Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Erkennen eines Fahrzeugs, das vor einem Fahrzeug fährt, in welches die Vorrichtung
montiert ist, und betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erkennen
eines besonderen Teils, wie zum Beispiel eines Hinterteils (d.h. eines Objekts)
von jedem vorausfahrenden Fahrzeug unter Verwendung einer Radarvorrichtung.
In den letzten Jahren ist unter Kraftfahrzeugforschern und anderen
viel Aufmerksamkeit auf ein Erzeugen einer komfortablen und sicheren Verkehrsumgebung
gerichtet worden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Andere Aufgabe und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung und Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen ersichtlich, in welchen:
1 ein Blockschaltbild ist, das den gesamten
elektrischen Aufbau eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstandsteuersystems zeigt, an welchem
die Objekterkennungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung angewendet wird;
2 ein Blockschaltbild ist, das den elektrischen
Aufbau einer Radarvorrichtung zeigt, die von dem Steuersystem gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
3A ein Empfangssignal veranschaulicht,
das aus einer empfangenen elektromagnetischen Welle erzeugt wird, welches eine reflektierte
Welle einer gesendeten elektromagnetischen Welle ist;
3B ein Signal veranschaulicht, das von
einem Mischer unter einem gegenseitigen Mischen von elektrischen Signalen erzeugt
wird, die den gesendeten und empfangenen elektromagnetischen Wellen entsprechen;
4 die Grundlage eines Messens einer Richtung
eines eine Welle reflektierenden Objekts als die Grundlage für ein betroffenes Fahrzeug
darstellt, wobei die Messung von der Radarvorrichtung ausgeführt wird;
5 Bestimmungsbedingungen A bis C darstellt,
die bei einer Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren des Zählwerts eines Fahrgastraumzählers
verwendet werden, wobei die Bedingungen in dem Ausführungsbeispiel verwendet werden;
6 Bestimmungsbedingungen D bis F darstellt,
die bei einer Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren des Zählwerts eines Fahrgastraumzählers
verwendet werden, wobei die Bedingungen in dem Ausführungsbeispiel verwendet werden;
7 ein Flussdiagramm ist, das eine Bestimmungsverarbeitung
zeigt, die von dem Ausführungsbeispiel verwendet wird;
8 ein Flussdiagramm ist, das einen Addier/Subtrahierverarbeitungszählwert
des Fahrgastraumzählers gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
9 ein Flussdiagramm ist, das eine Verarbeitung
zum Bestimmen erläutert, ob Objektdaten von einem Computer gehandhabt werden sollten
oder nicht, der als eine Berechnungseinheit dient;
10 eine Lagebeziehung zwischen einem
Richtungserfassungsbereich der Radarvorrichtung und dem Hinterteil und Fahrgastraum
eines großen Fahrzeugs erläutert;
11 einen Bereich B erläutert, der die
Bestimmungsbedingungen D bis F anzeigt, die in dem Ausführungsbeispiel von der Bestimmungsverarbeitung
verwendet werden;
12 ein Teilflussdiagramm ist, das ein
Merkmal einer Ausgestaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt; und
13 ein Flussdiagramm ist, das eine Verarbeitung
zum Bestimmen zeigt, ob die Objektdaten von einem Computer gehandhabt werden sollten
oder nicht, der als eine Berechnungseinheit dient, wobei die Verarbeitung in der
Ausgestaltung ausgeführt wird.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
In Verbindung mit den 1 bis
11 wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
sowohl einer Objekterkennungsvorrichtung als auch eines Objekterkennungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung nun beschrieben.
Das vorliegenden Ausführungsbeispiel schafft eine Objekterkennungsvorrichtung
und ein Objekterkennungsverfahren, welche in einem Fahrzeugzu-Fahrzeug-Abstandsteuersystem
praktisch realisiert sind, das für ein konstantes Steuern einer Geschwindigkeit
von Fahrzeugen verwendet wird. Während des Steuerns der konstanten Geschwindigkeit
läßt das Steuersystem zu, dass die Geschwindigkeit eines folgenden Fahrzeugs (in
welchem das System eingebaut ist, welches dem ersten Fahrzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung entspricht) einen vorbestimmten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zu einem
vorausfahrenden Fahrzeug (entspricht dem zweiten Fahrzeug der vorliegenden Erfindung)
aufrechtzuerhalten, welches unmittelbar vorausfährt, wenn das folgende Fahrzeug
ein Aufrechterhalten eines Verfolgens des vorausfahrenden Fahrzeugs beginnt.
1 zeigt den Gesamtaufbau eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstandsteuersystems
2. Dieses System 2 ist als eine der primären Komponenten mit einem
Computer 4 versehen, der kommunizierbar mit verschiedenen Eingabe/Ausgabevorrichtungen
verbunden ist. Derartige Eingabe/Ausgabevorrichtungen beinhalten einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
6, einen Lenksensor 8, einen Gierratensensor 9, eine
Radarvorrichtung 10, einen Tempomatschalter 12, eine Anzeigeeinheit
14, eine Automatikgetriebesteuervorrichtung 16, einen Bremsenschalter
18, eine Bremsenansteuereinrichtung 19, eine Drosselansteuereinrichtung
21 und einen Drosselöffnungssensor 23.
Obgleich es in der Figur nicht gezeigt ist, ist der Computer
4 mit Eingabe/Ausgabe-(I/O)-Schnittstellen und verschiedenen Ansteuerschaltungen
für die Ausgabevorrichtungen versehen. Der Aufbau des Computers 4 weist
den normalerweise verwendeten Aufbau auf, weshalb weggelassen wird, dass er hier
im Detail erläutert wird. Der Computer ist verantwortlich für ein Durchführen des
Steuerns eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu einem vorausfahrenden Fahrzeug und
führt ein Steuern einer konstanten Geschwindigkeit zum Durchführen aus, dass das
Fahrzeug mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit fährt.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 6 ist dazu ausgelegt,
ein Signal zu erfassen, das die Drehzahl von Rädern anzeigt, und dem Computer
4 das erfaßte Signal zuzuführen. Der Lenksensor 8 ist ausgebildet,
um geänderte Größen eines Lenkwinkels eines Lenkrads zu erfassen. Die erfaßten geänderten
Größen werden einem Erfassen von relativen Lenkwinkeln unterzogen. Signale, die
die erfaßten Lenkwinkel anzeigen, werden dann zu dem Computer 4 gesendet.
Weiterhin weist der Gierratensensor 9 den Aufbau eines Erfassens einer
Winkelgeschwindigkeit um die vertikale Achse durch das Fahrzeug und eines Zuführens
eines Signals in Beziehung zu der erfaßten Winkelgeschwindigkeit zu dem Computer
4 auf.
Der Tempomatschalter 12 ist mit fünf Druckschaltern ausgestattet,
die aus einem Hauptschalter, einem Einstellschalter, einem Wiederaufnahmeschalter,
einem Abbruchschalter und einem Abgriffschalter bestehen.
Der Hauptschalter wird verwendet, um das Tempomatsteuern (Steuern
für eine Fahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit) zu starten, während welchem
das Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstandssteuern ausgeführt wird. Der Einstellschalter empfängt
ein Signal, das eine derzeitige Geschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigt, wenn er gedrückt
wird, und speichert die Geschwindigkeit als eine Fahrzeuggeschwindigkeit, die zu
verfolgen ist. Nachdem die Fahrzeuggeschwindigkeit, die zu verfolgen ist, eingestellt
ist, wird das Steuern einer Fahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit ausgeführt.
Der Wiederaufnahmeschalter wird verwendet, um die derzeitige Geschwindigkeit
des Fahrzeugs zu einer Sollgeschwindigkeit von diesem als Reaktion auf eine Druckbetätigung
in Fällen zurückzuführen, in denen das Fahrzeug nicht bei dem Steuern einer Fahrt
mit einer konstanten Geschwindigkeit ist, sondern die Soll-Fahrzeuggeschwindigkeit
eingestellt und gespeichert ist. Weiterhin ist der Abbruchschalter ein Schalter,
um das Steuern einer Fahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit zu stoppen, welches
nun durchgeführt wird. Wenn der Abbruchschalter niedergedrückt wird, beginnt eine
Verarbeitung zum Stoppen des Steuerns. Der Abgriffschalter wird eingestellt, um
dem System einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand, der zu verfolgen ist, zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug zu geben, und der Soll-Abstand kann in Abhängigkeit von einem Wunsch
eines Benutzers eingestellt werden, solange der Abstand innerhalb eines vorbestimmten
Bereichs ist.
Obgleich es nicht gezeigt ist, besteht die Anzeigeeinheit
14 aus Vorrichtungen zum Anzeigen einer eingestellten Fahrzeuggeschwindigkeit,
einem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und einer Sensorstörung. Die Anzeigevorrichtung
für eine eingestellte Fahrzeuggeschwindigkeit ist einer Anzeige einer eingestellten
Fahrzeuggeschwindigkeit für das Steuern einer Fahrt einer konstanten Geschwindigkeit
zugehörig und die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands-Anzeigevorrichtung ist einer Anzeige
eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu einem vorausfahrenden Fahrzeug unter Verwendung
von Ergebnissen zugehörig, die von der Radarvorrichtung 10 gemessen werden.
Weiterhin ist die Sensorstörungs-Anzeigevorrichtung angeordnet, um ein Auftreten
von Störungen von verschiedenen Sensoren anzuzeigen, die den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
6 beinhalten.
