| Dokumentenidentifikation |
EP1501180 03.03.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001501180 |
| Titel |
Umrichterschaltung |
| Anmelder |
ABB Schweiz AG, Baden, CH |
| Erfinder |
Steimer, Peter, 5424 Unterehrendingen, CH |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
23.07.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
034055582 |
| EP-Offenlegungsdatum |
26.01.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
H02M 7/48
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| Beschreibung[de] |
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Technisches Gebiet
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Leistungselektronik.
Sie geht aus von einer Umrichterschaltung gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs.
Stand der Technik
Umrichterschaltungen werden heute in einer Fülle von leistungselektronischen
Anwendungen eingesetzt. Die Anforderungen an eine solche Umrichterschaltung sind
dabei zum einen, möglichst wenig Oberschwingungen an Phasen eines an die Umrichterschaltung
gängigerweise angeschlossenen elektrischen Wechselspannungsnetzes zu erzeugen und
zum anderen mit einer möglichst geringen Anzahl an elektronischen Bauelementen möglichst
grosse Leistungen zu übertragen. Eine geeignete Umrichterschaltung ist in der WO
01/93412 A2 angegeben. Darin ist ein erstes Schaltgruppensystem für jede Phase vorgesehen,
welches eine durch einen Leistungshalbleiterschalter und durch einen mit dem Leistungshalbleiterschalter
verbundenen Kondensator gebildete erste Hauptschaltgruppe aufweist. Der Leistungshalbleiterschalter
der ersten Hauptschaltgruppe ist durch einen Bipolartransistor mit isoliert angeordneter
Ansteuerelektrode (IGBT - Insulated Gate Bipolartransistor) und durch eine dem Bipolartransistor
antiparallel geschaltete Diode gebildet. Der Leistungshalbleiterschalter der ersten
Hauptschaltgruppe ist somit durch ein aktives ansteuerbares elektronisches Bauelement,
nämlich dem Bipolartransistor, und zusätzlich durch die Diode gebildet, so dass
mit dem derart gebildeten Leistungshalbleiterschalter eine bidirektionale Stromführungsrichtung
ermöglicht ist. Weiterhin weist das erste Schaltgruppensystem mindestens eine durch
zwei in Serie geschaltete ansteuerbare Leistungshalbleiterschalter und durch einen
Kondensator gebildete Zwischenschaltgruppe auf, wobei die oder eine Zwischenschaltgruppe
mit der ersten Hauptschaltgruppe verbunden ist. Jeder der ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
der Zwischenschaltgruppe ist ebenfalls durch einen Bipolartransistor mit isoliert
angeordneter Ansteuerelektrode und durch eine dem Bipolartransistor antiparallel
geschaltete Diode gebildet. Ferner umfasst das erste Schaltgruppensystem eine durch
einen Leistungshalbleiterschalter gebildete zweite Hauptschaltgruppe, wobei die
oder eine Zwischenschaltgruppe mit der zweiten Hauptschaltgruppe verbunden ist.
Der Leistungshalbleiterschalter der zweiten Hauptschaltgruppe ist auch durch einen
Bipolartransistor mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode und durch eine dem
Bipolartransistor antiparallel geschaltete Diode gebildet. Der Leistungshalbleiterschalter
der zweiten Hauptschaltgruppe ist somit auch durch ein aktives ansteuerbares elektronisches
Bauelement, nämlich dem Bipolartransistor mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode,
und zusätzlich durch die Diode gebildet, wobei mit dem derart gebildeten Leistungshalbleiterschalter
ebenfalls die bereits erwähnte bidirektionale Stromführungsrichtung ermöglicht ist.
Problematisch bei einer Umrichterschaltung nach der WO 01/93412 A2
ist, dass der Leistungshalbleiterschalter der ersten Hauptschaltgruppe und der zweiten
Hauptschaltgruppe eine Vielzahl an elektronischen Bauelementen aufweisen, d.h. dass
der Leistungshalbleiterschalter durch den Bipolartransistor mit isoliert angeordneter
Ansteuerelektrode und zusätzlich durch die Diode gebildet ist. Die grosse Anzahl
an elektronischen Bauelementen macht die Umrichterschaltung bezüglich ihres Aufbaus
kompliziert, verursacht hohe Kosten der Umrichterschaltung und erfordert einen enormen
Platzbedarf aufgrund der elektronischen Bauelemente selbst und aufgrund deren Verkabelung.
