| Dokumentenidentifikation |
DE10334601A1 03.03.2005 |
| Titel |
Gerät zur Erzeugung eines Luftstromes in schallgedämmter Ausführung für Entstauber |
| Anmelder |
CFT GmbH Compact Filter Technic, 45964 Gladbeck, DE |
| Erfinder |
Both, Reinhold, Dipl.-Ing., 45889 Gelsenkirchen, DE |
| Vertreter |
Schulte & Schulte, 45219 Essen |
| DE-Anmeldedatum |
29.07.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10334601 |
| Offenlegungstag |
03.03.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
E21F 5/04
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| Zusammenfassung |
Ein vor allem untertägigen Entstauber 2 zuzuordnendes Lüftergerät 1 ist bezüglich der Einzelbereiche rundum über Schalldämmelemente 15, 16 17, 18 abgesichert. Es verfügt über einen Einlaufschalldämpfer 6 mit Ausgleichsraum 20 und einen Auslaufschalldämpfer, dem ein Stromverteiler 10, ebenfalls mit Ausgleichsraum 20, zugeordnet ist. Der Auslaufschalldämpfer 7 weist einen vergrößerten Querschnitt auf, wobei er in mehrere Durchströmkanäle 11, 12, 13 unterteilt ist, die jeweils rundum über Schalldämmelemente in Form säulenförmiger Bauteile 30 abgedämmt sind.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Erzeugung eines Luftstromes in
einem Naß- oder Trockenentstauber, insbesondere für den Einsatz im untertägigen
Berg- und Tunnelbau mit einem Lüftergehäuse und dem Lüfterrad mit Antrieb sowie
zugeordnetem Schalldämpfer.
Aus der DE 198 53 190 A1
ist ein Entstauber bekannt, bei dem der zugeordnete Lüfter zwischen Eingangs- und
Ausgangsseite, also im Rohgasstrom angeordnet ist. Somit ist der Lüfter einschließlich
seines Lüftergehäuses quasi schallgedämmt, dafür aber den Wassertröpfchen, den Wasser-
und Staubtröpfchen sowie den Staubkörnern ausgesetzt, ganz davon abgesehen, dass
er mittig in diesem Rohgasstrom angeordnet ist, also dass auch Reparaturarbeiten
und ähnliches erheblich erschwert sind. Bei dieser Lösung sorgt der Lüfter mit seinem
Lüfterrad dafür, dass der Rohgasstrom durch den Entstauber so hindurchgezogen wird,
dass er von den Staubpartikeln befreit werden kann, sei es durch Zusatz von Wasser,
sei es bei Trockenfiltern dadurch, dass der Luftstrom durch entsprechende, den Staub
zurückhaltende Tücher hindurchgeführt wird. Darüber hinaus sind auch Geräte, also
Lüfter bekannt, die außerhalb des Entstaubers angeordnet sind, mit denen aber ebenfalls
der Rohgasstrom gezielt durch den Entstauber hindurchgeführt wird. Beim Einsatz
in. Zusammenhang mit Entstaubern aber auch bei anderen Einsätzen ist es erforderlich,
zur Verringerung der Umweltbelastung Schalldämpfer einzusetzen. Dies kann, wie bei
der DE 198 53 190 A1 dadurch geschehen,
dass der gesamte Lüfter mit seinem Lüftergehäuse in einem großen Raum angeordnet
ist, sodass die Lüftergeräusche nur bedingt nach außen dringen können. In der Regel
sind aber diese Schalldämpfer so dem Lüftergehäuse zugeordnet, dass die Schallbelastung
des Lüfterrades aus dem Lüftergehäuse ungedämmt herausdringen kann. Nachteilig dabei
ist ein großer Aufwand an Baumasse für den Schalldämpfer und die Notwendigkeit,
das Lüftergehäuse sowohl eingangsseitig wie auch ausgangsseitig schallmäßig zu dämmen,
um eine wirksame Schalldämmung sicherzustellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen für den Einsatz
an Untertageentstaubern vorgesehenen, leistungsfähigen und klein bauenden Lüfter
zu schaffen, der darüber hinaus auch in anderen Bereichen einsetzbar ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass der Schalldämpfer
als dem Lüftergehäuse vorgeordneter Einlaufschalldämpfer sowie nachgeordneter Auslaufschalldämpfer
ausgebildet ist, dass das Lüftergehäuse zusätzlich über Schalldämmelemente verfügt
und dass dem Auslaufschalldämpfer ein Stromverteiler vorgeordnet ist.
