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Dokumentenidentifikation DE202004014194U1 27.01.2005
Titel Dichtungsanordnung
Anmelder STO AG, 79780 Stühlingen, DE
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202004014194
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.01.2005
Registration date 23.12.2004
Application date from patent application 13.09.2004
IPC-Hauptklasse E04F 13/02
IPC-Nebenklasse E04D 13/00   E04F 19/02   E04B 1/76   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für den Übergang zwischen einer putzbeschichteten Fassade und einer Dachkonstruktion, insbesondere Flachdachkonstruktion, mit einem zumindest abschnittweise in die Fassadenbeschichtung eingebetteten Dichtungselement.

Im Bereich des Übergangs zwischen einer putzbeschichteten Fassade und einer Dachkonstruktion muß darauf geachtet werden, daß Regenwasser nicht in den Fassadenaufbau und/oder die Dachkonstruktion eindringt. Dieses Problem stellt sich insbesondere, wenn die Fassade ein Wärmedämmverbundsystem mit entsprechenden Dämmplatten aufweist. Zu diesem Zweck werden üblicherweise Fugendichtbänder zwischen der putzbeschichteten Fassade und der Dachkonstruktion eingesetzt. Der Einbau derartiger Fugendichtbänder ist allerdings mit einem beachtlichen Aufwand verbunden und muß von Fachkräften durchgeführt werden, damit die gewünschte Dichtungswirkung sichergestellt wird. In vielen Fällen kommt es im Bereich der Fugendichtbänder zu Leckagen, welche das Eindringen von Regenwasser in den Fassadenaufbau und/oder die Dachkonstruktion begünstigen und langfristig eine Beschädigung der Dachkonstruktion hervorrufen.

Zur Beseitigung dieses Mangels wurden bereits Dichtungsanordnungen vorgeschlagen, bei denen eine einerseits in die Putzbeschichtung eingebettete und andererseits an die Dachkonstruktion angeschlossene Schlaufe aus einem nachgiebigen Material zum Einsatz kommt. Der Einbau dieser Dichtungsanordnung ist jedoch ebenfalls mit einem beachtlichen Aufwand verbunden und läßt sich nicht mehr verwirklichen, wenn die Breite des Arbeitsraumes zwischen dem Überstand der Dachkonstruktion und der putzbeschichteten Fassade 30 mm unterschreitet.

Angesichts der vorstehend beschriebenen Probleme im Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine das Eindringen von Regenwasser in einen Fassadenaufbau, insbesondere mit Wärmedämmverbundsystem, und/oder in eine Dachkonstruktion zuverlässig verhindernde und einfach einbaubare Dichtungsanordnung bereitzustellen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Weiterbildung der bekannten Dichtungsanordnungen gelöst, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß das Dichtungselement ein im wesentlichen starres Winkelprofil mit einem in die Fassadenbeschichtung eingebetteten Befestigungsschenkel und einem zumindest teilweise außerhalb der Fassadenbeschichtung freiliegenden Dichtungsschenkel aufweist.

Eine derartige Dichtungsanordnung kann besonders einfach montiert werden, indem eine Putzbeschichtung vorgelegt wird, ein Befestigungsschenkel des Dichtungselementes in die vorgelegte Putzbeschichtung eingedrückt und anschließend vorderseitig mit Putz beschichtet wird. Dieser Einbau kann auch dann noch besonders einfach erfolgen, wenn der Bauraum zwischen Dachkonstruktion und putzbeschichteter Fassade besonders klein ist, weil der Befestigungsschenkel unterhalb der Dachkonstruktion in die Putzbeschichtung eingebettet werden kann, so daß hinsichtlich der Befestigung des Dichtungselementes keine Behinderung durch die Dachkonstruktion erfolgt. Andererseits ist bei Einsatz erfindungsgemäßer Dichtungselemente ein unmittelbarer Anschluß des Dichtungselements an die Dachkonstruktion nicht erforderlich, weil durch den außerhalb der Fassadenbeschichtung freiliegenden Dichtungsschenkel unter Windeinfluß hochgedrücktes Niederschlagswasser abgefangen werden kann, so daß dieses nicht in die Fassadenkonstruktion und/oder Dachkonstruktion eindringt.

In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn der Dichtungsschenkel in einer senkrecht zu dem der Dachkonstruktion zugewandten Rand des Befestigungsschenkels verlaufenden Schnittebene einen spitzen Winkel von vorzugsweise etwa 70° oder weniger, insbesondere etwa 60° oder weniger, besonders bevorzugt etwa 45° mit dem Befestigungsschenkel einschließt.

