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Dokumentenidentifikation DE10330418A1 24.02.2005
Titel Verfahren zur Herstellung einer Baueinheit und Anordnung von Permanentmagnet-Polkörpern
Anmelder Steinert Elektromagnetbau GmbH, 50933 Köln, DE
Erfinder Leinen, Harald, 50259 Pulheim, DE
Vertreter Kassner, K., Dipl.-Jur. Pat.-Ing., Pat.-Anw., 12161 Berlin
DE-Anmeldedatum 04.07.2003
DE-Aktenzeichen 10330418
Offenlegungstag 24.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2005
IPC-Hauptklasse H01F 7/02
Zusammenfassung Zur rationellen Fertigung und zum mechanischen Schutz der Baueinheiten und Anordnungen von Permanentmagnet-Polkörpern mit einem Gehäuse und einer Anzahl von darin angeordneten Permanentmagnet-Polkörpern in Separations- und Lasthebemagneten wird vorgeschlagen, dass
a) das Gehäuse (1) in Schubkästen aufgeteilt sowie mit mindestens einer offenen Seite (3) hergestellt wird, danach
b) die Schubkästen (2) mit den Permanentmagnet-Polkörpern (5) von mindestens einer der offenen Seiten (3) bestückt werden, sodann
c) das Gehäuse (1) sowohl eine ordnende Aufnahme von Permanentmagnet-Polkörpern (5) als auch einen mechanischen Schutz derselben vor Zerstörung bildet und
d) diese Baugruppe in einer vorgegebenen Anzahl mit weiteren Baugruppen verbunden wird, wobei
f) die so gefügte Baueinheit
- eine variable Polanordnung,
- eine Erhöhung des Feldgradienten und
- eine erhöhte Kraftwirkung auf magnetisierbare Körper ermöglicht und
- eine Einstellbarkeit der Feldstärke und des Feldgradienten zulässt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Baueinheit und eine Anordnung von Permanentmagnet-Polkörpern, wie sie als gefügte Blöcke für Permanentmagnet-Systeme für die Separationstechnik und für die Hebetechnik verwendet werden.

Entsprechend einem internen Stand der Technik werden für Hebemagnete die aus entsprechenden Werkstoffen gefertigten Polkörper magnetisiert, zu Blöcken gebildet und auf einem Eisenkreis positioniert sowie dann geklemmt und schließlich so z.B. mit Epoxydharz auf dem Eisenkreis vergossen. Für Magnettrommeln werden die magnetisierten Polkörper zunächst zu Blöcken geklebt und danach mit dem Eisenkreis durch Kleben verbunden.

Nach dem Aushärten des jeweiligen Klebstoffes bilden die Polkörper mit dem Eisenkreis eine fest gefügte Baueinheit, die ohne Zerstörung des Fügeverbundes nicht mehr lösbar ist. Die Klebetechnologie hat zwar gegenüber Schraubverbindungen zwischen Permanentmagnet-Polkörpern und Eisenkreis Vorteile, sie weist jedoch auch Nachteile auf, die durch weitere konstruktive Veränderungen oder Rationalisierungsmaßnahmen nicht ohne weiteres lösbar sind.

So kommt es je nach zu verwendendem Klebstoff stets darauf an, sowohl die Klebeflächen aufwändig zu präparieren als auch die relativ langen Aushärtezeiten exakt aus Festigkeitsgründen einzuhalten. Darüber hinaus müssen z.B. bei der erforderlichen Verwendung von Werkstoffen wie z.B. Ne Fe B für Polkörper bei Magnettrommeln diese in einer Schicht einzeln verklebt werden, um die besonders bei Magnettrommeln wirkenden hohen Kräfte abzufangen. Diese Kräfte können so hoch sein, dass die Festigkeitsgrenze der keramischen Permanentmagnete überschritten wird und die Permanentmagnete sich in ihrer Festigkeitsstruktur mechanisch auf oder ablösen.

Gegenwärtig sind die Technologien hinsichtlich ihres Aufwandes zunächst nicht zu minimieren, weil es an geeigneten oder verbesserten Fügemöglichkeiten zum Eisenkreis fehlte.

Würde man jedoch die Technologie der Montage von besagten Polkörpern so ändern, dass noch unmagnetisierte Polkörper mit dem Magnetkreis verbunden werden, um diesen Block dann nachträglich zu magnetisieren, sind erforderliche Wechselpolungen zur Herbeiführung der gewünschten magnetischen Parameter nicht mehr realisierbar.

