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Dokumentenidentifikation DE102004026607A1 24.02.2005
Titel Lösbares Hitzeschweißgerät
Anmelder Chou, Ammy, Taipei/T'aipei, TW
Erfinder Chou, Ammy, Taipei, TW;
Chang, Richard, Taipei, TW
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Anmeldedatum 01.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004026607
Offenlegungstag 24.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2005
IPC-Hauptklasse B65B 51/10
IPC-Nebenklasse B29C 65/20   
Zusammenfassung Ein lösbares Hitzeschweißgerät, in welchem das elektrische Heizgerät und die Stromversorgung lösbar miteinander verbunden sind, d. h. das elektrische Heizgerät ist mit der Stromversorgung mit Haltemitteln einer lösbaren Verbindungsanordnung verbunden, so dass das elektrische Heizgerät oder die Stromversorgung ersetzt werden können, wenn sie beschädigt werden, oder verschiedene Modell von elektrischen Heizgeräten am Gehäuse angebracht werden können, um das originale elektrische Heizgerät zu ersetzen.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Hitzeschweißgerät und im Einzelnen auf ein lösbares Hitzeschweißgerät, welches es dem Benutzer gestattet, das elektrische Heizgerät zu ersetzen, wenn es beschädigt ist, oder das Modell des elektrischen Heizgerätes zu wechseln in Abhängigkeit von unterschiedlichen Schweißbedingungen.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Elektrische Hitzeschweißgeräte werden allgemein in Geschäften und Ständen verwendet, um Polyestertaschen und ähnliches zu verschweißen, um abgepackte Nahrungsmittel oder Artikel vor Verunreinigungen zu schützen.

Jedoch werden gewöhnliche Hitzeschweißgeräte allgemein als Einheit gefertigt, d.h. das Gehäuse, welches die Stromversorgung enthält und das Gehäuse, welches das elektrische Heizgerät enthält, sind fest miteinander verbunden und nicht lösbar. Wenn die Stromversorgung oder das elektrische Heizgerät beschädigt wird, wird der gesamte Aufbau des Hitzeschweißgerätes nutzlos und muss weggeworfen werden. Es ist weder bequem noch wirtschaftlich, ein solches Hitzeschweißgerät zu verwenden.

Ferner hat ein anderes Modell eines Hitzeschweißgerätes eine andere Konstruktion des elektrischen Heizgerätes. Zum Beispiel kann ein Hitzeschweißgerät verwendet werden, welches ein elektrisches Heizgerät mit einem länglichen Metallheizelement aufweist, oder ein Hitzeschweißgerät, welches ein elektrisches Heizgerät mit einem kurzen Metallheizelement aufweist, in Anpassung an unterschiedliche Schweißbedingungen separat verwendet werden. Da die elektrischen Heizgeräte von gewöhnlichen Hitzeschweißgeräten nicht ersetzbar sind, müssen Konsumenten verschiedene Hitzeschweißgeräte vorbereiten, welche an verschiedene Verschweißerfordernisse angepasst sind.

Darüber hinaus sind verschiedene Hitzeschweißgeräte nach dem Stand der Technik bekannt. Der Erfinder hat ebenso verschiedene Entwürfe von Hitzeschweißgeräten erfunden, z.B. sind diese Entwürfe in den taiwanesischen Patentveröffentlichungen Nr. 370078; 370077 und 356811 offenbart.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde mit Hinblick auf die vorliegenden Umstände durchgeführt. Es ist daher ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, ein lösbares Hitzeschweißgerät zur Verfügung zu stellen, welches es dem Benutzer gestattet, die elektrische Heizvorrichtung oder die Stromversorgung zu ersetzten, wenn diese beschädigt sind, oder das Modell der elektrischen Heizvorrichtung in Abhängigkeit von verschiedenen Verschweißbedürfnissen zu wechseln.

