an einem gegebenen Punkt geringer wird als es vorhergehend war), verringert sich die Katalysatorbetttemperatur (beispielsweise die Durchschnittstemperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23). Wenn für diesen Fall der Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist die Verringerung der Katalysatorbetttemperatur, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wird, schneller (wie durch eine doppelt gestrichelte Linie in 13 gezeigt ist), als sie wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (wie durch die durchgezogene Linie in der gleichen Zeichnung gezeigt ist).

Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wird das Luft-Kraftstoff-Gemisch, das dem Reformer 20 zuzuführen ist, beispielsweise abwechselnd mager und fett bei vorbestimmten Zeitintervallen gemacht. Demgemäß ist es möglich, eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Rate einer Erhöhung oder Verringerung der Katalysatorbetttemperatur genau zu erfassen, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wurde.

Wenn dieses Verfahren bei dem Fahrzeug C angewendet wird, steuert die ECU 50 den Öffnungsbetrag von dem Durchflussrateneinstellventil 11 und die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, bei der Zeitabstimmung zum Ausführen der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine, um das dem Reformer 20 zugeführte Gemisch mager (oder fett) zu machen. An dem Punkt, wenn die vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen ist, nachdem das Gemisch für den Reformerkatalysator mager (oder fett) gemacht wurde, schätzt die ECU 50 die Katalysatorbetttemperatur auf der Grundlage eines Signals, das von dem Temperatursensor 12 empfangen wird. Die ECU 50 bestimmt dann, ob die geschätzte Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 geringer als eine vorbestimmte Temperatur ist. Wenn der geschätzte Wert von der Katalysatorbetttemperatur geringer als die vorbestimmte Temperatur ist, bestimmt die ECU 50, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist.

Die Bestimmung in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, kann gemäß dem folgenden Verfahren durchgeführt werden. Für diesen Fall steuert die ECU 50 ebenso den Öffnungsbetrag von dem Durchflussrateneinstellventil 11 und die Kraftstoffeinspritzmenge, die von dem Kraftstoffeinspritzventil 15 eingespritzt wird, mit der Zeitabstimmung zum Ausführen der Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine, um das dem Reformer 20 zugeführte Gemisch mager (oder fett) zu machen. Die ECU 50 schätzt dann die Katalysatorbetttemperatur an dem Reformerreaktionsabschnitt 23 auf der Grundlage eines von dem Temperatursensor 12 aufgenommenen Signals und misst die Zeit, die benötigt ist, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur eine vorbestimmte Temperatur erreicht, nachdem das dem Reformer 20 zugeführte Gemisch mager oder fett gemacht wurde. An dem Punkt, an dem der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die vorbestimmte Temperatur erreicht, vergleicht die ECU 50 die Zeit, die benötigt wurde, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die vorbestimmte Temperatur erreicht, von der Zeit, zu der das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wurde, mit einer vorbestimmten Bezugszeit.

Wenn dann, wenn das Gemisch für den Reformer 20 mager gemacht wurde, die Zeit, die benötigt ist, dass der geschätzte Wert der Katalysatortemperatur die vorbestimmte Temperatur erreicht (insbesondere auf diese ansteigt), nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wurde, größer als die Bezugszeit ist, ist dann die Rate der Erhöhung der Katalysatorbetttemperatur langsamer als sie wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeiten würde. Daher kann bestimmt werden, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist. Wenn unterdessen dann, wenn das Gemisch für den Reformer 20 fett gemacht wurde, die Zeit, die benötigt ist, dass der geschätzte Wert von der Katalysatortemperatur die vorbestimmte Temperatur erreicht (insbesondere auf diese abfällt), nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wurde, geringer als die Bezugszeit ist, ist dann die Rate der Verringerung der Katalysatorbetttemperatur schneller als sie wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeiten würde. Daher kann bestimmt werden, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist.

14 ist ein Zeitdiagramm, das ein abgewandeltes Beispiel von dem dritten beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Wenn das Gemisch in dem Reformer 20, das dem Reformerkatalysator zuzuführen ist, magerer als ein vorbestimmtes Verhältnis ist (wenn insbesondere das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch erhöht wurde) und der stromaufwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist dann die Rate der Erhöhung der Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformer 20, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Gemischs geändert wird, schneller (wie durch die gestrichelte Linie in 14 gezeigt ist) als es wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (durch die durchgezogene Linie in 14 gezeigt).