Schließlich hat auch die Verwendung von fortschrittlichen Magnetwerkstoffen, zur Erzielung vielfältiger magnetischer Eigenschaften auf Grund ihrer innewohnenden nachteiligen mechanischen Eigenschaften dazu beigetragen, dass diese spröden, brüchigen Polkörper trotz verbesserter Klebtechnologien in diesen Verbunden mechanisch stets gefährdet bzw. ungeschützt sind.

Somit liegen Verbesserungen, die einerseits zur Senkung der technologischen Zeiten bei der Herstellung der zu fügenden oben beschriebenen Bauteile und andererseits zu einem mechanischen Schutz der Permanentmagnet-Polkörper für den geschilderten Anwendungsbereich führen, nicht in der Nähe.

Insgesamt ist damit die Weiterentwicklung derartiger Baueinheiten für Hebemagnete und Separationsmagnete behindert. Dies auch in der Hinsicht, dass mit der Klebetechnik einmal positionierte Magnetkonfigurationen oder auch Mischsysteme ohne aufwendige oder verlustfreie Zerstörung nicht mehr geändert werden können.

Die Ausschau nach angrenzenden oder anderen Fachgebieten, in denen Permanentmagnete Verwendung finden, wie bei Magnetmotoren oder Transversalflussmaschinen, die anderen Zwecken dienen und mit dem hiesigen Sachverhalt und Problem nicht vergleichbare Funktionen aufweisen, zeigt lediglich, dass gemäß z.B. der DE 195 32 614 A1 die dort eine andere technische Wirkungsweise ausübenden Permanentmagnetelemente in offensichtlich herkömmlicher Art und Weise mit einem so genannten Basisteil verbunden werden.

Weiterhin gibt auch die DE 196 05 730 A1 keine Anregung, das oben analysierte Problem zu lösen, auch wenn bei einem Permanentmagnetmotor vom Magnetventil-Typ ein Gehäuse verwendet wird, in der eine Anzahl Permanentmagnete auf einer herausnehmbaren Platte untergebracht sind. Hierbei dient das Gehäuse jedoch lediglich der Führung des Magnetventils, und die Magnete sind mit der Platte ebenfalls auf herkömmliche Art und Weise verbunden.

Zusammengefasst bleibt es dabei, so z.B. auch für Aushebemagnete gemäß der SU 1 371 709, dass bessere Technologien und Konstruktionen für Permanent-Polkörper als die bereits nach dem internen Stand der Technik realisierten, relativ fortschrittlichen Lösungen nicht verfügbar sind.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Herstellung von Baueinheiten und eine Anordnung von Permanentmagnet-Polkörpern für Separationsmagnete und Lasthebemagnete zu schaffen, die insgesamt eine rationelle Fertigung der eingangs definierten Baugruppen mit beliebigen Magnetkonfigurationen und Mischsystemen von Magneten zulassen, wobei die Magnetkörper mechanisch geschützt und zerstörungsfrei austauschbar sein sollen und die fertig gefügte Baueinheit von Permanentmagnet-Polkörpern und jeweiligem Eisenkreis auch vorteilhafte Wirkungen in Bezug auf die spezifischen magnetischen Eigenschaften hinsichtlich der Funktion als Hebemagnet oder Separationsmagnet z.B. einer Magnettrommel zeigt.

Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Fertigung einer Baueinheit aus Permanentmagnet-Polkörpern mit einem Gehäuse und einer Anzahl von darin angeordneten Permanentmagnet-Polkörpern in Verbindung mit einem Eisenkreis für Permanent-Systeme, wie Separationsmagnete und Hebemagnete vorgeschlagen, bei dem

  • a) das Gehäuse aus nichtmagnetisierbarem Material und in Schubkästen aufgeteilt sowie mit mindestens einer offenen Seite hergestellt wird, danach
  • b) die Schubkästen mit den „dicht bei dicht" gestapelten Permanentmagnet-Polkörpern von mindestens einer der offenen Seiten bestückt werden, sodann
  • c) die offene Seite mit einer nichtmagnetisierbaren Wand verschlossen wird, so dass
  • d) das Gehäuse sowohl eine ordnende Aufnahme beliebiger und auswechselbarer Konfigurationen und Mischsysteme von Permanentmagnet-Polkörpern darstellt als auch einen mechanischen Schutz derselben vor Zerstörung bildet und schließlich
  • e) diese Baugruppe in einer vorgegebenen Anzahl mit einer weiteren Baugruppe verbunden wird, wobei
  • f) die so gefügte Baueinheit

    – eine variable Polanordnung,

    – eine Erhöhung des magnetischen Feldgradienten und

    – eine erhöhte Kraftwirkung auf magnetisierbare Körper ermöglicht und

    – eine Einstellbarkeit der Feldstärke und des Feldgradienten zulässt.

