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Dokumentenidentifikation DE69919046T2 20.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000933025
Titel Ein oder mehrere Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltendes Emulsionskonzentrat
Anmelder BASF AG, 67063 Ludwigshafen, DE
Erfinder Aven, Michael, 55131 Mainz, DE;
Cotter, Henry van Tuyl, Trenton, New Jersey 08618, US
DE-Aktenzeichen 69919046
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.01.1999
EP-Aktenzeichen 993003334
EP-Offenlegungsdatum 04.08.1999
EP date of grant 04.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.01.2005
IPC-Hauptklasse A01N 25/02

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Emulsionskonzentrat (EC)-Formulierungen enthalten üblicherweise einen Wirkstoff, ein oder mehrere Tenside, die beim Verdünnen mit Wasser als Emulgatoren wirken, sowie ein mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel. Typische Lösungsmittel für traditionelle EC-Formulierungen sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie zum Beispiel Xylol, Shellsol A oder Solvesso 200. Diese Lösungsmittel sind sehr schlecht wasserlöslich und weisen eine gute Lösungsfähigkeit für verschiedenste Wirkstoffe auf.

Aufgrund des Vorhandenseins des Lösungsmittels weisen viele Schädlingsbekämpfungsmittel, die als EC-Formulierungen formuliert sind, im Vergleich zu dem gleichen Schädlingsbekämpfungsmittel, das als Spritzpulver (WP), wasserdispergierbares Granulat (WG) oder Suspensionskonzentrat (SC) formuliert ist, Vorteile wie eine höhere Systemwirkung und eine höhere Gesamtwirksamkeit auf. Die in den traditionellen EC-Formulierungen vorhandenen Lösungsmittel können jedoch die Umwelt schädigen oder Toxizitätsprobleme verursachen.

Die internationale Patentanmeldung WO 96/01047 beschreibt ECs, die Pyrethroide, Pflanzenölester, ein mit Wasser unmischbares Hilfslösungsmittel sowie emulgierende Tenside enthalten. EC-Formulierungen, die mit Wasser mischbare Hilfslösungsmittel enthalten, werden jedoch nicht beschrieben.

Beispiel 3 der internationalen Patentanmeldung WO 98/00008 beschreibt ein EC, das aus einem Fungizid, drei verschiedenen Arten von nichtionischen Tensiden, einem Hilfslösungsmittel und einem Pflanzenölester besteht. Solch eine Formulierung ist für den Fachmann aufgrund dieses Beispiels jedoch nicht ausführbar, da ihre Bestandteile zusammen nicht 100 Prozent ergeben.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine neue Emulsionskonzentrat (EC)-Formulierung bereit, die mindestens einen Pestizidwirkstoff, ein Lösungsmittel, das im wesentlichen aus einem oder mehreren Pflanzenölestern besteht, einem Hilfslösungsmittel aus der Reihe der mit Wasser mischbaren polaren aprotischen Lösungsmittel, sowie ein emulgierendes Tensidsystem, das ein oder mehrere anionische Tenside und ein oder mehrere nichtionische Tenside enthält, und das bei Zugabe der Formulierung zu Wasser eine Öl-in-Wasser-Emulsion bildet, besteht. Das neue EC weist eine ausgezeichnete selektive Schädlingsbekämpfungswirkung bei verschiedenen Kulturpflanzen auf.

Ein Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung von neuen pestiziden ECs.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung von Verfahren zur Bekämpfung von Pilzen, bei denen Pflanzen mit einer pestizid wirksamen Menge des neuen ECs in Kontakt gebracht werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung von selektiven pestiziden Verbindungen, die dadurch erhalten werden können, daß man die neuen ECs mit Wasser emulgiert.

Diese sowie weitere Ziele und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung sowie den beigelegten Ansprüchen noch klarer hervorgehen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Überraschenderweise wurde gefunden, daß verbesserte stabile EC-Formulierungen von Pestizidwirkstoffen dadurch hergestellt werden können, daß man

  • – ein Lösungsmittel, das im wesentlichen aus einem oder mehreren Pflanzenölestern besteht,
  • – ein Hilfslösungsmittel aus der Klasse der mit Wasser mischbaren polaren aprotischen Lösungsmittel sowie
  • – ein emulgierendes Tensidsystem, das ein oder mehrere anionische Tenside und ein oder mehrere nichtionische Tenside enthält, und das, wenn die Formulierung zu Wasser zugegeben wird, zur Bildung einer Öl-in-Wasser-Emulsion fähig ist,
verwendet. Um den Pestizidwirkstoff in ausreichenden Mengen in das EC einzuarbeiten, ist es unerläßlich, das mit Wasser mischbare polare aprotische Lösungsmittel, insbesondere &ggr;-Butyrolacton, zu verwenden.

