Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verarbeiten
eines lichtempfindlichen Materials (nachfolgend "Fotoverarbeitungsvorrichtung" genannt).
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Fotoverarbeitungsvorrichtung, die
mit Gestellteilen ausgerüstet ist, welche ein lichtempfindliches Material (nachfolgend
"fotografisches Papier" genannt) in dem Entwicklungsteil und in dem Trocknungsteil
der Fotoverarbeitungsvorrichtung führen und weiterleiten.
Eine übliche Fotoverarbeitungsvorrichtung weist, wie 3
zeigt, folgende Teile auf: Einen Druckteil 103 zum Drucken von Bildern
eines entwickelten Fotofilms F durch einen Belichtungsmechanismus 102 nach
dem Herausziehen des fotographischen Papiers S, das um ein Magazin 101
in Form einer Rolle gewickelt ist, einen Entwicklungsteil 104 zum Hindurchführen
des fotografischen Papiers S, das durch den Druckteil 103 in verschiedenen
Bearbeitungstanks für die Entwicklung bedruckt worden ist, einen Trocknungsteil
105 zum Trocknen des entwickelten fotografischen Papiers S durch den Entwicklungsteil
104 sowie einen Druck-Schneide-Teil 106 zum Abtrennen des Fotoausdrucks
P des fotografischen Papiers S, das von dem Trocknungsteil für jedes Bild getrocknet
worden ist. An dem Entwicklungsteil 104 und dem Trocknungsteil
105 ist ein eingetauchter Gestellteil 107 zum Führen und Weiterleiten
des fotografischen Papiers S sowie ein Trocknungsgestellteil 108 montiert.
An jedem der Gestellteile 107 und 108 ist ein Führungsbreite-Änderungsmechanismus
zum Einstellen beispielsweise des Abstands innerhalb eines Paars von Führungen zum
Führen der beiden Seitenränder des fotografischen Papiers S mittels einer Zuführungschraubenwelle,
an der zueinander entgegengesetzt gerichtete Gewinde ausgebildet sind, angebracht.
Ein Förderantrieb für das fotografische Papier S in dem Entwicklungsteil
104 wird durch einen Erfassungssensor für das fotografische Papier angetrieben,
der einen Lichtsensor oder einen Endschalter gerade vor dem Eintritt des fotografischen
Papiers S in den eingetauchten Gestellteil 107 benutzt. Der Förderantrieb
wird gestoppt, nachdem das fotografische Papier S zu dem Trocknungsteil
105 hinaustransportiert wird, und zwar über jeden Bearbeitungstank, und
der letzte Fotoausdruck P wird an dem Druck-Schneide-Teil 106 abgeschnitten.
Wenn gewünscht wird, daß der Förderantrieb zu anderen Zeitpunkten aktiviert wird,
z. B. zum Zeitpunkt einer Inspektion des Fördermechanismus, wird der Förderantrieb
durch einen Tastendruck am Steuerpult erzwungen. Ferner erfolgt ein erzwungener
Förderantrieb, wenn eine Wartung an einer Führung für die Breitenänderung des eingetauchten
Gestellteils 107 oder des Trocknungsgestellteils 108 durchgeführt
wird.
Da jedoch der eingetauchte Gestellteil 107 und der Trocknungsgestellteil
108 mit einem Führungsbreite-Änderungsmechanismus ausgerüstet sind, nimmt
die Anzahl der Teile, z. B. der Antriebsmotoren, zu und führt zu dem Problem hoher
Ausrüstungskosten. Die Zuführungsschraubenwelle muß gedreht werden, und die Breite
eines Paars von Führungen muß in Übereinstimmung mit der Breite des fotografischen
Papiers S individuell eingestellt werden.
