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Dokumentenidentifikation DE69028882T3 05.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000407615
Titel Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium
Anmelder Dai Nippon Insatsu K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder YAMAUCHI, M. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo 162-01, JP;
OSHIMA, K. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo 162-01, JP;
ANDO, J. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo 162-01, JP;
TORII, M. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo162-0o1, JP;
FUJIMURA, H. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo16o2-01, JP;
IWATA, T. Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha, Tokyo 162-01, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69028882
Vertragsstaaten BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.01.1990
EP-Aktenzeichen 909023749
WO-Anmeldetag 30.01.1990
PCT-Aktenzeichen PCT/JP90/00109
WO-Veröffentlichungsnummer 0009008661
WO-Veröffentlichungsdatum 09.08.1990
EP-Offenlegungsdatum 16.01.1991
EP date of grant 16.10.1996
EPO date of publication of amended patent 23.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2005
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC-Nebenklasse B41M 5/40   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsmedium und insbesondere ein Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, das vorzugsweise als Identifizierungskarte und dergleichen benutzt wird und größere Sicherheit gegen Nachahmung und Fälschung liefert.

Herkömmlicherweise tragen viele Arten von Karten, wie Identifizierungskarten, Führerscheine und Mitgliedskarten verschiedene Einzelheiten an Information, um zu zeigen, wer die Träger sind. Zu den wichtigsten, insbesondere für ID-Karten (Identifizierungskarten) gehören buchstabenförmige Information, wie Name und Adresse, und ein photographisches Bild des Gesichts.

Eine klassische Arbeitsweise zum Aufbringen einer Photographie des Gesichts auf jede der verschiedenen Karten bedingt ihre Befestigung auf einem gegebenen Platz der Karte mit einem Klebstoff. Probleme mit dieser Arbeitsweise sind, daß sie sehr mühsam ist, die Oberfläche der Karte uneben macht und sie so ihrer Flachheit beraubt und gestattet, daß die Karte leicht nachgeahmt oder gefälscht wird, indem sie durch eine andere Photographie des Gesichts ersetzt wird.

Um die Nachteile einer solchen alten Arbeitsweise, wie oben erwähnt, zu lösen, wurde eine Sublimationsübertragungsart der Abbildung entwickelt.

Gemäß dieser Wärmeübertragungs-Arbeitsweise wird ein Wärmeübertragungsblatt vom Sublimationstyp, das gebildet ist durch Bereitstellung einer Schicht, die einen sublimierbaren Farbstoff, der durch Wärme übertragbar ist, auf der Oberfläche eines Substratfilmes auf ein Kartensubstrat aufgelegt wird und die Anordnung von der Rückseite des Sublimationsübertragungsblattes mit einem Thermokopf erhitzt wird, um eine Photographie des Gesichts auf dem Kartensubstrat gleichzeitig mit dem Druck von verschiedenen Buchstaben, Zeichen usw. zu reproduzieren. Alternativ können diese Zeichen durch eine Wärmeübertragungsweise vom Typ der heißschmelzbaren Druckfarbe gedruckt werden. In jedem Fall hat diese Arbeitsweise den Vorteil, daß sie es ermöglicht, daß sie mit einfachen Thermodruckern durchgeführt werden kann. Da verschiedene Einzelheiten an Information, die durch die obige Wärmeübertragungs-Arbeitsweise erhalten sind, noch weniger als zufriedenstellend hinsichtlich solcher Eigenschaften, wie Abriebbeständigkeit, sind, wird die Oberfläche der Photographie und dergleichen gewöhnlich mit einer transparenten Oberflächenschutzschicht versehen, die ausgezeichnet in solchen Eigenschaften, wie der Abriebbeständigkeit, ist.

Die EP-A-273 347 Zeigt ein Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, das ein Substrat, Einzelheiten von Information darauf, eine Klebeschicht und eine transparente Schutzschicht darauf aufweist, wobei die Klebe/Schutzschicht(en) Sicherheit gegen Fälschung bietet bzw. bieten.

Insbesondere, weil die Photographie durch Fixieren des Farbstoffes im Kartensubstrat gebildet ist, ist die nach der obigen Arbeitsweise erhaltene Karte von verbesserter Flachheit und liefert größere Sicherheit gegen Fälschung und Nachahmung. Selbst bei dieser Arbeitsweise jedoch besteht keine geringe Besorgnis, daß die Photographie und andere Information gefälscht oder nachgeahmt werden könnten, indem man die Schutzschicht durch Lösungsmittel, Säuren, Basen oder dergleichen entfernt.

