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Mess- und Dosierkugelventil mit vorbelastetem Gehäuse - Dokument DE102004030577A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004030577A1 13.01.2005
Titel Mess- und Dosierkugelventil mit vorbelastetem Gehäuse
Anmelder Hygiene-Technik Inc., Beamsville, Ontario, CA
Erfinder Ophardt, Heiner, Vineland, Ontario, CA;
Kortleve-Snider, Tony, Beamsville, Ontario, CA
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 24.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004030577
Offenlegungstag 13.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2005
IPC-Hauptklasse F16K 5/06
Zusammenfassung Ein Kugelventil, bei dem das Gehäuse, in dem die Kugel aufgenommen ist, zwei Halbelemente umfasst, die elastisch gegeneinander vorbelastet sind und sich entgegen dieser Vorbelastung voneinander lösen können.

Beschreibung[de]
Umfang der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mess- und Dosierkugelventil zur Ausgabe eines Einheitsvolumens und insbesondere auf ein Kugelventil, das in einem nachgiebigen, geteilten Gehäuse aufgenommen ist.

Hintergrund der Erfindung

Es sind Mess- und Dosierkugelventile bekannt, bei denen durch Drehung des Kugelventils in einem Gehäuse eine Blindbohrung bzw, ein Sackloch in der Kugel aus einer Stellung, in der sie auszugebendes Material aufnimmt, in eine andere Stellung, in der sie das aufgenommene Material abgibt, verstellt werden kann.

Bisher bekannte Kugelventile besitzen vor allem dann, wenn sie zur Abgabe von körnigem Material verwendet werden, den Nachteil, dass Material, das an der Oberfläche der Kugel haften bleibt, eine Drehung der Kugel verhindern kann und in dieser Weise ein Zustand des Festfressens entstehen kann. Solche Zustände können vor allem unter Bedingungen entstehen, unter denen auszugebende Materialien körnige Materialien enthalten, die an der Kugel hängen bleiben oder mit dieser verschmelzen können und unter Feuchtbedingungen nass werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Um diese Nachteile herkömmlicher Vorrichtungen wenigstens teilweise zu beseitigen, schafft die vorliegende Erfindung ein Dosierkugelventil, bei dem das Gehäuse zwei komplementäre Halbelemente umfasst, die elastisch gegeneinander vorbelastet sind und zur Trennung voneinander geeignet sind.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Dosierkugelventil zu schaffen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kugelventil zu schaffen, bei dem das Gehäuse, in dem die Kugel aufgenommen ist, zwei Halbelemente umfasst, die elastisch gegeneinander vorbelastet sind und sich entgegen dieser Vorbelastung voneinander lösen können.

Gemäß einem Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein Kugelventil mit:

einem Gehäuse, das einen inneren, kugelförmigen Hohlraum mit einer ersten Öffnung, die von einer ersten Seite des Gehäuses in den Hohlraum mündet, und einer zweiten Öffnung, die von einer zweiten, entgegengesetzten Seite des Gehäuses in den Hohlraum mündet, aufweist,

einer Kugel, die zur Drehung um eine erste Achse durch die Mitte des kugelförmigen Hohlraums konzentrisch in diesem in dem Gehäuse aufgenommen ist,

wobei die Kugel für einen dichten Sitz in dem Hohlraum äußere Kugelflächen besitzt und

wobei die Kugel eine Blindbohrung mit einem bekannten Volumen aufweist;

wobei die Kugel zwischen einer ersten Stellung, in der die Blindbohrung mit der ersten Öffnung kommuniziert, und einer zweiten Stellung, in der die Blindbohrung mit der zweiten Öffnung kommuniziert, um eine erste Achse gedreht werden kann;

wobei der dichte Sitz zwischen den äußeren Kugelflächen der Kugel und des Hohlraums während der Drehung der Kugel zwischen der ersten und der zweiten Stellung aufrechterhalten wird und wobei die Drehung der Kugel zwischen der ersten und der zweiten Stellung geeignet ist, ein vorgegebenes Volumen aus der Kommunikation mit der ersten Öffnung zur Kommunikation mit der zweiten Öffnung zu bewegen,

wobei das Gehäuse zwei komplementäre Halbelemente, ein erstes Halbelement, das die erste Öffnung trägt, und ein zweites Halbelement, das die zweite Öffnung trägt, wobei jedes Halbelement etwa eine Hälfte des Hohlraums einnimmt, umfasst,