Um dieses und andere Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen, besteht das lösbare Hitzeschweißgerät aus einem länglichen Gehäuse, einer Stromversorgung, einem elektrischen Heizgerät und einem Handgriff. Das längliche Gehäuse umfasst eine Aufnahmekammer, eine Verbindungsstruktur und eine Anbringungsstruktur, worin die Aufnahmekammer daran angepasst ist, die Stromversorgung aufzunehmen. Die Stromversorgung ist in der Aufnahmekammer innerhalb des länglichen Gehäuses angebracht, welche Kontaktmittel aufweist, die an der Außenseite des länglichen Gehäuses zur Ausgabe von elektrischer Leistung angeordnet sind. Das elektrische Heizgerät umfasst eine Verbindungsstruktur und Stromanschlussmittel. Die Verbindungsstruktur ist lösbar mit der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses verbunden, die Stromanschlüsse werden in Kontakt mit den Kontaktmitteln der Stromversorgung gehalten, nach der Verbindung des elektrischen Heizgerätes mit dem länglichen Gehäuse. Der Handgriff hat eine Anbringungsstruktur, welche verdrehbar an der Anbringungsstruktur des länglichen Gehäuses angebracht ist, um es zu ermöglichen, den Handgriff in Bezug auf das längliche Gehäuse zu verdrehen.

Das Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung besteht in dem lösbaren Entwurf der Stromversorgung und des elektrischen Heizgerätes, d.h. der lösbaren Verbindungsanordnung zwischen der Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes und der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses, das längliche Gehäuse trägt die Stromversorgung, das elektrische Heizgerät kann vom länglichen Gehäuse zum Ersatz getrennt werden. Daher kann der Benutzer das elektrische Heizgerät oder die Stromversorgung ersetzen, wenn es beschädigt ist, oder das Modell der elektrischen Heizvorrichtung wechseln, um an verschiedene Schweißbedingungen angepasst zu sein, wenn dies gewünscht wird.

Gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht die Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aus zwei Haken und die Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes besteht aus zwei Hakenlöchern, die daran angepasst sind, die Haken der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aufzunehmen. Alternativ dazu können Haken an der elektrischen Heizvorrichtung vorgesehen sein und Hakenlöcher können am länglichen Gehäuse ausgebildet sein, um die Haken des elektrischen Heizgerätes aufzunehmen. Die Stromversorgung umfasst zwei Stromanschlüsse, die sich außerhalb des länglichen Gehäuses erstrecken und positive und negative Kontakte ausbilden, und wenigstens ein Stromquellenelement, z.B. wenigstens eine Batteriezelle, welche elektrisch mit den Stromanschlüssen verbunden ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht das Hitzeschweißgerät aus einem länglichen Gehäuse, einer Stromversorgung und einem elektrischen Heizgerät. Das längliche Gehäuse umfasst eine Aufnahmekammer, eine Verbindungsstruktur, worin die Aufnahmekammer daran angepasst ist, die Stromversorgung aufzunehmen. Die Stromversorgung ist in der Aufnahmekammer innerhalb des länglichen Gehäuses angebracht, welches Kontaktmittel aufweist, die an der Außenseite des länglichen Gehäuses zur Ausgabe von elektrischer Leistung angeordnet sind. Die elektrische Heizvorrichtung umfasst eine Verbindungsstruktur und Stromanschlussmittel, wobei die Verbindungsstruktur lösbar mit der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses verbunden ist, und die Stromanschlussmittel in Kontakt mit dem Kontaktmittel der Stromversorgung gehalten werden, nach Verbindung des elektrischen Heizgerätes mit dem länglichen Gehäuse. Die Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses kann eine Schwalbenschwanzzunge und die Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes kann eine Schwalbenschwanzvertiefung sein, welche die Schwalbenschwanzzunge des länglichen Gehäuses aufnimmt. Die Stromversorgung umfasst zwei Stromanschlüsse, die sich außerhalb des länglichen Gehäuses erstrecken und die positive und negative Kontakte ausbilden, und wenigstens ein Stromquellenbauteil, z.B. wenigstens eine Batteriezelle, welche elektrisch mit den Stromanschlüssen verbunden ist.

