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Dokumentenidentifikation DE202004017964U1 10.02.2005
Titel Luftpumpe
Anmelder Wang, Wei-Chi, Tainan, TW
Vertreter GRAMM, LINS & PARTNER GbR, 38122 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 202004017964
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.02.2005
Registration date 05.01.2005
Application date from patent application 18.11.2004
IPC-Hauptklasse F04B 39/12

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Luftpumpe und insbesondere eine Luftpumpe, die ein aus zwei Halbschalen konstruiertes Gehäuse, eine zylindrische Kolbenhülse, einen Motor, einen an den Motor angeschlossenen Zahnradsatz, einen Kolben und ein Luftausführungsventil umfasst, wobei die Luftpumpe aufgrund ihrer Konstruktion die Erfordernisse, einen Gegenstand leise und effektiv aufzublasen, gewährleisten kann.

Wenn ein Benutzer bislang versuchte, einen aufblasbaren Gegenstand (wie z.B. eine Luftmatratze, ein Luftkissen u.a.) aufzublasen, war eine Luftpumpe erforderlich, um Luft in den Gegenstand einzupumpen. Im Allgemeinen umfasst eine herkömmliche Luftpumpe ein Gehäuse, eine Kolbenhülse, einen Motor, einen an den Motor angeschlossenen Zahnradsatz, einen Kolben und ein Luftausführungsventil. Die zylindrische Kolbenhülse ist einfach und direkt in das Gehäuse eingesetzt und eingebaut, wodurch die Luftpumpe beim Betrieb häufig ein lautes Geräusch macht. Um eine bessere Leistung des Kolbens zu gewährleisten, weist die Kolbenhülse der Luftpumpe eine ziemlich dick ausgebildete Wandung auf, wodurch die Produktionskosten der Luftpumpe relativ erhöht werden.

Um die oben beschriebenen Mängel zu beseitigen, schlägt die vorliegende Erfindung eine verbesserte elektrische Luftpumpe vor.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Luftpumpe zu schaffen, welche ein aus zwei Halbschalen konstruiertes Gehäuse, eine zylindrische Kolbenhülse, einen Motor, einen an den Motor angeschlossenen Zahnradsatz, einen Kolben und ein Luftausführungsventil umfasst, wobei die Luftpumpe aufgrund ihrer Konstruktion die Erfordernisse, einen Gegenstand leise und effektiv aufzublasen, gewährleisten kann.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen im Einzelnen:

1 – eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Luftpumpe;

2 – einen teilweisen Querschnitt der erfindungsgemäßen Luftpumpe aus 1;

3 – eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Luftpumpe aus 1; und

4 – eine andere Seitenansicht der erfindungsgemäßen Luftpumpe.

Zunächst wird auf die 1 bis 3 Bezug genommen. Wie aus den Figuren zu ersehen ist, ist eine erfindungsgemäße Luftpumpe 10 dargestellt, die ein Gehäuse 11, eine zylindrische Kolbenhülse 17, einen Motor 30, einen an den Motor 30 angeschlossenen Zahnradsatz 40, einen Kolben 50 und ein Luftausführungsventil 60 umfasst, wobei die Luftpumpe 10 aufgrund ihrer Konstruktion die Erfordernisse, einen Gegenstand leise und effektiv aufzublasen, gewährleisten kann.

Das Gehäuse 11 ist aus zwei Halbschalen 111, 112 konstruiert. Das Gehäuse 11 weist einen Hohlraum 12, ein Fixierende 13, ein am Fixierende 13 definiertes Passungsloch 14, einen am Passungsloch definierten Fixierrand 15, mehrere am Fixierende 13 definierte Fixierbohrungen 16, ein Luftloch 18 und ein der Welle 31 des Motors 30 entsprechendes Durchloch 19 auf, wobei das Passungsloch 14 zum Einbauen der Kolbenhülse 17 vorgesehen ist. Mit Bezug auf die 4 ist das Luftloch 18 an der Halbschale 111 angebracht. In dieser Ausführungsform weist das Luftloch 18 vier schmale Kerben 181 und vier Einsenkungen 182 auf, die um das Durchloch 19 herum ausgebildet sind.

