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Dokumentenidentifikation DE69915482T2 03.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001096073
Titel KUPPLUNG FÜR EINEN BAGGERZAHN ODER DGL.
Anmelder Metalogenia, S.A., Premia de Mar, ES
Erfinder FERNANDEZ MUNOZ, Roberto, E-08320 El Masnou, ES;
PEREZ SORIA, Francisco, E-08330 Premia de Mar, ES;
NAVARRO ROMERO, Lorenzo, E-08302 Mataro, ES;
LAFORET ALVAREZ, Jose Antonio, E-08339 Vilassar de Dalt, ES
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 69915482
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.07.1999
EP-Aktenzeichen 999280183
WO-Anmeldetag 01.07.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/ES99/00206
WO-Veröffentlichungsnummer 0000001897
WO-Veröffentlichungsdatum 13.01.2000
EP-Offenlegungsdatum 02.05.2001
EP date of grant 10.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.03.2005
IPC-Hauptklasse E02F 9/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung soll eine Vorrichtung zum Koppeln von Baggerzähnen des Typs offenbaren, der an Aushubmaschinen und dergleichen verwendet wird, d. h. Maschinen, die Massen von Erde und Steinen bei öffentlichen und zivilen Konstruktionsbauten entfernen.

Für die Entfernung von Massen von Erde und Steinen bei zivilen Konstruktionsbauten aller Typen werden herkömmlicherweise Aushubmaschinen von unterschiedlichen Typen verwendet, die Schaufeln aufweisen, die mit Arbeitskanten ausgerüstet sind, die jene sind, die in der Masse von Erde und Steinen zu der Entfernung derselben in Eingriff gelangen sollen. Aus diesem Grund gibt es Probleme einer beschleunigten Abnutzung der Schneidekante, die mit sehr harten abnehmbaren Baugliedern versehen sein muss, die eine hohe mechanische Festigkeit aufweisen und die die sogenannten „Zähne" sind. Die Zähne werden aus Materialien hergestellt, die einen hohen Grad einer Härte und einer mechanischen Festigkeit aufweisen, um eine verlängerte Arbeitslebensdauer zu erhalten, und müssen ohne weiteres ausgewechselt werden, da der Zweck derselben genau dieser eines Tragens der Abnutzung der Arbeitsfläche ist, so dass es wesentlich ist, dass die Auswechslung derselben einfach und schnell ist.

Die Zähne für Bagger und dergleichen müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllen, die in einigen Fällen widersprüchlich sind und die einerseits reduzierte Herstellungskosten in Anbetracht des Anwendungstyps, für den dieselben verwendet werden sollen, und der Häufigkeit der Erneuerung derselben und andererseits eine hohe Festigkeit und die längstmögliche Lebensdauer darstellen.

Die Harmonisierung dieser Kombination von Charakteristika ist bei Vorrichtungen zum Koppeln von Baggerzähnen nicht einfach, da erstens aufgrund der Tatsache, dass dieselben kostengünstige in Masse produzierte Artikel sein müssen, es nicht möglich ist, Rückgriff auf eine Mechanisierung der Teile zu haben, um mehr oder weniger engbemessene Toleranzen bei den Abmessungen derselben zu erhalten, so dass es notwendig ist, die Herstellung derselben auf der Basis von ökonomischen Herstellungsverfahren zum Erhalten von festen Bauteilen auszuführen, wie beispielsweise Gießen und Schmieden. Die Verwendung von gegossenen oder geschmiedeten Teilen stellt jedoch eine wichtige Begrenzung bei den Abmessungstoleranzen dar, die an den Baggerzähnen erhalten werden können, was in Begrenzungen auf eine gute Kopplung zwischen dem Zahn und dem sogenannten Zahnträger resultiert, der das Element zu einer Verbindung mit der aktiven Kante der Schaufel des Baggers ist. Ein Ergebnis der unzufriedenstellenden Kopplung ist das Auftreten von unterschiedlichen Betriebsproblemen aufgrund eines inkorrekten Passens des Zahns in dem Zahnträger, was sich in hohen lokalen Kontaktdrücken mit der folgenden Abnutzung und Erhöhung bei dem Kopplungsspiel zwischen dem Zahn und dem Zahnträger manifestiert, was wiederum die Probleme einer Abnutzung beschleunigt und zu einer Reduzierung bei der nützlichen Lebensdauer der Kopplung führt.

