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Dokumentenidentifikation DE202004014488U1 30.12.2004
Titel Sprühvorrichtung zum Trennen von Feststoffen und Flüssigkeiten
Anmelder Lu, Shun-Tsung, Taichung, TW
Vertreter Kador & Partner, 80469 München
DE-Aktenzeichen 202004014488
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.12.2004
Registration date 25.11.2004
Application date from patent application 17.09.2004
IPC-Hauptklasse B05B 1/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sprühvorrichtung zum Trennen von Feststoffen und Flüssigkeiten.

Gemäß 3 ist eine bekannte Sprühvorrichtung aus dem Stand der Technik bekannt, welche einen Behälter 40, ein Reservoir 41 und einen Wärmetauscher 44 umfasst. Der Behälter 40 hat einen Boden und eine Materialwanne 402, welche an dem Boden angeordnet ist. Ein Absaugrohr 404 ist mit dem Behälter 40 gekoppelt. Das Reservoir 41 ist mit dem Behälter 40 über ein Verbindungsrohr 42 verbunden und enthält ein Material zum Trennen, wie z.B. Industrieabfall. Das Verbindungsrohr 42 hat ein erstes Ende, welches sich in den Behälter 40 erstreckt, und ein zweites Ende, welches sich in das Reservoir 41 erstreckt. Ein Sprühkopf 43 ist im Inneren des Behälters 40 angeordnet und mit dem ersten Ende des Verbindungsrohres 42 verbunden. Der Wärmetauscher 44 ist mit dem Behälter 40 über ein Absaugrohr 404 verbunden und umfasst ein Gehäuse 442 und eine Wärmeaustauscheinrichtung 45. Das Gehäuse 442 ist mit dem Behälter 40 über das Absaugrohr 404 verbunden. Die Wärmetauschereinrichtung 45 ist im Inneren des Gehäuses 442 angeordnet und hat einen Kompressor 452, eine Kälteübertragungseinrichtung 454 und eine Wärmeübertragungseinrichtung 456. Die Kälteübertragungseinrichtung 454 und die Wärmeübertragungseinrichtung 456 sind mit dem Kompressor 452 durch Rohre 458 zum Bilden einer Schleife für Kühlmittel verbunden. Mit der Kühlübertragungseinrichtung 454 wird Feuchtigkeit, welche durch das Absaugrohr 404 in das Gehäuse 442 einströmt, zu Wassertropfen kondensiert, sodass die Luft getrocknet wird. Mit der Wärmeübertragungseinrichtung 456 wird die getrocknete Luft auf eine gewünschte Temperatur erhitzt.

Zusätzlich ist ein Rückführungsrohr 48 zwischen dem Deckel des Behälters 40 und dem Gehäuse 442 angeordnet. Ein Gebläse 46 ist zwischen dem Gehäuse 42 und dem Rückführungsrohr 48 angeordnet, um die erhitzte und getrocknete Luft im Inneren des Gehäuses 442 durch das Rückführungsrohr 48 in den Behälter 40 zu saugen.

Mit einer derartigen Vorrichtung wird der Industrieabfall aus dem Reservoir 41 in den Behälter 40 durch das Verbindungsrohr 42 gepumpt und mit dem Sprühkopf 43 eingesprüht. Das eingesprühte Material wird mit der eintretenden trockenen Luft durch das Rückführungsrohr 48 vermischt und verdampft. Feststoff in dem Dampf wird in die Wanne 402 tropfen und in einem Tank 50 gesammelt, welcher mit der Wanne 402 gekoppelt ist. Der Dampf des Materials wird in das Gehäuse 442 durch das Absaugrohr 404 strömen und die Feuchtigkeit in dem Dampf wird mittels der Kühlübertragungseinrichtung 454 kondensiert. Das kondensierte Wasser kann in einem anderen Tank 52 gesammelt werden und die trockene Luft wird erhitzt und in den Behälter 40 durch das Rückführungsrohr 48 transportiert. Demnach können die Feststoffe und die Flüssigkeiten in dem Material mit dieser Vorrichtung voneinander getrennt werden.