wobei das ersten und das zweite Halbelement miteinander gekoppelt sind, um zwischen sich den Hohlraum zu bilden, wobei eine erste im Allgemeinen äquatoriale Berührungsfläche an dem ersten Halbelement mit einer zweiten im Allgemeinen äquatorialen Berührungsfläche des zweiten Halbelements lösbar, in abgedichteter Weise in Eingriff gelangen kann,

wobei ein Vorbelastungsmechanismus das erste und das zweite Halbelement elastisch gegeneinander vorbelastet, um die erste im Allgemeinen äquatoriale Berührungsfläche mit der zweiten im Allgemeinen äquatorialen Berührungsfläche in einen dichten Eingriff zu zwingen,

wobei das erste und das zweite Halbelement sich über ihre äquatorialen Berührungsfläche entgegen der Vorbelastung des Vorbelastungsmechanismus voneinander lösen können.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

Weitere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich aus der folgenden Beschreibung, wenn sie zusammen mit der begleitenden Zeichnung aufgenommen wird, worin:

1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Dosierkugelventils ist;

2 eine Querschnittsansicht längs der Linie 2-2' in 1 ist, die das Kugelventil in einer Aufnahmestellung in Verbindung mit einem Trichter zeigt;

3 eine 2 ähnliche Querschnittsansicht ist, wobei sich das Kugelventil jedoch in einer Ausgabestellung befindet;

4 eine Querschnittsansicht längs der Linie 4-4' in 1 ist;

5 eine Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Kugelventils gemäß der vorliegenden Erfindung aus der Vogelperspektive ist, wobei die vorbelastenden O-Ringe weggelassen sind;

6 eine Darstellung des Kugelventils von 5 von vorn ist, wobei sich die vorbelastenden O-Ringe an Ort und Stelle befinden;

7 eine Darstellung der Kugel aus dem Kugelventil von 5 ist.

Genaue Beschreibung der Zeichnung

Die 1 bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform eines Mess- und Dosierkugelventils 10. Das Kugelventil 10 weist einen Ventilkörper 12 auf, der aus einem oberen Halbelement 14 und einem unteren Halbelement 16 sowie einer Kugel 20 gebildet ist. Der Ventilkörper 12 weist in seiner Mitte einen kugelförmigen Hohlraum 18 auf, in dem die Kugel 20 durch zylindrische Achsschenkel 22 und 24, die konzentrisch um die Achse 11 von der Kugel ausgehen, um die Achse 11 drehbar gelagert ist. Die Achse 11 geht durch die Mitte 26 des kugelförmigen Hohlraums 18. Die Achsschenkel 22 und 24 sind in um die Achse 11 konzentrischen zylindrischen Achslagerflächen 28 und 30 drehbar gelagert. Eine Hälfte jeder der Lagerflächen 28 und 30 ist in jedem der Halbelemente 14 und 16 ausgebildet.

Der Ventilkörper 12 weist an seiner Oberseite einen Einlassdurchgang 32 durch das obere Halbelement 14 und an seiner Unterseite einen Auslassdurchgang 34 durch das untere Halbelement 16 auf. Die Kugel 20 ist innerhalb des Ventilkörpers 12 in dem kugelförmigen Hohlraum 18 angeordnet. Die Kugel 20 weist eine zylindrische Blindbohrung 36 auf, die darin um eine Achse 40, die durch die Mitte 26 des kugelförmigen Hohlraums 18 führt und senkrecht zur Achse 11 ist, ausgebildet ist. Die Blindbohrung 36 ist an einem blinden Ende 38 verschlossen und an dem anderen blinden Ende 40 offen. Die Kugel 20 ist für eine Drehung um die Achse 11 vorgesehen, da sie auf Grund dessen, dass die zylindrischen Achsschenkel 22 und 24 an entgegengesetzten Seiten der Kugel 20 in den zylindrischen Lagerflächen 28 und 30 durch die Halbelemente 14 und 16 gelagert sind, zwischen den Halbelementen 14 und 16 gelagert ist. Eines der zylindrischen Stummelelemente, 14, enthält ein Passloch 42, das eine Welle 44 zum Drehen der Kugel 2 aufnehmen kann.