Es ist demgemäß ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium zu liefern, das sich am besten zur Herstellung von ID-Karten und dergleichen eignet und dem größere Sicherheit gegen Nachahmung und Fälschung verliehen ist.

Dieses Ziel ist erreichbar durch die vorliegende Erfindung, wie sie nachfolgend beschrieben wird.

Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, bei dem ein Substrat auf seiner Oberfläche einige Informationselemente, wie ein Bild und Schriftzeichen, die durch eine Wärmeübertragungstechnik gedruckt wurden, trägt und eine transparente Schutzschicht, gegebenenfalls mittels einer Klebeschicht, auf wenigstens einem Teil der Oberfläche der derart aufgezeichneten Information vorgesehen ist, wobei die Schutzschicht und/oder die Klebeschicht wirkt bzw. wirken, um Sicherheit gegen Fälschung zu verleihen, gekennzeichnet durch die Merkmale, die in den Ansprüchen 1 bis 3 gezeigt sind.

Auf oder in der Klebe- oder Schutzschicht der Karte, welche eine Beschichtung für die verschiedenen Einzelheiten der Information liefern, wird eine Schicht gebildet, die sicher vor Fälschung ist, und die ein Muster oder eine andere Markierung aufweist, welche die obige Information nicht wesentlich verdeckt, wodurch es für Fälscher schwierig wird, das Muster oder die andere Markierung wiederherzustellen, wenn sie die Photographie und dergleichen fälschen oder nachahmen wollen. Somit kann die Fälschung oder Nachahmung, falls sie gesucht wurde, unmittelbar herausgefunden werden, was es schwierig macht, die Karte zu fälschen oder nachzuahmen.

Die 10, 13 und 15 sind jeweils Querschnittsansichten, welche eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen; und

die 11 und 12 sind jeweils Draufsichten, welche eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen.

Die vorliegende Erfindung wird nun zuerst allgemein unter Bezugnahme auf die bevorzugten Aspekte beschrieben.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Karte, die sich dadurch auszeichnet, daß einige Einzelheiten an Information, wie eine Photographie des Gesichtes und Schriftzeichen, auf der Oberfläche eines Kartensubstrats getragen sind und eine transparente Schutzschicht auf wenigstens einem Teil der Information gebildet ist, wobei diese Schutzschicht in Form einer unebenen Schicht vorliegt.

Wenn man die Schutzschicht der Karte, die eine Beschichtung für gewisse Einzelheiten der Information bildet, ziemlich positiv zu einer unebenen Gestalt macht, macht es dies für Fälscher schwierig, eine solche unebene Form zu rekonstruieren, wenn sie die Photographie und dergleichen fälschen oder nachahmen wollen. Somit kann Fälschung oder Nachahmung, falls versucht, unmittelbar herausgefunden werden, was es schwierig macht, die Karte zu fälschen oder nachzuahmen.

Wie schematisch in der Querschnittsansicht von 10 gezeigt, zeichnet sich die Karte nach diesem Aspekt dadurch aus, daß gewisse Einzelheiten der Information, wie ein Photo des Gesichts 2 und Schriftzeichen 3 auf der Oberfläche eines Kartensubstrates 1 getragen werden und eine transparente Schutzschicht 4 auf wenigstens einem Teil der Information ausgebildet ist, wobei diese Schutzschicht in Form einer unebenen Schicht vorliegt.

11 ist eine schematische Ansicht der flachen Oberfläche einer Ausführungsform der Karte gemäß diesem Aspekt, bei welcher ein Unterschied im Oberflächenglanz der Schutzschicht 4 ist. Zum Beispiel nimmt der Oberflächenglanz in der Reihenfolge a, b, c, d und e ab.

Bei einer anderen Ausführungsform, die in 12 gezeigt ist, ist die Schutzschicht 4 z. B. entlang ihres Profils eingekerbt.

Bei einer noch anderen Ausführungsform, die in 13 gezeigt ist, sind drei Schutzschichten zusammen in solcher Weise laminiert, daß ihre Gesamtdicke sich im Querschnitt ändert. Bei diesem Aspekt können die Schutzschichten 4, 4' und 4'' alle transparent und verschieden voneinander gefärbt sein.