Wenn des Weiteren das Gemisch in dem Reformer 20, das dem Reformerkatalysator zuzuführen ist, fetter als ein vorbestimmtes Verhältnis ist (wenn insbesondere das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch verringert wurde) und der stromaufwärtige Endabschnitt von dem Reformerkatalysator verschlechtert ist, ist dann die Rate der Verringerung der Temperatur an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wird, langsamer (wie durch die doppelt gestrichelte Linie in 14 gezeigt ist) als sie wäre, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (durch die durchgezogene Linie in 14 gezeigt).

Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wird daher das dem Reformer 20 zugeführte Gemisch mager oder fett bei vorbestimmten Zeitintervallen gemacht, während die Temperatur des stromabwärtigen Endabschnitts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere des Reformerkatalysators) durch den Temperatursensor 12 beispielsweise überwacht wird. Demgemäß ist es möglich, eine Verschlechterung von dem Reformerkatalysator durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Rate der Erhöhung oder der Verringerung der Temperatur des stromabwärtigen Endabschnitts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 genau zu erfassen, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch geändert wurde.

(Viertes beispielhaftes Ausführungsbeispiel)

Ein viertes beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 15 und 17 beschrieben. Die Elemente in dem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel, die die gleichen wie diejenigen in dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und überflüssige Beschreibungen davon werden weggelassen.

Ähnlich wie in 9 ist 15 eine Grafik, die die Beziehung zwischen dem Abstand von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 und der Temperatur von dem Reformerkatalysator zeigt. Wenn sich der Reformerkatalysator verschlechtert, wie vorstehend beschrieben ist, beginnt die Reformerreaktion an dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerkatalysator aufzutreten. Demgemäß wird, wie in 15 gezeigt ist, eine Temperaturdifferenz zwischen einem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere dem Reformerkatalysator) und einem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23, wenn der Reformerkatalysator normal arbeitet (insbesondere wenn der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist; durch die durchgezogene Linie in der Zeichnung gezeigt), kleiner, wenn sich der Reformerkatalysator verschlechtert (durch die einzeln und doppelt gestrichelten Linien in der Zeichnung gezeigt). Wenn sich der Reformerkatalysator fortgesetzt verschlechtert, erreicht er einen Punkt, an dem die Temperatur von dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt höher als die Temperatur von dem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 wird. Der stromaufwärtige Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 ist mit einem Abstand Da entfernt von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 gelegen und der stromabwärtige Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 ist mit einem Abstand Db entfernt von dem am weitesten stromaufwärts gelegenen Ende von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 gelegen.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsache sind in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel ein Temperatursensor 12a und ein Temperatursensor 12b an dem Hauptkörper 21 montiert, wie in 16 gezeigt ist. Der Temperatursensor 12a ist stromaufwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 positioniert und der Temperatursensor 12b ist stromabwärts von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 positioniert. Der Temperatursensor 12a an der stromaufwärtigen Seite erfasst die Temperatur von einem Fluid, das durch den Reformerreaktionsabschnitt 23 strömt, während der Temperatursensor 12b an der stromabwärtigen Seite die Temperatur von einem Reformergas erfasst, das von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 aus strömt. Die Temperatursensoren 12a und 12b geben Signale zum Anzeigen von ihren jeweiligen Erfassungswerten an die ECU 50 ab. In diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel führt die ECU 50 eine Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine, die in 17 gezeigt ist, bei vorbestimmten Zeitintervallen durch, während der Reformer 20 arbeitet.

Wie in 17 gezeigt ist, schätzt die ECU 50 bei einer Zeitabstimmung, bei der die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine ausgeführt wird, eine Temperatur Ta an dem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere dem Reformerkatalysator) und eine Temperatur Tb an dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 auf der Grundlage von Signalen, die von den Temperatursensoren 12a und 12b aufgenommen werden, die an dem Reformer 20 vorgesehen sind (Schritt S50). Die ECU 50 berechnet dann die Differenz dT (= Ta – Tb) zwischen den zwei Temperaturen durch Subtrahieren der Temperatur Tb von dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 von der Temperatur Ta von dem stromaufwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (Schritt S52). Die ECU 50 vergleicht dann die Differenz dT, die in dem Schritt S52 berechnet wird, mit einem vorbestimmten Bezugswert dTr (Schritt S54). Dieser Bezugswert dTr wird im Voraus auf der Grundlage von Versuchsdaten und dergleichen eingerichtet und in der Speichervorrichtung von der ECU 50 gespeichert.

