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Dokumentenidentifikation DE10130042B4 10.03.2005
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Anzeige von mehreren Bildern von Musiknotendaten auf einem Anzeigeschirm
Anmelder Yamaha Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Uehara, Haruki, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 21.06.2001
DE-Aktenzeichen 10130042
Offenlegungstag 14.03.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.03.2005
IPC-Hauptklasse G09G 5/14
IPC-Nebenklasse G10G 1/02   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zur Anzeige von mehreren Bildern oder Datenbildern, insbesondere mehreren Bildern von Musiknotendaten auf Anzeigeschirmen.

Beschreibung der verwandten Technik

Herkömmlicherweise werden verschiedene Ideen als Verfahren vorgeschlagen, um aufeinanderfolgend mehrere Bilder von Daten auf einem einzigen Anzeigeschirm abzubilden. Ein Verfahren ist es, sofort das gegenwärtige Bild durch das nächste auf dem Schirm auszuwechseln, und ein anderes Verfahren ist es, die Daten vertikal oder horizontal über den Schirm zu rollen bzw. zu scrollen. Gemäß des Verfahrens zum Rollen der Anzeige wird beispielsweise eine genannte Fläche des Bildschirms in mehrere Abschnitte durch Linieneinheiten aufgeteilt. Beim Rollen bzw. Scrollen von Informationen vertikal über dem Schirm stoppt die Anzeige, wenn eine oberste Linie der Daten angezeigt wird, die ursprünglich an der obersten Linie des Schirms angezeigt wurde, während andere Linien von Daten nach oben auf dem Schirm verschoben werden. Zusätzlich werden neue Daten an der untersten Linie des Schirms angezeigt. Somit ist es möglich, vertikal die Informationen über den Schirm Linie um Linie zu rollen.

Es ist möglich, eine andere Idee als Verfahren zum aufeinanderfolgenden Anzeigen von mehrfachen Datenbildern auf einem einzigen Anzeigeschirm vorzuschlagen, wie unten beschrieben wird.

Zuerst werden mehrere Datenbilder in Datenseiten aufgeteilt (oder in Mehrfachseitendaten) wobei jede davon weiter in Abschnitts- oder Passagendaten aufgeteilt ist. Anzeigepositionen werden jeweils auch bei den Datenabschnitten gesetzt. Die zuvor erwähnten Betriebsvorgänge werden wiederholt, um aufeinanderfolgend die Seitendaten in die Daten der Abschnitte aufzuteilen, und die Anzeigepositionen für diese jeweils einzustellen. Um die Daten einer gewissen Seite mit den Daten einer nächsten Seite auf dem Schirm auszuwechseln, werden die Daten aufeinanderfolgend mit Neuem mit Bezug auf die jeweiligen Abschnitte ausgewechselt. Das heißt, der Inhalt der Anzeige wird nicht vollständig sofort verändert, sondern wird bei jedem Abschnitt auf dem Schirm teilweise verändert.

Im Gegensatz zu dem Scroll- bzw. Rollanzeigeverfahren bewegt das zuvor erwähnte Verfahren nicht vollständig den Inhalt der Anzeige vertikal auf dem Schirm. Anders gesagt wird der Inhalt der Anzeige aufeinanderfolgend bei jedem Abschnitt von der vorliegenden Seite zur nächsten Seite ausgewechselt.

Gewisse Datenarten verhindern nicht wesentlich ihren Inhalt wobei mehrere Bilder sequentiell auf dem Schirm angezeigt werden. Anders gesagt ähneln diese Daten offensichtlich einander in den mehreren Bildern, die auf dem Schirm angezeigt werden. Daher haben Anwender Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen den Inhalten der mehreren Bilder, die auf dem Schirm ausgetauscht werden. Es ist beispielsweise möglich, Musikpartiturdaten bzw. Musikstückdaten (musical scores data) aufzulisten, die im Grunde genommen aus Noten und Notenlinien konfiguriert sind, die schwer zu unterscheiden sind. Das heißt, Bilder von Musiknoten (musical scores) werden aufeinanderfolgend auf dem Schirm der Anzeige auf der Grundlage von Musiknotendaten angezeigt. Hier wird jedes der Bilder der Musiknoten- bzw. Musikstückdaten, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt werden, durch Noten konfiguriert, die auf Notenlinien in musikalischer Schreibweise angeordnet sind. Jedes Bild zeigt die gleichen Notenlinien an den gleichen Positionen auf dem Schirm, während jedes Bild andere Noten (oder die gleichen Noten) zeigt. Auch wenn die Anzeige die Bilder auf dem Schirm verändert, kann der Anwender somit Schwierigkeiten haben, sichtbar ein Auswechseln der Bilder auf dem Schirm zu erkennen. Insbesondere wenn der Anwender den Schirm wiederum beobachtet, nachdem der Anwender seine Augen vom Schirm genommen hat, ist es wahrscheinlich, dass der Anwender nicht den Wechsel der Bilder auf dem Schirm bemerken wird. Wenn der Anwender ein Musikinstrument spielt, während er die Musiknoten beobachtet, die auf dem Schirm angezeigt werden, ist es nötig, dass der Anwender aufeinanderfolgend veränderliche Inhalte der Musiknoten in Echtzeit auf dem Schirm aufnimmt. Daher kann der Anwender große Schwierigkeiten haben, das Musikinstrument zu spielen, und zwar weil er nicht fähig ist, das Auswechseln der Bilder der Musiknoten auf dem Schirm zu unterscheiden.

Das zuvor erwähnte Rollanzeigeverfahren tauscht teilweise die Bilder auf dem Schirm aus, hat jedoch auch ähnliche Probleme, wie jene, die hier durch das sofortige und vollständige Auswechseln der Bilder auf dem Schirm bewirkt werden. Musiknoten enthalten unterschiedliche Inhalte von Musikschreibweisen bzw. Musikdarstellungen, die jedoch einander offensichtlich ähneln. Wenn man aufeinanderfolgend ähnliche Musiknotendaten auf dem Schirm anzeigt, ist es sehr schwierig für den Anwender, genau zu erkennen, ob die Musiknotendaten gerollt bzw. gescrollt wurden oder nicht.

Anders als das Scroll- bzw. Rollanzeigeverfahren bewirkt das zuvor erwähnte Verfahren keine Bewegung der Daten vollständig über den Schirm bei der Anzeige von mehreren Bildern von Daten auf dem Schirm. Gemäß dieses Verfahrens, das keine Datenteile bzw. Datendarstellungen auf dem Schirm bewegt, ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass der Anwender den Inhalt der Daten übersieht, die gegenwärtig auf dem Schirm angezeigt werden. Jedoch bewirkt dieses Verfahren ein Austauschen von Bildern auf dem Schirm bezüglich der jeweiligen Abschnitte. Ähnlich wie bei dem Rollanzeigeverfahren hat dieses Verfahren auch Probleme aufgrund dessen, dass der Anwender Wechsel der Bilder auf dem Schirm nicht unterscheiden kann.

US 5 746 605 A offenbart ein Verfahren und ein Computersystem zur Unterrichtung eines Schülers im Spiel eines Musikwerks mit einer identifizierbaren Rhythmusstruktur, wobei das Musikwerk zerlegbar ist in eine Vielzahl von Variationen, die jeweils die identifizierbare Rhythmusstruktur beibehalten. Ein Notenblatt bzw. eine Partitur wird erzeugt und dann werden die Notenabschnitte nach rhythmischer Schwierigkeit sortiert angeordnet. Ein Zeichentrickfilm wird erzeugt, welcher folgendes aufweist: die Noten mindestens einer Variation, eine Klangaufzeichnung der Noten, eine Graphikeinrichtung, die die identifizierbare Rhythmusstruktur hervorhebt, und eine Darstellung, wie die Noten auf einem Musikinstrument gespielt würden. Der Zeichentrickfilm wird dem Schüler dann vorgeführt.

Gemäß US 5 728 960 kann eine Notenanzeige auf Computerbasis automatisch umblättern, oder die Noten bzw. Partitur können bzw. kann stattdessen beispielsweise vertikal oder horizontal bewegt werden. Insbesondere in letzterer Betriebsart ist ein Wechsel der Seiten für einen Anwender nicht erkennbar.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Datenanzeigeverfahren und eine Datenanzeigevorrichtung vorzusehen, durch die ein Anwender leicht Wechselvorgänge der Bilder erkennen kann, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm der Anzeige angezeigt werden.

Eine Musiknotenanzeigevorrichtung dieser Erfindung ist in einem Musikinstrument eingebaut, wie beispielsweise in einem Piano bzw. Flügel, um mehrere Bilder von aufeinanderfolgenden Seiten einer Musikpartitur bzw. von Musiknoten einer vorgeschriebenen Musikmelodie anzuzeigen, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm ausgetauscht werden. Jedes der Bilder der Seiten der Musiknoten ist aufgeteilt in eine vorgeschriebene Anzahl von Abschnitten, wobei jeder davon zumindest einer vorgeschriebenen Länge eines Abschnittes zur Anordnung von Noten in einer musikalischen Schreibweise entspricht, und diese vertikal an unterschiedlichen Positionen auf dem Bildschirm angeordnet sind. Zusätzlich sind unterschiedliche Hintergrundfarben den Seiten mit ungeraden Zahlen und den Seiten mit geraden Zahlen der jeweiligen Musiknoten zugeordnet.

In einem Vollwechselbetriebszustand wird jedes der mehrfachen Bilder der Seiten des Musikinstrumentes vollständig Seite um Seite auf dem Schirm verändert, wobei die Hintergrundfarbe entsprechend über das gesamte Gebiet des Bildschirms verändert wird.

In einem automatischen Wechselbetriebszustand würde jedes der mehrfachen Bilder von Seiten der Musiknoten automatisch Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm gewechselt, so dass die Hintergrundfarbe entsprechend Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm durchgewechselt wird. Wenn vorgeschriebene Positionen auf dem Schirm fest zu den jeweiligen Abschnitten zugeordnet sind, werden die Bilder der Musiknoten Abschnitt um Abschnitt sequentiell durchgewechselt, ohne die Positionen der Abschnitte auf dem Schirm zu wechseln. Alternativ ist es möglich, vertikal die Bilder der Musiknoten Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm durchzurollen.

Jeder Abschnitt wird bezüglich des Inhaltes und der Hintergrundfarbe durchgewechselt, wenn eine vorgeschriebene Zeitperiode vergeht, die vorher gemäß des Musikspiels oder des Fortschrittes des Abschnittes voreingestellt ist. Es ist möglich, die vorgeschriebene Zeit manuell festzulegen.