Diese verschiedenen Maßnahmen führen dazu, dass die Schalldämmung
als solche auf den unmittelbaren Bereich um das Lüftergehäuse herum zusammengezogen
ist, sodass der Platzaufwand für einen derartigen Lüfter, der dann einem Entstauber
oder anderen Geräten zugeordnet wird, gering gehalten werden kann. Zunächst einmal
werden beide Seiten des Lüftergehäuses durch Schalldämpfer abgesichert und zusätzlich
das Lüftergehäuse selbst, sodass in die Umgebung praktisch kein Schall oder nur
noch eine geringe Menge Lärm austreten kann. Darüber hinaus wird der Auslaufschalldämpfer
so vergrößert, dass unter gleichzeitiger Reduzierung der Strömgeschwindigkeit die
Dämmbereiche bzw. Dämmteile des Schalldämpfers besonders gut wirksam werden. Der
Stromverteiler sorgt dafür, dass die das Lüftergehäuse verlassenden Reingase möglichst
optimal verteilt an den Dämmflächen vorbei streichen, sodass es zu der gezielten
Schalldämmung kommen kann.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Stromverteiler zugleich als Ausgleichsraum wirkend ausgebildet ist, in dem das
Reingas führende Leitbleche angeordnet sind und dass er über eigene Schalldämmelemente
verfügt. Somit wird das Reingas in dem Stromverteiler zunächst einmal in seiner
Geschwindigkeit reduziert, ganz einfach, weil ein entsprechend vergrößerter Raum
zur Verfügung gestellt wird und darüber hinaus dann so geführt, dass das Reingas
an den Schalldämmelementen gezielt vorbei streicht und dabei die gezielte Dämmung
eintreten kann. Es versteht sich, dass dieser Stromverteiler vor allem dann erforderlich
ist, wenn der Austritt oder wenn der gesamte Auslaufschalldämpfer volumenmäßig vergrößert
ist, wobei der Endquerschnitt des Stromverteilers und der des Auslaufschalldämpfers
identisch sind.
Eine weitere Ausführung sieht vor, dass der Stromverteiler und der
zugeordnete Auslaufschalldämpfer über ein bis zur Standfläche des zugeordneten Entstaubers
reichendes Dämpfergehäuse verfügen. Hier ist die Möglichkeit geschaffen, die Querschnitte
vom Stromverteiler und Auslaufschalldämpfer gezielt zu vergrößern, ohne dass dadurch
zusätzlicher Platzaufwand entsteht. Vielmehr nutzt man die vorhandenen Räume optimal
aus und' kann damit einen Auslaufschalldämpfer vorgeben, der mit der notwendigen
Sicherheit den Erfolg erbringt, der von einem solchen Auslaufschalldämpfer erwartet
wird.
Die Dämpferwirkung des Auslaufschalldämpfers erfindungsgemäßer Bauart
wird gezielt dadurch erhöht, dass der Auslaufschalldämpfer über mehrere
Durchströmkanäle verfügt, die rundum über Schalldämmwände gesichert sind. Der einzelne
Reingasstrom, der das Lüftergehäuse und damit das Lüfterrad verlässt, wird somit
durch einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweisenden Durchströmkanal geführt,
der rundum Schalldämmwände aufweist, sodass insgesamt gesehen eine sehr große schalldämmende
Fläche zur Verfügung steht, viel größer, als bei herkömmlichen Auslaufschalldämpfern.