In den Definitionen der neuen EC-Formulierungen handelt es sich bei einem Pestizid um eine synthetische oder natürliche Verbindung, die fähig ist, das Wachstum von pflanzenpathogenen Pilzen zu hemmen oder eine Pflanzenkrankheit zu bekämpfen oder das fähig ist, unerwünschte Unkräuter oder Insekten an Kulturpflanzen zu bekämpfen.

Die neuen ECs enthalten mindestens ein Pestizid, vorzugsweise ein, zwei oder drei Pestizide, insbesondere Fungizide oder Herbizide.

Bei den fungiziden Verbindungen kann es sich zum Beispiel um solche handeln, die Ährenkrankheiten des Getreides (z. B. Weizen), wie Septoria, Gibberella und Helminthosporium spp., samen- und bodenbürtige Krankheiten, Falschen und Echten Mehltau an Reben, Falschen Mehltau und Schorf an Äpfeln usw. zu bekämpfen. Mischungen von fungiziden Verbindungen können ein breiteres Wirkungsspektrum als eine einzige Verbindung aufweisen. Außerdem können die Fungizidmischungen im Vergleich zu den einzelnen Wirkstoffen eine synergistische Wirkung aufweisen.

Bevorzugte Fungizide sind im Handel erhältliche Verbindungen aus der Gruppe:

AC 382042, Anilazin, Azoxystrobin, Benalaxyl, Benomyl, Binapacryl, Bitertanol, Blasticidin S, Bordeaux-Mischung, Bromuconazol, Bupirimat, Captafol, Captan, Carbendazim, Carboxin, Carpropamid, Chlorbenzthiazon, Chlorthalonil, Chlozolinat, kupferhaltige Verbindungen wie Kupferoxychlorid und Kupfersulfat, Cycloheximid, Cymoxanil, Cypofuram, Cyproconazol, Cyprodinil, Dichlofluanid, Dichlon, Dichloran, Diclobutrazol, Diclocymet, Diclomezin, Diethofencarb, Difenoconazol, Diflumetorim, Dimethirimol, Dimethomorph, Diniconazol, Dinocap, Ditalimfos, Dithianon, Dodemorph, Dodin, Edifenphos, Epoxiconazol, Etaconazol, Ethirimol, Etridiazol, Famoxadon, Fenapanil, Fenamidon, Fenarimol, Fenbuconazol, Fenfuram, Fenhexamid, Fenpiclonil, Fenpropidin, Fenpropimorph, Fentin, Fentinacetat, Fentinhydroxid, Ferimzon, Fluazinam, Fludioxonil, Flumetover, Fluquinconazol, Flusilazol, Flusulfamid, Flutolanil, Flutriafol, Folpet, Fosetyl-Aluminium, Fuberidazol, Furalaxyl, Furametpyr, Guazatin, Hexaconazol, IKF-916, Imazalil, Iminoctadin, Ipconazol, Iprodion, Isoprothiolan, Iprovalicarb, Kasugamycin, KH-7281, Kitazin P, Kresoxim-Methyl, Manocozeb, Maneb, Mepanipyrim, Mepronil, Metalaxyl, Metconazol, Methfuroxam, MON 65500, Myclobutanil, Neoasozin, Nickeldimethyldithiocarbamat, Nitrothalisopropyl, Nuarimol, Ofurace, quecksilberorganische Verbindungen, Oxadixyl, Oxycarboxin, Pentconazol, Pencycuron, Phenazinoxid, Phthalid, Polyoxin D, Polyram, Probenazol, Prochloraz, Procymidion, Propamocarb, Propiconazol, Propineb, Pyrazophos, Pyrifenox, Pyrimethanil, Pyroquilon, Pyroxyfur, Chinomethionat, Chinoxyfen, Chintozen, Spiroxamin, SSF-126, SSF-129, Streptomycin, Schwefel, Tebuconazol, Tecloftalam, Tecnazen, Tetraconazol, Thiabendazol, Thifluzamid, Thiophanat-Methyl, Thiram, Tolclofosmethyl, Tolyfluanid, Triadimefon, Triadimenol, Triazbutil, Triazoxid, Tricyclazol, Tridemorph, Trifloxystrobin, Triflumizol, Triforin, Triticonazol, Validamycin A, Vinclozolin, XRD-563, Zarilamid, Zineb, Ziram, insbesondere Metconazol, Triadimenol oder Prochloraz.

