Diese Erfindung bezieht sich auf einen Kuvertierer, der Dokumente
in Umschläge einfügt, und genauer auf einen Tischkuvertierer, der Blattakkumulation
vorsieht.
Dokumenteinfügesysteme inkludieren im Allgemeinen eine Vielzahl von
verschiedenen Stationen, die jede für eine spezielle Aufgabe konfiguriert sind.
Z. B. inkludiert ein Kuvertierersystem typischerweise mindestens einen Blattzuführungsmechanismus
zum Zuführen eines Blattes von einem Vorrat. Vorzugsweise inkludiert ein Kuvertierersystem
einen Zusammenstellungsmechanismus, der sich stromabwärts von dem Blattzuführungsmechanismus
befindet, dessen Funktion es ist, ein oder mehr Blätter, die bestimmt sind, in einen
Umschlag eingefügt zu werden, zusammenzustellen. Ein Faltmechanismus befindet sich
gewöhnlich stromabwärts von dem Zusammenstellungsmechanismus und ist betriebsfähig,
die Blattzusammenstellung in einem vorgeschriebenen Format zu falten. Beispiele
eines derartigen gefalteten Formats inkludieren z-Falte, c-Falte, Halb-Falte, Doppel-Falte
etc. Eine Einfügestation befindet sich typischerweise stromabwärts von dem Faltmechanismus
und ist betriebsfähig, die gefaltete Zusammenstellung in einen wartenden geöffneten
Umschlag einzufügen. Beispiele eines derartigen Dokumenteinfügesystems sind in der
Europäischen Patentanmeldung EP-A-0943459 und EP-A-0700794 beschrieben.
Kuvertierersysteme werden durch Organisationen, wie etwa Banken, Versicherungsgesellschaften
und Dienstunternehmen, zum Erzeugen eines großen Volumens von speziellen Postsendungen
verwendet, wo der Inhalt von jedem Postsendungselement an einen bestimmten Adressaten
gerichtet ist. Außerdem verwenden andere Organisationen, wie etwa Direktversender,
Kuvertierer zum Erzeugen eines großen Volumens von generischen Postsendungen, wo
der Inhalt von jedem Postsendungselement im Wesentlichen für jeden Adressaten identisch
ist. Beispiele derartiger Kuvertierersysteme mit hohem Volumen sind die Kuvertierersysteme
der Serien 8, 9 und 14, die von Pitney Bowes, Inc., Stamford, Connecticut verfügbar
sind.
Kuvertierersysteme sind jedoch nicht auf derartige Anwendungen mit
hohem Volumen begrenzt, da sie auch einen beträchtlichen Nutzen in Systemen mit
geringerem Volumen haben, wie etwa SOHO- (small office/home office, kleines Büro/Heimbüro)
Anwendungen haben. Ein Beispiel eines derartigen SOHO-Kuvertierersystems ist das
Kuvertierersystem der Serie tabletop 3 (Tisch 3), das von Pitney Bowes verfügbar
ist. Dieses Tischkuvertierersystem wurde für eine Implementierung auf einer Tischoberfläche
gestaltet, während es viele automatisierte Merkmale vorsieht und wenig Wartung erfordert.
Mit anderen Worten wurde es gestaltet, durch einen gewöhnlichen Büroarbeiter mit
wenig oder keinem Training beim Betreiben von Kuvertierersystemen betrieben zu werden.
Bezüglich der Operation von derartigen Kuvertierern ist es deshalb kritisch, dass
sie eine kleine Grundfläche vorsehen, um so wenig Raum wie möglich zu erfordern.
Eine bekannte Schwierigkeit, die mit der Verringerung der Größe eines
Tischkuvertierers in Verbindung steht, besteht darin, ihn auf eine derartige Art
und Weise auszuführen, während die Merkmale von größeren Kuvertierern beibehalten
werden. Ein derartiges wichtiges Merkmal ist ein Akkumulator, der arbeitet, nacheinander
zugeführte Blätter in Akkumulationsgruppen mit einer vorbestimmten Anzahl von Blättern
zu akkumulieren.