Die Kolbenhülse 17 ist zylindrisch ausgebildet, wobei die Kolbenhülse 17 einen Kolbenraum 171, eine am oberen Ende ausgebildete Fixierkante 172 und eine am Boden ausgebildete Einschnürung 176 aufweist. In dieser Ausführungsform ist die Fixierkante 172 ein herausragender Fixierflansch 173, wobei der Fixierflansch 173 mit mehreren Fixiernasen 174 und mehreren Fixierlöchern 175 versehen ist. Beim Zusammenfügen wird die Kolbenhülse 17 in das Passungsloch 14 eingesetzt. Das Fixierende 13 des Gehäuses 11 wird gegen die Fixierkante 172 angedrückt, wobei die Fixierlöcher 175 an den Fixierbohrungen 16 angeordnet werden.

Der Zahnradsatz 40 umfasst ein erstes Zahnrad 41 und ein zweites Zahnrad 42, wobei das erste Zahnrad 41 kleiner als das zweite Zahnrad 42 ist. Das erste Zahnrad 41 ist an der Welle 31 des Motors 30 angebracht, wobei das zweite Zahnrad 42 durch eine Drehachse 43 drehbar an der Halbschale 111 des Gehäuses 11 montiert ist. Der Kolben 50 umfasst einen Kolbenkopf 51 und eine unten am Kolbenkopf 51 montierte Kolbenstange 52, wobei die Kolbenstange 52 durch einen Drehzapfen 54 außermittig an dem zweiten Zahnrad 42 montiert ist. Der Kolbenkopf 51 ist mit einer Einströmfolie 53 versehen, womit die Luft von dem Kolbenkopf 51 einwegweise durch die Einströmfolie 53 in den Kolbenraum 171 der Kolbenhülse 17 geführt werden kann. Das Luftausführungsventil 60 umfasst ein mit einer Ausströmfolie 61 versehenes Ventil und eine an dem Ventil definierte Luftausfuhr. Das Luftausführungsventil 60 ist der Fixierkante 172 der Kolbenhülse 17 und dem Fixierende 13 des Gehäuses 11 entsprechend ausgebildet, wodurch das Luftausführungsventil 60 zusammen mit der Kolbenhülse 17 stabil und ganz sicher an dem Gehäuse 11 angebracht werden kann. Die Ausströmfolie 61 des Luftausführungsventils 60 wird beim Zusammenfügen an dem Kolbenraum 171 angeordnet.

Unter Bezugnahme auf die 2 und 3 wird der Zahnradsatz 40 beim Anwenden durch den Motor 30 betrieben, wodurch der Kolben 50 in den Kolbenraum 171 der Kolbenhülse 17 auf und ab betrieben wird. Damit wird die Luft durch das Luftloch 18 des Gehäuses 11 und die Einströmfolie 53 des Kolbenkopfs 51 in den Kolbenraum 171 eingepumpt. Anschließend wird die Luft durch die Ausströmfolie 61 des Luftausführungsventils 60 von der Luftausfuhr 62 bis in den Gegenstand eingepumpt.

Gemäß der oben erwähnten Beschreibungen kann die erfindungsgemäße Luftpumpe aufgrund ihrer Konstruktion die Erfordernisse, einen Gegenstand leise und effektiv aufzublasen, gewährleisten. Damit ist die Aufgabe der Erfindung gelöst.


Anspruch[de]
  1. Luftpumpe, umfassend ein Gehäuse (11), eine zylindrische Kolbenhülse (17), einen Motor (30), einen an den Motor (30) angeschlossenen Zahnradsatz (40), einen Kolben (50) und ein Luftausführungsventil (60), dadurch gekennzeichnet, dass

    das Gehäuse (11) aus zwei Halbschalen (111, 112) konstruiert ist, das Gehäuse (11) einen Hohlraum (12), ein Fixierende (13), ein am Fixierende (13) definiertes Passungsloch (14), einen am Passungsloch (14) definierten Fixierrand (15), mehrere am Fixierende (13) definierte Fixierbohrungen (16), ein Luftloch (18) und ein der Welle (31) des Motors (30) entsprechendes Durchloch (19) aufweist, wobei das Passungsloch (14) zum Einbauen der Kolbenhülse (17) vorgesehen ist,

    die Kolbenhülse (17) einen Kolbenraum (171), eine am oberen Ende ausgebildete Fixierkante (172) und eine am Boden ausgebildete Einschnürung (176) aufweist.
  2. Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierkante (172) der Kolbenhülse (17) ein herausragender Fixierflansch (173) ist, wobei der Fixierflansch (173) mit mehreren Fixiernasen (174) und mehreren Fixierlöchern (175) versehen ist.
  3. Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftloch (18) des Gehäuses (11) mehrere schmale Kerben (181) und mehrere Einsenkungen (182) aufweist, die um das Durchloch (19) herum ausgebildet sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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