Aus den oben erwähnten technischen Gründen liegt eines der permanenten Probleme bei der Herstellung von Zähnen für Bagger in einem Erhalten von Entwürfen, die es möglich machen, Verbesserungen bei der Kopplung des Zahns mit dem Zahnträger zu erreichen, ohne dass dies eine übermäßige Erhöhung bei den Herstellungsschwierigkeiten und deshalb bei den Kosten der Teile bedeutet. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Systeme zum Koppeln des Zahns mit dem Zahnträger offenbart, von denen alle beanspruchen, Verbesserungen bei dem Entwurf der Teile und deshalb bei der Kopplung der Letzteren einzubringen.

Das US-Patent 4,404,760 offenbart eine Kopplung mit einem Adapter und einem Spitzenelement, bei der der Adapter eine Ausnehmung mit Ohren und einem Nasenabschnitt aufweist, die sich von einer konischen Form zu einem freien rechteckigen Ende entwickeln.

Die vorliegende Erfindung weist Ohren auf, die eine Trägerfunktion aufweisen, da dieselben zu einem Absorbieren von Kräften in der Lage sind, wobei dieselben von dem Ende der Spitze zu dem Adapter übertragen werden.

Die Kopplung der vorliegenden Erfindung ist genau das Ergebnis der Arbeit, die durch die Erfinder ausgeführt wurde, um eine ausgewogenere Lösung für die technischen Probleme zu erhalten, die an den Zähnen der Bagger entstehen. Das Ergebnis der Untersuchungen und der Arbeit, die durch die Erfinder durchgeführt wurde, besteht in einem Erhalten einer Vorrichtung zum Koppeln von Baggerzähnen, die die Charakteristika einer mechanischen Robustheit, die bei dem Teil notwendig ist, mit einer erheblich einfachen Herstellung und mit einer verlängerten Lebensdauer der Kopplung auf eine zufriedenstellende Weise kombiniert.

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die zufriedenstellenden Ergebnisse derselben mittels einer spezifischen Kombination von Elementen zum Führen und Koppeln der Zähne in dem Zahnträger erhalten, wobei die Kombination in Folgendem besteht: einer Kopplung durch ein Einfügen von speziellen Vorständen der Zähne, die mit einer doppelten gestuften inneren Führung ausgerüstet sind, mit komplementären Ausnehmungen des Zahnträgers, einer gegenseitigen Kopplung in Bereichen einer Umdrehung symmetrisch zu der Kopplung und schließlich einer Männlich/Weiblich-Kopplung in einem prismatischen Endbereich. Die Kombination dieser drei Typen einer hauptsächlichen Kopplung wird durch ein Erzeugen eines ersten Kopplungsbereichs zwischen einem Zahn und einem Zahnträger erhalten, der Auflagen aufweist, die sich an der Kante des Zahnträgers öffnen und die im Inneren eine doppelte gerade Führung aufweisen, die die Form eines Profils annimmt, das im Querschnitt eine doppelte gerade gestufte Region aufweist und das sich durch die Seiten des Zahnträgers parallel zu der Achse des Teils erstreckt. Der Zahn weist vorstehende Bereiche komplementär zu den Teilen auf, die eine doppelte gestufte Führungsstruktur aufweisen, so dass nach der Einbringung derselben die zuvor erwähnten vorstehenden Bereiche in den doppelten Führungsausnehmungen ordnungsgemäß in Eingriff genommen sind, wobei mehrere Kopplungsbereiche zwischen dem Zahn und dem Zahnträger in einer transversalen Anordnung bei 90° bereitgestellt sind, die eine sehr effektive Kopplung mit vielen Kontaktbereichen zwischen den zwei Teilen bereitstellen. Der unmittelbare Kopplungsbereich zwischen einem Zahn und einem Zahnträger weist symmetrische Umdrehungsoberflächen auf, die einander gegenüberliegen, die Form von Bereichen von zylindrischen oder frustokonischen Oberflächen annehmen, an dem Beginn der Zahnkopplungsstange angeordnet sind, die in der komplementären Öffnung des Zahnträgers zusammenfallen soll, und vorzugsweise in einer Anordnung sind, derart, dass eine der Umdrehungsoberflächen auf dem oberen Abschnitt des Teils angeordnet ist, und die andere, die der ersten symmetrisch gegenüberliegt, an dem unteren Abschnitt des Teils angeordnet ist. Der dritte Kopplungsbereich zwischen einem Zahn und einem Zahnträger, der mit denselben kombiniert ist, die oben beschrieben sind, bildet einen Endlagerzapfen des Kopplungsvorsprungs des Zahns, der eine prismatische Struktur annimmt, wobei die Kanten abgerundet sind, und dessen Achse mit der Achse des Teils zusammenfällt. Der Zahn weist eine Kopplungsöffnung auf, deren Struktur komplementär zu derselben des Zahnträgers ist, wobei mittels der Kombination der drei getrennten Kopplungsbereiche, die erwähnt wurden, eine sehr wirksame Kopplung zwischen dem Zahn und dem Zahnträger erhalten wird, die ohne ein Ändern der günstigen Charakteristika einer Herstellung mittels eines Gießens oder Schmiedens ein wirksames Führen von beiden Teilen mit Bezug aufeinander gestattet, mit dem Ergebnis, dass die Kontaktbereiche zwischen einem Zahn und einem Zahnträger erheblich erhöht sind, was zu einer geringeren einzelnen Abnutzung und deshalb einer verlängerten Lebensdauer der Kopplung führt.