Durch den Einsatz des Bipolartransistors mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode
im Leistungshalbleiterschalter der ersten und zweiten Hauptschaltgruppe ist es desweiteren
notwendig, entsprechende Ansteuerschaltungen vorzusehen, wodurch ein hoher Ansteueraufwand
notwendig ist, sich der Verkabelungsaufwand weiter erhöht und zusätzlicher Platzbedarf
notwendig ist, so dass die Kosten für eine Umrichterschaltung nach der WO 01/93412
A2 weiter ansteigen. Durch den komplizierten Aufbau der Umrichterschaltung mit den
vielen elektronischen Bauelementen, den hohen Ansteueraufwand und den grossen Verkabelungsaufwand
ist die Umrichterschaltung nach der WO 01/93412 A2 störanfällig, so dass die Verfügbarkeit
der Umrichterschaltung insgesamt klein ist. Zudem ist der Bipolartransistor mit
isoliert angeordneter Ansteuerelektrode ein teueres und, durch seine Bauart bedingt,
ein störanfälliges elektronisches Bauelement, so dass die Verfügbarkeit der Umrichterschaltung
weiter absinkt.
Darüber hinaus arbeitet die Umrichterschaltung nach der WO 01/93412
A2 in vielen Betriebsanwendungen der Umrichterschaltung, wie beispielsweise bei
Zwei-Quadranten-Betriebsanwendungen, unwirtschaftlich, da dann der Bipolartransistor
mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode des Leistungshalbleiterschalters der
ersten und zweiten Hauptschaltgruppe zwar angesteuert wird, aber strommässig überhaupt
nicht oder nur sehr schwach belastet wird.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Umrichterschaltung für
mindestens eine Phase anzugeben, die mit möglichst wenigen elektronischen Bauelementen
auskommt, platzsparend realisiert werden kann, einen geringen Ansteueraufwand aufweist
und zusätzlich unkompliziert und wenig störungsanfällig ist. Diese Aufgabe wird
durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
Die erfindungsgemässe Umrichterschaltung für mindestens eine Phase
umfasst für jede Phase ein erstes Schaltgruppensystem, welches eine durch einen
Leistungshalbleiterschalter und durch einen mit dem Leistungshalbleiterschalter
verbundenen Kondensator gebildete erste Hauptschaltgruppe aufweist. Zudem weist
das erste Schaltgruppensystem mindestens eine durch zwei in Serie geschaltete ansteuerbare
Leistungshalbleiterschalter und durch einen Kondensator gebildete Zwischenschaltgruppe
auf, wobei die oder eine Zwischenschaltgruppe mit der ersten Hauptschaltgruppe verbunden
ist. Ferner weist das erste Schaltgruppensystem eine durch einen Leistungshalbleiterschalter
gebildete zweite Hauptschaltgruppe auf, wobei die öder eine Zwischenschaltgruppe
mit der zweiten Hauptschaltgruppe verbunden ist. Erfindungsgemäss ist der Leistungshalbleiterschalter
der ersten Hauptschaltgruppe durch ein passives nicht ansteuerbares elektronisches
Bauelement mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet. Darüber hinaus ist
der Leistungshalbleiterschalter der zweiten Hauptschaltgruppe erfindungsgemäss ebenfalls
durch ein passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement mit unidirektionaler
Stromführungsrichtung gebildet.
Dadurch, dass der Leistungshalbleiterschalter der ersten Hauptschaltgruppe
und der Leistungshalbleiterschalter der zweiten Hauptschaltgruppe jeweils nur durch
ein passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement mit unidirektionaler
Stromführungsrichtung gebildet ist und somit jeweils ohne ein aus dem Stand der
Technik bekanntes aktives ansteuerbares elektronisches Bauelement, beispielsweise
einen Bipolartransistor mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode, auskommt, ist
eine mit sehr wenigen elektronischen Bauelementen auskommende und damit sehr einfache
und unkomplizierte Umrichterschaltung erreicht. Desweiteren ist die erfindungsgemässe
Umrichterschaltung durch die geringe Anzahl an elektronischen Bauelementen zudem
kostengünstig zu realisieren und zu betreiben, weist einen sehr geringen Ansteuer-
und Verkabelungsaufwand auf, benötigt dadurch nur wenig Platz und zeichnet sich
durch eine geringe Störanfälligkeit und damit durch eine hohe Verfügbarkeit aus.
Darüber hinaus kann die erfindungsgemässe Umrichterschaltung sehr
wirtschaftlich betrieben werden, da der als passives nicht ansteuerbares elektronisches
Bauelement mit unidirektionaler Stromführungsrichtung ausgebildete Leistungshalbleiterschalter
der ersten und zweiten Hauptschaltgruppe beim Betrieb der Umrichterschaltung an
der Stromführung beteiligt ist und somit in einem hohen Masse ausgelastet ist.
Diese und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 5
- eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 6
- eine sechste Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 7
- eine siebte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung,
- Fig. 8
- eine achte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung und
- Fig. 9
- eine neunte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung.