Wie oben beschrieben kann der Anwender sichtbar Veränderungen der mehrfachen Bilder der Musiknoten auf dem Schirm einfach erkennen, indem er die Wechsel der Hintergrundfarben erkennt, die jeweils aufeinanderfolgenden Seiten der Musiknoten zugeordnet sind. Übrigens ist es möglich, andere Stilmittel als die Hintergrundfarben auf dem Bildschirm durchzuwechseln, wie beispielsweise Hintergrundmuster.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Diese und andere Ziele, Aspekte und Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden genauer mit Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungsfiguren beschrieben, in denen die Figuren folgendes darstellen:

1 eine Perspektivansicht, die die Erscheinung eines Pianos bzw. Flügels zeigt, in dem eine Musiknotenanzeigevorrichtung gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung eingebaut ist;

2 ein Blockdiagramm, das eine elektrische Konfiguration der Musiknotenanzeigevorrichtung zeigt, die eine Bedienerkonsole und eine Anzeigetafel enthält;

3 ein Beispiel eines Bildes von Musiknoten, das sechs Notenzeilen enthält, die auf dem Schirm der Anzeigetafel angezeigt sind;

4 eine Konfiguration der Musiknotenanzeigedaten, die mehrere Sätze von Musiknotendaten entsprechend jeweils unterschiedlichen Musikmelodien liefern;

5 ein Flußdiagramm, das eine Hauptroutine zeigt, die von einer CPU bzw. zentralen Verarbeitungseinheit der Musiknotenanzeigevorrichtung ausgeführt wird;

6 ein Flußdiagramm, das einen Betriebsprozess zeigt, der von der CPU der Musiknotenanzeigevorrichtung ausgeführt wird;

7 ein Flußdiagramm, das einen Anfangsbildanzeigeprozess zeigt, der von der CPU der Musiknotenanzeigevorrichtung ausgeführt wird;

8 ein Flußdiagramm, das einen Anzeigebildwechselprozess zeigt, der von der CPU der Musiknotenanzeigevorrichtung ausgeführt wird;

9 ein Beispiel eines Bildes von Musiknoten, das sechs Notenlinien enthält, wobei die oberste davon durch den Anzeigebildwechselprozess auf dem Schirm umgeschaltet wird;

10A zeigt diagrammartig sechs Abschnitte, die mit einer weißen Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt werden, und zwar ansprechend auf die Musiknoten der ungeraden Seite;

10B zeigt diagrammartig, dass der oberste Abschnitt bezüglich des Inhaltes verändert ist und mit einer gelben Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt wird, und zwar ansprechend auf die Musiknoten der geraden Seite;

10C zeigt diagrammartig, dass ein zweiter Abschnitt zusätzlich bezüglich des Inhaltes verändert ist und mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt ist;

10D zeigt diagrammartig, dass ein dritter Abschnitt weiter bezüglich des Inhaltes verändert ist, und mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt wird;

10E zeigt diagrammartig, dass ein vierter Abschnitt weiterhin bezüglich des Inhaltes verändert ist und mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt wird;

10F zeigt diagrammartig, dass ein fünfter Abschnitt weiter bezüglich des Inhaltes verändert ist und mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt wird;

11A zeigt diagrammartig, dass sechs Abschnitte der Seite A ursprünglich mit weißer Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt werden, was verwendet wird, um das – Rollanzeigeverfahren zu erklären, das bei der Musiknotenanzeigevorrichtung angewandt wird;

11B zeigt diagrammartig, dass fünf Abschnitte der Seite A nach oben weggerollt werden, während ein Abschnitt der Seite B neu mit gelber Hintergrundfarbe im untersten Abschnitt des Schirms angezeigt wird;

11C zeigt diagrammartig, dass vier Abschnitte der Seite A nach oben gerollt werden, während zwei Abschnitte der Seite B mit gelber Hintergrundfarbe im unteren Gebiet auf dem Schirm angezeigt werden;

11D zeigt diagrammartig, dass sechs Abschnitte der Seite A ursprünglich mit weißer Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt werden, was verwendet wird, um eine weitere Art des Rollanzeigeverfahrens zu erklären, das auf die Musiknotenanzeigevorrichtung angewandt wird;

11E zeigt diagrammartig, dass fünf Abschnitte der Seite A an den gleichen Positionen des Schirms bleiben, während ein Abschnitt der Seite B neu mit gelber Hintergrundfarbe im obersten Abschnitt des Schirms angezeigt wird; und

11F zeigt diagrammartig, dass vier Abschnitte der Seite A an den gleichen Positionen auf dem Schirm bleiben, während zwei Abschnitte der Seite B mit gelber Hintergrundfarbe auf der oberen Fläche des Schirms angezeigt werden.

Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Diese Erfindung wird genauer mittels Beispielen mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

[A] Konfiguration des Ausführungsbeispiels

1 zeigt eine Ansicht eines Pianos, das eine Musiknotenanzeigevorrichtung gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung vorsieht. Das Piano '100' hat nämlich eine Anzeigetafel 130, die neben einem Notenständer zum Tragen von Musiknoten angeordnet ist. Die Anzeigetafel 130 ist ausgelegt, um Musiknotendaten und ähnliches anzuzeigen. Eine Bedienerkonsole 120 ist an einer vorgeschriebenen rechten Position an einer Vorderseite eines Tastenbettes einer Tastatur angeordnet. Von dort bedient der Anwender die Bedienerkonsole 120, um die Anzeigetafel 130 anzustellen oder abzustellen und zu steuern. Anders gesagt gestattet die Bedienerkonsole 120 dem Anwender, willkürlich Musiknoten auszuwählen, die auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 abgebildet werden.

Außer dem Vorsehen der Musiknotenanzeigevorrichtung, die die Anzeigetafel 130 und die Bedienerkonsole 120 enthält, ist das Piano 100 in ähnlicher Weise wie typische Pianos aufgebaut. Natürlich hat das Piano 100 einen Betätigungsmechanismus bzw. eine Tastenmechanik und andere mechanische Teile, die ähnlich sind wie jene von herkömmlichen Pianos. Zu Vereinfachungszwecken beschreibt die vorliegende Beschreibung keine Details der Mechanikteile des Pianos 100.

2 zeigt eine elektrische Konfiguration der Musiknotenanzeigevorrichtung, die in dem Piano 100 eingebaut ist. Zusätzlich zur Anzeigetafel 130 und zur Bedienerkonsole 120 enthält die Musiknotenanzeigevorrichtung eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU = central processing unit) 20, einen Lesespeicher (ROM = read-only memory) 21, einen Arbeitsspeicher (RAM = random-access memory) 22, ein Diskettenlaufwerk 23 und eine Anzeigetreiberschaltung 24.

Die Bedienerkonsole 120 sieht Schalter und Steuerungen vor, die vom Anwender betätigt werden können. Durch Drehen der Schalter (und Steuerungen) ist es möglich, die Anzeigetafel 130 zum Anzeigen der Musiknoten anzuschalten oder abzuschalten, und es ist möglich, Befehle und Anweisungen bezüglich der Musiknote(n) einzugeben, die auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 angezeigt werden. Das heißt, der Anwender kann eine Musikmelodie auswählen, deren Musiknoten auf dem Schirm anzuzeigen sind, und der Anwender kann auch die Seiten der Musiknoten der ausgewählten Musikmelodie auf dem Schirm verändern. Insbesondere sieht das vorliegende Ausführungsbeispiel drei Arten von Schaltern auf der Bedienerkonsole 120 vor. Nämlich einen Melodieauswahlschalter, der verwendet wird, um eine Musikmelodienummer einzugeben, die eine spezielle Musikmelodie bezeichnet, deren Musiknoten auf dem Schirm anzuzeigen sind, ein Automatikwechselschalter wird verwendet, um einen Automatikwechselbetriebszustand zum automatischen Durchwechseln von Bildern der Musiknoten der auf dem Schirm angezeigten ausgewählten Musikmelodie anzuweisen, und ein Vollwechselschalter wird verwendet, um einen Vollwechselbetriebszustand bzw. einen Betriebszustand mit voller Auswechslung anzuweisen, und zwar um vollständig das Bild der Musiknoten auf dem Schirm von der gegenwärtigen Seite zur nächsten Seite umzuschalten. Eingabeinformationen werden von der Bedienerkonsole 120 erzeugt, deren Schalter manuell vom Anwender betätigt werden, und wird zur CPU 20 weitergeleitet. Somit führt die CPU 20 verschiedene Arten von Steuerungen an der Anzeigetafel 130 ansprechend auf die Eingabeinformationen aus.

Während sie Programme liest, die in dem ROM 21 vorinstalliert sind, führt die CPU 20 Musiknotenanzeigeprozesse aus, durch die die Musiknotenanzeigevorrichtung zu steuern ist. Bei der Ausführung der Prozesse verwendet die CPU 20 den RAM 22 als einen Arbeitsspeicher bzw. einen Arbeitsraum. Das Diskettenlaufwerk 23 wird verwendet, um Daten zu lesen, die in vorgeschriebenen Bauarten von Aufnahmemedien gespeichert sind, wie beispielsweise auf einer Festplatte, einer CD-ROM, einer Floppydisk und einer DVD-ROM. Beim Lesen von Musiknotenanzeigedaten vom Aufnahmemedium, das im Diskettenlaufwerk 23 eingesteckt ist, führt die Musiknotenanzeigevorrichtung die Musiknotenanzeigeprozesse aus, so dass Musiknoten auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 angezeigt werden. Details der Musiknotenanzeigedaten und der Musiknotenanzeigeprozesse werden später beschrieben.

Die Anzeigetreiberschaltung 24 hat einen Bildspeicher zur Anwendung bei der Anzeige von Bildern auf dem Schirm der Anzeigetafel 130. Gemäß der Musiknotenanzeigeprozesse, die von der CPU 20 ausgeführt werden, werden Bilddaten in den Bildspeicher geschrieben, die Bilder von Musiknoten darstellen. Daher zeigt die Anzeigetafel 130 auf dem Schirm die Bilder entsprechend den Bilddaten an, die in dem Bildspeicher der Anzeigetreiberschaltung 24 geschrieben wurden.

Als nächstes wird eine Beschreibung mit Bezug auf die Konfigurationen der Musiknotenanzeigedaten dargelegt. Die Musiknotenanzeigevorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist ausgelegt, um Musiknoten anzuzeigen, bei denen Noten und andere Symbole in Musikschreibweise auf Notenlinien auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 angeordnet sind. Das heißt, die Anzeigetafel 130 hat eine Anzeigefläche zum Anzeigen eines Bildes der Musiknoten, das aus sechs Notenlinien besteht, die vertikal auf dem Schirm angeordnet sind, wobei ein Beispiel davon in 3 gezeigt ist. Das heißt, die Anzeigetafel 130 zeigt auf der Anzeigefläche des Schirms ein Bild der Musiknoten bzw. Musikpartitur an, die sechs Notenlinien gemäß der Musiknotenanzeige Daten enthalten, die unten beschrieben werden.