Die Kugel 20 ist aus einer Füll- oder Aufnahmestellung, die in 2 zu erkennen ist und in der die Bohrung 36 in der Kugel 20 in einen Trichter 43 führt, wobei Material 44 in dem Trichter 43 wie etwa festes Material 44 durch Schwerkraft durch den Einlassdurchgang 32 abwärts fließen kann, um die Bohrung 36 innerhalb der Kugel 20 zu füllen, heraus drehbar. Aus dieser Stellung kann die Kugel 20 um die Achse 11 in die Abgabe- oder Ausgabestellung gedreht werden, die in 3 gezeigt ist und in der die Kugel 20 die Verbindung zu dem Trichter 43 unterbricht, wobei sich die Bohrung 36 innerhalb der Kugel 20 zu dem Auslassdurchgang 34 aus dem Ventilkörper 12 hin öffnet, so dass Material 44, das in der Bohrung der Kugel 20 aufgenommen worden ist, durch Schwerkraft abgegeben wird. In dieser Weise kann also die Kugel 20 etwa durch ihr Drehen auf der Welle 44 mittels eines Motors oder per Hand oder dergleichen Material 44 aus dem Trichter 43 aufnehmen und danach wieder abgegeben.

Um für eine Abdichtung zwischen der Kugel 20 und dem Ventilkörper 12 zu sorgen, sind sowohl um den Einlassdurchgang 32 als auch den Auslassdurchgang 34 zwei obere und untere O-Ringe 46 und 48 konzentrisch um die Achse 40 angeordnet, wobei die O-Ringe zwischen der äußeren Kugelfläche 50 der Kugel 20 und der innere Kugelfläche 52 des Hohlraums 18 in Eingriff sind und eine Abdichtung bilden. Die O-Ringe 46 und 48 sind in Rillen, die in der inneren Kugelfläche 52 des Hohlraums 18 ausgebildet sind, aufgenommen.

Der Ventilkörper 12 weist zwei äußere Vorsprünge 54 und 56, jeweils einen an jeder Seite des Gehäuses, auf. Jeder Vorsprung 54 und 56 ist konzentrisch um die Achse 58, die sowohl zur Achse 11 als auch zur Achse 40 senkrecht ist, angeordnet. Eine obere Hälfte 54a und 56a jedes Vorsprungs umfasst einen Teil des oberen Halbelements 14, während eine untere Hälfte 54b und 56b jedes Vorsprungs einen Teil des unteren Halbelements 16 umfasst. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, umfassen die Vorsprünge 56 gemeinsam ein zylindrisches Element, das konzentrisch um die Achse 58 angeordnet ist, wobei die obere Hälfte 54a und 56a jedes Vorsprungs ein Element umfasst, das im Querschnitt im Allgemeinen halbkreisförmig ist und mit der unteren Hälfte 54b und 56b jedes Vorsprungs übereinstimmt, das im Querschnitt ebenfalls kreisförmig ist. Jeder der Vorsprünge 54 und 56 bietet eine kreisförmige Schulterfläche 55 bzw. 57, die senkrecht zu einem Radius von der Achse 58 ausgerichtet ist. Diesbezüglich ist um jeden Vorsprung 54 und 56 in der senkrecht zur Achse 58 ausgerichteten kreisförmigen Schulterfläche eine ringförmige Rille vorgesehen.

An jedem der Vorsprünge 54 und 56 sind in der Ringrille zwei elastische O-Ringe 60 und 62 angebracht, derart, dass jeder der O-Ringe in den kreisförmigen Schulterflächen in Eingriff ist und das erste und das zweite Halbelement 14 und 16 unter Druck gegeneinander vorbelasten.

In den gezeigten bevorzugten Ausführungsformen besitzen die O-Ringe 60 und 62, die die Halbelemente 14 und 16 dadurch, dass sie um die Vorsprünge 54 und 56 aufgenommen sind, zusammenzwingen, die gleiche Größe wie die zwischen der Kugel 20 und dem Hohlraum 18 angeordneten O-Ringe 46 und 48.

Die O-Ringe 60 und 62, die um die Vorsprünge 54 und 56 aufgenommen sind, sind so bemessen, das sie fest um diese angebracht sind und das erste und das zweite Halbelement 14 und 16 gegeneinander vorbelasten, um eine erste im Allgemeinen äquatoriale Berührungsfläche 64, die an dem oberen Halbelement 14 gebildet ist, mit eine zweiten im Allgemeinen äquatorialen Berührungsfläche 66, die an dem unteren Halbelement 16 gebildet ist, in einen im Wesentlichen dichten Eingriff zu zwingen.

