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Dokumentenidentifikation DE10331272A1 10.02.2005
Titel Vorrichtung und Verfahren zum Behandeln einer Substanz mit UV-Strahlung
Anmelder STEAG HamaTech AG, 75447 Sternenfels, DE
Erfinder Hupp, Alexander, 75056 Sulzfeld, DE;
Michels, Frank, Dr., 75438 Knittlingen, DE
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 10.07.2003
DE-Aktenzeichen 10331272
Offenlegungstag 10.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2005
IPC-Hauptklasse G21K 5/04
IPC-Nebenklasse G21K 5/00   B29C 59/16   
Zusammenfassung Um bei langer Lebensdauer der Strahlungsquellen eine gute Behandlung mit UV-Strahlung zu ermöglichen, sieht die Erfindung eine Vorrichtung zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung mit einer Vielzahl von UV-Strahlungsquellen vor. Die Vielzahl von Strahlungsquellen weist wenigstens zwei unterschiedliche LEDs auf, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren. Ferner ist ein Verfahren zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung angegeben. Bei dem Verfahren wird eine auf UV-Strahlung ansprechende Substanz im Strahlungsbereich einer Vielzahl von UV-Strahlungsquellen, die wenigstens zwei unterschiedliche LEDs aufweist, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren, angeordnet, und die Vielzahl von UV-Strahlungsquellen wird zum Erzeugen einer UV-Strahlung mit einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration angesteuert.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers mit UV-Strahlung.

Es ist in der Technik bekannt, mit UV-Strahlung aushärtbare Kleber bei der Herstellung optischer Datenträger, wie beispielsweise DVDs einzusetzen. Der Kleber wird beispielsweise verwendet, um zwei DVD-Substrathälften miteinander zu verkleben. Dabei wird der Kleber, beispielsweise mit einem bekannten Spinverfahren zwischen den beiden DVD-Substraten verteilt, und anschließend werden die DVD-Hälften zusammengefügt. Für eine rasche Aushärtung des Klebers wird dieser anschließend einer UV-Strahlung ausgesetzt.

Für die Erzeugung der UV-Strahlung ist es bekannt, dotierte Quecksilberstrahler einzusetzen. Derartige Strahler haben jedoch eine begrenzte Lebensdauer von beispielsweise 1.000 bis 1.500 Stunden und sie erzeugen neben der UV-Strahlung auch Infrarotstrahlung, die sich jedoch bei der Aushärtung negativ auf die DVD-Qualität auswirkt.

Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, die bzw. das bei langer Lebensdauer der Strahlungsquellen eine gute Behandlung mit UV-Strahlung ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung zum Behandeln von Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung mit einer Vielzahl von UV-Strahlungsquellen dadurch gelöst, dass die Vielzahl von Strahlungsquellen wenigstens zwei unterschiedliche LED's aufweist, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren. LEDs haben gegenüber Quecksilberstrahlern eine deutlich längere Lebensdauer. Darüber hinaus besitzen die LEDs ein sehr enges Lichtspektrum, so dass die Erzeugung von Infrarotstrahlung, welche sich beispielsweise negativ auf die Qualität der DVD auswirkt, vermieden werden kann. Dieser Vorteil eines engen Lichtspektrums besitzt jedoch auch den Nachteil, dass eine einzelne LED nicht in der Lage ist, sowohl UV-A-/UV-B- als auch UV-C-Licht zu erzeugen. Durch den Einsatz wenigstens zweier unterschiedlicher LEDs lässt sich jedoch ein Lichtspektrum erzeugen, das beispielweise UV-A-/B- und/oder C-Licht enthält.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind wenigstens zwei Gruppen von LEDs vorgesehen, wobei die LEDs innerhalb einer Gruppe jeweils im Wesentlichen dieselbe UV-Strahlung erzeugen, die sich von der durch die LEDs der anderen Gruppe erzeugten UV-Strahlung unterscheidet. Durch das Vorsehen unterschiedlicher Gruppen können größere Flächen mit UV-Strahlung bestrahlt werden und darüber hinaus kann die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration durch die Anzahl der LEDs innerhalb jeder Gruppe eingestellt werden. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind wenigstens drei unterschiedliche LEDs bzw. drei Gruppen von LEDs vorgesehen, wobei die unterschiedlichen LEDs vorzugsweise UV-A-, UV-B- bzw. UV-C-Strahlung erzeugen. Hierdurch kann ein im Wesentlichen vollständiges UV-Spektrum erzeugt werden.