Die erfindungsgemäßen EC-Formulierungen können außerdem eine Chemikalie enthalten, die die systemische erworbene Resistenz in Pflanzen fördert, wie zum Beispiel Nikotinsäure oder ihre Derivate, 2,2-Dichlorcyclopropancarbonsäure oder BION.

Diese fungiziden Verbindungen sind hauptsächlich aus „The Pesticide Manual" [Handbuch der Schädlingsbekämpfungsmittel], 11. Ausgabe, The British Crop Protection Council and The Royal Society of Chemistry, 1997, (im folgenden zu „Pesticide Manual" abgekürzt) bekannt.

Weiterhin bevorzugt sind Derivate von anellierten Pyrimidinen, die zum Beispiel in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 071 792 und in dem US-Patent US 5,593,996, beschrieben sind, insbesondere diejenigen der Formel I

in der

R1 und R2 jeweils unabhängig Wasserstoff oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkadienyl-, Halogenalkyl-, Aryl-, Heteroaryl-, Cycloalkyl-, Bicycloalkyl- oder Heterocyclylgruppe bedeuten oder

R1 und R2 gemeinsam mit dem benachbarten Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten Heterocyclus bedeuten,

R3 ein Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet,

n eine ganze Zahl von 0 bis 5 bedeutet und

Hal ein Halogenatom bedeutet.

Besonders bevorzugt sind 5-Chlor-6-(2-chlor-6-fluorphenyl)-7-(4-methylpiperidin-1-yl)-[1,2,4]triazolo[1,5-a]pyrimidin, das als Anelliertes Pyrimidin A bezeichnet wird, bzw. 5-Chlor-6-(2,4,6-trifluorphenyl)-7-N-(1,1,1-trifluorprop-2-yl)-[1,2,4]triazolo[1,5-a]pyrimidin, das als Anelliertes Pyrimidin B bezeichnet wird.

Eine weitere Gruppe von bevorzugten fungiziden Verbindungen sind die in EP-A-0 727 141 beschriebenen Benzoylbenzole, insbesondere diejenigen der Formel II

in der

R4 ein Chloratom oder eine Methylgruppe bedeutet,

R5 ein Chloratom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet,

R6 ein Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkylthio-, Alkylsulfinyl-, Alkylsulfonyl-, Cyano-, Carboxy-, Hydroxy-, Nitro- oder gegebenenfalls substituierte Aminogruppe bedeutet,

R7 ein Wasserstoffatom oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Acylgruppe bedeutet,

R8 ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyloxy-, Alkinyloxy-, Alkylthio-, Cycloalkyl-, Cycloalkyloxygruppe bedeutet,

m eine ganze Zahl 1 oder 2 bedeutet,

R9 unabhängig eine gegebenenfalls substituierte Alkoxy- oder OC(O)R11-Gruppe, in der R11 eine Alkylgruppe darstellt, bedeutet, und

R10 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet.

Besonders bevorzugt ist 2'-n-Butoxy-2,6-dichlor-3',4'-dimethoxy-6'-methylbenzophenon, das als Benzoylbenzol A bezeichnet wird, bzw. 5-Brom-2',6'-dimethyl-2,4',5',6'-tetramethoxymethoxybenzophenon, das als Benzophenon B bezeichnet wird.

Bei den herbiziden Verbindungen kann es sich zum Beispiel um Verbindungen mit einer hohen Herbizidwirkung in einem weiten Konzentrationsbereich und/oder bei niedrigen Aufwandmengen handeln, die problemlos in der Landwirtschaft verwendet werden können, insbesondere für die selektive Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen wie Alopecurus myosuroides, Echinochloa crus-galli, Setaria viridis, Galium aparine, Stellaria media, Veronica persica, Lamium purpureum, Viola arvensis, Abutilon theophrasti, Ipomoea purpurea und Amaranthus retroflexus im Vor- und Nachauflauf, insbesondere bei bestimmten Kulturpflanzen wie Mais und Reis.