Deshalb ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Tischkuvertierer
mit einem Blattakkumulator vorzusehen.
Entsprechend bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Kuvertierersystem
zum Einfügen gefalteter Blätter in einen Umschlag, wobei das Kuvertierersystem mindestens
eine Blattzuführungsstation zum Zuführen einzelner Blätter inkludiert. Ferner inkludiert
ist eine Akkumulationsstation in Verbindung mit der mindestens einen Blattzuführungsstation
mit einem gekrümmten Papierpfad, wobei einzelne Blätter in den gekrümmten Papierpfad
von der mindestens einen Blattzuführungsstation zugeführt und darin akkumuliert
werden.
Die Akkumulationsstation inkludiert eine drehbare Zusammenstellungsumlenkeinrichtung,
die zwischen einer ersten Position, die einen Papierpfad zwischen der mindestens
einen Blattzuführungsstation und einem ersten Einlassende des gekrümmten Papierpfades
vorsieht, und einer zweiten Position, die einen Papierpfad zwischen einem zweiten
Ausgangsende des gekrümmten Papierpfades und der Blattfaltstation vorsieht, beweglich
ist. Die Akkumulationsstation inkludiert ferner ein drehbares Akkumulationstor,
angebracht in der Nähe zu dem zweiten Ausgangsende des gekrümmten Papierpfades,
wobei das Akkumulationstor zwischen einer ersten Position, die ein geschlossenes
Ende an dem zweiten Ende des gekrümmten Papierpfades zum Akkumulieren von Blättern
in den gekrümmten Papierpfad vorsieht, und einer zweiten Position, die ein offenes
Ende an dem zweiten Ende des gekrümmten Papierpfades für Blätter vorsieht, die innerhalb
des gekrümmten Papierpfades der Akkumulationsstation akkumuliert wurden, beweglich
ist.
Die Akkumulationsstation ist mit einer Faltstation in Verbindung,
die eine Akkumulation von Blättern von dem zweiten Ende des gekrümmten Papierpfades
empfängt und faltet.
Die obigen und andere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden bei Betrachtung der folgenden detaillierten Beschreibung leichter offensichtlich,
genommen in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen und als ein Beispiel angegeben,
in denen gleiche Bezugszeichen auf gleiche Teile überall in den Zeichnungen verweisen
und in denen:
1 eine Aufrissansicht eines Dokumenteinfügesystems
ist, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bildet;
2 und 3
Teilaufrissansichten von 1 sind, die das Dokumenteinfügesystem
mit der radialen Zusammenstellungskonfiguration zum Akkumulieren von Blättern darstellen.
Es wird auf die Zeichnungen verwiesen, wobei in 1
eine Aufrissansicht eines Tischkuvertierers, allgemein bei 210 bezeichnet,
zu sehen ist, der die radiale Zusammenstellungskonfiguration 300 der vorliegenden
Erfindung verkörpert, wie weiter nachstehend mit Bezug auf 2
und 3 erörtert wird. Es wird nun eine kurze
Beschreibung des Tischkuvertierers 210 gegeben.
Mit Bezug auf 1 besteht Tischkuvertierer
210 allgemein aus einem oberen Gehäuse 212, das oben auf einem
unteren Gehäuse 214 befestigt ist. Das obere Gehäuse 212 inkludiert
allgemein erste und zweite Blattzuführungen 216 und 218, und vorzugsweise
eine Einfügezuführung 220. Einzelne Blätter werden vorzugsweise von jeder
Blattzuführung 216 und 218 in jeweilige erste und zweite Zuführungspfade
222 und 224 befördert. Die ersten und zweiten Blattpfade
222 und 224 vereinigen sich miteinander in einer Zusammenstellungsstation
226 mit ersten und zweiten Zusammenstellungsrollen 229 und
230. Die Zusammenstellungsstation 226 ist betriebsfähig, die führenden
Kanten von ersten und zweiten Blättern, die jeweils von den ersten und zweiten Blattzuführungen
216 und 218 befördert werden, über die ersten und zweiten Blattpfade
222 und 224 innerhalb des Walzenspalts auszurichten, der zwischen
den Zusammenstellungsrollen 229 und 230 gebildet wird. Einmal
ausgerichtet, werden die Zusammenstellungsrollen 229 und 230 betätigt,
um die ausgerichteten Blätter in einem Versorgungspfad 232 stromabwärts
der Zusammenstellungsstation 226 gleichzeitig zuzuführen. Diese ausgerichteten
Blätter sind auch als eine "Zusammenstellung" bekannt. Diese Blattzusammenstellung
wird dann stromabwärts in dem Versorgungspfad 232 zu der Faltstation
300 befördert.