Die Einbettung des Befestigungsschenkels in die Putzbeschichtung kann unter Vermeidung einer optischen Beeinträchtigung der Fassade besonders einfach bewirkt werden, wenn der Befestigungsschenkel in einer senkrecht zu dessen der Dachkonstruktion zugewandten Rand verlaufenden Schnittebene eine das Auftragen der Putzbeschichtung auf den Befestigungsschenkel erleichternde, vorzugsweise etwa parallel zu dem der Dachkonstruktion zugewandten Rand des Befestigungsschenkels verlaufende Profilierung, wie etwa eine Abstreifkante bzw. Putznase, aufweist. Im Hinblick auf die Vermeidung einer optischen Beeinträchtigung der Fassade hat es sich unter Berücksichtigung üblicher Beschichtungsstärken als günstig erwiesen, wenn diese Profilierung etwa 2 bis 8 mm, vorzugsweise etwa 3 bis 4 mm, über die daran angrenzende Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels nach außen auskragt und bündig mit der später aufzubringenden Putzschicht abschließt.

Weiterhin hat es sich zur Vermeidung von Beschädigungen der Putzbeschichtung im Bereich der Dichtungsanordnung als günstig erwiesen, wenn eine dem Dichtungsschenkel zugewandte äußere Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels mit einer die Haftung von Putz darauf begünstigenden Struktur versehen ist, vorzugsweise einen darauf befestigten Streifen aus textilem Material, wie etwa einen Gewebestreifen, aufweist. Auf diese Weise kann bei dem Einbettungsvorgang eine sichere Haftung des dann noch streichfähigen Putzes auf der äußeren Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels bewirkt werden.

Die Montage einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung kann unter gleichzeitiger Sicherstellung der gewünschten Dichtungswirkung besonders einfach erfolgen, wenn der Dichtungsschenkel in einer senkrecht zu dem der Dachkonstruktion zugewandten Rand des Befestigungsschenkels verlaufenden Schnittebene in der senkrecht zum Befestigungsschenkel verlaufenden Richtung weniger als 30 mm, vorzugsweise weniger als 20 mm, insbesondere etwa 10 mm auskragt.

Die zuletzt beschriebene Ausführungsform der Erfindung hat sich im besonderen dann als besonders günstig erwiesen, wenn die Dachkonstruktion eine vorzugsweise in einer etwa parallel zur putzbeschichteten Fassade verlaufenden Ebene den Befestigungsschenkel und/oder den Dichtungsschenkel zumindest teilweise überlappende Blende aufweist, weil das Dichtungselement bei dieser Anordnung besonders einfach unter die Blende geschoben werden kann, wenn der Dichtungsschenkel nicht zu weit nach außen auskragt.

Bei Einsatz einer den Befestigungsschenkel und/oder Dichtungsschenkel teilweise überlappenden Blende hat es sich zum Erhalt der gewünschten Dichtungswirkung weiter als günstig erwiesen, wenn ein unterer Abschnitt der Blende in Richtung auf den Befestigungsschenkel und vorzugsweise nach oben abgebogen ist, weil so durch den abgebogenen Bereich der Blende einerseits und den Dichtungsschenkel andererseits eine dem Eindringen von Feuchtigkeit entgegenwirkende Labyrinthdichtung bereitgestellt werden kann. In diesem Zusammenhang hat es sich als günstig erwiesen, wenn ein der Biegelinie, längs der der untere Abschnitt der Blende abgebogen ist, abgewandter Rand des abgebogenen Abschnittes unterhalb des den Befestigungsschenkel abgewandten Randes des Dichtungsschenkels angeordnet ist. Dabei kann der abgebogene Abschnitt in einer senkrecht dazu verlaufenden Schnittebene einen spitzen Winkel mit dem daran angrenzenden Abschnitt der Blende einschließen. Aus optischen Gründen hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn der abgebogene Rand der Blende etwa parallel zum Dichtungsschenkel verläuft.

Wie der vorstehenden Erläuterung erfindungsgemäßer Dichtungsanordnungen zu entnehmen ist, zeichnet sich ein erfindungsgemäßes Dichtungselement im wesentlichen dadurch aus, daß es in Form eines im wesentlichen starren Winkelprofils mit einem in die Fassadenbeschichtung einzubettenden Befestigungsschenkel und einem Dichtungsschenkel ausgeführt ist, wobei der Dichtungsschenkel zweckmäßigerweise einen spitzen Winkel mit dem Befestigungsschenkel einschließt und eine dem Dichtungsschenkel zugewandte Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels mit einer die Haftung von Putz darauf begünstigenden Struktur versehen ist.

Erfindungsgemäße Dichtungsanordnungen können insbesondere zur Abdichtung eines Überganges zwischen einer Dachkonstruktion und einem auf einer Fassade aufgebrachten Wärmedämmverbundsystem eingesetzt werden, wobei das Dichtungselement in einen auf eine Dämmplatte des Wärmedämmverbundsystemes aufzubringenden Armierungsputz eingebettet wird.