Die in der Zeichnung verwendeten Bezugszeichen und deren Bedeutung
sind in der Bezugszeichenliste zusammengefasst aufgelistet. Grundsätzlich sind in
den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die beschriebenen
Ausführungsformen stehen beispielhaft für den Erfindungsgegenstand und haben keine
beschränkende Wirkung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
In Fig. 1 ist eine, insbesondere einphasige, erste Ausführungsform
einer erfindungsgemässen Umrichterschaltung gezeigt. Darin umfasst die Umrichterschaltung
für mindestens eine Phase R, S, T ein für jede Phase R, S, T vorgesehenes erstes
Schaltgruppensystem 1, welches eine durch einen Leistungshalbleiterschalter 2 und
durch einen mit dem Leistungshalbleiterschalter 2 verbundenen Kondensator 3 gebildete
erste Hauptschaltgruppe 4 aufweist. Ferner weist das erste Schaltgruppensystem 1
mindestens eine durch zwei in Serie geschaltete ansteuerbare Leistungshalbleiterschalter
5 und durch einen Kondensator 6 gebildete Zwischenschaltgruppe 7 auf, wobei die
oder eine Zwischenschaltgruppe 7 mit der ersten Hauptschaltgruppe 4 verbunden ist.
Die zwei in Serie geschalteten ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter 5 der Zwischenschaltgruppe
7 sind gemäss Fig. 1 jeweils als Bipolartransistoren mit isoliert angeordneten Ansteuerelektroden
und antiparallel geschalteten Dioden ausgeführt. Zudem weist das erste Schaltgruppensystem
1 eine durch einen Leistungshalbleiterschalter 8 gebildete zweite Hauptschaltgruppe
9 auf, wobei die oder eine Zwischenschaltgruppe 7 mit der zweiten Hauptschaltgruppe
9 verbunden ist. Nach der Erfindung ist der Leistungshalbleiterschalter 2 der ersten
Hauptschaltgruppe 4 durch ein passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement
11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung und der Leistungshalbleiterschalter
8 der zweiten Hauptschaltgruppe 9 ebenfalls durch ein passives nicht ansteuerbares
elektronisches Bauelement 11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet.
Die erfindungsgemässe Umrichterschaltung kommt somit ohne ein aus
dem Stand der Technik bekanntes aktives ansteuerbares elektronisches Bauelement,
beispielsweise einen Bipolartransistor mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode,
für die erste und zweite Hauptschaltgruppe 4, 9 aus, da der Leistungshalbleiterschalter
2 der ersten Hauptschaltgruppe 4 und der Leistungshalbleiterschalter 8 der zweiten
Hauptschaltgruppe 8 jeweils nur durch ein passives nicht ansteuerbares elektronisches
Bauelement 11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet ist. Durch diese
Massnahme ist eine mit sehr wenigen elektronischen Bauelementen auskommende und
damit sehr einfache und unkomplizierte Umrichterschaltung erreicht. Ferner ist die
erfindungsgemässe Umrichterschaltung durch die geringe Anzahl an elektronischen
Bauelementen zudem kostengünstig zu realisieren und zu betreiben, weist einen sehr
geringen Ansteuer- und Verkabelungsaufwand auf, benötigt dadurch nur wenig Platz
und zeichnet sich durch eine geringe Störanfälligkeit und damit durch eine hohe
Verfügbarkeit aus.
Darüber hinaus kann die erfindungsgemässe Umrichterschaltung sehr
wirtschaftlich betrieben werden, da der als passives nicht ansteuerbares elektronisches
Bauelement 11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung ausgebildete Leistungshalbleiterschalter
2, 8 der ersten und zweiten Hauptschaltgruppe 4 ,9 beim Betrieb der Umrichterschaltung
an der Stromführung beteiligt ist und somit in einem hohen Masse ausgelastet ist.
Die erfindungsgemässe Umrichterschaltung ist für einen Zweiquadrantenbetrieb
als Gleichrichter und als Phasenschieber beispielsweise zur Kompensation von Blindleistung
betreibbar beziehungsweise einsetzbar. Vorzugsweise wird die erfindungsgemäss Umrichterschaltung
mit einem dreiphasigen, preiswerten Standardtransformator auf der Phasenseite an
Stelle von 12-pulsigen, 18-pulsigen oder 24-pulsigen Gleichrichterschaltungen mit
aufwändigen Spezialtransformatoren eingesetzt.
In Fig. 2 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung
gezeigt. Darin ist beim ersten Schaltgruppensystem 1 der Leistungshalbleiterschalter
2 der ersten Hauptschaltgruppe 4 durch ein weiteres passives nicht ansteuerbares
elektronisches Bauelement 11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet
ist, wobei das weitere elektronische Bauelement 11 in Serie zum bestehenden elektronischen
Bauelement 11 geschaltet ist. Zudem ist gemäss Fig. 2 beim ersten Schaltgruppensystem
1 der Leistungshalbleiterschalter 8 der zweiten Hauptschaltgruppe 9 ebenfalls durch
ein weiteres passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement 11 mit unidirektionaler
Stromführungsrichtung gebildet ist, wobei das weitere elektronische Bauelement 11
in Serie zum bestehenden elektronischen Bauelement 11 geschaltet ist. Vorzugsweise
ist das bestehende und das weitere passive nicht ansteuerbare elektronische Bauelement
11 gemäss Fig. 1 beziehungsweise gemäss Fig. 2 eine Diode. In Fig. 1 ist die Diode
als hochsperrende Diode, d.h. eine Diode mit einer hohen Sperrspannung, ausgebildet.