Jedoch, da die bekannte Sprühvorrichtung nur eine Wärmetauschereinrichtung 45 aufweist, wird einige Feuchtigkeit nicht kondensieren und in der Dampfphase verbleiben, so dass die in den Behälter eintretende Luft nicht absolut trocken ist. Somit kann die in den Behälter gepumpte Flüssigkeit nicht vollständig verdampfen, so dass der Trenneffekt bei der bekannten Sprühvorrichtung nicht ausreichend ist, um den Feststoff vollständig von der Flüssigkeit in dem Material zu trennen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sprühvorrichtung der eingangs genannten Gattung vorzuschlagen, bei der der Trenneffekt weiter verbessert wird, und die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Demnach wird mit der erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung ein einfaches und vollständiges Trennen zwischen einem Feststoff und einer Flüssigkeit in einem Material ermöglicht. Die Sprühvorrichtung hat zumindest einen Behälter, ein Absaugrohr, ein Reservoir, eine Verbindungsleitung, einen Sprühkopf, einen Wärmetauscher, ein Rückführungsrohr und ein Gebläse. Das Behältnis weist einen Deckel, einen Boden und eine Materialwanne auf, welche an dem Boden vorgesehen ist. Das Absaugrohr ist an dem Behälter vorgesehen und mit diesem gekoppelt. Das Reservoir, welches das Material zum Trennen beinhaltet, ist über die Verbindungsleitung mit dem Behälter verbunden. Das Verbindungsrohr hat ein erstes Ende, welches sich in den Behälter erstreckt, und ein zweites Ende, welches sich in das Reservoir erstreckt. Der Sprühkopf ist im Inneren des Behälters vorgesehen und mit dem ersten Ende der Verbindungsleitung verbunden. Der Wärmetauscher ist mit der Absaugleitung verbunden und hat ein Gehäuse sowie zwei Wärmetauschereinrichtungen. Das Gehäuse ist mit dem Absaugrohr befestigt und steht mit diesem in Verbindung, wobei das Gehäuse einen Strömungskanal aufweist, welcher mit dem Absaugrohr in Verbindung steht. Die Wärmetauschereinrichtungen sind im Inneren des Strömungskanals in dem Gehäuse in Reihe angeordnet. Jede Wärmetauschereinrichtung hat einen Kompressor, eine Kühlübertragungseinrichtung und eine Wärmeübertragungseinrichtung. Die Kühlübertragungseinrichtung ist mit dem Kompressor über Rohre verbunden, um Feuchtigkeit in dem Luftstrom in dem Strömungskanal zu kondensieren. Die Wärmeübertragungseinrichtung ist mit dem Kompressor über Rohre verbunden, um die durch die Kühlübertragungseinrichtung getrocknete Luft zu erhitzen. Die Kühlübertragungseinrichtung jeder Wärmetauschereinrichtung ist näher an dem Absaugrohr als die Wärmeübertragungseinrichtung angeordnet. Das Rückführungsrohr ist zwischen dem Deckel des Behälters und dem Gehäuse angeordnet, um die Luft in den Strömungskanal in dem Gehäuse zu dem Behälter zu führen. Das Gebläse ist mit dem Gehäuse verbunden, um Energie aufzubringen, um die Luft in dem Strömungskanal in den Behälter strömen zu lassen bzw. zu saugen.

Andere Ausgestaltungen, Vorteile und weitere Merkmale können der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die dazugehörigen Zeichnungen entnommen werden. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Sprühvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 eine Draufsicht auf die Sprühvorrichtung gemäß 1; und

3 eine Seitenansicht einer bekannten Sprühvorrichtung gemäß des Standes der Technik.