Als Ergebnis hiervon bestehen die Probleme, daß Wartungs- und Inspektionsarbeiten
mühsam sind sowie beim Einstellen des eingetauchten Gestellteils 107 und
des Trocknungsgestellteils 108 leicht Fehler passieren. So ist es beispielsweise
unmöglich, das fotografische Papier S von dem eingetauchten Gestellteil
107 zu dem Trocknungsgestellteil 108 zu übertragen, wenn die Führungsbreite
geringer ist als die Normaleinstellung in dem Trocknungsgestellteil 108.
Dann staut sich das fotografische Papier S.
Wenn sich das fotografische Papier S in dem Gestellteil in der Fotoverarbeitungsvorrichtung
staut, wird der Gestellteil abgenommen, der Abschnitt, in dem sich das fotografische
Papier S staut, wird festgestellt und das gestaute fotografische Papier wird entfernt.
Jedoch ist der Gestellteil im allgemeinen aus mehreren Teilen zusammengesetzt, und
das fotografische Papier wird manchmal nicht entfernt und bleibt in dem Gestellteil.
Der eingetaute Gestellteil und der Trocknungsgestellteil der üblichen Fotoverarbeitungsvorrichtung
weist aber keine Funktion zum Entdecken des Papiers (des fotografischen Papiers)
auf.
Folglich ergibt sich beim Ändern der Breite in Richtung eines Engerstellens
der Führungsbreite ohne Kenntnis der Situation, daß das fotografische Papier in
dem Gestellteil verbleibt und daß der Bedienungsknopf sich schwergängig anfühlt,
falls der Breite-Änderungsmechanismus von Hand bedient wird. Man weiß dann, daß
fotografisches Papier vorliegt. Jedoch kann im Fall des automatischen Breite-Änderungsmechanismus
die Anwesenheit des zurückbleibenden fotografischen Papiers nicht entdeckt werden,
und dieser Mechanismus wird durch das zurückbleibende Papier blockiert. Dies führt
zu Folgeproblemen, z. B. zu einem Bruch von Teilen am Umfang (verlorene Zähne an
dem eingetauchten Gestellteil usw.).
Wenn die Breite so verändert wird, daß die Führungsbreite vergrößert
wird, kommt das fotografische Papier aus dem Gestellteil frei.
Zusätzlich verursacht bei der Fotoverarbeitungsvorrichtung, die über
einen langen Zeitraum einen Entwicklungsvorgang ohne Benutzung
des Führungsbreite-Änderungsmechanismus an dem eingetauchten Gestellteil durchführt,
Verunreinigungen, wie kristallisierte Stoffe der Behandlungsflüssigkeit, die sich
an der Oberfläche des Trägers des Schaftes der Zuführungsschraube oder am Schaft
der Zuführungsschraube oder an der Innenoberfläche der Mutter festsetzen, und die
Führungsvorrichtung bewegt sich sogar dann nicht, wenn versucht wird, die Führungsbreite
zu verändern. Folglich muß der eingetauchte Gestellteil regelmäßig gereinigt werden
und führt zu dem Problem einer äußerst mühsamen Wartung. An dem Antriebsmotor ist
eine Reibungseinheit angebracht, um eine Beschädigung von Teilen durch die Überlastung
zu verhindern. Jedoch besteht hier die Schwierigkeit, daß das Moment für die Vorwärtsbewegung
der Führung hoch wird, und zwar in der gleichen Weise aufgrund von Verunreinigungen,
z. B. wegen auskristallisierter Stoffe, und die Gleitfunktion der Reibungseinheit
tritt in Funktion, um ein Ändern der Führungsbreite zu verhindern.
Die JP-A-01205165 beschreibt eine fotografische Verarbeitungsvorrichtung
zum Verarbeiten eines fotografischen Papiers, die verhindert, daß das Zurückstellen
der Randführungsbreite in die Originalbreite vergessen wird. Die Vorrichtung erlaubt
ein gleichzeitiges Einstellen der Randführungsbreiten von zwei Gestellen. Durch
Drehen einer gemeinsamen Drehwelle werden die Randführungen jedes Gestells entsprechend
der Breite des fotografischen Papiers verändert.