Die Serienschaltung des bestehenden passiven nicht ansteuerbarenelektronischen Bauelementes
11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung mit dem weiteren passiven nicht ansteuerbarenelektronischen
Bauelementes 11 mit unidirektionaler Stromführungsrichtung bezüglich der ersten
und zweiten Hauptschaltgruppe 4, 9 gemäss Fig. 2 bewirkt weiterhin, dass sich die
Spannung über beiden elektronischen Bauelementen 11 aufteilt und somit insgesamt
eine höhere Sperrfähigkeit der erfindungsgemässen Umrichterschaltung erreicht werden
kann und damit eine grössere Leistung durch die erfindungsgemässe Umrichterschaltung
übertragen werden kann.
Bei den in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsformen der erfindungsgemässen
Umrichterschaltung ist beim ersten Schaltgruppensystem 1 einer der ansteuerbaren
Leistungshalbleiterschalter 5 einer jeden Zwischenschaltgruppe 7 mit dem Kondensator
6 derselben Zwischenschaltgruppe 7 verbunden. Desweiteren ist die der ersten Hauptschaltgruppe
4 benachbarte Zwischenschaltgruppe 7 parallel zur ersten Hauptschaltgruppe 4 geschaltet
und die der zweiten Hauptschaltgruppe 9 benachbarte Zwischenschaltgruppe 7 parallel
zur zweiten Hauptschaltgruppe 9 geschaltet. Im Unterschied zu den beiden Ausführungsformen
der erfindungsgemässen Umrichterschaltung nach Fig. 1 und Fig. 2 ist bei einer dritten
Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung gemäss Fig. 3 beim ersten
Schaltgruppensystem 1 der Verbindungspunkt der beiden ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
5 einer jeden Zwischenschaltgruppe 7 mit dem Kondensator 6 derselben Zwischenschaltgruppe
7 verbunden, wobei die der ersten Hauptschaltgruppe 4 benachbarte Zwischenschaltgruppe
7 mit dem einen der beiden ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter 5 mit dem Verbindungspunkt
der beiden elektronischen Bauelemente 11 der ersten Hauptschaltgruppe 4 verbunden
ist. Darüber hinaus ist gemäss Fig. 3 beim ersten Schaltgruppensystem 1 die der
zweiten Hauptschaltgruppe 9 benachbarte Zwischenschaltgruppe 7 mit dem anderen der
beiden ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter 5 mit dem Verbindungspunkt der
beiden elektronischen Bauelemente 11 der zweiten Hauptschaltgruppe 9 verbunden.
In Fig. 4 ist eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung
gezeigt. Darin sind bei mehreren Phasen R, S, T, insbesondere bei den in Fig. 4
gezeigten drei Phasen R, S, T, die ersten Schaltgruppensysteme 1 der Phasen R, S,
T parallel miteinander verbunden, d.h. die Kondensatoren 3 der ersten Hauptschaltgruppen
4 der ersten Schaltgruppensysteme 1 der Phasen R, S, T sind miteinander entsprechend
verbunden, die zweiten Hauptschaltgruppen 9 der ersten Schaltgruppensysteme 1 sind
miteinander entsprechend verbunden und die Kondensatoren 6 der Zwischenschaltgruppen
7 der ersten Schaltgruppensysteme 1 sind miteinander entsprechend verbunden.
Wie vorstehend bereits erwähnt, ist bei der erfindungsgemässen Umrichterschaltung
beim ersten Schaltgruppensystem 1 mindestens eine Zwischenschaltgruppe 7, d.h. eine
oder mehrere Zwischenschaltgruppen 7 vorgesehen. Gemäss den Ausführungsformen nach
Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 9 der erfindungsgemässen Umrichterschaltung, welche nachfolgend
detailliert erläutert werden, sind im Falle mehrerer vorgesehener Zwischenschaltgruppen
7 beim ersten Schaltgruppensystem 1 jeweils benachbarte Zwischenschaltgruppen 7
parallel miteinander verbunden, wobei die Zwischenschaltgruppen 7 gemäss der Ausführungsform
nach Fig. 1 oder Fig. 2 ausgebildet sind. Es versteht sich, dass die vorstehend
genannte Parallelschaltung jeweils benachbarte Zwischenschaltgruppen 7 beim ersten
Schaltgruppensystem 1 auch mit den nach Fig. 3 ausgeführten Zwischenschaltgruppen
7 des ersten Schaltgruppensystems 1 möglich ist. Durch die Vielzahl an Zwischenschaltgruppen
7 beim ersten Schaltgruppensystem 1 kann die zu übertragende Leistung durch eine
höhere über dem ersten Schaltgruppensystem 1 anliegende Gleichspannung erhöht werden,
da sich diese Gleichspannung in einzelne Gleichspannungen entsprechend dem Kondensator
3 der zugehörigen ersten Hauptschaltgruppe 4 sowie an den Kondensatoren 6 der Vielzahl
an Zwischenschaltgruppen 7 aufteilt. Darüber hinaus wird durch die Vielzahl eine
Erhöhung der Anzahl an Schaltniveaus erzielt, wodurch sehr vorteilhaft eine weitere
Reduzierung von Oberschwingungen auf der Phasenseite der Umrichterschaltung erreicht
werden kann.