Die Automatikgetriebesteuervorrichtung 16 ist dazu ausgelegt,
auf Anweisungen aus der Steuervorrichtung 4 derart zu reagieren, dass das
Automatikgetriebe seine Gangstellung auswählt, die erforderlich ist, um die Geschwindigkeit
eines betroffenen Fahrzeugs zu steuern. Der Bremsenschalter 18 ist dazu
ausgelegt, eine Größe einer Betätigung eines Niederdrückens durch den Fahrer zu
einem Bremspedal zu erfassen, während die Bremsenansteuervorrichtung 19
ausgebildet ist, um einen Bremsdruck auf Anweisungen aus dem Computer
4 zu steuern.
Die Drosselansteuervorrichtung 21 ist für ein Einstellen
der Öffnung eines Drosselventils als Reaktion auf Anweisungen verantwortlich, die
der Computer 4 für ein Ausgabesteuern einer Brennkraftmaschine gibt. Weiterhin
weist der Drosselöffnungssensor 23 den Aufbau eines Erfassens des Drosselventils
auf. Der Computer 4 ist mit einem nicht gezeigten Energieversorgungsschalter
ausgestattet. Wenn der Energieversorgungsschalter eingeschaltet wird, wird der Computer
4 mit Energie versorgt, um eine vorbestimmte Verarbeitung zu starten. Der
Computer 4 ist daher im Stande, verschiedene Arten eines Steuerns auszuführen,
die das Steuern eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands und das Steuern einer Fahrt
mit einer konstanten Geschwindigkeit beinhalten.
Die Radarvorrichtung 10, welche ebenso in das Fahrzeug eingebaut
ist, um dem Computer 4 Information über Fahrzustände von vorausfahrenden
Fahrzeugen zu liefern, besteht zum Beispiel aus einer Radarvorrichtung eines FM-CW-Typs,
welcher bekannt ist. Diese Radarvorrichtung 10 ist in den Frontgrill oder
ein anderes Teil in der Nähe von diesem eines betroffenen Fahrzeugs (d.h. dem ersten
Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung) eingebaut. Daher ist die Radarvorrichtung
10 im Stande, eine elektromagnetische Welle, wie zum Beispiel eine Welle
einer äußerst hohen Frequenz vor das betroffene Fahrzeug abzustrahlen und die zurückkehrende
elektromagnetische Welle zu empfangen. Signale, die aus der zurückkehrenden elektromagnetischen
Welle verarbeitet werden, werden dann einer Verarbeitung zum Erzielen eines Abstands
und einer relativen Geschwindigkeit zu jedem eine Welle reflektierenden Objekt und
einer Richtung des betroffenen Fahrzeugs zum endgültigen Erkennen eines vorausfahrenden
Fahrzeugs unterzogen, das vor dem betroffenen Fahrzeug fährt. Diese Verarbeitung
wird von einer Verarbeitungseinheit ausgeführt, die in der Radarvorrichtung
10 enthalten ist, so dass Daten, die den Abstand und die relative Geschwindigkeit
zu dem erkannten vorausfahrenden Fahrzeug anzeigen, und eine Seitenlage, die aus
dem erfaßten Abstand und der Richtung berechnet wird, erzeugt werden. Die Seitenlage
ist als eine Lage definiert, die von der Mitte eines eine Welle reflektierenden
Objekts definiert ist, das in der Seitenlage eines betroffenen Fahrzeugs bestimmt
wird.
Die erzeugten Daten, das heißt die Objektdaten, werden dann dem Computer
4 zugeführt.
Unter Bezugnahme auf 2 wird nun die Radarvorrichtung
10 bezüglich ihres inneren Aufbaus beschrieben.
Wie es in 2 gezeigt ist, ist die Radarvorrichtung
10 mit einem Oszillator 101, einer Sendeantenne 102,
einer Empfangsantenne 103, einem Mischer 104, einem A/D-Wandler
105, eine FFT 106, einer Verarbeitungsschaltung 107 und
einer Steuerschaltung 108 versehen, die für eine vollständiges Steuern
der Radarvorrichtung 10 verantwortlich ist. Von diesen Komponenten bilden
die Empfangsantenne 103, der Mischer 104 und der A/D-Wandler
105 ein Empfangssystem mit mehreren Kanälen, wie es in 4
gezeigt ist. Das heißt, jede der Empfangsantenne 103, des Mischer
104 und des A/D-Wandlers 105 besteht aus einer Mehrzahl von Komponenten
(d.h. einer Mehrzahl von Empfangsantennenelementen 103A, einer Mehrzahl
von Mischschaltungen 104A und einer Mehrzahl von A/D-Wandlerschaltungen
105A).
Der Oszillator 101 besteht zum Beispiel aus einem spannungsgesteuerten
Oszillator, der im Stande ist, die Frequenz eines zu oszillierenden Signals durch
Steuern des Pegels einer an ihn angelegten Spannung zu ändern. Die Signalfrequenz
wird moduliert, um innerhalb einer gegebenen Frequenzbreite zu oszillieren, deren
Mittenfrequenz ein vorbestimmter Wert gegeben ist.
Die Sendeantenne 102 wird verwendet, um eine
elektromagnetische Welle (d.h. eine Sendewelle) vor das betroffene Fahrzeug abzustrahlen.
Die Empfangsantenne 103, welche aus einer Mehrzahl von Empfangsantennenelementen
103A besteht, empfängt elektromagnetische Wellen, die als Reaktion auf
ein Abstrahlen der elektromagnetischen Welle durch die Sendeantenne 102
von verschiedenen Objekten reflektiert werden. Jede Mischschaltung 104A
des Mischers 104 erzeugt ein Überlagerungssignal durch Mischen eines Signals
(d.h. eines zu sendenden Signals), das von dem Oszillator 101 erzeugt wird,
mit einem Signal (d.h. einem empfangenen Signal), das von dem Empfangsantennenelement
103 empfangen wird.
Jede A/D-Wandlerschaltung 105A des A/D-Wandlers
105, welches sich zwischen jeder Mischschaltung 104A des Mischers
104 und der FFT 106 befindet, wandelt das Überlagerungssignal
einer analogen Größe, das von dem Mischer 104 erzeugt wird, zu einem Signal
einer digitalen Größe. Wenn das Überlagerungssignal im Zeitbereich empfangen wird,
wandelt es die FFT 106 zu Leistungsspektrumsdaten im Frequenzbereich. Die
Leistungsspektrumsdaten werden zu der Verarbeitungsschaltung 107 gesendet,
wo die Daten verwendet werden, um sowohl einen Abstand als auch eine relative Geschwindigkeit
zu jedem besonderen Teil (Objekt) eines Fahrzeugs(welches zum Beispiel der Fahrgastraum
und das Hinterteil von diesem ist; hier im weiteren Verlauf als ein eine Welle reflektierendes
Objekt bezeichnet), die die elektromagnetische Welle reflektieren, die gesendet
worden ist, und eine Richtung des eine Welle reflektierenden Objekts bezüglich dem
betroffenen Fahrzeug zu berechnen.
Die Verarbeitungsschaltung 107 ist dazu ausgelegt, Daten
von sowohl dem Abstand zu dem eine Welle reflektierenden Objekt als auch die Richtung
von diesem zu verwenden, um eine Seitenlage des eine Welle reflektierenden Objekts
zu dem betroffenen Fahrzeug zu berechnen. Die Verarbeitungsschaltung 107
ist ebenso dazu ausgelegt, um als Reaktion auf das Berechnen "Objektdaten" zu erzeugen,
die Daten enthalten, die einen Abstand zu einem Welle reflektierenden Objekt, eine
relative Geschwindigkeit von jedem eine Welle reflektierenden Objekt und eine Seitenlage
von jedem eine Welle reflektierenden Objekt zu dem betroffenen Fahrzeug anzeigen.
Die "Objektdaten", welche derart erzeugt worden sind, werden zu dem Computer
4 gesendet.
In Verbindung mit den 3A und
3B bis 6,
wird nun die Messgrundlage der Radarvorrichtung 10 beschrieben.
3A ist eine Darstellung, die eine Situation
zeigt, in der eine elektromagnetische Welle als eine Sendewelle fs gesendet wird
und eine reflektierte elektromagnetische Welle der Sendewelle fs als eine Empfangswelle
fr empfangen wird. Wie es in 3A gezeigt ist, wird die
Sendewelle fs wiederholt von der Sendeantenne 102 in Intervallen von 1/fm
abgestrahlt, wobei während jedem Intervall von diesem die Sendewelle fs einer Frequenzmodulation
innerhalb einer Modulationsbreite von &Dgr;F unterzogen wird, deren Mittenfrequenz
f0 ist.
Die Sendewelle fs wird von verschiedenen Objekten reflektiert, die
innerhalb eines Felds ihrer Abstrahlung (d.h. eines Erfassungsbereichs) vorhanden
sind, und jede reflektierte Welle der Sendewelle fs wird als die Empfangswelle fr
von den Empfangsantennenelementen 103A empfangen, wie es zuvor erläutert
worden ist. Verglichen mit der Sendewelle fs weist die Empfangswelle fr eine Verzögerungszeit
td und eine Frequenzverschiebung fd auf. Die Radarvorrichtung 10 gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendet sowohl die Zeitverzögerung td als
auch die Frequenzverschiebung fd, um sowohl einen Abstand als auch eine relative
Geschwindigkeit zu jedem eine Welle reflektierenden Objekt zu berechnen.
In Fällen, in denen die relative Geschwindigkeit eines betroffenen
Fahrzeugs zu einem eine Welle reflektierenden Objekt null ist, wird eine Verzögerungszeit
td, die einem Abstand zu dem eine Welle reflektierenden Objekt entspricht, in einer
reflektierten Welle der Sendewelle fs bewirkt, wenn sie mit der Sendewelle fs verglichen
wird. Daher kann auf der Grundlage dieser Zeitverzögerung td der Abstand zu dem
verfolgten eine Welle reflektierenden Objekt berechnet werden.