Bevorzugte Herbizide sind die im Handel erhältlichen Verbindungen aus der Gruppe:

2,4-D, 2,4-DB, 2,4-DP, Acetochlor, Acifluorfen, Alachlor, Alloxydim, Ametrydion, Amidosulfuron, Asulam, Atrazin, Azimsulfuron, Benfuresat, Bensulfuron, Bentazon, Bifenox, Brombutid, Bromoxynil, Butachlor, Cafenstrol, Carfentrazon, Chloridazon, Chlorimuron, Chlorpropham, Chlorsulfuron, Chlortoluron, Cinmethylin, Cinosulfuron, Clomazon, Clopyralid, Cyanazin, Cycloat, Cyclosulfamuron, Cycloxydim, Daimuron, Desmedipham, Dimethazon, Dicamba, Dichlobenil, Diclofop, Diflufenican, Dimethenamid, Dithiopyr, Diuron, Eptam, Esprocarb, Ethiozin, Fenoxaprop, Flamprop-M-Isopropyl, Flamprop-M-Methyl, Fluazifop, Fluometuron, Fluorglycofen, Fluridon, Fluroxypyr, Flurtamon, Fluthiamid, Fomesafen, Glufosinat, Glyphosat, Halosafen, Haloxyfop, Hexazinon, Imazamethabenz, Imazamethapyr, Imazamox, Imazapyr, Imazaquin, Imazethapyr, Ioxynil, Isoproturon, Isoxaben, Isoxaflutol, Lactofen, MCPA, MCPP, Mefenacet, Metabenzthiazuron, Metamitron, Metazachlor, Methyldimron, Metolachlor, Metribuzin, Metsulfuron, Molinat, Nicosulfuron, Norflurazon, Oryzalin, Oxadiargyl, Oxasulfuron, Oxyfluorfen, Pendimethalin, Picloram, Picolinafen, Pretilachlor, Propachlor, Propanil, Prosulfocarb, Pyrazosulfuron, Pyridat, Quinmerac, Quinchlorac, Quizalofopethyl, Sethoxydim, Simetryn, Sulcotrion, Sulfentrazon, Sulfosat, Terbutryn, Terbutylazin, Thiameturon, Thifensulfuron, Thiobencarb, Tralkoxydim, Triallat, Triasulfuron, Tribenuron, Triclopyr, Trifluralin.

Mischungen der genannten Herbizide oder Mischungen von Herbiziden mit anderen Wirkstoffen wie Fungiziden, Insektiziden, Akariziden und Nematiziden sind möglich.

Diese herbiziden Verbindungen sind in erster Linie aus „The Pesticide Manual" bekannt.

Weiterhin bevorzugt sind Aryloxyazolderivate, die zum Beispiel in den europäischen Patentanmeldungen EP 0 447 004, EP 0 572 093 oder EP 0 723 960 und in den internationalen Patentanmeldungen WO 94/22833 oder WO 94/27974 beschrieben sind, insbesondere diejenigen der Formel III

in der

A und B jeweils unabhängig eine gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeuten,

R jeweils unabhängig ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Alkoxy-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkadienyl-, Halogenalkyl-, Cyano- oder Nitrogruppe bedeutet,

Q N oder CR bedeutet,

Z -O-, -S-, -CONH- oder eine einfache Bindung bedeutet,

n 0, 1 oder 2 bedeutet.

Besonders bevorzugt ist N-(4-Fluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)-pyrid-6-ylcarboxamid, das als PYNPOP-1 bezeichnet wird, oder 5-Methyl-4-(3-trifluormethylphenoxy)-2-(4-trifluormethylphenyl)-pyrimidin, das mit PYPOP-1 bezeichnet wird.

Bei den Pflanzenölestern, die erfindungsgemäß als unpolare, mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel verwendet werden, handelt es sich normalerweise um Alkylester, die aus Fettsäuren mit mittlerer Kettenlänge durch Veresterung mit Alkanolen oder durch Umesterung der entsprechenden Pflanzenöle, vorzugsweise in Gegenwart einer Lipase, erhalten werden können. Die bevorzugten Fettsäuren dieser Pflanzenöle weisen 5 bis 20, insbesondere 6 bis 15, Kohlenstoffatome auf. Im allgemeinen handelt es sich um Mischungen von Fettsäuren mit unterschiedlicher Kettenlänge, Mischungen, in denen die Hauptkomponente, d. h. über 50% der Mischung, 8 oder 10 Kohlenstoffatome aufweist, sind besonders bevorzugt. In einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem verwendeten Pflanzenölmethylester um den Methylester von Caprylsäure/Caprinsäureester oder von Caprinsäureester mit unter 5% Fettsäuren mit einer Kettenlänge, die nicht 8 oder 10 beträgt.

