| Dokumentenidentifikation |
DE102004038080A1 10.03.2005 |
| Titel |
Drahtlose IR-Kopfhörer mit integrierter Rücksitzaudiosteuerung für ein Kraftfahrzeugunterhaltungssystem |
| Anmelder |
Visteon Global Technologies, Inc., Dearborn, Mich., US |
| Erfinder |
Nashif, Peter J., Belleville, Mich., US; Panainte, Sorin, Southgate, Mich., US |
| Vertreter |
Dr. Heyner & Dr. Sperling Patentanwälte, 01277 Dresden |
| DE-Anmeldedatum |
29.07.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004038080 |
| Offenlegungstag |
10.03.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
H04R 5/033
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung stellt ein Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem bereit, das mit einem an mehrere Audioeingangsquellen, Lautsprecher und einen Kopfhörer angeschlossenen Audiosystem ausgestattet ist. Das Audiosystem umfasst einen vorderen und einen hinteren Kanal, die unabhängig voneinander konfiguriert werden können. Der Kopfhörer ist über eine Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung an dem Audiosystem angeschlossen. Ein Satz von Steuerungen für die Konfiguration des Audiosystems über die Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung ist in dem Kopfhörer integriert. Das Audiosystem stellt außerdem zwei Betriebsweisen bereit. In der ersten Betriebsweise erzeugen die vorderen und hinteren Lautsprecher einen dem ersten Kanal entsprechenden Audiooutput. In der zweiten Betriebsweise stellen die vorderen Lautsprecher einen dem ersten Kanal entsprechenden Audiooutput bereit, die hinteren Lautsprecher sind deaktiviert und an die Kopfhörer wird ein Audiosignal vom zweiten Kanal des Audiosystems gesendet. In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung enthält der Funkkopfhörer Steuerungen, die an dem Kopfhörer montiert sind und über die Zweiwege-Kommunikationsverbindung Steuersignale erzeugen, die die Konfiguration des Radios einstellen.
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| Beschreibung[de] |
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Hintergrund
1. Fachgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem.
Speziell bezieht sie sich auf einen in einem Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem
integrierten drahtlosen IR-Kopfhörer.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Viele Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssysteme enthalten ein Rücksitzunterhaltungsmodul.
Das Rücksitzunterhaltungsmodul ermöglicht den Rücksitzpassagieren, Audioquellen
vom Rücksitz aus zu steuern und auszuwählen. Es ist für jeden Rücksitzpassagier
wünschenswert, einen geeigneten Zugriff auf die Steuerungen des Rücksitzunterhaltungsmoduls
zu haben. Idealerweise könnte zum Beispiel jeder Rücksitzpassagier seine eigene
zweckmäßig angeordnete Rücksitzunterhaltungssteuerung haben.
Gegenwärtig ist die Herstellung von Rücksitzunterhaltungssteuerungen
sehr komplex und kostenintensiv. Die für jeden Fahrzeugtyp und jede Innenfarbe in
Verbindung mit der wachsenden Anzahl von Audioquellen erforderliche Anzahl der Steuermodule
steigert die Kosten der Steuerungen und bewirkt eine signifikante Komplexität für
den Rücksitzmodullieferanten. Außerdem hat die gestiegene Anzahl von Steuerungen
im Rücksitzmodul die Kosten und die Komplexität des Fahrzeugkabelbaums erhöht.
Einige Hersteller haben zwar versucht, die Anzahl der Steuerungen
durch Bereitstellung einer einzigen Überkopfeinheit für alle Rücksitzpassagiere
zur Steuerung des Rücksitzunterhaltungsmoduls zusammenzufassen. Für den Rücksitzpassagier
ist die Bedienung dieser Einheiten jedoch unbequem und erfordert oftmals, dass er
seine Angurtposition zum Erreichen der Steuerungen verlässt.
Außerdem ermöglichen einige Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssysteme
den vorderen Insassen, eine andere Audioquelle als die hinteren Insassen zu hören.
Bei gleichzeitigem Abspielen können jedoch das hintere Audiogerät von den vorderen
Insassen und das vordere Audiogerät von den hinteren Insassen gehört werden. Das
Hören beider Audiogeräte lenkt die meisten Passagiere ab und beeinträchtigt den
Wert des hinteren Unterhaltungsmoduls.
