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Dokumentenidentifikation DE69825952T2 27.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000915444
Titel Modul zur Signalisierung und/oder Steuerung des Betriebes eines Systemes
Anmelder La détection électronique française, Massy, FR
Erfinder Desbois, Vincent, 91680 Courson-Monteloup, FR
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69825952
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 28.10.1998
EP-Aktenzeichen 984026948
EP-Offenlegungsdatum 12.05.1999
EP date of grant 01.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.2005
IPC-Hauptklasse G08B 25/14

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Modul zur Signalisierung und/oder zur Steuerung des Betriebs eines Systems, das eine Anzahl von Fühlern und/oder von aktiven Elementen umfasst, insbesondere eines Systems zur Überwachung einer Anlage und zur Brandsicherung.

Sie bezieht sich auch auf eine Signalisations- und/oder Steuertafel, die aus der Vereinigung von solchen Modulen besteht, und auf eine Vorrichtung zur Kontrolle des Betriebs eines Überwachungs- und Brandsicherungssystems, die eine solche Tafel umfasst.

In einem solchen Überwachungssystem bildet eine Signalisations- und/oder Kontrolltafel eine Mensch/Maschinen-Schnittstelle, die es einerseits gestattet, einer Bedienungsperson mit Hilfe von Signalisationsorganen von Fühlern kommende Informationen zu liefern, wie z. B. Alarminformationen oder den Betriebszustand von von dem System gesteuerten aktiven Elementen, wie Brandschutztüren, Rauchabzugsklappen, ..., und andererseits durch manuelle Einwirkung auf Betätigungsorgane das System in einem Zustand zu positionieren, der dafür ausgelegt ist, die Anlage und ihre Insassen zu schützen, indem beispielsweise die Evakuierung der Personen, der Abzug des Rauchs, ... gestattet wird, indem die Wirkung der Brandschutzvorrichtungen, mit denen die Anlage ausgerüstet ist, ausgelöst wird.

Eine solche Tafel besteht aus einer Anzahl von Signalisations- und/oder Steuermodulen und ist in Abhängigkeit von den Besonderheiten des zu überwachenden Standorts und von vorbestimmten Brandsicherungsszenarios konfigurierbar, indem mindestens ein Teil der Signalisations- oder Betätigungsorgane aktiviert oder inaktiviert wird.

Ein Signalisationsmodul besitzt herkömmlicherweise einen Träger, der mit mindestens zwei Signalisations- oder Betätigungsorganen und mit Mitteln zur Verbindung des Trägers mit einer zentralen Verwaltungseinheit ausgerüstet ist, die dafür ausgelegt ist, mindestens einen Teil dieser Organe zu aktivieren.

Aus DE 197 02 935 ist eine Vorrichtung zur Kontrolle des Betriebs eines Systems zur Überwachung einer Anlage bekannt. Diese Vorrichtung ist in einem Metallschrank untergebracht, der durch ein Schutzfenster geschützt ist, durch welches Anzeigemodule sichtbar sind.

Ziel der Erfindung ist es, ein Signalisations- und/oder Steuermodul zu schaffen, dessen Frontseite, die für die Bedienungsperson sichtbar ist, in Abhängigkeit von seinem Betriebsmodus konfigurierbar ist und wenig kostspielig ist.

Gegenstand der Erfindung ist zu diesem Zweck ein Signalisationsmodul gemäß Anspruch 1.

Das erfindungsgemäße Signalisationsmodul kann außerdem eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:

  • – der Träger weist eine Grundplatte auf, die mit Stellen für die Montage der Signalisations- oder Betätigungsorgane versehen ist, wobei die Mittel zur Befestigung der Maske einen Rahmen umfassen, der auf der Grundplatte befestigt ist und eine zentrale Zone aufweist, die aus einem transparenten Werkstoff hergestellt ist und mit einem Schlitz zur Einführung der Maske versehen ist;
  • – die Grundplatte besteht aus einer gedruckten Schaltungsplatte, die mindestens eine Betätigungstaste trägt und mit mindestens einer Öffnung für den Durchgang einer Signalisations-Elektrolumineszenzdiode versehen ist;
  • – die Maske weist mindestens eine Zone aus einem transparenten Werkstoff, die einer dieser Öffnungen überlagert wird, und/oder mindestens eine elastisch verformbare Zone auf, die ein Tastaturelement bildet und einer der Betätigungstasten überlagert wird, wobei jede dieser Zonen mit Angaben versehen ist, die die Natur des Signalisations- oder Betätigungsorgans, dem sie zugeordnet sind, betreffen;
  • – die Maske besteht aus einem Etikett, das allgemein dasselbe Aussehen wie die Umfangszone des Rahmens hat.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Tafel zur Signalisierung und/oder zur Steuerung des Betriebs eines eine Anzahl von Fühlern und/oder aktiven Elementen umfassenden Systems, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzahl von Modulen der oben definierten Art aufweist.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Kontrolle des Betriebs eines Systems zur Überwachung einer Anlage und zur Brandsicherung, umfassend eine zentrale Einheit zur Verwaltung und Steuerung von Betriebsorganen zur Ausführung von Sicherheitsfunktionen und eine Mensch/Maschinen-Schnittstelle, die mit der zentralen Einheit verbunden ist, die die Signalisierung und/oder die Steuerung des Betriebs des Systems gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle aus einer Signalisations- und/oder Steuertafel der oben definierten Art besteht.

Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der folgenden, lediglich als Beispiel dienenden Beschreibung, in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In dieser zeigen:

1 eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Signalisations- und/oder Steuertafel;

2 eine vergrößerte Frontansicht eines Teils der Tafel von 1, die ein Signalisations- und/oder Steuermodul zeigt, das mit einer Maske versehen ist und von der eine andere Maske entfernt wurde;

3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Teils des Moduls von 2, und

4 einen Querschnitt durch das Modul von 3.

In 1 ist eine Signalisations- und/oder Steuertafel einer Vorrichtung zur Kontrolle des Betriebs eines Systems zur Überwachung einer Anlage und zur Brandsicherung dargestellt, die mit der allgemeinen Bezugszahl 10 bezeichnet ist.

Die mit einer solchen Tafel ausgerüstete Kontrollvorrichtung ist dazu bestimmt, in einer Sicherungsstation angeordnet zu werden, und zwar zum Zweck der Steuerung des Betriebs des Systems und insbesondere einer Anzahl von Fühlern, wie Branddetektoren und von aktiven Elementen, wie Brandschutztüren, Rauchabzugsklappen, ..., über eine zentrale Einheit zur Verwaltung und zur Steuerung des Betriebs, die in die Vorrichtung zur Kontrolle dieser Funktionsorgane eingegliedert ist.

Die Tafel 10 bildet eine Mensch/Maschinen-Schnittstelle, die die Anzeige und/oder die Steuerung des Betriebs des Systems gestattet.

Wie man in 1 sieht, besteht die Tafel 10 aus der Vereinigung einer Vielzahl von Signalisations- und/oder Steuermodulen, wie z. B. 12 und 14, die jeweils dafür ausgelegt sind, die Kontrolle der Durchführung einer Sicherheitsfunktion zu gewährleisten, und durch die zentrale Einheit selektiv aktivierbar oder inaktivierbar sind.

So ist beispielsweise ein erstes Modul 12 dafür ausgelegt, die Kontrolle der Durchführung einer Funktion der Evakuierung des Publikums bei Auftreten von Brand zu gewährleisten, und ein anderes Modul 14 gewährleistet die Kontrolle der Durchführung einer "Brandsicherungsfunktion", um die Abschottung der Anlage durch Einwirkung auf Brandschutztüren, die Rauchentfernung, die Abschaltung von technischen Anlagen, ... zu bewirken.