Gemäß den 1 und 2 umfasst eine Sprühvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung einen Behälter 10, ein Absaugrohr 14, ein Reservoir 11, ein Verbindungsrohr 12, einen Sprühkopf 13, einen Wärmetauscher 20, ein Gebläse 16 und ein Rückführungsrohr 18. Der Behälter 10 hat einen Deckel, einen Boden und eine Materialwanne 102, welche an dem Boden angeordnet ist. Das Rückführungsrohr 14 ist an dem Behälter 10 befestigt und steht mit diesem in Verbindung. Das Reservoir 11 ist nahe des Behälters 10 zum Aufnehmen von Material zum Trennen angeordnet. Das Verbindungsrohr 12 ist zwischen dem Behälter 10 und dem Reservoir 11 angeordnet und hat ein erstes Ende und ein zweites Ende. Das erste Ende des Verbindungsrohres 12 erstreckt sich in den Behälter 10 und das zweite Ende des Verbindungsrohres 12 erstreckt sich in das Reservoir 11. Bei einer optionalen Ausgestaltung ist an dem Verbindungsrohr 12 ein Rückschlagventil bzw. Rückschlagklappe vorgesehen, um zu verhindern, dass Flüssigkeit in das Reservoir 11 zurückfließt. Der Sprühkopf 13 ist im Inneren des Behälters 10 angeordnet und mit dem ersten Ende des Verbindungsrohres 12 verbunden.

Der Wärmetauscher 20 ist mit dem Absaugrohr 14 verbunden und umfasst ein Gehäuse 21 und zwei Wärmetauschereinrichtungen 22, 24. Das Gehäuse 21 ist mit dem Absaugrohr 14 befestigt und steht mit diesem in Verbindung. Das Gehäuse 21 hat einen Strömungskanal 212, welcher mit dem Absaugrohr 14 in Verbindung steht. Die Wärmetauschereinrichtungen 22, 24 sind im Inneren des Strömungskanals 212 in dem Gehäuse 21 in Reihe angeordnet, wobei jede Wärmetauschereinrichtung 22, 24 zumindest einen Kompressor 222, 242, eine Kühlübertragungseinrichtung 224, 244 und eine Wärmeübertragungseinrichtung 226, 246 sowie mehrere Rohre 228, 248 aufweist. Die Kühlübertragungseinrichtung 224, 244 und die Wärmeübertragungseinrichtung 226, 246 sind mit dem Kompressor 222, 242 über die Rohre 228, 248 verbunden, um eine Kühlmittel-Schleife zu bilden. Bei jeder Wärmetauschereinrichtung 22, 24 ist die Kühlübertragungseinrichtung 22, 242 näher an dem Absaugrohr 14 als die Wärmeübertragungseinrichtung 226, 246.

Das Rückführungsrohr 18 ist zwischen dein Deckel des Behälters 10 und dem Gehäuse 21 angeordnet, um die Luft aus dem Strömungskanal des Gehäuses 21 in den Behälter 10 zu führen.

Das Gebläse 16 ist an dem Gehäuse 21 befestigt, um eine Energie aufzubringen, um die Luft aus dem Strömungskanal des Gehäuses 21 in das Behältnis 10 zu saugen. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Gebläse 16 zwischen dem Gehäuse 21 und dem Rückführungsrohr 18 angeordnet. Bei einer alternativen Ausgestaltung ist das Gebläse 16 im Inneren des Strömungskanals 212 des Gehäuses 21 angeordnet.