Die Zahl der geschaffenen Durchströmkanäle kann den Gegebenheiten, d.h. insbesondere
dem Volumen des zu fördernden Reingases angepasst werden. Denkbar ist es auch, Unterteilungen
in Stromverteiler und im Auslaufschalldämpfer vorzusehen, sodass immer gezielt eine
bestimmte Menge an Durchströmkanälen benutzt wird oder eben bei großen Reingasmengen
alle vorhandenen Durchströmkanäle.
Die erwähnte Dämmwirkung erreicht man in den Durchströmkanälen insbesondere
dann, wenn die Schalldämmwände mit einer Steinwollefüllung versehene Zwischenräume
aufweisen. Damit kann gezielt eine bestimmte Menge an Steinwolle in den Zwischenraum
eingefüllt werden, um so die gezielte Dämmung des Schalls sicherzustellen. Denkbar
ist es dabei, dass die Steinwollefüllung eine gezielte Dichte aufweist oder aber
die Dichte durch entsprechende Menge an Steinwollefüllung anpassbar ist bzw. auch
unterschiedlich eingestellt wird, um so sicher die Dämmwirkung auf den vorhandenen
Schall einstellen zu können.
Um die Steinwollefüllung direkt mit dem Reingas und damit mit dem
Schall in Verbindung zu bringen, ist vorgesehen, die Steinwollefüllung der Schalldämmwände
zum Innenraum hin über Lochbleche zu fixieren. Die Lochbleche geben eine genügend
große Fläche vor, die einen direkten Kontakt zwischen Steinwollefüllung und Reingas
bzw. Schall ermöglichen.
Die Montage aber auch die Wartung wird dadurch erleichtert, dass nach
der Erfindung die Steinwollefüllung aus säulenförmigen Bauteilen gebildet ist, die
in die Zwischenräume einschiebbar ausgebildet sind. Diese säulenförmigen Bauteile
bestehen aus Steinwolle einer bestimmten Dichte, wobei sie so stabil sind, dass
sie gut gehandhabt werden können. Sie können aufgrund ihrer stabilen Bauweise bzw.
ihres stabilen Zustandes in die Zwischenräume eingeschoben werden, ohne dass es
weiterer Hilfsmittel bedarf. Aufgrund ihrer Formgebung und auch der Formgebung der
Zwischenräume werden sie dort so gelagert und gehalten, dass sie nicht verrutschen
können und immer mit ihrer schalldämmenden Fläche zum vorbei streichenden Reingas
hin angeordnet sind. Kommt es zu irgendwelchen Beeinflussungen der Steinwollefüllung,
so können die säulenförmigen Bauteile durch neue ersetzt werden, wobei entweder
nur ein Teil der Steinwollefüllung ausgetauscht wird oder aber auch die gesamte
Steinwollefüllung eines solchen Auslaufschalldämpfers oder anderen Schalldämpfers.
Weiter wird zur Erleichterung der Montage und Demontage vorgeschlagen,
dass mindestens eine Seitenwand des Dämpfergehäuses lösbar oder klappbar ausgeführt
ist, sodass die Seitenwand vom übrigen Dämpfergehäuse gelöst werden kann, um entweder
die säulenförmigen Bauteile erstmals einzuschieben oder aber sie gegen andere auszutauschen,
wenn dies aufgrund von Überlastung oder sonst welchen Problemen notwendig ist.
Weiter vorn ist bereits erläutert worden, dass auch das eigentliche
Lüftergehäuse schallgedämmt ausgeführt ist. Hierzu ist vorgesehen, dass die dem
Lüftergehäuse zugeordneten säulenförmigen Bauteile der Schalldämmwände parallel
zur Luftströmrichtung angeordnet sind, wobei mittig im Bereich des Lüfterrades Metalldämpfer
vorgesehen sind. Dadurch, dass im Bereich des Lüfterrades Metalldämpfer angeordnet
sind, können die aus Steinwolle bestehenden säulenförmigen Bauteile nicht überbeansprucht
werden. Vielmehr ist es sogar möglich, mit Hilfe der vorgesehenen Metalldämpfer
eine zusätzliche oder vereinfachte Fixierung der säulenförmigen Bauteile im Bereich
der Schalldämmwände des Lüftergehäuses vorzunehmen. Die zur Innenseite hin vorgesehenen
Bleche sind als Lochbleche ausgebildet, sodass auch hier der notwendige Kontakt
zwischen dem durchströmenden Reingas und der Steinwolle erreicht wird bzw. sichergestellt
werden kann.