Durch die unterschiedlichen LEDs ist es möglich, dass die durch sie erzeugte Strahlung derart eingestellt wird, dass sie einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder Konzentration entspricht. Dabei ist es insbesondere möglich, die Strahlung derart einzustellen, dass die durch die LEDs erzeugte Strahlung im Wesentlichen der UV-Lichtzusammensetzung und/oder Konzentration eines dotierten Quecksilberstrahlers entspricht. Dies hat den Vorteil, dass bisher verwendete Materialien, beispielsweise UV-Kleber bei der DVD-Herstellung auch in Kombination mit der neuen Vorrichtung verwendet werden können.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die durch die LEDs erzeugte Gesamtstrahlung wenigstens in einem Teilbereich der Vorrichtung einen UV-A-Anteil zwischen 67% und 77%, einen UV-B-Anteil zwischen 13% und 23% und einen UV-C-Anteil zwischen 5% und 15 % auf. Insbesondere liegen die jeweiligen Werte bei ungefähr 72% (UV-A), 18% (UV-B) und 10% (UV-C).

Vorteilhafterweise ist die UV-Lichtzusammensetzung und/oder Konzentration räumlich über das Substrat hinweg unterschiedlich. Hierdurch können lokal gezielt unterschiedliche Behandlungsbedingungen geschaffen werden. Dabei weist die UV-Lichtzusammensetzung und/oder Konzentration lokal, insbesondere in einem Randbereich des Substrats, einen höheren UV-C-Anteil auf. Dies ist insbesondere bei der Aushärtung von UV-Klebern zweckmäßig, um durch Anhäufung von UV-C-Licht eine verbesserte Randtrocknung zu erreichen.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die UV-Lichtzusammensetzung und/oder Konzentration durch die jeweilige Anzahl und/oder die räumliche Anordnung der unterschiedlichen LEDs voreingestellt. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Ansteuervorrichtung zum Ansteuern von einzelnen LEDs oder Gruppen von LEDs vorgesehen, wobei die einzelne oder gruppenweise Ansteuerung eine Veränderung der UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration während eines Behandlungsvorgangs und/oder räumlich über die zu behandelnde Substanz hinweg ermöglicht.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch bei einem Verfahren zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung, mit folgenden Schritten gelöst: Anordnen einer auf UV-Licht ansprechenden Substanz im Strahlungsbereich einer Vielzahl von Strahlungsquellen, die wenigstens zwei unterschiedliche LEDs aufweist, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren; Ansteuern der Vielzahl von UV-Strahlungsquellen, zum Erzeugen einer UV-Strahlung mit einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration. Bei diesem Verfahren ergeben sich die schon oben unter Bezugnahme auf die Vorrichtung genannten Vorteile. Vorzugsweise sind wenigstens zwei Gruppen von LEDs vorgesehen, wobei die LEDs innerhalb einer Gruppe jeweils im Wesentlichen dieselbe UV-Strahlung emittieren, die sich von der durch die LEDs der anderen Gruppe emittierten UV-Strahlung unterscheidet. Um ein im Wesentlichen vollständiges UV-Lichtspektrum zu erzeugen, sind vorzugsweise wenigstens drei unterschiedliche LEDs bzw. drei Gruppen von LEDs vorgesehen.