Diese Verbesserungen stellen gleichfalls die Anordnung der Ablage des Bolzens oder Splints in dem Körper oder Abschnitt des Zahnträgers bereit, der nicht durch den Zahn bedeckt ist, was es ermöglicht, die Festigkeit des Zahnträgers zu erhöhen, was es wiederum möglich macht, den Zahnträger im Inneren zu reduzieren, wobei das Gewicht der Anordnung reduziert wird. Das obere und das untere Ende der Ablage für den Haltestift oder Bolzen wird wahlweise mittels Abdeckungen verschlossen, die die Ablage des Splints so weit wie möglich bewahren sollen, wobei die nachfolgende Demontage desselben in dem richtigen Moment erleichtert wird. Der Haltebolzen oder Stift wird eine Struktur aufweisen, die aus einem Basiskörper besteht, der eine Zentriererweiterung trägt, die mit dem Basiskörper durch eine Vulkanisation verbunden ist. Um die Überprüfung des korrekt eingebrachten Zustands des Splints und gleichermaßen bestimmte Manipulationen zu gestatten, die für eine Extraktion notwendig sein können, wird der Zahn in einer der lateralen Passvorsprünge desselben eine Öffnung aufweisen, die mit der Position des Bolzens zusammenfällt.

Die Ausbildung der Anordnung eines Zahns und eines Zahnträgers kann symmetrisch oder asymmetrisch mit Bezug auf die männlichen und weiblichen lateralen Führungen sein.

Zu einem besseren Verständnis sind durch ein erläuterndes aber nicht einschränkendes Beispiel erläuternde Zeichnungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung beigefügt.

1 und 2 zeigen jeweilige Ansichten in einem Seitenaufriss und einer Draufsicht einer Kopplung für Baggerzähne gemäß der vorliegenden Erfindung.

3 bis 6 sind Querschnitte durch die Zahnkopplung, die dem doppelten gestuften Führungsbereich entsprechen.

7 bis 19 zeigen Querschnitte des Kopplungsbereichs, der mit Umdrehungsoberflächen versehen ist.

11 ist ein Querschnitt durch den prismatischen Endlagerzapfen der Kopplung.

12 zeigt eine Draufsicht der Anordnung eines Zahns und eines Zahnträgers gemäß der vorliegenden Erfindung.

13 und 14 zeigen Längsschnitte gemäß den angegebenen Schnittebenen.

15 zeigt eine Ansicht in einem Seitenaufriss der Anordnung eines Zahns und eines Zahnträgers.