Denkbar ist es auch, dass die Metalldämpfer über die säulenförmigen
Bauteile zusätzlich fixiert mit der Gehäusewand verbunden oder über die zugleich
die säulenförmigen Bauteile haltenden Lochbleche gesichert und fixiert sind. Hier
ist also auch die andere Möglichkeit angesprochen, durch die die Metalldämpfer eine
Doppelfunktion wahrnehmen können. In der Regel wird es so sein, dass die Metalldämpfer
aus entsprechend hartem Material eher zur zusätzlichen Fixierung der säulenförmigen
Bauteile eingesetzt werden, als umgekehrt. Möglich ist aber wie gesagt auch die
umgekehrte Funktion.
Im Lüftergehäuse ist der Lüfter bzw. das Lüfterrad angeordnet, wobei
die Geräusche vor allem auch dadurch entstehen, dass der Luftstrom durch einen engen
Spalt zwischen den Metalldämpfern und den einzelnen Flügeln des Lüfterrades hindurch
gepresst wird. Eine weitere Schallbelastung entsteht naturgemäß über den Antrieb
und die sich drehenden Flügel des Lüfterrades. Ein großer Teil dieser Belastung
wird, wie erwähnt, durch die parallel zur Luftströmrichtung angeordneten säulenförmigen
Bauteile aus Steinwolle adsorbiert und damit unschädlich gemacht, wobei dies noch
dadurch verbessert wird, dass das Lüftergehäuse vom Kern her rohrförmig
ausgebildet und dann über einen rechteckigen Gehäusemantel mit einer zwischen gefügten
Steinwollefüllung abgedämmt ist. Die besondere Ausbildung des Lüftergehäuses oder
besser des Gehäusemantels ermöglicht es, weitere Steinwolle gezielt so anzuordnen,
dass die gewünschte Schalldämmung verbessert wird. Jedenfalls ist diese Vergrößerung
des Lüftergehäuses in der Regel unschädlich, weil die Abmessungen des zugeordneten
Entstaubers oder anderer Maschinenteile so vorgegeben ist, dass die Vergrößerung
hier am Lüftergehäuse unschädlich ist.
Der den einzelnen Lüfterrädern zugeführte Reingasstrom durchläuft
einen Einlaufschalldämpfer, wobei dieser mit dem Lüftergehäuse verbunden sein kann,
wobei auch dieser eine Doppelfunktion insofern übernimmt, als der dem Lüftergehäuse
in Luftströmrichtung vorgeordnete Einlaufschalldämpfer bis annähernd zu Standfläche
des Entstaubers erweitert und einen Ausgleichsraum bildend ausgeführt ist. Auch
hier wird somit eine Vergrößerung des Strömungsquerschnittes vorgegeben, und dieser
ganze Bereich des Einlaufschalldämpfers über Schalldämmwände abgesichert, sodass
hiermit eine entsprechende Beruhigung erreicht werden kann. Die Größe dieses Einlaufschalldämpfers
kann aufgrund der beschriebenen Ausführung gegenüber dem Stand der Technik verringert
werden, sodass die gesamte Baulänge des Lüftergehäuses oder besser gesagt des betriebenen
Gerätes damit eingeschränkt werden kann. Darüber hinaus besteht, wie schon erwähnt,
die Möglichkeit, über ein Ausgleichsstück, das flexibel ausgebildet ist, und ein
Übergangsstück zum Entstauber hin eine zusätzliche Schalldämmung sicherzustellen,
sodass der beschrieben Einlaufschalldämpfer ggf. sogar ganz entfallen kann.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Gerät geschaffen
ist, d.h. ein Lüfter, der so ausgebildet und mit Schalldämpfern bestückt ist, dass
er im untertägigen Bergbau aber auch in anderen Bereichen eingesetzt werden kann,
um zusammen mit einem Entstauber oder ähnlichen Aggregaten die Reinigungsmöglichkeit
für Staub beladene Luftströme zu verbessern bzw. um für die Industrie einen Lüfter
bzw. ein Gerät zur Erzeugung eines Luftstromes vorzugeben, das kompakt und stabil
ausgebildet werden kann und dass bei annähernd 100%iger Schalldämmung große Leistungen
zulässt, indem man beispielsweise einen oder mehrere Lüfter hintereinander anordnet
und zusammenschaltet. Dabei wird nicht nur die Einlaufseite der Lüfter schallgedämmt,
sondern vor allen Dingen auch die Auslaufseite, wobei hier der Auslaufschalldämpfer
nicht nur volumenmäßig vergrößert wird, sondern auch bezüglich seiner Schalldämmwirkung.