Daher ist mittels der Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes und der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses die elektrische Heizvorrichtung lösbar am länglichen Gehäuse befestigt und in elektrischer Verbindung mit der Stromversorgung gehalten. Falls gewünscht, oder falls das elektrische Heizgerät beschädigt ist, kann der Benutzer das elektrische Heizgerät ersetzen oder das Modell der elektrischen Heizvorrichtung wechseln. Mit Ausnahme der vorstehenden Hakenverbindung und des Drehlagers können die Stecker- und Buchsen-Kupplungsstrukturen (male and female coupling structures) zwischen dem elektrischen Heizgerät und dem länglichen Gehäuse auf verschiedene Weise ausgestaltet werden.

Andere Ziele, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung werden offensichtlich aus der folgenden detaillierten Beschreibung, wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen gesehen wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Explosionsansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

1 zeigt eine Explosionsansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes, aufgebaut gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie dargestellt, besteht das lösbare Hitzeschweißgerät, welches mit 1 bezeichnet ist, aus einem länglichen Gehäuse 2, einer Stromversorgung 4 und einem elektrischen Heizgerät 5, sowie einem Handgriff 6. Das längliche Gehäuse 2 besteht aus einem Körpergehäuse 201 und einem oberen Deckelgehäuse 202. Das Körpergehäuse 201 umfasst eine aufnehmende offene Kammer 21, eine Verbindungsstruktur 22 beiderseitig angeordnet in der Nähe der Vorderseite, und eine Anbringungsstruktur 23 an der hinteren Seite. Das obere Abdeckungsgehäuse 202 ist am Körpergehäuse 201 angebracht, um die aufnehmende offene Kammer 21 zu verschließen. Gemäß dieser Ausgestaltung wird die Verbindungsstruktur 22 aus zwei Haken gebildet; die Anbringungsstruktur 23 besteht aus einem sich quer erstreckenden Verdrehungsloch.

Die Stromversorgung 4 ist in der aufnehmenden offenen Kammer 21 innerhalb des Körpergehäuses 201 des länglichen Gehäuses 2 installiert und umfasst zwei Stromanschlüsse 31 und 32 und zwei Stromquellenbauteile 33 und 34 und die jeweils elektrisch angeschlossen an die Stromanschlüsse 31 und 32 sind. Die zwei Stromanschlüsse 31 und 32 erstrecken sich jeweils zu der Außenseite der Frontseite des Körpergehäuses 201 des länglichen Gehäuses 2, wobei sie positive und negative Polkontakte 41 ausbilden. Die Stromanschlüsse 31 und 32 sind an ihrem jeweiligen anderen Ende an einer elektrischen Leitplatte (nicht gezeigt) angeschlossen, um einen elektrischen Stromkreis auszubilden. Gemäß dieser Ausgestaltung sind die elektrischen Stromanschlüsse 31 und 32 leitfähige Metallplatten; die Stromquellenbauteile 33 und 34 sind Batteriezellen.

Das elektrische Heizgerät 5 umfasst eine Verbindungsstruktur 51, welche lösbar mit der Verbindungsstruktur 22 des länglichen Gehäuses 2 verbunden ist. Gemäß dieser Ausführungsform wird die Verbindungsstruktur 51 aus zwei Hakenlöchern gebildet, die jeweils lösbar mit zwei Haken verhakt sind (Verbindungsstruktur) 22 des länglichen Gehäuses 2. Das elektrische Heizgerät umfasst weiter zwei Stromanschlüsse 52, welche in Kontakt mit den Kontakten 41 der Stromanschlüsse 31 und 32 der Stromversorgung 4 gehalten werden nach Verbindung der Hakenlöcher (Verbindungsstruktur) 51 der elektrischen Heizvorrichtung 5 mit den Haken (Verbindungsstruktur) 22 des länglichen Gehäuses 2 und ein längliches Metallheizelement 53, welches an einer Seite desselben angeordnet ist, und elektrisch mit den Stromanschlüssen 52 verbunden ist zur Erzeugung von Hitze nach elektrischer Verbindung der Stromanschlüsse 52 mit der Stromversorgung 4.

