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Dokumentenidentifikation DE4402394B4 10.02.2005
Titel Verfahren zur Entwässerung von wasserfeuchtem Pfropfkautschuk
Anmelder BASF AG, 67063 Ludwigshafen, DE
Erfinder Güntherberg, Norbert, Dr., 67346 Speyer, DE;
Hofmann, Jürgen, 67069 Ludwigshafen, DE;
Ohlig, Hilmar, 67657 Kaiserslautern, DE;
Mailahn, Elmar, 67547 Worms, DE;
Seitz, Friedrich, Dr., 67159 Friedelsheim, DE;
Gausepohl, Hermann, Dr., 67112 Mutterstadt, DE;
Koch, Jürgen, Dr., 67141 Neuhofen, DE;
Deckers, Andreas, Dr., 55234 Flomborn, DE
DE-Anmeldedatum 27.01.1994
DE-Aktenzeichen 4402394
Offenlegungstag 03.08.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2005
IPC-Hauptklasse B29B 15/02
IPC-Nebenklasse B29B 7/84   
Zusammenfassung Verfahren zur Gewinnung von im wesentlichen trockenen Massen durch mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem, durch Emulsionspolymerisation und Fällung von hergestelltem Kautschuk zu einem Kompaktat mit mindestens 50% Kautschukgehalt auf einer Zweiwellenknetmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß man den vorentwässerten Kautschuk dem unbeheizten Dosierabschnitt eines Zweischneckenextruders mit gleichsinnig rotierenden Schnecken zuführt, der in Förderrichtung nacheinander mindestens zwei ebenfalls unbeheizte Stauzonen und zwei zugehörige jeweils obenliegende Entwässerungsöffnungen, die keine Seiher sind und die jeweils mit einer Rückhalteschnecke versehen sind, sowie mindestens eine Knetzone, eine beheizte Entgasungszone und schließlich eine Austragszone aufweist, wobei das Schneckengehäuse innerhalb der beheizten Entgasungszone aufgeweitet ist und daß man das abgeschiedene Wasser an den Entwässerungsöffnungen in flüssiger Form bei atmosphärischem Druck austrägt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von im wesentlichen trockenen Massen durch mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem, durch Emulsionspolymerisation und Fällung hergestelltem Kautschuk zu einem Kompaktat mit mindestens 50 % Kautschukgehalt auf einer Zweiwellenknetmaschine.

Kautschuke, vor allem z.B. Pfropfkautschuke, wie sie für die Schlagzähmodifizierung von Kunststoffen benötigt werden, werden gewöhnlich durch Emulsionspolymerisation hergestellt; der erhaltene Latex wird durch Elektrolytzugabe koaguliert, mit Wasser gewaschen, zentrifugiert und weiter entwässert. Solche Pfropfkautschuke sind z.B. Butadien-g-SAN oder Butylacrylat-g-SAN oder es sind mehrstufig aufgebaute Kautschuke auf der Grundlage der Monomeren Butadien, Styrol, Butylacrylat, Methylmethacrylat oder Acrylnitril. Auch Kautschuke für andere Einsatzzwecke werden oft auf diesem Wege erhalten.

Meist entwässert man durch Trocknen des noch bis zu 50 % Wasser enthaltenden schleuderfeuchten Materials, das dann bestimmungsgemäß in eine Thermoplastschmelze eingearbeitet und so zum Endprodukt verarbeitet wird. Der Kautschuk wird in diesem Fall als Pulver gehandhabt, das wegen des Feinstaubanteils zur Selbstentzündung neigt.

Nach einem in DE 20 37 784 A beschriebenen Vorschlag kann man schleuderfeuchten Pfropfkautschuk in eine SAN-Schmelze unter Verdampfen des Wassers eintragen und einen bis zu 60 % Pfropfkautschuk enthaltenden Thermoplasten gewinnen. Dieses Verfahren erfordert einen relativ hohen Aufwand an elektrischer Energie, wobei Kautschukpartikel und Hilfsmittelreste mit dem verdampfenden Wasser mitgerissen werden und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Das dampfförmig abgezogene, durch Kautschukbestandteile verunreinigte Wasser ist zusammen mit dem zur Kondensation nötigen Kühlwasser als behandlungsbedürftiges Abwasser zu betrachten.

