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Dokumentenidentifikation DE102004019089A1 20.01.2005
Titel Fahrzeugkarosserieaufbau
Anmelder Mitsubishi Jidosha Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Mitsubishi Aluminium Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nakagawa, Hayami, Tokio/Tokyo, JP;
Yanagimoto, Satoshi, Susosno, Shizuoka, JP;
Kimura, Yusuke, Susosno, Shizuoka, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 20.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004019089
Offenlegungstag 20.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.01.2005
IPC-Hauptklasse B62D 21/02
IPC-Nebenklasse B62D 25/00   
Zusammenfassung Ein Fahrzeugkarosserieaufbau der vorliegenden Erfindung enthält ein erstes Element (1a), das so angeordnet ist, daß es sich entlang einer ersten Richtung erstreckt, einen Seitenschweller (3a), der so angeordnet ist, daß es sich entlang dem Seitenrahmen (1a) an dessen Außenseite erstreckt, einen Querträger (5a), der so angeordnet ist, daß er sich in einer Richtung erstreckt, in welcher der Querträger (5a) sich mit dem Seitenrahmen (1a) überschneidet und welcher mit einem Seitenabschnitt des Seitenrahmens (1a) verbunden ist, um so die Fahrzeugkarosserie zusammen mit dem Seitenrahmen (1a) auszubilden, und einen Stempel (6), der zwischen dem Seitenrahmen (1a) und dem Seitenschweller (3a) auf einer Längsverlängerung des Querträgers (5a) vorgesehen ist, welcher sich in einem kleineren Querschnitt als der des Querträgers (5) von einem Verbindungsabschnitt aus erstreckt, wo der Querträger (5a) mit Seitenrahmen (1a) verbunden ist, bis der Stempel (6) in Anschlag mit dem Seitenschweller (3a) kommt, während er durch den Seitenrahmen (1a) hindurchtritt, und welcher ein integrierter Teilabschnitt des Querträgers (5a) ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufbau einer Fahrzeugkarosserie eines Automobils.

In Fahrzeugkarosserierahmen von Automobilen wird im Hinblick auf die Sicherstellung der Sicherheit die Steifigkeit eines Teils einer Fahrzeugkarosserie dort, wo die Insassen sitzen, durch die Anwendung eines Rahmenstruktur gesteigert, in welcher Seitenrahmen, welche sich in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie erstrecken, und Querträger, welche mit den Seitenrahmen aus einer Querrichtung der Fahrzeugkarosserie verbunden sind, miteinander kombiniert sind. Ein derartiger Fahrzeugkarosserierahmen ist in JP-A-10-314869 offenbart.

Zusätzlich werden in Hinblick auf die Erhöhung der Sicherheit bezüglich Stößen in Seiten eines Fahrzeugs oder Seitenstöße Fahrzeugkarosserierahmenaufbauen eingesetzt, in welchen Seitenschweller parallel entlang den Seitenrahmen auf deren Außenseite angeordnet sind, und stoßabsorbierende Elemente sind zwischen den Seitenrahmen und den so angeordneten Seitenschwellern vorgesehen. Normalerweise sind die stoßabsorbierenden Elemente beispielsweise Elemente mit einem hohlen Querschnitt, welche für eine Verformung vor der der Querträger angepaßt sind, wenn eine Stoßkraft mit einem vorbestimmten Wert oder größer seitlich auf die Seitenschweller eingegeben wird. Eine seitlich auf den Seitenschweller ausgeübte Stoßenergie wird aufgrund der Verformung des relevanten Elementes absorbiert, so daß die so ausgeübte Stoßkraft verringert wird.

Andererseits sind Kostenreduzierungen in Fahrzeugkarosserierahmen so wie anderen Teilen von Automobilen erforderlich. Da jedoch der Aufbau, in welchem stoßabsorbierende Elemente zusätzlich zwischen den Seitenrahmenelementen und den Seitenschwellerelementen vorgesehen sind, die Anzahl der Komponenten in Verbindung mit dem Fahrzeugkarosserierahmen erhöhen, besteht jedoch ein Problem, daß eine Kosten-bezogene Belastung erhöht wird.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Fahrzeugkarosserieaufbau bereitzustellen, welcher sich aus einer Kombination von Elementen ergibt, welche sich in der Querschnittsfläche unterscheiden oder von Elementen, welche sich in der Festigkeit und Steifigkeit unterscheiden, während gleichzeitig versucht wird, die Anzahl beteiligter Komponenten zu verringern.