Wie in 4 gezeigt liefern die Musiknotenanzeigedaten mehrere Sätze von Musiknotendaten für jeweilige Musikmelodien. Das heißt, alle Musiknotendaten enthalten Daten, die eine Musikmelodiezahl bzw. Musikmelodienummer bezeichnen, die zwischen "1" und "N" liegt (wobei "N" eine willkürlich ausgewählte ganze Zahl ist). Wenn der Anwender eine Musikmelodie durch Anweisung ihrer Musikmelodienummer auswählt, lädt die Musiknotenanzeigevorrichtung Musiknotendaten mit den Daten der bezeichneten bzw. ausgewählten Musiknotennummer mittels des Diskettenlaufwerks 23. Die Musiknotendaten werden zur Ausführung der Musiknotenanzeigeprozesse verwendet.

Jede Musikmelodie liefert eine vorgeschriebene Anzahl von Musiknotendaten, die von der Anzahl von Seiten konfiguriert werden, wobei jede davon zur Schirmgröße der Anzeigetafel 130 passt. Das heißt, die Anzeigetafel 130 bildet die Musiknotendaten von einer Seite gleichzeitig auf dem Schirm ab. Zusätzlich enthalten die Musiknotendaten Zeitzähldaten, die die Zeitdauer darstellen, die für die musikalische Darbietung von einem Abschnitt der Musiknoten nötig ist. Die Zeitzähldaten werden für den automatischen Wechselbetriebszustand verwendet, um automatisch Bilder der Musiknoten auf dem Schirm auszuwechseln bzw. durchzurollen. Es ist möglich, Absolutzeitdaten statt den Zeitzähldaten einzusetzen, wobei die Absolutzeitdaten eine Absolut- bzw. Gesamtzeit darstellen, die während des Musikspiels der Musiknoten abgezählt wird, und zwar basierend auf dem Taktsymbol und dem Geschwindigkeitssymbol, die auf den Musiknoten angegeben sind, genauso wie aufgrund der Anzahl der Maße, die in einem Abschnitt der Musiknoten vorgesehen sind (beispielsweise zwei Maße in 3). Im Falle der Vorrichtung, die willkürlich ein Tempo einstellen kann, ist es möglich, Daten zu verwenden, die basierend auf dem Taktsymbol und der Anzahl der Maße erzeugt werden, die in einem Abschnitt der Musiknoten vorgesehen sind, wobei eine Gesamtlänge davon durch eine Summe der Notenlängen dargestellt werden kann. Hierbei ist es möglich, eine Gesamtlänge von einem Abschnitt der Musiknoten beispielsweise durch die Anzahl der Viertelnoten darzustellen. Im Fall der 3 ist es möglich, eine Gesamtlänge von zwei Maßen entsprechend einem Abschnitt der Musiknoten durch acht Viertelnoten darzustellen.

Die Musiknotendaten von einer Seite enthalten Daten von sechs Notenlinien, die jeweils aus zwei Maßen bestehen, nämlich Daten aus sechs Abschnitten. Die Daten von jedem Abschnitt enthalten Notensystemdaten zum Anzeigen eines Notensystems aus zwei Maßen, Notendaten, die Noten darstellen (nämlich a,b,c,...) die auf den Notenlinien angeordnet sind, und Daten "dEND" die ein Ende einer Anordnung von Noten auf den Notenlinien anzeigen. Die Notensystemdaten enthalten Notensystembilddaten zur Anzeige eines Bildes von einem Notensystem und Notensystemkoordinatendaten zur Bezeichnung der Koordinaten (d.h. Anzeigepositionen) des Notensystems auf dem Schirm. In ähnlicher Weise enthalten die Notendaten Notenbilddaten zur Anzeige eines Bildes einer Note und Notenkoordinatendaten zur Bezeichnung der Koordinaten (d.h. der Anzeigeposition) der Note auf dem Schirm. Entsprechend den Musiknotenanzeigeprozessen werden Bilder von Notenlinien (die jeweils fünf Linien und andere Symbole in Musikschreibweise enthalten) an Positionen angezeigt, die von den Notensystemkoordinatendaten bezeichnet werden, während Bilder von Noten sequentiell auf den Notenlinien angeordnet werden und an Positionen angezeigt werden, die von den Notenkoordinatendaten bezeichnet werden. Somit ist es möglich, jeden Abschnitt der Musiknoten zu vollenden, die auf dem Schirm angezeigt werden.

[B] Betrieb des Ausführungsbeispiels

Als nächstes wird eine Beschreibung bezüglich der Betriebsvorgänge der Musiknotenanzeigevorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels dargelegt, wobei die CPU 20 die Musiknotenanzeigeprozesse gemäß der Programme ausführt, die im ROM 21 gespeichert sind. Als nächstes werden die Musiknotenanzeigeprozesse, die von der CPU 20 ausgeführt werden, mit Bezugnahme auf die Flußdiagramme der 58 beschrieben.

Wenn elektrische Leistung an der Musiknotenanzeigevorrichtung angelegt wird, wird eine Hauptroutine aus 5 aktiviert, so dass der Fluß zum Schritt S1 voranschreitet, indem ein Initialisierungsprozess ausgeführt wird. Im Initialisierungsprozess werden verschiedene Arten von Daten und Variablen initialisiert. Im Schritt S2 werden Betriebsprozesse ansprechend auf Zustände der Schalter der Bedienerkonsole 120 ausgeführt. Bei der Ausführung der Betriebsprozesse wird ein Anfangsbildanzeigeprozess im Schritt S3 ausgeführt, so dass ein Anfangsbild der Musiknoten, nämlich eine erste Seite der Musiknoten, auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 angezeigt wird. Dann geht der Fluß voran zum Schritt S4, in dem ein Anzeigebildwechselprozess ausgeführt wird, um Bilder der Musiknoten auszuwechseln, die auf dem Schirm der Anzeigetafel 130 angezeigt werden. Die zuvor erwähnten Prozesse der Schritte S2 bis S4 werden wiederholt ausgeführt, so lange die elektrische Leistung kontinuierlich an der Musiknotenanzeigevorrichtung angelegt ist.

Das Obige ist ein grober Ablauf der Prozesse, die von der CPU 20 ausgeführt werden. Als nächstes werden Details des Betriebsprozesses, des Anfangsbildanzeigeprozesses und der Anzeigebildwechselprozess mit Bezugnahme auf die 6 bzw. 7 bzw. 8 beschrieben. 6 zeigt den detaillierten Inhalt bzw. Ablauf des Betriebsprozesses, in dem der Fluß zuerst zum Schritt Sa1 ansprechend auf einen manuellen Betrieb bzw. eine manuelle Betätigung voranschreitet, die am Schalter der Bedienerkonsole 120 ausgeführt wird. Das heißt, es wird eine Entscheidung vorgenommen, ob der Anwender die Bedienerkonsole 120 betätigt, um eine Musikmelodie auszuwählen, oder nicht. Wenn der Anwender keine Musikmelodie auswählt, geht der Fluß direkt voran zum Schritt Sa7, in dem eine Entscheidung gefällt wird, ob die Vorrichtung angewiesen wird, einen Vollwechselbetriebszustand auszuführen, um vollständig das Bild auf dem Schirm auszuwechseln, oder nicht. Wenn der Anwender eine gewisse Musikmelodie auswählt, so dass ein Entscheidungsergebnis des Schrittes Sa1 "Ja" ist, geht der Fluß voran zum Schritt Sa2, in dem die Vorrichtung ein Bild löscht, das gegenwärtig auf dem Schild der Anzeigetafel 130 angezeigt wird.

Im Schritt Sa3 wird eine Variable K auf einen Wert entsprechend einer Musikmelodienummer gesetzt, der die Musikmelodie darstellt, die vom Anwender ausgewählt wurde. Im Schritt Sa4 wird eine Variable S auf "1" gesetzt. Die Variable S wird verwendet, um zu bestimmen, ob der Anfangsbildanzeigeprozess auszuführen ist, oder nicht. Details des Anfangsbildanzeigeprozesses werden später beschrieben. Wenn die Variable S auf "1" gesetzt ist, führt die Vorrichtung den Anfangsbildanzeigeprozess aus.

In einem Schritt Sa5 wird eine Entscheidung gefällt, ob der Anwender die Bedienerkonsole 120 betätigt, um einen Autowechselbetriebszustand anzuweisen oder nicht. Wenn der Anwender den Autowechselbetriebszustand anweist, geht der Fluß voran zum Schritt Sa6, in dem eine Variable M auf "1" gesetzt wird, dann beendet die Vorrichtung den Betriebsprozess. Wenn der Anwender den Autowechselbetriebszustand nicht anweist, geht der Fluß voran zum Schritt Sa7, in dem eine Entscheidung vorgenommen wird, ob der Anwender einen Vollwechselbetriebszustand anweist, oder nicht. Wenn der Anwender den Vollwechselbetriebszustand anweist, geht der Fluß voran zum Schritt Sa8, in dem die Variable M auf "2" gesetzt wird, dann beendet die Vorrichtung den Betriebsprozess.

Als nächstes wird der Anfangsbildanzeigeprozess mit Bezugnahme auf 7 beschrieben. Im Schritt Sb1 des Anfangsbildanzeigeprozesses wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die Variable S auf "1" gesetzt wird, oder nicht. Wenn die Variable S nicht auf "1" gesetzt ist, beendet die Vorrichtung sofort den Anfangsbildanzeigeprozess. Wenn gilt S=1, dann schreitet der Fluß voran zum Schritt Sb2, in dem eine Variable P, die eine Seitenzahl der Musiknoten darstellt, auf "1" gesetzt wird, und eine Variable N, die eine Abschnittsnummer der Seite der Musikknoten darstellt, auf "1" gesetzt wird.

