| Dokumentenidentifikation |
DE10337394A1 10.03.2005 |
| Titel |
Billardartiges Spiel |
| Anmelder |
Ramolla, Bernd, 90469 Nürnberg, DE; Lottes, Markus, 90469 Nürnberg, DE |
| Vertreter |
Küchler, S., Dipl.-Ing. (Univ.), Pat.-Anw., 90402 Nürnberg |
| DE-Anmeldedatum |
13.08.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10337394 |
| Offenlegungstag |
10.03.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
A63D 15/06
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| IPC-Nebenklasse |
A63D 15/00
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung richtet sich auf ein billardartiges Spiel, umfassend eine ebene, von einer Bande begrenzte Spielfläche, auf der wenigstens eine Kugel durch Stoßen mittels eines Queues bewegbar ist, wobei die Bande zumindest bereichsweise entlang einer geschwungenen Kurve verläuft, mit mehreren, jeweils kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten, die in ihren ein Spiel über Bande zulassenden Bereichen über zur Spielfläche weisende Vorsprünge mit einem kleinen, horizontalen Krümmungsradius miteinander verbunden sind.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung richtet sich auf ein billardartiges Spiel, umfassend
eine ebene, von einer Bande begrenzte Spielfläche, auf der wenigstens eine Kugel
durch Stoßen mittels eines Queues bewegbar ist, wobei die Bande zumindest bereichsweise
entlang einer geschwungenen Kurve verläuft.
Spielflächen handelsüblicher Billardtische sind rechteckig. Infolge
der gerade gestreckten Bande ist es für geübte Spieler vergleichsweise einfach,
den Rückprallwinkel einer auf die Bande treffenden Kugel genau vorherzubestimmen,
um dadurch auch kompliziert erscheinende Stöße routiniert ausführen zu können. Daher
kann es bei solch guten Spielern passieren, dass der Reiz an dem Billardspiel im
Lauf der Zeit nachläßt.
Deshalb wurden in dem deutschen Gebrauchsmuster G 89 03 244, den deutschen
Offenlegungsschriften 24 56 658 und 35 01 319 A1, ferner der europäischen Offenlegungsschrift
0 879 623 A2 und der WO 86/05995 Spielflächen für Billardtische vorgestellt, die
von einer kreisförmig verlaufenden Bande begrenzt werden. Dadurch ist die Spielweise
gegenüber der herkömmlichen Billard-Spielfläche mit rechteckigem Grundriß interessanter,
weil der Rückprallwinkel einer an die Bande stoßenden Kugel, der etwa gleich dem
Aufprallwinkel ist, nicht nur von der Bewegungsrichtung der Kugel abhängt, sondern
auch von dem Ort des Aufpralls, weil sich der Verlauf der Bande ändert. Daher können
sich interessantere Kugelbahnen ergeben. Außerdem kann bei einer Bande mit einem
geschwungenen Verlauf bereits eine kleine Ungenauigkeit in der Spielweise eine relativ
große Abweichung der Kugel nach deren Anprall an der Bande zur Folge haben; dies
wird jedoch bei einer konkaven Bande mitunter zumindest teilweise kompensiert, so
dass sich die Kugelbahnen wiederum relativ genau vorherbestimmen lassen. Aus diesem
Grund stellt auch eine solche Spielfläche für geübte Billardspieler auf Dauer keine
echte Herausforderung dar.
Aus diesen Nachteilen bekannter Billard-Spiele resultiert das die
Erfindung initiierende Problem, eine Spielfläche für einen Billardtisch zu schaffen,
die völlig neuartige Stöße erlaubt, so dass selbst geübte Billardspieler ihre Technik
weiterentwickeln und ggf. noch verbessern können.
Die Lösung dieses Problems gelingt bei einem gattungsgemäßen Spiel
durch mehrere, jeweils kontinuierlich geschwungene Bandenabschnitte, die in ihren
ein Spiel über Bande zulassenden Bereichen über zum Spielfeld weisende Vorsprünge
mit einem kleinen, horizontalen Krümmungsradius miteinander verbunden sind.