Andererseits kann die vorhergehende Frequenzverschiebung fd verwendet
werden, um eine Information über die relative Geschwindigkeit zu erzielen. Genauer
gesagt ist dies der Tatsache zu verdanken, dass die Frequenzverschiebung fd auf
Grund eines Doppler-Effekts der elektromagnetischen Welle bewirkt wird. Wenn es
eine Differenz der relativen Geschwindigkeit zwischen einem betroffenen Fahrzeug
und einem eine Welle reflektierenden Objekt gibt, wird die Sendewelle fs, die von
dem betroffenen Fahrzeug gesendet wird, an dem eine Welle reflektierenden Objekt
einer Änderung der Größe der Frequenzverschiebung fd abhängig von der Amplitude
der relativen Geschwindigkeit unterzogen. Es ist daher möglich, die Größe der Frequenzverschiebung
fd zu verwenden, um die relative Geschwindigkeit zu berechnen.
3B erläutert zwei Überlagerungssignale,
die jede Mischschaltung 104A durch Mischen der Sendewelle fs mit der Empfangswelle
fr erzeugt. Wie es dargestellt ist, weist ein Überlagerungssignal eine Überlagerungsfrequenz
fbu, welche eine Größe der Frequenzverschiebung zwischen ansteigenden Bereichen
der Sende- und Empfangswellen fs und fr ist, während das andere
Überlagerungssignal eine Überlagerungsfrequenz fbd aufweist, welche eine Größe der
Frequenzverschiebung zwischen abfallenden Bereichen der Sende- und Empfangswellen
fs und fr anzeigt.
Ein Verwenden dieser zwei Überlagerungsfrequenzen fbu und fbd ermöglicht
es, sowohl eine Frequenz fb, die dem vorhergehenden Abstand entspricht, als auch
eine weitere Frequenz fd vorzusehen, die der Amplitude der vorhergehenden relativen
Geschwindigkeit entspricht, wie es nachstehend gezeigt ist.
dem Abstand entsprechende Frequenz fb = [ABS(fbu) + ABS(fbd)](1)
der relativen Geschwindigkeit ensprechende Frequenz fd = [ABS(fbu)
– ABS(fbd)](2)
In diesen Formeln zeigt eine Referenz ABS einen Absolutwert.
Weiteres Einsetzen dieser Frequenzen fb und fd in die folgenden Formeln
(3) und (4) ermöglicht es, dass sowohl ein Abstand als auch eine relative Geschwindigkeit
zu einem eine Welle reflektierenden Objekt berechnet wird. In den folgenden Formeln
bezeichnet C die Lichtgeschwindigkeit.
Abstand = C/(4·&Dgr;F·fm)·fb(3)
relative Geschwindigkeit = (C/2·f0)·fd(4)
In Verbindung mit 4 wird nun die Grundlage
zum Messen der Richtung jedes eine Welle reflektierenden Objekts (Teil des Fahrzeugs)
zu einem betroffenen Fahrzeug erläutert. Wie es in 4
gezeigt ist, werden reflektierte Wellen der elektromagnetischen Welle, die von der
Sendeantenne 102 gesendet wird, durch die mehreren Antennenelemente
103A der Empfangsantenne 103 empfangen und wird jede der empfangenen
Wellen einer Berechnung der Richtung jedes eine Welle reflektierenden Objekts zu
dem betroffenen Fahrzeug unterzogen.
Die mehreren Antennenelemente 103A der Empfangsantenne
103 sind in einer Gruppe auf einem Fahrzeug angeordnet. Daher wird, wenn
ein vorausfahrendes Fahrzeug genau in der Seitenlage eines betroffenen Fahrzeugs
angeordnet ist, weitestgehend keine Differenz der Ankunftszeit der reflektierten
Wellen an den mehreren Antennenelementen 103A zum Empfang bewirkt. An den
A/D-Wandlerschaltungen 105A, welche den A/D-Wandler 105 bilden
und wobei jede jedes Überlagerungssignal empfängt, gibt es weitestgehend keine Differenz
der Phasen zwischen den Überlagerungssignalen, da die Überlagerungssignale von den
reflektierten Wellen erzeugt werden, die zu dem weitestgehend zeitlichen Augenblick
empfangen werden.
Im Gegensatz dazu gibt es, wie es in 4
dargestellt ist, viele Fälle, in denen ein vorausfahrendes Fahrzeug 30
nicht genau in der Seitenrichtung des betroffenen Fahrzeugs angeordnet ist. In einem
derartigen Fall, wenn der Empfang von mehreren reflektierten Wellen an den mehreren
Empfangsantennenelementen 103A Differenzen des Abstands zwischen jedem
Empfangsantennenelement 103A und dem vorausfahrenden Fahrzeug
30 hervorbringt, das die Sendewelle reflektiert. Daher werden an den jeweiligen
Empfangsantennenelementen 103A beträchtliche Größen von Differenzen der
zeitlichen Ankunftsaugenblicke der reflektierten Wellen verursacht.
Diese Differenzen der zeitlichen Anfangsaugenblicke werden in den
Differenzen der Phasen der Überlagerungssignale wiedergegeben, die den jeweiligen
A/D-Wandlerschaltungen 105A zuzuführen sind. Es ist deshalb möglich, derartige
Phasendifferenzen zu verwenden, um eine Information zu erzielen, die die Richtung
(als dir in 4 bezeichnet) des vorausfahrenden Fahrzeugs
30 zu dem betroffenen Fahrzeug anzeigt.
Der Computer 4 ist dazu ausgelegt, verschiedene Typen einer
Berechnung auf der Grundlage von vorbestimmten Softwareprogrammen durchzuführen,
die im Voraus in einem enthaltenen oder externen Speicher des Computers
4 gespeichert sind. Die verschiedenen Typen einer Berechnung sind wie folgt.
Der Computer 4 verwendet ein Signal aus dem Lenksensor
8, um einen Lenkwinkel zu berechnen, verwendet ein Signal aus dem Gierratensensor
9, um eine Gierrate zu berechnen, und verwendet ein Signal aus dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
6, um eine Geschwindigkeit eines betroffenen Fahrzeugs zu berechnen, in
welches dieses Steuersystem eingebaut ist. Teile einer Information, die den Lenkwinkel,
die Gierrate und die Fahrzeuggeschwindigkeit betreffen, werden der Radarvorrichtung
10 zugeführt, wobei die Radarvorrichtung 10 die empfangene Information
verwendet, um einen Kurvenradius R zu berechnen, auf welchem das betroffene Fahrzeug
gerade oder in einem Kurvenfahrtvorgang eine Kurve fährt.
Im Übrigen kann der Kurvenradius R auf andere verschiedene Weise erzielt
werden. Zum Beispiel kann eine Abbildungseinrichtung, wie zum Beispiel eine CCD-(ladungsgekoppelte
Vorrichtung)-Kamera verwendet werden. Die CCD-Kamera ist in ein Fahrzeug eingebaut,
um in Intervallen eine oder mehrere Fahrspuren abzubilden, die sich vor dem betroffenen
Fahrzeug ausdehnen, und Bilder, die derart genommen worden sind, werden einer Erkennung
der Fahrspuren und einem Schätzen eines Kurvenradius R des betroffenen Fahrzeugs
unterzogen. Wenn ein Fahrzeug mit einem Navigationssystem mit GPS (eine globalen
Positionierungssystem) ausgestattet ist, das Wellen von den Satelliten verwendet,
kann das Navigationssystem verwendet werden. In diesem Navigationssystem läßt das
GPS zu, dass eine derzeitige Position des betroffenen Fahrzeugs festgestellt wird.
Daher wird die derzeitige Position als Referenz bezüglich Kartendaten in der Navigation
selbst verwendet, um Daten zu erzielen, die den Kurvenradius R zeigen.
Weiterhin verwendet von dem erfaßten Abstand, der erfaßten relativen
Geschwindigkeit und der erfaßten Richtung die Radarvorrichtung 10 sowohl
die Richtung als auch den Abstand, um eine Mittenpositionskoordinate (XY) eines
Fahrzeugs zu berechnen, das dem betroffenen Fahrzeug in dem XY-Orthogonalkoordinatensystem
vorausfährt, in welchem der Ursprung (0,0) in der Mitte der Radarvorrichtung
10 auf dem betroffenen Fahrzeug angeordnet ist und die Seiten- und Längsrichtungen
des betroffenen Fahrzeugs den X- bzw. Y-Achsen zugewiesen sind. Weiterhin wird es,
wenn der Kurvenradius R kleiner als ein vorbestimmter Wert (z.B. 1000 m) ist, durch
die Radarvorrichtung 10 bestimmt, dass ein vorausfahrendes Fahrzeug entlang
einer kurvigen Straße, keiner geraden Straße, fährt. Weiterhin wird die Mittenpositionskoordinate
(X, Y) an dem Kurvenradius R angewendet, um die Koordinate zu einer neuen Mittenpositionskoordinate
des vorausfahrenden Fahrzeugs zu wandeln, welche auf der Grundlage erzielt werden
sollte, dass das Fahrzeug gerade fährt.