Wie oben beschrieben bezeichnet die Variable K die Musikmelodie, die vom Anwender ausgewählt wird, die Variable P bezeichnet die Seitennummer der Musiknoten bzw. Partitur, und die Variable N bezeichnet die Abschnittsnummer der Seite der Musiknoten. Der Fluß schreitet voran zum Schritt Sb3, in dem die CPU 20 Musiknotendaten ansprechend auf die zuvor erwähnten Variablen K, P und N ausliest. Dann schreibt die CPU 20 Daten, die das Notensystem zeigen, und auch seine Noten in einem (nicht gezeigten) Speicher der Anzeigetreiberschaltung 24 in Übereinstimmung mit Positionen, die von Koordinatendaten bezeichnet werden, die in den gelesenen Musiknotendaten vorgesehen sind. Somit werden das Notensystem und seine Noten in adäquater Weise auf dem Bildschirm der Anzeigetafel 130 angezeigt. In einem Anfangszustand führt die CPU 20 einen Anzeigeprozess mit Bezug auf den Abschnitt 1 der Seite 1 der Musiknoten bzw. Partitur aus. Die CPU 20 leitet den Anfangsbildanzeigeprozess ein, um Notenlinien und Noten anzuzeigen, die auf Seite 1 der Musiknoten bzw. des Notenheftes oder der Partitur geschrieben sind. Das heißt, die CPU 20 führt einen Anzeigeprozess A aus, in dem ein gesamter Hintergrund des Schirms anfänglich in weißer Farbe gefärbt wird, und zwar bei der Anzeige von Notenlinien und Noten der Seite 1 der Musiknoten gemäß des Anfangsbildanzeigeprozesses. Die Hintergrundfarbe wird abwechselnd zwischen weißer Farbe und gelber Farbe umgeschaltet, und zwar ansprechend auf Wechselvorgänge der Seiten der Musiknoten, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt werden. Das heißt, der Anzeigeprozess A, der die "weiße" Hintergrundfarbe verwendet, wird auf jeder der ungeraden Seiten der Musiknoten eingeschaltet, die auf dem Schirm angezeigt werden. Im Gegensatz dazu wird ein Anzeigeprozess B, der die "gelbe" Hintergrundfarbe verwendet, auf jeder der geraden Seiten der Musiknoten verwendet, die auf dem Schirm angezeigt werden.

Nach der Vollendung des Anzeigeprozesses mit Bezug auf den Abschnitt "N" (beispielsweise Abschnitt 1) der Seite 1 der Musiknoten bzw. Partitur schreitet der Fluß voran zum Schritt Sb4, in dem die Variable N um "1" weitergeschaltet wird. Dann schreitet der Fluß voran zum Schritt Sb5, in dem eine Entscheidung vorgenommen wird, ob die inkrementierte bzw. weitergeschaltete Variable N "6" überschreitet oder nicht. Dies kommt daher, weil jede Seite der Musiknoten sechs Abschnitte aufweist (nämlich Abschnitt 1 bis Abschnitt 6), wie in 3 gezeigt. Wenn die Variable N "6" oder weniger ist, kehrt der Fluß zurück zum Schritt Sb3, so dass der Anzeigeprozess mit Bezug auf den nächsten Abschnitt der Seite 1 der Musiknoten bzw. Partitur ausgeführt wird, der der weitergeschalteten Variable N entspricht.

Wenn die Variable N über "6" ist, was anzeigt, dass der Anzeigeprozess mit Bezug auf alle sechs Abschnitte der Seite 1 der Musiknoten bzw. Partitur vollendet worden ist, schreitet der Fluß weiter zum Schritt Sb6, ohne einen neuen Anzeigeprozess auszuführen. Im Schritt Sb6 wird die Variable S auf "0" gesetzt, die Variable N wird auf "1" gesetzt, und die Variable P wird um "1" weitergeschaltet. Im Schritt Sb7 wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die Variable M auf "1" gesetzt ist oder nicht. Anders gesagt, es wird eine Entscheidung gefällt, ob die Vorrichtung auf den automatischen Wechselbetriebszustand bzw. Automatikwechselbetriebszustand eingestellt ist, oder nicht. Wenn gilt M=1, was den Automatikwechselbetriebszustand anzeigt, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sb8, wobei eine (nicht gezeigte) Zeitsteuerung (Timer) auf einen Wert eingestellt ist, der von den Zeitzähldaten bezeichnet wird, die in den Musiknotendaten enthalten sind (siehe 4). Das heißt, die Zeitsteuerung wird auf die Zeit eingestellt, die für die musikalische Darbietung von einem Abschnitt der Musiknoten nötig ist, die den Musiknotendaten entsprechen. Wenn die Variable M nicht auf "1" gesetzt ist, anders gesagt, wenn die Vorrichtung nicht auf den Automatikwechselbetriebszustand gesetzt ist, beendet die Vorrichtung den Anfangsbildanzeigeprozess.

Als nächstes wird der Anzeigebildwechselprozess mit Bezugnahme auf 8 beschrieben. Im Schritt Sc1 des Anzeigebildwechselprozesses wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die Variable M auf "1" gesetzt wird, oder nicht, anders gesagt, es wird eine Entscheidung gefällt, ob die Vorrichtung im Automatikwechselbetriebszustand eingestellt ist oder nicht. Wenn gilt M=1 was den Automatikwechselbetriebszustand anzeigt, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc2, in dem eine Entscheidung vorgenommen wird, ob der Wert der Zeitsteuerung auf "0" abgesenkt wird, oder nicht. Die Zeitsteuerung wird auf einen gewissen Wert eingestellt, und zwar durch den vorangegangenen Schritt Sb8 des Anfangsbildanzeigeprozesses, oder durch den Anzeigebildwechselprozess. Wenn die Zeitsteuerung bzw. der Zeitzähler nicht auf 0 ist, wird angenommen, dass die nötige Zeit für die musikalische Darbietung von einem Abschnitt der Musiknoten nicht vollständig vergangen ist. Daher beendet die Vorrichtung den Anzeigebildwechselprozess.

Wenn die Zeitsteuerung bzw. der Zeitzähler 0 ist, was anzeigt, dass die nötige Zeit für die musikalische Darbietung von einem Abschnitt der Musiknoten vollständig vergangen ist, ist es nötig, ein Bild des Abschnittes N der Musiknoten bzw. Partitur umzuschalten, der gegenwärtig auf dem Schirm angezeigt wird. Um dies zu tun, wird das Bild des Abschnittes M der Musiknoten vollständig auf dem Schirm im Schritt Sc3 gelöscht. Im Schritt Sc4 wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die Variable P gegenwärtig auf eine gerade Zahl eingestellt ist oder nicht. Anders gesagt, es wird eine Entscheidung gefällt, ob die Musiknotendaten einer geraden Seite verwendet werden, um ein neues Bild für den Abschnitt N abzubilden, dessen ursprüngliches Bild vom Schirm gelöscht worden ist, oder nicht. Wenn die Variable P eine gerade Zahl bezeichnet, das heißt, wenn die Musiknotendaten der geraden Seite verwendet werden, um das neue Bild für den Abschnitt N der Musiknoten auf dem Schirm anzuzeigen, lies die CPU 20 die Musiknotendaten, deren Seite durch die Variable P bezeichnet wird, und deren Abschnitt durch die Variable N bezeichnet wird. Basierend auf den gelesenen Musiknotendaten wird das neue Bild im Abschnitt N der Musiknoten bzw. Partitur auf dem Schirm angezeigt. Wenn die Musiknotendaten der geraden Seiten verwendet werden, um das neue Bild für den Abschnitt N auf dem Schirm anzuzeigen, führt die CPU 20 einen Anzeigeprozess B unter Verwendung der gelben Hintergrundfarbe im Schritt Sc5 aus. Es sei angenommen, dass die Anzeigetafel 130 den Abschnitt 1 der Seite 1 der Musiknoten beispielsweise durch den Abschnitt 1 der Seite 2 der Musiknoten austauscht. In diesem Fall wird ein Bild (d.h. ein Notensystem, Noten und andere Musiksymbole) des Abschnittes 1 der Seite 2 der Musiknoten mit gelber Hintergrundfarbe an einem obersten Abschnitt des Schirms der Anzeigetafel 130 angezeigt, während die Bilder der Abschnitte 2–6 der Seite 1 der Musiknoten bzw. Partitur auf dem Schirm mit der weißen Hintergrundfarbe bleiben. Dies gestattet, dass der Anwender sichtbar einen Teilübergang der Musiknoten erkennt, der von der Seite 1 zur Seite 2 bezüglich des Abschnittes 1 auf dem oberen Abschnitt des Schirms bewirkt wird. Zusätzlich kann der Anwender leicht unter den Abschnitten der gegenwärtigen Seite unterscheiden, die auf dem Schirm bleiben, und dem Abschnitt der nächsten Seite, die neu auf dem Schirm angezeigt wird.

Wenn die Variable P auf eine ungerade Zahl im Schritt Sc4 gesetzt wird, geht der Fluß voran zum Schritt Sc6, in dem die CPU 20 Musiknotendaten ausliest, deren Seite von der Variablen P bezeichnet wird, und deren Abschnitt von der Variablen N bezeichnet wird, so dass die ausgelesenen Musiknotendaten verwendet werden, um ein neues Bild für den Abschnitt N der Musiknoten auf dem Schirm anzuzeigen.

Wenn die Musiknotendaten der ungeraden Seite verwendet werden, um das neue Bild für den Abschnitt N der Musiknoten bzw. Partitur auf dem Schirm anzuzeigen, führt die CPU 20 einen Anzeigeprozess A unter Verwendung der weißen Hintergrundfarbe mit Bezug auf den Abschnitt N aus. In diesem Fall bildet die Anzeigetafel 130 ursprünglicher Weise ein Bild einer gerade nummerierten Seite der Musiknoten ab, die teilweise durch ein Bild der ungeraden Seite der Musiknoten ausgetauscht wird. Somit werden die auf dem Schirm angezeigten Musiknoten teilweise bezüglich der Hintergrundfarbe mit Bezug zum Abschnitt N umgeschaltet.

Wie oben beschrieben führt die CPU 20 alternativ den Anzeigeprozess B des Schrittes Sc5 aus und den Anzeigeprozess A des Schrittes Sc6 mit Bezug auf den Abschnitt N der Musiknoten auf dem Schirm. Nach der Vollendung des Schrittes Sc5 oder Sc6 schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc7, in dem die Variable N um "1" inkrementiert bzw. weitergeschaltet wird. Im Schritt Sc8 wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die weitergeschaltete Variable N "6" überschreitet oder nicht. Wenn N über "6" ist, wird angenommen, dass die CPU 20 den Bildanzeigewechselprozess mit Bezug auf alle sechs Abschnitte auf dem Schirm vollendet. Daher schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc9, in dem die Variable P um "1" weitergeschaltet wird, und die Variable N auf "1" gestellt wird. Das heißt, die CPU 20 schreitet voran zur nächsten Seite zur Verarbeitung. Im Schritt Sc10 wird eine Entscheidung vorgenommen, ob die Variable P, die die nächste Seite darstellt, größer als die letzte Seite ist oder nicht.