Das Verfahren wird technologisch so ausgebildet, dass in Abhängigkeit von der jeweiligen Konfiguration der Pole, der verschiedenen Mischsysteme und/oder der durch die Anordnung auftretenden, einander abstoßenden oder anziehenden Kräfte die Reihenfolge des Einbringens der Permanentmagnet-Polkörper so wählbar ist, dass nur ein minimaler Kraftaufwand zur Überwindung der abstoßenden oder anziehenden Kräfte aufgebracht werden muss.

Je nach Einsatzzweck werden die gebildeten Baugruppen mit einem Eisenkreis für Separationsmagnete, z.B. Magnetrotoren oder Haltemagnete, verbunden.

Zur Durchführung des Verfahrens wird die jeweilige erfindungsgemäße Anordnung entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 4 bis 7 gestaltet.

Dabei umfasst die nach dem Verfahren gefertigte Anordnung einer Baueinheit aus Permanentmagnet-Polkörpern hauptsächlich das Gehäuse und eine bestimmte Anzahl darin angeordneter Permanentmagnet-Polkörper in Verbindung mit einem Eisenkreis für Separationsmagnete oder Haltemagnete, bei der

  • a) das Gehäuse aus einem nichtmagnetisierbaren Material besteht und Schubkästen für die auswechselbare und/oder stapelbare Aufnahme der Permanentmagnet-Polkörper und mindestens eine zunächst offene und verschließbare Seite aufweist,
  • b) das Gehäuse eine abnehm- und verschließbare Wand für die verschließbare Seite besitzt,
  • c) die Baugruppe Gehäuse mit entsprechend den jeweiligen Einsatzbedingungen anpassbaren Polungen, Konfigurationen und/oder Systemen von Permanentmagnet-Polkörpern in den Schubkästen bestückt und verschlossen ist und
  • d) diese Baugruppe mit einer weiteren Baugruppe verbunden ist, wobei so
  • e) diese gefügte Baueinheit folgende Funktionen kombiniert ermöglicht:

    – Beliebige Magnetkonfigurationen

    – Polung für hohe Felder, sowohl mit gleichbleibender als auch mit wechselnder Polarität,

    – eine so genannte N-Q-S-Polung als Querpolung für hohe Feldgradienten-Werte

    – Mischsysteme aus verschiedenen Permanent-Magnet-Materialien,

    – zerstörungsfreier Austausch der verschiedenen Systeme.

Die Erfindung schafft die Voraussetzung, dass derartig hergestellte und/oder angeordnete Baueinheiten aus Permanentmagnet-Polkörpern Eigenschaften bei permanentmagnetischen Separationsmagneten erzielt werden, die bisher nur mit Elektromagneten erreicht werden konnten.

Die Erfindung bewirkt mit überraschend einfachen Mitteln und kostensenkend in den möglichen Anwendungsbereichen einen mechanischen Schutz und eine Entfaltung verbesserter magnetischer Eigenschaften je nach Anwendungsgebiet.

Nachstehend wird die Erfindung an Beispielen von Separationsmagneten für Magnetrotoren und Aushebemagneten erläutert.

In den Zeichnungen zeigen

1 das Schema einer erfindungsgemäßen Anordnung von Permanent-Polkörpern als eine vorgefertigte Baueinheit,

  • a) in geschnittener Darstellung und
  • b) mit verschlossenem Gehäuse,

2 die Anordnung einer erfindungsgemäßen Baueinheit für einen Magnetrotor eines nicht dargestellten magnetischen Filters,

3 die Anordnung einer erfindungsgemäßen Baueinheit für einen Aushebemagneten,

  • a) mit gleichbleibender Polarität
  • b) mit wechselnder Polarität und
  • c) in sogenannter NQS-Anordnung als Querpolung sowie

4 die Anordnung für eine Magnetanordnung mit zwischengeschalteter Querpolung.