In Hinblick auf die Lösung der Aufgabe wird gemäß der Erfindung ein Fahrzeugkarosserieaufbau bereitgestellt, welcher wenigstens ein erstes Element, das so angeordnet ist, daß es sich entlang einer ersten Richtung erstreckt, wenigstens ein zweites Element, das so angeordnet ist, daß es sich entlang der einen Richtung an der Außenseite des ersten Elementes von der Fahrzeugkarosserie aus erstreckt, wenigstens ein drittes Element, das so angeordnet ist, daß es sich in einer Richtung erstreckt, in welcher das dritte Element sich mit dem ersten Element überschneidet und mit einem Seitenabschnitt des ersten Elementes verbunden ist, um die Fahrzeugkarosserie zusammen mit dem ersten Element auszubilden, und ein viertes Element, das zwischen dem ersten Element und dem zweiten Element auf einer Längsverlängerung des dritten Elementes vorgesehen ist, enthält, wobei der Fahrzeugkarosserieaufbau dadurch gekennzeichnet ist, daß:

das vierte Element sich in einem kleineren Querschnitt als ein Querschnitt des dritten Elementes von einem Verbindungsabschnitt aus erstreckt, wo das dritte Element mit dem ersten Element verbunden ist, bis das vierte Element in Anschlag mit dem zweiten Element kommt, während es durch das erste Element hindurchtritt, und

das vierte Element in einem Stück mit dem dritten Element ausgebildet ist.

Die Art dieser Erfindung, sowie weitere Aufgaben und Vorteile davon werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen gleiche Bezugszeichen dieselben oder ähnliche Teile durchgängig durch die Figuren bezeichnen. In den Zeichnungen ist

1 eine perspektivische Ansicht, welche einen Fahrzeugkarosserierahmenaufbau gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung darstellt;

2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1;

3A eine perspektivische Ansicht, welche ein extrudiertes Element zur Integration eines Querträgers und eines Stempels in eine einzelne Komponente darstellt;

3B eine perspektivische Ansicht, welche ein extrudiertes Element darstellt, in welchem Stempel mit einem kleineren Querschnitt an dessen Enden durch Schneiden ausgebildet sind;

4 eine perspektivische Ansicht, welche einen Prozeß darstellt, in welchem ein Stempel, welcher einen Gegenstand einer zweiten Ausführungsform bildet, in einen ausgesparten Abschnitt in einem Seitenrahmen eingesetzt ist;

5 eine perspektivische Ansicht, welche den Verschluß eines offenen Abschnittes erläutert, welcher in dem ausgesparten Abschnitt verbleibt, nachdem der Stempel in den ausgesparten Abschnitt eingesetzt wurde; und

6 eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand darstellt, in welchem die Montage des Stempels in den Seitenrahmen abgeschlossen worden ist.

Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, welche deren bevorzugten Ausführungsformen darstellen. Es dürfte sich jedoch verstehen, daß die Abmessungen, Materialien, Formen und Anordnungen von Komponententeilen nicht auf die nachstehenden Ausführungsformen beschränkt sein sollen, sondern daß Veränderungen innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche ohne Abweichung von dem tatsächlichen Schutzumfang durchgeführt werden können.

Die Erfindung wird nachstehend auf der Basis einer in den 1 bis 3 dargestellten ersten Ausführungsform beschrieben. 1 stellt einen Teil eines Fahrzeugkarosserierahmenaufbaus eines Automobils (eines Fahrzeugs) dar, bei welchem die Erfindung angewendet wird, und 2 stellt einen Querschnitt entlang der Linie II-II in 1 dar. Die Bezugszeichen 1a, 1b in 1 bezeichnen Seitenrahmen (erstes Element), welche einen Fahrzeugkarosserierahmen 2 bilden, indem sie paarweise auf beiden Seiten einer Fahrzeugkarosserie in einer Querrichtung davon angeordnet sind. Jeder von den Seitenrahmen 1a, 1b verwendet beispielsweise ein rechteckiges rohrartiges Element, welches sich in einer Längsrichtung (ersten Richtung) der Fahrzeugkarosserie erstreckt. Ein Paar von Seitenschwellern 3a, 3b (zweites Element) sind auf beiden Seiten der Fahrzeugkarosserie in der Querrichtung entlang der Seitenrahmen 1a, 1b auf dessen Außenseite angeordnet. Die Seitenschweller 3a, 3b sind Teile in dem Fahrzeugkarosserierahmenaufbau, welche auf dessen äußersten Seiten angeordnet sind, und jeder Seitenschweller ist durch ein rohrartiges Element ausgebildet, welches sich in der Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie erstreckt.

