HINTERGRUND DER ERFINDUNG
a) Gebiet der Erfindung
Diese Erfindung betrifft einen elektrischen Kühlschrank für eine häusliche
oder geschäftliche Verwendung und insbesondere einen thermoelektrischen Kühlschrank,
der eine Peltier-Vorrichtung verwendet.
b) Beschreibung der verwandten Technik
Ein herkömmlicher elektrischer Kühlschrank verwendet ein Kühlmittel
des Flon-Typs und seine Kühleinheit senkt durch die Verwendung der latenten Wärme
bei der Verdampfung des Kühlmittels die Temperatur auf –20°C oder tiefer
ab, um die Luft im Kühlschrank zu kühlen. Demzufolge bildet der Wasserdampf, der
in der Luft in der Kühleinheit enthalten ist, Tau, der dann gefriert. Obwohl die
Luft in der Nähe der Kühleinheit eine relative Feuchtigkeit von fast 100% besitzt,
ist ihre Feuchtigkeit in einem inneren Bereich, in dem die Temperatur höher ist
als in der Kühleinheit, z. B. etwa 3°C, sehr gering. Eine geringere Feuchtigkeit
ist für die Aufbewahrung von getrockneten Lebensmitteln, Kuchen, Süßigkeiten, Schokolade
und dergleichen in einem Kühlschrank vorzuziehen. Bei der Aufbewahrung von leicht
verderblichen Lebensmitteln, Gemüse und dergleichen beschleunigt jedoch eine geringe
Feuchtigkeit die Verschlechterung der Frische, so dass eine geringe Feuchtigkeit
keine bevorzugte Lagerungsatmosphäre darstellt.
Eine Vielzahl von thermoelektrischen Kühlschränken, die Peltier-Vorrichtungen
verwenden, ist in der letzten Zeit vorgeschlagen worden. Sie besitzen jedoch einen
Nachteil. In einer Kühllagerbox, die eine Peltier-Vorrichtung verwendet und eine
Kapazität von 10 bis 15 Litern besitzt, senkt sich z. B. die Innentemperatur auf
–5°C oder tiefer ab, wenn die Außentemperatur im Winter oder dergleichen
fällt. Folglich wird die Feuchtigkeit im Innenraum so gering, dass die Frische der
leicht verderblichen Lebensmittel, von Gemüse oder dergleichen geringer wird.
Ein thermoelektrischer Kühlschrank, mit einem Wärmeleiter, der an
eine Peltier-Vorrichtung angeschlossen ist, ist in WO 93/07426 erwähnt. Obwohl in
diesem Kühlschrank eine Leistungssteuereinheit vorgesehen ist, wird das Problem
der zu geringen Innentemperaturen in WO 93/07426 nicht erkannt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den oben beschriebenen
Nachteil der herkömmlichen Technik zu überwinden und einen thermoelektrischen Kühlschrank
zu schaffen, der hervorragende Aufbewahrungseigenschaften ohne eine wesentliche
Qualitätsverschlechterung von Nahrungsmitteln oder dergleichen aufweist.
In einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein thermoelektrischer
Kühlschrank geschaffen, der versehen ist mit:
einem Gehäuse, das aus einer wärmeisolierenden Schicht ausgebildet ist;
einem Wärmeleiter, der in dem Gehäuse angeordnet ist und mit einer wärmeleitenden
Oberfläche versehen ist, die in dem Gehäuse einem Lagerungsraum gegenüber bzw. entgegengesetzt
angeordnet ist;
einer Peltier-Vorrichtung, die thermisch mit dem thermischen Leiter verbunden ist;
einer Vorrichtungs-Energieversorgung, um der Peltier-Vorrichtung elektrische Energie
zuzuführen;
einem inneren Gebläse, um zu bewirken, dass Lust in den Lagerungsraum strömt;
einer Gebläse-Energieversorgung, um das innere Gebläse mit Energie zu versorgen;
und
einer Steuerungs- bzw. Regelungseinheit zum Steuern bzw. Regeln einer Menge an elektrischer
Energie, welche dem inneren Gebläse zugeführt werden soll, gemäß einer Menge an
elektrischer Energie für die Peltier-Vorrichtung.
Bei der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Anordnung der Steuerungseinheit,
die die Menge an elektrischer Energie für das innere Gebläse gemäß der Menge an
elektrischer Energie für die Peltier-Vorrichtung steuert, wie oben erwähnt wurde,
eine Steuerung auszuführen, um die thermische Leitfähigkeit an einer wärmeabsorbierenden
Seite zu vergrößern, wenn eine große elektrische Leistung an die Peltier-Vorrichtung
geliefert wird, um deren Wärmeabsorptionsfähigkeit zu verbessern.