Der Handgriff 6 weist eine Anbringungsstruktur 61 auf, welche an einem Ende angeordnet ist und verdrehbar mit der Anbringungsstruktur 23 des länglichen Gehäuses 2 verbunden ist. Gemäß dieser Ausführungsform besteht die Anbringungsstruktur 61 aus zwei Drehstäben, die jeweils drehbar in zwei entfernte Enden der sich quer erstreckenden Verdrehlöcher eingeführt sind (Anbringungsstruktur) 23 des länglichen Gehäuses 2. Nach Anbringung des Handgriffes 6 ist die lösbare Hitzeschweißvorrichtung 1 zusammengebaut (siehe 2). Zur Verschweißung einer Polyestertüte oder ähnlichem wird das Arbeitsteil durch einen Benutzer auf das metallische Heizelement 53 der elektrischen Heizvorrichtung 5 gelegt und dann wird das freie Ende des Handgriffs 6 nach unten auf das elektrische Heizgerät gedrückt. Während der nach unten gerichteten Verdrehbewegung des Handgriffes 6 wird ein Griff 24 durch den Handgriff 6 betätigt, um den Schaltkreis zu schließen, was ermöglicht, dass ein elektrischer Strom von den Batteriezellen (Stromquellenbauteile) 33 und 34 zum metallischen Heizelement 53 der elektrischen Heizvorrichtung 5 über die Stromanschlüsse 31 und 32 der Stromversorgung 4 und die Stromanschlüsse 52 der elektrischen Heizvorrichtung 5 fließt, und daher wird das elektrische Heizelement 53 dazu veranlasst Hitze zu erzeugen. Da der Handgriff 6 mit dem länglichen Gehäuse mittels Einfügung der Drehstäbe (Anbringungsstruktur) 61 in die Enden von sich quer erstreckenden Drehlöchern (Anbringungsstruktur) 23 verbunden ist, kann der Handgriff leicht vom länglichen Gehäuse 2 zum Ersatz entfernt werden.

Wie oben angegeben sind die elektrische Heizvorrichtung 5 und die Stromversorgung 4 lösbar. Falls die elektrische Heizvorrichtung 5 oder die Stromversorgung 4 beschädigt wird, kann die elektrische Heizvorrichtung 5 vom länglichen Gehäuse 2 zum Ersatz getrennt werden oder zur Reparatur mittels Lösung der Haken (Verbindungsstruktur) 22 vom länglichen Gehäuse 2 von den Hakenlöchern (Verbindungsstruktur) 51 der elektrischen Heizvorrichtung 5.

Mit Bezug wiederum auf 2 ist eine Strombuchse 25 an der hinteren Seite des Gehäuses 2 zur Aufnahme einer Netzstromversorgung über ein Netzkabel angebracht, d.h. die benötigte elektrische Leistung des elektrischen Heizgerätes 5 kann von den Batteriezellen oder einer Wechselstromquelle erhalten werden.

3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer lösbaren Hitzeschweißvorrichtung 7 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform ist im Wesentlichen ähnlich zu der vorstehenden ersten Ausführungsform mit der Ausnahme des Aufbaus des elektrischen Heizgerätes. Das elektrische Heizgerät der vorstehenden ersten Ausführungsform weist ein längliches metallisches Heizelement 53 für einen breiten Schweißbetrieb auf. Gemäß der zweiten Ausführungsform weist die elektrische Heizvorrichtung, welche mit 72 bezeichnet ist, ein kurzes metallisches Heizelement 722 auf, welches für einen Schweißbetrieb in einem schmalen Bereich an der Oberseite angeordnet ist und zwei Hakenlöcher 721, welche lösbar mit jeweiligen Haken 711 am länglichen Gehäuse verbunden sind, welches durch 71 bezeichnet wird. Ähnlich zur vorstehenden ersten Ausführungsform kann das elektrische Heizgerät 72 zum Ersatz leicht vom länglichen Gehäuse 71 entfernt werden.

