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Dokumentenidentifikation DE102004031125A1 03.03.2005
Titel Motorwerkzeug, Adapter und Verfahren zu deren Betrieb
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder Compton, Gary, Waterford, Wis., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 28.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004031125
Offenlegungstag 03.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.03.2005
IPC-Hauptklasse B25D 17/00
IPC-Nebenklasse B25B 21/02   
Zusammenfassung Ein Adapter zum Einsatz bei einem Motorwerkzeug zum Entfernen eines steckengebliebenen Werkzeugelements aus einem Werkstück. Das Motorwerkzeug weist ein Gehäuse auf, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor und ein Antriebsteil, das antriebsmäßig mit dem Motor verbindbar ist und sich in Bezug auf das Gehäuse drehen kann. Der Adapter weist einen länglichen Antriebsschaft auf, der ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist und eine sich zwischen diesen erstreckende Achse festlegt, wobei das erste Ende antriebsmäßig mit dem Antriebsteil des Motorwerkzeugs in Eingriff bringbar ist und das zweite Ende eine Öffnung festlegt, die sich entlang der Achse erstreckt und so ausgebildet ist, dass sie angepasst das Werkzeugelement aufnimmt. Der Antriebsschaft kann um die Achse gedreht werden und ist so ausgebildet, dass er eine Drehbewegung von dem Antriebsteil auf das Werkzeugelement überträgt, um das steckengebliebene Werkzeugelement von dem Werkstück zu entfernen.

Beschreibung[de]
VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der vorher eingereichten, gleichzeitig anhängigen, provisorischen Patentanmeldung mit der Seriennummer 60/483 458, eingereicht am 27. Juni 2003, deren Inhalt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird.

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Motorwerkzeuge, und insbesondere ein Motorwerkzeug und einen Adapter für ein Motorwerkzeug.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Motorwerkzeug, beispielsweise ein Bohrer, ein Bohrhammer und dergleichen, weist üblicherweise ein Gehäuse auf, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor, der mit einer Energieversorgungsquelle verbindbar ist, und eine von dem Motor angetriebene Spindel, die dazu ausgebildet ist, ein Werkzeugelement zur Bearbeitung eines Werkstücks zu haltern. Im Betrieb, beispielsweise beim Bohr- und/oder Hammerbetrieb, kann das Werkzeugelement in dem Werkstück stecken bleiben.

Bei einigen Konstruktionen ist das Motorwerkzeug, beispielsweise der Bohrhammer, nicht in entgegengesetzter Richtung betreibbar, und kann daher ein in einem Werkstück festgehaltenes Werkzeug nicht entfernen oder lösen.

Wenn das Motorwerkzeug das festgehaltene Werkzeugelement nicht entfernen kann, muss das feststeckende Werkzeugelement typischerweise von einem Werkstück von Hand (also ohne die Zuhilfenahme eines Motorwerkzeugs) mit einer Rohrzange entfernt werden. Ein derartiger Entfernungsvorgang ist sehr schwierig und zeitaufwendig. Darüber hinaus kann das Werkzeugelement beim Herausziehen beschädigt werden oder brechen. Wenn das Werkzeugelement nicht von Hand entfernt werden kann, muss es an der Werkstückoberfläche abgeschnitten werden, oder bleibt im Werkstück festgehalten, typischerweise mit erheblichen Kosten für den Benutzer.

So sind beispielsweise Bohrhammereinsätze sehr teuer, und können nicht durch den Bohrhammer entfernt werden (der nicht in entgegengesetzter Richtung betrieben werden kann). Wenn ein derartiger, teurer Einsatz nicht von Hand entfernt wird, muss er an der Werkstückoberfläche abgeschnitten werden, und mit erheblichem Kostenaufwand für den Benutzer ersetzt werden. Der zurückbleibende Abschnitt des zurückgelassenen Bohrhammereinsatzes kann auch ein Hindernis darstellen, wenn er in dem Werkstück verbleibt.

Die vorliegende Erfindung stellt unter anderem einen Adapter für ein Motorwerkzeug zur Verfügung, beispielsweise einen Schlagschrauber, der im wesentlichen ein oder mehrere, unabhängige Probleme ausschaltet, die bei den voranstehend geschilderten Motorwerkzeugen auftreten. Bei einigen Konstruktionen und bei einigen Aspekten stellt die vorliegende Erfindung ein Motorwerkzeug zur Verfügung, beispielsweise einen Schlagschrauber und einen Adapter, die so betreibbar sind, dass ein Werkzeugelement angetrieben wird, beispielsweise ein Bohrhammereinsatz. Weiterhin sind bei einigen Aspekten und bei einigen Konstruktionen das Motorwerkzeug, beispielsweise ein Schlagschrauber und der Adapter so betreibbar, dass ein feststeckendes Werkzeugelement entfernt werden kann, beispielsweise ein Bohrhammereinsatz, von einem Werkstück.

Spezieller kann bei einigen Konstruktionen und bei einigen Aspekten die vorliegende Erfindung ein Motorwerkzeug zur Verfügung stellen, beispielsweise einen Schlagschrauber, das im wesentlichen ein Gehäuse aufweist, einen Motor und ein Antriebsteil, die durch das Gehäuse gehaltert werden, und einen Adapter, der selektiv durch das Antriebselement gehaltert werden kann, und mit dem Werkzeugelement in Eingriff versetzt werden kann, wobei der Motor so betätigbar ist, dass er das Antriebsteil und das Werkzeugelement zur Bearbeitung eines Werkstücks antreibt. Der Adapter kann allgemein eine Verriegelungsanordnung für den Verriegelungseingriff eines Werkzeugelements aufweisen.

Weiterhin stellt bei einigen Aspekten und bei einigen Konstruktionen die vorliegende Erfindung ein Motorwerkzeug zur Verfügung, beispielsweise einen Schlagschrauber, das im wesentlichen ein Gehäuse aufweist, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor, der mit einer Energieversorgungsquelle verbindbar ist, eine Antriebsanordnung, die antriebsmäßig mit dem Motor verbindbar ist, und ein Schlagkolbenteil aufweist, das einen Schlagansatz und ein Ambossteil aufweist, das drehbeweglich von dem Werkzeuggehäuse gehaltert wird, und einen Ambossansatz aufweist, der mit dem Schlagansatz in Eingriff bringbar ist, um das Ambossteil anzutreiben, sowie einen Adapter, der antriebsmäßig mit der Antriebsanordnung in Eingriff bringbar ist, wobei der Adapter antriebsmäßig mit einem Werkzeugelement zum Drehantrieb des Werkzeugelements verbindbar ist.

Weiterhin kann bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen die vorliegende Erfindung einen Adapter für ein Motorwerkzeug zur Verfügung stellen, beispielsweise einen Schlagschrauber. Der Adapter weist im wesentlichen einen länglichen Antriebsschaft auf, der mit einem ersten Ende versehen ist, das mit zumindest einem Abschnitt des Motorwerkzeugs verbindbar ist, und ein zweites Ende, das mit einem Werkzeugelement in Eingriff bringbar ist.

Der Adapter kann insgesamt eine Verriegelungsanordnung zur Bewegung zwischen einem verriegelten Zustand, in welchem die Verriegelungsanordnung im Verriegelungseingriff mit dem Werkzeugelement steht, und einem Entriegelungszustand aufweisen, in welchem das Werkzeugelement von dem Adapter abnehmbar ist. Die Verriegelungsanordnung kann allgemein eine Muffe aufweisen, die auf dem Antriebsschaft gehaltert ist, sowie Verriegelungselemente, die in Eingriff mit dem Werkzeugelement und der Muffe gebracht werden können. Weiterhin kann die Verriegelungsanordnung allgemein ein Vorspannteil aufweisen, wobei das Vorspannteil die Verriegelungsanordnung in den verriegelten Zustand vorspannt.