Diese Erfindung ermöglicht deswegen, den Innenraum des Kühlschranks
zu kühlen, während der Wärmeleiter auf einer Temperatur gehalten
wird, die über der Gefriertemperatur von Wasser liegt. Demzufolge kann der Innenraum
immer bei einer großen Feuchtigkeit gehalten werden, so dass die Frische von leicht
verderblichen Lebensmitteln, Gemüse und dergleichen für eine lange Zeit aufrechterhalten
werden kann.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 ist eine Vorderansicht einer temperaturgesteuerten
Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine Draufsicht der temperaturgesteuerten
Vorrichtung;
3 ist eine Schnittansicht der temperaturgesteuerten
Vorrichtung;
4 ist eine Draufsicht eines Kühllagerfachs
und eines Teilgefrierfachs ist, die die temperaturgesteuerte Vorrichtung bilden;
5 eine teilweise vergrößerte perspektivische
Ansicht einer Kabel-/Schlauchaufnahme ist, die in der temperaturgesteuerten Vorrichtung
verwendet wird;
6 eine vergrößerte Schnittansicht einer
Zirkulationsumhüllung für ein Wärmeübertragungsmedium ist, die in der temperaturgesteuerten
Vorrichtung verwendet wird;
7 ein vereinfachter Blockschaltplan zum
Beschreiben der Feuchtigkeitssteuerung des Kühllagerfachs ist;
8 ein vereinfachter Blockschaltplan zum
Beschreiben der Feuchtigkeitssteuerung des Kühllagerfachs gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
9 ein Ablaufplan zum Ausführen der Feuchtigkeitssteuerung
des Kühllagerfachs gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist;
10 ein Zeitablaufplan zum Ausführen der
Feuchtigkeitssteuerung des Kühllagerfachs gemäß der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist; und
11 ein Zeitablaufplan zum Ausführen der
Feuchtigkeitssteuerung des Kühllagerfachs gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist.
GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG UND BEVORZUGTER
AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die temperaturgesteuerte Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die 1
bis 7 beschrieben.
Die temperaturgesteuerte Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
ist unterteilt in ein Schnellgefrierfach 1, ein Auftaufach 2,
ein Kühllagerfach 3 und ein Teilgefrierfach 4 unterteilt. Die
Temperatur der Fächer 1 bis 4 wird unabhängig und einzeln gesteuert.
Die Fächer 1 bis 4 sind in zwei Ebenen gestapelt und in einen
Kühltisch 5 eingebaut, so dass sie vom feststehenden Typ sind.
Das Schnellgefrierfach 1 und das Auftaufach 2 können
aus dem Tisch 5 herausgezogen werden, um das Kochen zu vereinfachen, wohingegen
das Kühllagerfach 3 und das Teilgefrierfach 4 in den Tisch
5 eingebaut sind.
Wie in 3 dargestellt ist, besitzt das
Schnellgefrierfach 1 (das Auftaufach 2) ein wärmeisolierendes
Gehäuse 6 in der Form eines nach oben offenen Kastens und eine wärmeisolierende
Abdeckung 7, die die Öffnung beweglich verschließt. Die wärmeisolierende
Abdeckung 7 ist an ihren gegenüberliegenden Enden mit Griffen
8 versehen und ein Griff 9 ist an einer vorderen Wand des wärmeisolierenden
Gehäuses 6 angeordnet.
Wie außerdem in 3 gezeigt ist, ist ein
behälterförmiger erster thermischer Leiter 10, der z. B. aus Aluminium
oder dergleichen hergestellt ist, in dem wärmeisolierenden Gehäuse 6 angeordnet.
An einer Rückseite eines unteren Abschnitts des wärmeisolierenden Gehäuses
6 ist eine Peltier-Vorrichtung 12 mit kaskadenförmigem Aufbau
über einem zweiten thermischen Leiter 11, der z. B. aus Aluminium oder
dergleichen in Form mehrerer Blöcke hergestellt ist, angeordnet.
Ferner ist eine Zirkulationsumhüllung 13 für ein Wärmeübertragungsmedium
an einer Außenseite des zweiten thermischen Leiters 11 angebracht. Versorgungsleitungen
14, die an die Peltier-Vorrichtung 12 angeschlossen sind, und
Schläuche 15, die an die Zirkulationsumhüllung 13 angeschlossen
sind, sind in einer lang gestreckten flexiblen Leitungs-/Schlauchaufnahme
16 enthalten (siehe 5) und sind an einer zweiten
Kühleinheit 17 angeschlossen (siehe die 2
und 3).
Wenn das Gefrierfach 1 aus dem Kochtisch 1 herausgezogen
ist, wie in 3 gezeigt ist, ist die Leitungs-/Schlauchaufnahme
16 in einer ausgestreckten Form. Wenn das Gefrierfach 1 eingeschoben
ist, befindet sich die Leitungs-/Schlauchaufnahme 16 in einer gebogenen
Form hinter dem Gefrierfach 1, wie durch Linien aus Doppelpunkt und Strich
angegeben ist. Die Versorgungsleiungen 14 sind an einen Energiezuführungs-Controller
18 angeschlossen, der in der Nähe der zweiten Kühleinheit 17 angeordnet
ist.