Außerdem können ggf. in den Extrudern auftretende Hilfsmittelablagerungen das Produkt verunreinigen.

Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zu schaffen, das die genannten Nachteile weitgehend vermeidet. Hierzu ist folgendes vorauszuschicken:

Aus der allgemeinen Kautschuktechnologie ist bekannt, feuchten bzw. mehr oder weniger teilentwässerten Kautschuk aus sog. Slurries dadurch zu gewinnen, daß das Wasser mechanisch in Pressen, auch Schraubenpressen, abgepreßt wird. Hierzu werden häufig Apparate mit Seihergehäusen eingesetzt, durch die das Wasser wie durch ein Sieb abfließen kann. Diese Seihergehäuse neigen aber zu Verstopfungen. Der auf diesem Weg gewonnene Kautschuk, der noch eine gewisse Restfeuchte enthält, wird dann zu Ballen gepreßt oder granuliert.

Auch die Gewinnung von Thermoplasten aus wäßriger Umgebung hat zu ähnlichen Problemlösungen geführt.

So beschreibt die japanische Patentveröffentlichung 86/053 362 (JP 571 67 303 AA) ein Verfahren zur Gewinnung von Polymeren aus nicht trocknen Polymerisaten oder Schlämmen (Slurries). Als Beispiel dient die Entwässerung einer Poly-SAN-Slurry mit ca. 40 % Feststoffgehalt und einer Teilchengröße von 0,3 mm auf einem Zweischneckenextruder, der mit 2 Seihergehäusen und 3 Entgasungsöffnungen versehen ist. Die Entgasung geschieht unter vermindertem Druck.

Die japanische Patentveröffentlichung JP 2 286 208 AA beschreibt ein Verfahren, in dem ein Zweischneckenextruder zur Entwässerung von thermoplastischen Formmassen genutzt wird. Auch hier sind Seihergehäuse für die Flüssigentwässerung und mehrere Entgasungsöffnungen für das verdampfende Wasser vorgesehen.

Die japanische Patentveröffentlichung 84/027 776 (JP 560 36 539 AA) beschreibt ein Verfahren zum Entwässern und Plastifizieren von ABS-Polymeren in einer Schneckenmaschine, wobei das Wasser entgegen der Förderrichtung entfernt wird und sich eine zweistufige Entgasung anschließt oder – in einer anderen Ausführungsform – mit einer speziellen, mit mehrfachen Einschnürungen versehenen Schnecke. Derartige Schneckenkonstruktionen sind nur als teure Spezialanfertigungen erhältlich.

Die europäische Patentveröffentlichung EP 0 534 235 A1 beschreibt die Herstellung von schlagzäh modifizierten Thermoplasten durch Einarbeitung von mechanisch teiweise entwässertem Kautschuk in einen Thermoplasten oberhalb des Erweichungspunktes des Thermoplasten, wobei der Kautschuk vor der Einarbeitung in einem Extruder teilweise entwässert und das verbleibende Restwasser während der Einarbeitung durch Entgasungsvorrichtungen entfernt wird, die vor und nach der Einmischstelle angeordnet sein können.

Dieses Verfahren hat ebenfalls den Nachteil, daß noch eine große Menge Wasser verdampft werden muß, wobei überdies zwei Maschinen, nämlich ein Hauptextruder und ein Seitenextruder, benötigt und ebenfalls nur eingeschränkt verwendbare Konzentrate erhalten werden.