Wenn die Differenz dT zwischen der Temperatur Ta von dem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 (insbesondere von dem Reformerkatalysator) und der Temperatur Tb von dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 geringer als der vorbestimmte Bezugswert dTr ist, bestimmt dann die ECU 50, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist (Schritt S54), und schaltet die vorbestimmte Warnleuchte 53 ein, die an dem Fahrzeug C vorgesehen ist (Schritt S56). Wenn andererseits die Differenz dT zwischen der Temperatur Ta von dem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 und der Temperatur Tb von dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 größer als der vorbestimmte Bezugswert dTr ist, bestimmt dann die ECU 50 in dem Schritt S54, dass der Reformerkatalysator nicht verschlechtert ist, und wartet, dass die Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsroutine erneut ausgeführt wird.

Demgemäß ist es ebenso möglich, genau zu bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, durch Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Differenz dT zwischen der Temperatur Ta von dem stromaufwärtigen Endabschnitt Pa von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 und der Temperatur Tb von dem stromabwärtigen Endabschnitt Pb von dem Reformerreaktionsabschnitt 23. Beim Bestimmen des Ausmaßes einer Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Temperatur an einem gegebenen Ort an dem Reformerkatalysator (wie bei den ersten und zweiten beispielhaften Ausführungsbeispielen) ist es notwendig, einen Prozess (beispielsweise Schritt S30 in 4 und Schritt S40 in 10) zu haben, der die Betriebsbedingungen für den Reformerkatalysator konstant (die gleichen) macht, bevor die Temperatur erfasst wird, um eine Bestimmung durchzuführen, ob der Katalysator verschlechtert ist. Gemäß dem vierten beispielhaften Ausführungsbeispiel ist jedoch dieser Prozess unnötig, was die Ausführung der Verschlechterungsbestimmungsroutine vereinfacht. Wie in 18 gezeigt ist, können in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel die Temperatursensoren 12x und 12y, die die Temperatur von dem stromaufwärtigen und dem stromabwärtigen Endabschnitt von dem Reformerreaktionsabschnitt 23 direkt messen (insbesondere erfassen), ebenso verwendet werden.

Während die Erfindung unter Bezugnahme auf ihre beispielhaften Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist es verständlich, dass die Erfindung nicht auf die beispielhaften Ausführungsbeispiele oder Konstruktionen beschränkt ist. Dagegen ist beabsichtigt, dass die Erfindung verschiedenartige Abwandlungen und äquivalente Anordnungen umfasst. Während die verschiedenen Elemente von den beispielhaften Ausführungsbeispielen in verschiedenen Kombinationen und Konfigurationen gezeigt sind, die beispielhaft sind, liegen Kombinationen und Konfigurationen einschließlich mehr, weniger oder nur einem einzelnen Element ebenso in dem Grundgedanken und Anwendungsbereich der Erfindung.

Somit erfasst gemäß der Vorrichtung und dem Verfahren zum Bestimmen der Verschlechterung des Reformerkatalysators, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, bei dem Reformer 20, der das Reformergas dem Verbrennungsmotor 1 von dem Fahrzeug C zuführt, der Temperatursensor 12 die Temperatur von dem Reformerreaktionsabschnitt 23, bei dem der Reformerkatalysator 20 vorgesehen ist (Schritt S32). Die ECU 50 bestimmt dann das Ausmaß der Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der Temperatur, die durch den Temperatursensor 12 erfasst wird (Schritt S34).

Gemäß der Vorrichtung und dem Verfahren zum Bestimmen einer Verschlechterung des Reformerkatalysators, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, erfasst bei dem Reformer 20, der das Reformergas dem Verbrennungsmotor 1 von dem Fahrzeug C zuführt, der Temperatursensor 12 somit die Temperatur des Reformerreaktionsabschnitts 23, bei dem der Reformerkatalysator 20 vorgesehen ist (Schritt S32). Die ECU 50 bestimmt dann das Ausmaß der Verschlechterung von dem Reformerkatalysator auf der Grundlage der durch den Temperatursensor 12 erfassten Temperatur (Schritt S34).