Wenn die nächste Seite größer bzw. höher ist als die letzte Seite, wird angenommen, dass der Anzeigebildwechselprozess auf allen Seiten der Musiknoten bzw. Partitur im Automatikwechselbetriebszustand vollendet ist. Daher schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc11, in dem die Variable M auf "0" gesetzt wird. Dann beendet die Vorrichtung den Anzeigebildwechselprozess. Wenn die CPU 20 im Schritt Sc10 bestimmt, dass die nächste Seite (d.h. die Variable P) der letzten Seite oder weniger entspricht, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc12, der ähnlich dem vorangegangenen Schritt Sb8 des Anfangsbildanzeigeprozesses ist, der in 7 gezeigt ist. Das heißt, die Zeitsteuerung wird auf den Wert gesetzt, der von den Zeitzähldaten bezeichnet wird, die in den Musiknotendaten enthalten sind (siehe 4). Wenn die CPU 20 im Schritt Sc8 bestimmt, dass die Variable N "6" oder weniger ist, schreitet der Fluß direkt voran zum Schritt Sc12, in dem die Zeitsteuerung bzw. der Zeitzähler auf den Wert der Zeitzähldaten gesetzt wird.

Die zuvor erwähnten Schritte zeigen den Anzeigebildwechselprozess im Automatikwechselbetriebszustand, der bei der Entscheidung M=1 im Schritt Sc1 ausgeführt wird. Wenn die CPU 20 im Schritt Sc1 bestimmt, dass die Variable M nicht auf "1" gesetzt ist, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc13, in dem eine Entscheidung vorgenommen wird, ob die Variable M auf "2" gestellt ist, oder nicht. Wenn die Variable M nicht auf "2" gestellt ist, anders gesagt, wenn die Vorrichtung nicht in den Automatikwechselbetriebszustand und den vollen Wechselbetriebszustand gestellt ist, gibt es nicht die Notwendigkeit, die Bilder umzuwechseln, die auf dem Schirm angezeigt werden. Daher beendet die Vorrichtung sofort den Anzeigebildwechselprozess.

Wenn gilt M=2, was den Vollwechselbetriebszustand anzeigt, ist es nötig, vollständig das Bild der Musiknotendaten auf dem Schirm zu wechseln. Um dies zu tun, löscht die CPU 20 ein vollständiges Bild der Musiknoten bzw. Partitur, die gegenwärtig auf dem Schirm angezeigt werden, und zwar im Schritt Sc14. Im Schritt Sc15 wird eine Entscheidung gefällt, ob die Variable P eine gerade Zahl ist oder nicht. Anders gesagt, es wird eine Entscheidung gefällt, ob die Musiknotendaten einer gerade nummerierten Seite verwendet werden, um ein neues Bild der Musiknoten bzw. Partitur auf dem Schirm anzuzeigen, oder nicht. Wenn die Variable P die gerade Zahl ist, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc16, in dem die CPU 20 die Musiknotendaten der Seite "P" mit Bezug auf alle ihre Abschnitte ausliest. Somit wird das gesamte Bild auf dem Schirm sofort durch ein neues ausgewechselt, und zwar basierend auf den ausgelesenen Musiknotendaten. Wenn die Musiknotendaten der gerade nummerierten Seite verwendet werden, um das neue Bild der Musiknoten vollständig auf dem Schirm anzuzeigen, führt die CPU 20 einen Anzeigeprozess B unter Verwendung der gelben Hintergrundfarbe im Schritt Sc16 aus. In diesem Fall wird die Hintergrundfarbe, die ursprünglich eine weiße Farbe bei der Anzeige der vorherigen Seite ist (d.h. der ungerade nummerierten Seite) der Musiknoten bzw. Partitur ist, vollständig über den Schirm ausgewechselt, so dass sechs Notenzeilen und Noten, die von den Musiknotendaten der gerade nummerierten Seite dargestellt werden, mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt werden. Da die weiße Hintergrundfarbe zur Anwendung bei der Anzeige der vorherigen ungerade nummerierten Seite der Musiknotendaten sofort und vollständig über den gesamten Schirm durch die gelbe Hintergrundfarbe zur Anwendung bei der Anzeige der vorliegenden gerade nummerierten Seite der Musiknoten bzw. Partitur ausgewechselt wird, kann der Anwender sichtbar einen vollständigen Übergang der Musiknoten erkennen, der von der ungerade nummerierten Seite zur gerade nummerierten Seite bewirkt wird.

Wenn die CPU 20 im Schritt Sc15 bestimmt, dass die Variable P eine ungerade Zahl ist, schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc17, in dem die CPU 20 Musiknotendaten der Seite "P" mit Bezug auf alle ihre Abschnitte ausliest. Basierend auf den ausgelesenen Musiknotendaten zeigt die Anzeigetafel 130 ein neues Bild der Musiknoten auf dem Schirm. Das heißt, die CPU 20 wechselt sofort das vorherige Bild der Musiknoten durch das neue Bild der Musiknoten aus, die von der Variablen P auf dem Schirm bezeichnet werden. Wenn die Musiknotendaten der ungerade nummerierten Seite verwendet werden, um das neue Bild vollständig auf dem Schirm anzuzeigen, führt die CPU 20 einen Anzeigeprozess A unter Verwendung der weißen Hintergrundfarbe aus. Da die Anzeigetafel 130 zuvor das Bild der gerade nummerierten Seite der Musiknoten anzeigt, werden die entsprechenden Notenzeilen und Noten mit der gelben Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt. Die Hintergrundfarbe wird nun sofort zur weißen Farbe zur Verwendung bei der Anzeige des Bildes der ungerade nummerierten Seite der Musiknotendaten auf dem Schirm umgeschaltet. Daher kann der Anwender sichtbar einen vollständigen Übergang der Musiknoten erkennen, der von der gerade nummerierten Seite zur ungerade nummerierten Seite ausgeführt wird.

Durch Vollendung des Schrittes Sc16 oder Sc17 vollendet die CPU 20 den Anzeigeprozess B oder A im Vollwechselbetriebszustand. Dann schreitet der Fluß voran zum Schritt Sc18, in dem die Variable P um "1" weitergeschaltet wird, und die Variable N auf "1" gesetzt wird. Somit schreitet die CPU 20 voran zur nächsten Seite zur Verarbeitung. Da der Anzeigebildwechselprozess im Vollwechselbetriebszustand vollendet wird, wird die Variable M im Schritt Sc19 auf "0" gesetzt. Dann beendet die Vorrichtung den Anzeigebildwechselprozess.

Durch Wiederholung des Betriebsprozesses, des Anfangsbildanzeigeprozesses und des Anzeigebildwechselprozesses ist es möglich, automatische Veränderungen bzw. Wechselvorgänge der Bilder der Musiknoten bzw. Partitur zu verwirklichen, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm im Automatikwechselbetriebszustand angezeigt werden. Die 10A10F zeigen Beispiele von Bildern der Musiknoten, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt werden. Zu Vereinfachungszwecken zeigen die 10A10F jeweils vereinfachte Diagramme, die jeweils aus sechs Abschnitten bestehen (entsprechend den sechs Notenzeilen oder Abschnitten der Musiknoten bzw. Partitur, die auf dem Schirm abgebildet wird) die von den vorgeschriebenen Hintergrundfarben begleitet werden, die aufeinanderfolgend von weiß auf gelb umgeschaltet werden. Das heißt, die 10A10F zeigen Übergangsserien, die aufeinanderfolgend an den sechs Abschnitten (oder sechs Notenzeilen und Noten) in einer Richtung vom obersten Abschnitt zum untersten Abschnitt bewirkt oder ausgeführt werden, so dass ein Gesamtbild der Musiknoten der ungerade nummerierten Seite, die ursprünglich mit der weißen Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt wird, wie in 10A gezeigt, aufeinanderfolgend Abschnitt um Abschnitt durch ein vollständiges Bild der Musiknoten bzw. Partitur der gerade nummerierten Seite ausgetauscht wird, die mit der gelben Hintergrundfarbe auf dem Schirm anzuzeigen ist, wie in 10F gezeigt. In den 10A10F werden sechs Abschnitte durch fünf Grenzen unterteilt, die vier gepunkteten Linien und einer vollen Linie entsprechen, die alle imaginäre Linien sind, und nicht tatsächlich auf dem Schirm angezeigt werden. Zusätzlich wird die volle bzw. durchgezogene Linie verwendet, um eine Grenze zwischen dem (den) Abschnitt(en) der Musiknoten bzw. Partitur der ungerade nummerierten Seite und dem (den) Abschnitt(en) der Musiknoten der gerade nummerierten Seite darzustellen.

10A zeigt, dass alle sechs Abschnitte (nämlich Abschnitt 1 bis Abschnitt 6) der Musiknoten mit weißer Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt werden, und zwar entsprechend der ungerade nummerierten Seite. Wenn die vorgeschriebene Zeit vergeht, die von den Zeitzähldaten bezeichnet wird, wird der Abschnitt 1 (der der oberste Abschnitt auf dem Schirm ist) der Musiknoten der ungerade nummerierten Seite automatisch zum Abschnitt 1 der Musiknoten der gerade nummerierten Seite umgeschaltet. Das heißt, der Abschnitt 1 wird bezüglich des Inhalts umgeschaltet bzw. ausgewechselt und er wird auch bezüglich der Hintergrundfarbe von weiß auf gelb auf dem Schirm umgeschaltet, wie in 10G gezeigt, wobei die anderen Abschnitte 2–6 mit weißer Hintergrundfarbe verbleiben, so dass eine Grenze mit voll durchgezogener Linie zwischen der gerade nummerierten Seite und der ungerade nummerierten Seite der Musiknoten imaginär zwischen dem Abschnitt 1 und dem Abschnitt 2 gezogen wird. Unter Beobachtung einer solchen Veränderung der Hintergrundfarbe kann der Anwender sichtbar ein Wechseln des Inhaltes des Abschnittes 1 der Musiknoten auf dem Schirm erkennen. In diesem Fall kann der Anwender sichtbar zwischen dem Abschnitt mit den Musiknoten bzw. Partitur der gerade nummerierten Seite (oder der nächsten Seite) und den Abschnitten der Musiknoten der ungerade nummerierten Seite (oder gegenwärtigen Seite) unterscheiden.