Es wurde nun gefunden, daß die im wesentlichen mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem Kautschuk auf einer einzigen, extrudierenden Zweiwellenschneckenknetmaschine mit handelsüblichen Bauteilen zu einer verdichteten, außerlich trockenen Kautschukmasse (Kompaktat) gelingt. Das Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß man den vorentwässerten Kautschuk dem unbeheizten Dosierabschnitt eines Zweischneckenextruders mit gleichsinnig rotierenden Schnecken zuführt, der in Förderrichtung nacheinander mindestens zwei ebenfalls unbeheizte Stauzonen und zwei zugehörige, jeweils obenliegende Entwässerungsöffnungen, die keine Seiher sind und die jeweils mit einer Rückhalteschnecke versehen sind, sowie mindestens eine Knetzone, eine beheizte Entgasungszone und schließlich eine Austragszone aufweist, wobei das Schneckengehäuse innerhalb der beheizten Entgasungszone aufgeweitet ist und daß man das abgeschiedene Wasser an den Entwässerungsöffnungen in flüssiger Form bei atmosphärischem Druck austrägt. Bevorzugt ist die Austragszone durch eine Düsenleiste abgeschlossen.

Die erfindungsgemäße Anordnung kann unter Zuhilfenahme von marktüblichen Extruderbauteilen aufgebaut werden, die in Form von unterschiedlich geschnittenen Schnecken- und zugehörigen Gehäuseabschnitten ("Schüssen") verfügbar sind und bei Bedarf eine genaue Anpassung an das spezielle Entwässerungsproblem ermöglichen.

Man erhält auf diese Weise aus verschiedenen Typen von wasserfeuchtem Kautschuk eine weitgehend mechanisch entwässerte Masse, die ohne weiteren Zusatz etwa von fließverbessernden Mitteln oder Thermoplasten plastifiziert und in ein zylinder- oder tablettenförmiges Kompaktat (Granulat) überführt wird, das staubfrei zu handhaben ist.

Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur Herstellung von Kautschukgranulaten für unterschiedliche Verwendungszwecke; besonders ist sein Einsatz gedacht für die Herstellung von Kautschuk-Rohstoffen, wie sie zur Schlagzähmodifizierung von sprödharten Kunststoffen verwendet werden, beispielsweise Kautschuken auf der Grundlage von Butadien-, Butadien/Acrylnitril- oder Butadien/Styrol-Copolymeren oder pfropfcopolymeren und Kautschuken auf der Grundlage, von kautschukelastische Polymere bildenden Acrylsäure-Estern wie Ethylacrylat, Butylacrylat oder Ethylhexylacrylat. Die geeigneten Monomeren können auch Substitutionsprodukte der vorstehenden Monomeren sein. Allgemein eignen sich Polymere aus ggf.substituierten 1,3-Dienen oder n-Alkylacrylaten und deren Copolymere oder Pfropfcopolymere mit vinylaromatischen Monomeren wie Styrol oder anderen, harte Polymere bildenden Monomeren wie Acrylnitril oder Methylmethacrylat.

Die Aufgabe wird außerdem durch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit Merkmalen des Patentanspruchs 3 gelöst, also eine Vorrichtung zur Gewinnung von im wesentlichen trockenen Massen durch mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem, durch Emulsionspolymerisation und Fällung hergestelltem Kautschuk zu einem Kompaktat mit mindestens 50 % Kautschukgehalt, bestehend aus einem Zweischneckenextruder, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweischneckenextruder gleichsinnig rotierende Schnecken aufweist, einen unbeheizten Dosierabschnitt hat, mittels dessen man den vorentwässerten Kautschuk dem Zweischneckenextruder zuführt, der Zweischneckenextruder in Förderrichtung nacheinander mindestens zwei ebenfalls unbeheizte Stauzonen und zwei zugehörige, jeweils obenliegende Entwässerungsöffnungen aufweist, die jeweils mit einer Rückhalteschnecke versehen sind, an denen das abgeschiedene Wasser in flüssiger Form bei atmosphärischem Druck ausgetragen wird, sowie mindestens eine Knetzone, eine beheizte Entgasungszone und schließlich eine Austragszone aufweist, wobei das Schneckengehäuse innerhalb der beheizten Entgasungszone aufgeweitet ist. Bevorzugt ist die Austragszone durch eine Düsenleiste abgeschlossen.