Weiterhin kann bei einigen Aspekten und bei einigen Konstruktionen die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Einsatz eines Motorwerkzeugs zur Verfügung stellen, beispielsweise eines Schlagschraubers, zum Antrieb eines Werkzeugelements, beispielsweise eines Bohrhammereinsatzes. Weiterhin kann bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Verwendung eines Motorwerkzeugs zur Verfügung stellen, beispielsweise eines Schlagschraubers, und eines Adapters, um ein feststeckendes Werkzeugelement, beispielsweise einen Bohrhammereinsatz, von einem Werkstück zu entfernen.

Das Verfahren kann allgemein die Vorgänge umfassen, den Adapter mit dem Motorwerkzeug zu verbinden, den Adapter mit dem Werkzeugelement zu verbinden, und den Adapter und das Werkzeugelement durch das Motorwerkzeug zu drehen. Weiterhin kann das Verfahren allgemein den Vorgang umfassen, das Werkzeugelement in dem Adapter durch eine Verriegelungsanordnung zu verriegeln. Weiterhin kann der Vorgang des Drehens allgemein ein Drehen des Adapters in entgegengesetzter Richtung umfassen.

Unabhängige Merkmale und unabhängige Vorteile der Erfindung werden Fachleuten auf diesem Gebiet nach Studium der folgenden, detaillierten Beschreibung und der Zeichnungen deutlich werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Seitenansicht eines Motorwerkzeugs, beispielsweise eines Schlagschraubers und eines Adapters.

2 ist eine Seitenansicht des Motorwerkzeugs von 1.

3 ist eine Querschnitts-Seitenteilansicht des in 1 gezeigten Motorwerkzeugs.

3A ist eine Querschnitts-Seitenteilansicht eines zweiten Motorwerkzeugs, beispielsweise eines Bohrhammers.

4 ist eine Perspektivansicht des in 1 dargestellten Adapters.

5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 1 gezeigten Adapters.

6 ist eine Seitenansicht eines Motorwerkzeugs, beispielsweise eines Schlagschraubers, und einer alternativen Konstruktion für einen Adapter.

7 ist eine Perspektivansicht des in 6 gezeigten Adapters.

8 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 6 gezeigten Adapters.

9 ist eine Perspektivansicht einer alternativen Konstruktion eines Adapters.

10 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 9 gezeigten Adapters.

Bevor zumindest eine Ausführungsform der Erfindung im einzelnen erläutert wird, wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz der Erfindung nicht auf die Einzelheiten der Konstruktion und der Anordnung der Bauteile beschränkt ist, die in der folgenden Beschreibung angegeben werden, oder in den Zeichnungen dargestellt sind. Die Erfindung kann anders ausgebildet werden, und kann auf verschiedene Arten und Weisen in die Praxis umgesetzt werden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Begriffe zum Zwecke der Erläuterung dienen, und nicht als einschränkend verstanden werden sollen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Ein Motorwerkzeug, beispielsweise ein Schlagschrauber 10, und ein Adapter 14, die Aspekte der Erfindung verwirklichen, sind in den Figuren dargestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass bei einigen Aspekten der Erfindung und bei einigen Konstruktionen (nicht gezeigt) das Motorwerkzeug eine andere Art eines Motorwerkzeugs sein kann, beispielsweise ein Hammer, ein Bohrhammer, eine Kreissäge, ein Bohrer und dergleichen.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, weist der Schlagschrauber 10 im wesentlichen einen Körper 18 auf, der ein Motorgehäuse 22 aufweist, ein Getriebegehäuse 26 und einen Handgriffabschnitt 30. Der Körper nimmt einen Motor 34 und einen antriebsmäßig mit dem Motor 34 verbundenen Antriebsmechanismus 38 auf. Der Motor 34 weist eine Motorwelle 40 auf, und kann an eine Energieversorgungsquelle angeschlossen werden. Ein Ein/Aus-Schalter, beispielsweise eine Abzugsanordnung 46, ist auf dem Handgriffabschnitt 30 gehaltert, und kann so betätigt werden, dass elektrisch der Motor 34 mit der Energieversorgungsquelle verbunden wird.

Bei den dargestellten Konstruktionen (vergleiche die 1 bis 3), ist die Energieversorgungsquelle eine Stromversorgungsquelle, beispielsweise eine Wechselspannungsversorgungsquelle, und weist der Schlagschrauber 10 ein Stromkabel 42 auf, zum Verbinden des Motors 34 mit der Wechselstromquelle. Bei anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die Energieversorgungsquelle eine Batterie-Energieversorgungsquelle sein, und kann der Schlagschrauber 10 eine Batterie aufweisen, die abnehmbar auf dem Handgriffabschnitt 30 gehaltert ist. Bei einer anderen Konstruktion (nicht gezeigt) kann die Energieversorgungsquelle eine andere Energieversorgungsquelle sein, beispielsweise eine Pneumatik- oder Fluid-Energieversorgungsquelle.

Der Motor 34 und der Antriebsmechanismus 38 sind so betreibbar, dass selektiv der Adapter 14 angetrieben wird, im wesentlichen um die Achse A in einer ersten oder Vorwärtsrichtung (beispielsweise in Uhrzeigerrichtung, wie durch den Pfeil 50 in den 2 und 3 dargestellt), oder in einer zweiten oder Rückwärtsrichtung (beispielsweise in Gegenuhrzeigerrichtung, wie durch den Pfeil 54 in den 2 und 3 dargestellt). Der Adapter 14 kann abgenommen werden und der Motor 34 und der Antriebsmechanismus 38 können dazu eingesetzt werden, selektiv ein Werkzeugelement anzutreiben, beispielsweise ein Steckschlüssel-Einsatzteil (nicht gezeigt), in Vorwärtsrichtung 50, um eine Mutter oder einen Bolzen (nicht gezeigt) zu bearbeiten oder zu befestigen, oder in entgegengesetzter Richtung 54, um die Mutter oder den Bolzen von einem Werkstück W zu entfernen. Bei noch anderen Konstruktionen kann eine andere Art eines Werkzeugelements (nicht gezeigt) angetrieben werden.

Wie in 3 gezeigt, weist der Schlagschrauber 10 weiterhin eine Antriebsanordnung 58 auf, die antriebsmäßig mit dem Antriebsmechanismus 38 verbunden ist. Bei der dargestellten Konstruktion weist die Antriebsanordnung 58 eine Nockenwelle 62 auf, die so mit dem Antriebsmechanismus 38 verbunden ist, dass eine Drehung um die Achse A erfolgt. Die Antriebsanordnung 58 weist weiterhin ein Schlagkolbenteil 66 auf, das antriebsmäßig mit der Nockenwelle 62 zur Drehung mit der Nockenwelle 62 verbunden ist. Das Schlagkolbenteil 66 weist einen im wesentlichen zylindrischen Körper 70 auf, und nach vorne vorspringende Aufprall- oder Schlagansätze (nicht gezeigt), die um den Umfang des Körpers 70 beabstandet angeordnet sind. Eine erhöhte Seitenwand (nicht gezeigt) erstreckt sich um den Umfang des Körpers 70, und verbindet die Schlagansätze. Das Schlagkolbenteil 66 legt weiterhin Nuten 74 fest, in denen Nockenkugeln 78 gehaltert sind, um antriebsmäßig die Nockenwelle 62 und das Schlagkolbenteil 66 zu verbinden, und eine Axialbewegung des Schlagkolbenteils 66 relativ zur Nockenwelle 62 zu ermöglichen.