Mit einer derartigen Anordnung wird Industrieabfall aus dem Reservoir 11 in den Behälter 10 durch das Verbindungsrohr 12 gepumpt und durch den Sprühkopf 13 eingesprüht. Das eingesprühte Material wird mittels der durch das Rückführungsrohr 18 einströmenden, getrockneten Luft verdampft. Feststoffe in dem verdampften Material werden in die Wanne 102 gelangen und in einem Tank gesammelt, welcher mit der Wanne 102 in Verbindung steht. Das verdampfte Material wird durch das Absaugrohr 14 in das Gehäuse 21 strömen, wobei die Feuchtigkeit in dem Dampf wird mittels der Kühlübertragungseinrichtung 224 der ersten Wärmeaustauschereinrichtung 21 kondensiert, welche nahe des Absaugrohres 14 angeordnet ist. Das kondensierte Wasser kann in einem Tank gesammelt werden, wobei die trockene Luft erhitzt wird, wenn die Luft die Wärmeübertragungseinrichtung 226 passiert. Mit der zweiten Wärmetauschereinrichtung 24 wird die verbliebene Feuchtigkeit in der Luft durch die Kühlübertragungseinrichtung 224 kondensiert, wobei die getrocknete Luft über die Wärmeübertragungseinrichtung 226 erhitzt wird.

Dementsprechend kann die Feuchtigkeit aus der Luft effektiv entfernt werden, wobei die erhitzte und in dem Behältnis 10 verwendete Luft absolut trocken ist. Demnach wird der Trenneffekt bei der erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung verbessert.


Anspruch[de]
  1. Sprühvorrichtung, umfassend:

    einen Behälter (10) mit einem Deckel, einem Boden und einer Materialwanne (102), welche an dem Boden befestigt ist;

    ein Absaugrohr (14), welches mit dem Behälter (10) befestigt ist und mit diesem in Verbindung steht;

    ein Reservoir (11), enthaltend ein Material zum Trennen;

    ein Verbindungsrohr (12) mit einem ersten Ende, welches sich in das Behältnis (10) erstreckt, und einem zweiten Ende, welches sich in das Reservoir (11) erstreckt;

    einen Sprühkopf (13), welcher im Inneren des Behältnisses (10) angeordnet ist und mit dem ersten Ende des Verbindungsrohres (12) befestigt ist;

    einen Wärmetauscher (20), welcher mit dem Absaugrohr (14) verbunden ist, und, umfassend:

    ein Gehäuse (21), welches mit dem Absaugrohr (14) befestigt ist und mit diesem in Verbindung steht, wobei das Gehäuse (21) einen Strömungskanal (212) aufweist, welcher mit dem Absaugrohr (14) in Verbindung steht; zwei Wärmetauschereinrichtungen (22, 24), welche im Inneren des Strömungskanals (212) in dem Gehäuse (21) in Reihe angeordnet sind, wobei jede Wärmetauschereinrichtung (22, 24)

    einen Kompressor (222, 242);

    eine Kühlübertragungseinrichtung (224, 244), welche mit dem Kompressor (222, 242) über Rohre (228, 248) verbunden ist, um die Feuchtigkeit in der Luftströmung in dem Strömungskanal (212) zu kondensieren; und

    eine Wärmeübertragungseinrichtung (226, 246) umfasst, welche mit dem Kompressor (222, 242) über Rohre (228, 248) verbunden ist, um die getrocknete Luft durch die Kühlübertragungseinrichtung (224, 244) zu erwärmen, wobei die Kühlübertragungseinrichtung (224, 244) näher an dem Absaugrohr (14) als die Wärmeübertragungseinrichtung (226, 246) angeordnet ist;

    ein Rückführungsrohr (18), welches zwischen dem Deckel des Behälters (10) und dem Gehäuse (21) angeordnet ist, um die Luft in dem Strömungskanal (212) in dein Gehäuse (21) in den Behälter (10) zu führen; und

    ein Gebläse (16), welches an dem Gehäuse (21) befestigt ist, um eine Energie aufzubringen, um die Luft aus dem Strömungskanal (212) des Gehäuses (21) in den Behälter (10) zu saugen.
  2. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse(16) zwischen dem Gehäuse (21) und dem Rückführungsrohr (18) angeordnet ist.
  3. Sprühvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückschlagventil an dem Verbindungsrohr (12) befestigt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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