Anspruch[de]
  1. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung, die bestimmt, ob ein Reformerkatalysator, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, verschlechtert ist, gekennzeichnet durch:

    eine Temperaturerfassungseinrichtung zum Erfassen einer Temperatur von dem Reformerkatalysator; und

    eine Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der Temperatur von dem Reformerkatalysator, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasst wird.
  2. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Temperatur von dem Reformerkatalysator, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasst wird, unterhalb einer vorbestimmten Temperatur ist.
  3. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Temperatur gemäß einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformerkatalysator zugeführten Gemisch eingerichtet ist.
  4. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage einer Rate einer Änderung der Temperatur von dem Reformerkatalysator, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasst wird.
  5. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasst wird, ansteigt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen, eine vorbestimmte Rate nicht erreicht hat.
  6. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, nicht die vorbestimmte Rate erreicht hat, wenn die Temperatur von dem Reformerkatalysator eine vorbestimmte Temperatur zu einer vorbestimmten Zeit nicht erreicht hat, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen.
  7. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, die vorbestimmte Rate nicht erreicht hat, auf der Grundlage der Zeit, die benötigt wird, dass die Temperatur von dem Reformerkatalysator auf eine vorbestimmte Temperatur ansteigt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu steigen.
  8. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator fällt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu fallen, schneller als eine vorbestimmte Rate ist.
  9. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Rate auf der Grundlage der Zeit eingerichtet wird, die benötigt wird, dass die Temperatur von dem Reformerkatalysator auf eine vorbestimmte Temperatur fällt.
  10. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der Rate einer Änderung der Temperatur, nachdem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem Gemisch, das dem Reformerkatalysator zugeführt wird, geändert wurde.
  11. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturerfassungseinrichtung an einer stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator angeordnet ist.
  12. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte Temperatur ist.
  13. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn nach dem Erkennen, dass die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte Temperatur ist, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasste Temperatur dann unter eine vorbestimmte Temperatur fällt.
  14. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturerfassungseinrichtung die Temperatur an einer stromaufwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator und die Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator erfasst.
  15. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmungseinrichtung bestimmt, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage einer Differenz der Temperatur an der stromaufwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator und der Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator.
  16. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch:

    eine Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Steuerungseinrichtung zum Einrichten eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisses von dem dem Reformerkatalysator zugeführten Gemisch auf der Grundlage der Temperatur von dem Reformerkatalysator, die durch die Temperaturerfassungseinrichtung erfasst wird.
  17. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren zum Bestimmen, ob ein Reformerkatalysator, der ein Gemisch von Luft und Kraftstoff reformiert, verschlechtert ist, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

    Erfassen einer Temperatur von dem Reformerkatalysator; und

    Bestimmen, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der erfassten Temperatur von dem Reformerkatalysator.
  18. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die erfasste Temperatur von dem Reformerkatalysator unterhalb einer vorbestimmten Temperatur liegt.
  19. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Temperatur gemäß einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformerkatalysator zugeführten Gemisch eingerichtet wird.
  20. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage einer Rate einer Änderung der erfassten Temperatur von dem Reformerkatalysator.
  21. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die erfasste Temperatur von dem Reformerkatalysator ansteigt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt anzusteigen, eine vorbestimmte Rate nicht erreicht hat.
  22. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Temperatur von dem Reformerkatalysator eine vorbestimmte Temperatur zu einer vorbestimmten Zeit nicht erreicht hat, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu steigen.
  23. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Rate auf der Grundlage der Zeit bestimmt wird, die benötigt wird, dass die Temperatur von dem Reformerkatalysator auf eine vorbestimmte Temperatur ansteigt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu steigen.
  24. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die Rate, mit der die Temperatur von dem Reformerkatalysator fällt, nachdem die Temperatur von dem Reformerkatalysator beginnt zu fallen, schneller als eine vorbestimmte Rate ist.
  25. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Rate auf der Grundlage einer Zeit eingerichtet wird, die benötigt wird, dass die Temperatur von dem Reformerkatalysator auf eine vorbestimmte Temperatur fällt.
  26. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur an einer stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator erfasst wird.
  27. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn die an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte Temperatur ist.
  28. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, dass der Reformerkatalysator verschlechtert ist, wenn nach dem Erkennen, dass die an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator erfasste Temperatur höher als die vorbestimmte Temperatur ist, die erfasste Temperatur dann unter eine vorbestimmte Temperatur fällt.
  29. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur an einer stromaufwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator und die Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator erfasst werden.
  30. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage einer Differenz der Temperatur an der stromaufwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator und der Temperatur an der stromabwärtigen Seite von dem Reformerkatalysator.
  31. Reformerkatalysator-Verschlechterungsbestimmungsverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmt wird, ob der Reformerkatalysator verschlechtert ist, auf der Grundlage der Rate einer Änderung der Temperatur von dem Reformerkatalysator, nachdem ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis von dem dem Reformerkatalysator zugeführten Gemisch geändert wurde.
Es folgen 17 Blatt Zeichnungen






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