Bei dieser Ausführungsform besitzen das Gefrierfach 1 und
das Auftaufach 2 eine kleinere Lagerkapazität als das Kühllagerfach
3 und das Teilgefrierfach 4, wobei die Schläuche 15 der
beiden Fächer 1, 2 lediglich an eine Kühleinheit, d. h. die zweite
Kühleinheit 17 angeschlossen sind. Jedes Fach ist jedoch mit seinem eigenen
Energieversorgungs-Controller 18 versehen. Die Versorgungsleitung
14, die an das Gefrierfach 1 angeschlossen ist, ist an den Gefrier-Energieversorgungs-Controller
18 angeschlossen, während die Versorgungsleitung 14, die an das
Auftaufach 2 angeschlossen ist, an einen (nicht gezeigten) Auftau-Energieversorgungs-Controller
angeschlossen ist.
6 veranschaulicht im Einzelnen den Aufbau
der Zirkulationsumhüllung 13 für das Wärmeübertragungsmedium. Diese Zirkulationsumhüllung
13 besitzt eine plattenförmige Wärmeaustauschbasis 21, die mit
einer Kühlseite der Peltier-Vorrichtung 12 verbunden ist. Von einem Umfangsabschnitt
der Wärmeaustauschbasis 21 erstreckt sich ein erster Rahmen 22
zum zweiten thermischen Leiter 11. Der erste Rahmen 22 ist eine
hohle Form, die an ihrem oberen und am unteren Abschnitt offen ist, besitzt einen
Endabschnitt 23 der Basis und einen lang gestreckten Abschnitt
22, der sich von dem Endabschnitt 23 der Basis nach oben erstreckt,
und besitzt einen im Wesentlichen stufenförmigen Querschnitt. Der Endabschnitt
23 der Basis ist flüssigkeitsdicht mit einem Umfangsabschnitt einer oberen
Oberfläche der Wärmeaustauschbasis 21 verbunden, wobei z. B. ein Klebstoff
oder ein O-Ring und Klebstoff in Kombination verwendet werden.
Wie in der Zeichnung gezeigt ist, befindet sich der lang gestreckte
Abschnitt 24 parallel zu einer Umfangswand des zweiten thermischen Leiters
11 und ist dieser gegenüberliegend, wobei ein Klebstoff 25 dazwischen
gegossen ist, so dass der zweite Leiter 11 und der erste Rahmen
22 einteilig miteinander verbunden sind.
Mehrere Passstifte 82 erstrecken sich über die Umfangswand
des zweiten thermischen Leiters 11 und den lang gestreckten Abschnitt
24, um eine relative Positionsverschiebung zwischen dem zweiten thermischen
Leiter 11 und dem ersten Rahmen 22 zu verhindern, bevor der Klebstoff
25 vollständig aushärtet. Der lang gestreckte Abschnitt 24, ist
an seiner Außenseite mit mehreren (in dieser Ausführungsform vier) Verstärkungsrippen
27 versehen, die sich zum Endabschnitt 23 der Basis erstrecken,
wodurch ermöglicht wird, dass der Rahmen 22 starr bleibt.
Die stufenförmige oder mit anderen Worten nicht lineare Konfiguration
zwischen dem Endabschnitt 23 der Basis und dem lang gestreckten Abschnitt
24 schafft mit Sicherheit eine längere Kriechstrecke von dem zweiten thermischen
Leiter 11 des ersten Rahmens 22 zu der Wärmeaustauschbasis
21, wodurch die Wärmemenge verringert wird, die durch den ersten Rahmen
22 zurückgeleitet wird.
An einem Umfangsabschnitt einer unteren Seite der Wärmeaustauschbasis
21 ist ein zweiter Rahmen 28 mit einer hohlen Form, die an ihrem
unteren Abschnitt im Wesentlichen geschlossen ist, an ihrem oberen Abschnitt jedoch
offen ist, flüssigkeitsdicht angeklebt, wobei ein O-Ring 29 dazwischen
angeordnet ist. Der zweite Rahmen 28 ist an seinem näherungsweise mittleren
Abschnitt mit einem Zufuhrrohr 30 und nahe an seinem Umfangsrand mit einem
Ableitungsrohr 31 versehen.
Ein Verteilungselement 32, das in dem Hohlraum des zweiten
Rahmens 28 angeordnet ist, ist mit einer Umfangswand 33, einer
oberen Wand 34, die in der Fortsetzung einer oberen Kante der Umfangswand
33 angeordnet ist, und mehreren Düsenabschnitten 35, die sich
von der oberen Wand 34 zu der Wärmeaustauschbasis 21 erstrecken,
versehen. Durch die Düsenabschnitte 35 sind jeweils Sprühdüsen
36 ausgebildet.