16 zeigt einen Schnitt gemäß der in 15 angegebenen Schnittebene.

17 zeigt eine perspektivische Ansicht der Kopplungsvorrichtung von der rechten Seite entsprechend dem Splint.

18 zeigt eine perspektivische Ansicht ähnlich 17 von der gegenüberliegenden Seite von dem Splint.

19 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Anordnung eines Zahns und eines Zahnträgers gemäß der vorliegenden Erfindung.

20 zeigt eine perspektivische Ansicht des Zahns, der die Kopplungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung umfasst.

21 zeigt eine Seitenansicht in einem Aufriss einer Variante des Zahnträgers, der in 1 und den folgenden Figuren dargestellt ist.

22 bis 27 sind Schnitte durch die Schnittebenen, die in 21 angegeben sind.

28 bzw. 29 zeigen einen Längsschnitt durch die Anordnung eines Zahnträgers und eines Zahns gemäß der Variante in 21.

30 und 31 sind jeweilige Ansichten in einer hinteren und einer vorderen Perspektive des Zahns gemäß den vorliegenden Verbesserungen.

32 und 33 zeigen jeweilige Schnitte durch Bolzen zum Halten des Zahns gemäß der vorliegenden Verbesserungen.

34 zeigt eine Ansicht in einem Seitenaufriss einer alternativen Version dieser, die in 21 gezeigt ist, mit einer asymmetrischen Anordnung der lateralen Führungen.

35 bis 40 sind Schnitte durch die Schnittebenen, die in 34 angegeben sind.

41 ist eine perspektivische Ansicht der Anordnung, die durch den Zahnträger und den Zahn gebildet ist, gemäß der Variante in 34.

42 zeigt einen Längsschnitt gemäß der Schnittebene, die in 41 angegeben ist.

43 zeigt einen zweiten Längsschnitt durch die Schnittebene, die in 44 angegeben ist, senkrecht zu dem Schnitt, der in 42 angegeben ist.

44 zeigt eine Draufsicht der Anordnung eines Zahnträgers und eines Zahns gemäß den vorliegenden Verbesserungen.

45 zeigt ein Detail in einem Schnitt der Anordnung eines Zahns und eines Zahnträgers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei eine Variante der Kante gezeigt ist, bei der der Zahn und der Zahnträger zusammenfallen.

46 zeigt ein Detail in einem Schnitt, der die Belastungen darstellt, die in der Kopplung in 45 erzeugt werden.

Gemäß den Figuren weist die Kopplungsvorrichtung erstens das zahntragende Element auf, das allgemein durch 1 bezeichnet ist und die männliche Kopplung trägt, die aus einem Bereich 2 zum Koppeln mit dem Zahn und einem Bereich 3 zum Koppeln mit der aktiven Kante der Schaufel des Baggers besteht. Der Bereich 3 weist eine grundsätzlich gabelförmige Struktur auf, die Arme 4 und 5 mit einer geradkantigen Vertiefung 6 zu einem Koppeln derselben mit der aktiven Kante der Schaufel durch ein Schweißen oder eine andere Einrichtung aufweist. Der vorstehende Abschnitt 3 weist, wie es bei diesen Kopplungsvorrichtungen üblich ist, eine Struktur eines sich verringernden Schnitts von der Anfangsseite 7 des Vorsprungs 2 zu dem abschließenden geraden Ende 8 auf. Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Kopplung 1 an jeder der Seiten derselben jeweilige Öffnungen 9 und 10 auf, die an der Fläche 7 beginnen und die sich zu dem Ende 3 zu einem Koppeln mit der Kante der Schaufel erstrecken, wobei es für die Öffnungen kennzeichnend ist, dass beide mittels transversaler gerader Stufen eine Struktur aufweisen, die auf einer doppelten inneren Führung basiert, wie es in 3 bis 6 ersichtlich wird, bei denen zu beobachten ist, dass die Öffnungen 9 und 10 geradlinige Erzeugende parallel zu der Achse des Teils aufweisen, die im Querschnitt eine Form annehmen, bei der eine doppelte gerade Führung mit einer Zwischenstufe gebildet ist, die z. B. für die Führungsöffnung 9 die geraden parallelen Wände 11 und 12 der ersten geraden Führung und die Wände der geraden Führung des unteren Endes der Vertiefung 9 aufweist, die durch 13 und 14 angegeben sind. Die geraden Führungen jeder Seite, z. B. 12 und 13 und ebenfalls 11 und 14, sind durch jeweilige gerade Stufen 15 und 16 getrennt. Die Struktur der Vertiefung 10 ist identisch mit dieser, die für die Vertiefung 9 beschrieben ist, so dass dieselbe nicht detaillierter beschrieben wird. Die Bereitstellung der doppelten gestuften Führung verbessert die Kopplung zwischen einem Zahn und einem Zahnträger durch ein Erhöhen der wirksamen Kontaktbereiche zwischen den zwei Teilen bei der anfänglichen Anordnung. Der Zahn 17, 15 und 16, weist vorstehende laterale Flügel 18 und 19 einer Form auf, die komplementär zu dieser der Öffnungen mit der doppelten gestuften Führung 9 und 10 ist, wie es in 15 und 16, 19 und 20 zu sehen ist.