Solange es an seiner Oberfläche mit einer farbstoffaufnehmenden Schicht versehen ist, die mit einem sublimierbaren Farbstoff anfärbbar ist, kann das für die vorliegende Erfindung verwendete Kartensubstrat aus jedem bekannten Material gebildet sein. Zum Beispiel kann man Filme oder Folien von verschiedenen Kunststoffen verwenden, wie Polyolefin, Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat, Polystyrol, Polymethacrylat und Polycarbonat. Man kann auch weiße, opake Filme oder geschäumte Folien verwenden, die aus solchen synthetischen Harzen erhalten sind, denen Weißpigmente und Füllstoffe zugesetzt sind. Weiter kann man synthetisches Papier verwenden (auf der Basis von Polyolefin, Polystyrol und dergleichen), Feinpapier, Kunstpapier oder beschichtetes Papier, gegossenes beschichtetes Papier, Wandpapier, Auskleidungspapier, mit synthetischem Harz oder Emulsion imprägniertes Papier, mit synthetischem Kautschuklatex imprägniertes Papier, mit synthetischem Harz versehenes Papier, Pappe, Cellulosefaserpapier oder dergleichen.

Außerdem können Laminate, die jede gewünschte Kombination der obigen Substratfilme umfassen, dazu benutzt werden.

10 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Kartensubstrats 1 gemäß der Erfindung, das einen Mittelkern 7 umfaßt, der aus Polyvinylchlorid gebildet ist, das ein Weißpigment enthält und transparente Polyvinylchloridschichten 8 und 8', die auf beide Seiten des Kerns 7 laminiert sind. Wenigstens die transparente Polyvinylchloridschicht 8, welche eine Abbildungsoberfläche definiert, enthält eine geeignete Menge eines Weichmachers, um die Fixierbarkeit eines Farbstoffes besser zu machen.

Die Menge des eingebrachten Weichmachers ist im Bereich von vorzugsweise 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, noch bevorzugter 3 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile Polyvinylchlorid, welche die Farbstoffaufnahmeschicht 8 bildet. Eine zu kleine Menge des Weichmachers macht einerseits die Fixierbarkeit bezüglich dem sublimierbaren Farbstoff so unzureichend, daß eine abnormale Übertragung erfolgen kann, bei welcher die Farbstoffschicht des Wärmeübertragungsblattes als solche während der Wärmeübertragung übertragen wird. Eine zu große Menge an Weichmacher andererseits vermindert und erweicht die farbstoffaufnehmende Oberfläche und bewirkt, daß das gedruckte Bild fleckig und so während der Lagerung unscharf wird.

Gewünschtenfalls kann die obige Farbstoffempfangsschicht 8 die gewünschten Zusätze enthalten, wie Färbepigmente, Weißpigmente, Körperpigmente, Füllstoffe, UV-Absorber, Antistatikmittel, Wärmestabilisatoren und Fluoreszenzaufheller.

Das Kartensubstrat 1 kann auf seiner Oberfläche mit der erforderlichen magnetischen Aufzeichnungsschicht 9, und, obwohl nicht gezeigt, einem geprägten oder gedruckten Muster, einem optischen oder IC-Memory, einem Strichcode usw., vorgeformt sein. Alternativ kann es mit ihnen durch Wärmeübertragung oder andere Systeme versehen sein, nachdem es eine solche Information wie das Photo eines Gesichts trägt.

Das auf dem Kartensubstrat 1 zu tragende Photo 2 kann mit einem bekannten Wärmeübertragungsblatt vom Sublimationstyp in herkömmlicher Weise gebildet sein. Gleichzeitig damit kann eine schriftliche oder andere Information 3 mit einem Wärmeübertragungsblatt vom Sublimationstyp gebildet werden. Es ist jedoch bevorzugt, daß die schriftliche Information 3 mit einem Wärmeübertragungsblatt vom Typ der Heißschmelzdruckfarbe gebildet wird, was es ermöglicht, schwarze Buchstaben und Zeichen mit hoher Dichte zu drukken. Obwohl verstanden sein soll, daß die photographische Information 2 und die schriftliche Information 3 mit getrennten Wärmeübertragungsblättern gebildet werden können, ist es im Hinblick auf die Verfahrenswirksamkeit vorteilhaft, daß beide Arten von Informationen gleichzeitig mit einem zusammengesetzten Wärmeübertragungsblatt gebildet werden, das eine sublimierbare Farbstoffschicht zusammen mit einer schmelzbaren Druckfarbenschicht aufweist.