Besonders bevorzugte Pflanzenölmethylester sind Witconol® 1095 und Witconol® 2309, die im Handel von Witco Corporation, Houston, Texas, USA erhältlich sind.

Die mit Wasser mischbaren polaren aprotischen Lösungsmittel, die als Hilfslösungsmittel verwendet werden, sind zur Erhöhung des Wirkstoffgehalts erforderlich. Ohne diese Hilfslösungsmittel ist der Wirkstoff nur in relativ kleinen Mengen in dem EC löslich und die erhaltene Formulierung kann aufgrund der erhöhten Lösungsmittelmengen, die auf die Pflanze ausgebracht werden, phytotoxisch wirken. Bevorzugte polare Lösungsmittel sind Verbindungen, die eine Dielektrizitätskonstante von 2,5 oder darüber bei 25°C, insbesondere 2,7 bis 4,0 bei 25°C, aufweisen. Bevorzugt sind Alkohole, wie Benzylalkohol, Ketone, Alkylencarbonate wie Ethylencarbonat und Propylencarbonat, Amide, insbesondere cyclische Amide und Lactone wie zum Beispiel N-Methylpyrrolidon, &ggr;-Butyrolacton, N-Cyclohexylpyrrolidon und Cyclohexanon. &ggr;-Butyrolacton ist am stärksten bevorzugt.

Bei dem emulgierenden Tensidsystem, das bei Zugabe der Formulierung zu Wasser eine Öl-in-Wasser-Emulstion bildet, handelt es sich normalerweise um eine Mischung aus zwei oder mehr Tensiden. Geeignete oberflächenaktive Substanzen können je nach der Art der zu formulierenden pestiziden Verbindung nichtionische, anionische oder kationische Tenside mit guten Dispergier-, Emulgier- und Netzeigenschaften sein. Tenside kann sich auch auf Tensidmischungen beziehen.

Geeignete Tenside können sogenannte wasserlösliche Seifen sowie synthetische oberflächenaktive Verbindungen sein. Seifen sind üblicherweise Alkali-, Erdalkali- oder gegebenenfalls substituierte Ammoniumsalze von höheren Fettsäuren (C10-C20), z. B. die Natrium- oder Kaliumsalze von Ölsäure oder Stearinsäure oder von natürlichen Fettsäuremischungen, die zum Beispiel aus Kokosöl oder Talgöl gewonnen werden. Methyltaurinsalze von Fettsäuren können ebenfalls verwendet werden. Sogenannte synthetische Tenside, insbesondere Fettsulfonate, Fettsulfate, sulfonierte Benzimidazolderivate oder Alkylarylsulfonate, werden jedoch vorzugsweise verwendet. Die Fettsulfate oder Fettsulfonate werden normalerweise als Alkali-, Erdalkali- oder gegebenenfalls substituierte Ammoniumsalze verwendet und weisen einen Alkylrest mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen auf, wobei sich Alkyl auch auf den Alkylteil von Acylresten bezieht, wie zum Beispiel das Natrium- oder Calciumsalz der Ligninsulfonsäure, von Schwefelsäuredodecylat oder von einer aus natürlichen Fettsäuren gewonnen Fettalkoholmischung. Dies beinhaltet auch die Salze von Schwefelsäureestern, Sulfonsäuren und Fettalkohol-Ethylenoxid-Additionsprodukten. Die sulfonierten Benzimidazolderivate enthalten vorzugsweise zwei Sulfonsäurereste und einen Fettsäurerest mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen. Alkylarylsulfonate sind zum Beispiel die Natrium-, Calcium- oder Triethylammoniumsalze der Dodecylbenzolsulfonsäure, der Dibutylnaphthalinsulfonsäure oder ein Naphthalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensationsprodukt. Weiterhin können Phosphate, wie die Salze des Phosphorsäureesters eines p-Nonylphenol/(4-14)-Ethylenoxid-Additionsprodukts oder eines Phospholipids verwendet werden. Die am stärksten bevorzugten anionischen Tenside sind die Natrium-, Calcium- oder Triethylammoniumsalze der Dodecylbenzolsulfonsäure, insbesondere Sponto® AD11-1A (Mischung aus Dodecylbenzolsulfonat, eine Alkylethoxylat und Isobutanol) von Witco SA, Saint-Pierre les Elbeuf, France Rhodocal® 70/B (70% geradkettiges Docecylbenzolsulfonat in n-Butanol) von Rhodia GmbH (ehemals Rhône-Poulenc), Phenylsulfonat CA 100 (40% verzweigtes Calcium-iso-Dodecylbenzolsulfonat in Solvesso 200) von Clariant GmbH (ehemals Hoechst AG) oder Nansa® EVM 70/2E (57% iso-Dodecylbenzolsulfonat in 2-Ethylhexanol) von Albright & Wilson.