Dies erreicht man durch die mehreren Durchströmkanäle, die rundum über Schalldämmwände
bzw. Schalldämmelemente abgesichert werden können. Am, Ende bzw. beim Ausströmen
der gereinigten Luft, ist die Schallbelastung praktisch auf Null gebracht.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
1 einen Längsschnitt eines Lüftergerätes,
2 eine Vor-Kopf-Ansicht bzw. einen Schnitt
im Bereich des Auslaufschalldämpferaustritts,
3 eine perspektivische Wiedergabe eines
säulenartigen Bauteils,
4 einen Schnitt durch den Lüfter im Bereich
des Lüfterrades und
5 einen weiteren Querschnitt des Lüfters
mit zusätzlicher Dämmung.
Bei dem in 1 dargestellten Lüftergerät
1 handelt es sich um ein solches, dass einem hier nicht im Einzelnen gezeigten
Entstauber 2 zugeordnet werden kann. Dementsprechend ist der Entstauber
mit dem Lüftergehäuse 3 über ein Übergangsstück 38 und ein flexibles
Ausgleichsstück 39 verbunden. Hier sei gleich erwähnt, dass dieses Übergangsstück
mit einer, Dämmung 40 aus Steinwolle versehen ist, wobei dieses Übergangsstück
38 auch die Funktion des weiter hinten noch mehr erläuterten Einlaufschalldämpfers
6 übernehmen kann.
Das Lüftergehäuse 3 weist das Lüfterrad 4 und den
Antrieb 5 auf, wobei der Antrieb gemäß 5 auf
einem Lüfterbock 9 angeordnet ist. Bei der aus 1
ersichtlichen Ausführungsform sind zwei Lüftergehäuse 3, 8 hintereinander
angeordnet und mit Lüfterrädern 4 ausgerüstet, die eine annähernd verdoppelte
Leistung erbringen. An das zweite Lüftergehäuse 8 schließt sich ein Stromverteiler
10 an, der das Verbindungsteil zum Auslaufschalldämpfer 7 darstellt.
Der Stromverteiler 10 verfügt über alle Schalldämmelemente
16 und ist weit herunter gezogen ausgebildet, bei dem Einsatz mit einem
Entstauber 2 bis annähernd zur Sohle hin. Diese Schalldämmelemente
16 bestehen ebenso wie die Schalldämmelemente 15 der beiden Lüftergehäuse
3, 8 aus Steinwolle, wobei zwischen die Teilschalldämmelemente
17 Metalldämpfer 33 angeordnet sind, die dafür sorgen, dass eine
Beschädigung der Dämmelemente durch das Lüfterrad 4 nicht
erfolgt.