Während die geschwungenen Bereiche der Bande zwar bereits höhere Anforderungen
an das Können eines Spielers stellen, von geübten Spielern jedoch ohne größere Mühe
in das Spiel mit einbezogen werden können, bilden die Vorsprünge echte Schwierigkeitsgrade,
die selbst einem Profi zu schaffen machen. Denn aufgrund des kleinen, horizontalen
Krümmungsradius ist es dort zwar möglich, eine Kugel in nahezu alle Richtungen zurückprallen
zu lassen; andererseits führt an diesen Übergangsstellen zwischen zwei kontinuierlich
geschwungenen Bandenabschnitten bereits eine minimale Abweichung von der Idealrichtung
vor dem Aufprall bereits zu einer sehr großen Abweichung nach dem Rückprall, so
dass hiermit äußerster Präzision gespielt werden muß.
Die Erfindung erlaubt eine Optimierung dahingehend, dass die Bande
im Bereich einer Übergangsstelle zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandabschnitten
eine zur Spielfeldmitte hin geneigte Kante bildet. Diese Kante liegt in einer vertikalen
Ebene durch die Spielfeldmitte und erhält dadurch ihre hohe, spieltechnische Flexibilität.
Die Neigung resultiert aus dem überhängenden Profil der Bande allgemein, das sich
wiederum aus der bevorzugten Kontaktstelle zwischen Bande und Kugel ergibt, nämlich
etwa auf Höhe des Kugeläquators.
Eine solche Kante im Bereich einer Übergangsstelle zwischen zwei kontinuierlich
geschwungenen Bandabschnitten kann an ihrem oberen Ende in eine Ecke oder gar Spitze
übergehen, welche dann den oben erwähnten, kleinen horizontalen Krümmungsradius
aufweist. Diese vorspringende Ecke befindet sich etwa auf Höhe des Äquators einer
Billardkugel und bildet daher beim Anprall einer Kugel den einzigen Berührungspunkt
zwischen Kugel und Bande.
Besondere Vorteile ergeben sich dadurch, dass die Bande im Bereich
einer Übergangsstelle zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten
von der Spielfeldseite her gesehen in horizontaler Richtung konvex gekrümmt ist.
Eine derartige Abrundung kann dazu beitragen, den vorspringenden Bereich vor übermäßiger
Abnutzung zu schützen.
Im Bereich einer Übergangsstelle zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitten sollte der horizontale Krümmungsradius kleiner sein als ein Zehntel,
vorzugsweise kleiner als ein Hundertstel, insbesondere kleiner als fünf Hundertstel
des (mittleren) Krümmungsradius in einem geschwungenen Bandenabschnitt. Dadurch
wird der konvex gekrümmte Vorsprung nach Art einer Ecke weitergebildet,
wo sich unabhängig von der Herkunftsrichtung einer Kugel stets etwa die selbe (punktförmige)
Berührungsfläche ergibt.
Eine derart starke Krümmung im Bereich einer Ecke oder Übergangsstelle
zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten läßt sich dadurch erreichen,
dass der horizontale Krümmungsradius dort kleiner ist als 10 mm, vorzugsweise kleiner
als 5 mm, insbesondere kleiner als 2 mm. Der minimale Krümmungsradius dürfte allenfalls
durch die Dicke eines bspw. filzartigen Bezugsstoffs vorgegeben sein, der um die
betreffende Ecke gezogen wird.
Es hat sich als günstig erwiesen, dass die kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitte von der Spielfläche her gesehen konkav geschwungen sind. Dadurch
ergeben sich nahezu zwangsläufig an den Endpunkten dieser Kurven Vorsprünge bzw.
Ecken und Kanten mit den erwünschten Eigenschaften.
Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, dass der Krümmungsradius wenigstens
eines Teils eines kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnittes kleiner ist als
der Abstand dieses Teils von der Mitte oder dem Schwerpunkt der Spielfläche.
Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, auf einfachstem Weg die gewünschten,
zur Spielfläche hin vorstehenden Vorsprünge zu erzeugen.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Krümmungsradius eines kontinuierlich
geschwungenen Bandenabschnittes zwischen dessen vorsprung- oder eckförmigen Rand-
bzw. Übergangsbereichen konstant ist. Dadurch ergibt sich ein überschaubares Verhalten
einer zurückprallenden Kugel, das ein präzises Spiel ermöglicht.