Das Laminieren der Schutzschicht 4 zur Verbesserung der Gebrauchsdauer oder Lebensdauer der aufgezeichneten Information, z. B. des Photos des Gesichts, kann erzielt werden durch Aufschichten und Trocknen eines transparenten Beschichtungsmaterials, Laminieren eines transparenten Films und Verwendung einer Schutzschicht/Wärmeübertragungsfolie. Die Schutzschicht 4 kann über oder auf einem Teil der aufgezeichneten Information bei einer Stufe getrennt von der Stufe der Aufzeichnung jeder Art von Information erfolgen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieses Aspekts wird jedoch ein zusammengesetztes Wärmeübertragungsblatt benutzt, bei dem ein Substratfilm mit einer sublimierbaren Farbstoffschicht von wenigstens einer Farbe, eine heißschmelzbare Druckfarbenschicht von wenigstens einer Farbe und eine Schutzschicht in dieser Reihenordnung vorgesehen sind, wodurch gleichzeitig ein Gradientenbild, wie ein Photo des Gesichts und eine Landschaft, ein monotones Bild, wie Schriftzeichen und Markierungen und die transparente Schutzschicht mit dem gleichen Wärmeübertragungsblatt gebildet werden.

Um die Eigenschaften der Sicherheit vor Fälschung/Nach-ahmung einer solchen Karte, wie oben erwähnt, noch weiter zu verbessern, zeichnet sich die vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß die Schutzschicht ziemlich positiv zu einer unebenen Schicht geformt ist.

Die Schutzschicht kann verschiedene gewünschte Formen haben, einschließlich der oben erwähnten. Im folgenden wird die Erklärung unter typischer Bezugnahme auf die schon erwähnten Formen erfolgen.

(1) Ungleichmäßiger Glanz

Wenn die Schutzschicht mit einer Thermokopf in Art der Wärmeübertragung gebildet wird, kann der Schimmer des Oberflächenglanzes zunehmend in jeder gewünschten Form variiert werden, wie in 11 gezeigt, indem man die anzulegende Energie in geeigneten Intervallen oder aufeinanderfolgend verändert. Gegebenenfalls kann dann der Oberflächenglanz entsprechend verschiedenen Mustern variiert werden.

(2) Ungleichmäßiges Profil

Wenn die Schutzschicht mit einem Thermokopf übertragen wird, kann sie entlang ihres Profils eingekerbt sein, wie als Beispiel in 12 gezeigt. Alternativ kann sie für den gleichen Zweck mit einer Form mit Einkerbungen entlang ihrem Profil heißgestanzt werden.

(3) Ungleichmäßige Dicke

Wie in 13 gezeigt, werden eine Mehrzahl von Schutzschichten, die in ihrer Fläche variieren, getrennt übertragen, um in ihrer Gesamtdicke zu variieren. Wie schon erwähnt, können alle Schutzschichten transparent und verschieden voneinander gefärbt sein. Dazu können transparente Pigmente und Farbstoffe verwendet werden. Außerdem werden Fluoreszenzaufheller, Ultraviolettabsorber, Infrarotabsorber und dergleichen in jede Schutzschicht eingebracht. Obwohl der Unterschied in der Färbung z. B. nicht visuell beobachtet werden kann, kann er deutlich unter Schwarzlicht oder mit einem Infrarotdetektor und dergleichen nachweisbar sein.

Die ungleichmäßige Schutzschicht sollte gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Wärmeübertragungsarbeitsweise gebildet werden. Als Beispiel kann die Schutzschicht, die eine solche gewünschte Unebenheit wie oben erwähnt zeigt, leicht durch Verwendung einer solchen Kombination Schutzschicht/Wärmeübertragungsblatt, wie in 15 gezeigt, gebildet werden.