Die Tatsache, dass das obere und das untere Halbelement 14 und 16 elastisch gegeneinander vorbelastet sind, hat den Vorteil, dass dann, wenn beispielsweise Partikel des körnigen Materials 44 an der äußeren Kugelfläche 50 der Kugel 20 haften bleiben, statt beim Drehen der Kugel 20 eine Beschädigung an der Kugel 20 oder an den Halbelementen 14 und 16 hervorzurufen, was sich im denkbaren Fall des Festfressens ereignen könnte, sich die beiden Halbelemente 14 und 16 des Ventilkörpers 12 auf Grund dessen, dass die Kugel 20 infolge des haftenden Materials beim Drehen effektiv einen größeren Radius aufweist, entgegen der Vorbelastung der elastischen O-Ringe 60 und 62 auseinander spreizen.

Das Dosierkugelventil gemäß der vorliegenden Erfindung ist insbesondere auf die Verwendung bei der Ausgabe einer aus Partikeln bestehenden Substanz aus dem Trichter 43 gerichtet. Die Welle 44 wird vorzugsweise ununterbrochen oder, was typischer ist, periodisch und stets dann, wenn ein Einheitsvolumen des Materials 44 ausgegeben werden soll, beispielsweise durch irgendeinen mechanischen Drehmechanismus gedreht. Ein bevorzugter Motor zur Drehung ist eine elektromechanische Vorrichtung wie beispielsweise ein genau gesteuerter elektrischer Schrittmotor. Alternativ kann ein bevorzugter Motor ein mit Druckluft betriebener Druckluftmotor sein, der den Vorteil besitzt, stehen zu bleiben, wenn die Kräfte, die sich der Drehung der Kugel widersetzen, zu groß werden.

Obwohl das Dosierkugelventil gemäß der vorliegenden Erfindung für die Verwendung bei der Ausgabe von aus Partikeln bestehenden Feststoffen und Pulvern besonders gut geeignet ist, ist die Vorrichtung auch bei der Ausgabe von Flüssigkeiten und Schlämmen sinnvoll.

Obwohl nicht erforderlich besitzen die Achsschenkel 22 und 24 verschiedene Durchmesser, um dazu beizutragen, sicherzustellen, dass die Kugel 20 in dem Ventilkörper 12 in der korrekten Stellung ausgerichtet ist.

In der 5, 6 und 7 ist eine zweite Ausführungsform des Dosierkugelventils 10 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, die so beschaffen ist, dass sie verschiedene durch Spritzguss gebildete Komponenten enthält.

Zur einfacheren Darstellung sind in 5 die O-Ringe 60 und 62 nicht gezeigt. 6 zeigt die O-Ringe 60 und 62, wie sie um die Vorsprünge 54 und 56 an den Ventilhalbelementen 14 und 16 angebracht sind.

Der Achsschenkel 22 ist an seinem Ende mit einem Hinweispfeil 70 versehen, der die relative Stellung der Kugel 20 angibt. Die äußere Seitenfläche des Ventilkörpers 12 um das Ende des Achsschenkels 22 ist mit Markierungen versehen, die angeben, ob sich das Kugelventil in der "FÜLL"-Stellung oder in der "ABGABE"-Stellung oder einer "RUHE"-Stellung zwischen den beiden Stellungen, in der keine Ausgabe stattfindet, befindet. Die zweite Ausführungsform kann für eine Verwendung geeignet sein, bei der die Kugel lediglich um 180 Grad zwischen der FÜLL- und der ABGABE-Stellung gedreht wird, derart, dass die Kugel 20 normalerweise in der RUHE-Stellung gehalten wird, jedoch dann, wenn Material zugeführt werden soll, zuerst zum Füllen in die FÜLL-Stellung und dann zur Ausgabe in die ABGABE-Stellung bewegt wird. Nach der Ausgabe von Material wird das Ventil in die RUHE-Stellung gebracht, bis es wieder verwendet werden soll.

Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, werden einem Fachmann auf diesem Gebiet viele Abwandlungen und Abänderungen einfallen. Zur Definition der Erfindung sei auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.


