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Dokumentenidentifikation DE10329358A1 03.02.2005
Titel Elektrische/elektronische Einrichtung
Anmelder Insta Elektro GmbH, 58511 Lüdenscheid, DE
Erfinder Wiffel, Peter, Dipl.-Ing., 58239 Schwerte, DE
DE-Anmeldedatum 30.06.2003
DE-Aktenzeichen 10329358
Offenlegungstag 03.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.02.2005
IPC-Hauptklasse H01H 9/00
IPC-Nebenklasse H02G 3/12   H05B 37/02   G01P 13/00   
Zusammenfassung Es wird eine elektrische/elektronische Einrichtung mit zumindest einer als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinheit und zumindest einer als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit vorgeschlagen. Zu dem Zweck, eine elektrische/elektronische Einrichtung zu schaffen, bei der durch die Installation eines einzigen Installationsgerätes sowohl die Funktionen eines Bewegungsmelders als auch die Funktionen eines Schaltgerätes gegebenenfalls mit Dimmfunktionalität realisiert sind und gleichzeitig Störungen bzw. Änderungen an den Designabdeckungen nicht auftreten, damit eine platz- und kostengünstige Installation gegeben ist, ist die als Bewegungsmelder ausgeführte, mit einer Designabdeckung versehene erste Funktionseinheit funktionaler Bestandteil des Betätigungsgliedes der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten elektrischen/elektronischen Einrichtung aus.

Bewegungsmelder solcher elektrischer/elektronischer Einrichtungen sind in der Regel dafür vorgesehen, die Anwesenheit von Menschen in ihrem Erfassungsbereich festzustellen, welche Wärme in Form von Infrarotstrahlung abgeben. Solche Bewegungsmelder weisen üblicherweise einen Signalgeber auf, der Schaltsignale abgibt, um z. B. eine Lichtquelle einzuschalten. Damit eine Lichtquelle erst bei Dämmerung bzw. Dunkelheit eingeschaltet wird, sind solche Bewegungsmelder üblicherweise mit einem Sensorelement zur Erfassung der Umgebungshelligkeit ausgestattet. Ein solcher Bewegungsmelder kann sowohl für den Unterputzeinsatz als auch für den Aufputzeinsatz ausgelegt sein. Dabei ist auch eine Ausführung als Aufsatzgerät möglich, welches bei Anbringung der Designabdeckung einfach auf ein, die zusätzlich notwendigen Funktionselemente enthaltendes Grundgerät aufgesteckt wird. Solche Bewegungsmelder können z.B. herkömmliche Lichtschalter ersetzen, weil diese automatisch die Beleuchtung bei Bewegungserkennung einschalten bzw. nach einer gewissen Zeit wieder ausschalten. Ein entsprechender Bewegungsmelder ist z. B. durch die DE 43 33 707 C2 bekannt geworden.

Schalter in der Gebäudesystemtechnik sind in der Regel dafür vorgesehen, die Ein- und Ausschaltung eines Stromkreises bzw. die Umschaltung von einem auf einen anderen Stromkreis zu bewirken. Bei solchen Schaltern können die unterschiedlichsten Kontaktsysteme Anwendung finden. Die Betätigung solcher Schalter kann z. B. durch Verschwenken, durch Niederdrücken usw. ihres Betätigungsgliedes von einer Ausgangsposition in eine oder mehrere Funktionsstellungen erfolgen, wobei die Funktionsstellungen rastend und/oder tastend ausgeführt sein können. Oftmals sind solche Schalter mit Leuchtmitteln ausgerüstet, damit entweder eine Funktionsanzeige und/oder eine Suchbeleuchtung realisiert werden kann bzw. können. Oftmals sind solche Schalter auch mit einer Dimmeinrichtung kombiniert, die in der Regel dafür vorgesehen ist, den Lichtstrom von Leuchtmitteln angeschlossener Leuchten zu dimmen, d. h. der erzeugte Lichtstrom wird durch die Ansteuerung des zugehörigen Steuergerätes entsprechend der Betätigung des Bedienelementes variiert. Ein solcher Schalter ist z. B. durch die DE 40 00 623 A1 bekannt geworden. Eine Dimmeinrichtung ist z. B. durch die DE 100 39 069 A1 bekannt geworden.