Enthaltend einen Substratfilm 10, eine Trennschicht 11, die auf der Oberfläche des Films 10, falls erforderlich, vorgesehen ist, und eine Schutzschicht 4 und eine Klebstoffschicht 12 darauf, wird das Schutzschicht/Wärmeübertragungsblatt, das in 15 gezeigt ist, auf die Informationsträgeroberfläche der Karte übertragen, wodurch eine solche Karte wie in 10 gezeigt, entsteht.

Wie in der vorliegenden Erfindung beschrieben, macht es die ziemlich positive Bildung der Schutzschicht der Karte, die eine Beschichtung für einige Einzelheiten von Information unter Annahme einer unebenen Form aufweist, schwierig für Fälscher, eine solche unebene Form zu rekonstruieren, wenn sie das Photo des Gesichts und dergleichen fälschen oder nachahmen wollen. So kann die Fälschung oder Nachahmung, wenn versucht, unmittelbar herausgefunden werden, was es schwierig macht, die Karte zu fälschen oder nachzuahmen.

Beispiel C1

Ein weißer Kern für ein Kartensubstrat wurde hergestellt aus einer Zusammensetzung, bestehend aus 100 Teilen einer Polyvinylchloridverbindung (mit einem Polymerisationsgrad von 800), enthaltend etwa 10% Zusätze, wie Stabilisator, und 15 Teile eines Weißpigments (Titanoxid), wobei dieser Kern 0,2 mm dick war und 30 × 30 cm maß.

Dann wurde eine transparente Folie (von 0,15 mm Dicke) vorbereitet, die aus 100 Teilen der oben erwähnten Polyvinylchloridverbindung, enthaltend 3 Teile eines Weichmachers und ein Teil eines Gleitmittels, bestand, und die ihrerseits auf jeder Seite des weißen Kerns heißgepreßt wurde, um ein Kartensubstrat zu erhalten, das gemäß dieser Erfindung verwendet wurde.

Druckfarben von drei Farben, die jede die folgende Zusammensetzung hatten und einen sublimierbaren Farbstoff enthielten, wurden hergestellt. Gelbe Druckfarbe Dispersfarbstoff (Macrolex-Gelb 6G – C. I. Dispersgelb 201, in den Handel gebracht von Bayer) 5,5 Teile Polyvinylbutyralharz (Eslec BX-1, in den Handel gebracht von Sekisui Chemical Co., Ltd.) 4,5 Teile Methylethylketon/Toluol (1 : 1 an Gewicht) 89,0 Teile

Magenta-Druckfarbe

Die gleiche wie oben erwähnte gelbe Druckfarbe, mit der Ausnahme, daß ein Magentadispersfarbstoff (C. I. Dispersrot 60) als Farbstoff verwendet wurde.

Cyan-Druckfarbe

Die gleiche wie die oben erwähnte gelbe Druckfarbe, mit der Ausnahme, daß ein Cyandispersfarbstoff (C. I. Solventblau 63) als Farbstoff verwendet wurde.

Ein 4,5 &mgr;m dicker Polyesterfilm wurde bereitgestellt, der auf seiner Rückseite mit einer wärmebeständigen Gleitschicht (von 1 &mgr;m Dicke) und auf seiner Vorderseite mit einer haftungsverbessernden Schicht (von 0,5 &mgr;m Dicke) versehen war, die aus einem Harz von Polyurethantyp gebildet war. Mittels Tiefdruckbeschichtung wurden die oben erwähnten Druckfarbenzusammensetzungen dann wiederholt auf der Vorderseite dieses Polyesterfilms über eine Breite von 15 cm in einer Beschichtungsmenge von etwa 3 g/m2 in der Reihenfolge Gelb, Magenta und Cyan aufgeschichtet und getrocknet, wodurch ein Wärmeübertragungsblatt erhalten wurde, welches die sublimierbaren Farbstoffschichten der drei Farben enthielt.

Das Sublimationswärmeübertragungsblatt wurde dann auf das Kartensubstrat aufgelegt und Wärmeenergie wurde auf die Anordnung mit einem Thermokopf angebracht, der mit elektrischen Signalen verbunden war, welche durch die Farbtrennung der Photographie eines Gesichts erhalten waren, um die Sublimationsübertragung in der Reihenfolge Cyan, Magenta und Gelb zu bewirken, wodurch eine vollgefärbte Photographie erhalten wurde.