Im übrigen ermöglicht der Einsatz erfindungsgemäßer Dichtungselemente auch eine sichere Eckausbildung durch vorgefertigte Dichtungselemente als Eckteile.

Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die hinsichtlich aller erfindungswesentlichen und in der Beschreibung nicht weiter hervorgehobenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, erläutert. In der Zeichnung zeigt:

1 eine schematische Schnittdarstellung, in der einerseits eine herkömmliche Dichtungsanordnung und andererseits eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung dargestellt ist,

2 eine schematische Schnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung und

3 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Dichtungselementes.

Auf der linken Seite der 1 ist eine herkömmliche Dichtungsanordnung dargestellt. Dabei wird mit einer Dichtungsschlaufe 120 aus einem nachgiebigen Material ein Übergang zwischen einer auf einer Dämmplatte 110 eines Wärmedämmverbundsystemes aufgebrachten Putzbeschichtung 112 und einer Blende 132 einer insgesamt mit 130 bezeichneten Dachkonstruktion 30 abgedichtet. Wie der 1 zu entnehmen ist, kann das schlaufenförmige Dichtungselement 120 bei der herkömmlichen Dichtungsanordnung nur mit Mühe an der Blende 132 befestigt werden, wenn nur ein geringer Abstand d zwischen der Blende 132 und der Putzbeschichtung 112 zur Verfügung steht.

Auf der rechten Seite der 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung dargestellt. Diese Dichtungsanordnung wird gemäß 1 in Verbindung mit einem Wärmedämmverbundsystem eingesetzt, welches eine Dämmplatte 10 und eine Armierungsputzbeschichtung 12 auf der äußeren Begrenzungsfläche der Dämmplatte 10 aufweist. Das insgesamt mit 20 bezeichnete Dichtungselement der erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung ist an dem der insgesamt mit 30 bezeichneten Dachkonstruktion zugewandten oberen Rand des Wärmedämmverbundsystemes angebracht. Dazu ist das Dichtungselement 20 insgesamt als im wesentlichen starres Winkelprofil mit einer Länge von 2 m oder mehr in einer senkrecht zur Papierebene verlaufenden Richtung ausgeführt und weist einen parallel zur äußeren Begrenzungsfläche der Dämmplatte 10 verlaufenden Befestigungsschenkel 22 sowie einen außerhalb der Armierungsputzschicht 12 freiliegenden Dichtungsschenkel 24 auf. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung schließt der Dichtungsschenkel 24 einen Winkel &agr; von etwa 45° mit dem Befestigungsschenkel ein. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Dichtungselement 20 so angebracht, daß ein oberer, der Dachkonstruktion zugewandter Rand des Dichtungselementes an der Dachkonstruktion anliegt. Die insgesamt mit 30 bezeichnete Dachkonstruktion weist neben einem sich etwa in einer Horizontalebene erstreckenden Abschnitt, wie etwa einer Blechabdeckung, auch noch eine sich etwa parallel zur äußeren Begrenzungsfläche der Dämmplatte 10 erstreckende Blende 32 auf. Ein unterer Rand 34 der Blende 32 ist in Richtung auf das Dichtungselement 20 nach oben abgebogen und schließt einen Winkel von ebenfalls etwa 45° mit dem daran angrenzenden Bereich 33 der Blende 32 ein. Dabei ist ein der Biegelinie 33 abgewandter Rand des abgebogenen Bereiches 34 unterhalb des den Befestigungsschenkel 22 abgewandten Randes des Dichtungsschenkels 24 des Dichtungselementes angeordnet, wobei sich der abgebogene Rand 34 etwa parallel zum Dichtungsschenkel 24 erstreckt.

Die in 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung entspricht im wesentlichen der anhand der 1 erläuterten Ausführungsform. Für die den Elementen der anhand der 1 erläuterten Ausführungsform entsprechenden Elemente der in 2 dargestellten Ausführungsform werden entsprechende Bezugszeichen verwendet. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der in 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung und der anhand der 1 dargestellten Ausführungsform besteht darin, daß der Befestigungsschenkel 22 unterhalb des Dichtungsschenkels 24 eine eine Putznase 26 bildende Profilierung 26 aufweist, welche das Aufbringen der Putzbeschichtung 12 auf das Dichtungselement 20 erleichtert. Ferner ist in 2 erkennbar, daß die Putzbeschichtung 12 insgesamt aus einer auf der Dämmplatte 10 aufgebrachten Armierungsschicht 12a mit Armierungsgewebe 12b und einer Schlußbeschichtung 12c besteht. Der Befestigungsschenkel 22 des Dichtungselementes 20 ist zwischen dem Armierungsgewebe 12b und der Dämmplatte 10 in die Armierungsschicht 12a eingebettet.