Die Antriebsanordnung 58 weist weiterhin ein Ambossteil 82 auf. Das Ambossteil 82 weist ein sich in Axialrichtung verlaufendes Antriebsteil 86 auf, das mit einem Werkzeugelement oder dem Adapter 14 verbunden werden kann, und einen sich in Radialrichtung erstreckenden Aufprall- oder Ambossansatz 94. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion weist das Antriebsteil 86 einen quadratischen Antrieb auf (beispielsweise 3/4 Zoll, 1/2 Zoll oder 1/4 Zoll), zum Eingriff mit herkömmlichen Werkzeugelementen, die quadratische Kupplungselemente aufweisen, und zum Eingriff mit dem Adapter 14. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen kann das Antriebsteil 86 andere Ausbildungen (nicht gezeigt) aufweisen, beispielsweise einen Sechskant-Antrieb, einen D-förmigen Antrieb und dergleichen, zum Eingriff mit unterschiedlich geformten Werkzeugelementen, und, wie nachstehend geschildert und in den 7 und 8 gezeigt, zum Eingriff mit anderen Adaptern 14A.

Bei der dargestellten Konstruktion weist das Antriebsteil 86 ein Halteteil 88 auf, beispielsweise eine Kugel oder einen Stift. Das Halteteil 88 wird nach außen von dem Antriebsteil 82 vorgespannt und kann in Eingriff mit einer entsprechenden Ausnehmung in einem Werkzeugelement versetzt werden, um das Antriebsteil 82 und das Werkzeugelement sicher zu verbinden. Weiterhin kann, wie nachstehend beschrieben wird, das Halteteil 88 in Eingriff mit Kanälen 118 in dem Adapter 14 versetzt werden, um sicher das Antriebsteil 82 und den Adapter 14 zu verbinden. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) legt das Antriebsteil 86 eine Öffnung fest, die so ausgebildet ist, dass sie angepasst eine entsprechend geformte Kugel oder einen entsprechend geformten Stift aufnimmt. Auf diese Weise können Werkzeugelemente (nicht gezeigt), die ein Verriegelungsteil aufweisen, beispielsweise eine nach außen vorgespannte Kugel oder einen nach außen vorgespannten Stift, mit dem Antriebsteil 86 dadurch verbunden werden, dass ein Verriegelungseingriff des Verriegelungsteils mit der Öffnung erfolgt.

Jedes Ende des Ambossansatzes 94 stellt eine Aufpralloberfläche zur Verfügung, und kann mit einem der Schlagansätze in Eingriff versetzt werden, um bei einer Drehung des Schlagkolbenteils 66 das Ambossteil 82 zur Drehung zu veranlassen. Die Antriebsanordnung 58 weist weiterhin ein elastisches Teil 98 auf, beispielsweise eine Feder, zum Vorspannen des Schlagkolbenteils 66 nach vorne in Eingriff mit dem Ambossteil 82.

Bestandteile des Schlagschraubers 10, wie beispielsweise der Körper 18, das Motorgehäuse 22, das Getriebegehäuse 26, der Handgriffabschnitt 30, und die Antriebsanordnung 58, sind ähnlich zu jenen, die in dem gleichzeitig anhängigen, gemeinsam übertragenen US-Patent Nr. 6 733 414 beschrieben werden, erteilt am 11. Mai 2004, das durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird.

Wie in den 4 und 5 gezeigt, weist der Adapter 14 einen länglichen Antriebsschaft 102 auf, der ein erstes oder hinteres Ende 106 aufweist, das dazu ausgebildet ist, angepasst in Eingriff mit dem Antriebsteil 86 des Schlagschraubers 10 zu gelangen, sowie ein zweites oder vorderes Ende 110, das so ausgebildet ist, dass es ein Werkzeugelement T aufnimmt. Spezieller legen Innenwände des hinteren Endes 106 eine erste oder hintere Öffnung 114 fest, die dazu ausgebildet ist, angepasst das Antriebsteil 86 aufzunehmen. Bei der dargestellten Konstruktion und wie voranstehend beschrieben, ist das Antriebsteil 86 im wesentlichen quadratisch, und weist die erste Öffnung 114 eine entsprechende Form auf, um angepasst das Antriebsteil 86 aufzunehmen.

Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die Öffnung 114 eine andere Form aufweisen (beispielsweise D-förmig, fünfeckförmig, sechseckförmig, usw.), um in Eingriff mit Antriebsteilen zu gelangen, welche dieselbe Form aufweisen. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die Öffnung 114 Keile zum Eingriff mit einem Werkzeugelement aufweisen, das eine Keilwelle aufweist.

Kanäle 118 erstrecken sich in radialer Richtung durch zumindest einen Abschnitt des hinteren Endes 106 des Antriebsschafts 102, und stehen in Verbindung mit der hinteren Öffnung 114. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion gelangt dann, wenn der Adapter 14 mit dem Schlagschrauber 10 verbunden ist, das Halteteil 88 in Eingriff mit einem oder mehreren der Kanäle 118, um den Adapter 14 und den Schlagschrauber 10 verriegelt miteinander zu verbinden. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) weist der Adapter 14 Verriegelungselemente auf, beispielsweise Kugeln oder Stifte, die in Eingriff mit entsprechenden Öffnungen in dem Antriebsteil 86 versetzbar sind, um angepasst den Adapter 14 mit dem Antriebsteil 86 zu verbinden.

Das vordere Ende 110 des Antriebsschafts 102 legt eine zweite oder vordere Öffnung 122 fest, die so ausgebildet ist, dass sie ein Werkzeugelement T aufnimmt. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion ist die vordere Öffnung 122 so ausgebildet, dass sie einen Bohrhammereinsatz mit einem SDS-Schaft aufnimmt. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die vordere Öffnung 122 eine andere Form aufweisen, um ein anderes, herkömmliches Werkzeugelement aufzunehmen, beispielsweise ein Werkzeugelement, das einen keilförmigen Schaft aufweist, einen K-förmigen Sechseck-Schaft, einen Sechseck-Schaft und dergleichen. Wie in 5 gezeigt, erstrecken sich Verriegelungselemente 126, beispielsweise Kugeln, in radialer Richtung durch Bohrungen oder Kanäle 128 in Wänden des Antriebsschafts 102 in die vordere Öffnung 122 hinein, und können mit länglichen Ausnehmungen 130 in Eingriff versetzt werden, die sich entlang einem Abschnitt des Werkzeugelements T erstrecken.

Der Adapter 14 weist weiterhin einen Verriegelungskragen oder eine Verriegelungsmuffe 134 auf, die auf dem Antriebsschaft 102 zwischen dem hinteren Ende 106 und dem vorderen Ende 110 gleitbeweglich gehaltert ist, zwischen einer ersten oder verriegelten Position (gezeigt in 5) und einer zweiten oder entriegelten Position (nicht dargestellt). Ein Vorsprung 138 erstreckt sich in Umfangsrichtung um eine innere Oberfläche der Muffe 134 herum und radial nach innen. Wie in 4 gezeigt, ist dann, wenn sich die Muffe 134 in der verriegelten Position befindet, der Vorsprung 138 zu den Kanälen 128 und den Verriegelungselementen 126 ausgerichtet, um die Verriegelungselemente 126 zumindest teilweise in die vordere Öffnung 122 vorzuspannen, für einen Verriegelungseingriff des Werkzeugelements T. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion spannt dann, wenn sich die Muffe 134 in der Verriegelungsposition befindet, der Vorsprung 138 die Verriegelungselemente 126 in die längliche Ausnehmung 130 in dem Werkzeugelement T vor, wodurch das Werkzeugelement T an dem Adapter 14 befestigt wird.