Bezugszeichen 5a, 5b bezeichnen Querträger (drittes Element), welche an entsprechenden Stellen (hier zwei Stellen) zwischen den Seitenrahmen 1a, 1b angeordnet sind. Jeder von den Querträgern 5a, 5b wird durch ein rechteckiges rohrartiges Element ausgebildet, welches sich in der Querrichtung erstreckt. Die Enden der Querträger 5a, 5b sind jeweils mit Seitenabschnitten der Seitenrahmen 1a, 1b aus einer Richtung verbunden, welche die Seitenrahmen 1a, 1b schneidet. Durch eine derartige Verbindung mit den Seitenrahmen 1a, 1b formen die Querträger 5a, 5b eine Fahrzeugkarosserierahmenstruktur, welche in einer doppelten Kreuzform in Verbindung mit den Seitenrahmen 1a, 1b angeordnet ist. Dieser Doppelkreuzaufbau dient dazu, die Steifigkeit des Teils der Fahrzeugkarosserie dort zu erhöhen, wo Insassen sitzen.

Stempel 6 (viertes Element) mit einem Querschnitt, der kleiner als ein allgemeiner Querschnitt der Querträger 5a, 5b gemacht ist, sind an Querendabschnitten jedes Querträgers 5a, 5b als ein integriertes Teil von diesen ausgebildet. Gemäß Darstellung in 1 und 2 erstrecken sich die entsprechenden Stempel 6, welche in die Querträger 5a, 5b integriert sind, von Verbindungsabschnitten aus, an welchen die Querträger 5a, 5b mit den Seitenrahmen 1a, 1b verbunden sind so, daß sie durch Löcher 4 hindurch treten, die in Seitenwänden der entsprechenden Seitenrahmen 1a, 1b ausgebildet sind, bis sie in einen Anschlag mit Seiten der Seitenschweller 3a, 3b kommen, die auf den äußersten Seiten des Fahrzeugkarosserieaufbaus angeordnet sind.

Dann werden Abschnitte der Stempel 6, welche durch die Seitenrahmen 1a, 1b hindurchtreten und Anlageflächen (Endflächen) der Stempel 6 um ihren gesamten Umfang herum an Umfangsrandabschnitten der entsprechenden Durchtrittslöcher 4 bzw. den Seiten der Seitenschweller 3a, 3b beispielsweise durch Schweißen befestigt. Das in 2 dargestellte Bezugszeichen X bezeichnet Stellen, wo eine derartige Schweißung vorgesehen ist. Die Steifigkeit des Fahrzeugkarosserierahmenaufbaus wird durch die Stempel 6 verstärkt, welche zwischen den Seitenrahmen 1a, 1b und den Seitenschwellern 3a, 3b verlängert sind. Zusätzlich werden stoßabsorbierende Abschnitte 7 zwischen den Seitenschwellern 3a, 3b und den Seitenrahmen 1a, 1b für die Absorption einer seitlich ausgeübten Stoßkraft auf die Seitenschweller 3a, 3b von einer quer außerhalb befindlichen Stelle ausgebildet, indem von den Stempeln 6 mit dem kleineren Querschnitt Gebrauch gemacht wird. Die Stempel 6 sind nämlich so ausgelegt, daß sie früher als die Querträger 5a, 5b verformt werden, so daß sie Stoßenergie absorbieren, wenn eine Stoßkraft mit einem vorbestimmten oder größerem Wert seitlich in die Seitenschweller 3a, 3b von einer quer außerhalb davon liegenden Stelle eingegeben wird, indem die Tatsache genutzt wird, daß die Steifigkeit der Stempel 6 kleiner als die der Hauptteile der Querträger 5a, 5b ist (d.h, der Tatsache, daß der Querschnitt der Stempel 6 kleiner als der allgemeine Querschnitt der Querträger 5a, 5b ist).