Wie schon erwähnt, ist der Stromverteiler 10 mit einem gegenüber
dem Strömungsquerschnitt der Lüftergehäuse 3, 8 vergrößerten Strömungsquerschnitt
ausgerüstet, sodass ein sogenannter Ausgleichsraum 20 entsteht, indem es
zu einer Beruhigung des Reingasstromes kommt. Außerdem werden durch die Leitbleche
21 die Teilströme so gelenkt, dass der Reingasstrom auf jeden der in
1 wiedergegebenen Durchströmkanäle 11,
12, 13 geleitet wird. Bei der Ausführung in 1
gibt es insgesamt vier Durchströmkanäle 11, 12, 13,
12', bei der Darstellung nach 2 drei Durchströmkanäle
11, 12, 13.
Die Durchströmkanäle 11, 12, 13 sind rundum
über Schalldämmelemente 15 abgedeckt, was man insbesondere aus
2 ersehen kann, sodass die eigentlichen Durchströmkanäle
11, 12, 13 gegenüber der Umwelt vollständig abgesichert
sind.
Das in Luftströmrichtung 22 hindurchströmende Reingas wird
so gleichmäßig durch die Durchströmkanäle 11, 12, 13
geleitet, dass die Schalldämmelemente 15 voll wirksam werden können. Die
einzelne Schalldämmwand 24 des Dämpfergehäuses 23 besteht aus
dem Außenblech 29, dem zum Innenraum 27 hin angeordneten Lochblech
28 und der diesen Zwischenraum 26 ausfüllenden Steinwollefüllung
25. Dadurch ergibt sich, wie 2 verdeutlicht,
für jeden Kanal eine Rundumdämmung, wobei die Seitenwand oder eine der Seitenwände
31 klappbar ausgebildet ist bzw. geöffnet werden kann, sodass man die Steinwollfüllung
25 leicht einbringen kann.
Die Steinwollefüllung 25 wird dabei in Form säulenförmiger
Bauteile 30 eingebracht. Ein solches Bauteil 30 zeigt
3, wobei hier erkennbar ist, dass diese großen säulenförmigen
Bauteile 30 von der Seitenwand 31 her eingeschoben werden und
dabei zwischen Außenblech 29 und Lochblech 28 angeordnet werden.
Diese säulenförmigen Bauteile 30 werden sowohl als Schalldämmelement
15 beim Auslaufschalldämpfer eingesetzt wie als Schalldämmelement 16 bei
einem Stromverteiler, als Schalldämmelement 17 beim Lüftergehäuse
3 und als Schalldämmelement 18 beim Einlaufschalldämpfer
6. Durch die gleiche Ausbildung ist der Aufbau eines solchen Lüftergerätes
wesentlich vereinfacht.
4 und 5
zeigen Querschnitte des Lüftergehäuses 3, wobei nach 4
der kreisrunde Querschnitt sich auch an der Wandung widerspiegelt, wobei hier zwischen
Lochblech 28 und Außenblech 29 ebenfalls die aus 3
ersichtlichen säulenförmigen Bauteile 30 Verwendung finden. Die Gehäusewand
34 wird dabei eigentlich durch das Außenblech 29 dargestellt,
letztlich aber vom Gesamtgebilde, das ja durch die Schalldämmelemente
17 bzw. die säulenförmigen Bauteile 30 zusätzlich stabilisiert
ist.
5 zeigt den aufgeständerten Antrieb
5 für das Lüfterrad 4, das 4 zu entnehmen
ist. Hier ist die Gehäusewand 34 ebenfalls in Form einer Doppelwand dargestellt,
nämlich bestehend aus Lochblech 28 und Außenblech 29, wobei dann
zusätzlich ein Gehäusemantel 35 vorgesehen ist, der eine zusätzliche Steinwollfüllung
36 aufnimmt, die praktisch den Hohlraum zwischen dem quadratischen Gehäusemantel
35 und der kreisrunden Gehäusewand 34 ausfüllt.