Die Tafel 10 bildet auf diese Weise ein modulierbares Universalelement, das in verschiedenen Typen von Anlagen mit verschiedenen Konfigurierungen installiert werden kann und mit einem spezifischen Überwachungssystem ausgerüstet ist, wobei jedes Modul 12, 14 durch die zentrale Verwaltungseinheit in Abhängigkeit von der Konfiguration der Anlage mit Hilfe von Konfigurierungsdaten, die zuvor in einem dieser Einheit zugeordneten Speicher gespeichert wurden, mindestens zum Teil selektiv aktiviert oder inaktiviert wird.

Wie man insbesondere in 2 sieht, besitzt jedes Modul 12 einen Träger 16, der mit mindestens zwei Signalisations- oder Betätigungsorganen ausgerüstet ist, und einen Verbinder 18, der den elektrischen Anschluss des Trägers 16 an die in die Kontrollvorrichtung eingegliederte zentrale Verwaltungseinheit gewährleistet.

Die Signalisations- oder Betätigungsorgane umfassen eine Einheit von Tasten, wie z. B. 20, die es gestatten, die Tätigkeit einer Anzahl von in der Anlage installierten aktiven Elementen gestatten, und eine Anzahl von Leuchtanzeigeorganen (nicht dargestellt), die gestatten, einer Bedienungsperson Informationen zu liefern, die von Fühlern kommen, wie Alarminformationen, oder den Betriebszustand der aktiven Elemente betreffen.

Der Träger 16 besitzt eine Grundplatte 24, die aus einer gedruckten Schaltungsplatte besteht, die mit Stellen für die Montage der Tasten 20 versehen ist, und eine Anzahl von Öffnungen, wie z. B. 25, die den Durchgang einer Signalisations-Elektrolumineszenzdiode gestatten.

Die Grundplatte 16 ist mit einer austauschbaren Maske 26 bedeckt, die es gestattet, je nach der Konfigurierung des Moduls das oder die nicht aktivierten Signalisations- oder Betätigungsorgane zu maskieren und über die aktivierten Organe Auskunft zu geben. In 2 wurde nur eine Maske 26 dargestellt, wobei eine andere Maske weggelassen wurde.

Wie man in den 3 und 4 sieht, ist jede Maske 26 an der gedruckten Schaltungsplatte 24 mit Hilfe eines Rahmens 28 befestigt, der eine opake Umfangszone 29, die an dem Träger 16 angeklebt ist, und eine zentrale Zone 30 aufweist, die aus einem lichtdurchlässigen Werkstoff hergestellt ist und mit einem seitlichen Schlitz 32 für die Einführung der Maske 26 versehen ist.

Jede Maske 30 wird aus einer Gruppe von austauschbaren Masken genommen, die die aktive Seite jedes Moduls in Abhängigkeit von ihrer Konfiguration abdecken.

So besteht die Maske bei den inaktivierten Modulen aus einem Etikett, das allgemein dasselbe Aussehen wie die Umfangszone 29 des Rahmens 18 hat, so dass das Modul im Wesentlichen nicht identifizierbar wird.

Wie man in 2 sieht, besitzt die Maske 30 bei den mindestens teilweise aktivierten Modulen eine oder mehrere Zonen 33 aus transparentem Werkstoff, die den den aktiven Leuchtanzeigeorganen zugeordneten Öffnungen 25 überlagert werden, und mindestens eine elastisch verformbare Zone 34, die ein Tastaturelement bildet und jeder aktivierten Taste 20 überlagert wird, wobei die inaktivierten Signalisations- und/oder Steuerorgane durch einen Maskenbereich abgedeckt sind, der allgemein dasselbe Aussehen wie der Rahmen 28 hat, so dass diese nicht identifizierbar werden.

Außerdem ist jede der Zonen 33 und 34 durch Siebdruck bedruckt, so dass über das oder die aktivierten Organe, Anzeigeleuchten oder Tasten durch Beschriftung in Nähe dieser Zonen mit Angaben, die die Natur des entsprechenden Organs betreffen, Auskunft gegeben wird.