Wie konventionelle Faltstationen ist die Faltstation konfiguriert,
die Blattzusammenstellung in vorgeschriebenen Konfigurationen zu falten, wie etwa
C-Falte, Z-Falte, Halb-Falte, Doppel-Falte etc. In diesem Konstruktionsbeispiel
umfasst die Faltstation 300 eine erste Faltplatte 302 und eine
zweite Faltplatte 304. Sie inkludiert eine Umlenkeinrichtung, die zum Umlenken
eines Blattes, das sich der ersten Faltplatte 302 nähert, direkt zu der
zweiten Faltplatte 304 betriebsfähig ist. Abhängig von der Einstellung
der Umlenkeinrichtung kann der Typ einer Faltung, die vorgenommen wird, ausgewählt
werden. Nachdem eine Zusammenstellung in der Faltstation 300 gefaltet ist,
wird die gefaltete Zusammenstellung dann zu dem unteren Gehäuse 214 des
Kuvertierersystems 210 für eine weitere Verarbeitung befördert.
Das untere Gehäuse 214 des Kuvertierersystems 210
inkludiert eine Umschlagversorgungsstation 240, die sich mit einer Einfügestation
120 verbindet. Die Umschlagversorgungsstation 240 enthält einen
Vorrat von Umschlägen, die mit ihren Laschen in ihrem geschlossenen (aber nicht
versiegelten) Zustand gelagert werden. Diese Umschläge werden der Einfügestation
260 vorzugsweise über Umschlagzuführungspfad 244 zugeführt. Jede
Umschlaglasche wird durch eine geeignete Laschenöffnungsvorrichtung, wie sie in
der Technik gut bekannt sind, während eines Übergangs in dem Umschlagzuführungspfad
von der Umschlagversorgungsstation 240 zu der Einfügestation
260 geöffnet. Sobald in der Einfügestation empfangen, hat der Umschlag
seine Öffnung in Vorbereitung für eine Einfügung der zuvor erwähnten gefalteten
Zusammenstellung geöffnet, die von der Faltstation 300 befördert wird.
Somit wird die gefaltete Zusammenstellung von der Faltstation 300 zu der
Einfügestation 260 über einen Zusammenstellungstransportpfad
246, der die letzteren zwei Stationen verbindet, transportiert. Vorzugsweise
inkludiert der Zusammenstellungstransportpfad 246 ein Paar von Beförderungsrollen
248 und 250 zum Befördern einer gefalteten Zusammenstellung entlang
des Transportpfades 246.
Das untere Gehäuse 214 inkludiert ferner eine Versiegelungsstation
252, die sich stromabwärts der Einfügestation 260 befindet, wobei
die Versiegelungsstation 252 betriebsfähig ist, einen offenen Umschlag
zu versiegeln, der von der Einfügestation 260 empfangen wird. Ein Umschlageinfügepfad
verbindet die Einfügestation 260 mit der Versiegelungsstation
252. Ein Umschlagausgabepfad 256 ist mit der Versiegelungsstation
252 verbunden und ist betriebsfähig, versiegelte Umschläge von der Versiegelungsstation
252 durch eine Ausgabeöffnung 258, die in dem unteren Gehäuse
214 des Kuvertierersystems 210 vorgesehen ist, zu befördern. Nachdem
ein versiegelter Umschlag aus der Ausgabeöffnung 258 ausgetreten ist, kann
dann geeignetes Porto zur Zustellung zu einem Empfänger angebracht werden.