In 1 ist schematisch eine verfahrensgemäß hergestellte Baueinheit aus einem Gehäuse 1, den darin vorgesehenen Schubkästen 2 für die Aufnahme der nicht gezeigten Permanent-Polkörper 5 dargestellt. Das Gehäuse 1 wird aus nichtmagnetisierbarem Material hergestellt und in eine erforderliche Anzahl von Schubkästen 2 aufgeteilt, wobei zunächst eine Seite 3 offen bleibt (1a), die nach Bestückung mit den Permanentmagnet-Polkörpern 5 (2, 3 und 4) mit einer nichtmagnetisierbaren Wand 4 verschlossen wird (1b). Somit übt das Gehäuse sowohl eine kräftereduzierende und ordnende Aufnahme beliebig auswechselbarer Konfigurationen oder Mischsysteme von Permanentmagnet-Polkörpern 5 als auch einen mechanischen Schutz derselben vor Zerstörung oder Beschädigung aus. In 1a ist schematisch dargestellt, dass die Wand 4 mit einfachen Mitteln, wie z.B. am Gehäuse 1 vorgesehene, nicht bezeichnete Biegezargen verschließbar ist.

Diese erfindungsgemäss hergestellte Baugruppe wird in einer nach dem Einsatzzweck vorgegebnen Anzahl mit weiteren Baugruppen verbunden und ermöglicht bei Separationsmagneten und Hebemagneten im Sinne der Aufgabenstellung eine variable Polanordnung der Permanentmagnet-Polkörper 5, eine Erhöhung des Feldgradienten, eine erhöhte Kraftwirkung auf die magnetisierbaren Körper und eine Einstellbarkeit der benötigten Feldstärke und des Feldgradienten.

Mit der erfindungsgemässen Lösung sind die prinzipiellen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die eingangs beschriebenen Nachteile des Standes der Technik vermieden werden.

In Abhängigkeit von der jeweils benötigten Konfiguration der Pole und/oder der verschiedenen Mischsysteme und der durch die Anordnung auftretenden, einander abstoßenden oder anziehenden Kräfte wird die Reihenfolge des Einbringens der Permanent-Polkörper 5 so gewählt, dass ein minimaler Kraftaufwand zur Überwindung der abstoßenden oder anziehenden Kräfte aufzubringen ist. Die Erfindung gestattet dies, ohne die bisherigen Nachteile des Standes der Technik in Kauf nehmen zu müssen, und zwar allein durch die Aufteilung des Gehäuses 1 in Schubkästen in Kombination mit der wahlweisen Fügung bzw. Anordnung der Baueinheiten.

Dies vorausgesetzt werden die Baueinheiten mit einem Eisenkreis 6, wie für Separationsmagnete in Form von Magnetrotoren 10 (2 und 4) oder Aushebemagnete 20 (3) z.B. durch Schweißen verbunden.

Speziell in 2 ist das Beispiel einer Anordnung für einen Magnetrotor 10 eines magnetischen Filters dargestellt, die für den Fachmann einerseits die überraschend einfache technologische Anwendung und konstruktive Gestaltung erkennen und andererseits den sich daraus ergebenden hohen magnetischen Wirkungsgrad ableiten lässt.

Die Erfindung gestattet es, auch bei Aushebemagneten nach 3a Baueinheiten mit gleichbleibender Polarität, gemäß 3b Baueinheiten mit wechselnder Polarität und entsprechend 3c Baueinheiten mit zwischengefügter Querpolung zu verwenden. Es wird deutlich, dass die Erfindung hier mit konstruktiv überraschend einfachen Maßnahmen einen hohen Grad an technologischer Vorfertigung schafft und Montagekosten senkt sowie den magnetischen Wirkungsgrad erhöht.

Schließlich ist noch in 4 eine weitere erfindungsgemäße Konstruktionsvariante mit einer zwischengefügten Querpolung zu den benachbarten Baueinheiten dargestellt, die die Anwendungsmöglichkeit für Magnetanordnungen in Separationseinrichtungen vorteilhaft verdeutlicht.

Die Erfindung schafft insgesamt für die industrielle Praxis in Erfüllung der eingangs gestellten Aufgabe

  • – eine rationellere Fertigung und den Austausch der Baugruppen mit beliebigen Magnetkonfigurationen und Mischsystemen und deren mechanischen Schutz sowie
  • – eine Verbesserung der magnetischen Wirkungen der jeweils angestrebten Einsatzzwecke.