Einerseits sollten die beiderseitigen Tangenten an der Stelle eines
Übergangsbereichs zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten miteinander
einen zur Spielfeldmitte hin offenen Winkel miteinander einschließen, der kleiner
ist als 180°, vorzugsweise kleiner als 150°, insbesondere kleiner als 120°,
andererseits aber einen solche, zur Spielfeldmitte hin offenen Winkel, der größer
ist als 0°, vorzugsweise größer als 30°, insbesondere größer als 60°.
Je nach Anprallwinkel läßt sich sodann je nach Spielweise ein Rückprallwinkel zwischen
etwa 0° und 180° realisieren. Dadurch werden diese Vorsprünge für geübte
Spieler zu so etwas ähnlichem wie einem „Joker", der bei professioneller
Spielweise nahezu beliebige Ablenkungen ermöglicht, ohne dass dadurch der Lauf anderer
Kugeln verändert würde. Jedoch stellt eine solche Spielweise allerhöchste Ansprüche
an die Präzision eines Spielers und straft jede auch noch so kleine Nachlässigkeit
sofort durch einen ungeplanten und daher zumeist wertlosen Verlauf der beteiligten
Kugeln.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens kann das Spielfeld bzw.
dessen Rand oder Bande punktsymmetrisch zu der Mitte bzw. dem Schwerpunkt des Spielfeldes
sein. Eine solche Symmetrie führt einerseits zu einem besonders ästhetischen Erscheinungsbild
des erfindungsgemäßen Spiels; andererseits erleichtert eine solche Symmetrie das
Zurechtfinden auf der Spielfläche, und schließlich kann sodann eine in jedem punktsymmetrischen
Abschnitt gleichbleibende Spielstrategie verfolgt werden.
Eine besondere Ausprägung findet das oben erwähnte Symmetrieprinzip
darin, dass zwei entlang der Bande einander benachbart angeordnete Übergangsstellen
zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandabschnitten gleiche Abstände aufweisen.
Eine herstellungstechnische Vereinfachung läßt sich dadurch erreichen,
dass die dem Spielfeld zugewandte Seite der Bande in einem kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitt entlang einer Kegelmantelfläche verläuft.
Der Spielweise eines Poolbillards entsprechend kann sich im Bereich
eines kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnittes vor oder nahe der Bande jeweils
wenigstens ein Loch in der Spielfläche befinden. Damit kann einem Spieler das Ziel
gesetzt werden, bestimmte Kugeln in bestimmte Löcher zu spielen, um das Spiel zu
gewinnen.
Schließlich entspricht es der Lehre der Erfindung, dass sich etwa
mittig zwischen zwei benachbarten Übergangsbereichen von einem kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitt in dessen beide, angrenzende Bandenabschnitte vor oder nahe der
Bande und/oder sich in dieselbe teilweise hinein erstreckend jeweils ein Loch in
der Spielfläche befindet. An diesen Stellen befinden sich die Löcher einerseits
in schwerer zugänglichen Positionen, andererseits stören sie den Lauf einer Kugel
im Bereich eines Vorsprungs nicht. Sofern sich die Löcher in die Bande hinein erstrecken,
so wird dadurch der kontinuierliche Verlauf der Bande zwar unterbrochen; dieser
folgt jedoch beiderseits des betreffenden Lochs dem Verlauf von einander fortsetzenden
Kurven, bspw. Kreislinien mit identischem Mittelpunkt und Radius.
Weitere Merkmale, Eigenschaften, Vorteile und Wirkungen auf der Basis
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
1 eine Draufsicht auf die Spielfläche
eines erfindungsgemäßen, billardartigen Spiels;
2 einen Vertikalschnitt durch die Bande
der Spielfläche aus 1 entlang der Linie II –
II; sowie
3 eine Draufsicht auf die Spielfläche
einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung in einer der 1
entsprechenden Darstellung.
Der Billardspieltisch 1 aus 1
umfaßt eine ebene Spielfläche 2, die von einer Bande 3 begrenzt
wird. Wie 2 erkennen läßt, hat die Bande
3 einen Querschnitt mit einem über die Spielfläche 2 überhängenden
Bereich 4, der an seinem oberen Ende in eine Kante 5 übergeht,
die sich etwa auf Höhe des Äquators einer Kugel 6 dieses Billardspiels
befindet, also auf Höhe des größten Horizontalschnitts dieser Kugel 6.