Durch das Befestigen des Verteilungselements 32 in dem zweiten
Rahmen ist ein flach gestreckter erster Raum 37 an einer Seite des Zufuhrrohrs
30 relativ zu dem Verteilungselement 32 ausgebildet und ein flach
gestreckter zweiter Raum 38 ist an einer Seite der Wärmeaustauschbasis
21 relativ zu dem Verteilungselement 32 ausgebildet. Ferner ist
ein Ableitungskanal 39 ausgebildet, der den zweiten Raum 38 mit
dem Ableitungsrohr 31 verbindet.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, wird dann, wenn als Wärmeübertragungsmedium
40 gereinigtes Wasser verwendet wird, Gefrierschutzmittel oder dergleichen
(wobei in dieser Ausführungsform gereinigtes Wasser verwendet wird) durch das zentrale
Zufuhrrohr 30 geliefert, es verteilt sich sofort in den ersten Raum
37 und wird aus den einzelnen Düsenabschnitten 35 (Sprühdüsen
36) zur unteren Seite der Wärmeaustauschbasis 21 in einer im Wesentlichen
senkrechten Richtung kräftig ausgestoßen. Das Wärmeübertragungsmedium
40 trifft auf die Wärmeaustauschbasis 21 und absorbiert von dieser
Wärme. Es verteilt sich dann in dem schmalen zweiten Raum 38 und strömt
durch den Ableitungskanal und das Ableitungsrohr 31 aus dem System. Das
in dieser Weise abgeleitete Wärmeübertragungsmedium 40 strömt durch die
Schläuche 15, die in 15 gezeigt sind. Es wird dann in
einem (nicht gezeigten) Kühler, der in der zweiten Kühleinheit 17 angeordnet
ist, die in 3 dargestellt ist, einer Zwangskühlung
unterzogen und wird anschließend durch eine nicht gezeigte Pumpe wieder an die Zirkulationsumhüllung
13 geliefert. In 6 gibt das Bezugszeichen
41 eine wärmeisolierende Materialschicht an, die um die Zirkulationsumhüllung
13 für das Wärmeübertragungsmedium eingebracht ist.
Das Kühllagerfach 3 (das Teilgefrierfach 4) besitzt
ein wärmeisolierendes Gehäuse 51 in der Form eines Kastens, der über eine
vordere Wand geöffnet ist. Eine wärmeisolierende Tür 52 ist angeordnet,
um die Öffnung in der Vorderwand beweglich zu verschließen. In engem Kontakt mit
einer inneren Wand des wärmeisolierenden Gehäuses 51 ist ein behälterförmiger
erster thermischer Leiter 48 angeordnet. Ein blockförmiger zweiter thermischer
Leiter 54 ist an einer Rückseite eines im Wesentlichen mittleren Teils
eines Wandabschnitts des ersten thermischen Leiters 53 angeordnet, wobei
der Wandabschnitt der Öffnung, mit anderen Worten, einem Abschnitt der Stirnwand
des ersten thermischen Leiters 53 gegenüberliegend angeordnet ist. An einer
Rückseite des zweiten thermischen Leiters 54 ist eine Zirkulationsumhüllung
5 für das Wärmeübertragungsmedium über eine Peltier-Vorrichtung
55 mit dem kaskadenförmigen Aufbau angeordnet.
Der Aufbau und die Funktionsweise der Zirkulationsumhüllung
56 für das Wärmeübertragungsmedium sind jenen ähnlich, die oben unter Bezugnahme
auf 6 beschrieben wurden und ihre Beschreibung ist
deswegen an dieser Stelle weggelassen.
Um zu bewirken, dass Innenluft A (siehe 3
und 4), die in dem Kühllagerfach 3 vorhanden
ist, längs einer oberen Umfangswand 53a des ersten thermischen Leiters
53 strömt, um auf eine Stirnwand 53b aufzutreffen, in der die
Peltier-Vorrichtung 55 angeordnet ist, und um anschließend längs der Stirnwand
53b nach unten zu strömen, wie durch Pfeile angegeben ist, ist die obere
Umfangswand 53a an ihrer Innenseite mit einem Innengebläse 57
und mehreren wärmeabsorbierenden Kühlrippen 58 versehen, die Führungsnute
aufweisen, die sich zueinander parallel erstrecken. Außerdem sind die obere Umfangswand
53a und die Stirnwand 53b etwas dicker als die restlichen Wände
des ersten thermischen Leiters 53.
Auf Grund dieser Funktionen des Innengebläses 57 und der
wärmeabsorbierenden Kühlrippen 58, die mit den Führungsnuten versehen sind,
wird eine hohe Kühlwirkung erreicht, wenn bewirkt wird, dass die Innenluft A von
der oberen Umfangswand 53a und längs einer Oberfläche der Stirnwand
53b strömt.