Die JP-A-03267935 beschreibt ein Arbeitsverfahren für ein Transportgestell
für ein lichtempfindliches Material. Das Verfahren soll verhindern, daß die Positionseinstellung
einer Breitenführung durch Ablagerungen aus der Verarbeitungsflüssigkeit gestört
wird. Zu diesem Zweck wird die Breitenführung automatisch nach bestimmten Zeitabständen
in Betrieb gesetzt und beseitigt dadurch Ablagerungen von Führungsteilen, die miteinander
im Eingriff stehen.
Unter diesen Umständen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Fotoverarbeitungsvorrichtung bereitzustellen, welche die Führungsbreite des Gestells
zum Führen des Transports des fotografischen Papiers genau einstellt und gleichzeitig
leicht und kostengünstig zu warten ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer lösbaren
Verbindung zwischen dem Entwicklungsteil und dem Trocknungsteil einer Fotoverarbeitungsvorrichtung
und das Erreichen einer genauen Synchronisierung der Breite der Führungen in dem
Entwicklungsteil mit den Führungen der Breite im Trocknungsteil, und zwar nur durch
Einsetzen des eingetauchten Gestellteils und des Trocknungsgestellteils in den Vorrichtungskörper.
Die Fotoverarbeitungsvorrichtung der Erfindung ist im Anspruch 1 definiert.
Der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus ist mit einer Gleitverbindungseinrichtung
in dem Führungsbreite-Änderungsmechanismus verbunden.
Der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus weist eine Führungsbreite-Synchronisierungseinrichtung
mit einer Mehrzahl von Zahnstangen und Ritzeln für die breiten Einstellung sowie
eine Antriebseinrichtung, die mit der Ritzelwelle verbunden ist, auf.
Die Führungsbreite-Synchronisierungseinrichtung in dem Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus
und die Gleitverbindungseinrichtung in dem Führungsbreite-Änderungsmechanismus sind
derart ausgebildet, daß sie mittels eines Vorsprungs und einer Ausnehmung, die einander
angepaßt sind, von einander getrennt werden können.
Gemäß der Fotoverarbeitungsvorrichtung der Erfindung kann der Abstand
der Führungen der Führungsbreite-Änderungsmechanismen an dem eingetauchten Gestellteil
und an dem Trocknungsgestellteil mittels des Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus
synchron bewegt werden. Dadurch treten beim Einstellen der Führungsbreite an jedem
Gestellteil keine Fehler auf.
Da der Führungsbreite-Änderungsmechanismus derart ausgebildet ist,
daß er mittels eines Vorsprungs und einer Ausnehmung, die einander angepaßt sind,
von dem Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus getrennt werden kann, ist es
möglich, die relevanten Führungsabstände mit den Einstellungen durch das Einsetzen
des eingetauchten Gestellteils und des Trocknungsgestellteils in den Vorrichtungskörper
zu synchronisieren.
1 ist eine schematische perspektivische
Ansicht, die eine Ausführungsform der Fotoverarbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung
zeigt;
2 ist eine erläuternde Ansicht, die den
Gestellteil der fotoverarbeitenden Vorrichtung gemäß 1
zeigt; und
3 ist eine erläuternde Ansicht, die ein
Beispiel einer üblichen Fotoverarbeitungsvorrichtung zeigt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird nun eine Fotoverarbeitungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung nachfolgend im Einzelnen beschrieben.
1 ist eine schematische perspektivische Ansicht,
die eine Ausführungsform einer Fotoverarbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung
zeigt.
Die Fotoverarbeitungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform weist
einen Entwicklungsteil zum Hindurchführen eines fotografischen Papiers, auf welches
das Bild aufgebracht ist, das auf dem entwickelten fotografischen Film aufgezeichnet
ist, durch verschiedene Behandlungsbehälter für das Entwickeln sowie einen Trocknungsteil
für das Trocknen des fotografischen Papiers, das in dem Entwicklungsteil entwickelt
worden ist, auf.