Die Objektdaten, die die gewandelte Mittenpositionskoordinate des
vorausfahrenden Fahrzeugs und die relative Geschwindigkeit beinhaltet, werden dann
dem Computer 4 zugeführt. Wenn die gewandelte Mittenpositionskoordinate
innerhalb eines anomalen Bereichs fällt, werden Daten, die unterrichten, dass ein
Fehlverhalten aufgetreten ist, zu dem Computer 4 gesendet. Als Reaktion
sendet der Computer 4 ein Anweisungssignal zu einer Sensorfehlverhaltensanzeige
der Anzeigeeinheit 14, um einen Benutzer darüber zu unterrichten, dass
ein Missgeschick verursacht worden ist.
Unter Verwendung der Objektdaten, die von der Radarvorrichtung
10 gesendet werden, entscheidet der Computer 4, welches vorausfahrende
Fahrzeug bezüglich eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands gesteuert werden sollte.
Nach einem Beenden einer Entscheidung eines vorausfahrenden Fahrzeugs, welches unter
das Steuern des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands gebracht werden sollte, verwendet
der Computer 4 eine Information bezüglich sowohl eines Abstands als auch
einer relativen Geschwindigkeit des ausgewählten vorausfahrenden Fahrzeugs, eine
Geschwindigkeit des betroffenen Fahrzeugs, einen Einstellzustand des Tempomatschalters
12, einen niedergedrückten Zustand des Bremsenschalters 18, um
Steuersignale zum Einstellen des Abstands zu dem vorausfahrenden Fahrzeug zu der
Bremsenansteuervorrichtung 10, der Drosselansteuervorrichtung
21 und der Automatikgetriebe-Steuervorrichtung 16 auszugeben.
Gleichzeitig führt die Steuervorrichtung 4, damit die Anzeigeeinheit
14 den Fahrer (Benutzer) über die derzeitigen Steuersituationen unterrichtet,
der Anzeigeeinheit 14 die notwendigen Anzeigesignale zu.
Weiterhin greift die Steuervorrichtung 14 in ein Steuern
einer Drosselöffnung durch Ansteuern der Drosselansteuervorrichtung 21,
ein Steuern von Gangstellungen des Automatikgetriebes durch Betreiben der Automatikgetriebe-Steuervorrichtung
16 und/oder ein Steuern eines Bremsdrucks durch Ansteuern der Bremsen und
Steuervorrichtung 19 ein. Diese verschiedenen Arten eines Steuerns lassen
zu, dass der Abstand zwischen dem betroffenen Fahrzeug und einem vorausfahrenden
Fahrzeug einen verfolgten aufrechterhält. Die Anzeigeeinheit 14 wird verwendet,
um eine Information über das Steuern für den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand in Echtzeit
darzustellen.
Im Übrigen ist die Radarvorrichtung 10 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel dazu ausgelegt, zu bestimmen, ob die Objektdaten nicht dem Computer
4 zugeführt werden sollten oder nicht, bevor die Objektdaten dem Computer
4 zugeführt werden. Wenn es bestimmt wird, dass die Objektdaten nicht dem
Computer 4 zugeführt werden sollten, stoppt die Radarvorrichtung
10 vorübergehend ein Zuführen der Objektdaten zu dem Computer
4.
Dieses vorübergehende Stoppen einer Datenzufuhr hat seine Ursache
aus dem folgenden Grund. Zum Beispiel wird es, wie es in 10
gezeigt ist, angenommen, dass ein großes Fahrzeug 40, wie zum Beispiel
ein Lastkraftwagen oder ein Aufleger, entlang einer Fahrspur fährt, die zu der benachbart
ist, entlang welcher ein betroffenes Fahrzeug 20 fährt, und sowohl das
Hinterteil 41 als auch der Fahrgastraum des großen Fahrzeugs
40 innerhalb eines Bereichs A (Erfassungsbereichs) vorhanden ist, in welchem
die Radarvorrichtung 10 im Stande ist, Objekte zu erfassen. In dieser Situation
kann eine Sendewelle, die von der Radarvorrichtung 10 abgestrahlt wird,
nicht nur von dem Hinterteil 41 des Fahrzeugs, sondern ebenso von Ecken
und Abschnitten nahe von diesen reflektiert werden, die sich zwischen dem Heck und
einer Seite des Fahrgastraums des Fahrzeugs 40 befinden. Es gibt einige
Fälle, in welchen die Radarvorrichtung 10 zwei Wellen empfängt, die von
derartigen zwei Abschnitten 41 und 42 reflektiert werden. In derartigen
Fällen wird das Erfassen, obgleich das große Fahrzeug 40 entlang
der Verkehrsspur fährt, die zu dem betroffenen Fahrzeug benachbart ist, derart fehlerhaft
durchgeführt, dass zwei Fahrzeuge hintereinander entlang der benachbarten Fahrspur
fahren.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jedoch ein derartiges
fehlerhaftes Erfassen zuverlässig entfernt. Anders ausgedrückt verwendet die Radarvorrichtung
10 sowohl die Mittenpositionskoordinate als auch die relative Geschwindigkeit,
welche in den Objektdaten enthalten sind, um eine Möglichkeit zu schätzen, dass
ein eine Welle reflektierendes Objekt, das von den Objektdaten herrührt, bezüglich
einer reflektierten Welle erkannt wird, die von den zwei Abschnitten 41,
42 kommt. Wenn es bestimmt wird, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt,
dass ein eine Welle reflektierendes Objekt auf der Grundlage der reflektierten Welle
erkannt wird, die von dem Hinterteil 41 des Fahrgastraums des großen Fahrzeugs
40 kommt, wird es gestoppt, dass Objektdaten, die dieses eine Welle reflektierende
Objekt anzeigen, dem Computer 4 zugeführt werden.
Unter Bezugnahme auf die 7 bis
9 wird nun die Verarbeitung zum Bestimmen
von eine Welle reflektierenden Objekten beschrieben, welche für das vorliegende
Ausführungsbeispiel kennzeichnend ist und von der Radarvorrichtung 10 ausgeführt
wird.
In dieser Bestimmungsverarbeitung ist die Radarvorrichtung
10 ausgebildet, um auf der Grundlage eines gespeicherten vorbestimmten
Programms mit einer Mehrzahl von eine Welle reflektierenden Objekten fertig zu werden.
Genauer gesagt wird die Radarvorrichtung 10 in Fällen, in denen die Radarvorrichtung
10 eine Mehrzahl von eine Welle reflektierenden Objekten erfaßt, ein eine
Welle reflektierendes Objekt, das sich am weitesten weg von dem betroffenen Fahrzeug
befindet, als das erste zu bestimmende Objekt bestimmt, um die Bestimmungsverarbeitung
bezüglich des bestimmten Objekts durchführen. Die Bestimmungsverarbeitung wird dann
zu einem anderen eine Welle reflektierenden Objekt verlagert, das mit dem zweitgrößten
Abstand zu dem betroffenen Fahrzeug angeordnet ist. Das heißt, diese Verarbeitung
wird für jedes Objekt in der absteigenden Reihenfolge des Abstands zu dem betroffenen
Fahrzeug wiederholt.
Zuerst wird es in einem Schritt S100 in 7
bestimmt, ob ein eine Welle reflektierendes Objekt, das durch Objektdaten gegeben
ist, neu erfaßt worden ist oder nicht. Wenn die Bestimmung in diesem Schritt S110
JA ist, wird die Verarbeitung zu einem Schritt S110 verlagert, in dem der Fahrgastraumzähler
CA, der bezüglich den Objektdaten relevant gemacht wird, die durch dieses neue eine
Welle reflektierende Objekt gegeben sind, initialisiert wird und eine Referenz (z.B
die Nummer) zum Unterscheiden dieses Objekts von anderen wird gegeben. Die Verarbeitung
wird dann zu einem Schritt S120 verlagert, in welchem die Verarbeitung ebenso verlagert
wird, wenn in dem Schritt S100 NEIN bestimmt wird.
In dem Schritt S120 wird unter Verwendung einer relativen Geschwindigkeit
und einer Geschwindigkeit eines betroffenen Objekts, welche in den Objektdaten des
eine Welle reflektierenden Objekts, das zu bestimmen ist, enthalten sind, eine Geschwindigkeit
des Objekts berechnet und einer Bestimmung dessen unterzogen, ob die berechnete
Geschwindigkeit über einer vorbestimmten Geschwindigkeit (z.B. 30 km/h) ist oder
nicht. Wenn in dem Schritt S120 JA bestimmt wird, wird die Verarbeitung zu Schritten
S130 und S140 verlagert, während sich die Verarbeitung zu einem Schritt S150 bewegt,
wenn NEIN in dem Schritt S120 bestimmt wird. Genauer gesagt wird in dem Schritt
S130 ein einstellbarer Abstandsbereich Za durch Einsetzen der Geschwindigkeit des
eine Welle reflektierenden Objekts, das zu bestimmen ist, in die folgende Formel
berechnet.
Za = Geschwindigkeit des eine Welle reflektierenden Objekts (m/s)
0.5(s) + 10(m)(5)
In dieser Formel (5) ist der Wert 10 m ein Vertreter von unteren Grenzen,
die bei der Gesamtlänge von jedem großen Fahrzeug beachtet werden.