Nichtionische Tenside sind vorzugsweise Polyglykoletherderivate von aliphatischen oder cycloaliphatischen Alkoholen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren und Alkylphenolen mit 3 bis 10 Glykolethergruppen und 8 bis 20 Kohlenstoffatomen im (aliphatischen) Kohlenwasserstoffrest und 6 bis 18 Kohlenstoffatomen im Alkylrest der Alkylphenole. Weitere geeignete nichtionische Tenside sind die wasserlöslichen, 20 bis 250 Ethylenglykolethergruppen enthaltenden Polyadditionsprodukte von Ethylenoxid mit Propylenglykol, Ethylendiaminopolypropylenglykol und Alkylpolypropylenglykol mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, wobei die Substanzen normalerweise 1 bis 5 Ethylenglykoleinheiten pro Propylenglykoleinheit enthalten. Nichtionische Tenside sind zum Beispiel Nonylphenolpolyethoxyethanole, Rizinusölpolyglykolether, Polyadditionsprodukte von Ethylenoxid und Polypropylen, Tributylphenoxypolyethoxyethanol, Octylphenoxypolyethoxyethanol. Bevorzugt sind Fettsäureester von Polyoxyethylensorbitan wie Polyoxyethylensorbitantrioleat, insbesondere Witconol® AL69-66 von Witco SA, Saint-Pierre les Elbeuf, Frankreich.

Weiterhin bevorzugt sind ethoxylierte Fettsäuren wie Rizinus- oder Canolaölethoxylate mit mindestens 25, vorzugsweise 27 bis 37, Ethoxyeinheiten wie Sunaptol® CA350 (Rizinusölethoxylat mit 35 Ethoxyeinheiten) von ICI Surfactants, Mergital® EL33 (Rizinusölethoxylat mit 33 Ethoxyeinheiten) von Henkel KgaA, Eumulgin® CO3373 (Canolaölethoxylat mit 30 Ethoxyeinheiten) von Henkel KgaA.

Weiterhin bevorzugt sind Alkoholethoxylate, insbesondere Atplus® MBA 11/7 (einfach verzweigtes C11-Alkoholethoxylat mit 7 Ethoxyeinheiten) von ICI Surfactants.

Kationische Tenside sind vorzugsweise quaternäre Ammoniumsalze mit mindestens einem Alkylrest mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen sowie gegebenenfalls halogeniertem Niederalkyl-, Benzyl- oder -hydroxyalkylresten. Die Salze sind vorzugsweise Halogenide, Methylsulfate oder Alkylsulfate, z. B. Stearyltrimethylammoniumchlorid oder Benzylbis(2-chlorethyl)ethylammoniumbromid.

Im allgemeinen besteht das erfindungsgemäße Tensidsystem aus einem anionischen Tensid und einem oder zwei nichtionischen Tensiden, wobei das nichtionische Tensid bzw. die nichtionischen Tenside ein ethoxyliertes Sorbitoleat oder ein ethoxyliertes Öl ist bzw. sind.

Die im allgemeinen für erfindungsgemäße Zusammensetzungen verwendeten Tenside sind zum Beispiel in den folgenden Veröffentlichungen beschrieben:

„McCutcheon's Detergents and Emulsifiers Annual" [McCutcheons Detergens- und Emulgatorjahrbuch], MC Publishing Corp., Ridgewood, NJ, USA 1981;

H. Stache, „Tensid-Taschenbuch", 2. Aufl., C. Hanser, München, Wien, 1981;

M. und J. Ash, „Encyclopedia of Surfactants", [Tensidlexikon], Bd. I–III, Chemical Publishing Co., New York, NY, USA 1980–1981.

Besonders bevorzugte Tenside sind Witconol® AL69-66 und Sponto® AD11-1A, die beide von Witco SA, Saint Pierre les Elbeuf, Frankreich, im Handel erhältlich sind.