An der Innenseite jeden Behandlungsbehälters des Entwicklungsteils
und des Trocknungsteils, ist, wie in 1 dargestellt
ist, ein eingetauchter Gestellteil 1 zum Führen und Weiterleiten des fotografischen
Papiers S und ein Trocknungsgestellteil 21 eingerichtet.
Ferner ist an diesem eingetauchten Gestellteil 1 ein Führungsbreite-Änderungsmechanismus
A angebracht, der innerhalb eines Paares von aufrecht montierten Seitenplatten
2a, 2b eine Führungsbreite-Änderungseinrichtung 3 und
eine erste Gleitverbindungseinrichtung 5 aufweist, die dazu vorgesehen
ist, über eine erste Übertragungswelle 4 mit der Führungsbreite-Änderungseinrichtung
3 verbunden zu werden.
Die Führungsbreite-Änderungseinrichtung 3 ist ausgerüstet
mit einer Zuführungsschraubenwelle 7, die in ein Paar Seitenplatten
2a, 2b eingesetzt ist und Außengewinde 6a,
6b aufweist, die an beiden Seiten entgegengesetzt zueinander ausgebildet
sind, auf die Außengewinde 6a, 6b der Zuführungsschraubenwelle
7 aufgeschraubte Muttern 8a, 8b und ein Paar Führungen
9a, 9b, die einen gekrümmten Querschnitt aufweisen und an den
Muttern 8a, 8b befestigt sind. Durch Drehen der Zuführungsschraube
7 in der normalen Richtung oder rückwärts führt zum Vergrößern oder Verkleinern
des Abstands (der Führungsbreite) des Paares der Führungen 9a,
9b, um auf die Breite des fotografischen Papiers S einzustellen.
Die erste Gleitverbindungseinrichtung 5 ist mit einer Zahnstange
10 ausgerüstet.
Die erste Übertragungswelle 4 ist in dem eingetauchten Gestellteil
1 aufrecht und drehbar eingebaut. An ihrem unteren Teil steht ein Kegelrad
12 mit dem Kegelrad 11, das an der Zuführungsschraubenwelle
7 ausgebildet ist, im Eingriff. Dagegen steht im oberen Teil der ersten
Übertragungswelle 4 ein Ritzel 13 mit der Zahnstange
10 im Eingriff. Mit dieser ersten Übertragungswelle 4 kann die
Horizontalbewegung der ersten Gleitverbindungseinrichtung 5 als Drehbewegung
auf die Führungsbreite-Änderungseinrichtung 3 übertragen werden.
Andererseits ist an dem Trocknungsgestellteil 21 ein Führungsbreite-Änderungsmechanismus
B angebracht, der eine Führungsbreite-Änderungseinrichtung 3, ähnlich wie
beim eingetauchten Gestellteil 1, und eine zweite Gleitverbindungseinrichtung
25, welche über die zweite Übertragungswelle 24 mit der Führungsbreite-Änderungseinrichtung
3 verbunden ist, auf.
Die zweite Gleitverbindungseinrichtung 25 ist mit einer Gleitzahnstange
29 mit einem vorstehenden Teil 27 an der einen Seite und Zähnen
28 an der anderen Seite sowie mit einer Drehwelle 32 mit einem
Zahnrad 30 an einem Ende, das für einen Eingriff mit den Zähnen
28 vorgesehen ist, und mit einem Kegelrad 31 am anderen Ende ausgerüstet.
Die zweite Übertragungswelle 24 ist aufrecht und drehbar
in dem Trocknungsgestellteil 21 angebracht. An ihrem unteren Teil steht
ein Kegelrad 33 mit dem an der Zuführungsschraubenwelle 7 ausgebildeten
Kegelrad 11 im Eingriff, und an ihrem oberen Teil befindet sich ein Kegelrad
34, das in das Kegelrad 31 der Drehwelle eingreift.