Um ein Werkzeugelement T in die vordere Öffnung 122 einzuführen, bewegt der Benutzer die Muffe 134 in Vorwärtsrichtung zur Entriegelungsposition, und führt das Werkzeugelement T in die erste Öffnung 122 ein. Sobald das Werkzeugelement T vollständig in die vordere Öffnung 122 eingeführt ist, stellt der Benutzer die Muffe 134 in die Verriegelungsposition zurück und zwingt der Vorsprung 138 die Verriegelungselemente 126 in den Verriegelungseingriff mit den länglichen Ausnehmungen 130 in dem Werkzeugelement T.

Entsprechend lässt, um das Werkzeugelement T von dem Adapter 14 abzunehmen, ein Benutzer die Muffe 134 in Vorwärtsrichtung im wesentlichen parallel zur Achse A gleiten (also in der durch den Pfeil 142 in 5 angedeuteten Richtung), zur Entriegelungsposition hin. Wenn die Muffe 134 zur Entriegelungsposition hin bewegt wird, kann sich der Vorsprung 131 aus dem Eingriff mit dem Verriegelungselement 126 lösen. Ein Benutzer kann dann das Werkzeugelement T von dem Adapter 14 dadurch abnehmen, dass das Werkzeugelement T aus der vorderen Öffnung 122 herausgezogen wird. Wenn das Werkzeugelement T nach vorne aus der vorderen Öffnung 122 herausgezogen wird, werden die Verriegelungselemente 126 in radialer Richtung aus den länglichen Ausnehmungen 130 hinaus und in die Kanäle 128 bewegt.

Ein Vorspannteil 146, beispielsweise eine Feder, erstreckt sich in Umfangsrichtung um einen Abschnitt des Antriebsschafts 102. Ein erstes Ende des Vorspannteils 146 steht im Eingriff mit einer Beilagscheibe 150. Die Beilagscheibe 150 wird an ihrem Ort auf dem Antriebsschaft 102 durch ein Befestigungsmittel 154 festgehalten, beispielsweise einen Haltering, einen Schnappring, einen Keil, einen Stift und dergleichen. Das Vorspannteil 146 spannt die Muffe 134 zur Verriegelungsposition hin vor. Eine Rückwärtsbewegung (also eine Bewegung zum ersten Ende 106 des Adapters 14) der Muffe 134 wird durch eine Schulter 138 des Antriebsschafts 102 begrenzt, und eine Vorwärtsbewegung (also zum zweiten Ende 110 des Adapters 14) wird durch die Beilagscheibe 150 und das Befestigungsmittel 154 begrenzt.

Der Schlagschrauber 10 und der Adapter 14 sind dazu einsetzbar, Werkzeugelemente T zu entfernen, die in Werkstücken W bei Bohr- oder Hammervorgängen steckengeblieben sind. So wird beispielsweise bei einigen Einsätzen, wie dies in 2A gezeigt ist, ein Motorwerkzeug, wie beispielsweise ein Bohrhammer 155, zum Bohren von Löchern in Werkstücke W verwendet, beispielsweise Beton, Asphalt, Holz, usw., und kann das Werkzeugelement T, wie beispielsweise ein Bohrhammereinsatz, in dem Werkstück W stecken bleiben. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion weist der Hammer 155 ein Gehäuse oder einen Körper 156 auf, einen Griff oder Handgriff 157 für den Benutzer, einen Elektromotor 159, der mit einer Stromversorgungsquelle (nicht gezeigt) durch einen Ein/Aus-Schalter 160 verbunden werden kann, ein Drehantriebssystem 161, und ein Hin- und Herbewegungs-Antriebssystem 162. Der Hammer 155 weist weiterhin einen Werkzeughalter oder eine Spannvorrichtung 163 zum Haltern des Werkzeugelements T auf. Üblicherweise weist der Motor 159 eine Motorwelle 164 auf, die zumindest einen Abschnitt des Drehantriebssystems 161 antreibt.

Bei derartigen Einsätzen kann der Benutzer das steckengebliebene Werkzeugelement T nicht von dem Werkstück W mit dem Bohrhammer 155 entfernen, da der Bohrhammer 155 nicht in einer Betriebsart mit entgegengesetztem Antrieb arbeiten kann, und daher nicht das steckengebliebene Werkzeugelement T aus dem Werkstück W herausziehen kann. Im einzelnen sind bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion der Motor 159 und das Drehantriebssystem 161 so betreibbar, dass die Spannvorrichtung 163 und ein Werkzeugelement T, das in der Spannvorrichtung 163 gehaltert ist, nur in Vorwärtsrichtung (repräsentiert durch Pfeil 165) gedreht werden können. In anderen Fällen (nicht dargestellt) kann das Motorwerkzeug eine Schlupfkupplung oder eine andere, entsprechende Drehmomentbegrenzungseinrichtung aufweisen, welche die Drehmomentübertragung von dem Motorwerkzeug auf das steckengebliebene Werkzeugelement T begrenzt, so dass es möglich sein kann, dass ein derartiges Motorwerkzeug kein ausreichendes Drehmoment aufbringen kann, um das steckengebliebene Werkzeugelement T zu entfernen.

Wenn das Werkzeugelement T in einem Werkstück W stecken bleibt, trennt der Benutzer den Bohrhammer 155 von dem steckengebliebenen Werkzeugelement T, und verbindet den Adapter 14 mit dem Schlagschrauber 10, wie voranstehend beschrieben. Der Benutzer richtet dann den Adapter 14 zum Werkzeugelement T aus und bewegt die Muffe 134 zur Entriegelungsposition hin, damit das Werkzeugelement T in der vorderen Öffnung 122 aufgenommen wird, wie voranstehend beschrieben. Sobald das Werkzeugelement T in der vorderen Öffnung 122 angeordnet ist, gibt der Benutzer die Muffe 134 frei, wodurch der Vorsprung 138 die Verriegelungselemente 126 in Verriegelungseingriff mit dem Werkzeugelement T bewegt.

Nachdem der Adapter 14 an dem Schlagschrauber 10 und dem Werkzeugelement T befestigt wurde, drückt der Benutzer auf den Abzug 46, um den Motor 34 mit der Stromversorgungsquelle zu verbinden. Der Motor 34 treibt den Antriebsmechanismus 38 in Rückwärts-Antriebsrichtung 54 an. Der Antriebsmechanismus 38 dreht die Nockenwelle 62 und das Schlagkolbenteil 66. Wenn sich das Schlagkolbenteil 66 dreht, gelangt ein Schlagansatz in Eingriff mit jedem Ende des Ambossansatzes 94, um einen Aufprall zu bewirken, und einen Drehantrieb des Ambossteils 82 und des Werkzeugelements T in Rückwärts-Antriebsrichtung 54 bereitzustellen. Nach dem Aufprall bewegt sich das Schlagkolbenteil 66 rückwärts, so dass sich die Schlagansätze aus dem Ambossansatz 94 lösen. Wenn sich das Schlagkolbenteil 66 rückwärts bewegt, bewegen sich die Nockenkugeln 78 in den Nockennuten 74 rückwärts. Die Feder 98 speichert einen Teil der Rückwärts-Energie des Schlagkolbenteils 66, um einen Rückstellmechanismus für das Schlagkolbenteil 66 zur Verfügung zu stellen. Nachdem sich die Schlagansätze von dem Ambossansatz 94 gelöst haben, dreht sich das Schlagkolbenteil 66 weiter, und bewegt sich nach vorne (wenn die Feder 98 ihre gespeicherte Energie freigibt), bis die Schlagansätze in Eingriff mit den entgegengesetzten Enden des Ambossansatzes 94 gelangen, um einen weiteren Aufprall hervorzurufen.