Wie üblich inkludiert Kuvertierersystem 210 ein Steuersystem
(in 1 nicht gezeigt) zum Steuern der
verschiedenen Komponenten, die in dem Kuvertierersystem implementiert sind. Es ist
zu erkennen, dass das Steuersystem ein durch einen Computerprozessor angesteuertes
System einzuschließen hat. Ferner ist zu erkennen, dass die erste Blattzuführung
216 ein Sensorsystem 310 (2) zum
vorzugsweisen Durchführen von Funktionen einer optischen Zeichenerkennung (Optical
Character Recognition, OCR) auf Blättern inkludiert, die von der ersten Blattzuführung
216 zugeführt werden, wie weiter nachstehend erörtert wird.
Nachdem der allgemeine Aufbau von Kuvertierersystem 210 oben
beschrieben wurde, wird nun eine speziellere Beschreibung mit Bezug auf eine radiale
Zusammenstellungskonfiguration in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung,
allgemein bei 400 bezeichnet, gegeben, von der verstanden wird, in dem Kuvertierersystem
210 von 1 einbezogen zu sein.
In der radialen Zusammenstellungskonfigurationsausführungsform von
2 wurde der erste Blattpfad 222 von
1 durch eine drehbare Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322 mit einzeln beabstandeten parallelen Wänden 323,
325 ersetzt, die zwischen einer ersten Zusammenstellungsposition (2)
und einer zweiten Zuführungsposition (3) um einen Drehpunkt
327 beweglich ist. Wenn die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322 in ihrer Zusammenstellungsposition (2)
positioniert ist, werden Blätter von der ersten Blattzuführung 216 in und
durch die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung 322 und in den radialen Zusammenstellungspfad
330 zugeführt. Wenn die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung 322
in ihrer zweiten Zuführungsposition (3) positioniert
ist, werden Blätter, die in dem radialen Zusammenstellungspfad 330 akkumuliert
wurden, dann freigegeben, gleichzeitig in die Zusammenstellungsstation
226 über die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung 322 befördert
zu werden, wie nachstehend weiter erörtert wird.
Der radiale Zusammenstellungspfad 330 ist durch einzeln beabstandete
parallele innere und äußere gekrümmte radiale Wände 332 und 334
definiert. Durch Ausschnitte, die vorzugsweise in den inneren und äußeren Wänden
332, 334 vorgesehen sind, erstrecken sich erste und zweite Antriebsrollen
336 und 338, die einen Antriebswalzenspalt 340 innerhalb
des radialen Zusammenstellungspfades 330 bilden. Stromabwärts von den Antriebsrollen
336, 338 (entlang des Pfades, der durch Pfeil "a" definiert ist)
befindet sich in dem radiale Zusammenstellungspfad 330 eine Drängungsrolle
342, die sich vorzugsweise durch einen Ausschnitt erstreckt, der in der
äußeren Wand 334 des radialen Zusammenstellungspfades 330 ausgebildet
ist, deren Funktionalität aus der folgenden Erörterung der Operation der radialen
Zusammenstellungskonfiguration 400 erkannt wird.
Stromabwärts von der Drängungsrolle 342 und sich durch Ausschnitte
erstreckend, die in den inneren und äußeren radialen Wänden 332,
334 des Zusammenstellungspfades 330 ausgebildet sind, befinden
sich erste und zweite radiale Antriebsrollen 350 und 352, wobei
die erste radiale Antriebsrolle 350 zwischen einer proximalen Position
(3) und einer betätigten distalen Position (2)
bezüglich der zweiten radialen Antriebsrolle 352 beweglich ist. Wenn die
erste radiale Antriebsrolle 350 in ihrer proximalen Position (3)
positioniert ist, wird ein Antriebswalzenspalt zwischen den ersten und zweiten radialen
Antriebsrollen 350 und 352 in dem radialen Zusammenstellungspfad
330 gebildet, dessen Funktionalität auch aus der nachstehenden Erörterung
der Operation der radialen Zusammenstellungskonfiguration 400 erkannt wird.