Zu bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zählen:

  • (a) Ein EC, das
  • – 10 bis 500 g/l, insbesondere 90 bis 400 g/l, an mindestens einem Pestizid,
  • – 200 bis 800 g/l des Lösungsmittels, das aus einem oder mehreren Pflanzenölestern besteht,
  • – 10 bis 400 g/l, insbesondere 75 bis 300 g/l, des Hilfslösungsmittels aus der Klasse der mit Wasser mischbaren polaren aprotischen Lösungsmittel, sowie
  • – 50 bis 300 g/l des emulgierenden Tensidsystems, das im wesentlichen aus
  • – 10 bis 150 g/l an einem oder mehreren anionischen Tensiden und
  • – 10 bis 150 g/l an einem oder zwei nichtionischen Tenside besteht, enthält.
  • (b) Ein EC, bei dem das Fungizid ein im Handel erhältliches Fungizid, ein Benzoylbenzol oder ein anelliertes Pyrimidinderivat ist.
  • (c) Ein EC, bei dem der Ester ein aus Palmöl gewonnener Methylester, insbesondere Methylcaprylat, das im Handel als Witconol 2309 oder Witconol 1095 erhältlich ist, ist.
  • (d) Ein EC, wobei das Hilfslösungsmittel aus der Gruppe N-Methylpyrrolidon, &ggr;-Butyrolacton, Cyclohexanon und Benzylalkohol stammt und insbesondere &ggr;-Butyrolacton ist.
  • (e) Ein EC, bei dem das emulgierende Tensidsystem eine Mischung aus anionischen und nichtionischen Tensiden, insbesondere eine Mischung aus Witconol® AL 69-66 und Sponto® A/D 14 11-1 A, die im Handel erhältlich sind, ist.
  • (f) Ein EC, das im wesentlichen aus
  • – 10 bis 500 g/l, insbesondere 100 bis 500 g/l, an mindestens einem Pestizid,
  • – 300 bis 750 g/l, insbesondere 500 bis 750 g/l, eines Lösungsmittels, bei dem es sich um einen aus einem Pflanzenöl, insbesondere aus Palmkernöl, erhaltenen Methylester handelt,
  • – 50 bis 350 g/l, insbesondere 75 bis 200 g/l, des Hilfslösungsmittels aus der Gruppe N-Methylpyrrolidon, &ggr;-Butyrolacton, N-Cyclohexylpyrrolidon, Cyclohexanon und Benzylalkohol,
  • – 50 bis 250 g/l, insbesondere 100 bis 250 g/l, des emulgierenden Tensidsystems, bei dem es sich um eine Mischung aus anionischen und nichtionischen Tensiden handelt, sowie
  • – gegebenenfalls einem Stabilisierungsmittel und/oder Antioxidans besteht.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Formulierung

  • – 10 bis 100 g/l eines anellierten Pyrimidins der Formel I,
  • – 100 bis 500 g/l eines Benzoylbenzols der Formel II,
  • – 100 bis 500 g/l eines im Handel erhältlichen Fungizids, wie Metconazol, Triadimenol oder Prochloraz,
  • – 20 bis 200 g/l eines Aryloxyazols der Formel III, oder
  • – 40 bis 500 g/l eines im Handel erhältlichen Herbizids, wie Cyanazin, Imazamox, Isoproturon oder Pendimethalin.

Die Löslichkeit der Wirkstoffe in der erfindungsgemäßen Formulierung hängt nicht nur von der Struktur des Wirkstoffs, sondern auch von der Menge des Hilfslösungsmittels ab. Werden 10 bis 15% Hilfslösungsmittel bei der Formulierung mitverwendet, so erhöht sich die relative Wirkstoffmenge um ungefähr 40 bis 60%.

Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen an einem Ort, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den Ort mit einer durch Emulgieren eines erfindungsgemäßen ECs in Wasser erhaltenen Zusammensetzung behandelt.

Außerdem betrifft die Erfindung die Verwendung eines erfindungsgemäßen ECs als Pestizid.

Während die erfindungsgemäßen pestiziden ECs als Handelsware vorzugsweise in konzentrierter Form vorliegen, verwendet der Endverbraucher im allgemeinen verdünnte Zusammensetzungen. Diese Zusammensetzungen können aus Konzentrationen von bis zu 0,001 Wirkstoff (ws) herunterverdünnt werden. Die Dosierungen liegen üblicherweise im Bereich von 0,01 bis 10 kg ws/ha.

Diese Zusammensetzungen können auch andere Hilfsstoffe wie Stabilisatoren, Entschäumer, die Viskosität beeinflussende Mittel, Verdickungsmittel, Haftmittel, Dünger oder andere pestizid wirksame Bestandteile enthalten, um spezifische Wirkungen zu erzielen.