Aus Sicht des Voranstehenden wird deutlich, dass ein Bedarf an einem
verbesserten Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem besteht, das bessere Herstellbarkeit,
geringere Komplexität und für den Passagier höhere Annehmlichkeit bietet.
Zusammenfassung
Zur Befriedigung des zuvor genannten Bedarfs und zur Überwindung der
aufgezählten Nachteile und anderen Einschränkungen des Standes der Technik stellt
die Erfindung ein Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem bereit, das mit einem
an mehrere Audioeingangsquellen, Lautsprecher und einen Kopfhörer angeschlossenen
Audiosystem ausgestattet ist.
Das Audiosystem umfasst einen vorderen und einen hinteren Kanal, die
unabhängig voneinander konfiguriert werden können. Der Kopfhörer ist über eine Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung
an dem Audiosystem angeschlossen. Der Kopfhörer hat einen integrierten Satz von
Steuerungen für die Konfiguration des Audiosystems. Das Audiosystem stellt eine
Doppelabspielausstattung bereit, die zwei Betriebsweisen umfasst. In der ersten
Betriebsweise erzeugen die vorderen und hinteren Lautsprecher einen dem ersten Kanal
entsprechenden Audiooutput. In der zweiten Betriebsweise stellen die vorderen Lautsprecher
einen dem ersten Kanal entsprechenden Audiooutput bereit, die hinteren Lautsprecher
sind deaktiviert, und an die Kopfhörer wird ein Audiosignal vom zweiten Kanal des
Audiosystems gesendet.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung enthält der Funkkopfhörer
an dem Kopfhörer montierte Steuerungen für die Erzeugung von Steuersignalen über
die Zweiwege-Kommunikationsverbindung für die Einstellung der Konfiguration des
Radios.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden mehrere Kopfhörer
bereitgestellt, die denselben Satz von Befehlssignalen über die sich in den Kopfhörern
ergebende Zweiwege-Kommunikationsverbindung verwenden, die ohne Neukonfiguration
der Kopfhörer komplett austauschbar ist.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind nach Prüfung
der nachfolgenden Beschreibung unter Berücksichtigung der beigefügten Zeichnungen
ein Teil dieser Spezifikation bildenden Patentansprüche, wie für Fachleute leicht
erkennbar ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist eine schematische Darstellung eines
erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystems;
2 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren
für die Steuerung des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystems
zeigt.
Ausführliche Beschreibung
Bezug nehmend auf die 1 und
2 ist dort ein Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystems
dargestellt und mit 10 gekennzeichnet, das die Prinzipien der Erfindung
verkörpert. Als seine Hauptkomponenten umfasst das Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem
10 ein Audiosystem 12, einen Kopfhörer 56, eine Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung
53, einen Satz vorderer Lautsprecher 48 und einen Satz hinterer
Lautsprecher 50.
Das Audiosystem 12 kann Audioeingangssignale von mehreren
Audioeingangsgeräten, wie zum Beispiel einem CD-Player 14, einem Kassettenabspielgerät
16, einem DVD-Player 18 und anderen Hilfsgeräten 20,
empfangen. Das Audioeingangssignal wird durch den Multiplexer 22 des Audiosystems
12 empfangen. Der Multiplexer 22 kann das Audiosignal von jedem
der Audioeingangsgeräte 14, 16, 18, 20 über
Kanal Eins 32 zum Kanal-Eins-Steuermodul 24 bereitstellen. Das
Kanal-Eins-Steuermodul 24 kann über die Leitung 28 mit dem gewünschten
Audioeingangsgerät am Multiplexer 22 in Verbindung stehen. Das Kanal-Eins-Steuermodul
24 steht über Leitung 36 mit einer Steuereinheit 46,
vorderen Lautsprechern 48 und einem Schalter 40 in Verbindung.