Mit anderen Worten, der Abstand der horizontalen Kante 5 der Bande
3 von der Spielfläche 2 entspricht etwa dem Radius der Kugel
6.
Aus 1 ist zu entnehmen, dass die horizontale
Kante 5 der Bande 2 vier jeweils kontinuierlich geschwungene Bereiche
7 – 10 aufweist. In jedem dieser Bereiche 7 –
10 folgt die Bande 2 und insbesondere deren horizontale Oberkante
5 dem Verlauf eines Kreisbogens, in dem dargestellten Fall eines Halbkreises.
Der Radius dieser Halbkreise und damit deren Krümmungsradius entspricht etwa einem
Viertel der Länge bzw. Breite des Spieltischs 1, also bspw. etwa 0,5 m.
Im Bereich der Übergangsstellen 11 – 14 zwischen
den jeweils kontinuierlich geschwungenen Bandenbereichen 7 –
10 befindet sich je eine etwa rechtwinklige Ecke der horizontalen Kante
5. Diese Ecken sind relativ schart ausgeprägt mit einem (konvexen) horizontalen
Krümmungsradius von bspw. 1 – 2 mm. Eine daran anprallende Kugel
6 kann daher je nach der Relativlage der auftreffenden Kugeloberfläche
zu der Kugelbahn in nahezu beliebige Winkel abgelenkt werden, was dem erfindungsgemäßen
Spiel seinen großen Reiz verleiht.
Die vier eckförmigen Übergangsbereiche 11 –
14 bilden gleichzeitig die Eckpunkte eines Quadrats 15, über dessen
Seiten 16 sich jeweils einer der halbkreisförmigen Bögen 7 –
10 der Bande 2 nach außen wölbt. Dadurch erhält die Spielfläche
2 punktsymmetrische Eigenschaften in Bezug auf den Mittelpunkt
17 der Spielfläche 2, der gleichzeitig der Mittelpunkt des Quadrats
15 ist.
Der Mittelpunkt 17 kann gleichzeitig als Anspielpunkt verwendet
werden, auf den die weiße Kugel 6 zu Beginn des Spiels zu legen ist. Demgegenüber
bilden die Seiten 16 des Quadrats die Linien, auf denen die sonstigen Kugeln
6 jedes Spielers aufzulegen sind. Diese Kugeln 6 sind zu spielen
in an bzw. vor der Bande 2 vorgesehenen Löchern 18 in der Spielfläche
2.
Je ein solches Loch 18 befindet sich in der Mitte eines halbkreisförmigen
Bogens 7 – 10 und hat einen lichten Öffnungsdurchmesser,
der größer ist als der Durchmesser einer Kugel 6. Bevorzugt befinden sich
die Löcher 18 vor der Bande 2, an diese direkt anschließend. Sie
können sich u.U. jedoch auch teilweise oder gar vollständig in die Bande
2 hinein erstrecken. An den solchermaßen im Bereich eines Lochs entstehenden
Kanten treffen sodann jedoch zwei Abschnitte der Bande 2 zusammen, von
denen zumindest einer nicht der Begrenzung der Spielfläche 2 dient, sondern
der Begrenzung eines Lochs 18, so dass an dieser Stelle ein Spiel über
Bande 2 nicht möglich ist.
Um den Reiz des Spiels zu erhöhen, muß eine entlang einer Linie
16 aufgelegte Kugel 6 in das bezüglich des Mittelpunkts
17 etwa diametral gegenüberliegende Loch 18 gespielt werden. Zu
diesem Zweck ist die Spielfläche 2 in verschiedene Felder 19 –
23 unterteilt, die mit verschiedenfarbigem Filz bezogen sind. Das mittlere
Quadrat 15 bildet ein zentrales Feld 19 und kann bspw. schwarz
sein. Die übrigen Felder 20 – 23 entsprechen je einem Bereich
zwischen einer Seite 16 des Quadrats 15 und dem daran anschließenden,
bogenförmig geschwungenen Abschnitt 7 – 10 der Bande
2. Diese Felder 20 – 23 sind in jeweils unterschiedlichen
Farben bezogen, bspw. mit gelb, blau, rot, grün. Diese Farben wiederholen sich bei
den Kugeln 6, damit man sofort erkennen kann, in welches Loch
18 eine Kugel zu versenken ist, nämlich in das Loch 18 desjenigen
Halbkreises 7 – 10 mit der selben Farbe wie die Kugel
6. Zu Beginn eines Spiels wird jede Kugel 6 jedoch dem betreffenden
Feld 20 – 23 gegenüberliegend aufgelegt.