Die einzelnen 1 bis 5
verdeutlichen, dass praktisch das Gesamtgehäuse des Lüftergerätes 1 durch
Schalldämmelemente 15, 16, 17, 18 abgesichert
ist, dies auch bezüglich der Durchströmkanäle 11, 12 und
13. Dadurch ergibt sich ein vorteilhafter Dämmeffekt, der dazu führt, dass
ein solches einem Entstauber 2 beispielsweise zugeordnetes Lüftergerät
als solches ohne Gefährdung der Umwelt bzw. Beeinträchtigung der Umwelt eingesetzt
werden kann. Aufgrund der kompakten Ausbildung kann die Gesamtlänge des Lüftergerätes
1 in sehr engen Grenzen gehalten werden, d.h. deutlich unter
10 Meter, in der Regel sogar um 5 Meter. Dies führt dazu, dass derartige
Lüftergeräte insbesondere in beengten Verhältnissen vorteilhaft einsetzbar sind,
sodass diese sowieso durch Lärm häufig beeinträchtigten Arbeitsplätze damit wesentlich
ergonomischer ausgebildet werden können.
Durch die beschriebenen Maßnahmen und Merkmale ist es möglich die
Gesamtbaulänge des Lüfters auf rund 4 Meter zu verkürzen.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
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| Anspruch[de] |
- Gerät zur Erzeugung eines Luftstromes in einem Naß- oder Trockenentstauber
(2), insbesondere für den Einsatz im untertägigen Berg- und Tunnelbau mit
einem Lüftergehäuse (3) und dem Lüfterrad (4) mit Antrieb (5)
sowie zugeordnetem Schalldämpfer (6, 7), dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalldämpfer (6, 7) als dem Lüftergehäuse (3)
vorgeordneter Einlaufschalldämpfer (6) sowie nachgeordneter Auslaufschalldämpfer
(7) ausgebildet ist, dass das Lüfterhäuse (3) zusätzlich über
Schalldämmelemente (17) verfügt und dass dem Auslaufschalldämpfer (7)
ein Stromverteiler (10) vorgeordnet ist.
- Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Stromverteiler (10) zugleich als Ausgleichsraum (20) wirkend
ausgebildet ist, in dem das Reingas führende Leitblech (21) angeordnet
wird und dass er über eigene Schalldämmelemente (16) verfügt.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
das der Stromverteiler (10) und der zugeordnete Auslaufschalldämpfer (7)
über ein bis zur Standfläche des zugeordneten Entstaubers (2) reichendes
Dämpfergehäuse (23) verfügen.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Auslaufschalldämpfer (7) über mehrere Durchströmkanäle (11,
12 13) verfügt, die rundum über Schalldämmwände (24)
gesichert sind.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schalldämmwände (24) mit einer Steinwollefüllung (25)
versehene Zwischenräume (26) aufweisen.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steinwollefüllung (25) der Schalldämmwände (24) zum Innenraum
(27) hin über Lochbleche (28) fixiert ist.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steinwollefüllung (25) aus säulenförmigen Bauteilen (30)
gebildet ist, die in die Zwischenräume (26) einschiebbar ausgebildet sind
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Seitenwand (31) des Dämpfergehäuses (23)
lösbar oder klappbar ausgeführt ist.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Lüftergehäuse (3) zugeordneten säulenförmigen Bauteile (30)
der Schalldämmwände (24) parallel zur Luftströmrichtung (22) angeordnet
sind, wobei mittig im Bereich des Lüfterrades (4) Metalldämpfer (33)
vorgesehen sind.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
das die Metalldämpfer (33) über die säulenförmigen Bauteile (30)
zusätzlich fixiert mit der Gehäusewand (34) verbunden oder über zugleich
die die säulenförmigen Bauteile (30) haltenden Lochbleche (28)
gesichert und fixiert sind.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Lüftergehäuse (3) von Kern her rohrförmig ausgebildet und dann
über einen rechteckigen Gehäusemantel (35) mit einer zwischen gefügten
Steinwollefüllung (36) abgedämmt ist.
- Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der dem Lüftergehäuse (3) in Luftströmrichtung (22) vorgeordnete
Einlaufschalldämpfer (6) bis annähernd zur Standfläche des Entstaubers
(2) erweitert und einen Ausgleichsraum (20) bildend ausgeführt
ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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