Nachdem die Anzeigetafel 130 den zuvor erwähnten Wechsel des Abschnittes 1 von der vorliegenden Seite zur nächsten Seite auf dem Schirm vollendet, wenn die vorgeschriebene Zeit wiederum verstrichen ist, wird der Abschnitt 2 der Musiknoten automatisch bezüglich des Inhaltes von der gegenwärtigen Seite zur nächsten Seite umgeschaltet, so dass die Hintergrundfarbe entsprechend von weiß auf gelb mit Bezug auf den Abschnitt 2 der Musiknoten auf dem Schirm umschaltet, wie in 10C gezeigt, wobei eine Grenze mit voll durchgezogener Linie zwischen der gerade nummerierten Seite und der ungerade nummerierten Seite der Musiknoten imaginär zwischen dem Abschnitt 2 und dem Abschnitt 3 gezogen wird. Jedesmal, wenn die vorgeschriebene Zeit verstreicht, wird das Bild der Musiknoten sequentiell Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm umgeschaltet, was von den 10D10F gezeigt wird. Während der sequentiellen Übergänge der Abschnitte auf dem Schirm zeigt sich ein Unterschied der Hintergrundfarbe zwischen dem entsprechenden Abschnitt, der zuletzt bezüglich des Inhaltes verändert wurde, um die Musiknoten der nächsten Seite anzuzeigen, und dem unteren Abschnitt, der bezüglich des Inhaltes gleich bleibt, um kontinuierlich die Musiknoten der gegenwärtigen Seite anzuzeigen. Wenn er einen solchen Unterschied der Hintergrundfarbe auf dem Schirm erkennt, kann der Anwender leicht erkennen, wie weit der Übergang der Musiknoten von der gegenwärtigen Seite zur nächsten Seite vorangeschritten ist. Schließlich werden alle sechs Abschnitte vollständig von der vorliegenden Seite zur nächsten Seite umgeschaltet und werden mit gelber Hintergrundfarbe auf dem Schirm angezeigt.

Wenn der Bediener die Bedienerkonsole 120 betätigt, um einen Vollwechselbetriebszustand anzuweisen, wird das Bild der Musiknoten sofort auf dem Schirm von der vorliegenden bzw. gegenwärtigen Seite zur nächsten Seite bezüglich aller sechs Abschnitte umgeschaltet. In einem solchen Vollwechselbetriebszustand wird die Hintergrundfarbe gleichzeitig von einer Farbe zur nächsten ansprechend auf den Wechsel des Bildes der Musiknoten auf dem Schirm umgeschaltet. Somit kann der Anwender sichtbar einen vollen Übergang des Bildes von den Musiknoten der gegenwärtigen Seite zur nächsten Seite auf dem Schirm einfach erkennen.

Wie oben beschrieben wird die Musiknotenanzeigevorrichtung des vorliegenden Ausführungsbeispiels dahingehend gekennzeichnet, dass die Hintergrundfarbe automatisch von einer Farbe zur nächsten umgeschaltet wird, und zwar zwischen aufeinanderfolgenden gerade nummerierten Seiten und ungerade nummerierten Seiten ansprechend auf Veränderungen der Bilder der Musiknoten auf dem Schirm. Daher kann der Anwender sichtbar Übergänge der Bilder von den Musiknoten von einer Seite zur nächsten auf dem Schirm einfach erkennen. Insbesondere ist das vorliegende Ausführungsbeispiel im Automatikwechselbetriebszustand wirksam, in dem die Bilder der Musiknoten bzw. Partitur nicht von einem Bild zum nächsten durch manuelle Zeitpunkte bzw. Zeitpläne umgeschaltet wird, die der Anwender manuell durch Betätigung der Bedienerkonsole 120 anweist, sondern automatisch bei automatischen Zeitpunkten bzw. in automatischen Zeitsteuervorgängen umgeschaltet werden, die automatisch von der vorbestimmten Zeit bezeichnet werden, die in den Zeitzähldaten eingestellt wird. Da der Anwender nicht immer unterscheiden kann, ob die Bilder der Musiknoten bzw. Partitur von einer Seite zur nächsten durch die manuell gesetzten Zeitpunkte umgeschaltet werden. Daher kann das vorliegende Ausführungsbeispiel spezielle Effekte bei der automatischen Veränderung der Hintergrundfarbe zeigen, was ein Anzeigestil ist, und zwar ansprechend auf Übergänge der Bilder der Musiknoten.

Im Automatikwechselbetriebszustand des vorliegenden Ausführungsbeispiels bewegen sich die Notenzeilen und Noten der Musiknoten bzw. Partitur nicht vertikal (oder horizontal) auf dem Schirm, wodurch das Bild der Musiknoten automatisch Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm umgeschaltet wird. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass der Anwender den erwünschten Teil der Musiknoten auf dem Schirm übersieht. Wenn der Anzeigebildwechselprozess ausgelegt ist, um nur das Bild der Musiknoten Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm umzuschalten, wird jeder Abschnitt sofort von einem Bild zum nächsten umgeschaltet, so mag der Anwender Schwierigkeiten haben, einen Übergang des Bildes der Musiknoten zu erkennen, und zwar im Vergleich zu dem zuvor erwähnten Rollanzeigeverfahren und so weiter, wobei das Bild der Musiknoten bzw. der Partitur sich vertikal auf dem Schirm bewegt. Das heißt, im Rollanzeigeverfahren kann der Anwender die Übergänge der Musiknoten durch Erkennen von allmählichen Bewegungen der Bilder auf dem Schirm erkennen. Im Automatikwechselbetriebszustand, in dem die Bilder der Musiknoten bzw. Partitur sofort Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm umgeschaltet werden, kann der Anwender Schwierigkeiten haben, Übergänge der Musiknoten zu erkennen, wenn der Anwender die "sofortige" Zeitsteuerung bzw. den "sofortigen" Wechsel übersieht, mit dem der gewisse Abschnitt der Musiknoten sofort bezüglich des Inhaltes umgeschaltet wird. Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist ausgelegt, um das zuvor erwähnte Problem zu lösen, in dem automatisch die Hintergrundfarbe zwischen aufeinanderfolgenden gerade nummerierten Seiten und ungerade nummerierten Seiten auf dem Schirm ansprechend auf die Übergänge der Bilder der Musiknoten umgeschaltet wird. Indem er den Unterschied der Hintergrundfarbe auf dem Schirm erkennt, kann der Anwender, der die augenblickliche Zeitsteuerung übersieht, mit der die gewissen Abschnitte der Musiknoten augenblicklich bezüglich des Inhaltes umgeschaltet werden, leicht die Übergänge der Bilder der Musiknoten zwischen den aufeinanderfolgenden Seiten leicht erkennen.

Zusätzlich ist das vorliegende Ausführungsbeispiel so ausgelegt, dass im Autowechselbetriebszustand des Bildanzeigewechselprozesses die Bilder aufeinanderfolgend auf dem Schirm Abschnitt um Abschnitt beim Verstreichen der vorgeschriebenen Zeit umgeschaltet werden, die vor der Betrachtung der nötigen Zeit für die musikalische Darbietung von jedem Abschnitt eingestellt wird. Das heißt, wenn der Anwender (oder Spieler) das Musikstück gemäß der Noten und anderen musikbezogenen Hinweise auf den Musiknoten oder der Partitur spielt, werden die Abschnitte aufeinanderfolgend durch Neue zu den Zeitpunkten ausgewechselt, wenn der Anwender die Noten auf den Notenzeilen der jeweiligen Abschnitte nicht mehr spielt, wobei der Abschnitt, den der Anwender gerade beim Spielen der Noten beendet hat, bezüglich der Hintergrundfarbe umgeschaltet wird. Dann bewegte der Anwender seine Augen nach unten zum nächsten Abschnitt, der vertikal tiefer abgebildet wird, als der zuvor gespielte Abschnitt, und der gerade unter einer Grenze angezeigt wird, die zwischen unterschiedlichen Hintergrundfarben auf dem Schirm geformt wird. Genau gesagt zeigt im Fall der 10A der oberste Abschnitt die Noten der Musiknoten bzw. Partitur, die der Anwender gerade spielen sollte. Nachdem der Anwender das Spielen der Noten des Notensystems des oberen Abschnittes beendet, wird der oberste Abschnitt bezüglich der Hintergrundfarbe von weiß auf gelb umgeschaltet, wie in 10B gezeigt. Dann bewegte der Anwender seine Augen nach unten zum zweiten Abschnitt, der zu spielende Noten zeigt, und der gerade unter einer Grenze ist, die zwischen der gelben Hintergrundfarbe und der weißen Hintergrundfarbe auf dem Schirm gebildet wird. Durch Erkennen einer solchen Grenze, die zwischen den unterschiedlichen Hintergrundfarben gebildet wird, kann der Anwender sichtbar leicht erkennen, welcher Abschnitt gegenwärtig auf dem Schirm zu spielen ist. Der zuvor erwähnte Automatikwechselbetriebszustand des Anzeigebildwechselprozesses kann für "erfahrene" Spieler geeignet sein, die die Musik mit der voreingestellten Geschwindigkeit (oder dem voreingestellten Tempo) spielen können, das von den Musiknoten bzw. der Partitur angegeben wird. Jedoch können "unerfahrene" Spieler, wie beispielsweise Anfänger, Schwierigkeiten dabei haben, die gegenwärtige Spielgeschwindigkeit beizubehalten, die im Automatikwechselbetriebszustand voreingestellt wird, da sie gewöhnt sind, die Musik im langsameren Tempo zu spielen. Daher werden die Bilder der Musiknoten automatisch Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm umgeschaltet, bevor unerfahrene Spieler tatsächlich die Noten des Abschnittes aufhören zu spielen, der gegenwärtig in den Musiknoten bzw. der Partitur angewiesen wird. Solche Schwierigkeiten können leicht gelöst werden durch Umschalten oder Verändern der Zeitzähldaten (siehe 4) so dass diese größer sind im Vergleich zu den vorangegangenen. Wenn man die Zeitzähldaten vergrößert bzw. verlängert, ist es möglich, die Geschwindigkeit zum Umschalten der Bilder der Musiknoten Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm zu verlangsamen. Somit ist es möglich, die Möglichkeiten zu verringern, bei denen die Anzeigetafel 130 automatisch die Bilder auf dem Schirm umschaltet, bevor der Spieler tatsächlich das Spielen der Noten auf dem angewiesenen Abschnitt beendet. Wie zuvor beschrieben kann das vorliegende Ausführungsbeispiel einfach modifiziert werden, so dass der Anwender willkürlich die Zeitpunkte bzw. Zeitsteuerung und Geschwindigkeit zum automatischen Umschalten der Bilder der Musiknoten bzw. Partitur Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm einstellen kann, und zwar ansprechend auf das musikalische Leistungsniveau des Anwenders. Es ist möglich, das musikalische Leistungsniveau des Anwenders manuell oder automatisch anzugeben. Um automatisch das musikalische Leistungsniveau des Anwenders anzugeben, wird das vorliegende Ausführungsbeispiel teilweise so modifiziert, dass Tastensensoren für die jeweiligen Tasten des Pianos 100 vorgesehen sind. Die Tastensensoren werden verwendet, um die Berührung oder das Herunterdrücken der jeweiligen Tasten durch den Anwender zu detektieren. Durch Vergleich der Ausgangsgrößen aus den Tastensensoren und der Spieldaten (beispielsweise der Noten) der Musiknoten bzw. Partitur wird eine Bestimmung bezüglich der Positionen der Musiknoten vorgenommen, bei denen der Anwender gerade bei seiner musikalischen Darbietung angekommen ist. Daher detektiert die Vorrichtung automatisch den Fortschritt des Musikspiels des Anwenders, um in adäquater Weise die Bilder der Musiknoten Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm ansprechend auf die erkannten Ergebnisse umzuschalten. Somit verwirklicht die Vorrichtung optimale Wechselvorgänge der Bilder der Musiknoten auf dem Schirm in Übereinstimmung mit dem Fortschritt der Musikdarbietung des Anwenders.