Zusätzlich ist ein längliches extrudiertes Material 8, das in seinem Inneren hohle Querschnitte 9 besitzt, welche sich in der Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie gemäß Darstellung in 3A fortsetzen, für eine Verwendung zur Ausbildung der Querträger 5a, 5b in Hinblick auf die Integration der stoßabsorbierenden Abschnitte 7 in die Querträger 5a, 5b ausgelegt. Damit dieses geschieht, wird als das extrudierte Material 8 beispielsweise ein extrudiertes Material mit einer vollen Länge, die sich aus der Addition der Länge der Stempel 6 zu der Länge der Querträger 5a, 5b ergibt, verwendet und Bereiche L an den Enden des extrudierten Elementes, wo die Stempel 6 ausgebildet werden, sind für eine Bearbeitung ausgelegt, so daß sie dort einen kleineren Querschnittsabschnitt als den allgemeinen hohlen Querschnittsabschnitt des extrudierten Materials 8 ausbilden. Insbesondere wird, um einen Elementhauptkörper 11 zu erhalten, in welchem die Querträger 5a, 5b und die Stempel 6 in einen einzigen Körper integriert sind, als das die Querträger 5a, 5b bildende extrudierte Material 8 ein hohles extrudiertes Aluminiummaterial verwendet, welches ein rechteckiges rohrartiges Element ist, und welches in seinem Inneren mehrere hohle Abschnitte 9 aufweist, die durch eine Trennwand 10 unterteilt sind, welche sich entlang einer extrudierten Richtung erstreckt. Hier wird ein hohles extrudiertes Aluminiummaterial verwendet, welches wie es in 3A dargestellt ist, vertikal in zwei Abschnitte unterteilt ist, um zwei rechteckige hohle Abschnitte auszubilden, welche vertikal parallel zueinander angeordnet sind.

Natürlich enthält dann die vollständige Länge des extrudierten Materials 8 zwei Stellen (2L), wo die Stempel 6 ausgebildet sind. Gemäß Darstellung in 3A wird der Stempel 6 erzeugt, indem bei jedem Bereich L ein Teil der hohlen Querschnitte, oder ein Abschnitt, in welchem der durch eine schräge Doppelpunktstrichlinie in 3 dargestellte obere hohle Querschnitt 9a vorhanden ist, weggeschnitten wird, um so den ursprünglichen hohlen Querschnitt des extrudierten Materials 8 im wesentlichen auf die Hälfte bei dem relevanten Bereich zu reduzieren.

Mit der Konstruktion, in welcher die stoßabsorbierenden Abschnitte 7 zwischen den Seitenrahmen 1a, 1b und den Seitenschwellern 3a, 3b durch Verwendung der Stempel 6 mit dem kleineren Querschnitt, der an den Endabschnitten der Querträger 5a, 5b ausgebildet ist, kann, da die stoßabsorbierenden Abschnitte 7 nicht davon getrennt sind, sondern in die Querträger 5a, 5b als ein integriertes Teil davon integriert sind, die Anzahl von Komponenten, die zum Ausbilden des stoßabsorbierenden Abschnittes 7 benötigt werden, verringert werden.

Somit kann eine Kostenreduzierung erreicht werden. Ferner kann, da die Stempel 6 so ausgebildet sind, daß sie durch die Seitenrahmen 1a, 1b hindurchtreten, eine höhere Lagerungsfestigkeit im Vergleich zu einer Konstruktion sichergestellt werden, in welcher getrennte Teile zwischen den Seitenrahmen 1a, 1b und den Seitenschwellern 3a, 3b eingefügt werden. Somit kann eine hohe Steifigkeit für den Fahrzeugkarosserierahmenaufbau erreicht werden. Zusätzlich wird die Positionierung zum Zeitpunkt der Montage des Fahrzeugkarosserierahmens 2 erleichtert.