Bei dieser Ausführungsform werden das Schnellgefrierfach
1 und die Auftaufächer 2 lediglich verwendet, um benötigte Artikel
zu gefrieren bzw. aufzutauen, und die Kapazitäten der beiden Fächer 1,
2 sind mit z. B. jeweils etwa 7 Litern verhältnismäßig klein. Das Kühllagerfach
3 und das Teilgefrierfach 4 werden dagegen zur Aufbewahrung verwendet,
so dass die Kapazitäten der beiden Fächer mit z. B. jeweils etwa 30 Litern verhältnismäßig
groß sind. Da die Kapazitäten der beiden Fächer 3, 4 groß sind
und eine genaue Steuerung ihrer Innentemperaturen erforderlich ist, um die Qualität
der aufbewahrten Lebensmittel und dergleichen konstant zu halten, sind das Kühllagerfach
3 und das Teilgefrierfach 4 mit ihren eigenen Kühleinheiten, und
zwar mit der ersten Kühleinheit 59 bzw. mit der dritten Kühleinheit
60 versehen, um äußere Störungen so weit wie möglich zu verringern.
Wie in 7 dargestellt ist, wird die Peltier-Vorrichtung
55 durch elektrische Energie angetrieben, die von einer Vorrichtungs-Energieversorgung
61 geliefert wird, während das Innengebläse durch elektrische Energie angetrieben
wird, die von einer Gebläse-Energieversorgung 62 geliefert wird. Diese
Vorrichtungs-Energieversorgung 61 und diese Gebläse-Energieversorgung
62 werden durch Signale von einer Steuerungs- bzw. Regelungseinheit
63 gesteuert. Ferner ist der erste thermische Leiter an seiner Oberfläche
in der Nähe einer Position, wo die Peltier-Vorrichtung 55 angeordnet ist,
mit einem Temperatursensor 64 versehen. Erfassungssignale
von dem Temperatursensor werden in die Steuerungseinheit 63 eingegeben.
Wenn die wärmeisolierende Tür 52 des Kühllagerfachs
3 geöffnet ist oder ein Artikel, der gekühlt werden soll, wie etwa Lebensmittel,
in das Kühllagerfach gelegt wird, steigt die Innentemperatur rasch an. Dieser Temperaturanstieg
wird durch den Temperatursensor 64 erfasst und anhand eines Erfassungssignals
von dem Temperatursensor liefert die Steuerungseinheit 63 eine große Menge
elektrischer Energie mittels der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 an die
Peltier-Vorrichtung 55.
Folglich sinkt die Temperatur des ersten thermischen Leiters
53 insbesondere in der Nähe der Position, wo die Peltier-Vorrichtung
55 angeordnet ist. Der erste thermische Leiter beginnt somit, sich auf
eine Temperatur, bei der Wasser gefriert oder darunter, abzukühlen. Während die
Erfassungssignale von dem Temperatursensor 64 überwacht werden, wird dementsprechend
zu einem Zeitpunkt, kurz bevor die Temperatur des ersten thermischen Leiters auf
die Gefriertemperatur von Wasser absinkt, die elektrische Energie an das Innengebläse
57 vergrößert. Folglich erhöht sich die lineare Geschwindigkeit der Innenluft
A, was zu einer größeren Wärmeleitfähigkeit an dem ersten thermischen Leiter
53 führt. Das Gefrieren des Wassers an der Oberfläche des ersten thermischen
Leiters 53 wird dadurch vermieden, wodurch es möglich ist, die Innenfeuchtigkeit
auf einem hohen Wert zu halten.
Dabei kann die schnelle Drehung des Innengebläses 57 entweder
durchgängig oder intermittierend erfolgen. Die Drehung des Innengebläses bei einer
hohen Drehzahl während einer unzulässig langen Zeitdauer kann jedoch eine Verschwendung
elektrischer Energie zur Folge haben und außerdem nachteilige Auswirkungen auf die
Lagerung von Gemüse oder dergleichen haben. Es ist deswegen erforderlich, eine solchen
Steuerungsmodus einzustellen, dass die Zeitdauer der schnellen Drehung des Innengebläses
auf ein solches Maß begrenzt wird, dass die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit
auf gewünschten Werten gehalten wird und der Nominalbetrieb dann wieder ausgeführt
werden kann.
Das folgende spezielle Beispiel kann erwähnt werden.
Innenraumkapazität:
30 Liter
Wärmeisolierendes Material:
Geschäumtes Zweikomponenten-Harz des Typs Nicht-Flon, Dicke:
80 mm
Peltier-Vorrichtung:
142 Halbleiterchips werden verwendet. Jeder
Chip besitzt eine quadratische Form mit der Seitenlänge 1,4 mm.
Zweistufiger Aufbau. Sechs Gruppen sind montiert.
Wärmeabsorbierendes System:
Ein erster thermischer Leiter, der aus Aluminium hergestellt
ist, ist mit einem Innengebläse und Kühlrippen versehen. Spannung für das Innengebläse:
6 bis 12 Volt (Nennspannung: 6 Volt)
Kühlsystem:
Umlauftyp, der gereinigtes Wasser als Wärmeübertragungsmedium
verwendet. Die endgültige Kühlung erfolgt durch die Ableitung der Wärme durch einen
Kühler ins Freie.