In Fig. 5 ist eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung
gezeigt, wobei darin die ersten Schaltgruppensysteme 1 der Phasen R, S, T mit den
entsprechenden ersten und zweiten Hauptschaltgruppen 4, 9 und mehreren Zwischenschaltgruppen
7 nach Fig. 1 oder Fig. 2 ausgebildet sind. Weiterhin ist in Fig. 6 eine sechste
Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung gezeigt, wobei darin die
ersten Schaltgruppensysteme 1 der Phasen R, S, T mit den entsprechenden ersten und
zweiten Hauptschaltgruppen 4, 9 und mehreren Zwischenschaltgruppen 7 nach Fig. 3
ausgebildet sind. Beispielhaft sind bei der fünften Ausführungsform nach Fig. 5
und bei der sechsten Ausführungsform nach Fig. 6 drei Phasen gezeigt, wobei allgemein
eine beliebige Anzahl an Phasen R, S, T denkbar ist. Gemäss Fig. 5 und Fig. 6 sind
für jede Phase R, S, T n weitere Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n vorgesehen, wobei
n ≥ 1 ist und bei jedem der n weiteren Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n einer
der ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter 5 einer jeden Zwischenschaltgruppe
7 mit dem Kondensator 6 derselben Zwischenschaltgruppe 7 verbunden ist und die der
ersten Hauptschaltgruppe 4 benachbarte Zwischenschaltgruppe 7 in Serie zur ersten
Hauptschaltgruppe 4 geschaltet ist und die der zweiten Hauptschaltgruppe 9 benachbarte
Zwischenschaltgruppe 7 in Serie zur zweiten Hauptschaltgruppe 9 geschaltet ist.
Weiterhin sind gemäss Fig. 5 und Fig. 6 die erste Hauptschaltgruppe 4 des ersten
Schaltgruppensystems 1 und die ersten Hauptschaltgruppen 4 der n weiteren Schaltgruppensysteme
10.1,...10.n zueinander in Serie geschaltet und die zweite Hauptschaltgruppe 9 des
ersten Schaltgruppensystems 1 und die zweiten Hauptschaltgruppen 9 der n weiteren
Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n zueinander in Serie geschaltet. Jedes der n weiteren
Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n der Phasen R, S, T ist bezüglich der erste und
zweite Hauptschaltgruppe 4, 9 und der oder den Zwischenschaltgruppen 7 vorzugsweise
gemäss dem vorstehend beschriebenen ersten Schaltgruppensystem 1 nach Fig. 1 oder
Fig. 2 ausgebildet. In ähnlicher Weise wie nach Fig. 4, sind bei der fünften und
sechsten Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung gemäss Fig. 5
und Fig. 6 bei mehreren Phasen R, S, T die n-ten weiteren Schaltgruppensysteme 10.n
der Phasen R, S, T parallel miteinander verbunden, d.h. die Kondensatoren 3 der
ersten Hauptschaltgruppen 4 der n-ten weiteren Schaltgruppensysteme 10.n sind miteinander
entsprechend verbunden, die zweiten Hauptschaltgruppen 9 der n-ten weiteren Schaltgruppensysteme
10.n sind miteinander entsprechend verbunden und die Kondensatoren 6 der Zwischenschaltgruppen
7 der n-ten weiteren Schaltgruppensysteme 10.n sind miteinander entsprechend verbunden.
Durch die vorgesehenen n weiteren Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n für jede Phase
R, S, T halbieren sich die Gleichspannungen der Kondensatoren 3, 6 des jeweiligen
n-ten Schaltgruppensystems 10.n an den Kondensatoren 3, 6 des nachgeschalteten (n-1)-ten
Schaltgruppensystems 10.n-1 im Betrieb der erfindungsgemässe Umrichterschaltung
vorteilhaft. Bei n=1 weiteren Schaltgruppensystemen 10.1,...10.n, wie dies beispielhaft
in einer siebten, insbesondere einphasigen, Ausführungsform der Umrichterschaltung
gemäss Fig. 7 und in einer achten, insbesondere ebenfalls einphasigen, Ausführungsform
der Umrichterschaltung gemäss Fig. 8 gezeigt ist, liegt demnach im Betrieb der Umrichterschaltung
am Kondensator 3 der ersten Hauptschaltgruppe 4 des ersten Schaltgruppensystems
1 und am Kondensator 6 der Zwischenschaltgruppe 7 des ersten Schaltgruppensystems
1 jeweils die halbe Gleichspannung des Kondensators 3 der ersten Hauptschaltgruppe
4 des ersten weiteren Schaltgruppensystems 10.1 beziehungsweise des Kondensators
6 der Zwischenschaltgruppe 7 des ersten weiteren Schaltgruppensystems 10.1 an. Durch
diese Halbierung der Gleichspannung werden die Leistungshalbleiterschalter 2, 5,
8 und die Kondensatoren 3, 6 des ersten Schaltgruppensystems 1 vorteilhaft entlastet.