Zum besseren Verständnis der Erfindung folgen nun einzelne Beispiele. Diese Beispiele dienen lediglich der Anschauung und sollen nicht so verstanden werden, daß sie auf irgendeine Weise den Umfang der Erfindung und die ihr zugrundeliegenden Prinzipien einschränken sollen. In der Tat werden dem Fachmann aus den folgenden Beispielen und der obigen Beschreibung verschiedene Modifikationen der Erfindung zusätzlich zu denjenigen, die oben angegeben und beschrieben sind, klar werden. Solche Modifikationen sollen ebenfalls in den Schutzbereich der beigelegten Ansprüche fallen.

Die Angaben in den Formulierungen der folgenden Beispiele stellen die Maximalmenge eines Wirkstoffs dar, die in der Formulierung mit bzw. ohne Hilfslösungsmittel (bei +10°C) gelöst werden können.

Beispiel 1

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 2

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 3

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 4

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 5

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 6

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 7

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 8

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 9

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 10

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 11

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 12

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 13

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

Beispiel 14

Es wird eine EC-Formulierung hergestellt, die folgendes enthält:

In Gewächshaustests wurde gezeigt, daß die EC-Formulierungen, denen wie oben Methylcaprylat als Lösungsmittel zugrunde liegt, gleich wirksam sind wie ECs, die Solvesso 200, ein traditionelles, im Handel erhältliches Lösungsmittel für EC-Formulierungen, enthalten.

Außerdem ist die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen EC-Formulierungen sowohl bei Residualtests als auch bei kurativen Tests typischerweise höher als die Wirksamkeit von traditionellen WPs oder SCs. Bei typischen Aufwandmengen wurde nur eine vernachlässigbar kleine Phytotoxizität beobachtet.

Außerdem sind die erfindungsgemäßen EC-Formulierungen umweltfreundlicher und weisen ein verbessertes Toxizitätsbild auf, wodurch die Handhabung dieser Formulierungen weniger gefährlich wird.


Anspruch[de]
  1. EC, das folgendes enthält:

    – 10 bis 500 g/l an mindestens einem Fungizid, wobei es sich bei dem Fungizid um ein anelliertes Pyrimidin der Formel I
    in der

    R1 und R2 jeweils unabhängig Wasserstoff oder eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkadienyl-, Halogenalkyl-, Aryl-, Heteroaryl-, Cycloalkyl-, Bicycloalkyl- oder Heterocyclylgruppe bedeuten oder

    R1 und R2 gemeinsam mit dem benachbarten Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten Heterocyclus bedeuten,

    R3 ein Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe bedeutet,

    n eine ganze Zahl von 0 bis 5 bedeutet und

    Hal ein Halogenatom bedeutet,

    handelt,

    – 200 bis 800 g/l des Lösungsmittels, das aus einem oder mehreren Pflanzenölmethylestern besteht,

    – 10 bis 400 g/l des Hilfslösungsmittels aus der Gruppe N-Methylpyrrolidon, &ggr;-Butyrolacton, Cyclohexanon und Benzylalkohol,

    – 50 bis 300 g/l des emulgierenden Tensidsystems, das im wesentlichen aus

    – 10 bis 150 g/l an einem oder mehreren anionischen Tensiden und

    – 10 bis 150 g/l an einem oder zwei nichtionischen Tensiden

    besteht.
  2. EC nach Anspruch 1, das im wesentlichen aus folgendem besteht:

    – 100 bis 500 g/l an mindestens einem Fungizid,

    – 300 bis 750 g/l eines Lösungsmittels, bei dem es sich um einen von einem Pflanzenöl stammenden Methylester handelt,

    – 75 bis 200 g/l des Hilfslösungsmittels aus der Gruppe N-Methylpyrrolidon, &ggr;-Butyrolacton, Cyclohexanon und Benzylalkohol,

    – 100 bis 250 g/l des emulgierenden Tensidsystems, bei dem es sich aus einer Mischung aus anionischen und nichtionischen Tensiden handelt, sowie

    – gegebenenfalls einem Stabilisierungsmittel und/oder Antioxidans.
  3. Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen oder von durch Schädlinge verursachten Pflanzenkrankheiten am Standort einer Pflanze, dadurch gekennzeichnet, daß man den Standort einer Pflanze mit einer durch Emulgieren eines nach Anspruch 1 definierten ECs in Wasser erhaltenen Zusammensetzung behandelt.
  4. Verwendung eines nach Anspruch 1 definierten ECs als Fungizid.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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