Eine vorgegebene Menge von Gemüse wurde in das Kühllagerfach gelegt,
eine elektrische Leistung von 25 W wurde an die Peltier-Vorrichtung geliefert und
die Nennspannung von 6 V wurde an das Innengebläse angelegt, um eine sanfte Strömung
der Innenluft zu bewirken. Zu diesem Zeitpunkt betrug die durchschnittliche Innentemperatur
(ein Mittelwert von Temperaturen, die an 10 Stellen gemessen wurden) 3,5°C,
die Oberflächentemperatur des ersten thermischen Leiters in der Nähe der Peltier-Vorrichtung
betrug 1,0°C und die relative Feuchtigkeit des Innenraums (RH) betrug 80%. Das
Kühllagerfach befand sich somit unter Bedingungen, die für die gekühlte Lagerung
von Gemüse geeignet sind.
Durch wiederholtes fünfmaliges Öffnen und Schließen der wärmeisolierenden
Tür bei dem oben genannten Zustand wurde ein Ansteigen der durchschnittlichen Innentemperatur
auf 15°C bewirkt. Die an die Peltier-Vorrichtung gelieferte elektrische Leistung
wurde dann auf 100 W gesteigert (Steigerung: 400%), um die Innentemperatur zu senken.
Als das Innengebläse betrieben wurde, während die Nennspannung aufrechterhalten
wurde (wie in der herkömmlichen Technik), sank die durchschnittliche Innentemperatur
während einer Zeitspanne von 20 Minuten nach dem Öffnen und Schließen der Tür auf
3,5°C. Die Oberflächentemperatur des ersten thermischen Leiters betrug jedoch
in der Nähe der Peltier-Vorrichtung 1,0°C und es wurde eine dünne Schicht
aus Eis auf der Oberfläche des ersten thermischen Leiters ausgebildet. Die relative
Luftfeuchtigkeit (RH) des Innenraums war an einer Stelle, entfernt vom ersten thermischen
Leiter, auf 50% gesunken. Das Kühllagerfach befand sich deswegen unter Feuchtigkeitsbedingungen,
die für die gekühlte Lagerung des Gemüses nicht geeignet sind.
Wenn die elektrische Energie, die an die Peltier-Vorrichtung geliefert
wird, in der oben beschriebenen Weise vergrößert wurde und die Spannung, die an
dem Innengebläse angelegt wird, von 6 V auf 12 V (wie in der vorliegenden Erfindung)
vergrößert wurde, wurde einerseits die lineare Geschwindigkeit der Innenluft größer
und die Innenluft traf auf den ersten thermischen Leiter auf, derart, dass sich
die thermische Leitfähigkeit auf der wärmeabsorbierenden Seite vergrößerte. Im Ergebnis
sank die mittlere Innentemperatur und die Oberflächentemperatur des ersten thermischen
Leiters in der Nähe der Peltier-Vorrichtung in einer Zeitspanne von 12 Minuten nach
dem Öffnen und Schließen der Tür auf 3,5°C bzw. 0,5°C. Die relative Luftfeuchte
(RH) des Innenraums betrug jedoch 80%, so dass die Bedingungen, die für die gekühlte
Lagerung von Gemüse geeignet sind, erfolgreich aufrechterhalten wurden.
Der thermoelektrische Kühlschrank gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird anschließend unter Bezugnahme auf die
8 bis 10 beschrieben.
Wie in 8 dargestellt ist, ist ein erster
Temperatursensor 64a an einer Oberfläche eines ersten thermischen Leiters
53 in der Nähe einer Position, wo die Peltier-Vorrichtung 55 angebracht
ist, angeordnet (ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform), ein zweiter Temperatursensor
64b ist an einer inneren Position entfernt vom ersten Temperatursensor
64a (bei dieser Ausführungsform in der Nähe der wärmeisolierenden Tür
52) angeordnet und Erfassungssignale des ersten Temperatursensors
64a und des zweiten Temperatursensors 64b werden in eine Steuerungseinheit
63 eingegeben.
In der Steuerungseinheit 63 sind eine erste Schwellenwerttemperatur
für Erfassungssignale des ersten Temperatursensors 64a und eine zweite
Schwellenwerttemperatur für Erfassungssignale des zweiten Temperatursensors
64b zuvor auf 0°C bzw. 2°C eingestellt worden. Die Steuerungseinheit
63 ist ferner so beschaffen, dass die elektrische Leistung, die an die
Peltier-Vorrichtung geliefert werden soll, an einer Vorrichtungs-Energieversorgung
61 zwischen 25 W und 100 W umgeschaltet werden kann und eine Spannung,
die an ein Innengebläse angelegt werden soll, an einer Gebläse-Energieversorgung
62 zwischen 6 V und 12 V umgeschaltet werden kann.
Es erfolgt nun eine Beschreibung der Steuerung der Luftfeuchtigkeit.