Allgemein kann dadurch eine Vielzahl an Schaltniveaus generiert werden, wodurch
sehr vorteilhaft eine effektive Reduzierung von Oberschwingungen auf der Phasenseite
erreicht werden kann. Gemäss Fig. 7 entspricht das erste Schaltgruppensystem 1 dem
vorstehend detailliert beschriebenen Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 3. Ferner
entspricht das erste weitere Schaltgruppensystem 10.1 nach Fig. 7 dem vorstehend
detailliert beschriebenen Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 2, wobei es selbstverständlich
auch denkbar ist, dass das erste weitere Schaltgruppensystem 10.1 nach Fig. 7 wie
das vorstehend detailliert beschriebene Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 1 ausgebildet
ist. Gemäss Fig. 8 entspricht das erste Schaltgruppensystem 1 und das erste weitere
Schaltgruppensystem 10.1 dem vorstehend detailliert beschriebenen Schaltgruppensystem
1 gemäss Fig. 2, wobei es selbstverständlich auch denkbar ist, dass das erste Schaltgruppensystem
1 und das erste weitere Schaltgruppensystem 10.1 nach Fig. 7 wie das vorstehend
detailliert beschriebene Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 1 ausgebildet ist.
Gemäss der fünften und sechsten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Umrichterschaltung nach Fig. 5 und 6 entspricht die Anzahl der Zwischenschaltgruppen
7 eines jeden Schaltgruppensystems 10.1,...10.n der n weiteren Schaltgruppensysteme
10.1,...10.n der Anzahl der Zwischenschaltgruppen 7 des ersten Schaltgruppensystems
1, wobei bei jedem der n weiteren Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n im Falle mehrerer
vorgesehener Zwischenschaltgruppen 7 jeweils benachbarte Zwischenschaltgruppen 7
seriell miteinander verbunden sind. Weiterhin ist gemäss Fig. 5 und 6 und nach einer
neunten Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung gemäss Fig. 9
jede Zwischenschaltgruppe 7 des ersten weiteren Schaltgruppensystems 10.1 seriell
mit jeweils einer Zwischenschaltgruppe 7 des ersten Schaltgruppensystems 1 verbunden.
Beispielhaft ist bei der neunten Ausführungsform der erfindungsgemässen Umrichterschaltung
gemäss Fig. 9 n=1, wobei die Umrichterschaltung insbesondere einphasig ausgebildet
ist. Gemäss Fig. 9 entspricht das erste Schaltgruppensystem 1 und das erste weitere
Schaltgruppensystem 10.1 dem vorstehend detailliert beschriebenen Schaltgruppensystem
1 gemäss Fig. 2 mit mehreren Zwischenschaltgruppen 7, wobei es selbstverständlich
auch denkbar ist, dass das erste Schaltgruppensystem 1 und das erste weitere Schaltgruppensystem
10.1 nach Fig. 9 wie das vorstehend detailliert beschriebene Schaltgruppensystem
1 gemäss Fig. 1 mit mehreren Zwischenschaltgruppen 7 ausgebildet ist. Darüber hinaus
ist es auch möglich, dass erste Schaltgruppensystem 1 nach Fig. 9 wie das vorstehend
detailliert beschriebene Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 3 mit mehreren Zwischenschaltgruppen
7 ausgebildet ist und das erste weitere Schaltgruppensystem 10.1 nach Fig. 9 wie
das vorstehend detailliert beschriebene Schaltgruppensystem 1 gemäss Fig. 1 mit
mehreren Zwischenschaltgruppen 7 ausgebildet ist.
Für n ≥ 2, was der fünften und sechsten Ausführungsform der Umrichterschaltung
gemäss Fig. 5 und Fig. 6 entspricht, ist jede Zwischenschaltgruppe 7 des n-ten weiteren
Schaltgruppensystems 10.2,...10.n seriell mit jeweils einer Zwischenschaltgruppe
7 des (n-1)-ten Schaltgruppensystems 10.2,...10.n verbunden. Der Vorteil, dass allgemein
die Anzahl der Zwischenschaltgruppen 7 eines jeden Schaltgruppensystems 10.1,...10.n
der n weiteren Schaltgruppensysteme 10.1,...10.n der Anzahl der Zwischenschaltgruppen
7 des ersten Schaltgruppensystems 1 entspricht, liegt darin, dass ein symmetrischer
und zudem modularer Aufbau der Umrichterschaltung erreicht werden kann, so dass
die Umrichterschaltung einfach und schnell adaptierbar ist und somit an verschiedenste
Schaltungsanforderungen angepasst werden kann. Weiterhin kann durch die in Fig.