Zwischen den Führungsbreite-Änderungsmechanismen A, B in dem Entwicklungsteil
und dem Trocknungsteil ist ein Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C angeordnet,
um die in Breitenrichtung erfolgende Bewegung eines Paares von Führungen
9a, 9b zu synchronisieren, die zum Führen der beiden Seitenränder
des fotografischen Papiers S durch die Führungsbreite-Änderungsmechanismen A, B
dienen.
Der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C ist mit der ersten
Gleitverbindungseinrichtung 5 und der zweiten Gleitverbindungseinrichtung
25 in den Führungsbreite-Änderungsmechanismen A, B verbunden.
Der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C ist mit einer Führungsbreite-Synchronisierungseinrichtung
43 und einer Antriebseinrichtung 44 für den Antrieb der Einrichtung
43 ausgerüstet.
Die Führungsbreite-Synchronisierungseinrichtung 43 weist
eine Ritzelwelle 45 mit zwei Ritzeln 45a, 45b sowie der
Breiteneinstellung dienende Zahntriebe 46, 47, die mit den Ritzeln
45a bzw. 45b im Eingriff stehen, auf.
Der Zahntrieb 46 für die Breiteneinstellung ist mit einer
Gleitplatte 49 verbunden, die mit einem rechtswinkligen Ausschnitt
48 versehen ist, in den der Zahntrieb 10 passt. Gleichzeitig wird
der Zahntrieb 46 durch ein stationäres Element des Vorrichtungskörpers
geführt und gleitend abgestützt, z. B. durch jenes, das die Führungsbreite begrenzt.
In eine längliche Führungsrille 50, die an dem Oberende des Zahntriebs
46 ausgebildet ist, ist ein Anschlagstift 51 eingepaßt, um zu
verhindern, daß der Zahntrieb 46 sich außerhalb des erlaubten Bereichs
bewegt. Andererseits weist der Zahntrieb 47 eine Ausnehmung 42
auf, die derart ausgebildet ist, daß darin ein vorstehendes Teil 27 eines
Gleitzahntriebs 29 in der zweiten Gleitverbindungseinrichtung
25 hineinpasst, und gleichzeitig wird der Zahntrieb 47 gleitend
geführt und abgestützt durch ein stationäres Element in ähnlicher Weise, wie es
oben beschrieben wurde.
Die Antriebseinrichtung 44 ist versehen mit einem Motor
53 für die Breitenänderung, einer Reibungseinheit 54 zum Verhindern
eines Schadens aller Teile durch Überlastung, einem Detektor 56 mit einer
Erfassungsplatte 56a, die mit einer Abtriebswelle 55 verbunden
ist, welche eine Verlängerung der Ritzelwelle 45 darstellt, und mit einem
Sensor 56b, sowie einer Schnecke 57 und einem Schneckenrad
58 zur Verbindung der Reibungseinheit 54 und der Abtriebswelle
55. Die Reibungseinheit 54 verhindert, daß Teile durch eine Überlastung
beschädigt werden, die auftritt, wenn die Zahntriebe 46, 47 versuchen,
aufgrund eines Erfassungsfehlers des Detektors 56 und dergleichen sich
außerhalb des erlaubten Bereichs zu bewegen.