Ferner können für die Integration der stoßabsorbierenden Abschnitte in die Querträger, da die Konstruktion angewendet wird, in welcher die Querelemente 5a, 5b aus dem rechteckigen extrudierten Element 8 ausgebildet sind, und die Endabschnitte des extrudierten Elementes 8 so bearbeitet sind, daß sie dort die kleineren Querschnittsabschnitte bereitstellen, die Querträger 5a, 5b und die Stempel 6 in ein einziges Teil mit einer einfachen Konstruktion integriert werden. Insbesondere kann, wenn die Konstruktion angewendet wird, in welcher die Querelemente 5a, 5b aus dem extrudierten Material 8 ausgebildet sind, in welcher die mehreren hohlen Querschnitte 9a, 9b parallel angeordnet sind, und die Stempel 6 durch Entfernen eines Teils der hohlen Querschnitte 9a, 9b erzeugt werden, die Integration der Querträger 5a, 5b und der Stempel 6 mit einer einfacheren Konstruktion realisiert werden.

4 bis 6 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Während in der ersten Ausführungsform der Elementhauptkörper 11 mit den Seitenrahmen 1a, 1b zusammengebaut wird, indem die Stempel 6 in die Durchtrittslöcher 4 eingeführt werden, sind in dieser Ausführungsform Ausklinkungsabschnitte in den Seitenrahmen 1a, 1b ausgebildet, so daß ein Elementhauptkörper 11 mit den Seitenrahmen 1a, 1b zusammengebaut wird.

Insbesondere ist gemäß Darstellung in 4 ein ausgesparter Abschnitt 15 in einem oberen Abschnitt des Seitenrahmens 1a oder 1b so ausgebildet, so daß der Stempel 6 in den oder aus den ausgesparten Abschnitt gezogen werden kann. Der ausgesparte Abschnitt 15 wird durch einen rechteckigen Ausklinkungsabschnitt erzeugt, welcher auf eine solche Größe ausgeschnitten wird, welche es ermöglicht, daß der Querschnitt des Stempels 6 in einen zentralen Abschnitt des Seitenrahmens 1a aufgenommen wird. Bei dem Zusammenbau des Elementhauptkörpers 11 mit dem Seitenrahmen 1a oder 1b wird, wie es in 5 dargestellt ist, ein proximaler Abschnitt des Stempels 6, welcher an dem Ende des Querträgers 5a (oder 5b) angeordnet ist, in den ausgesparten Abschnitt 15 eingesetzt, und danach ein offener Abschnitt, welcher in dem ausgesparten Abschnitt 15 verbleibt, mit einem Schließelement 16 verschlossen. Dann wird, nachdem das Schließelement 16 beispielsweise durch Schweißung befestigt ist, ein Abschnitt des Stempels 6, welcher durch den Seitenrahmen 1a hindurch tritt, um seinen vollen Umfang herum mit dem Seitenrahmen 1a und dem Schließelement 16 beispielsweise durch Schweißung befestigt, wodurch der Zusammenbau der Elementhauptkörpers 11 mit dem Seitenrahmen 1a gemäß Darstellung in 6 durchgeführt wird.

Im Vergleich zu dem Zusammenbauverfahren der ersten Ausführungsform, in welcher der Stempel 6 durch das Durchtrittsloch 4 eingeführt wird, bietet das Zusammenbauverfahren der zweiten Ausführungsform einen Vorteil dahingehend, daß der Stempel mit dem Seitenrahmen 1a so zusammengebaut werden kann, daß er diesen schneidet, ohne daß eine hohe Genauigkeit erforderlich ist. Jedoch sind gleiche Bezugszeichen/Ziffern gleichen Teilen wie denjenigen in der ersten Ausführungsform beschriebenen gegeben, weshalb deren Beschreibung wird hierin unterlassen.

Man beachte, daß die Erfindung nicht auf die entsprechenden Ausführungsformen beschränkt ist, welche bisher beschrieben wurden, sondern in vielerlei Weise ohne Abweichung von dem Erfindungsgedanken und dem Schutzumfang der Erfindung modifiziert werden kann. Beispielsweise ist, obwohl in den vorstehenden Ausführungsformen das Beispiel hervorgehoben ist, in welchem die stoßabsorbierenden Abschnitte zwischen dem Seitenrahmen 1a und dem Seitenschweller 3a ausgebildet sind, die Erfindung nicht darauf beschränkt, und die Stempel werden beispielsweise an Enden der Seitenrahmen für eine Anwendung in einem Falle geformt, in welchem die stoßabsorbierenden Abschnitte zwischen einem Querträger, der an einem vorderen oder hinteren Teil der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, und einem Element, welches quer außerhalb von dem Querträger angeordnet ist, ausgebildet sind.