5, Fig. 6 und Fig. 9 gezeigte Vielzahl an Zwischenschaltgruppen 7 für jedes Schaltgruppensystem
1, 10.1,...10.n die zu übertragende Leistung durch eine höhere über dem jeweiligen
n-ten Schaltgruppensysteme 10.n anliegende Gleichspannung erhöht werden, da sich
diese Gleichspannung in einzelne Gleichspannungen entsprechend dem Kondensator 3
der zugehörigen ersten Hauptschaltgruppe 4 sowie an den Kondensatoren 6 der Vielzahl
an Zwischenschaltgruppen 7 aufteilt. Darüber hinaus wird durch die Vielzahl eine
Erhöhung der Anzahl an Schaltniveaus erzielt, wodurch sehr vorteilhaft eine weitere
Reduzierung von Oberschwingungen auf der Phasenseite der Umrichterschaltung erreicht
werden kann.
Bereits erläutert wurde, dass die ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
5 der Zwischenschaltgruppe 7 gemäss den Ausführungsformen der Umrichterschaltung
nach Fig. 1 bis Fig. 9 als Bipolartransistoren mit isoliert angeordneten Ansteuerelektroden
und antiparallel geschalteten Dioden ausgebildet sind. Mittels dieser Bipolartransistoren
ist es vorteilhaft möglich, durch entsprechende Ansteuerung der Bipolartransistoren,
d.h. beim Einschalten der Bipolartransistoren, den Stromgradient di/dt der Diode
ersten beziehungsweise der zweiten Hauptschaltgruppe 4, 9 gemäss Fig. 1 beziehungsweise
der Dioden der ersten beziehungsweise der zweiten Hauptschaltgruppe 4, 9 gemäss
Fig. 2, Fig. 3, Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 kontrolliert zu begrenzen und somit vorteilhaft
die jeweilige Diode vor einer Beschädigung oder gar Zerstörung zu schützen.
Insgesamt stellt die erfindungsgemässe Umrichterschaltung eine durch
wenig Bauelemente gekennzeichnete und damit unkomplizierte, robuste und wenig störungsanfällige
Lösung dar, wobei gleichzeitig eine Übertragung grosser Leistungen möglich ist
Bezugszeichenliste
- 1
- erstes Schaltgruppensystem
- 2
- Leistungshalbleiterschalter der ersten Hauptschaltgruppe
- 3
- Kondensator der ersten Hauptschaltgruppe
- 4
- erste Hauptschaltgruppe
- 5
- ansteuerbarer Leistungshalbleiterschalter der Zwischenschaltgruppe
- 6
- Kondensator der Zwischenschaltgruppe
- 7
- Zwischenschaltgruppe
- 8
- Leistungshalbleiterschalter der zweiten Hauptschaltgruppe
- 9
- zweite Hauptschaltgruppe
- 10.1,...10.n
- weitere Schaltgruppensysteme
- 11
- passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement
|
| Anspruch[de] |
- Umrichterschaltung für mindestens eine Phase (R, S, T), mit einem für jede Phase
(R, S, T) vorgesehenen ersten Schaltgruppensystem (1),
welches eine durch einen Leistungshalbleiterschalter (2) und durch einen mit dem
Leistungshalbleiterschalter (2) verbundenen Kondensator (3) gebildete erste Hauptschaltgruppe
(4) aufweist,
welches mindestens eine durch zwei in Serie geschaltete ansteuerbare Leistungshalbleiterschalter
(5) und durch einen Kondensator (6) gebildete Zwischenschaltgruppe (7) aufweist,
wobei die oder eine Zwischenschaltgruppe (7) mit der ersten Hauptschaltgruppe (4)
verbunden ist,
und welches eine durch einen Leistungshalbleiterschalter (8) gebildete zweite Hauptschaltgruppe
(9) aufweist, wobei die oder eine Zwischenschaltgruppe (7) mit der zweiten Hauptschaltgruppe
(9) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leistungshalbleiterschalter (2) der ersten Hauptschaltgruppe (4) durch
ein passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement (11) mit unidirektionaler
Stromführungsrichtung gebildet ist, und
dass der Leistungshalbleiterschalter (8) der zweiten Hauptschaltgruppe (9)
durch ein passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement (11) mit unidirektionaler
Stromführungsrichtung gebildet ist.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim
ersten Schaltgruppensystem (1) der Leistungshalbleiterschalter (2) der ersten Hauptschaltgruppe
(4) durch ein weiteres passives nicht ansteuerbares elektronisches Bauelement (11)
mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet ist, wobei das weitere elektronische
Bauelement (11) in Serie zum bestehenden elektronischen Bauelement (11) geschaltet
ist, und
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) der Leistungshalbleiterschalter (8) der
zweiten Hauptschaltgruppe (9) durch ein weiteres passives nicht ansteuerbares elektronisches
Bauelement (11) mit unidirektionaler Stromführungsrichtung gebildet ist, wobei das
weitere elektronische Bauelement (11) in Serie zum bestehenden elektronischen Bauelement
(11) geschaltet ist.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das elektronische Bauelement (11) eine Diode ist.
- Umrichterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) einer der ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
(5) einer jeden Zwischenschaltgruppe (7) mit dem Kondensator (6) derselben Zwischenschaltgruppe
(7) verbunden ist,
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) die der ersten Hauptschaltgruppe (4) benachbarte
Zwischenschaltgruppe (7) parallel zur ersten Hauptschaltgruppe (4) geschaltet ist,
und
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) die der zweiten Hauptschaltgruppe (9)
benachbarte Zwischenschaltgruppe (7) parallel zur zweiten Hauptschaltgruppe (9)
geschaltet ist.
- Umrichterschaltung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) der Verbindungspunkt der beiden ansteuerbaren
Leistungshalbleiterschalter (5) einer jeden Zwischenschaltgruppe (7) mit dem Kondensator
(6) derselben Zwischenschaltgruppe (7) verbunden ist,
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) die der ersten Hauptschaltgruppe (4) benachbarte
Zwischenschaltgruppe (7) mit dem einen der beiden ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
(5) mit dem Verbindungspunkt der beiden elektronischen Bauelemente (11) der ersten
Hauptschaltgruppe (4) verbunden ist, und
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) die der zweiten Hauptschaltgruppe (9)
benachbarte Zwischenschaltgruppe (7) mit dem anderen der beiden ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter
(5) mit dem Verbindungspunkt der beiden elektronischen Bauelemente (11) der zweiten
Hauptschaltgruppe (9) verbunden ist.
- Umrichterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass beim ersten Schaltgruppensystem (1) im Falle mehrerer vorgesehener Zwischenschaltgruppen
(7) jeweils benachbarte Zwischenschaltgruppen (7) parallel miteinander verbunden
sind.
- Umrichterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass bei mehreren Phasen (R, S, T) die ersten Schaltgruppensysteme (1) der Phasen
(R, S, T) parallel miteinander verbunden sind.
- Umrichterschaltung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass für jede Phase (R, S, T) n weitere Schaltgruppensysteme (10.1,...10.n)
vorgesehen sind, wobei n ≥ 1 ist und bei jedem der n weiteren Schaltgruppensysteme
(10.1,...10.n) einer der ansteuerbaren Leistungshalbleiterschalter (5) einer jeden
Zwischenschaltgruppe (7) mit dem Kondensator (6) derselben Zwischenschaltgruppe
(7) verbunden ist und die der ersten Hauptschaltgruppe (4) benachbarte Zwischenschaltgruppe
(7) in Serie zur ersten Hauptschaltgruppe (4) geschaltet ist und die der zweiten
Hauptschaltgruppe (9) benachbarte Zwischenschaltgruppe (7) in Serie zur zweiten
Hauptschaltgruppe (9) geschaltet ist,
dass die erste Hauptschaltgruppe (4) des ersten Schaltgruppensystems (1) und die
ersten Hauptschaltgruppen (4) der n weiteren Schaltgruppensysteme (10.1,...10.n)
zueinander in Serie geschaltet sind, und
dass die zweite Hauptschaltgruppe (9) des ersten Schaltgruppensystems (1) und die
zweiten Hauptschaltgruppen (9) der n weiteren Schaltgruppensysteme (10.1,...10.n)
zueinander in Serie geschaltet sind.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei
mehreren Phasen (R, S, T) die n-ten weiteren Schaltgruppensysteme (10.n) der Phasen
(R, S, T) parallel miteinander verbunden sind.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzahl der Zwischenschaltgruppen (7) eines jeden Schaltgruppensystems (10.1
,...10.n) der n weiteren Schaltgruppensysteme (10.1,...10.n) der Anzahl der Zwischenschaltgruppen
(7) des ersten Schaltgruppensystems (1) entspricht, und dass bei jedem der n weiteren
Schaltgruppensysteme (10.1,...10.n) im Falle mehrerer vorgesehener Zwischenschaltgruppen
(7) jeweils benachbarte Zwischenschaltgruppen (7) seriell miteinander verbunden
sind.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede
Zwischenschaltgruppe (7) des ersten weiteren Schaltgruppensystems (10.1) seriell
mit jeweils einer Zwischenschaltgruppe (7) des ersten Schaltgruppensystems (1) verbunden
ist.
- Umrichterschaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass für
n ≥ 2 jede Zwischenschaltgruppe (7) des n-ten weiteren Schaltgruppensystems (10.2,...10.n)
seriell mit jeweils einer Zwischenschaltgruppe (7) des (n-1)-ten Schaltgruppensystems
(10.2,...10.n) verbunden ist.
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