Praktische Beschreibung des Verfahrens (vgl. hierzu Figur)

Verwendet wird eine jeweils dreigängige Zweischneckenmaschine (Typ ZSK 53 des Herstellers Werner & Pfleiderer), die aus folgenden Gehäuseabschnitten besteht:

  • – wahlweise ein mit einer obenliegenden Öffnung versehener, unbeheizter Gehäuseabschnitt (1), um eingeschlossene Luft zu entfernen;
  • – Abschnitt (2), Dosieröffnung, unbeheizt, versehen mit Einschneckenbestückung (ESB45)-Dosiervorrichtung;
  • – Abschnitt (3) unbeheizt, mit obenliegender Entwässerungsöffnung, versehen mit Rückhalteschnecke;
  • – Abschnitt (4) unbeheizt, ohne Öffnung;
  • – Abschnitt (5) unbeheizt, mit obenliegender Entwässerungsöffnung, versehen mit Rückhalteschnecke;
  • – Abschnitt (6) geschlossen;
  • – Entgasungsabschnitt (7, beheizt) für atmosphärische Entgasung, Aufweitung des Schneckengehäuses z.B. von 53 auf 57 mm
  • – fördernder Abschnitt (8), geschlossen, beheizt;
  • – Düsenleiste (9) zur Formung des auszutragenden Guts.

Den vorstehend beschriebenen Gehäuseabschnitten entsprechen Schneckenabschnitte (vgl. Figur), die wie folgt zu bezeichnen sind:

Einzugs- und Förderbereich (10),

erste Abquetschzone (11),

zweite Abquetschzone (12),

Knetzone (13),

Entgasungs- und Austragsbereich (14).

Der feuchte Kautschuk wird in die Dosieröffnung einer gleichsinnig laufenden jeweils dreigängigen, in der Eingangszone (Bereich 10; Fig.) rechtsgängigen Zweischneckenmaschine gefördert. Durch eine geeignete Schneckengeometrie oder eine Öffnung in Förderrichtung stromauf kann evt. eingeschlossene Luft entweichen. Der Kautschuk wird stromab in Förderrichtung gegen eine Stauzone, in diesem Fall ein doppeltes Linksgewinde gefördert. Hierdurch wird Druck aufgebaut, der zum Auspressen des im Kautschuk eingeschlossenen Wassers führt (Bereich 11). Das Wasser kann durch die Entwässerungsöffnung im Gehäuse bei atmosphärischem Druck abfließen. Hierbei werden, z.B. 35 % bis 80 % des anhaftenden Wassers entfernt. Das Wasser hat beim Verlassen des Extruders eine Temperatur von etwa 25°C bis 90°C.

Der teilentwässerte Kautschuk wird über die als Hindernis wirkende Stauzone (11) hinweg gegen eine zweite Stauzone (12) gefördert, an der eine weitere Entwässerung um wiederum bis zu 25 % des gesamten Wassers stattfindet. Die Temperatur steigt durch die Reibung auf etwa 100°C. Der teilentwässerte Kautschuk ist hier i.a. noch pulverförmig. An die zweite Stauzone schließt eine Knetzone (12) an. Hier wird die für die Verdampfung des restlichen Wassers und die Plastifizierung notwendige Energie eingebracht. Es schließt sich eine atmosphärische Entgasungsstufe an, in der noch Restmengen an Wasser, diesmal dampfförmig entweicht (14). Die geringe Wassermenge und die relativ große Entgasungsöffnung (7) stellen sicher, daß keine Partikel mitgerissen werden oder daß mitgerissene Partikel sofort wieder zurückfallen. Der plastifizierte und kompaktierte Kautschuk wird durch eine Düsenplatte (9) ausgetragen und hat hier eine Temperatur von 130 bis 180°C. Die Restfeuchte beträgt 7 bis 0,5 %.