In einem Schritt S140 wird ein Wert zu dem Zählwert des Fahrgastraumzählers
hinzugefügt oder von diesem abgezogen, dessen Zählwert eine Möglichkeit vorsieht,
dass ein zu bestimmendes Objekt bezüglich einer Welle erfaßt worden ist, die von
dem Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs (oder einer Genauigkeit, dass ein zu bestimmendes
Objekt bezüglich einer Welle erfaßt worden ist, die von dem Hinterteil eines großen
Fahrzeugs reflektiert wird) erfaßt worden ist. Die Verarbeitung eines Addierens/Subtrahierens
eines Zählers richtet sich auf eine Bestimmung dessen, ob ein zu bestimmendes eine
Welle reflektierendes Objekt angeordnet ist, um Bestimmungsbedingungen, die in
5 definiert sind, oder Bestimmungsbedingungen zu erfüllen,
die in 6 definiert sind. Die Bestimmungsbedingungen
in 5 zeigen relative Fahrbeziehungen zwischen dem zu
bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt und einem oder mehreren anderen eine
Welle reflektierenden Objekten an, das sich näher zu dem betroffenen Fahrzeug als
das zu bestimmende Objekt befindet. Die Bestimmungsbedingungen in 6
zeigen Lagebeziehungen zwischen dem betroffenen Fahrzeug und einem oder mehreren
anderen eine Welle reflektierenden Objekten, die nicht irgendeine Bestimmungsbedingung
in 5 erfüllen.
Im Gegensatz dazu führt die Radarvorrichtung 10 in dem Schritt
S150 eine Verarbeitung zum Auswählen eines zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekts durch. Die Radarvorrichtung 10 erfaßt elektromagnetische
Wellen die von verschiedenen Objekten reflektiert werden, wie feststehende Objekte,
wie zum Beispiel Begrenzer, die an Leitplanken angebracht sind, und reflektierende
Platten auf Seiten der Straße, die nicht auf die Objekte eines vorausfahrenden Fahrzeugs
beschränkt sind. Jedoch ist es bei der von nun an durchzuführenden Verarbeitung
nicht notwendig, dass die Radarvorrichtung 10 feststehende Objekte als
Objekte erachtet, um zu bestimmen, ob es eine Möglichkeit gibt oder nicht, dass
jedes erfaßte Objekt der Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist.
Weiterhin ist es häufig, dass die Begrenzer in Intervallen entlang
einer Straße angeordnet sind. Wenn derartige Begrenzer der Bestimmung für eine eine
Welle reflektierende Vorrichtung ohne diese Vorsiebungsverarbeitung unterzogen werden,
gibt es eine Möglichkeit eines fehlerhaften Erfassens, dass ein eine Welle erfassendes
Objekt (tatsächlich ein Begrenzer) vorhanden ist, der sich näher als ein zu bestimmendes
eine Welle reflektierendes Objekt (ebenso tatsächlich ein Begrenzer) befindet. In
einem derartigen Fall kann die Bestimmung, wenn sie wirklich durchgeführt wird,
erkennen lassen, dass es eine hohe Möglichkeit gibt, dass das letztere Objekt, das
heißt, das eine Welle reflektierende Objekt, das weiter entfernt von dem betroffenen
Objekt angeordnet ist, ein auf der Grundlage einer reflektierten Welle von dem Fahrgastraum
eines großen Fahrzeugs erkanntes Objekt ist.
Demgemäß weist in dem Schritt S150 ein eine Welle reflektierendes
Objekt, das der Bestimmung unterzogen wird, eine Geschwindigkeit auf, die kleiner
als eine vorbestimmte Geschwindigkeit (zum Beispiel 30 km/h ist; siehe Schritt S120),
wobei ein derartiges Objekt von der Radarvorrichtung 10 vorhergehend aus
den zu bestimmenden Objekten entfernt wird. Dieses vorhergehende Entfernen (d.h.
die Vorsiebungsverarbeitung) ist im Stande, zu vermeiden, dass die feststehenden
Objekte, wie zum Beispiel Begrenzer, fehlerhaft als ein Fahrgastraum eines großen
Fahrzeugs entschieden werden.
5 zeigt die Bestimmungsbedingungen, die
für die Verarbeitung zum Addieren/Subtrahierens des Zählwerts von dem Fahrgastraumzähler
CA verwendet werden.
Wie es gezeigt ist, sind Bestimmungsbedingungen A bis C abhängig von
den Absolutwerten von drei Parametern, die aus Differenzen von der relativen Geschwindigkeit,
veränderbaren Abstandsbereichen Za und Differenzen von Seitenlagen bestehen, definiert
und in mehrere Stufen klassifiziert. Von diesen Bestimmungsbedingungen A bis C definiert
die Bestimmungsbedingung A eine Gruppe von derartigen Absolutwerten, von denen jeder
der kleinste bei jedem Parameter ist. Die Bestimmungsbedingung B definiert eine
Gruppe von derartigen Absolutwerten, bei denen sich jeder bei jedem Parameter dazwischen
befindet. Weiterhin definiert die Bestimmungsbedingung C ein Gruppe von derartigen
Absolutwerten, von denen jeder bei jedem Parameter der größte ist. Die Möglichkeit,
dass ein zu bestimmendes eine Welle reflektierendes Objekt der Fahrgastraum des
großen Fahrzeugs ist, hängt davon ab, in welchem der drei Bestimmungsbedingungen
A bis C es klassifiziert wird. Wenn die Bedingungen die Bestimmungsbedingung A des
kleinsten Absolutwerts von jedem Parameter erfüllen, ist die Möglichkeit die größte.
Im Gegensatz dazu ist die Möglichkeit die kleinste, wenn die Bedingungen
die Bestimmungsbedingung C des größten Absolutwerts jedes Parameters erfüllen. Wenn
sie die Bestimmungsbedingung B erfüllt, ist die Möglichkeit dazwischen. Das heißt,
die Möglichkeit, dass das eine Welle reflektierende Objekt ein Fahrgastraum eines
großen Fahrzeugs ist, wird höher, wenn in der Reihenfolge der Bestimmungsbedingungen
C, B bis A fortgeschritten wird. Ein Wert, der von der Größe der Möglichkeit abhängt,
wird zu dem Zählwert des Fahrgastraumzählers CA addiert, welcher daher einen Pegel
zeigt, der die Größe der vorhergehenden Möglichkeit anzeigt.
Genauer gesagt werden die vorhergehenden Bestimmungsbedingungen bezüglich
der folgenden Schätzung entschieden.
Wenn ein zu bestimmendes eine Welle reflektierendes Objekt auf der
Grundlage einer erfaßten Welle von einem Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs erkannt
werden kann, wird die Schätzung derart durchgeführt, dass es lediglich eine kleine
Differenz der relativen Geschwindigkeit zwischen dem eine Welle reflektierenden
Objekt, das von dem Fahrgastraum herrührt, und einem anderen eine Welle reflektierenden
Objekt gibt, das bezüglich einer reflektierten Welle von dem Hinterteil des großen
Fahrzeugs erkannt wird. Demgemäß wird es als die Differenz der Relativgeschwindigkeit
zwischen dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt und dem anderen,
das sich näher zu dem betroffenen Fahrzeug als das zu bestimmende Objekt befindet,
bestimmt, dass die Möglichkeit, dass das zu bestimmende eine Welle reflektierende
Objekt bezüglich einer reflektierten Welle von dem Fahrgastraum erkannt wird, höher
ist.
Weiterhin wird es, wenn eine zu bestimmendes eine Welle reflektierendes
Objekt auf der Grundlage einer reflektierten Welle von einem Fahrgastraum eines
großen Fahrzeugs erkannt werden kann, derart geschätzt, dass eine Differenz der
Seitenlage zwischen dem eine Welle reflektierenden Objekt, das von dem Fahrgastraum
herrührt, und einem anderen eine Welle reflektierenden Objekt, das bezüglich einer
reflektierten Welle von dem Hinterteil des großen Fahrzeugs erkannt wird, auf Grund
der Fahrzeugstruktur innerhalb eines begrenzten Bereichs ist. Demgemäß wird es als
die Differenz der Seitenlage zwischen dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt und einem anderen, das sich näher zu dem betroffenen Fahrzeug als das zu
bestimmende Objekt befindet, bestimmt, dass die Möglichkeit, das zu bestimmende
eine Welle reflektierende Objekt bezüglich einer reflektierten Welle von dem Fahrgastraum
erkannt wird, höher ist.
Weiterhin wird, wenn eine Mehrzahl von Fahrzeugen, z.B. zwei Fahrzeuge,
die fahren, wobei eines dem anderen (oder einem anderen) folgt, eine bestimmte Größe
eines Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands (d.h. der vorhergehende veränderbare Abstandsbereich
Za) zwischen Fahrzeugen aufrechterhalten. In diesem Fahrfall neigt der veränderbare
Abstandsbereich Za dazu, länger zu sein, wenn die Geschwindigkeiten von derartigen
Fahrzeugen erhöht werden. Daher ist es, wenn ein Abstand zwischen einem zu bestimmenden
eine Welle reflektierenden Objekt und einem anderen, das sich näher als das zu bestimmende
Objekt befindet, kleiner als ein veränderbarer Abstandsbereich Za ist, angemessen,
zu bestimmen, dass es eine höhere Möglichkeit gibt, dass das zu bestimmende eine
Welle reflektierende Objekt bezüglich einer Welle erkannt worden ist, die von einem
Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs reflektiert wird, das kein vorausfahrendes von
zwei derartigen Fahrzeugen ist.
Wie es in der vorhergehenden Formel (5) gezeigt ist, welche die Gesamtlänge
eines großen Fahrzeugs berücksichtigt, ist eine untere Grenze (zum Beispiel 10 m)
zu dem veränderbaren Abstandsbereich Za gegeben. Weiterhin kann eine obere Grenze
(zum Beispiel 20 m) bezüglich diesem veränderbaren Abstandsbereich Za eingestellt
sein.
Die Bestimmungsbedingungen in 6 werden
nun erläutert. In der Radarvorrichtung wird es bestimmt, ob ein zu bestimmendes
eine Welle reflektierende Objekt in irgendeine der Bestimmungsbedingungen D bis
F fällt, die in 6 sind, welche Lagebeziehungen zwischen
dem zu bestimmenden Objekt und einem betroffenen Fahrzeug definieren.