Folglich werden dann, wenn der Abstand zwischen dem Paar von Führungen
9a, 9b der Führungsbreite-Änderungseinrichtungen A, B in dem eingetauchten
Gestellteil 1 und dem Trocknungsgestellteil 21 bis zu einer speziellen
Abmessungsbreite vergrößert wird, die Abtriebswelle 55 und die Ritzelwelle
45 in der in 1 gezeigten Richtung a durch
Drehen des Breitenänderungsmotors 53 in Drehung versetzt. Bei diesem Vorgang
wird die Drehbewegung des Motors 53 durch das Ritzel 45a und die
Zahnstange 46 in eine Linearbewegung der Gleitplatte 49 und der
Zahnstange 10 umgewandelt. In dem eingetauchten Gestellteil 1
wird diese Linearbewegung durch die erste Übertragungswelle 4 wieder in
eine Drehbewegung umgewandelt, um die Zuführungsschraubenwelle 7 zu drehen
und anzutreiben, und diese Bewegung erweitert ein Paar Führungen 9a,
9b in der in 1 gezeigten Richtung b.
Andererseits wird in dem Trocknungsgestellteil 21 die Drehbewegung
des Motors 53 durch das Ritzel 45b und die Zahnstange
47 in eine Linearbewegung der zweiten Gleitverbindungseinrichtung
25 umgewandelt. Diese Linearbewegung wird durch die zweite Übertragungswelle
24 wieder in eine Drehbewegung umgewandelt, und sie dreht die Zuführungsschraubenwelle
7 und treibt sie an, um ein Paar Führungen 9a, 9b in
der in 1 gezeigten Richtung b zu verbreitern. Im Ergebnis
wird das fotografische Papier S, das von dem eingetauchten Gestellteil
1 hertransportiert wird, nicht nur präzise transportiert, sondern auch
durch die Führungen 9a, 9b des Trocknungsgestellteils
21 geführt.
Die in 1 gezeigte Fotoverarbeitungsvorrichtung
ist mit einer Anfangsantriebseinrichtung 61 zum Antreiben eines Transportmechanismus
60 zum Transportieren des fotografischen Papiers S nur für eine spezielle
Zeit und mit einer Begrenzungseinrichtung 62 zum Beenden des Betriebs der
Führungsbreite-Änderungsmechanismen A, B, während der Anfangsantriebsmechanismus
61 angetrieben wird, ausgerüstet.
Der Transportmechanismus 60 weist ein Paar Walzen
63a, 63b, die innerhalb eines Paares von Seitenplatten
2a, 2b installiert sind, ein am Wellenende der Walze
63a montiertes Kettenrad 64 und eine um das Kettenrad
64 gelegte Kette 65 auf. Die Kette 65 ist mit einem nicht
dargestellten Antriebsmotor verbunden, und das in einem Paar Walzen 63a,
63b durch den Antriebsmotor gehaltene fotografische Papier S wird entlang
des Paares der Führungen 9a, 9b vorwärtstransportiert. Bei dieser
Ausführungsform wird der Transportmechanismus 60 angewandt, der ein Paar
Walzen 63a, 63b aufweist. Jedoch soll diese Erfindung darauf nicht
beschränkt sein. Vielmehr kann sie auch bei einem Transportmechanismus angewandt
werden, bei dem Walzen in Zickzackform angeordnet sind.
Für die Anfangsantriebseinrichtung 61 kann ein Zeitschaltkreis
benutzt werden, der mit dem Antriebsmotor verbunden ist und ihn während einer speziellen
Zeit antreibt, in der die Energiezufuhr eingeschaltet ist.
Für die Begrenzungseinrichtung 62 kann ein elektromagnetisches
Relais oder ein elektronischer Schalter benutzt werden, die mit dem Ausgangssignal
des Zeitschaltkreises der Anfangsantriebseinrichtung betrieben werden, um die Energiezufuhr
des Breitenänderungsmotors 53 der Antriebseinrichtung 44 abzuschalten.
Wenn eine Zentraleinheit zum Steuern der Fotoverarbeitungsvorrichtung
benutzt wird, wird die Software in der Zentraleinheit teilweise derart modifiziert,
daß sie das Antriebssignal für den Antriebsmotor während einer speziellen Zeit ausgibt
und gleichzeitig das Sperrsignal ausgibt, um den Antrieb des Breitenänderungsmotors
zu verhindern, wenn das Einschaltsignal der Energiezufuhr zum Zeitpunkt des Erhöhens
des Energiezufuhr in die Zentraleinheit eingegeben wird.