Aus der DE 198 45 960 A1 ist ein Installationssystem bekannt geworden, bei dem eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte, wie z. B. Schalter, Funkempfänger, Dimmer, Bewegungsmelder usw. gegebenenfalls unter zur Hilfenahme eines Bussystems funktional miteinander in Verbindung stehen bzw. kombiniert werden können. Die Bedieneinheiten der Geräte sind durchweg als Aufsatzgeräte ausgeführt und können somit einfach auf ein Grundgerät aufgesteckt, sowie mit entsprechenden Designabdeckungen versehen werden. Bei einer solchen Kombination kann der Bewegungsmelder die Last zwar automatisch, d. h. ausgelöst durch eine Bewegung über sein Schaltelement einschalten, ein manuelles Einschalten der Last ist jedoch nur über eine entsprechend ausgeführte Nebenstelle gezielt möglich. Bei der Verwendung einer Dimmeinrichtung kann die Helligkeit der angeschlossenen Leuchtmittel auch nur über eine entsprechend ausgeführte Nebenstelle reguliert bzw. die gewünschte Grundhelligkeit über eine entsprechende Nebenstelle abgespeichert werden. Das bedeutet, dass neben der Installation des als eigenständiges Gerät ausgeführten Bewegungsmelders zusätzlich die Installation eines ebenfalls als eigenständiges Gerät ausgeführten Schalters bzw. eines Schalters mit Dimmeinrichtung an einem zweiten Platz erforderlich ist. Hierdurch entsteht nicht nur zusätzlicher Installationsaufwand und Platzbedarf, sondern darüber hinaus auch Mehrkosten für die mehrfach zu installierenden Designabdeckungen.

Eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches elektrische/elektronische Einrichtung mit einer ersten als Bewegungsmelder und einer zweiten als Schaltgerät ausgeführten Funktionseinheit ist durch die Bildpreisliste 2003, Seite 14 der Firma PEHA bekannt geworden. Bei dieser elektrischen/elektronischen Einrichtung kann über ein, in die Designabdeckung des Bewegungsmelders integriertes Betätigungsglied ein darunterliegend angeordneter Schalter angesteuert werden. Über diesen Schalter lässt sich ein Dauerlicht für zwei Stunden einschalten. Wird der Schalter innerhalb dieser zwei Stunden nochmals betätigt, wird das Dauerlicht wieder ausgeschaltet. Einerseits ist bei einer solchermaßen ausgeführten elektrischen/elektronischen Einrichtung die Funktionalität der zweiten, als Schaltgerät ausgeführten Funktionseinheit stark eingeschränkt und außerdem macht sich das Betätigungsglied der zweiten Funktionseinheit in der Designabdeckung der als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinheit störend bemerkbar.

Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine elektrische/elektronische Einrichtung zu schaffen, die durch die Installation eines einzigen Installationsgerätes, sowohl die Funktionen eines Bewegungsmelders als auch die Funktionen eines Schaltgerätes gegebenenfalls mit Dimmfunktionalität realisiert, wobei Störungen bzw. Änderungen an den Designabdeckungen nicht auftreten und eine platz- und kostengünstige Installation ermöglicht ist.

Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst. Bei einer solchermaßen ausgebildeten elektrischen/elektronischen Einrichtung ist besonders vorteilhaft, dass bei Beibehaltung der Designabdeckung der als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinrichtung eine großflächige, das übliche Betätigungsschema beibehaltende Auslösung der Funktionen der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit gewährleistet ist. Diese Vorteile ergeben sich auch dann, wenn die zweite Funktionseinheit gegebenenfalls mit Dimmfunktionalitäten ausgerüstet ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand zweier Ausführungsbeispiele sei die Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen:

1: prinziphaft eine elektrische/elektronische Einrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel, räumlich in Explosionsdarstellung;

2: prinziphaft eine elektrische/elektronische Einrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel entsprechend 1, vor dem Zusammenbau am Einsatzort, in Seitenansicht;

3: prinziphaft eine elektrische/elektronische Einrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel, entsprechend 1 nach dem Zusammenbau am Einsatzort, in Seitenansicht;

4: durch Pfeile verdeutlicht die manuellen Betätigungs- bzw. Funktionsmöglichkeiten der elektrischen/elektronischen Einrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel;

5: prinziphaft eine elektrische/elektronische Einrichtung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel.

Gleichartige Bauteile sind mit ein und denselben Bezugsziffern versehen.

Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht eine solche elektrische/elektronische Einrichtung im wesentlichen aus einer als Bewegungsmelder ausgebildeten ersten Funktionseinheit 1, die funktional mit dem Betätigungsglied einer als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit 2 in Verbindung steht. Die erste Funktionseinheit 1 besteht im wesentlichen aus einer Designabdeckung 3 mit Optik 4 und einer Leiterplatte 5 auf der eine Sensoranordnung 6 mit Spiegel 7 zur Erfassung der Wärmestrahlung, ein Sensorelement 8 zur Erfassung der Umgebungshelligkeit, sowie eine – der Einfachheit halber nicht dargestellte – erste Schaltungsanordnung vorhanden sind. Die nicht dem Betätigungsglied zugeordneten Funktionselemente der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit 2 sind in einem einzigen, zur Unterputzmontage vorgesehenen Gehäuse 9 untergebracht. Außerdem weißt die elektrische/elektronische Einrichtung noch eine am Gehäuse 9 befestigte Tragplatte 10 und einen Designrahmen 11 auf.

Wie insbesondere aus 1 und 2 hervorgeht, ist die elektrische/elektronische Einrichtung als Aufsatzgerät ausgeführt, welches in drei Baugruppen gegliedert ist. Die erste Baugruppe besteht dabei im wesentlichen aus einer zum Betätigungsglied der zweiten Funktionseinheit 2 gehörigen Zwischenplatte 12, die die zur manuellen Betätigung herangezogene Leiterplatte 5 der ersten Funktionseinheit 1 verstellbar aufnimmt und an der über vier angeformte, mit einem Langloch versehene Befestigungsösen 13 die Designabdeckung 3 über entsprechend angeformte Rastnasen 14 verstellbar gehalten ist. Die Optik 4 ist über angeformte Haltelaschen 15 an der Leiterplatte 5 festgelegt, die mit entsprechend ausgebildeten Rastlaschen 16 versehen ist. Die erste Baugruppe repräsentiert damit den Aufsatz mit Bewegungsmelder, bzw. das Betätigungsglied der zweiten Funktionseinheit 2.

Die zweite Baugruppe ist durch den Designrahmen 11 gebildet.

Die dritte Baugruppe besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse 9 der zweiten Funktionseinheit 2 mit den darin untergebrachten, zur Realisierung der gewünschten Funktionen notwendigen Funktionselementen, die der Einfachheit halber nicht dargestellt sind. Außerdem zählt zur dritten Baugruppe die am Gehäuse 9 festgelegte Tragplatte 10 und gegebenenfalls daran gehaltene Befestigungshaken 17. Die dritte Baugruppe repräsentiert damit das Grundgerät.

Im Gehäuse 9 des Grundgerätes bzw. der zweiten Funktionseinheit 2 ist zusätzlich zu den üblichen Funktionselementen eines Schaltgerätes eine Dimmeinrichtung untergebracht, um den Lichtstrom angeschlossener Leuchtmittel bedarfs- bzw. wunschgerecht einstellen zu können. Auch ist zusätzlich ein Busankoppler vorgesehen, um die elektrische/elektronische Einrichtung auf einfache Art und Weise an ein Bussystem der Gebäudesystemtechnik anschließen zu können.

Wie des weiteren insbesondere aus 1 hervorgeht, ist die Zwischenplatte 12 mit vier als Domschaltkontakten ausgebildeten elektrischen Schaltelementen 18 bestückt. Diese arbeiten mit Kontaktflächen, einer der Einfachheit halber nicht dargestellten, auf der Rückseite der Leiterplatte 5 vorhandenen zweiten Schaltungsanordnung zusammen. Von der ersten und der zweiten Schaltungsanordnung ausgehend, stellt eine flexible Leitung 19 eine Verbindung zu einer Hilfsleiterplatte 20 her, die mit mehreren Steckkontaktelementen versehen ist. Die Steckkontaktelemente bilden zusammen mit einem an die Unterseite der Zwischenplatte 12 angeformten Steckvorsatz eine Steckverbindung 21. Durch an den Boden der Zwischenplatte 12 angeformte Haltenasen 22 wird die Hilfsleiterplatte 22 von der Zwischenplatte 12 ortsfest aufgenommen. Die Steckverbindung 21 ist zum Zusammenwirken mit einer entsprechend ausgeführten Kupplung 23 der zweiten Funktionseinheit 2 vorgesehen. Somit ist auf einfache Art und Weise sowohl eine elektrische als auch eine datentechnische Verbindung zwischen der ersten Funktionseinheit 1 und der zweiten Funktionseinheit 2 herstellbar. Vier Halteklammern 24, die in vier Halteöffnungen 25 der Tragplatte 10 eingreifen, sorgen neben der Steckverbindung 21 im Zusammenspiel mit der Kupplung 23 für eine weitere mechanische Halterung der ersten Funktionseinheit 1 an der zweiten Funktionseinheit 2.