Wenn die Schlagansätze auf den Ambossansatz 94 aufprallen, wird Drehbewegung auf das Ambossteil 82 und vom Antriebsteil 86 auf den Adapter 14 übertragen. Weiterhin behämmert, wenn der Schlagansatz auf das Ambossteil 82 aufprallt, das Schlagkolbenteil 66 das Ambossteil 82 in Rückwärts-Antriebsrichtung. Die Drehbewegung wird von dem Adapter 14 auf das Werkzeugelement T übertragen, um das Werkzeugelement T aus dem Werkstück W zu lösen, und/oder das Werkzeugelement T aus dem Werkstück W herauszuziehen.

Sobald das Werkzeugelement T von dem Werkstück W gelöst wurde, wird das Werkzeugelement T von dem Adapter 14 abgenommen, wie voranstehend geschildert, und wird erneut mit dem Bohrhammer 155 verbunden, um das Bohren oder Hämmern fortzusetzen. Alternativ kann das Werkzeugelement T mit dem Adapter 14 verbunden bleiben, und können der Adapter 14 und der Schlagschrauber 10 mit dem Werkzeugelement T dazu eingesetzt werden, die Bearbeitung des Werkstücks W fortzusetzen (durch Antrieb in Vorwärtsrichtung mit Schlagbohren).

Da der Schlagschrauber 10 in der Rückwärts-Antriebsbetriebsart arbeiten kann, um Drehstöße über den Adapter 14 auf das Werkzeugelement T einwirken zu lassen, können der Schlagschrauber 10 und der Adapter 14 das steckengebliebene Werkzeugelement T von dem Werkstück W entfernen. Der Schlagschrauber 10 und der Adapter 14 können so arbeiten, dass ein Werkzeugelement T angetrieben wird. Bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen können der Schlagschrauber 10 und der Adapter 14 so eingesetzt werden, dass sie ein Werkzeugelement T in ein Werkstück W (vergleiche 1) hineintreiben, oder alternativ ein Werkzeugelement T von dem Werkstück W entfernen. Die Fähigkeit des Schlagschraubers 10, Drehstöße in Vorwärts-Antriebsrichtung zur Verfügung zu stellen, kann auch bei Bohrvorgängen nützlich sein, oder zum Entfernen von Hindernissen.

Eine alternative Konstruktion eines Motorwerkzeugs, beispielsweise eines Schlagschraubers 10A, und eines Adapters 14A ist in den 6 bis 8 dargestellt. Bei der alternativen Konstruktion werden gleiche Bauteile durch das gleiche Bezugszeichen A bezeichnet.

Bei der in den 6 bis 8 dargestellten Konstruktion legt das in Axialrichtung verlaufende Antriebsteil 86A eine vordere Öffnung (nicht gezeigt) fest, die dazu ausgebildet ist, angepasst ein Werkzeugelement T aufzunehmen, beispielsweise einen Einsatz, oder alternativ angepasst zumindest einen Abschnitt des Adapters 14A aufzunehmen.

Wie in den 7 und 8 gezeigt, weist der Adapter 14A einen länglichen Antriebsschaft 102A auf, der ein erstes oder hinteres Ende 106A und ein zweites oder vorderes Ende 110A aufweist. Eine Antriebswelle 162 ist mit dem hinteren Ende 106A des Antriebsschafts 102A verbunden und erstreckt sich von dort aus nach hinten. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion weist die Antriebswelle 162 einen länglichen Körper 166 auf, der mehrere Seiten 170 aufweist, und einen Umfangskanal 174 festlegt. Die Antriebswelle 162 ist so ausgebildet, dass sie angepasst in der vorderen Öffnung des Antriebsteils 86A aufgenommen wird. Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die Antriebswelle 162 andere Formen aufweisen und anders ausgebildet sein, entsprechend unterschiedlich ausgebildeten Antriebsteilen 86A. Weiterhin kann bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen das Antriebsteil 86A Halteteile (nicht gezeigt) aufweisen, die in Eingriff mit dem Umfangskanal 174 versetzt werden können, um den Adapter 14 und den Schlagschrauber 10A verriegelt miteinander zu verbinden.

Das vordere Ende 110A des Antriebsschafts 102A legt eine vordere Öffnung 122A fest, die so ausgebildet ist, dass sie ein Werkzeugelement T aufnimmt. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion ist die vordere Öffnung 122A so ausgebildet, dass sie einen Bohrhammereinsatz mit einem Keil-Schaft aufnimmt. Weiterhin erstrecken sich, wie in den 7 und 8 gezeigt, Keile 178 in radialer Richtung nach innen, von inneren Wänden des Antriebsschafts 102A aus in die vordere Öffnung 122A, zum angepassten Eingriff mit entsprechenden Keilen des Werkzeugelements T.

Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann die vordere Öffnung 122A anders ausgebildet sein, um ein anderes herkömmliches Werkzeugelement aufzunehmen, beispielsweise ein Werkzeugelement mit einem K-förmigen Sechseck-Schaft, einem Sechseck-Schaft, usw. Wie in 8 gezeigt, erstrecken sich Verriegelungselemente 126A, beispielsweise Kugeln oder Rollen, in Radialrichtung durch Kanäle 128A in Wänden des Antriebsschafts 102A in die vordere Öffnung 122A hinein, und können in Eingriff mit länglichen Ausnehmungen 130A gelangen, die entlang einem Abschnitt des Werkzeugelements T verlaufen.

Der Adapter 14A weist weiterhin einen Ring oder eine Muffe 134A zur Verriegelung auf, der bzw. die auf dem Antriebsschaft 102A zwischen dem hinteren und vorderen Ende 106A bzw. 110A gleitbeweglich gehaltert ist, zwischen einer ersten oder Verriegelungsposition (gezeigt in den 7 und 8) und einer zweiten oder Entriegelungsposition (nicht gezeigt). Ein Vorsprung 138A erstreckt sich in Umfangsrichtung um eine innere Oberfläche der Muffe 134A und in Radialrichtung nach innen von dort aus. Wie in 8 gezeigt, ist dann, wenn sich die Muffe 134A in der Verriegelungsposition befindet, der Vorsprung 138A mit den Kanälen 128A ausgerichtet und mit den Verriegelungselementen 126A, damit die Verriegelungselemente 126A zumindest teilweise in die vordere Öffnung 122A vorgespannt werden, zum Verriegelungseingriff des Werkzeugelements T. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion spannt dann, wenn sich die Muffe 134A in der Verriegelungsposition befindet, der Vorsprung 138A die Verriegelungselemente 126A in die länglichen Ausnehmungen 130A in dem Werkzeugelement T vor, wodurch das Werkzeugelement T in dem Adapter 14A befestigt wird.

Ein Vorspannteil 146A, beispielsweise eine Feder, erstreckt sich in Umfangsrichtung um einen Abschnitt des Antriebsschafts 102A und wird an seinem Ort auf dem Antriebsschaft 102 zwischen einer Beilagscheibe 150A und einem Befestigungsmittel 154A sowie einer Schulter 158A des Antriebsschafts 102A gehaltert. Das Vorspannteil 146A spannt die Muffe 134A zur Verriegelungsposition hin vor.