Der Kopplungsvorsprung 2 weist nach dem Anfang desselben von der Fläche 7 des Teils 1 mittels Umdrehungsoberflächen einen Kopplungsbereich auf, die durch zwei Oberflächen 20 und 21, 7 bis 10, gebildet sind, die durch frustokonische oder zylindrische Oberflächen gebildet sein können, die einander gegenüberliegen und symmetrisch mit Bezug auf die Achse des Teils angeordnet sind, die mit der Symmetrieachse der dargestellten Abschnitte zusammenfällt. Die lateralen Rillen 22 und 23 erstrecken sich entlang dem Kopplungsbereich und enden in dem entferntesten Abschnitt, der in 10 dargestellt ist, bei dem die drei Umdrehungsoberflächen, die einander gegenüberliegen und in diesem Fall durch 20' und 21' angegeben sind, praktisch durch die Enden derselben verbunden sind. Der dritte hauptsächliche Führungsbereich ist durch die Stange 24 bei dem freien Ende des Kopplungsbereichs 2 gebildet, die eine gerade prismatische Struktur mit abgerundeten Kanten annimmt, wie es in 11 ersichtlich wird.

Die Kopplung wird mittels eines transversalen Splints 25 abgeschlossen, der den Zahn 17 halten soll und in einer transversalen Öffnung 26 gehäust ist, die sich in dem Teil 1 in der unmittelbaren Nähe der Fläche 7 öffnet.

Bei der Variante in 21, allgemein durch 27 angegeben, ist eine Struktur zu sehen, die bei den hinteren Erweiterungen 28 und 29 geringfügig variiert, von denen die erste eine im Wesentlichen stumpfwinklige Struktur darstellt, die mit der Erweiterung 29 eine Vertiefung mit einem bestimmten Winkel mit Bezug auf die Horizontale bildet, die für die Eingliederung des Zahnträgers an der Kante einer Schaufel oder eines Behälters der Erdbewegungsmaschine vorgesehen ist. Bei dieser Variante weist die Ablage 30 für den Bolzen oder Splint, der wie bei der Version in 1 in dem Körperabschnitt des Zahnträgers und nicht in dem Teil vorgesehen ist, der die „Nase" 31 genannt wird, ferner breite Fugen 32 und 33 an den Enden derselben auf, die, verbunden mit einer reduzierteren Länge des Bolzens, wie es in 28, 32 und 33 zu beobachten ist, es möglich machen, in dem oberen und dem unteren Abschnitt jeweilige Abdeckungen 34 und 35 aufzunehmen, die vorzugsweise teilweise in den Enden der Öffnung gehäust sein werden, um den Bolzen 36 aufzunehmen. Auf diese Weise wird ein zusätzlicher Schutz für die Enden des Bolzens erhalten, was den Schutz des Letzteren gegen Stöße von Steinen, Metallobjekten und anderen Elementen verbessert, die den Ausstoß desselben bewirken könnten, besonders während einer Abbrucharbeit, und zusätzlich die Arbeit eines Demontierens desselben für eine Auswechslung wesentlich verbessert. Der Bolzen, wie derselbe in dem detaillierten Schnitt von 32 zu sehen ist, weist eine komplexe Struktur auf, bei der der Körper 36 mit einer breiten Apertur versehen ist, in der ein Zentriereinsatz 37 gehäust ist, der in dem mittleren Abschnitt desselben der äußeren Kante mit einem kleinen Zentriervorsprung 38 versehen ist und der mit dem Basiskörper 36 mittels eines Bereichs von vulkanisiertem Gummi 39 oder einem anderen elastischen Material verbunden ist.