Anspruch[de]
  1. Fahrzeugkarosserieaufbau, welcher wenigstens ein erstes Element (1a, 1b), das so angeordnet ist, daß es sich entlang einer ersten Richtung erstreckt, wenigstens ein zweites Element (3a, 3b), das so angeordnet ist, daß es sich entlang der einen Richtung an der Außenseite des ersten Elementes von der Fahrzeugkarosserie aus erstreckt, wenigstens ein drittes Element (5a, 5b), das so angeordnet ist, daß es sich in einer Richtung erstreckt, in welcher sich das dritte Element (5a, 5b) mit dem ersten Element (1a, 1b) überschneidet und mit einem Seitenabschnitt des ersten Elementes (1a, 1b) verbunden ist, um eine Fahrzeugkarosseriestruktur zusammen mit dem ersten Element (1a, 1b) auszubilden, und ein viertes Element (6), das zwischen dem ersten Element (1a, 1b) und dem zweiten Element (3a, 3b) auf einer Längsverlängerung des dritten Elementes (5a, 5b) vorgesehen ist, enthält, wobei der Fahrzeugkarosserieaufbau dadurch gekennzeichnet ist, daß:

    das vierte Element (6) sich in einem kleineren Querschnitt als ein Querschnitt des dritten Elementes (5a, 5b) von einem Verbindungsabschnitt aus erstreckt, wo das dritte Element (5a, 5b) mit dem ersten Element (1a, 1b) verbunden ist, bis das vierte Element (6) in Anschlag mit dem zweiten Element (3a, 3b) kommt, während es durch das erste Element (1a, 1b) hindurchtritt, und

    das vierte Element (6) in einem Stück mit dem dritten Element (5a, 5b) ausgebildet ist.
  2. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei das dritte Element (5a, 5b) und das vierte Element (6) aus einem extrudierten Material (8) ausgebildet sind, in welchem sich ein hohler Querschnitt (9) in einer Längsrichtung des extrudierten Materials erstreckt.
  3. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei das vierte Element (6) durch Bearbeitung eines Bereiches (L) des extrudierten Materials (8) geformt wird, wobei das vierte Element (6) so geformt wird, daß der Bereich (L) mit einem kleineren hohlen Querschnitt als der allgemeine hohle Querschnitt des extrudierten Materials (8) ausgeführt wird.
  4. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 3, wobei

    das extrudierte Material (8) so geformt ist, daß es mehrere hohle Querschnitte (9a, 9b) besitzt, welche parallel zueinander angeordnet sind, und wobei

    das vierte Element (6) durch Entfernen eines Abschnittes geformt wird, wo der hohle Abschnitt (9a) von dem Bereich (L) angeordnet ist.
  5. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei das vierte Element (6) ein stoßabsorbierendes Element ist, welches mit einer Stoßkraft verformt wird, welche kleiner als eine Stoßkraft ist, mit welcher das dritte Element (5a, 5b) verformt wird, wenn eine Stoßkraft seitlich auf das zweite Element (3a, 3b) eingegeben wird.
  6. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei das vierte Element (6) durch ein Durchtrittsloch (4) hindurchtritt, das in einer Seitenwand des ersten Elementes (1a, 1b) ausgebildet ist, und sich erstreckt, bis das vierte Element (6) zum Anschlag mit dem zweiten Element (3a, 3b) kommt.
  7. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei das vierte Element (6) durch einen ausgesparten Abschnitt (15), der in dem ersten Element (1a, 1b) durch Ausschneiden eines Teils des ersten Elementes (1a, 1b) erzeugt wird, hindurchtritt und sich erstreckt, bis das vierte Element (6) zum Anschlag mit dem zweiten Element (3a, 3b) kommt.
  8. Fahrzeugkarosserieaufbau nach Anspruch 1, wobei ein Abschnitt des ausgesparten Abschnittes (15), durch welchen das vierte Element (6) nicht hindurchtritt, durch ein Schließstück (16) geschlossen wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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