Wie in 9 dargestellt ist, bestimmt die Steuerungseinheit
63 im Schritt 1 (wobei Schritt nachfolgend mit "S" abgekürzt wird), ob
eine erste Erfassungstemperatur T1, die am ersten Temperatursensor 64a
erfasst wurde, nicht höher als 0°C ist. Wenn ermittelt wird, dass T1 bereits
auf 0°C gesunken ist, geht die Routine zu S2 und die elektrische Leistung, die
von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 geliefert wird, wird auf hohem
Pegel und zwar auf 100 W, gehalten, um das Kühlen des Innenraums des Kühllagerfachs
zu unterstützen.
Die Routine kehrt wiederum zu einer Stufe zurück, die S1 vorhergeht.
Wenn ermittelt wird, dass T1 höher als 0°C ist, wird die elektrische Leistung,
die von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 geliefert wird, in S5 auf
25 W gesenkt, um die Innenraumtemperatur auf der ersten Schwellenwerttemperatur
zu halten, und die Routine geht dann zu S3. Wenn in S3 ermittelt wird, dass T2 nicht
größer als 2°C ist, wird die Spannung, die von der Gebläse-Energieversorgung
62 angelegt wird, in S6 auf 6 V gesenkt, um die Strömung der Innenluft
schwächer zu machen. Eine Wiederholung dieser Routine ermöglicht, die relative Luftfeuchtigkeit
(RH) des gesamten Innenraums auf einem Pegel von 80% zu halten und somit im Innenraum
Bedingungen aufrechtzuerhalten, die für die gekühlte Lagerung von Gemüse geeignet
sind.
Dabei werden das Umschalten der elektrischen Leistung von der Vorrichtungs-Energieversorgung
61 und das Umschalten der Spannung, die von der Gebläse-Energieversorgung
62 angelegt wird, durch die Steuerungseinheit 63 ausgeführt.
Der Ablaufplan von 10 veranschaulicht
den Zustand von Veränderungen der Innenraumtemperatur, die Art und Weise des Umschaltens
der elektrischen Leistung, die an die Pettier-Vorrichtung geliefert wird, und die
Art und Weise des Umschaltens der Spannung, die an das Innengebläse angelegt wird,
für die Steuerung der Luftfeuchtigkeit des Innenraums des Kühllagerfachs. In dem
Ablaufplan repräsentiert T1 erste Erfassungstemperaturen, die durch den ersten Temperatursensor
64a erfasst werden, und T2 repräsentiert zweite Erfassungstemperaturen,
die durch den zweiten Temperatursensor 64b erfasst werden.
Die Abszisse des Ablaufplans gibt die vergangene Zeit an. Im Ablaufplan
bezeichnet t1 einen Zeitpunkt, an dem die erste Erfassungstemperatur auf die erste
Schwellenwerttemperatur, d. h. 0°C gefallen ist und die an die Pettier-Vorrichtung
gelieferte elektrische Leistung von 100 W auf 25 W umgeschaltet wurde, und t2 bezeichnet
einen Zeitpunkt, an dem die zweite Erfassungstemperatur T2 auf die zweite Schwellenwerttemperatur,
d. h. 2°C gefallen ist und die an das Innengebläse angelegte Spannung von 12
V auf 6 V umgeschaltet wurde. Die Peltier-Vorrichtung und das Innengebläse werden
voll angesteuert, bis die erste Erfassungstemperatur T1 und die zweite Erfassungstemperatur
T2 auf ihre entsprechenden Schwellenwerttemperaturen fallen.
t3 bezeichnet einen Zeitpunkt, an dem die wärmeisolierende Tür des
Kühllagerfachs anschließend geöffnet wird. Als Ergebnis dieser Türöffnung steigen
die erste Erfassungstemperatur T1 und die zweite Erfassungstemperatur T2 an und
insbesondere die zweite Erfassungstemperatur T2 in der Nähe der wärmeisolierenden
Tür steigt rasch an. Bei der Erfassung dieses Temperaturanstiegs werden die Peltier-Vorrichtung
und das Innengebläse voll angesteuert, um die Innentemperatur sofort abzusenken.
Ferner bezeichnet t4 einen Zeitpunkt, an dem die erste Erfassungstemperatur T1 anschließend
wieder auf 0°C gefallen ist, und t5 bezeichnet einen Zeitpunkt, an dem die zweite
Erfassungstemperatur anschließend wieder auf 2°C gefallen ist.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wurde für jeden Temperatursensor
eine Schwellenwerttemperatur eingestellt und wenn die Schwellenwerttemperaturen
erreicht wurden, wurde die gelieferte elektrische Leistung und die angelegte Spannung
jeweils zwischen zwei Stufen umgeschaltet, z. B. von 100 W auf 25 W bzw. von 12
V auf 6 V. Die gelieferte elektrische Leistung und die angelegte Spannung können
jedoch über mehrere Stufen oder stufenlos um eine Soll-Temperatur der Steuerung
geändert werden (z. B. in einem Bereich von 1 bis 0°C bei der ersten Schwellenwerttemperatur
oder in einem Bereich von 3 bis 1°C bei der zweiten Schwellenwerttemperatur).