Wie es in 6 gezeigt ist, sehen die Bestimmungsbedingungen
D bis F auf der Grundlage der Seitenlage und des Abstands Lagebeziehungen zwischen
einem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt und einem betroffenen Fahrzeug
vor. Wenn die Bestimmungsbedingung G erfüllt ist oder die Bestimmungsbedingungen
E und F erfüllt sind, wird es bestimmt, dass das zu bestimmende eine Welle reflektierende
Objekt eine kleinere Möglichkeit aufweist, dass das Objekt ein Fahrgastraum eines
großen Fahrzeugs ist. Anders ausgedrückt wird eine höhere Möglichkeit, dass ein
eine Welle reflektierendes Objekt, das derzeit der Bestimmung unterzogen wird, zum
Beispiel das Hinterteil eines Personenkraftwagens oder eines großen Fahrzeugs ist,
geschätzt. Wenn dieses Schätzen durchgeführt ist, wird der Fahrgastraumzähler CA,
der dem Objekt zugewiesen ist, welches bestimmt werden sollte, einem Dekrementieren
des Zählwerts unterzogen.
Bezüglich eines eine Welle reflektierenden Objekts, das nicht in irgendwelche
der Bestimmungsbedingungen A bis D fällt, gibt es eine höhere Möglichkeit, dass
die Objekterkennung unter Verwendung einer Welle durchgeführt wird, die von dem
Hinterteil von Objekten, wie zum Beispiel einem Personenkraftwagen oder einem großen
Objekt reflektiert wird. Gleichzeitig gibt es jedoch, wie es in 11
gezeigt ist, eine Möglichkeit, in der das Hinterteil des großen Fahrzeugs außerhalb
des Erfassungsbereichs A der Radarvorrichtung 10 vorhanden ist, aber lediglich
der Fahrgastraum in dem Erfassungsbereich A vorhanden ist. In derartigen Situationen
wird immer noch eine Möglichkeit belassen, dass ein zu bestimmendes eine Welle reflektierendes
Objekt auf der Grundlage einer elektromagnetischen Welle erfaßt worden ist, die
von dem Fahrgastraum reflektiert wird.
Um eine derartige Situation unterscheidbar zu unterfassen, sind die
Bestimmungsbedingungen D bis F vorbereitet, die in 6
gezeigt sind. Unter den Bestimmungsbedingungen D bis F wird es bestimmt, ob ein
zu bestimmendes eine Welle reflektierendes Objekt in einem Mittenteil des Erfassungsbereichs
der Radarvorrichtung 10 angeordnet ist oder nicht. Wenn diese Bestimmung
bejahend ist, ist eine Wahrscheinlichkeit, dass das zu bestimmende Objekt ein Fahrgastraum
eines großen Fahrzeugs ist, niedrig. In diesem Fall wird der Zählwert des Fahrgastraumzählers
CA, der einem derartigen zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt zugewiesen
ist, verringert. Die Bestimmungsbedingungen in 6 regeln
einen Bereich B der in 11 gezeigt ist, welcher in dem
Erfassungsbereich A der Radarvorrichtung 10 enthalten ist.
Unter Bezugnahme auf 8 wird nun die Verarbeitung
zum Addieren und Subtrahieren des Zählwerts des Fahrgastraumzählers CA erläutert,
welche von der Radarvorrichtung 10 in dem Schritt S140 in 7
ausgeführt wird.
Im Allgemeinen wird, wenn irgendeine der Bestimmungsbedingungen A
bis C, die in 5 gezeigt sind, erfüllt ist, der Zählwert
eines Fahrgastraumzählers CA, der einem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt zugewiesen ist, addiert und ein addierter Wert hängt davon ab, welche Bestimmungsbedingung
verwendet wird (das heißt hängt von dem Pegel einer Möglichkeit ab, dass das Objekt
unter der Bestimmung ein Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist). Im Gegensatz
dazu wird, wenn die Bestimmungsbedingung D oder die Bestimmungsbedingungen E und
F, die in
6 gezeigt sind, erfüllt sind, der Zählwert
verringert, da es eine niedrige Möglichkeit gibt, dass das Objekt unter der Bestimmung
ein Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist.
In dem Schritt S200 in 8 wird es zuerst
bestimmt, ob es ein anderes eine Welle reflektierendes Objekt gibt, das alle der
Parameter (d.h. eine Differenz einer relativen Geschwindigkeit, einen Abstand und
eine Differenz einer Seitenlage) der Bestimmungsbedingung "A" zwischen einem betroffenen
Fahrzeug und einem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt gibt oder nicht.
Wenn die Bestimmung in dem Schritt S200 bejahend (JA) ist, wird die Verarbeitung
zu einem Schritt S210 verlagert, um einen Wert von "10" zu dem Zählwert eines Fahrgastraumzählers
CA zu addieren, der dem zu bestimmenden ein Welle reflektierenden Objekt zugewiesen
ist.
Die Verarbeitung ist dann beendet. Im Gegensatz dazu schreitet die
Verarbeitung, wenn die Bestimmung in dem Schritt S200 negativ (NEIN) ist, zu einem
Schritt S220 fort.
In dem Schritt S220 wird es weiterhin bestimmt, ob es ein anderes
eine Welle reflektierendes Objekt gibt oder nicht, das alle der Parameter der Bestimmungsbedingung
"B" zwischen dem betroffenen Fahrzeug und dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt erfüllt. Wenn die Bestimmung in dem Schritt S220 bejahend (JA) ist, wird
die Verarbeitung zu einem Schritt S230 verlagert, um einen Wert von "7" zu dem Zählwert
des Fahrgastraumzählers CA zu addieren, der dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt zugewiesen ist, bevor die Verarbeitung beendet wird. Im Gegensatz dazu schreitet
die Verarbeitung, wenn die Bestimmung in dem Schritt S220 negativ (NEIN) ist, zu
einem Schritt S240 fort.
In dem Schritt S240 wird es bestimmt, ob es ein anderes eine Welle
reflektierendes Objekt gibt oder nicht, das alle der Parameter der Bestimmungsbedingung
"C" zwischen dem betroffenen Fahrzeug und dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt gibt oder nicht. Wenn die Bestimmung in dem Schritt S240 bejahend (JA) ist,
wird die Verarbeitung zu einem Schritt S250 verlagert, um einen Wert von "3" zu
dem Zählwert des Fahrgastraumzählers CA zu addieren, der dem zu bestimmenden eine
Welle reflektierenden Objekt zugewiesen ist, bevor die Verarbeitung beendet wird.
Im Gegensatz dazu schreitet die Verarbeitung, wenn die Bestimmung in dem Schritt
S240 negativ (NEIN) ist, zu einem Schritt S260 fort.
In dem Schritt S260 wird es bestimmt, ob es ein anderes eine Welle
reflektierendes Objekt gibt, das die Bestimmungsbedingung D oder die kombinierten
Bestimmungsbedingungen E und F zwischen dem betroffenen Fahrzeug und dem zu bestimmenden
eine Welle reflektierenden Objekt erfüllt. Wenn die Bestimmung in dem Schritt S260
bejahend (JA) ist, wird die Verarbeitung zu einem Schritt S270 verlagert, um einen
Wert von "6" von dem Zählwert des Fahrgastraumzählers CA zu subtrahieren, der dem
zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt zugewiesen ist, bevor die Verarbeitung
beendet wird. Im Gegensatz dazu wird die Verarbeitung beendet, wenn die Bestimmung
in dem Schritt S240 negativ (NEIN) ist.
Die vorhergehende Verarbeitung wird von der Radarvorrichtung
10 in Intervallen wiederholt. Daher ist es auch dann, wenn zwei Personenfahrzeuge
vorübergehend mit der weitestgehend gleichen Geschwindigkeit mit einem entlang einer
Fahrspur gerichteten Abstand zwischen ihnen, der bei einer Größe gehalten wird,
der ungefähr gleich der Gesamtlänge eines großen Fahrzeugs ist, vermeidbar, dass
ein Personenfahrzeug, das vorübergehend vor dem anderen fährt, fehlerhaft als ein
Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs erfaßt, da der Fahrgastraumzähler CA durch die
vorhergehende Verarbeitung verringert wird.
Nach einem Beenden der Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren eines
Fahrgastraumzählers in dem Schritt S470 in 7 wird die
Verarbeitung zu dem Schritt S150 in 7 verlagert, in
dem es weiterhin bestimmt wird, ob die Objektdaten, die dem eine Welle reflektierenden
Objekt entsprechen, das der Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren des Fahrgastraumzählers
unterzogen worden sind, dem Computer 4 zugeführt werden oder nicht. In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird dies als eine Verarbeitung zum Berechnen
eines Objekts mit gesendeten Daten bezeichnet.
Unter Bezugnahme auf 9 wird die Verarbeitung
zum Berechnen eines Objektes mit gesendeten Daten nun erläutert, welche von der
Radarvorrichtung 10 in dem Schritt S150 in 7
ausgeführt wird.
In einem Schritt S300 in 9 ist der Zählwert
des Fahrgastraumzählers CA, der einen zu bestimmenden eine Welle reflektierenden
Objekt zugewiesen ist, größer als ein Schwellwert von "13". Wenn in dem Schritt
S300 JA bestimmt wird, wird die Verarbeitung zu einem Gehen zu einem Schritt S310
verlagert. Im Gegensatz dazu wird, wenn in dem Schritt S300 NEIN bestimmt wird,
das heißt, wenn es bestimmt wird, dass ein zu bestimmendes eine Welle reflektierendes
Objekt kein Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist, wird die Verarbeitung zu einem
Schritt S330 verlagert, in dem es zugelassen wird, dass Objektdaten des zu bestimmenden
eine Welle reflektierenden Objekts dem Computer 4 zugeführt werden.