Anspruch[de]
  1. Kugelventil, mit:

    einem Gehäuse, das einen inneren, kugelförmigen Hohlraum mit einer ersten Öffnung, die von einer ersten Seite des Gehäuses in den Hohlraum mündet, und einer zweiten Öffnung, die von einer zweiten, entgegengesetzten Seite des Gehäuses in den Hohlraum mündet, aufweist,

    einer Kugel, die zur Drehung um eine erste Achse durch die Mitte des kugelförmigen Hohlraums konzentrisch in diesem in dem Gehäuse aufgenommen ist,

    wobei die Kugel für einen dichten Sitz in dem Hohlraum äußere Kugelflächen besitzt und

    wobei die Kugel eine Blindbohrung mit einem bekannten Volumen aufweist;

    wobei die Kugel zwischen einer ersten Stellung, in der die Blindbohrung mit der ersten Öffnung kommuniziert, und einer zweiten Stellung, in der die Blindbohrung mit der zweiten Öffnung kommuniziert, um eine erste Achse gedreht werden kann;

    wobei der dichte Sitz zwischen den äußeren Kugelflächen der Kugel und des Hohlraums während der Drehung der Kugel zwischen der ersten und der zweiten Stellung aufrechterhalten wird und wobei die Drehung der Kugel zwischen der ersten und der zweiten Stellung geeignet ist, ein vorgegebenes Volumen aus der Kommunikation mit der ersten Öffnung zur Kommunikation mit der zweiten Öffnung zu bewegen,

    wobei das Gehäuse zwei komplementäre Halbelemente, ein erstes Halbelement, das die erste Öffnung trägt, und ein zweites Halbelement, das die zweite Öffnung trägt, wobei jedes Halbelement etwa eine Hälfte des Hohlraums einnimmt, umfasst,

    wobei das ersten und das zweite Halbelement miteinander gekoppelt sind, um zwischen sich den Hohlraum zu bilden, wobei eine erste im Allgemeinen äquatoriale Berührungsfläche an dem ersten Halbelement mit einer zweiten im Allgemeinen äquatorialen Berührungsfläche des zweiten Halbelements lösbar, in abgedichteter Weise in Eingriff gelangen kann,

    wobei ein Vorbelastungsmechanismus das erste und das zweite Halbelement gegeneinander elastisch vorbelastet, um die erste im Allgemeinen äquatoriale Berührungsfläche mit der zweiten im Allgemeinen äquatorialen Berührungsfläche in einen dichten Eingriff zu zwingen.
  2. Kugelventil nach Anspruch 1, bei dem

    das Gehäuse zwei äußere Vorsprünge, einen auf jeder Seite des Gehäuses, aufweist, wobei jeder Vorsprung konzentrisch um eine durch die Mitte des kugelförmigen Hohlraums gehenden zweiten Achse angeordnet ist und eine kreisförmige Schulterfläche bietet, die senkrecht zu einem Radius von der Achse ausgerichtet ist,

    wobei jeder Vorsprung zwei Hälften umfasst, wobei eine erste Hälfte jedes Vorsprungs einen Teil des ersten Halbelements umfasst und eine zweite Hälfte jedes Vorsprungs einen Teil des zweiten Halbelements umfasst,

    wobei der Vorbelastungsmechanismus zwei elastische kreisförmige Ringe umfasst, wobei ein Ring an jedem der Vorsprünge unter Eingriff mit Abschnitten der kreisförmigen Schulter über beiden ersten und zweiten Hälften seines jeweiligen Vorsprungs und durch Zusammenzwingen der ersten und zweiten Hälften seines jeweiligen Vorsprungs und dadurch der beiden Halbelemente angebracht ist.
  3. Kugelventil nach Anspruch 1, mit einer zur ersten Achse koaxialen Öffnung in den Hohlraum, über die eine Kopplung zwischen der Kugel und einem Mechanismus zum Drehen der Kugel um die Achse außerhalb des Kugelventils hergestellt ist.
  4. Kugelventil nach Anspruch 3, bei dem die Öffnung zur Achse koaxiale Lagerflächen zum Lagern der Kugel bei der Drehung um die erste Achse aufweist.
  5. Kugelventil nach Anspruch 1, bei dem die Kugel einen kugelförmigen Kern und zwei Achsschenkel, einen auf jeder Seite des Kerns, aufweist, die sich von dem Kern koaxial zur ersten Achse nach außen erstrecken,