[C] Modifizierte Ausführungsbeispiele

Die vorliegende Erfindung ist nicht notwendigerweise auf das zuvor erwähnte Ausführungsbeispiel eingeschränkt, daher ist es möglich, eine Vielzahl von modifizierten Beispielen zur teilweisen Modifikation des Ausführungsbeispiels innerhalb des Umfangs der Erfindung vorzuschlagen.

(1) Erstes modifiziertes Beispiel

Die vorliegende Erfindung ist so ausgelegt, dass die Hintergrundfarbe automatisch von den gerade nummerierten Seiten zu den ungerade nummerierten Seiten der Musiknoten bzw. Partitur umgeschaltet wird, die auf dem Schirm angezeigt wird. Hier ist die Hintergrundfarbe nur ein Beispiel der Attribute oder Stilrichtungen zum Hervorheben von Bildern, die auf dem Schirm angezeigt werden. Daher ist es möglich, andere Attribute als die Hintergrundfarben zu verändern, wie beispielsweise Hintergrundmuster, und zwar ansprechend auf Umschaltvorgänge der Seiten der Musiknoten, die auf dem Schirm angezeigt werden. Zusätzlich ist es möglich, die Farben der Linien des Notensystems (oder der Notenlinien) ansprechend auf Umschaltvorgänge der Seiten der Musiknoten auf dem Schirm zu verändern. Weiterhin ist es möglich, die Farbe der Noten ansprechend auf Umschaltvorgänge der Seiten der Musiknoten auf dem Schirm zu verändern. Insgesamt gestattet die vorliegende Erfindung dem Anwender, leicht Wechselvorgänge der Seiten der Musiknoten zu erkennen, und zwar durch adäquate Veränderung der Stilarten in der Anzeige zwischen den gerade nummerierten Seiten und den ungerade nummerierten Seiten der Musiknoten auf dem Schirm.

(2) Zweites modifiziertes Beispiel

Wie oben beschrieben ist das vorliegende Ausführungsbeispiel ausgelegt, um die Hintergrundfarbe von den gerade nummerierten Seiten und den ungerade nummerierten Seiten der Musiknoten auf dem Schirm umzuschalten. Hierbei wird die Hintergrundfarbe bezüglich jedes Abschnittes umgeschaltet, der in einer Seite der Musiknoten vorgesehen ist, die auf dem Schirm angezeigt wird. Es ist möglich, das vorliegende Ausführungsbeispiel so zu modifizieren, dass die Hintergrundfarbe bezüglich jeder Seite der Musiknoten verändert wird, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt wird. Beispielsweise ist eine erste Seite mit weißer Hintergrundfarbe angezeigt, eine zweite Seite ist mit gelber Hintergrundfarbe angezeigt, eine dritte Seite ist mit roter Hintergrundfarbe angezeigt, und eine vierte Seite ist mit hellblauer Hintergrundfarbe angezeigt. Zusätzlich ist es möglich, weiter andere Stilmittel in der Anzeige zu verändern, wie beispielsweise die Hintergrundmuster, die Farben der Notenlinien und die Farben der Noten bezüglich jeder der Seiten der Musiknoten, die auf dem Schirm angezeigt werden.

(3) Drittes modifiziertes Beispiel

Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist im Grunde genommen ausgelegt, um das Verfahren einzusetzen, bei dem die Abschnitte (oder Notenlinien) der Musiknoten bzw. Partitur sich nicht vertikal auf dem Schirm im Automatikwechselbetriebszustand bewegen. Stattdessen ist es möglich, das vorangegangene Rollanzeigeverfahren einzusetzen, das allgemein verwendet wird. Das heißt, wie in den 11A11C gezeigt, werden Bilder aufeinanderfolgend nach oben auf dem Schirm gerollt. Wie in 11A gezeigt, zeigt die Anzeigetafel 130 ursprünglich die Abschnitte 1–6 der Seite A mit weißer Hintergrundfarbe auf dem Schirm an, wobei Bilder aufeinanderfolgend Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm nach oben gerollt werden. Von hier verschwindet im nächsten Zyklus (siehe 11B) der Abschnitt 1 der Seite A von dem Schirm, während die Abschnitte 2–6 der Seite A vertikal um einen Abschnitt nach oben gerollt werden, wobei der Abschnitt 1 der Seite B (d.h. der nächsten Seite) neu mit gelber Hintergrundfarbe im untersten Abschnitt des Schirms angezeigt wird. In einem weiteren nächsten Zyklus (siehe 11C) verschwindet der Abschnitt 2 der Seite A vom Schirm, während die Abschnitte 3–6 der Seite A vertikal um einen Abschnitt nach oben gerollt bzw. gescrollt werden, wobei die Abschnitte 1 und 2 der Seite B mit gelber Hintergrundfarbe im unteren Gebiet auf dem Schirm angezeigt werden. Im Fall der 11A11C werden alle sechs Abschnitte auf dem Schirm nach oben gerollt, so dass der Anwender auf die Bewegungen der Abschnitte auf dem Schirm achtgeben muß. Stattdessen ist es möglich, ein anderes Rollanzeigeverfahren zu verwirklichen, ohne die Originalpositionen der Abschnitte auf dem Schirm zu verändern, wobei dieses mit Bezugnahme auf die 11D11F beschrieben wird. Das heißt, die Anzeigetafel 130 zeigt ursprünglich die Abschnitte 1–6 der Seite A mit weißer Hintergrundfarbe auf dem Schirm an, wie in 11D gezeigt. In einem nächsten Zyklus (siehe 11E) wird der Abschnitt 6 der Seite B (d.h. der nächsten Seite) durch den Abschnitt 1 der Seite A ersetzt, und wird mit gelber Hintergrundfarbe im obersten Abschnitt auf dem Schirm angezeigt, während die anderen Abschnitte 2–6 der Seite A an den gleichen Positionen auf dem Schirm bleiben. In einem nächsten Zyklus (siehe 11F) werden die Abschnitte 5 und 6 der Seite B mit gelber Hintergrundfarbe auf der oberen Fläche des Schirms angezeigt, während die Abschnitte 3–6 der Seite A an den gleichen Positionen auf dem Schirm bleiben. Das heißt, die 11D11F zeigen das Rollanzeigeverfahren, bei dem die Abschnitte der nächsten Seite auf dem Schirm nach unten rollen, während die Abschnitte der gegenwärtigen Seite an den ursprünglichen Positionen auf dem Schirm bleiben. Im obigen Verfahren ist es möglich, weitere Anzeigestilmittel zwischen den benachbarten Seiten der Musiknoten zu verändern. Somit kann der Anwender leicht Wechselvorgänge der Seiten der Musiknoten auf dem Schirm erkennen. Kurz gesagt ist das Rollanzeigeverfahren nicht notwendigerweise auch bezüglich der Rollrichtung eingeschränkt, wobei Bilder nach oben oder unten gerollt werden können. Zusätzlich wird das Rollen der Bilder nicht notwendigerweise vertikal ausgeführt, so kann es horizontal auf dem Schirm ausgeführt werden. Das heißt, die vorliegende Erfindung ist auf andere Arten von Anzeigebildwechselverfahren anwendbar, bei denen die Bilder sequentiell horizontal auf dem Schirm bewegt werden.

(4) Viertes modifiziertes Beispiel

Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist so ausgelegt, dass im Automatikwechselbetriebszustand das Bild der Musiknoten, die auf dem Schirm angezeigt werden, automatisch und teilweise beim Verstreichen einer vorgeschriebenen Zeit umgeschaltet wird, die von der Zeitsteuerung abgezählt wird, während man im Vollwechselbetriebszustand ist, wobei das gesamte Bild der Musiknoten, die auf dem Schirm angezeigt werden, manuell zu einem neuen umgeschaltet wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, der vom Anwender angewiesen wird, der die Bedienerkonsole 120 betätigt, usw. Es ist möglich, das vorliegende Ausführungsbeispiel so zu modifizieren, dass im Vollwechselbetriebszustand das gesamte Bild automatisch ansprechend auf die Zeitsteuerungszählung umgeschaltet werden kann. Zusätzlich ist es möglich, teilweise das Bild auf dem Schirm zu dem Zeitpunkt umzuschalten, der vom Anwender angewiesen wird, der einen Teilumschaltschalter usw, betätigt. Weiterhin ist es möglich, zusätzlich die Vorrichtung mit einem Automatikwechselstartschalter zu versehen. Wenn der Anwender den Automatikwechselstartschalter im Zustand M=1 betätigt, startet die Vorrichtung die Zeitsteuerzählung, die durch den vorangegangenen Schritt Sb8 eingestellt wird, wie in 7 gezeigt.

(5) Fünftes modifiziertes Beispiel

Das vorliegende Ausführungsbeispiel lehrt die Musiknotenanzeigevorrichtung, die in dem Piano 100 eingebaut ist. Die Musiknotenanzeigevorrichtung ist nicht notwendigerweise bezüglich des Einbauplatzes eingeschränkt, d.h. es ist möglich, die Vorrichtung an anderen Musikinstrumenten vorzusehen. Alternativ ist es möglich, die Musiknotenanzeigevorrichtung unabhängig von den Musikinstrumenten zu verwenden. Anders gesagt sind die Musiknotenanzeigeprozesse des vorliegenden Ausführungsbeispiels auf andere Anzeigearten anwendbar, die in tragbaren Terminal- bzw. Anzeigevorrichtungen eingebaut sind, wie beispielsweise in Personalcomputern, in Spielvorrichtungen und beispielsweise in Funktelefonen. Daher können diese Vorrichtungen ausgelegt werden, um die Musiknotenanzeigeprozesse gemäß der vorliegenden Erfindung auszuführen.

(6) Sechstes modifiziertes Beispiel

Die vorliegende Erfindung ist so ausgelegt, dass die Anzeigetafel 130 gleichzeitig sechs Notenlinien in sechs Abschnitten auf dem Schirm anzeigt. Die Anzahl der Abschnitte, die gleichzeitig auf dem Schirm angezeigt wird, kann willkürlich angewiesen werden. Zusätzlich ist es möglich, andere Arten von Noten bzw. Partituren anzuzeigen, nämlich Rollnoten, Laschennoten bzw. Blätternoten und Trommelnoten, und zwar andere als die normalen Noten bzw. Notenlinien in der Musikpartitur. Weiterhin sind die Bilder, die auf dem Schirm angezeigt werden, nicht notwendigerweise auf die Notenlinien, Noten und andere Musiksymbole in musikalischer Schreibweise eingeschränkt. Daher ist es möglich, irgendwelche Bildarten zu verwenden, deren Inhalte eng miteinander auf mehreren Seiten verbunden sind, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt werden. Anders gesagt ist die vorliegende Erfindung anwendbar auf irgendwelche Arten von Anzeigevorrichtungen, die sequentiell Bilder von aufeinanderfolgenden Seiten auf dem Schirm umschalten.