Wie insbesondere aus 1 und 4 hervorgeht, wird das Betätigungsglied der zweiten Funktionseinheit 2 aus der Zwischenplatte 12 und der Designabdeckung 3 unter Zwischenschaltung der Leiterplatte 5 gebildet und ist als kombinierte Druck-Wipptaste ausgebildet. Wie deutlich, insbesondere aus 4 hervorgeht, bestehen drei verschiedene Möglichkeiten der manuellen Betätigung der zweiten Funktionseinheit 2 eingeleitet über die Designabdeckung 3 der ersten Funktionseinheit 1.

Wird z. B. die untere Griffleiste 26 der Designabdeckung 3 mit einem Finger beaufschlagt, so erfolgt dadurch ein Verschwenken der Designabdeckung 3 im Uhrzeigersinn und durch die mitverschwenkende Leiterplatte 5 eine Betätigung der beiden unteren elektrischen Schaltelemente 18. Dies führt je nach Betätigungslänge zum Ausschalten, zum Nachtriggern der eingestellten Nachlaufzeit oder zum Abdimmen der angeschlossenen Leuchtmittel.

Wird z. B. die obere Griffleiste 27 der Designabdeckung 3 mit einem Finger beaufschlagt, so erfolgt dadurch ein Verschwenken der Designabdeckung 3 gegen den Uhrzeigersinn und durch die mitverschwenkende Leiterplatte 5 eine Betätigung der beiden oberen elektrischen Schaltelemente 18. Dies führt je nach Betätigungslänge zum Einschalten, zum Nachtriggern der eingestellten Nachlaufzeit oder zum Aufdimmen der angeschlossenen Leuchtmittel.

Wird z. B. die untere Griffleiste 26 und die obere Griffleiste 27 der Designabdeckung 3 gleichzeitig beaufschlagt, so erfolgt dadurch ein Niederdrücken der gesamten Designabdeckung 3 und über die mitverstellte Leiterplatte 5 eine Betätigung der vier elektrischen Schaltelemente 18. Dies führt je nach Betätigungslänge zum Einschalten oder zum Nachtriggern der eingestellten Nachlaufzeit. Zudem kann durch diesen Vorgang z. B. ein vorher eingestellter Helligkeitswert der angeschlossenen Leuchtmittel abgespeichert werden, hierzu ist eine Mindestbetätigungsdauer von drei Sekunden notwendig. Bei jedem durch den Bewegungsmelder hervorgerufenen Schaltvorgang werden dann die angeschlossenen Leuchtmittel automatisch wieder mit diesem abgespeicherten Helligkeitswert eingeschaltet.

Wie insbesondere aus 5 hervorgeht, ist die als Bewegungsmelder ausgeführte erste Funktionseinheit 1 Bestandteil des als Wipptaste ausgeführten Betätigungsgliedes der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit 2. Das Schaltgerät ist als tastend zu betätigender Wippschalter ausgeführt, dessen Betätigungsglied ausgehend von einer neutralen Mittenstellung in zwei Richtungen verschwenkbar gelagert ist. Ausgehend von der neutralen Mittenstellung ist das Betätigungsglied also tastend in zwei Funktionsstellungen zu verschwenken. Die Designabdeckung 3 mit ihren beiden Griffleisten 26, 27 bildet dabei die Betätigungsoberfläche des Betätigungsgliedes. In der neutralen Mittenstellung arbeitet die als Bewegungsmelder ausgeführte erste Funktionseinheit 1 üblich wie ein Bewegungsmelder. Durch eine – der Einfachheit halber nicht dargestellte – interne Verschaltung steht die erste Funktionseinheit 1 mit der als Wippenschalter ausgeführten zweiten Funktionseinheit 2 sowohl datentechnisch, als auch elektrisch in Verbindung, so dass die zuverlässige Realisierung der vorgesehenen bzw. gewünschten Funktionen sichergestellt ist.

Wird z. B. die untere Griffleiste 26 der Designabdeckung 3 mit einem Finger beaufschlagt, so erfolgt dadurch ein Verschwenken des Betätigungsgliedes der zweiten Funktionseinheit 2 im Uhrzeigersinn und gleichzeitig eine Betätigung der dieser Bewegungsrichtung zugehörigen Schaltelemente. Dies führt zum manuellen Ausschalten oder zum Nachtriggern der eingestellten Nachlaufzeit der angeschlossenen Leuchtmittel.