Die Steuereinheit 46 ermöglicht die Konfiguration des Audiosystem durch
die Vordersitzinsassen und kann in der Instrumententafel montiert oder im Lenkrad
integriert sein. In der Standardbetriebsweise verbindet der Schalter 40
über die Leitungen 36 und 42 das Kanal-Eins-Steuermodul
24 mit den hinteren Lautsprechern 50. Wie eine mit dem Fachgebiet
vertraute Person verstehen kann, kann das den Multiplexer 22, den Schalter
40 und die Kanal- Steuermodule 24, 26 umfassende Audiosystem
12 als eingebettetes System vorliegen und durch Software gesteuert werden.
Analog zu dem Kanal-Eins-Steuermodul 24 kann der Multiplexer
22 das Audiosignal außerdem von jedem der Audioeingangsgeräte
14, 16, 18, 20 über Kanal Zwei 34 zum
Kanal-Zwei-Steuermodul 26 bereitstellen. Für das Kanal-Zwei-Steuermodul
26 steht das gewünschte Audioeingangsgerät über die Leitung 30
am Multiplexer 22 in Verbindung. Das Kanal-Zwei-Steuermodul 26
steht über die Leitung 38 mit dem Schalter 40 in Verbindung. Der
Schalter 40 umfasst eine Doppelbetriebsweise, die dem Audiosystem
12 das Deaktivieren der hinteren Lautsprecher 50 und das Verbinden
des Kanal-Zwei-Steuermoduls 26 mit dem Sender-Empfänger 52 über
die Leitungen 38 und 44 ermöglicht. Der Sender-Empfänger
52 ist zur Einrichtung einer Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung
53 mit einem an einem Kopfhörer 56 angeschlossenen Sender-Empfänger
54 ausgelegt. Die Sender-Empfänger 52, 54 sind unter
Verwendung von Infrarot-(IR-) oder Hochfrequenz-(HF-)Sender-Empfängern implementiert,
wobei diese Komponenten, wie z. B. HDSL-1100 von Agilent Technologies of Palo Alto,
California, handelsüblich verfügbar sind. Außerdem ist ein Satz Steuerungen im Kopfhörer
56 für die Konfiguration der mit dem Kanal-Zwei-Steuermodul 26
des Audiosystems 12 verbundenen Audioparameter integriert.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist eine Einschaltsteuerung
60 im Kopfhörer 56 integriert. Wenn die Einschaltsteuerung
60 aktiviert ist, wechselt der Schalter 40 automatisch in die
Doppelbetriebsweise, die die hinteren Lautsprecher deaktiviert und das Kanal-Zwei-Steuermodul
26 mit dem Kopfhörer 56 verbindet.
In 2 stellt ein Flussdiagramm das Verfahren
der Steuerung des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugunterhaltungssystems
10 dar. Der Schritt 70 repräsentiert die Standardbetriebsweise,
in der das Audiosignal von Kanal Eins 32 des Audiosystems 12 an
den Satz vorderer Lautsprecher 48 und an einen Satz hinterer Lautsprecher
50 gesendet wird. Die Entscheidungsraute 72 kennzeichnet ein Ereignis,
das die Kopfhörerenergie auf „An" oder die aktivierte Doppelbetriebsweise
umfasst. Wenn ein Ereignis, das den Schalter 40 zum Aktivieren der Doppelbetriebsweise
veranlasst, nicht aufgetreten ist, folgt die Logik dem Weg 74, so dass
in der durch Schritt 70 repräsentierten Standardbetriebsweise verblieben
wird. Wenn ein Ereignis aufgetreten ist, das den Schalter 40 zum Aktivieren
der Doppelbetriebsweise veranlasst, folgt die Logik dem Weg 76, und es
wird in Schritt 78 durch den Kopfhörer 56 ein Steuersignal zum
Einleiten der Doppelbetriebsweise erzeugt. In Schritt 80 wird das Steuersignal
vom Kopfhörer 56 über die Funkkommunikationsverbindung 53 an das
Audiosystem 12 gesendet. Bei Empfang des Steuersignals vom Kopfhörer
56 wechselt der Schalter 40 in die Doppelbetriebsweise, repräsentiert
durch Schritt 82.