(7) Siebtes modifiziertes Beispiel

Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist ausgelegt, um Bilder der Musiknoten bzw. Partitur basierend auf Musiknotendaten anzuzeigen, die von dem Speichermedium durch das Diskettenlaufwerk 23 ausgelesen werden. Stattdessen ist es möglich, andere Arten von Musiknotendaten zu verwenden, die von externen Vorrichtungen (beispielsweise Servern bzw. Hauptcomputern) über Datenkommunikationsnetzwerke verteilt werden, wie beispielsweise über das Internet.

Da diese Erfindung in verschiedenen Formen ausgeführt werden kann, ohne vom Kern ihrer wesentlichen Merkmale abzuweichen, ist zuletzt das vorliegende Ausführungsbeispiel daher veranschaulichend und nicht einschränkend, da der Umfang der Erfindung durch die beigefügten Ansprüche definiert wird und nicht durch die ihnen vorangegangene Beschreibung, und dass alle Veränderungen, die in die Grenzen und den Umfang der Ansprüche fallen, oder äquivalente Ausführungen dieses Umfangs, daher von den Ansprüchen mit eingeschlossen werden sollen.


Anspruch[de]
  1. Datenanzeigeverfahren, das folgende Schritte aufweist:

    Vorsehen einer Reihe von Daten, die eine Vielzahl von Bildern darstellen, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm in vorgeschriebener Reihenfolge angezeigt werden sollen; und

    automatische Veränderung der Anzeigestilmittel zwischen benachbarten Bildern, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm angezeigt werden sollen, so dass die Bilder, die aufeinanderfolgend aktualisiert werden, jeweils durch unterschiedliche Stilmittel der Anzeige auf dem Schirm begleitet werden,

    wobei die Daten Musiknotendaten bzw. Musikpartiturdaten entsprechen, die eine Musikpartitur bzw. Musiknoten einer vorgeschriebenen Musikmelodie darstellen, die durch eine Vielzahl von Seiten entsprechend der jeweiligen Vielzahl von Bildern konfiguriert oder aufgebaut ist.
  2. Datenanzeigeverfahren nach Anspruch 1, wobei die Anzeigestilmittel Hintergrundfarben oder Hintergrundmustern entsprechen.
  3. Datenanzeigeverfahren nach Anspruch 1, das weiter folgende Schritte aufweist:

    automatische Aufteilung von jedem der Bilder in eine Vielzahl von Abschnitten, die gleichzeitig auf dem Schirm angezeigt werden;

    Einstellen von Positionen, an denen die Vielzahl von Abschnitten jeweils auf dem Schirm angezeigt wird; und

    aufeinanderfolgende Aktualisierung der Bilder Abschnitt um Abschnitt ohne Veränderung der Positionen, die jeweils für die Vielzahl von Abschnitten festgelegt sind.
  4. Datenanzeigeverfahren nach Anspruch 2, das weiter folgende Schritte aufweist:

    automatische Aufteilung von jedem der Bilder in eine Vielzahl von Abschnitten, die gleichzeitig auf dem Schirm angezeigt werden;

    festlegen von Positionen, an denen die Vielzahl von Abschnitten jeweils auf dem Schirm angezeigt werden; und

    aufeinanderfolgendes Aktualisieren der Bilder Abschnitt um Abschnitt ohne Veränderung der Positionen, die jeweils für die Vielzahl von Abschnitten festgelegt sind.
  5. Datenanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Vielzahl von Seiten aufeinanderfolgend auf dem Schirm gemäß des Fortschrittes des Musikspiels der Musiknoten umgeschaltet werden.
  6. Musiknotenanzeigeverfahren, das folgende Schritte aufweist:

    Vorsehen einer Reihe von Musiknotendaten entsprechend Bildern von aufeinanderfolgenden Seiten der Musiknoten bzw. Partitur einer vorgeschriebenen Musikmelodie, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm anzuzeigen sind;

    Aufteilen von jedem der Bilder von den aufeinanderfolgenden Seiten der Musiknoten in eine Vielzahl von Abschnitten, wobei jeder davon mindestens einer vorgeschriebenen Länge eines Notensystems zur Anordnung von Noten in Musikschreibweise entspricht, und die an unterschiedlichen Positionen auf dem Schirm in seiner Vertikalrichtung angeordnet sind;

    Zuordnung von unterschiedlichen Hintergrundfarben zu den ungerade nummerierten Seiten und den gerade nummerierten Seiten der jeweiligen Musiknoten, so dass die ungerade nummerierten Seiten und die gerade nummerierten Seiten jeweils mit unterschiedlichen Hintergrundfarben auf dem Schirm angezeigt werden; und Automatisches Umschalten der Bilder Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm ansprechend auf Zeitzähldaten, die eine vorgeschriebene Zeit bzw. einen vorgeschriebenen Zeitpunkt darstellen, zu dem jeder Abschnitt zu spielen ist.
  7. Musiknotenanzeigeverfahren nach Anspruch 6, wobei die Vielzahl von Abschnitten an festen Positionen auf dem Schirm angezeigt wird, so dass die Bilder Abschnitt um Abschnitt umgeschaltet werden, ohne die Positionen der Abschnitte auf dem Schirm zu verändern.
  8. Musiknotenanzeigeverfahren nach Anspruch 6, wobei das automatische Umschalten der Bilder durch vertikales Rollen der Vielzahl von Abschnitten auf dem Schirm verwirklicht wird.
  9. Datenanzeigevorrichtung, die folgendes aufweist:

    eine Datenquelle zum Liefern einer Abfolge von Daten, die eine Vielzahl von Bildern darstellen, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm in einer vorgeschriebenen Reihenfolge anzuzeigen sind, und Anzeigestilwechselmittel zum automatischen Wechseln der Anzeigestilmittel zwischen benachbarten Bildern, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm anzuzeigen sind, so dass die Bilder, die aufeinanderfolgend aktualisiert werden, jeweils durch unterschiedliche Anzeigestilmittel auf dem Schirm aktualisiert werden, wobei die Daten Musiknotendaten bzw. Musikpartiturdaten entsprechen, die eine Musikpartitur bzw. Musiknoten einer vorgeschriebenen Musikmelodie darstellen, die durch eine Vielzahl von Seiten entsprechend der jeweiligen Vielzahl von Bildern konfiguriert oder aufgebaut ist.
  10. Musiknotenanzeigevorrichtung, die folgendes aufweist:

    eine Quelle zum Liefern einer Reihe von Musiknotendaten, die Bilder von aufeinanderfolgenden Seiten einer Musikpartitur bzw. von Musiknoten einer vorgeschriebenen Musikmelodie darstellen, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm angezeigt werden;

    Teilmittel zum Aufteilen von jedem der Bilder von aufeinanderfolgenden Seiten der Musiknoten in eine Vielzahl von Abschnitten, wobei jeder davon zumindest einer vorgeschriebenen Länge eines Notensystems zur Anordnung von Noten in Musikschreibweise entsprechen, und die an unterschiedlichen Positionen auf dem Schirm in seiner Vertikalrichtung angeordnet sind;

    Zuordnungsmittel zum Zuordnen von unterschiedlichen Hintergrundfarben zu ungerade nummerierten Seiten und gerade nummerierten Seiten der jeweiligen Musiknoten bzw. Partitur, so dass die ungerade nummerierten Seiten und die gerade nummerierten Seiten jeweils mit unterschiedlichen Hintergrundfarben auf dem Schirm angezeigt werden; und

    Bildwechselmittel zum automatischen Wechseln der Bilder Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm ansprechend auf Zeitzähldaten, die eine vorgeschriebene Zeit darstellen, für die jeder Abschnitt zu spielen ist.
  11. Maschinenlesbare Medienspeicherprogramme, die bewirken, dass ein mit einer Anzeige gekoppelter Computer ein Datenanzeigeverfahren ausführt, das folgende Schritte aufweist:

    liefern einer Abfolge von Daten, die eine Vielzahl von Bildern darstellen, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm der Anzeige in vorgeschriebener Reihenfolge anzuzeigen sind; und

    automatisches Umschalten von Stilmitteln zwischen benachbarten Bildern, die aufeinanderfolgend auf dem Schirm der Anzeige anzuzeigen sind, so dass die Bilder, die aufeinanderfolgend aktualisiert werden, jeweils durch unterschiedliche Stilmittel auf dem Schirm begleitet werden,

    wobei die Daten Musiknotendaten bzw. Musikpartiturdaten entsprechen, die eine Musikpartitur bzw. Musiknoten einer vorgeschriebenen Musikmelodie darstellen, die durch eine Vielzahl von Seiten entsprechend der jeweiligen Vielzahl von Bildern konfiguriert oder aufgebaut ist.
  12. Maschinenlesbare Medienspeicherprogramme, die bewirken, dass ein mit einer Anzeige gekoppelter Computer ein Musiknotenanzeigeverfahren ausführt, das folgende Schritte aufweist:

    liefern einer Reihe von Musiknotendaten, die Bilder von aufeinanderfolgenden Seiten von Musiknoten bzw. einer Partitur einer vorgeschriebenen Musikmelodie darstellen, die aufeinanderfolgend auf einem Schirm der Anzeige angezeigt werden;

    Aufteilung von jedem der Bilder der aufeinanderfolgenden Seiten der Musiknoten in eine Vielzahl von Abschnitten, wobei jeder davon zumindest einer vorgeschriebenen Länge eines Notensystems zum Anordnen von Noten in Musikschreibweise entspricht, und die an unterschiedlichen Positionen auf dem Schirm in seiner Vertikalrichtung angeordnet sind,

    Zuordnen von unterschiedlichen Hintergrundfarben zu gerade nummerierten Seiten und ungerade nummerierten Seiten der jeweiligen Musiknoten, so dass die ungerade nummerierten Seiten und die gerade nummerierten Seiten jeweils mit den unterschiedlichen Hintergrundfarben auf dem Schirm angezeigt werden; und

    automatisches Umschalten der Bilder Abschnitt um Abschnitt auf dem Schirm ansprechend auf Zeitzähldaten, die eine vorgeschriebene Zeit darstellen, zu der jeder Abschnitt zu spielen ist.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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