In dem Schritt S310 wird es erneut bestimmt, ob andere eine Welle
reflektierende Objekte alle der Parameter (d.h. eine Differenz der relativen Geschwindigkeit,
ein Abstand und eine Differenz der Seitenlage) der Bestimmungsbedingung "C" zwischen
dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt und dem betroffenen Fahrzeug
erfüllen oder nicht. In Fällen, in denen die Bestimmung in dem Schritt S310 NEIN
ist, wird es festgestellt, dass das zu bestimmende Objekt kein Fahrgastraum eines
großen Fahrzeugs ist. Als ein Ergebnis schreitet die Verarbeitung ebenso zu einem
Schritt S330 fort, um seine Objektdaten zu dem Computer 4 zu senden.
Im Gegensatz dazu kann, wenn die Bestimmung in dem Schritt S310 JA
ist, die Erkennung, dass das zu bestimmende eine Welle reflektierende Objekt ein
Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist, erzielt werden. Hierbei wird die Verarbeitung
zu dem Schritt S320 verlagert, um zu unterdrücken, dass Objektdaten des zu bestimmenden
Objekts dem Computer 4 zugeführt werden.
Wie ein zweckmäßiger Wert für den Schwellwert (z.B. 13) für den Fahrgastraumzähler
CA eingestellt wird, basiert auf der folgenden Weise.
Der Schwellwert "13", der für die Bestimmung in dem Schritt S300 verwendet
wird, wird vorzugsweise zu einer Größe gegeben, die nicht zuläßt, dass die Objektdaten
in dem Schritt S320 durch lediglich eine Zeit eines Durchführens der Verarbeitung
des Addierens/Subtrahierens des Fahrgastraumzählers, die in 8
gezeigt ist, gesendet werden.
Dies ist für den Zweck keines Stoppens eines Sendens von Objektdaten
in Fällen, in denen zwei Fahrzeuge fahren, um vorübergehend die Bestimmungsbedingung
"A" zu erfüllen. Während des Durchführens der Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren
des Fahrgastraumzählers, die in 8 gezeigt ist, wird
ein Wert von "10" als ein Maximum zu dem Fahrgastraumzähler CA addiert. Es ist einfach
anzunehmen, dass ein Wert von "10" zu dem Fahrgastraumzähler CA addiert wird, der
einem neuen zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt zugewiesen ist. In
einem derartigen Fall wird, wenn der Schwellwert kleiner als "10" eingestellt wird,
ein zu bestimmendes eine Welle reflektierendes Objekt in dem Schritt S300 einer
bejahenden Bestimmung unterzogen, so dass unterdrückt wird, dass die Objektdaten
durch lediglich eine Zeit eines Ausführens der Verarbeitung zum Addieren/Subtrahieren
eines Fahrgastraumzählers zu dem Computer 4 gesendet werden. Dies ist so,
da der Schwellwert, der als ein zweckmäßiger vergleichbarer Wert zu dem Zählwert
eines Fahrgastraumzählers CA dient, auf "13" eingestellt ist. Dies ermöglicht es,
dass verhindert wird, dass die Objektdaten ausgesendet werden, wenn zwei Fahrzeuge
vorübergehend die Bestimmungsbedingung "A" erfüllen.
Auf diese Weise verwendet das Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Steuersystem
2 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Information über Objektdaten,
die jedem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt zugewiesen sind, um
eine Möglichkeit zu schätzen, dass das eine Welle reflektierende Objekt bezüglich
einer Welle erkannt wird, die von einem Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs reflektiert
wird. Weiterhin wird die Möglichkeit qualitativ, das heißt, dass als ein praktischer
Wert, ausgedrückt. Deshalb wird es, wenn es bestimmt wird, dass die Möglichkeit
verglichen mit einem vorbestimmten Schwellwert (Kriterium) hoch ist, unterdrückt,
dass die Objektdaten des zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekts dem
Computer 4 zugeführt werden.
Dies ermöglicht es, ein Senden von fehlerhaften Objektdaten, die sich
auf einem Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs beziehen, zu dem Computer
4 zu stoppen, um derartige Daten zu verarbeiten. Es ist deshalb möglich,
dass der Computer 4 derartige fehlerhaft erfaßte Objektdaten als Daten
eines Objekts mißversteht, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zu steuern. In
der Praxis kann in dem Computer vermieden werden, dass der Fahrgastraum eines großen
Fahrzeugs von einem anderen Fahrzeug ist. Das Steuern des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands
bezüglich des fehlerhaften Objekts (d.h. eines zu steuernden Ziels) kann zuverlässig
vermieden werden.
In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel gibt es andere verschiedene
Vorteile.
- (1) In dem Ausführungsbeispiel werden ein Abstand von einem betroffenen Fahrzeug
zu einem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt (eines vorausfahrenden
Fahrzeugs), eine relative Geschwindigkeit zwischen dem betroffenen Fahrzeug und
dem eine Welle reflektierenden Objekt und eine Seitenlage des eine Welle reflektierenden
Objekts verwendet. Genauer gesagt werden derartige Parameter zu einem Abstand, einer
Differenz der relativen Geschwindigkeit und einer Differenz der Seitenlage zwischen
zwei Objekten einer Mehrzahl von zu erfassenden Objekten gewandelt. Auf der Grundlage
von derart gewandelten Parametern wird die Bestimmung durchgeführt.
Zum Beispiel kann, wenn ein zu bestimmendes Objekt bezüglich einer
Welle erfaßt worden ist, die von einem Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs reflektiert
worden ist, eine Annahme derart durchgeführt werden, dass eine Differenz der relativen
Geschwindigkeit zu einem Objekt, die von einen Hinterteil eines großen Fahrzeugs
stammt, klein ist. Weiterhin sind sowohl ein Abstand zwischen Objekten als auch
eine Differenz der Seitenlage auf Grund der Strukturen eines großen Fahrzeugs innerhalb
eines bestimmten Bereichs beschränkt. Es ist deshalb nützlich, derartige Parameter
beim Schätzen der Möglichkeit zu verwenden, was sicherstellt, dass die Möglichkeit
genauer geschätzt wird.
- (2) In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel werden eine Welle reflektierende
Objekte, deren Geschwindigkeiten niedriger als ein vorbestimmter Wert sind, vorhergehend
aus einer Gruppe von zu bestimmenden Objekten entfernt. Dies läßt zu, dass die Vorrichtung,
die in ein betroffenes Fahrzeug eingebaut ist, ein fehlerhaftes Erfassen gegenüber
feststehenden Objekten, wie zum Beispiel Begrenzern auf Leitplanken und Reflektoren
auf beiden Seiten von Straßen, verhindert wird.
Insbesondere werden Begrenzer häufig in gleichen Abständen entlang Straßen angeordnet.
Daher findet das vorhergehende Schätzen der Möglichkeit auf der Grundlage eines
Abstands, einer Differenz der relativen Geschwindigkeiten und einer Differenz der
Seitenlagen zwischen eine Welle reflektierenden Objekten nicht nur ein verfolgtes
eine Welle reflektierendes Objekt, sondern ebenso ein ähnliches eine Welle reflektierendes
Objekts, das sich näher an dem betroffenen Fahrzeug als das verfolgte eine Welle
reflektierende Objekt befindet. In einem derartigen Fall kann eine Annahme derart
gemacht werden, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass von zwei benachbarten
Begrenzern einer, der weiter als der andere angeordnet ist, ein Fahrgastraum eines
großen Fahrzeugs ist. Dies ist unerwünscht, da die Verarbeitung zum Zählen des Fahrgastraumzählers
CA arbeitet, was ein fehlerhaftes Schätzen der Möglichkeit und eine unnötige Berechnung
in der Radarvorrichtung 10 verursacht.
Jedoch wird, wenn die Geschwindigkeit eines erfaßten eine Welle reflektierenden
Objekts kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, dieses Objekt im Voraus aus der
Berücksichtigung entfernt. Demgemäß läßt dies die Radarvorrichtung 10 ein
Missverständnis vermeiden, dass die feststehenden Objekte Fahrgasträume von großen
Fahrzeugen sind, und verringert die Berechnungslast in der Radarvorrichtung
10.
- (3) In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist die Möglichkeit, dass ein
eine Welle reflektierendes Objekt bezüglich einer reflektierten Welle von einem
Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs erfaßt worden ist, auf der Grundlage von Parametern
einer unterschiedlichen Größe der relativen Geschwindigkeitsdifferenz, der Seitenlagendifferenz
und dem Abstand zwischen eine Welle reflektierenden Objekten erfaßt worden. Diese
unterschiedlichen Größen der Parameter versprechen eine größere Genauigkeit bei
dem Schätzen.
- (4) Weiterhin wird in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von
unterschiedlichen Größen (d.h. Bestimmungsbedingungen) zu jedem der relativen Geschwindigkeitsdifferenz,
der Seitenlagendifferenz und dem Abstand zwischen eine Welle reflektierenden Objekten
auf eine derartige Weise gegeben, dass die unterschiedlichen Größen unterschiedliche
Pegel der Möglichkeit zeigen. Daher kann sich das Schätzen auf eine quantitative
Weise ergeben.