Um die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration flexibel verändern zu können, werden die LEDs vorzugsweise einzeln oder in Gruppen angesteuert. Vorzugsweise wird die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs bzw. der Gruppen von LEDs eingestellt.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration über die Behandlungsdauer hinweg verändert, um jeweils auf die optimale Behandlungsbedingungen vorzusehen. Vorzugsweise wird die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration räumlich über das Substrat hinweg verändert, um beispielsweise Randeffekte auszugleichen. Insbesondere besitzt die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration lokal, insbesondere in einem Randbereich des Substrats, einen höheren UV-C-Anteil auf.

Um die Ansteuerung der LEDs zu vereinfachen, ist die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration wenigstens teilweise durch die Anzahl und/oder räumliche Anordnung der unterschiedlichen LEDs voreingesetllt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere geeignet für das Aushärten eines mit UV-Strahlung aushärtbaren Klebers (der im Nachfolgenden als UV-Kleber bezeichnet wird), der zwischen zwei Teilen eines Gegenstandes angeordnet ist, wobei wenigstens ein zu den UV-Strahlungsquellen weisender Teil des Gegenstandes für die UV-Strahlung im Wesentlichen transparent ist. Vorzugsweise ist der UV-Kleber zwischen zwei Halbseiten eines optischen Datenträgers angeordnet.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert; in den Zeichnungen zeigt

1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aushärten eines UV-Klebers;

2 eine schematische Ansicht von unten auf einen, die UV-Strahlungsquellen tragenden Kopf der Vorrichtung gemäß 1;

3 eine vergrößerte Detailansicht eines optischen Datenträgers mit einer dazwischen befindlichen Schicht eines UV-Klebers.

1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung 1 zum Aushärten eines Klebers 3, der zwischen zwei Halbseiten 5, 6 eines optischen Datenträgers 7 angeordnet ist. Der Aufbau des optischen Datenträgers ist am Besten in 3 zu erkennen, die einen vergrößerten Teilschnitt eines optischen Datenträgers 7 zeigt. Wenn es sich bei dem Datenträger 7 beispielsweise um eine DVD handelt, weisen die Substrate 5, 6 jeweils eine zu dem Kleber 3 weisende Datenschicht auf, die in bekannter Weise hergestellt ist. Die Kleberschicht 3 kann auf beliebige Weise zwischen den Substrathälften 5, 6 ausgebildet werden. Beispielsweise ist es möglich, die Kleberschicht 3 mittels eines Spinverfahrens auszubilden. Natürlich ist es auch möglich, die Kleberschicht 3 beispielsweise in Form einer Folie mit einem Laminiervorgang auf eine der Substrathäflten aufzubringen, um die Substrathälften nachfolgend zusammenzubringen. Die Kleberschicht 3 ist ein durch UV-Strahlung aushärtbarer Kleber, der nachfolgend als UV-Kleber bezeichnet wird.

Wie in 1 zu erkennen ist, ist der optische Datenträger 7 auf einer Auflage 9 aufgenommen, die einen Zentrierstift 11 aufweist, der in ein nicht dargestelltes Innenloch des optischen Datenträgers 7 eingeführt ist.

Die Vorrichtung 1 weist ferner einen Kopf 15 auf, der eine Vielzahl von UV-Strahlungsquellen in der Form von LEDs trägt. 2 zeigt eine Ansicht von unten auf den Kopf 15 mit einer beispielhaften Anordnung von LEDs 20. Die LEDs 20 sind entsprechend der Geometrie einer DVD jeweils auf imaginären, konzentrisch zueinander angeordneten Kreisen angeordnet, wobei die Kreise andeutungsweise mit einer punktierten Linie dargestellt sind. Ein Mittelpunkt der konzentrischen Kreise fällt vorzugsweise mit einem Mittelpunkt des Zentrierstifts 11 der Auflage 9 zusammen.