Um ein Werkzeugelement T in den Adapter 14A einzuführen, bewegt der Benutzer die Muffe 134A nach vorne zur Entriegelungsposition, richtet die Keile des Werkzeugelements T mit entsprechenden Keilen 178 des Antriebsschafts 102A aus, und führt das Werkzeugelement T in die erste Öffnung 122A ein. Sobald das Werkzeugelement T vollständig in die vordere Öffnung 122A eingeführt wurde, stellt der Benutzer die Muffe 134A in die Verriegelungsposition zurück, und zwingt der Vorsprung 138A die Verriegelungselemente 126A in Verriegelungseingriff mit den länglichen Ausnehmungen 130A in dem Werkzeugelement T.

Entsprechend führt, um das Werkzeugelement T von dem Adapter 14A abzunehmen, ein Benutzer eine Gleitbewegung der Muffe 134A nach vorne durch, in Richtung im wesentlichen parallel zur Achse A (also in der durch Pfeil 142A in 5 angedeuteten Richtung), zur Entriegelungsposition hin. Wenn die Muffe 134A zur Entriegelungsposition bewegt wird, kann sich der Vorsprung 138A aus dem Eingriff mit den Verriegelungselementen 126A lösen. Ein Benutzer kann dann das Werkzeugelement T aus dem Adapter 14A entnehmen, durch Ziehen des Werkzeugelements T aus der vorderen Öffnung 122A. Wenn das Werkzeugelement T nach vorne aus der vorderen Öffnung 122A herausgezogen wird, bewegen sich die Verriegelungselemente 126A in Radialrichtung aus den länglichen Ausnehmungen 130A heraus und in die Kanäle 128A hinein.

Wenn ein Werkzeugelement T in einem Werkstück W bei Hammer- oder Bohrvorgängen stecken bleibt, trennt der Benutzer das Werkzeugelement T von dem Motorwerkzeug, das zum Antrieb des Werkzeugelements T verwendet wurde. Der Benutzer verbindet dann den Adapter 14A mit dem Schlagschrauber 10A, wie voranstehend beschrieben. Der Benutzer richtet dann den Adapter 14A zum Werkzeugelement T aus, und bewegt die Muffe 134A zur Entriegelungsposition, damit das Werkzeugelement T in der vorderen Öffnung 122A aufgenommen wird, wie dies voranstehend beschrieben wurde. Sobald das Werkzeugelement T in der vorderen Öffnung 122A angeordnet ist, gibt der Benutzer die Muffe 134A frei, was dazu führt, dass der Vorsprung 138A die Verriegelungselemente 126A in Verriegelungseingriff mit dem Werkzeugelement T bewegt.

Nachdem der Adapter 14A an dem Schlagschrauber 10A und dem Werkzeugelement T befestigt wurde, drückt der Benutzer den Abzug 46A herunter, damit der Motor 34A mit der Stromversorgungsquelle verbunden wird. Der Motor 34A treibt den Antriebsmechanismus 38A in Rückwärts-Antriebsrichtung 54A an. Der Antriebsmechanismus 38A und die Antriebsanordnung 58A übertragen Drehbewegung auf das Ambossteil 82A und von dem Antriebsteil 86A auf den Adapter 14A. Zusätzlich führt, wenn der Schlagansatz auf das Ambossteil 82A aufprallt, das Schlagkolbenteil 66A eine Hammerbewegung auf das Ambossteil 82A in Rückwärts-Antriebsrichtung durch. Die Drehbewegung wird von dem Adapter 14A auf das Werkzeugelement T übertragen, um das Werkzeugelement T von dem Werkstück W zu lösen und/oder das Werkzeugelement T aus dem Werkstück W herauszuziehen.

Sobald sich das Werkzeugelement T von dem Werkstück W gelöst hat, wird das Werkzeugelement T wie voranstehend geschildert von dem Adapter 14A abgenommen und wird erneut mit dem Motorwerkzeug verbunden, um das Bohren oder Hämmern fortzusetzen. Alternativ kann das Werkzeugelement T mit dem Adapter 14A verbunden bleiben, und können der Adapter 14A und der Schlagschrauber 10A mit dem Werkzeugelement T dazu eingesetzt werden, die Bearbeitung des Werkstücks W fortzusetzen (durch Antrieb in Vorwärtsrichtung mit Schlagbohren).

Eine andere, alternative Konstruktion eines Adapters 14B ist in den 9 und 10 gezeigt. Bei der alternativen Konstruktion sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen B bezeichnet.

Wie in den 9 und 10 gezeigt, weist der Adapter 14B einen länglichen Antriebsschaft 102B auf, der ein erstes oder hinteres Ende 106B sowie ein zweites oder vorderes Ende 110B aufweist. Eine Antriebswelle 162B ist mit dem hinteren Ende 106B des Antriebsschafts 102B verbunden und verläuft von dort aus nach hinten.

Das vordere Ende 110B des Antriebsschafts 102B legt eine vordere Öffnung 122B fest, die dazu ausgebildet ist, ein Werkzeugelement T aufzunehmen. Bei einigen Aspekten und bei der dargestellten Konstruktion ist die vordere Öffnung 122B so ausgebildet, dass sie einen Bohrhammereinsatz mit einem Keil-Schaft aufnimmt. Zusätzlich erstrecken sich, wie in den 9 und 10 gezeigt, Keile 178B in Radialrichtung von Innenwänden des Antriebsschafts 102B nach innen in die vordere Öffnung 122B zum angepassten Eingriff mit entsprechenden Keilen (nicht gezeigt) des Werkzeugelements T.

Bei einigen Aspekten und bei der in den 9 und 10 dargestellten Konstruktion weist der Adapter 14B keine Verriegelungsanordnung auf. Statt dessen gelangen bei der dargestellten Konstruktion die Keile 178B in angepassten Eingriff mit einem Werkzeugelement T und übertragen Drehbewegung von einem Motorwerkzeug 10 auf das Werkzeugelement T. Der Benutzer hält ein Werkzeugelement T in der vorderen Öffnung 122B durch Einsatz einer nach unten gerichteten Kraft (also zum Werkstück W hin) auf den Adapter 14B und das Werkzeugelement T. Wenn der Benutzer nicht mehr die nach unten gerichtete Kraft auf den Adapter 14B einwirken lässt, kann der Benutzer das Werkzeugelement T aus der vorderen Öffnung 122B gleiten lassen.

Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann der Adapter 14B eine Verriegelungsanordnung aufweisen. So kann beispielsweise bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen (nicht gezeigt) der Adapter 14B Verriegelungselemente aufweisen, beispielsweise Kugeln, die sich in Radialrichtung durch Kanäle in Wänden des Antriebsschafts 102B in die vordere Öffnung 122B erstrecken, und einen Ring oder eine Muffe zur Verriegelung, der bzw. die auf dem Antriebsschaft 102B zwischen dem hinteren und dem vorderen Ende 106B bzw. 110B so gehaltert ist, dass eine Gleitbewegung zwischen einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition ermöglicht wird.

Bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) kann der Adapter 14B andere Verriegelungselemente aufweisen. So ist beispielsweise bei einigen Aspekten und einigen Konstruktionen (nicht gezeigt) ein Magnet in der vorderen Öffnung 122B angeordnet, um magnetisch den Adapter 14B und ein Werkzeugelement T aus Metall zu verbinden. Alternativ oder zusätzlich haltert bei anderen Aspekten und anderen Konstruktionen (nicht gezeigt) der Antriebsschaft 102B eine herkömmliche Spannfutteranordnung, die so betätigbar ist, dass Werkzeugelemente T mit dem Adapter 14B verbunden werden.

Ein oder mehrere der voranstehend angegebenen und anderer unabhängiger Merkmale oder unabhängiger Vorteile der Erfindung sind in den folgenden Patentansprüchen angegeben.


Anspruch[de]
  1. Ein Adapter zum Einsatz bei einem Motorwerkzeug zum Entfernen eines steckengebliebenen Werkzeugelements von einem Werkstück, wobei das Motorwerkzeug ein Gehäuse aufweist, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor, und ein Antriebsteil, das antriebsmäßig mit dem Motor verbindbar ist, und sich in Bezug auf das Gehäuse drehen kann, wobei der Adapter aufweist:

    einen länglichen Antriebsschaft, der ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist und eine sich dazwischen erstreckende Achse festlegt, wobei das erste Ende antriebsmäßig in Eingriff mit dem Antriebsteil des Motorwerkzeugs bringbar ist, und das zweite Ende eine Öffnung festlegt, die sich entlang der Achse erstreckt und dazu ausgebildet ist, angepasst das Werkzeugelement aufzunehmen;

    wobei der Antriebsschaft um die Achse drehbar ist und so ausgebildet ist, dass er Drehbewegung von dem Antriebsteil auf das Werkzeugelement überträgt, um das steckengebliebene Werkzeugelement von dem Werkstück zu entfernen.
  2. Adapter nach Anspruch 1, wobei der Adapter eine Verriegelungsanordnung zum Befestigen des Werkzeugelements in der Öffnung des zweiten Endes aufweist.
  3. Adapter nach Anspruch 2, bei welchem das Werkzeugelement eine Verriegelungsausnehmung festlegt, das zweite Ende des Adapters einen radial verlaufenden Kanal festlegt, der mit der Öffnung in Verbindung steht, und die Verriegelungsanordnung ein Verriegelungselement aufweist, das entlang des Kanals in die Verriegelungsausnehmung bewegbar ist, um das Werkzeugelement im zweiten Ende des Antriebsschafts zu befestigen.
  4. Adapter nach Anspruch 3, bei welchem die Verriegelungsanordnung einen Ring aufweist, der auf dem Antriebsschaft so gehaltert ist, dass eine Axialbewegung entlang dem Antriebsschaft zwischen einer Verriegelungsposition ermöglicht wird, in welcher der Ring das Verriegelungselement berührt, und das Verriegelungselement radial nach innen durch den Kanal in die Öffnung vorspannt, und einer Entriegelungsposition, in welcher der Ring aus dem Eingriff mit dem Verriegelungselement bewegt wird.
  5. Adapter nach Anspruch 4, bei welchem der Ring einen in Radialrichtung verlaufenden Vorsprung aufweist, und bei welchem dann, wenn sich die Verriegelungsanordnung in der Verriegelungsposition befindet, der Vorsprung radial zum Kanal ausgerichtet ist, und dann, wenn sich die Verriegelungsanordnung in der Entriegelungsposition befindet, der Vorsprung in Radialrichtung nicht zum Kanal ausgerichtet ist.
  6. Adapter nach Anspruch 4, bei welchem der Adapter ein Vorspannteil aufweist, das im Eingriff mit dem Ring steht, und den Ring zur Verriegelungsposition vorspannt.
  7. Adapter nach Anspruch 1, bei welchem das steckengebliebene Werkzeugelement ein Einsatz zur Verwendung bei einem Bohrhammer ist, und das Motorwerkzeug ein Schlagschrauber ist.
  8. Adapter nach Anspruch 1, bei welchem das Motorwerkzeug ein Schlagschrauber ist, und die Drehbewegung Drehschlagbewegungen umfasst.
  9. Adapter nach Anspruch 1, bei welchem das Werkzeugelement radial nach außen verlaufende Keile aufweist, und sich entsprechende Keile radial nach innen von dem zweiten Ende des Antriebsschafts in die Öffnung erstrecken, zum antriebsmäßigen Eingriff mit den radial nach außen verlaufenden Keilen des Werkzeugelements.
  10. Adapter nach Anspruch 1, bei welchem das erste Ende des Adapters eine hintere Öffnung festlegt, und das Antriebsteil in Passeingriff mit der hinteren Öffnung versetzbar ist, um antriebsmäßig das Motorwerkzeug mit dem Adapter zu verbinden.
  11. Adapter nach Anspruch 10, bei welchem das Antriebsteil eine im wesentlichen quadratische Querschnittsform aufweist, und die hintere Öffnung in dem ersten Ende des Antriebsschafts eine entsprechende, quadratische Querschnittsform zum angepassten Aufnehmen des Antriebsteils aufweist.
  12. Adapter nach Anspruch 10, bei welchem das Antriebsteil zumindest eine im wesentlichen ebene Seite aufweist, und das erste Ende des Antriebsschafts zumindest eine, im wesentlichen ebene Seite aufweist, welche teilweise die hintere Öffnung festlegt, wobei die zumindest eine, im wesentlichen ebene Seite des Antriebsteils in Eingriff mit der zumindest einen, im wesentlichen ebenen Seite der hinteren Öffnung bringbar ist, um antriebsmäßig das Antriebsteil mit dem Adapter zu verbinden.
  13. Adapter nach Anspruch 10, bei welchem entweder das erste Teil des Adapters oder das Antriebsteil des Motorwerkzeugs einen in Radialrichtung verlaufenden Kanal festlegt, und das andere Teil, also das erste Ende des Adapters oder das Antriebsteil des Motorwerkzeugs, ein in Radialrichtung verlaufendes Halteteil aufweist, das mit dem Kanal in Eingriff bringbar ist, um das Antriebsteil in der hinteren Öffnung des Adapters zu befestigen.
  14. Adapter nach Anspruch 1, bei welchem das Antriebsteil des Motorwerkzeugs eine Spannvorrichtung aufweist, und das erste Ende des Antriebsschafts einen in Axialrichtung verlaufenden Antriebsschaft aufweist, der in Eingriff mit der Spannvorrichtung bringbar ist.
  15. Adapter zur Verwendung bei einem ersten Motorwerkzeug zum Entfernen eines steckengebliebenen Werkzeugelements eines zweiten Motorwerkzeugs von einem Werkstück, wobei das erste Motorwerkzeug ein Gehäuse aufweist, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor, und ein Antriebsteil, das antriebsmäßig mit dem Motor verbindbar ist, und sich in Bezug auf das Gehäuse drehen kann, wobei der Adapter aufweist:

    einen länglichen Antriebsschaft, der ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, und eine sich dazwischen erstreckende Achse festlegt, wobei das erste Ende antriebsmäßig mit dem Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs in Eingriff bringbar ist, das zweite Ende angepasst in Eingriff mit dem Werkzeugelement bringbar ist, sich der Antriebsschaft um die Achse drehen kann, um Drehbewegung von dem Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs auf das steckengebliebene Werkzeugelement zu übertragen, um das steckengebliebene Werkzeugelement von dem Werkstück zu entfernen; und eine Verriegelungsanordnung zum Befestigen des Werkzeugelements an dem zweiten Ende des Antriebsschafts.
  16. Adapter nach Anspruch 15, bei welchem das zweite Ende des Antriebsschafts eine Öffnung festlegt, die sich entlang der Achse erstreckt und so ausgebildet ist, dass angepasst das Werkzeugelement aufgenommen wird.
  17. Adapter nach Anspruch 16, bei welchem das Werkzeugelement eine Verriegelungsausnehmung festlegt, und das zweite Ende des Adapters einen sich in Radialrichtung erstreckenden Kanal festlegt, der mit der Öffnung in Verbindung steht, und die Verriegelungsanordnung ein Verriegelungselement aufweist, das sich entlang dem Kanal in die Verriegelungsausnehmung bewegen kann, um das Werkzeugelement in dem zweiten Ende des Antriebsschafts zu befestigen.
  18. Adapter nach Anspruch 17, bei welchem die Verriegelungsanordnung einen Ring aufweist, der so auf dem Antriebsschaft gehaltert ist, dass er sich in Axialrichtung entlang dem Antriebsschaft bewegen kann, zwischen einer Verriegelungsposition, in welcher der Ring das Verriegelungselement berührt, und das Verriegelungselement radial nach innen durch den Kanal in die Öffnung vorspannt, und einer Entriegelungsposition, in welcher der Ring aus dem Eingriff mit dem Verriegelungselement bewegt wird.
  19. Adapter nach Anspruch 18, bei welchem der Ring einen sich in Radialrichtung erstreckenden Vorsprung aufweist, und dann, wenn sich die Verriegelungsanordnung in der Verriegelungsposition befindet, der Vorsprung in Radialrichtung zum Kanal ausgerichtet ist, und dann, wenn sich die Verriegelungsanordnung in der Entriegelungsposition befindet, der Vorsprung in Radialrichtung nicht zum Kanal ausgerichtet ist.
  20. Adapter nach Anspruch 18, bei welchem der Adapter ein Vorspannteil aufweist, das im Eingriff mit dem Ring steht, und den Ring zu der Verriegelungsposition vorspannt.
  21. Adapter nach Anspruch 16, bei welchem das Werkzeugelement in Radialrichtung nach außen verlaufende Keile aufweist, und entsprechende Keile sich radial nach innen von dem zweiten Ende des Antriebsschafts in die Öffnung erstrecken, zum Antriebseingriff mit den radial nach außen verlaufenden Keilen des Werkzeugelements.
  22. Adapter nach Anspruch 15, bei welchem das zweite Motorwerkzeug ein Bohrhammer ist, und das steckengebliebene Werkzeugelement ein Einsatz zur Verwendung bei dem Bohrhammer ist, und das erste Motorwerkzeug ein Schlagschrauber ist.
  23. Adapter nach Anspruch 15, bei welchem das erste Motorwerkzeug ein Schlagschrauber ist, und bei welchem die Drehbewegung Schlagschrauber-Bewegungen umfasst.
  24. Adapter nach Anspruch 15, bei welchem das erste Ende des Adapters eine hintere Öffnung festlegt, wobei das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs passend in Eingriff mit der hinteren Öffnung bringbar ist, um antriebsmäßig das erste Motorwerkzeug mit dem Adapter zu verbinden.
  25. Adapter nach Anspruch 24, bei welchem das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs eine im wesentlichen quadratische Querschnittsform aufweist, und die hintere Öffnung im ersten Ende des Antriebsschafts eine entsprechende, quadratische Querschnittsform aufweist, zur angepassten Aufnahme des Antriebsteils.
  26. Adapter nach Anspruch 24, bei welchem das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs zumindest eine, im wesentlichen ebene Seite aufweist, und das erste Ende des Antriebsschafts zumindest eine, im wesentliche ebene Seite aufweist, welche teilweise die hintere Öffnung festlegt, wobei die zumindest eine, im wesentlichen ebene Seite des Antriebsteils des ersten Motorwerkzeugs mit der im wesentlichen einen, im wesentlichen ebenen Seite der hinteren Öffnung in Eingriff bringbar ist, um antriebsmäßig das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs mit dem Adapter zu verbinden.
  27. Adapter nach Anspruch 24, bei welchem entweder das erste Ende des Adapters oder das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs einen sich in Radialrichtung erstreckenden Kanal festlegt, und das andere Teil, also entweder das erste Ende des Adapters oder das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs, ein sich in Radialrichtung erstreckendes Halteteil aufweist, das mit dem Kanal in Eingriff bringbar ist, um das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs in der hinteren Öffnung des Adapters verriegelt zu befestigen.
  28. Adapter nach Anspruch 15, bei welchem das Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs eine Spannvorrichtung aufweist, und das erste Ende des Antriebsschafts eine in Axialrichtung verlaufende Antriebswelle aufweist, die mit der Spannvorrichtung in Eingriff bringbar ist.
  29. Verfahren zur Verwendung eines Adapters zum Entfernen eines steckengebliebenen Werkzeugelements von einem Werkstück, wobei der Adapter einen Antriebsschaft aufweist, der ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, und das Verfahren umfasst:

    Bereitstellung eines ersten Motorwerkzeugs, welches ein Gehäuse aufweist, einen Motor, der von dem Gehäuse gehaltert ist, und ein Antriebsteil, das antriebsmäßig mit dem Motor verbunden ist, und in einer ersten Drehrichtung gedreht werden kann,

    Verbinden des Werkzeugelements mit dem Antriebsteil des ersten Motorwerkzeugs;

    Drehen des Werkzeugelements und des Antriebsteils des ersten Motorwerkzeugs in der ersten Drehrichtung,

    Treiben des Werkzeugelements in das Werkstück mit dem ersten Motorwerkzeug;

    Einfangen des Werkzeugelements in dem Werkstück, so dass das Werkstück in Eingriff mit dem Werkzeugelement gelangt, wodurch eine Bewegung des Werkzeugelements in Bezug auf das Werkstück verhindert wird;

    Trennen des Werkzeugelements von dem ersten Motorwerkzeug;

    Bereitstellen eines zweiten Motorwerkzeugs, das ein Gehäuse aufweist, einen von dem Gehäuse gehalterten Motor, und ein Antriebsteil, das betriebsmäßig mit dem Motor verbunden ist, und sich in einer zweiten Drehrichtung drehen kann;

    Verbinden des ersten Endes des Adapters mit dem Antriebsteil des zweiten Motorwerkzeugs;

    Verbinden des zweiten Endes des Adapters mit dem Werkzeugelement;

    Drehen des Werkzeugelements, des Adapters und des Antriebsteils des zweiten Motorwerkzeugs in der zweiten Drehrichtung, um das Werkzeugelement von dem Werkstück zu lösen; und

    Abziehen des Werkzeugelements von dem Werkstück.
  30. Verfahren nach Anspruch 29, bei welchem das erste Motorwerkzeug ein Bohrhammer ist, und das zweite Motorwerkzeug ein Schlagschrauber.
  31. Verfahren nach Anspruch 29, bei welchem der Adapter eine Verriegelungsanordnung aufweist, und der Vorgang des Verbindens des zweiten Endes des Adapters mit dem Werkzeugelement umfasst, das Werkzeugelement in der Öffnung mit der Verriegelungsanordnung zu befestigen.
  32. Verfahren nach Anspruch 29, bei welchem das Antriebsteil des zweiten Motorwerkzeugs in der ersten Drehrichtung drehbar ist, und das Verfahren weiterhin umfasst, den Vorgang des Drehens des Antriebsteils des zweiten Motorwerkzeugs durchzuführen, des Werkzeugelements und des Adapters in der ersten Drehrichtung, um das Werkzeugelement in das Werkstück durch das zweite Motorwerkzeug einzutreiben.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

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