- (5) Noch weiterhin wird in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel jedes eine
Welle reflektierende Objekt, das zu bestimmen ist, einem weiteren Typ eines Schätzens
auf der Grundlage von Lagebeziehungen zwischen einem betroffenen Fahrzeug und jedem
Objekt zugewiesen, wobei vorausgesetzt wird, dass jedes Objekt versagt, die vorhergehenden
Bestimmungsbedingungen der Parameter zu erfüllen, die zwischen eine Welle reflektierenden
Objekten definiert sind. Durch Anwenden dieses weiteren Typs eines Schätzens an
dem zu bestimmenden eine Welle reflektierenden Objekt wird ebenso eine Wahrscheinlichkeit
geschätzt, dass lediglich der Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs innerhalb des
Erfassungsbereichs der Radarvorrichtung 10 angeordnet ist und dass nun
bestimmte Objekt ist bezüglich einer elektromagnetischen Welle erfaßt worden, die
von dem Fahrgastraum reflektiert wird. Daher kann es, wenn ein zu bestimmendes eine
Welle reflektierendes Objekt in dem Mittenbereich des Erfassungsbereichs der Radarvorrichtung
10 angeordnet ist, geschätzt werden, dass die Möglichkeit gering ist, dass
das zu bestimmende Objekt ein Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs ist. Dies verbessert
das Schätzen bemerkbar.
(Ausgestaltungen)
Verschiedene Typen von Ausgestaltungen gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
können noch vorgesehen werden, wobei einige von ihnen wie folgt sind.
(Erste Ausgestaltung)
Eine erste Ausgestaltung betrifft den Fahrgastraumzähler CA, um den
Wert zu zählen, der die vorhergehende Möglichkeit anzeigt.
Die Bestimmungsverarbeitung in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
wird programmiert, um die Verarbeitung in Intervallen von 100 ms zu wiederholen.
Daher wird, wenn ein bestimmtes eine Welle reflektierende Objekt
die Bestimmungsbedingung "C" oder die Bestimmungsbedingungen "E" und "F" aufeinanderfolgend
während einer vorbestimmten Zeitdauer bestimmt, der Fahrgastraumzähler CA, der dem
bestimmten Objekt zugewiesen ist, gezwungen, sich zu verringern.
In einem derartigen Fall kann eine untere Grenze zu dem Zählwert des
Fahrgastraumzählers CA gegeben werden. Wenn der Zählwert einen vorbestimmten Wert
(z.B. –600, der einer Dauer von 10 Sekunden entspricht, die von der Initialisierung
des Fahrgastraumzählers CA startet), wird ein eine Welle reflektierendes Objekt,
das von dem Zählwert des Fahrgastraumzählers CA gemessen wird, gezwungen als ein
Objekt entschieden, das bezüglich einer reflektierten Welle von dem Hinterteil eines
Fahrzeugs erkannt wird. Bezüglich eines Durchführens einer derartigen Entscheidung
wird das bestimmte Objekt aus der Bestimmungsverarbeitung freigegeben und wird ein
Senden von Objektdaten von diesem zu dem Computer 4 gestartet.
Zum Beispiel kann die vorhergehende Verarbeitung an einer Situation
angewendet werden, in der ein erstes Personenfahrzeug, das vor einem betroffenen
Fahrzeug entlang der gleichen Fahrspur fährt, zu einer benachbarten Fahrspur wechselt
und vor einem zweiten Personenfahrzeug fährt. In diesem Fall ist das erste Personenfahrzeug
kein Fahrgastraum eines großen Fahrzeugs, aber die Bestimmungsverarbeitung wird
immer noch auf der Grundlage eines Abstands zwischen einer Kombination der Fahrspur
gewechselten ersten und zweiten Personenfahrzeuge und dem betroffenen Fahrzeug,
einer Differenz der relativen Geschwindigkeiten zwischen beiden der Personenfahrzeugen
und dem betroffenen Fahrzeug und einer Differenz der Seitenlagen zwischen beiden
der Fahrzeuge und dem betroffenen Fahrzeug ausgeführt.
Daher wird in Fällen, in denen die Bestimmungsbedingung D oder die
Bestimmungsbedingungen E und F durch ein bestimmtes eine Welle reflektierendes Objekt
erfüllt sind, ohne während einer vorbestimmten Zeitdauer zu ruhen, eine Entscheidung
derart durchgeführt, dass das bestimmte Objekt bezüglich einer reflektierten Welle
von dem Hinterteil eines Fahrzeugs erkannt worden ist. Bezüglich der Entscheidung
auf diese Weise wird das bestimmte Objekt aus einer Gruppe von bestimmten Objekten
entfernt, welche von nun an zu bestimmen sind, und werden die Objektdaten des entfernten
Objekts zu dem Computer 4 gesendet.
Wie die Verarbeitung für das Zeitsteuern durchzuführen ist, ist den
12 und 13 dargelegt.
In 12 verwendet in der Radarvorrichtung 10
die Verarbeitungsschaltung 107 einen Merker "F", der zeigt, ob eine vorbestimmte
Zeitdauer von dem vorübergehenden Augenblick, wenn die Bestimmung in dem Schritt
S260 bejahend (JA) geworden ist, verstrichen ist oder nicht. Die Schritte S240,
S260 und S270, die in 12 gezeigt sind, sind die gleichen
wie diejenigen in 8. Wenn in dem Schritt S260 JA bestimmt
wird, wird die Verarbeitung dann zu einem Schritt S262 verlagert, in dem es weiter
bestimmt wird, ob eine vorbestimmte Zeitdauer (zum Beispiel 10 Sekunden) verstrichen
ist oder nicht. Wenn die Bestimmung in dem Schritt S262 NEIN ist, wird der Merken
F auf "0" gehalten, um zu zeigen, dass die vorbestimmte Zeitdauer noch nicht verstrichen
ist. Im Gegensatz dazu wird, wenn die Bestimmung in dem Schritt S262 JA ist, der
Merker F zu "1 " gewechselt, was zeigt, dass die vorbestimmte Zeitdauer verstrichen
ist.
Dieses Merkersteuern wird noch in die Verarbeitung eingebracht, die
in 13 gezeigt ist, welche ausgenommen dessen weitestgehend
die gleiche wie die ist, die in 9 gezeigt ist, dass
die Schritte S299 und S332 hinzugefügt sind. Das Verfahren in dem Schritt S299 ist
vor dem Schritt S300 angeordnet, um zu bestimmen, ob der Merken "F" nun "1" ist
oder nicht. Wenn der Merker "F" 1 ist (JA), springt die Verarbeitung zu dem Schritt
S330, in dem es zugelassen wird, dass die entsprechenden Objektdaten zu dem Computer
4 gesendet werden. Nach diesem Datensenden wird der Merken "F" in dem Schritt
S332 auf "0" initialisiert, um die vorbestimmte Zeitdauer das nächste Mal zu messen.
Daher ist das vorhergehende Zeitsteuern insbesondere für eine Situation
wirksam, in der zwei Fahrzeuge vorübergehend oder für eine lange Zeit fahren, wobei
dem einen das andere folgt. Das heißt, in einer derartigen Fahrsituation kann vermieden
werden, dass ein vorausfahrendes Fahrzeug, für die Bestimmungsverarbeitung erfaßt
wird (d.h. die Objektdaten des vorausfahrenden Fahrzeugs können letztlich für das
Steuern verwendet werden).
(Zweite Ausgestaltung)
Eine zweite Ausgestaltung betrifft die Bestimmungsbedingungen A bis
C, die für die Verarbeitung eines Addierens/Subtrahierens eines Fahrgastraumzählers
vorbereitet sind.
In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel besteht jede der Bestimmungsbedingungen
A bis C aus den Bestimmungsparametern der relativen Geschwindigkeitsdifferenz, der
Seitenlagendifterenz und dem veränderbaren Abstandsbereich Za und ist die Bestimmung,
ob alle der Bestimmungsbedingungen erfüllt sind oder nicht, notwendig gewesen. Jedoch
ist dies keine ausschließliche Liste, sondern kann irgendeiner oder zwei der Bestimmungsparameter
zum Bestimmen in jeder der Bestimmungsbedingungen A bis C verwendet werden.
(Dritte Ausgestaltung)
Eine dritte Ausgestaltung betrifft Änderungen der Radarvorrichtung
10, die eine elektromagnetische Welle, wie zum Beispiel eine Millimeterwelle
verwendet. Die Radarvorrichtung 10 kann durch irgendeine andere Einrichtung,
wie zum Beispiel Laserlicht oder eine Ultraschallwelle, ersetzt werden.
(Vierte Ausgestaltung)
Zum Beispiel kann ein Teil oder alles der Verarbeitung, die von der
Verarbeitungsschaltung 107 der Radarvorrichtung 10 ausgeführt
wird, durch die Verarbeitung ersetzt werden, die von dem Computer ausgeführt wird.
In einem derartigen Fall wird verhindert, dass Objektdaten, die einer höheren Möglichkeit
entsprechen, dass ein bestimmtes eine Welle reflektierendes Objekt ein Fahrgastraum
eines großen Fahrzeugs ist, zu den verschiedenen Typen eines Fahrsteuerns gesendet
wird, die von dem Computer 4 ausgeführt werden.
Die vorliegende Erfindung kann in anderen spezifischen Formen realisiert
werden, ohne den Geist oder wesentlichen Charakteristiken von ihr zu verlassen.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel und Ausgestaltungen werden deshalb in allen
Hinsichten als veranschaulichend und nicht beschränkend erachtet, wobei der Umfang
der vorliegenden Erfindung an Stelle als durch die vorhergehende Beschreibung durch
die beiliegenden Ansprüche angegeben wird und alle Änderungen, welche innerhalb
der Bedeutung und des Bereichs der Äquivalenz der Ansprüche sind, werden daher als
umfaßt betrachtet.