Ferner sind bei der Fotoverarbeitungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C und der Führungsbreite-Änderungsmechanismus
A in dem eingetauchten Gestellteil 1 mit einer Verbindung durch einen Vorsprung
und eine Ausnehmung ausgestattet, wobei eine rechtwinklige Aussparung
48 der Gleitplatte 49 und eine Zahnstange 10 benutzt werden.
In ähnlicher Weise sind der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C und der
Führungsbreite-Änderungsmechanismus B in dem Trocknungsgestellteil 21 mit
einer Verbindung durch einen Vorsprung und eine Ausnehmung ausgestattet, wobei eine
Ausnehmung 52 der Zahnstange 47 und ein vorstehendes Teil
27 der zweiten Gleitverbindungseinrichtung 25 benutzt werden.
Da der eingetauchte Gestellteil 1 und der Trocknungsgestellteil
21 mit dem Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus C verbunden werden
können, der im Voraus nur durch Einsetzen derselben in den Entwicklungsteil bzw.
den Trocknungsteil der Vorrichtung ausgerüstet wird, ist es folglich möglich, die
Breite des Paares der Führungen mit dem Einstellen des fotografischen Papiers, das
übertragen wird, genau zu synchronisieren. Nach dem Einsetzen kann der eingetauchte
Gestellteil 1 oder das Trocknungsgestellteil 21 zum Reinigen oder
zur Wartung leicht abgenommen werden, was sehr bequem ist.
Wie oben beschrieben, treten erfindungsgemäß beim Einstellen der Führungsbreite
des eingetauchten Gestellteils und des Trocknungsteils nie Fehler auf, weil zwischen
den Führungsbreite-Änderungsmechanismen in den Gestellteilen des Entwicklungsteils
und des Trocknungsteils ein Führungssynchronisierungsmechanismus zum gleichzeitigen
Bewegen und Synchronisieren der relevanten Paare der Führungen eingebaut ist. Folglich
ist es möglich, Probleme, wie einen Stau oder eine Versetzung des fotografischen
Papiers, zu vermeiden, wodurch ein stabiles Transportieren des fotografischen Papiers
stattfindet.
Da der Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus eine Führungsbreite-Synchronisierungseinrichtung
aufweist, die eine Ritzelwelle, auf der zwei Ritzel ausgebildet sind, und zwei Zahntriebe
zur Breiteneinstellung umfasst, sowie ein Antrieb mit einem Breitenänderungsmotor
und einem Detektor vorgesehen sind, ist die Anzahl der Teile vermindert und die
Konstruktion vereinfacht, was verminderte Kosten für die Anlage ergibt.
Ferner können der eingetauchte Gestellteil des Entwicklungsteils und
der Trocknungsgestellteil des Trocknungsteils unter Verwendung der Gleitverbindungseinrichtung
auf den Führungsbreite-Synchronisierungsmechanismus montiert und davon demontiert
werden. Folglich kann nur durch Aufsetzen des eingetauchten Gestellteils und des
Trocknungsgestellteils auf den Vorrichtungskörper die Breite eines Führungspaares
mit der Einstellung synchronisiert werden, wodurch die Wartung und der Betrieb verbessert
werden.
Die fotoverarbeitende Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
kann Probleme, wie einen Stau oder ein Versetzen des fotografischen Papiers, vermeiden
und das fotografische Papier stabil transportieren. Selbst dann, wenn das fotografische
Papier in dem Gestellteil bleibt, wird es zu Beginn der Energiezufuhr herausgeführt,
so daß Sekundärprobleme, die durch einen Bruch von Teilen verursacht werden, nicht
eintreten, wenn die Führungsbreite verändert wird.