Der geradlinige Aufbau des Bolzens 36, der in 32 gezeigt wurde, kann in der Form einer leicht bogenförmigen Struktur modifiziert werden, wie es in 33 zu sehen ist, in der ein Bolzen 40 gezeigt ist, der mit einer bestimmten Längskrümmung versehen ist und mit einem ähnlichen Zentriereinsatz 41 mit dem mittleren Vorsprung 42 versehen ist und wobei das Verbindungsstück mit einem ähnlichen elastischen Bereich 43 ausgenommen ist.

Das Ausführungsbeispiel des Zahnträgers mit der Ablage für den Bolzen in dem Körper desselben anstelle in der „Nase" des Zahnträgers positioniert zu sein, überträgt eine größere mechanische Festigkeit auf dem Letzteren und ermöglicht, dass der Zahnträger im Inneren ausgehöhlt ist, wie es in 22 bis 26 zu sehen ist, in denen die Aushöhlung 44 zu sehen ist, die gleichermaßen in 42 und 43 sichtbar ist und sich in dem Kopplungsbereich an der Kante des Behälters oder der Schaufel zwischen den Erweiterungen 28 und 29 öffnet. Das Ausführungsbeispiel macht es möglich, eine größere Leichtigkeit der Zahnträgeranordnung zu erhalten.

Wie es in 22 bis 26 beobachtet werden kann, weist die Variante des Zahnträgers, die in 21 gezeigt ist, laterale Zentrierrillen eines symmetrischen Typs 45 und 46 auf, wie die entsprechenden in 1 und den folgenden Figuren, wobei die Version mit einem doppelten Haltebolzen ebenfalls gezeigt ist, wobei die Ablagen 47 und 48 für den Letzteren in 23 zu sehen sind.

In 28 und 29 ist die Kopplung des Zahns 49 in dem Zahnträger gemäß der Variante in 21 zu sehen.

An dem Zahn 49, 30 und 31, kann die Bereitstellung der Vorsprünge 50 und 51 beobachtet werden, die mit der oberen und der unteren Führung ausgerüstet sind, wie beispielsweise diese, die durch 52 und 53 für den Vorsprung 50 angegeben sind. Das Führen des Vorsprungs 51 wird einfach mittels eines im Inneren vorstehenden Blocks 54 bewirkt, der die vollständige innere Rippe 55 der Variante von 1 ersetzt, die z. B. in 20 gezeigt ist. Zu der gleichen Zeit weist der Vorsprung 51 eine Apertur 56 auf, die auf der Höhe des Bolzens sein wird und es möglich macht die korrekte Kopplung des Letzteren zu beobachten und falls erforderlich, bei einer gewissen Manipulation von innerhalb der Apertur im Falle von Problemen zu unterstützen, die bei der Extraktion des Bolzens entstehen.

In den Schnitten von 35 bis 37 kann die Anordnung von asymmetrischen Führungsrillen beobachtet werden, wie beispielsweise der einzigen Schwalbenschwanzrille 57 bei einer Seite und der doppelten gestuften Rille 58 an der gegenüberliegenden Seite, wobei dies eine Variante bildet, die in einigen Fällen als ein Ersatz für die symmetrische Rille an beiden Seiten des Zahnträgers verwendet werden kann. In dem in 36 gezeigten Fall wird ferner die Anordnung eines einzigen Splints 59 beobachtet, der der doppelten gestuften Rille 58 zugeordnet ist.