In der Doppelbetriebsweise wird der Satz hinterer Lautsprecher
50 deaktiviert und das Audiosignal von Kanal Zwei 34 des Audiosystems
12 über die Funkkommunikationsverbindung 53 an den Kopfhörer
56 gesendet. Außerdem wird, wie ebenfalls durch Schritt 82 gekennzeichnet,
das Audiosignal von Kanal Eins 32 an den Satz vorderer Lautsprecher gesendet.
Die Entscheidungsraute 84 kennzeichnet ein Ereignis, das die Deaktivierung
der Doppelbetriebsweise erfordert. Wenn ein Ereignis, das die Deaktivierung
der Doppelbetriebsweise erfordert, nicht aufgetreten ist, folgt die Logik dem Weg
86, so dass in der durch Schritt 82 repräsentierten Doppelbetriebsweise
verblieben wird. Wenn im Gegensatz dazu ein Ereignis auftritt, das die Deaktivierung
der Doppelbetriebsweise erfordert, folgt die Logik dem Weg 88, so dass
die durch Schritt 70 repräsentierte Standardbetriebsweise eingeleitet wird.
Jede mit dem Fachgebiet vertraute Person wird leicht erkennen, dass
die voranstehende Beschreibung als Darstellung der Implementierung der Prinzipien
der Erfindung gedacht ist. Diese Beschreibung ist nicht als Einschränkung des Geltungsbereichs
oder der Anwendung der Erfindung gedacht, insofern als die Erfindung einer Modifikation,
Variation oder Änderung unterworfen werden kann, ohne dass vom Sinn der durch die
nachfolgenden Patentansprüche definierten Erfindung abgewichen wird.
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| Anspruch[de] |
- Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem für ein Kraftfahrzeug mit
einer Vielzahl von Audioausgangsgeräten, umfassend:
– ein zur Kommunikation mit der Vielzahl von Audioausgangsgeräten ausgelegtes
Audiosystem, das einen ersten und einen zweiten Ausgangskanal hat;
– einen Kopfhörer, der zur Konfiguration des Audiosystems ausgelegte Steuerungen
umfasst;
– eine Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung, die Audiosignale an den Kopfhörer
und einen Satz von Steuersignalen an das Audiosystem bereitstellt;
– einen Satz vorderer Lautsprecher und einen Satz hinterer Lautsprecher, wobei
die Sätze vorderer und hinterer Lautsprecher in Kommunikation mit dem Audiosystem
stehen, das einen Schalter mit einer ersten und einer zweiten Betriebsweise hat,
wobei der Schalter in der ersten Betriebsweise den Satz hinterer Lautsprecher und
den Kopfhörer mit dem ersten Ausgangskanal verbindet, in der zweiten Betriebsweise
den Satz hinterer Lautsprecher deaktiviert und den Kopfhörer mit dem zweiten Ausgangskanal
verbindet.
- System nach Anspruch 1, wobei in der ersten Betriebsweise des Schalters
die Steuerungen den ersten Ausgangskanal konfigurieren können.
- System nach Anspruch 1 oder 2, wobei in der zweiten Betriebsweise des
Schalters die Steuerungen den zweiten Ausgangskanal konfigurieren können.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Steuerungen auf
dem Kopfhörer angeordnet sind.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Kopfhörer eine Einschaltsteuerung
umfasst und der Kopfhörer für den automatischen Wechsel des Schalters des Audiosystems
in die zweite Betriebsweise ausgelegt ist, wenn die Einschaltsteuerung aktiviert
wird.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Kopfhörer einen
Sender-Empfänger enthält.
- System nach Anspruch 6, wobei der Sender-Empfänger ein Infrarot-Sender-Empfänger
ist.
- System nach Anspruch 6, wobei der Sender-Empfänger ein Hochfrequenz-Sender-Empfänger
ist.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, außerdem mindestens einen
zusätzlichen Kopfhörer umfassend, der zur Konfiguration des Audiosystems ausgelegte
Steuerungen enthält, wobei jeder zusätzliche Kopfhörer zur Übertragung des Satzes
von Steuersignalen über die Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung ausgelegt ist,
so dass der Satz von Steuersignalen von dem Kopfhörer mit dem Satz von Steuersignalen
von dem mindestens einen zusätzlichen Kopfhörer austauschbar ist.
- Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystem für ein Kraftfahrzeug mit
einer Vielzahl von Audioausgangsgeräten, umfassend:
– ein zur Kommunikation mit der Vielzahl von Audioausgangsgeräten ausgelegtes
Audiosystem, das einen ersten und einen zweiten Ausgangskanal hat;
– einen Kopfhörer, der zur Konfiguration des Audiosystems ausgelegte Steuerungen
umfasst;
– eine Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung für die Bereitstellung von Audiosignalen
an den Kopfhörer und eines Satzes von Steuersignalen an das Audiosystem;
– einen Satz vorderer Lautsprecher und einen Satz hinterer Lautsprecher, wobei
die Sätze vorderer und hinterer Lautsprecher in Kommunikation mit dem Audiosystem
stehen, das einen Schalter mit einer ersten und einer zweiten Betriebsweise hat,
wobei der Schalter in der ersten Betriebsweise den Satz hinterer Lautsprecher und
den Kopfhörer mit dem ersten Ausgangskanal verbindet, in der zweiten Betriebsweise
den Satz hinterer Lautsprecher deaktiviert und den Kopfhörer mit dem zweiten Ausgangskanal
verbindet, wobei der Kopfhörer eine Einschaltsteuerung umfasst und der Kopfhörer
für den automatischen Wechsel des Schalters des Audiosystems in die zweite Betriebsweise
ausgelegt ist, wenn die Einschaltsteuerung aktiviert wird.
- System nach Anspruch 10, wobei in der ersten Betriebsweise des Schalters
die Steuerungen den ersten Ausgangskanal konfigurieren können.
- System nach Anspruch 10 oder 11, wobei in der zweiten Betriebsweise
des Schalters die Steuerungen den zweiten Ausgangskanal konfigurieren
können.
- System nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die zum Konfigurieren
ausgelegten Steuerungen auf dem Kopfhörer angeordnet sind.
- System nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei der Kopfhörer einen
Sender-Empfänger enthält.
- System nach Anspruch 14, wobei der Sender-Empfänger ein Infrarot-Sender-Empfänger
ist.
- System nach Anspruch 14, wobei der Sender-Empfänger ein Hochfrequenz-Sender-Empfänger
ist.
- System nach einem der Ansprüche 10 bis 16, außerdem mindestens einen
zusätzlichen Kopfhörer umfassend, der zur Konfiguration des Audiosystems ausgelegte
Steuerungen enthält, wobei jeder zusätzliche Kopfhörer zur Übertragung des Satzes
von Steuersignalen über die Zweiwege-Funkkommunikationsverbindung ausgelegt ist,
so dass der Satz von Steuersignalen von dem Kopfhörer mit dem Satz von Steuersignalen
von dem mindestens einen zusätzlichen Kopfhörer austauschbar ist.
- Verfahren für die Steuerung eines Kraftfahrzeugmultimediaunterhaltungssystems,
die Schritte umfassend:
– Senden eines Audiosignals von einem Audiosystem an einen Satz vorderer Lautsprecher
und einen Satz hinterer Lautsprecher;
– Senden eines Steuersignals von einem Kopfhörer über eine Funkkommunikationsverbindung
an das Audiosystem;
– Deaktivieren des hinteren Satzes Lautsprecher;
– Senden eines Audiosignals über eine Funkkommunikationsverbindung an den
Kopfhörer.
- Verfahren nach Anspruch 18, wobei die Schritte des Deaktivierens des
hinteren Satzes Lautsprecher und des Sendens eines Audiosignals an den Kopfhörer
gleichzeitig auftreten.
- Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, außerdem den Schritt des Erzeugens
des Steuersignals in Reaktion auf eine auf dem Kopfhörer montierte Steuerung umfassend.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, wobei die Schritte des
Deaktivierens des hinteren Satzes Lautsprecher und des Sendens eines Audiosignals
an den Kopfhörer automatisch auftreten, wenn die Kopfhörer angeschaltet werden.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, wobei die Funkkommunikationsverbindung
eine Infrarot-Funkkommunikationsverbindung ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, wobei die Funkkommunikationsverbindung
eine Hochfrequenz-Funkkommunikationsverbindung ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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