Mittels Tiefdruckbeschichtung wurde eine eine Trennschicht-bildende Druckfarbe der folgenden Zusammensetzung in einer Menge von 1 g/m2 (auf Feststoffbasis) auf die Vorderseite eines Polyesterfilms ähnlich dem oben erwähnten aufgeschichtet und getrocknet, wodurch eine Trennschicht gebildet wurde. Trennschicht-bildende Druckfarbe Acrylharz 20 Teile Methylethylketon 100 Teile Toluol 100 Teile

Mittels Tiefdruckbeschichtung wurde die folgende Druckfarbe dann auf die Vorderseite der Trennschicht in einer Menge von etwa 3 g/m2 aufgeschichtet und getrocknet, um eine heißschmelzbare Druckfarbenschicht zu bilden, wodurch ein Wärmeübertragungsblatt vom Heißschmelztyp erhalten wurde. Heißschmelzbare Druckfarbe Acrylharz + Celluloseharz 20 Teile Ruß 10 Teile Toluol 35 Teile Methylethylketon 35 Teile

Das Wärmeübertragungsblatt wurde auf den freien Raum der Karte, auf welcher das photographische Bild ausgebildet war, aufgelegt, wodurch symbolische Bilder, wie Zahlen, Kennzeichen und andere wörtliche Bilder und ein Strichcode gebildet wurden.

Ein 4,5 &mgr;m dicker Polyesterfilm wurde bereitgestellt, der an seiner Rückseite mit einer wärmebeständigen Gleitschicht und an seiner Vorderseite mit einer haftungsverbessernden Schicht (von 0,1 &mgr;m Dicke), die aus einem Harz vom Polyestertyp gebildet war, versehen wurde. Mittels Tiefdruckbeschichtung wurde eine Schutzschicht-bildende Druckfarbe der folgenden Zusammensetzung auf der Vorderseite dieses Films in einer Menge von 4 g/m2 (auf Feststoffbasis) aufgeschichtet und getrocknet, wodurch eine Schutzschicht gebildet wurde. Schutzschicht-bildende Druckfarbe Acrylharz (BR-83, in den Handel gebracht von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) 20 Teile Polyethylenwachs 1 Teil Methylethylketon 50 Teile Toluol 50 Teile

Dann wurde eine Klebeschicht-bildende Druckfarbe der folgenden Zusammensetzung weiter auf die Schutzschicht in einer Menge von 1 g/m2 (auf Feststoffbasis) aufgeschichtet und getrocknet, um eine Klebeschicht zu bilden, wodurch ein Wärmeübertragungsblatt erhalten wurde, das mit der Schutzschicht kombiniert war. Klebeschicht-bildende Druckfarbe Acryl-/Vinylchlorid-/Vinylacetat-Copolymeres (HS-32G, vertrieben von Showa Ink Co., Ltd.) 20 Teile Methylethylketon 100 Teile Toluol 100 Teile

Mit dem Wärmeübertragungsblatt, kombiniert mit der Schutzschicht, wurde die Schutzschicht dann auf die Oberfläche der Photographie durch Wärmeübertragungstechnik übertragen. Im vorliegenden Beispiel wurde jedoch die Druckenergie von einer Zone a zu einer Zone e um eine Verminderung von 10% herabgesetzt, um eine Karte gemäß dieser Erfindung zu erhalten. Die Schutzschicht dieser Karte nimmt stufenweise im Oberflächenglanz von der Zone a zur Zone e ab. Die Schutzschicht wurde von der Karte entfernt, um die Photographie zu retuschieren und eine andere Schutzschicht mit Lack zu bilden. Jedoch die Tatsache der Fälschung wurde sofort festgestellt.

Beispiel C2

In Beispiel C1 wurde die Übertragung der Schutzschicht mit einem Heißstempel durchgeführt einschließlich einer Form, die um ihren Umfang gekerbt war, wodurch eine Karte gemäß dieser Erfindung erhalten wurde, wie sie in 12 schematisch dargestellt ist.

Beispiel C3

In Beispiel C1 wurde die Übertragung der Schutzschicht dreimal durchgeführt, wie in 13 gezeigt, wodurch eine Karte gemäß dieser Erfindung erhalten wurde. Die Schutzschicht dieser Karte scheint für das nackte Auge gleichmäßig zu sein, jedoch ist sie durch den Griff bemerkbar.