Nunmehr wieder Bezug nehmend auf 1 bis 3, weisen die länglichen Gehäuse 2 und 71 verschiedene Formen auf; jedoch sind die Verbindungsstrukturen 22 und 711 identisch. Daher kann der Benutzer entweder das elektrische Heizgerät 5 oder 72 an jedes längliche Gehäuse 2 oder 71 anbringen, um verschiedenen Arbeitsbedürfnissen zu genügen.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß dieser Ausführungsform eliminiert das lösbare Hitzeschweißgerät den vorstehenden Handgriff; die Verbindungsstruktur 811 des länglichen Gehäuses 81 besteht in einer Schwalbenschwanzzunge, welche an der hinteren Seite angeordnet ist; die Verbindungsstruktur 821 des elektrischen Heizgerätes 82 besteht in einer Schwalbenschwanzvertiefung zur Verbindung mit der Schwalbenschwanzzunge der Verbindungsstruktur 811 des länglichen Gehäuses 81. Bei Verwendung wird das metallische Heizelement 822 der elektrischen Heizvorrichtung 82 direkt auf das Arbeitsteil gedrückt.

5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform ist im Wesentlichen ähnlich zu der vorstehenden dritten Ausführungsform mit der Ausnahme der lösbaren Anordnung zwischen dem Gehäuse und dem elektrischen Heizgerät. Gemäß dieser vierten Ausführungsform besteht die Verbindungsstruktur 911 des länglichen Gehäuses 91 in einem Verbindungsloch, welches an der hinteren Seite angeordnet ist; die Verbindungsstruktur 921 des elektrischen Heizgerätes 92 besteht in einem Kupplungsflansch, welcher am länglichen Gehäuse 91 befestigt wird, wenn er in das Verbindungsloch der Verbindungsstruktur 911 eingeführt wird und um einen Winkel relativ zum Verbindungsloch der Verbindungsstruktur 911 verdreht wird. Diese Ausführungsform ermöglicht, dass das elektrische Heizgerät 92 lösbar am länglichen Gehäuse 91 befestigt wird.

6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines lösbaren Hitzeschweißgerätes gemäß der fünften Ausführungsfornm der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform ist im Wesentlichen ähnlich zur vorstehenden zweiten Ausführungsform, mit der Ausnahme der lösbaren Anordnung zwischen dem Gehäuse und dem elektrischen Heizgerät. Gemäß dieser fünften Ausführungsform besteht die Verbindungsstruktur 931 des länglichen Gehäuses 93 in einem Sockel und die Verbindungsstruktur 941 des elektrischen Heizgerätes 94 besteht in einem Steckerbauteil, welches mit einer Presspassung in den Sockel der Verbindungsstruktur 931 des länglichen Gehäuses 93 eingepasst ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht, dass das elektrische Heizgerät 94 lösbar am länglichen Gehäuse 93 befestigbar ist.

Ein Prototyp des lösbaren Hitzeschweißgerätes wurde mit den Merkmalen der 1 bis 6 aufgebaut. Das lösbare Hitzeschweißgerät arbeitet reibungslos unter Bereitstellung aller Merkmale, die zuvor besprochen wurden.

Obwohl spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Einzelnen zum Zwecke der Veranschaulichung beschrieben wurden, sind verschiedene Abwandlungen und Erweiterungen durchführbar, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Daher ist die Erfindung nicht beschränkt, außer durch die beigefügten Ansprüche.