Auf diese Weise ist es also möglich, unter Verwendung der geeigneten Masken die gesamte aktive Seite der Signalisations- und/oder Steuertafel in Abhängigkeit von der Konfigurierung des Überwachungssystems, mit dem eine Anlage ausgerüstet ist, zu konfigurieren.

Jedes Element jedes Moduls ist nämlich je nach den Anforderungen und der Konfigurierung der Anlage selektiv sichtbar gemacht und identifizierbar oder maskierbar.

Die oben beschriebene Erfindung gestattet also eine beträchtliche Verringerung der Herstellungskosten der Signalisations- und/oder Steuertafeln, indem sie die Herstellung eines einzigen Tafelmodells für verschiedene Verwendungstypen gestattet, wobei die Anpassung der Tafel an das Überwachungssystem, für dessen Kontrolle sie bestimmt ist, mit Hilfe der Masken vorgenommen wird, deren Herstellungskosten relativ niedrig sind.


Anspruch[de]
  1. Modul zur Signalisierung und/oder zur Steuerung des Betriebs eines Systems, das eine Anzahl von Fühlern und/oder aktiven Elementen umfasst, umfassend einen Träger (16), der mit mindestens zwei Signalisations- oder Betätigungsorganen (20) bestückt ist, und Mittel (18) zum Anschluss des Trägers (16) an eine zentrale Steuereinheit, die dafür ausgelegt ist, mindestens einen Teil dieser Organe (20) zu aktivieren, wobei dieses Modul umfasst:

    – mindestens eine Maske (26), umfassend:

    – mindestens eine Zone (33) aus einem transparenten Werkstoff und/oder eine elastisch verformbare Zone (34), um über das oder die aktivierten Organe (20) Auskunft zu geben, und

    – mindestens ein opakes Etikett zum Abdecken des oder der nicht aktivierten Organe (20), und

    – Mittel (28) zur Befestigung der Maske an dem Träger.
  2. Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (16) eine Grundplatte (24) aufweist, die mit Stellen für die Montage der Signalisations- oder Betätigungsorgane versehen ist, wobei die Mittel zur Befestigung der Maske einen Rahmen (28) umfassen, der auf der Grundplatte (24) befestigt ist und eine zentrale Zone (30) aufweist, die aus einem transparenten Werkstoff hergestellt ist und mit einem seitlichen Schlitz (32) zur Einführung der Maske (26) versehen ist.
  3. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte aus einer gedruckten Schaltungsplatte (24) besteht, die mindestens eine Betätigungstaste (20) trägt und mit mindestens einer Öffnung (25) für den Durchgang einer Signalisations-Elektrolumineszenzdiode versehen ist.
  4. Modul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske (26) mindestens eine Zone (33) aus einem transparenten Werkstoff, die sich einer dieser Öffnungen (25) überlagert, und/oder mindestens eine elastisch verformbare Zone (34) aufweist, um ein Tastaturelement zu bilden, das sich einer der Betätigungstasten (20) überlagert, wobei jede dieser Zonen mit Angaben versehen ist, die die Natur des Signalisations- oder Betätigungsorgans (20), dem sie zugeordnet sind, betreffen.
  5. Modul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske (26) aus einem Etikett besteht, das allgemein dasselbe Aussehen wie die Umfangszone (29) des Rahmens (28) hat.
  6. Tafel zur Signalisierung und/oder zur Steuerung des Betriebs eines eine Anzahl von Fühlern und/oder aktiven Elementen umfassenden Systems, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzahl von Modulen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
  7. Vorrichtung zur Kontrolle des Betriebs eines Systems zur Überwachung einer Anlage und zur Brandsicherung, umfassend eine zentrale Einheit zur Verwaltung und Steuerung von Betriebsorganen zur Ausführung von Sicherheitsfunktionen und eine Mensch/Maschinen-Schnittstelle, die mit der zentralen Einheit verbunden ist, die die Signalisierung und/oder die Steuerung des Betriebs des Systems gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle aus einer Signalisations- und/oder Steuertafel nach Anspruch 6 besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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