Beispiel C4

In Beispiel C1 wurde die Übertragung der Schutzschicht dreimal durchgeführt, wie in 13 gezeigt, wodurch eine Karte gemäß dieser Erfindung erhalten wurde. Im vorliegenden Beispiel wurde der dritte Zyklus der Übertragung unter Verwendung des Wärmeübertragungsblattes kombiniert mit der Schutzschicht, die in 15 gezeigt ist, durchgeführt, wobei diese Schutzschicht weiter einen Fluoreszenzaufheller enthielt. Die Schutzschicht dieser Karte scheint für das nackte Auge gleichmäßig zu sein. Unter schwarzem Licht gab jedoch nur der Schutzschichtteil, der bei 4'' gezeigt ist, ein helles Glimmen.

Beispiel C5

Nach Übertragung der gleichmäßigen Schutzschicht in Beispiel C1 wurde ein gepunktetes Muster auf diese Schicht übertragen, wie in 15 gezeigt unter Verwendung des Wärmeübertragungsblattes, das mit der in 15 gezeigten Schutzschicht kombiniert war, wobei eine transparente gefärbte Schicht zwischen die Schutzschicht und die Trennschicht eingeschoben wurde, wodurch eine Karte gemäß dieser Erfindung erhalten wurde.

Die oben erwähnten Karten machen es alle so schwierig, ihre Schutzschichten zu rekonstruieren, daß sie schwierig zu fälschen waren.


Anspruch[de]
  1. Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, bei dem ein Substrat auf seiner Oberfläche einige Informationselemente, wie ein Bild und Schriftzeichen, die durch eine Wärmeübertragungstechnik gedruckt wurden, trägt und eine transparente Schutzschicht, gegebenenfalls mittels einer Klebeschicht, auf wenigstens einem Teil der Oberfläche der derart aufgezeichneten Information vorgesehen ist, wobei die Schutzschicht und/oder die Klebeschicht wirkt bzw. wirken, um Sicherheit gegen Fälschung zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht darauf oder darin mit einem Design versehen ist, welches die aufgezeichnete Information im wesentlichen nicht verdeckt und die Schutzschicht aus einer unebenen Schicht gebildet ist, umfassend einen ungleichmäßigen Glanz, in welchem ein Oberflächenglanzschimmer inkremental variiert.
  2. Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, bei dem ein Substrat auf seiner Oberfläche einige Informationselemente, wie ein Bild und Schriftzeichen, die durch eine Wärmeübertragungstechnik gedruckt wurden, trägt und eine transparente Schutzschicht, gegebenenfalls mittels einer Klebeschicht, auf wenigstens einem Teil der Oberfläche der derart aufgezeichneten Information vorgesehen ist, wobei die Schutzschicht und/oder die Klebeschicht wirkt bzw. wirken, um Sicherheit gegen Fälschung zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht darauf oder darin mit einem Design versehen ist, welches die aufgezeichnete Information im wesentlichen nicht verdeckt und die Schutzschicht aus einer unebenen Schicht gebildet ist, umfassend ein ungleichmäßiges Profil, welches entlang seines Profils gekerbt ist.
  3. Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsmedium, bei dem ein Substrat auf seiner Oberfläche einige Informationselemente, wie ein Bild und Schriftzeichen, die durch eine Wärmeübertragungstechnik gedruckt wurden, trägt und eine transparente Schutzschicht, gegebenenfalls mittels einer Klebeschicht, auf wenigstens einem Teil der Oberfläche der derart aufgezeichneten Information vorgesehen ist, wobei die Schutzschicht und/oder die Klebeschicht wirkt bzw. wirken, um Sicherheit gegen Fälschung zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht darauf oder darin mit einem Design versehen ist, welches die aufgezeichnete Information im wesentlichen nicht verdeckt und die Schutzschicht aus einer unebenen Schicht gebildet ist, umfassend eine ungleichmäßige Dicke, in welcher eine Vielzahl in der Fläche variierender Schutzschichten gebildet ist, um ihre Gesamtdicke im Schnitt zu variieren, wobei jede Schutzschicht fluoreszierende optische Aufheller, Ultraviolettabsorber oder Infrarotabsorber beinhaltet, um unter unsichtbarer Strahlung oder mit einem Infrarotdetektor unterscheidbar zu sein.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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