1Gehäuse 2Schubkasten 3offene Seite 4Wand 5Permanentmagnet-Polkörper 6Eisenkreis 7Gehäuse 1 mit Permanentmagnet-Polkörpern in Querpolung 10Magnetrotor z.B. für magnetischen Filter 20Aushebemagnet

Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung einer Baueinheit aus Permanentmagnet-Polkörpern mit einem Gehäuse und einer Anzahl von darin angeordneten Permanentmagnet-Polkörpern für Permanentmagnet-Systeme, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) das Gehäuse (1) aus nichtmagnetisierbarem Material und in Schubkästen (2) aufgeteilt sowie mit mindestens einer offenen Seite (3) hergestellt wird, danach

    b) die Schubkästen (2) mit den „dicht bei dicht" gestapelten Permanentmagnet-Polkörpern (5) von mindestens einer der offenen Seiten (3) bestückt werden, sodann

    c) die offene Seite (3) mit einer nichtmagnetisierbaren Wand (4) verschlossen wird, so dass

    d) das Gehäuse (1) sowohl eine ordnende Aufnahme beliebiger und auswechselbarer Konfigurationen oder Mischsysteme von Permanentmagnet-Polkörpern (5) darstellt als auch einen mechanischen Schutz derselben vor Zerstörung bildet und schließlich

    e) diese Baugruppe in einer vorgegebenen Anzahl mit weiteren Baugruppen verbunden wird, wobei

    f) die so gefügte Baueinheit

    – eine variable Polanordnung,

    – eine Erhöhung des Feldgradienten und

    – eine erhöhte Kraftwirkung auf magnetisierbare Körper ermöglicht und

    – eine Einstellbarkeit der Feldstärke und des Feldgradienten zulässt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von der jeweiligen Konfiguration der Pole und/oder der verschiedenen Mischsysteme und der durch die Anordnung auftretenden, einander abstoßenden oder anziehenden Kräfte die Reihenfolge des Einbringens der Permanentmagnet-Polkörper (5) so gewählt wird, dass ein minimaler Kraftaufwand zur Überwindung der abstoßenden oder anziehenden Kräfte aufzubringen ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gebildeten Baueinheiten mit einem Eisenkreis (6), wie für Separationsmagnete oder Haltemagnete verbunden werden.
  4. Anordnung einer Baueinheit aus Permanentmagnet-Polkörpern zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend ein Gehäuse und eine Anzahl darin angeordneter Permanentmagnet-Polkörper in Verbindung mit einem Eisenkreis für Separationsmagnete oder Haltemagnete, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) das Gehäuse (1) aus einem nichtmagnetisierbaren Material besteht und Schubkästen (2) für die auswechselbare und/oder stapelbare Aufnahme der Permanentmagnet-Polkörper (5) und mindestens eine zunächst offene und verschließbare Seite (3) aufweist,

    b) das Gehäuse (1) eine abnehm- und verschließbare Wand (4) für die Seite (3) besitzt,

    c) die Baugruppe Gehäuse (1) mit den Permanentmagnet-Polkörpern (5) und mit den jeweiligen Einsatzbedingungen anpassbaren Polungen, Konfigurationen und/oder Systemen in den Schubkästen (2) bestückt und verschlossen ist und

    d) diese Baugruppe mit einer weiteren Baugruppe verbunden ist, wobei so

    e) diese gefügte Baueinheit folgende Funktionen kombiniert ermöglicht:

    – Beliebige Magnetkonfigurationen,

    – Polung für hohe Felder, sowohl mit gleichbleibender als auch mit wechselnder Polarität,

    – N-Q-S-Polung für hohe Feldgradienten-Werte,

    – Mischsysteme aus verschiedenen Permanentmagnet-Materialien und/oder

    – zerstörungsfreier Austausch der verschiedenen Systeme.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppe mit dem Eisenkreis (6) von Separationsmagneten wie Magnetrotoren (10) und/oder Aushebemagneten (20) sowie Haltemagneten verbunden ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Magnetrotoren (10) die Baueinheit aus einer Mehrzahl von parallel miteinander verbundenen Gehäusen (1) mit den jeweils darin in den Schubkästen(2) gestapelten Premanentmagnet-Polkörpern (5) besteht und die Gehäuse (1) mit dem Eisenkreis (6) verbunden sind.
  7. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Magnetrotoren (10) zwischen den Baueinheiten aus einer Mehrzahl von radial auf dem Eisenkreis (6) angeordneten Gehäusen (1) mit darin in von Gehäuse (1) zu Gehäuse (1) wechselnder Polung weitere Gehäuse (1) mit in deren Schubkästen (2) gestapelten Permanentmagnet-Polkörpern (5) in Querpolung (7) vorgesehen sind (4).
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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