Unter Bezugnahme auf den Ablaufplan von 11
wird nachfolgend die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform ist der ungefähre Aufbau zur Temperatursteuerung ähnlich
dem in 7 dargestellten Aufbau und ist mit einer Vorrichtungs-Energieversorgung
61, einer Gebläse-Energieversorgung 62, einer Steuerungseinheit
63 und einem einzigen Temperatursensor 64 versehen. In der Steuerungseinheit
63 wurden 0,5°C und 0°C als ein erster Schwellenwert bzw. als ein
zweiter Schwellenwert eingestellt (wobei gilt erster Schwellenwert > zweiter Schwellenwert).
Ferner ist die Steuerungseinheit 63 so beschaffen, dass die an die Peltier-Vorrichtung
zu liefernde Leistung zwischen 25 W und 100 W und eine an das Innengebläse
57 anzulegende Spannung zwischen 6 V und 12 V umgeschaltet werden können.
Bis die Erfassungstemperatur T des Temperatursensors 64 auf
0,5°C fällt, ist die von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 zu liefernde
elektrische Leistung auf 100 W eingestellt, um eine thermoelektrische Kühlung auszuführen,
und die von der Gebläse-Energieversorgung 62 anzulegende Spannung wird
auf 12 V gehalten, wodurch eine Kühlung des gesamten Innenraums unterstützt wird.
An dem Zeitpunkt t1, wenn die Erfassungstemperatur T des Temperatursensors
64 auf den ersten Schwellenwert 0,5°C gefallen ist, wird die von der
Gebläse-Energieversorgung 62 angelegte Spannung von 12 V auf 6 V gesenkt,
während die Leistung, die von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 geliefert
wird, auf 100 W gehalten wird. Wenn die Erfassungstemperatur T auf den zweiten Schwellenwert,
d. h. 0°C fällt (t2), wird die elektrische Leistung, die von der Vorrichtungs-Energieversorgung
61 geliefert wird, von 100 W auf 25 W umgeschaltet, während die Spannung,
die von der Gebläse-Energieversorgung 62 angelegt wird, auf 6 V gehalten
wird.
t3 bezeichnet einen Zeitpunkt, an dem dann als ein Ergebnis der Verringerung
der Leistung, die an die Pettier-Vorrichtung geliefert wird, die Innentemperatur
angestiegen ist und die Erfassungstemperatur von 0,5°C überstiegen hat. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Pettier-Vorrichtung und das Innengebläse voll angesteuert (elektrische
Leistung, die von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 geliefert wird:
100 W, Spannung, die von der Gebläse-Energieversorgung 62 angelegt wird:
12 V), um die Innentemperatur sofort zu senken. Wenn die Innentemperatur auf 0,5°C
fällt, wird die Spannung, die von der Gebläse-Energieversorgung 62 angelegt
wird, von 12 V auf 6 V umgeschaltet, während die elektrische Leistung, die von der
Vorrichtungs-Energieversorgung 61 angelegt wird, auf 100 W gehalten wird.
Wenn die Temperatur weiter auf 0°C fällt (t5), wird die elektrische Leistung,
die von der Vorrichtungs-Energieversorgung 61 geliefert wird, auf 25 W
verringert. Bei dieser Ausführungsform wird die Ansteuerung der Pettier-Vorrichtung
und des Innengebläses unter Verwendung eines einzigen Temperatursensors
64 ausgeführt, wie oben beschrieben wurde.
Dabei wurde der untere Pegel der Spannung, die an das Innengebläse
57 angelegt wird, bei dieser Ausführungsform auf 6 V eingestellt.
Sie kann jedoch auch auf 0 V eingestellt werden. Die elektrische Leistung für die
Peltier-Vorrichtung und die Spannung für das Innengebläse wurden bei dieser Ausführungsform
zwischen dem ersten Schwellenwert und dem zweiten Schwellenwert jeweils in zwei
Stufen umgeschaltet.
Sie können jedoch jeweils zwischen dem ersten Schwellenwert und dem
zweiten Schwellenwert in mehreren Stufen oder stufenlos umgeschaltet werden.
Als eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der
Innenraum eines Gehäuses oder eines Lagerfachs für Lebensmittel, wie etwa Gemüse,
auf einer hohen Luftfeuchtigkeit gehalten werden, indem wasserhaltende Mittel, die
Wasser aufnehmen und sein Verdampfen ermöglichen, wie etwa ein eingelassener Abschnitt,
ein Behälter oder ein wasserhaltendes Material, z. B. ein Schwamm, angeordnet werden
und indem zugelassen wird, dass Wasser aus den wasserhaltenden Mitteln verdampft.
Als eine Alternative kann eine Luftbefeuchtungseinheit, die Ultraschallwellen verwendet,
oder dergleichen angeordnet werden, um den Innenraum des Gehäuses oder des Lagerfachs
auf einer gewünschten hohen Luftfeuchtigkeit zu halten.