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Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen - Dokument DE202004013700U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004013700U1 16.12.2004
Titel Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen
Anmelder SITEC Industrietechnologie GmbH, 09114 Chemnitz, DE
Vertreter Seerig & Hübner, 09111 Chemnitz
DE-Aktenzeichen 202004013700
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.12.2004
Registration date 11.11.2004
Application date from patent application 01.09.2004
IPC-Hauptklasse H01L 41/22

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen, bestehend aus einer Gießform mit Anguss und Gießkanal zum Einbringen eines Kunststoffes, die auf einem Gießformboden aufsitzt.

Es ist allgemein bekannt, zum Herstellen zylindrischer Bauteile Gießformen zu verwenden, die eine Trennung in der Bauteilebene (axial oder radial) aufweisen und über einen Klappmechanismus geöffnet werden. Ein weiteres Prinzip arbeitet mit verlorenen Forme, wie Plastikhülsen, die am Bauteil verbleiben. Bei diesem Verfahren lassen sich die Bauteile nur manuell einlegen und fixieren, sowie nach dem Gießprozess manuell entnehmen. Die Gießformen können nur über manuelle Einstellprozesse geschlossen und geöffnet werden. Durch die Werkzeugtrennung verbleibt Grat am Bauteil, der manuell entfernt werden muss und den Materialverbrauch erhöht.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen, bestehend aus einer Gießform mit Anguss und Gießkanal zum Einbringen eines Kunststoffes, die auf einem Gießformboden aufsitzt, zu entwickeln, die kostenmäßig weniger aufwendig ist und in einer automatischen Fertigung einsetzbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Gießform über eine Deckplatte, die mit einem Verschluss an einem Werkstückträgersystem befestigbar ist, mittels Spannschrauben mit dem Gießformboden auf dem Werkstückträgersystem verspannbar ist, und die Gießform mehrere zylindrische Durchgangsbohrungen aufweist, in die je ein piezoelektrisches Element einsetzbar ist; auf dem oberen flächigen Ende des piezoelektrischen Elementes ein Stopfen anordenbar ist, der mit je einer Spannschraube in der Deckplatte über ein Druckstück gegen das piezoelektrische Element drückbar ist, der Stopfen Bohrungen zur Aufnahme der parallel zur Längsachse des piezoelektrischen Elementes verlaufenden elektrischen Leitungen aufweist, und das piezoelektrische Element dichtend auf dem Gießformboden sitzt, wobei das piezoelektrische Element mit der Innenwand der Durchgangsbohrung einen Ringraum bildet, der mit dem Gießkanal des Angusses verbunden ist. Vorteilhaft ist es, dass die Deckplatte an zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Klinkenhalterung mit je einer Klinke aufweist, wobei jede Klinke mit je einem auf dem Werkstückträgersystem befestigten Gegenhalter kuppelbar angeordnet ist. Zweckmäßig ist es, dass das Werkstückträgersystem aus einer Grundplatte besteht, mit der der Gegenhalter und der Gießformboden sowie eine Codierung, die die Identifizierung eines Werkstückträgersystems ermöglicht, fest verbunden ist, wobei die Grundplatte rechteckig ausgebildet ist und an der Unterseite in den Ecken je eine kreisförmige Platte und an den Seiten je eine rechteckige Platte aufweist, die Führungselemente in einem Werkstücktransportsystem bilden.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die dazugehörige Zeichnung zeigt:

1: eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente

2: einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach 1 und

3: Einzelteil X aus 2

1 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente 15 mit elektrischen Leitungen 16, Sie besteht aus einer Gießform 2 mit einem Anguss 11 und einen Gießkanal 12 zum Einbringen von Kunststoff. Die Gießform 2 sitzt auf einem Gießformboden 4 auf und ist über eine Deckplatte 6, die mittels eines Verschlusses 3 und eines Werkstückträgersystems 5 befestigbar ist, über Spannschrauben 13 mit dem Gießformboden 4 auf dem Werkstückträgersystem 5 verspannbar. Wie 2 zeigt, weist die Gießform 2 Durchgangsbohrungen 14 auf. In die Durchgangsbohrungen 14 wird je ein piezoelektrisches Element 15 mit den parallel zur Elementenlängsachse angebrachten elektrischen Leitungen 16 eingesetzt. Gemäß 3 ist auf dem oberen flächigen Ende des piezoelektrischen Elementes 15 ein Stopfen 1 aufgesetzt. Dazu werden die Leitungen 16 in parallel angeordnete Bohrungen 17 der Gießform 2 eingeführt. In der Deckplatte 6 ist je eine Spannschraube 23 für ein Druckstück 10 angeordnet. Mit der Spannschraube 23 wird das Druckstück 10 gegen den Stopfen 1 gepresst., wodurch das piezoelektrische Element 15 dicht auf dem Gießformboden 4 sitzt. Das in der Durchgangsbohrung 14 mittels Stopfen 1 arretierte piezoelektrische Element 15 bildet mit der Innenwand der Durchgangsbohrung 14 einen Ringraum 18, der mit dem Gießkanal 12 des Angusses 11 verbunden ist. 3 zeigt die Einzelheiten des Verschlusses 3 mit einer Klinkenhalterung 9 an den Spannseiten. Klinken 8 der Klinkenhalterung 9 sind mit je einem Gegenhalter 7 auf dem Werkstückträgersystem 5 koppelbar. Das Werkstückträgersystem 5 besteht aus einer Grundplatte 21, die rechteckig ausgebildet ist und an der Unterseite in den Ecken je eine kreisförmige Platte 19 und an den Seiten je eine rechteckige Platte 20 aufweist, wobei die Platten 19, 20 am unteren Rand der Grundplatte 18 überstehen und die Führungselemente in einem Werkstücktransportsystem bilden. Weiterhin ist auf der Grundplatte 21 eine Codierung 22 zur Identifizierung des Werkstückträgersystems 5 angeordnet. Insbesondere dient dies der Ortung des Werkstückträgersystems 5 in einem Werkstücktransportsystem einer automatischen Fertigung.

1Stopfen 2Gießform 3Verschluss 4Gießformboden 5Werkstückträgersystem 6Deckplatte 7Gegenhalter 8Klinken 9Klinkenhalterung 10Druckstück 11Anguss 12Gießkanal 13Spannschrauben 14Durchgangsbohrung 15piezoelektrische Elemente 16elektrischen Leitungen 17Bohrung 18Ringraum 19Platte, kreisförmig 20Platte, rechteckig 21Grundplatte 22Codierung 23Spannschrauben

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen, bestehend aus einer Gießform mit Anguss und Gießkanal zum Einbringen eines Kunststoffes, die auf einem Gießformboden aufsitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gießform (2) über eine Deckplatte (6), die mit einem Verschluss (3) an einem Werkstückträgersystem (5) befestigbar ist, mittels Spannschrauben (13) mit dem Gießformboden (4) auf dem Werkstückträgersystem (5) verspannbar ist, und die Gießform (2) mehrere zylindrische Durchgangsbohrungen (14) aufweist, in die je ein piezoelektrisches Element (15) einsetzbar ist; auf dem oberen flächigen Ende des piezoelektrischen Elementes (15) ein Stopfen (1) anordenbar ist, der mit je einer Spannschraube (23) in der Deckplatte (6) über ein Druckstück (10) gegen das piezoelektrische Element (15) drückbar ist, der Stopfen (1) Bohrungen (17) zur Aufnahme der parallel zur Längsachse des piezoelektrischen Elementes (15) verlaufenden elektrischen Leitungen (16) aufweist, und das piezoelektrische Element (15) dichtend auf dem Gießformboden (4) sitzt, wobei das piezoelektrische Element (15) mit der Innenwand der Durchgangsbohrung (14) einen Ringraum (18) bildet, der mit dem Gießkanal (12) des Angusses (11) verbunden ist.
  2. Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (6) an zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Klinkenhalterung (9) mit je einer Klinke (8) aufweist, wobei jede Klinke (8) mit je einem auf dem Werkstückträgersystem (5) befestigten Gegenhalter (7) kuppelbar angeordnet ist.
  3. Vorrichtung zum Herstellen zylindrisch geformter piezoelektrischer Elemente mit elektrischen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstückträgersystem (5) aus einer Grundplatte (21) besteht, mit der der Gegenhalter (7) und der Gießformboden (4) sowie eine Codierung (22), die die Identifizierung eines Werkstückträgersystems (5) ermöglicht, fest verbunden ist, wobei die Grundplatte (21) rechteckig ausgebildet ist und an der Unterseite in den Ecken je eine kreisförmige Platte (19) und an den Seiten je eine rechteckige Platte (20) aufweist, die Führungselemente in einem Werkstücktransportsystem bilden.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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