Ein drehbares Akkumulationstor 360 ist in der Nähe zu dem
offenen Ende 352 des radialen Zusammenstellungspfades 330 positioniert
und ist zwischen einer Akkumulationsposition ( 2) und
einer Zuführungsposition (3) beweglich. Wenn das Akkumulationstor
360 in seiner Akkumulationsposition (2) positioniert
ist, werden die führenden Kanten von Blättern veranlasst, gegen das Akkumulationstor
360 derart anzustoßen, dass Blätter, die von der ersten Zuführungsstation
216 zugeführt werden, veranlasst werden, sich innerhalb des radialen Zusammenstellungspfades
330 anzusammeln. Wenn umgekehrt das Akkumulationstor 360 in seiner
Zuführungsposition (3) positioniert ist, werden Blätter,
die innerhalb des radialen Zusammenstellungspfades 330 akkumuliert wurden,
entladen, um gleichzeitig in die Zusammenstellungsstation 226 zugeführt
zu werden, wie weiter nachstehend erörtert wird.
Nachdem die Systemkomponenten der radialen Zusammenstellungskonfiguration
oben erörtert wurden, wird nun ihr Verfahren zum Betrieb erörtert.
Mit Bezug auf 2 und mit der Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322, die in ihrer Zusammenstellungsposition positioniert ist, der radialen
Antriebsrolle 350, die in ihrer distalen Position positioniert ist, und
dem Akkumulationstor 360, das in seiner Akkumulationsposition positioniert
ist, wird ein Blatt von der ersten Blattzuführung 216 derart zugeführt,
dass es sich durch die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung 322 und durch
den Antriebswalzenspalt 340 von Rollen 336 und 338 und
in den radialen Zusammenstellungspfad 330 bewegt. Der Antriebswalzenspalt
340 sieht einen Antrieb zu der Blattzuführung durch die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322 vor, um den Fortschritt des Blattes in dem radialen Zusammenstellungspfad
330 zu befördern. Das beförderte Blatt durchläuft die Drängungsrolle
342 und setzt seine Bewegung durch den radialen Zusammenstellungspfad
330 fort, bis die führende Kante des Blattes gegen das Akkumulationstor
360 stößt. Es ist zu erkennen, dass sobald die führende
Kante des Blattes gegen das Akkumulationstor 360 registriert ist, die nacheilende
Kante verstanden wird, den Antriebswalzenspalt 340 verlassen zu haben,
sich aber in einem Eingriff mit der Drängungsrolle 342 befindet, wobei
die Drängungsrolle 342 funktionsfähig ist, die führende Kante des zuvor
erwähnten zugeführten Blattes in Registrierung mit dem Akkumulationstor
360 beizubehalten. Die Drängungsrolle 342 ist ferner betriebsfähig,
die nacheilende Kante des zuvor erwähnten Blattes gegen die innere Wand
332 des radialen Zusammenstellungspfades 330 zu halten, um diese
nacheilende Kante zu schützen und sicherzustellen, dass ein nachfolgendes zugeführtes
Blatt in der richtigen Gruppierungsreihenfolge beibehalten wird, wenn mehr als ein
Blatt veranlasst wird, sich innerhalb des radialen Zusammenstellungspfades
330 anzusammeln, wie nachstehend erörtert wird.
Während das zuvor erwähnte erste Blatt in dem radialen Zusammenstellungspfad
330 beibehalten wird, können nachfolgende Blätter dann veranlasst werden,
einzeln in den radialen Zusammenstellungspfad 330 von der ersten Blattzuführung
216 zugeführt zu werden, wie zuvor beschrieben wird, um sich innerhalb
des radialen Zusammenstellungspfades 330 zu akkumulieren. Es ist zu verstehen,
dass jedes akkumulierte Blatt in dem radialen Zusammenstellungspfad 330
seine führende Kante gegen das Akkumulationstor 360 registriert hat und
seine nacheilende Kante im Eingriff mit der Drängungsrolle 342 ist.