Die vorliegende Erfindung stellt gleichermaßen eine spezielle Ausbildung der Kante bereit, bei der der Zahnträger und der Zahn zusammenfallen, wie es in den Figuren und insbesondere in 21 und in 45 und 46 zu sehen ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Kante 60 des Zahnträgers nicht senkrecht zu der Mittelebene P des Zahns, sondern bildet einen bestimmten Winkel &agr; mit Bezug auf die Senkrechte p, wie es in 45 gezeigt ist, wobei die komplementäre Kante des Zahns 61 eine entsprechende Form aufweist, so dass dieselbe einen Kontakt gegen die Kante 60 herstellen kann, und aufgrund des angegebenen Winkels kann der Vektor F1, der die Reaktion der Belastung der Kraft F darstellt, die bei einem Arbeiten auf den Zahn ausgeübt wird, in die Komponenten F1Z und F1Y verlegt werden, von denen die Letztere eine Belastung transversal zu der Mittelebene des Zahns ist, die deshalb behilflich ist, den Zahn in dem Zahnträger gekoppelt beizubehalten, wobei der Wirkung der Komponente F1Z entgegengewirkt wird, die dazu neigt, den Zahn auszuwerfen, und somit das Risiko eines Bruchs durch den Mund des Letzteren erheblich reduziert wird.

Mittels der Ausbildung, die erläutert wurde, zeigte die Kopplung für Baggerzähne, die der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, eine große Wirksamkeit, da dieselbe ein sicheres Koppeln des Zahns in dem Zahnträger durch ein Sicherstellen mehrerer Kontaktbereiche in unterschiedlichen Ebenen für die Verteilung der Belastungen auf große Oberflächen zum Zweck eines Reduzierens der Abnutzung bei der Kopplung und eines Erhöhens der nützlichen Lebensdauer derselben gestattet.


Anspruch[de]
  1. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen von dem Typ, der ein Zahntrageteil (1, 27) zur Kopplung mit der aktiven Kante der Schaufel des Baggers aufweist, das einen Vorsprung (2, 31) mit einem Abschnitt aufweist, der sich zu dem freien Ende einer Form hin verringert, die im wesentlichen komplementär zu einer Ablage des Zahns (17, 49) ist, um die Kopplung des Letzteren zu gestatten, wobei die Kopplung zwischen dem Zahn (17, 49) und dem Zahnträger mittels der Kombination von mehreren aufeinanderfolgenden Bereichen von dem Mittelabschnitt des Kopplungsteils zu dem freien Ende desselben erzeugt wird, die einen ersten Bereich von gestuften geraden Führungen (9, 10; 45, 56; 57, 58) aufweisen, die sich an den lateralen äußeren Oberflächen des Zahntrageteils (1, 27) öffnen, die die komplementären Profile der lateralen Flügel (18, 19; 50, 51) des Zahns (17, 49) aufnehmen sollen, gefolgt durch einen Bereich zum Führen mittels Umdrehungsoberflächen (20, 21), die einander gegenüberliegen, und mit einem Endbereich (24, 31) in der Form einer prismatischen Stange, deren Achse mit der des Zahntrageteils (1, 27) zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe folgende Merkmale aufweist:

    – einen Bereich mit gestuften geraden Führungen (9, 10; 45, 46; 57, 58), die die Form einer Rille annehmen, die bei dem hinteren Ende derselben geschlossen und bei dem vorderen Ende derselben offen ist, um die gleitende Einbringung der lateralen Flügel (18, 19; 50, 51) des Zahns (17, 49) zu gestatten, der zumindest einen der lateralen Flügel (18, 19; 50, 51) aufweist, wobei ein innerer vorstehender Block (54), der während der Zusammenfügung des Zahns (17, 49) entlang den lateralen Rillen (22, 23, 45, 46 und 58) läuft, durch den Haltebolzen (25, 59) in Position gehalten ist,

    – einen Bereich (17, 49), der durch zwei gebogene Ausnehmungen (60) gebildet ist, die in der vorderen Kante (7) des Zahntrageabschnitts (1, 27) vorgesehen sind, wobei die Ausnehmungen (60) die hintere Kante (61) der Öffnung oder des Munds des Zahns (17, 49) aufnehmen, die einen spitzen Winkel &agr; zu der Senkrechten zu der Mittelebene des Zahns (17, 49) aufweist, wobei der Winkel komplementär zu der hinteren Kante (61) des Munds des Zahns (17, 49) ist,