Anspruch[de]
  1. Lösbares Hitzeschweißgerät, aufweisend:

    ein längliches Gehäuse, wobei dieses längliche Gehäuse eine Aufnahmekammer, eine Anbringungsstruktur und eine Verbindungsstruktur aufweist;

    eine Stromversorgung angebracht in der Aufnahmekammer innerhalb des länglichen Gehäuses, wobei die Stromversorgung Kontaktmittel zur Ausgabe von elektrischer Leistung aufweist;

    ein elektrisches Heizgerät, wobei das elektrische Heizgerät eine Verbindungsstruktur und Stromanschlussmittel aufweist, worin die Verbindungsstruktur daran angepasst ist, lösbar das elektrische Heizgerät mit der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses zu verbinden, die Stromanschlussmittel zur Kontaktierung der Kontaktmittel der Stromversorgung zur Aufnahme von elektrischer Leistung von der Stromversorgung; und

    einen Handgriff, wobei der Handgriff eine Anbringungsstruktur aufweist, die daran angepasst ist, den Handgriff drehbar mit der Anbringungsstruktur des länglichen Gehäuses zu verbinden.
  2. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 1, wobei die Stromversorgung wenigstens einen Stromanschluss aufweist, der sich außerhalb des länglichen Gehäuses erstreckt und die Kontaktmittel ausbildet, und wenigstens ein Stromquellenbauteil, welches elektrisch mit dem wenigstens einen Stromanschluss verbunden ist.
  3. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aus wenigstens einem Haken besteht und die Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes aus wenigstens einem Hakenloch besteht, welches daran angepasst ist, den wenigstens einen Haken der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aufzunehmen.
  4. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 1, wobei das längliche Gehäuse ein Körpergehäuse und ein oberes Abdeckungsgehäuse aufweist, welches auf dem Körpergehäuse abgedeckt ist, um die Aufnahmekammer zu verschließen.
  5. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 2, wobei das wenigstens eine Stromquellenbauteil aus einer Batteriezelle besteht.
  6. Lösbares Hitzeschweißgerät, welches aufweist:

    ein längliches Gehäuse, wobei das längliche Gehäuse eine Aufnahmekammer und eine Verbindungsstruktur aufweist;

    eine Stromversorgung, die in der Aufnahmekammer innerhalb des länglichen Gehäuses angebracht ist, wobei die Stromversorgung Kontaktmittel zur Ausgabe elektrischer Leistung aufweist; und

    ein elektrisches Heizgerät, wobei das elektrische Heizgerät eine Verbindungsstruktur und Stromanschlussmittel umfasst, wobei die Verbindungsstruktur daran angepasst ist, lösbar das elektrische Heizgerät mit der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses zu verbinden, die Stromanschlussmittel zur Kontaktierung der Kontaktmittel der Stromversorgung zur Aufnahme von elektrischer Leistung von der Stromversorgung.
  7. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 6, wobei die Stromversorgung wenigstens einen Stromanschluss aufweist, der sich außerhalb des länglichen Gehäuses erstreckt und die Kontaktmittel ausbildet, und wenigstens ein Stromquellenbauteil, welches elektrisch mit dem wenigstens einen Stromanschluss verbunden ist.
  8. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 6, wobei die Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aus einer Schwalbenschwanzzunge besteht und die Verbindungsstruktur des elektrischen Heizgerätes aus einer Schwalbenschwanzvertiefung besteht, welche daran angepasst ist, die Schwalbenschwanzzunge der Verbindungsstruktur des länglichen Gehäuses aufzunehmen.
  9. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 6, wobei das längliche Gehäuse ein Körpergehäuse und ein oberes Abdeckungsgehäuse aufweist, welche das Körpergehäuse abdeckt, um die Aufnahmekammer zu verschließen.
  10. Lösbares Hitzeschweißgerät nach Anspruch 7, wobei das wenigstens eine Stromquellenbauteil aus einer Batteriezelle besteht.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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