Nachdem eine vorbestimmte Menge von Blättern innerhalb des radialen
Zusammenstellungspfades 330 akkumuliert wurde, und mit Bezug auf
3, und mit der Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322, die in ihrer Zuführungsposition positioniert ist, der radialen Antriebsrolle
350, die in ihrer betätigten proximalen Position ist, und dem Akkumulationstor
360, das in seiner Zuführungsposition positioniert ist, veranlasst der
Antriebswalzenspalt 353, der zwischen den radialen Antriebsrollen
350 und 352 bewirkt wird, die Blattakkumulation, durch die Zusammenstellungsumlenkeinrichtung
322 und in den Walzenspalt, der zwischen den Zusammenstellungsrollen
229 und 230 der Zusammenstellungsstation 226 gebildet
wird, befördert zu werden. Die oben erwähnte Blattakkumulation kann dann mit einem
Blatt, das von der zweiten Blattzuführung 218 zugeführt wird, zusammengestellt
werden, wonach die zuvor erwähnte Blattakkumulation durch den Versorgungspfad
232 und in die Faltstation 300 (1)
für eine weiter Verarbeitung befördert wird. Danach kehrt die Zusammenstellungskonfiguration
400 zu ihrer Konfiguration von 2 zurück, um
eine andere Blattakkumulationsaufgabe zu beginnen, wie oben erörtert wird.
Es ist zu erkennen, dass ein Sensorsystem 310, das in der
Nähe zu der ersten Blattzuführung 216 angebracht ist, vorzugsweise die
Blattakkumulationszahl in dem radialen Zusammenstellungspfad 330 durch
Zählen der Zahl von Blättern, die von der ersten Blattzuführung 216 zugeführt
wurden und innerhalb des radiale Zusammenstellungspfades 330 akkumuliert
werden, steuert. Sobald eine vorbestimmte Zahl von Blättern akkumuliert wurde, veranlasst
das Steuersystem des Kuvertierersystems 210 die Zuführung der Blattakkumulation
von dem radialen Zusammenstellungspfad 330 und in die Zusammenstellungsstation
226, wie oben erörtert wird. Das Sensorsystem 310 kann auch Funktionen
optischer Zeichenerkennung durchführen, um Markierungen von einem Steuerblatt zu
lesen, das von der ersten Blattzuführung 216 zugeführt wird, dessen Markierungen
das Steuersystem darüber informieren, wie viele Blätter mit dem radialen Zusammenstellungspfad
330 für eine Blattgruppe, die mit dem Steuerblatt in Verbindung steht,
zu akkumulieren sind. Somit kann eine variierende Anzahl von Blättern in Abhängigkeit
von den Markierungen des Steuerblattes für jede Akkumulationsgruppe veranlasst werden,
sich innerhalb des radialen Zusammenstellungspfades 330 anzusammeln. Es
ist auch zu verstehen, dass das Steuersystem des Kuvertierersystems 210
auch vorzugsweise die Bewegung und Operation der verschiedenen beschriebenen Komponenten
der zuvor erwähnten Zusammenstellungskonfiguration 400 steuert.
Zusammengefasst gesagt wurde eine radiale Zusammenstellungskonfiguration
400 zum Akkumulieren von Blättern in einem Tischkuvertierer beschrieben.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit Betonung einer bestimmten Ausführungsform beschrieben
wurde, sollte verstanden werden, dass die Figuren einer Veranschaulichung der beispielhaften
Ausführungsform der Erfindung dienen und nicht als Begrenzungen angenommen werden
oder gedacht sein sollten, das einzige Mittel zum Ausführen der Erfindung zu sein.
Ferner wird in Erwägung gezogen, dass viele Änderungen und Modifikationen an der
Erfindung vorgenommen werden können, ohne von dem Bereich der Erfindung abzuweichen,
wie durch die folgenden Ansprüche definiert.