Ferner unterscheidet sich die in 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung von der anhand der 1 erläuterten Ausführungsform dadurch, daß ein oberer Rand des Dichtungselementes 20 in einem Abstand a unterhalb der Dachkonstruktion 30 angeordnet ist, wobei zwischen dem abgebogenen unteren Rand 34 der Blende 32 und dem Dichtungsschenkel 24 des Dichtungselementes 20 eine Labyrinthdichtung gebildet ist.

3 zeigt das Dichtungselement 20 der in 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung. Dieses Dichtungselement 20 weist eine Gesamthöhe H von etwa 22 mm auf, wobei die Breite b des Dichtungsschenkels 24 etwa 15 mm beträgt, der Winkel &agr; zwischen dem Befestigungsschenkel 22 und dem Dichtungsschenkel 24 etwa 45° beträgt und die Putznase 26 etwa 3 bis 4 mm über die äußere Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels 22 auskragt. Ferner ist in 3 erkennbar, daß eine dem Dichtungsschenkel 24 zugewandte äußere Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels 22 mit einer die Haftung von Putz darauf begünstigenden Struktur versehen ist. Diese Struktur ist bei der in 3 dargestellten Ausführungsform durch einen auf dem Befestigungsschenkel 22 aufgeklebten Gewebestreifen 28 mit einer Breite von etwa 12,5 cm gebildet.


Anspruch[de]
  1. Dichtungsanordnung für den Übergang zwischen einer putzbeschichteten Fassade und einer Dachkonstruktion (30), insbesondere Flachdachkonstruktion, mit einem zumindest abschnittweise in die Fassadenbeschichtung (12) eingebetteten Dichtungselement (20), dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (20) ein im wesentlichen starres Winkelprofil mit einem in die Fassadenbeschichtung (12) eingebetteten Befestigungsschenkel (22) und einem an den der Dachkonstruktion (30) zugewandten Rand des Befestigungsschenkels (22) angrenzenden und zumindest teilweise außerhalb der Fassadenbeschichtung (12) freiliegenden Dichtungsschenkel (24) aufweist.
  2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsschenkel (24) in einer senkrecht zu dem der Dachkonstruktion (30) zugewandten Rand des Befestigungsschenkels (22) verlaufenden Schnittebene einen spitzen Winkel von vorzugsweise etwa 70° oder weniger, insbesondere etwa 60° oder weniger, besonders bevorzugt etwa 45° mit dem Befestigungsschenkel (22) einschließt.
  3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsschenkel (22) in einer senkrecht zu dessen der Dachkonstruktion (30) zugewandten Rand verlaufenden Schnittebene eine das Auftragen der Putzbeschichtung (12) auf dem Befestigungsschenkel (22) erleichternde Profilierung (26), insbesondere Abstreifkante bzw. Putznase, aufweist.
  4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (26) etwa 2 bis 8 mm, vorzugsweise etwa 3 bis 4 mm, über die daran angrenzenden Begrenzungsflächenbereiche des Befestigungsschenkels (22) nach außen auskragt.
  5. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Dichtungsschenkel (24) zugewandte äußere Begrenzungsfläche des Befestigungsschenkels (22) mit einer die Haftung von Putz darauf begünstigenden Struktur versehen ist, vorzugsweise einen darauf befestigten Streifen aus textilem Material, vorzugsweise einen Gewebestreifen (28), aufweist.
  6. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsschenkel (24) in einer senkrecht zu dem der Dachkonstruktion (30) zugewandten Rand des Befestigungsschenkels (22) verlaufenden Schnittebene in der senkrecht zum Befestigungsschenkel (22) verlaufenden Richtung weniger als 30 mm, vorzugsweise weniger als 20 mm, insbesondere etwa 10 mm auskragt.
  7. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachkonstruktion (30) eine vorzugsweise in einer etwa parallel zur putzbeschichteten Fassade verlaufenden Ebene den Befestigungsschenkel (22) und/oder den Dichtungsschenkel (24) zumindest teilweise überlappende Blende (32) aufweist.
  8. Dichtungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterer Abschnitt (34) der Blende (32) in Richtung auf den Befestigungsschenkel (22) und vorzugsweise nach oben abgebogen ist.
  9. Dichtungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Biegelinie (33) abgewandter Rand des abgebogenen Abschnittes (34) unterhalb des den Befestigungsschenkel (22) abgewandten Randes des Dichtungsschenkels (24) angeordnet ist.
  10. Dichtungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der abgebogene Abschnitt (34) in einer senkrecht dazu verlaufenden Schnittebene einen spitzen Winkel mit dem daran angrenzenden Abschnitt der Blende (32) einschließt.
  11. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der abgebogene Rand (34) etwa parallel zum Dichtungsschenkel (24) verläuft.
  12. Dichtungselement für eine Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  13. Wärmedämmverbundsystem mit einer Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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