Obwohl dies in 2 nicht zu erkennen ist, sind insgesamt drei Gruppen von LEDs 20 vorgesehen, wobei die LEDs innerhalb einer Gruppe jeweils im Wesentlichen dieselbe UV-Strahlung emittieren, die sich von der durch die LEDs der anderen Gruppe emittierten UV-Strahlung unterscheidet. Konkret ist eine Gruppe von LEDs vorgesehen, die jeweils eine UV-A-Strahlung erzeugen, eine Gruppe von LEDs, die jeweils eine UV-B-Strahlung erzeugen und eine Gruppe von LEDs 20, die jeweils eine UV-C-Strahlung erzeugen. Dabei sind die LEDs 20 der unterschiedlichen Gruppen derart zueinander angeordnet, dass sie in einer Ebene der Kleberschicht 3 eine Strahlung mit einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration erzeugen. Die vorbestimmte UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration ist über die Kleberschicht 3 hinweg im Wesentlichen gleichmäßig, wobei jedoch in dem Randbereich des Klebers der Anteil der UV-C-Strahlung größer ist.

Dieser Anstieg der UV-C-Strahlung im Randbereich kann durch die räumliche Anordnung der LEDs erreicht werden, oder durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs.

Die durch die LEDs erzeugte Strahlung im Bereich der Kleberschicht 3 entspricht im Wesentlichen der UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration eines Quecksilberstrahlers.

Durch eine entsprechende Anzahl von LEDs in jeder der Gruppen und eine entsprechende geometrische Anordnung beträgt die Gesamtstrahlung der LEDs im Bereich der Kleberschicht 3 einen UV-A-Anteil zwischen 67% und 77%, einen UV-B-Anteil zwischen 13% und 23% und einen UV-C-Anteil zwischen 5% und 15%. Vorzugsweise beträgt der UV-A-Anteil ungefähr 72%, der UV-B-Anteil ungefähr 18% und der UV-C-Anteil ungefähr 10%, wobei insbesondere im Randbereich der Kleberschicht 3 hiervon abweichende Werte denkbar sind.

Natürlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor angegebenen Bereiche beschränkt. Diese Bereiche sind jedoch insbesondere in Verbindung mit bisher verwendeten UV-Klebern, die gut auf eine derartige UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration ansprechen, geeignet. Bei der Entwicklung neuer UV-Kleber oder anderer auf UV-Licht ansprechende Substanzen kann das UV-Lichtspektrum in entsprechender Weise verändert und für die jeweilige Substanz optimiert werden.

Obwohl 2 eine beispielhafte räumliche Anordnung der LEDs zeigt, ist die vorliegende Erfindung natürlich nicht auf die konkret dargestellte Anordnung beschränkt. Vielmehr kann eine beliebige geeignete Anordnung der LEDs 20 vorgesehen werden, die eine gewünschte UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration in einer Behandlungsebene, wie beispielsweise der Kleberschicht 3 erzeugt.

Die Vorrichtung 1 weist eine nicht näher dargestellte Ansteuervorrichtung für die LEDs 20 auf. Die Ansteuervorrichtung ist so ausgelegt, dass sie einzelne LEDs oder Gruppen von LEDs ansteuern kann. Durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs lässt sich die UV-Lichtzusammensetzung und/oder – konzentration zeitlich über einen Behandlungsvorgang hinweg verändern, um die Behandlung zu optimieren. Darüber hinaus ist es möglich, die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration räumlich über die Kleberschicht 3 hinweg zu verändern. So ist es beispielsweise möglich, trotz einer gleichmäßigen Verteilung der unterschiedlichen LEDs 20 im Kopf 15 unterschiedliche UV-Lichtzusammensetzungs und/oder -konzentrationsprofile zu erzeugen.