Das erfindungsgemäße Verfahren wurde an verschiedenen Materialien untersucht.

A-1

Polybutadienkautschuk, gepfropft mit SAN, nach den Angaben der DE 24 27 960 A1 oder EP 258 741 A2 (dort: Komponente A), gefällt durch Elektrolytzugabe und vorentwässert auf eine Restfeuchte von 27 bis 33 Gew.-% Wasser.

Polybutylacrylat-Kautschuk, gepfropft mit SAN, nach den Angaben der DE 12 60 135 B (Komponente A), gefällt durch Elektrolytzugabe und vorentwässert auf eine Restfeuchte von 27 bis 33 % Wasser.

A-3

Polybutylacrylat-Kautschuk, gepfropft mit SAN, nach den Angaben der DE 31 49 358 A1 (Komponente A + B), gefällt durch Elektrolytzugabe und vorentwässert auf eine Restfeuchte von 30 bis 38 % Wasser.

Die Pfropfkautschukmassen wurden dem oben beschriebenen Extruder zugeführt. Gemessen wurden der Wasseraustrag und der Kautschukaustrag an der ersten und zweiten Abquetschzone, die Restfeuchte des Granulats, die Temperatur des ausgetragenen Kompaktats und des abgequetschten Wassers. Berechnet wurde die verdampfte Wassermenge. Alle Mengenbestimmungen sind gravimetrisch.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Gewinnung von im wesentlichen trockenen Massen durch mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem, durch Emulsionspolymerisation und Fällung hergestelltem Kautschuk zu einem Kompaktat mit mindestens 50 % Kautschukgehalt auf einer Zweiwellenknetmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß man den vorentwässerten Kautschuk dem unbeheizten Dosierabschnitt eines Zweischneckenextruders mit gleichsinnig rotierenden Schnecken zuführt, der in Förderrichtung nacheinander mindestens zwei ebenfalls unbeheizte Stauzonen und zwei zugehörige jeweils obenliegende Entwässerungsöffnungen, die keine Seiher sind und die jeweils mit einer Rückhalteschnecke versehen sind sowie mindestens eine Knetzone, eine beheizte Entgasungszone und schließlich eine Austragszone aufweist, wobei das Schneckengehäuse innerhalb der beheizten Entgasungszone aufgeweitet ist und daß man das abgeschiedene Wasser an den Entwässerungsöffnungen in flüssiger Form bei atmosphärischem Druck austrägt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kautschuklatex auf der Grundlage eines Dien- oder Acrylesterpolymeren oder eines ihrer Pfropfpolymerisate entwässert wird.
  3. Vorrichtung zur Gewinnung von im wesentlichen trockenen Massen durch mechanische Entwässerung von wasserfeuchtem, durch Emulsionspolymerisation und Fällung hergestelltem Kautschuk zu einem Kompaktat mit mindestens 50 % Kautschukgehalt, bestehend aus einem Zweischneckenextruder, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweischneckenextruder gleichsinnig rotierende Schnecken aufweist, einen unbeheizten Dosierabschnitt hat, mittels dessen man den vorentwässerten Kautschuk dem Zweischneckenextruder zuführt, der Zweischneckenextruder in Förderrichtung nacheinander mindestens zwei ebenfalls unbeheizte Stauzonen und zwei zugehörige, jeweils obenliegende Entwässerungsöffnungen aufweist, die jeweils mit einer Rückhalteschnecke versehen sind, an denen das abgeschiedene Wasser in flüssiger Form bei atmosphärischem Druck ausgetragen wird, sowie mindestens eine Knetzone, eine beheizte Entgasungszone und schließlich eine Austragszone aufweist, wobei das Schneckengehäuse innerhalb der beheizten Entgasungszone aufgeweitet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragszone durch eine Düsenleiste abgeschlossen ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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