    wobei jeder Achsschenkel zur ersten Achse koaxiale äußere Lagerflächen aufweist,

    wobei das Gehäuse zwei Achslager, eines auf jeder Seite des Gehäuses, aufweist, die koaxial zur ersten Achse sind und zur ersten Achse koaxiale Lagerflächen bieten, die zu den äußeren Lagerflächen an den Achsschenkeln für einen Eingriff mit diesen komplementär sind, um die Kugel in dem Gehäuse zur Drehung um die erste Achse zu lagern,

    wobei jedes Achslager zwei Hälften umfasst, wobei eine erste Hälfte jedes Achslagers einen Teil des ersten Halbelements umfasst und eine zweite Hälfte jedes Achslagers einen Teil des zweiten Halbelements umfasst.
  6. Kugelventil nach Anspruch 2, bei dem

    die Kugel einen kugelförmigen Kern und zwei Achsschenkel, einen auf jeder Seite des Kerns, aufweist, die sich von dem Kern koaxial zur ersten Achse nach außen erstrecken,

    wobei jeder Achsschenkel zur ersten Achse koaxiale äußere Lagerflächen aufweist,

    wobei jeder Vorsprung eine in den Hohlraum mündende Bohrung aufweist, die zur Achse koaxial ist und zur ersten Achse koaxiale Lagerflächen bietet, die zu den äußeren Lagerflächen an den Achsschenkeln für einen Eingriff mit diesen komplementär sind, um die Kugel in dem Gehäuse zur Drehung um die erste Achse zu lagern.
  7. Kugelventil nach Anspruch 6, bei dem ein erster der Achsschenkel äußere Lagerflächen besitzt, deren Radius von dem Radius ähnlicher äußerer Lagerflächen eines zweiten Achsschenkels verschieden ist.
  8. Kugelventil nach Anspruch 7, bei dem die Oberflächen jedes Vorsprungs im Querschnitt kreisförmig um die zweite Achse sind.
  9. Kugelventil nach Anspruch 1, bei dem der Hohlraum eine innere Kugelfläche, zwei elastische O-Ringe, wovon jeder in einer jeweiligen Aussparung in der inneren Kugelfläche in Umfangsrichtung um die erste Achse zu einer jeweiligen Seite der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung angeordnet ist, um die Kugel zu umfassen und beim Drehen der Kugel um die Achse zwischen sich eine Abdichtung zu bilden.
  10. Kugelventil nach Anspruch 2, bei dem der Hohlraum eine innere Kugelfläche, zwei elastische O-Ringe, wovon jeder in einer jeweiligen Aussparung in der inneren Kugelfläche in Umfangsrichtung um die erste Achse zu einer jeweiligen Seite der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung angeordnet ist, um die Kugel zu umfassen und beim Drehen der Kugel um die Achse zwischen sich eine Abdichtung zu bilden;

    wobei die zwei elastischen O-Ringe und die zwei Dichtungsringe auswechselbar sind.
  11. Kugelventil nach Anspruch 1, das ferner einen Mechanismus zum Drehen der Kugel zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung umfasst.
  12. Kugelventil nach Anspruch 11, bei dem der Mechanismus zum Drehen der Kugel einen Schlitz in der Kugel aufweist, der von einem Schaft oder einer Welle ergriffen werden kann.
  13. Kugelventil nach Anspruch 1, bei dem das erste Ende mit einem ersten Gefäß kommuniziert, das ein fließfähiges Material enthält, und das zweite Ende mit einem Auslass kommuniziert;

    wobei die Drehung der Kugel aus der ersten in die zweite Stellung eine vorgegebene Menge des Materials aus dem ersten Gefäß zu dem Auslass bewegt.
  14. Kugelventil nach Anspruch 1, bei dem das erste Ende mit einem ersten Gefäß kommuniziert, das ein erstes fließfähiges Material enthält, und das zweite Ende mit einem zweiten Gefäß kommuniziert;

    wobei die Drehung der Kugel aus der ersten Stellung in die zweite Stellung eine vorgegebene Menge des Materials bewegt, die gleich dem Volumen der Blindbohrung vom ersten Gefäß zum zweiten Gefäß ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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