Die Erfindung wurde zuvor anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung beschrieben, ohne auf das konkret dargestellte Ausführungs- beispiel, das sich auf die Aushärtung eines UV-Klebers bezieht, beschränkt zu sein. Insbesondere ist es auch möglich, statt drei unterschiedlicher LEDs nur zwei unterschiedliche LEDs vorzusehen, sofern die zu behandelnde Substanz für eine erfolgreiche Behandlung nur zwei Komponenten des UV-Lichtspektrums benötigt. Darüber hinaus kann natürlich auch eine andere Anordnung der LEDs 20 sowie eine andere Anzahl von LEDs vorgesehen sein. Wesentlich ist, wenigstens zwei unterschiedliche LEDs vorzusehen, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren, die eine gewünschte UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration ermöglichen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung mit einer Vielzahl von UV-Strahlungsquellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von Strahlungsquellen wenigstens zwei unterschiedliche LEDs aufweist, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Gruppen von LEDs vorgesehen sind, wobei die LEDs innerhalb einer Gruppe jeweils im Wesentlichen dieselbe UV-Strahlung emittieren, die sich von der durch die LEDs der anderen Gruppe emittierten UV-Strahlung unterscheidet.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei unterschiedliche LEDs bzw. drei Gruppen von LEDs vorgesehen sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs UV-A-, UV-B- bzw. UV-C-Strahlung erzeugen.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die unterschiedlichen LEDs erzeugte Strahlung einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration entspricht.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die LEDs erzeugte Strahlung im wesentlichen der UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration eines dotierten Quecksilberstrahlers entspricht.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die LEDs erzeugte Gesamtstrahlung wenigstens in einem Teilbereich der Vorrichtung einen UV-A-Anteil zwischen 67% und 77%, einen UV-B-Anteil zwischen 13% und 23%, und einen UV-C-Anteil zwischen 5% und 15% aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die LEDs erzeugte Gesamtstrahlung wenigstens in einem Teilbereich der Vorrichtung einen UV-A-Anteil von ungefähr 72%, einen UV-B-Anteil von ungefähr 18%, und einen UV-C-Anteil von ungefähr 10%, aufweist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration räumlich über die zu behandelnde Substanz hinweg unterschiedlich ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration lokal, insbesondere in einem Randbereich der Substanz, einen höheren UV-C-Anteil aufweist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration durch die räumliche Anordnung der LEDs voreingestellt ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ansteuervorrichtung zum Ansteuern von einzelnen LEDs oder Gruppen von LEDs.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs bzw. der Gruppen von LEDs veränderbar ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lokale UV-Lichtzusammensetzung und/oder – konzentration durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs bzw. der Gruppen von LEDs veränderbar ist.
  15. Verfahren zum Behandeln einer Substanz, insbesondere zum Aushärten eines Klebers, mit UV-Strahlung, mit folgenden Schritten:

    – Anordnen einer auf UV-Strahlung ansprechenden Substanz im Strahlungsbereich einer Vielzahl von UV-Strahlungsquellen, die wenigstens zwei unterschiedliche LEDs aufweist, die unterschiedliche UV-Strahlung emittieren;

    – Ansteuern der Vielzahl von UV-Strahlungsquellen, zum Erzeugen einer UV-Strahlung mit einer vorbestimmten UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Gruppen von LEDs vorgesehen sind, wobei die LEDs innerhalb einer Gruppe jeweils im Wesentlichen dieselbe UV-Strahlung emittieren, die sich von der durch die LEDs der anderen Gruppe emittierten UV-Strahlung unterscheidet.
  17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei unterschiedliche LEDs bzw. drei Gruppen von LEDs vorgesehen sind.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, das die LEDs einzeln oder in Gruppen angesteuert werden.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration durch eine entsprechende Ansteuerung der LEDs bzw. der Gruppen von LEDs eingestellt wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration über die Behandlungsdauer hinweg verändert wird.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration räumlich über die zu behandelnde Substanz hinweg verändert wird.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration lokal, insbesondere in einem Randbereich der Substanz, einen höheren UV-C-Anteil aufweist.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtzusammensetzung und/oder -konzentration wenigstens teilweise durch die räumliche Anordnung der LEDs vorgegeben ist.
  24. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz ein mit UV-Strahlung aushärtbarer Kleber ist, der zwischen zwei Teilen eines Gegenstandes angeordnet ist, wobei wenigsten ein zu den UV-Strahlungsquellen weisender Teil des Gegenstandes für die UV-Strahlung im Wesentlichen transparent ist.
  25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der mit UV-Strahlung aushärtbare Kleber zwischen zwei Halbseiten eines optischen Datenträgers angeordnet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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