Wird z. B. die obere Griffleiste 27 der Designabdeckung 3 mit einem Finger beaufschlagt, so erfolgt dadurch ein Verschwenken des Betätigungsgliedes der zweiten Funktionseinheit 2 entgegen dem Uhrzeigersinn und gleichzeitig eine Betätigung der dieser Betätigungsrichtung zugehörigen Schaltelemente. Dies führt zum manuellen Einschalten oder zum Nachtriggern der eingestellten Nachlaufzeit der angeschlossenen Leuchtmittel.

Durch die manuelle Betätigung werden also die durch den Bewegungsmelder vorgegebenen Funktionen nach festgelegten Regeln übersteuert. Der Bewegungsmelder an und für sich arbeitet wie allgemein bekannt, indem eine Lichtquelle automatisch für einen voreingestellten Zeitraum eingeschaltet wird, befindet sich eine Person im Erfassungsfeld. Nach dem Verstreichen eines bestimmten Zeitraumes, z. B. nach 30 Minuten, wird zumindest die manuelle Funktion "Ausschalten" jedoch wieder von der als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinheit übersteuert. Der Bewegungsmelder arbeitet nun wieder wie allgemein üblich.

Auf einfache Art und Weise sind somit sowohl die Funktionen eines Bewegungsmelders als auch die Funktionen eines Schaltgerätes gegebenenfalls mit Dimmfunktionalität realisiert, wobei Störungen bzw. Änderungen an den Designabdeckungen nicht auftreten und eine platz- und kostengünstige Installation erreicht ist. Bei Beibehaltung der Designabdeckung 3 des der als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinrichtung 1 ist eine großflächige, das übliche Betätigungsschema verwendende manuelle Auslösung der Funktionen der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit 2 vorteilhaft realisiert, wobei sich diese Vorteile ohne weiteres auch für die Dimmfunktionalitäten der zweiten Funktionseinheit 2 ergeben.


Anspruch[de]
  1. Elektrische/Elektronische Einrichtung mit zumindest einer als Bewegungsmelder ausgeführten ersten Funktionseinheit und zumindest einer als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die als Bewegungsmelder ausgeführte mit einer Designabdeckung (3) versehene erste Funktionseinheit (1) funktionaler Bestandteil des Betätigungsgliedes der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) ist.
  2. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Schaltgerät ausgeführte zweite Funktionseinheit (2) mehrere elektrische Schaltelemente (18) aufweist.
  3. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (9) der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) zusätzlich zumindest eine mit dieser in Wirkverbindung stehende Dimmeinrichtung untergebracht ist.
  4. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (9) der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) zusätzlich zumindest ein mit dieser in Wirkverbindung stehender Busankoppler untergebracht ist.
  5. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (9) der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) zusätzlich zumindest ein mit dieser in Wirkverbindung stehendes erstes Funkmodul untergebracht ist.
  6. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Betätigungsglied der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) als Drucktaste ausgeführt ist.
  7. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Betätigungsglied der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) als in zumindest eine Richtung verschwenkbare Wipptaste ausgeführt ist.
  8. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Betätigungsglied der als Schaltgerät ausgeführten zweiten Funktionseinheit (2) als kombinierte Druck-Wipptaste ausgeführt ist.
  9. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Bewegungsmelder ausgeführte erste Funktionseinheit (1) zumindest datentechnisch mit den Funktionselementen der zweiten Funktionseinheit (2) in Verbindung steht.
  10. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die als Bewegungsmelder ausgeführte erste Funktionseinheit (1) zumindest elektrisch mit den Funktionselementen der zweiten Funktionseinheit (2) in Verbindung steht.
  11. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die als Bewegungsmelder ausgeführte erste Funktionseinheit (1) zumindest ein zweites Funkmodul umfasst.
  12. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine elektrische und/oder datentechnische Verbindung zwischen der ersten Funktionseinheit (1) und der zweiten Funktionseinheit (2) durch zumindest eine flexible Leitung (19) hergestellt ist.
  13. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine elektrische und/oder datentechnische Verbindung zwischen der ersten Funktionseinheit (1) und der zweiten Funktionseinheit (2) durch zumindest eine Steckverbindung (21) hergestellt ist.
  14. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine datentechnische Verbindung zwischen der ersten Funktionseinheit (1) und der zweiten Funktionseinheit (2) durch zumindest eine Funkstrecke hergestellt ist.
  15. Elektrische/Elektronische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der zur zweiten Funktionseinheit (2) gehörigen Funktionselemente auf einer zum Betätigungsglied gehörigen Zwischenplatte (12) angeordnet sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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