    – einen Führungsbereich, der eine der Ebenen des Neigungswinkels der Halteausnehmungen (60) bildet und zwei konische Oberflächen (20, 21) aufweist, die einander gegenüberliegen, wobei Umdrehungsachsen in der gleichen Ebene liegen, die versetzt zueinander sind und sich von der Achse des Zahntrageabschnitts (1, 27) unterscheiden,

    – einen Endbereich (20, 31), dessen Querschnitt einem unregelmäßigen Sechseck entspricht und

    – eines oder zwei Löcher (26, 47, 48) zum Aufnehmen des Haltebolzens (25, 59), die in dem Zahntrageabschnitt (1, 27) angeordnet sind und vertikal durch denselben gehen, wobei dieselben durch das gestufte Profil der geraden Führung (9, 10; 45, 46; 57, 58) unterbrochen werden, die in Beziehung zu den Bolzenausnehmungen (60) der vorderen Kante 7) des Zahntrageabschnitts (1, 27) versetzt ist.
  2. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Ausnehmungen (60) der vorderen Kante (7) des Zahntrageabschnitts (1, 27), die die hintere Kante (61) des Munds oder der Öffnung des Zahns (17, 48) aufnehmen, sich entlang dem Profil des breitesten Teils des Zusammenpassbereichs erstrecken, der durch die zwei konischen Oberflächen (20, 21) gebildet ist, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und den hinteren Teil der Nase des Zahntrageabschnitts bilden.
  3. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei gebogenen Ausnehmungen (60) der vorderen Kante (7) des Zahntrageabschnitts (1, 27) einen oberen und einen unteren Abschnitt aufweisen, die bei den zwei Enden derselben durch die zwei gestuften Führungen (9, 10; 45, 46; 57, 58) begrenzt sind, die einen der Kopplungsbereiche bilden.
  4. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drei gebogenen Ausnehmungen (60) der vorderen Kante (7) des Zahntrageabschnitts (1, 27) den breitesten Teil der zwei konischen Oberflächen (20, 21) begrenzen, die den Zusammenpass- oder Kopplungsbereich bilden und die wiederum direkt durch die Seiten derselben durch die gestuften Führungen (9, 10; 45, 46; 57, 58) begrenzt sind, die den Zusammenpassbereich bilden und ohne eine Unterbrechung mit einer Oberfläche des Endzusammenpassbereiches (24, 31) verschmelzen.
  5. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfunktion, die durch die gebogenen Ausnehmungen (60) der vorderen Kante des Zahntrageabschnitts (1, 27) mit Bezug auf die hintere Kante (61) der Öffnung oder des Munds des Zahns (17, 49) durchgeführt wird, durch die Anschlaghandlung komplementiert wird, die durch die hinteren Wände der gestuften geraden Führungen (9, 10; 45, 46; 57, 58) mit Bezug auf die vorstehenden Enden der Seitenflügel (18, 19; 50, 51) durchgeführt wird.
  6. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (25, 59) zum Halten des Zahns (17, 49) an dem Zahntrageabschnitt (1, 27) eine kürzere Länge als das Loch (26, 47, 48) zum Aufnehmen desselben des Zahntrageabschnitts (1, 27) aufweist, wobei gestattet ist, dass das Loch eine obere und eine untere abnehmbare Abdeckung (34, 35) aufnimmt.
  7. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungen (34, 35), die das Loch zum Aufnehmen des Bolzens verschließen, teilweise in der oberen und der unteren Endausnehmung (32, 33) des Lochs (26, 47, 48) für den Bolzen (25, 59) sitzen.
  8. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Seitenflügel (18, 19; 50, 51) des Zahns (17, 49) komplementär zu dem Profil der gestuften geraden Führungen (9, 19; 45, 46; 57, 58) ist.
  9. Kopplung für die Zähne von Baggern und dergleichen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Endbereichs (24, 31) in der Form eines unregelmäßigen Sechsecks sich entsprechend dem zumindest einen der Enden in einer rechteckig geformten Verlängerung erstreckt.
Es folgen 20 Blatt Zeichnungen






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