Der 3 ist zu entnehmen, dass die erfindungsgemäße
Spielflächenstruktur vielfältige Abwandlungen zuläßt, insbesondere hinsichtlich
der Anzahl der kontinuierlich geschwungenen Bereiche. Neben der dargestellten Struktur
mit vier solchen Bereichen 7 – 10 der Bande 2 (1)
und mit zwei kontinuierlich geschwungenen Bereichen 25 der die Spielfläche
26 umgrenzenden Bande 27 (3) kann
es auch bspw. drei, fünf, sechs oder mehr solcher Bereiche geben. Auch müssen die
Löcher 18, 28 nicht jeweils in der Mitte eines geschwungenen Bereichs
7 – 10, 25 angeordnet sein, und ihre Anzahl kann
gegenüber der Anzahl der geschwungenen Bereiche 7 – 10,
25 variieren. Jedoch sollte sich kein Loch 18, 28 im
Bereich einer eckförmigen Übergangsstelle 11 – 14,
29 befinden, um die dortigen, interessanten Spielmöglichkeiten ausnutzen
zu können.
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| Anspruch[de] |
- Billardartiges Spiel (1;24), umfassend eine ebene,
von einer Bande (3;27) begrenzte Spielfläche (2;26),
auf der wenigstens eine Kugel (6) durch Stoßen mittels eines Queues bewegbar
ist, wobei die Bande (3;27) zumindest bereichsweise entlang einer
geschwungenen Kurve verläuft, gekennzeichnet durch mehrere, jeweils kontinuierlich
geschwungene Bandenabschnitte (7-10;25), die in ihren
ein Spiel über Bande (3;27) zulassenden Bereichen über zur Spielfläche
(2;26) weisende Vorsprünge (11-14;29)
mit einem kleinen, horizontalen Krümmungsradius miteinander verbunden sind.
- Billardartiges Spiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bande (3;27) im Bereich einer Übergangsstelle (11-14;29)
zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandabschnitten (7-10;25)
eine zur Spielfeldmitte (17) hin geneigte Kante bildet.
- Billardartiges Spiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kante an ihrem oberen Ende in eine Ecke (11-14;29)
oder gar Spitze übergeht.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bande (3;27), insbesondere deren überhängende,
horizontale Kante (5), im Bereich einer Übergangsstelle (11-14;29)
zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten (7-10;25)
von der Spielfeldseite her gesehen in horizontaler Richtung konvex gekrümmt ist.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der horizontale Krümmungsradius im Bereich einer Übergangsstelle
(11-14;29) zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitten (7-10;25) kleiner ist als ein Zehntel,
vorzugsweise kleiner als ein Hundertstel, insbesondere kleiner als fünf Hundertstel
des (mittleren) Krümmungsradius in einem geschwungenen Bandenabschnitt (7-10;25).
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der horizontale Krümmungsradius im Bereich einer Übergangsstelle
(11-14;29) zwischen zwei kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitten (7-10;25) kleiner ist als 10 mm, vorzugsweise
kleiner als 5 mm, insbesondere kleiner als 2 mm.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitte (7-10;25)
von der Spielfläche (2;26) her gesehen konkav geschwungen sind.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius wenigstens eines Teils eines kontinuierlich
geschwungenen Bandenabschnittes (7-10;25) kleiner ist
als der Abstand dieses Teils von der Mitte (17) oder dem Schwerpunkt der
Spielfläche (2;26).
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius eines kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnittes
(7-10;25) zwischen dessen vorsprung- oder eckförmigen
Rand- bzw. Übergangsbereichen (11-14;29) konstant ist.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiderseitigen, horizontalen Tangenten an die überhängenden,
horizontalen Kanten (5) benachbarter, kontinuierlich geschwungener Bandenabschnitte
(7-10;25) an deren Übergangsstelle (11-14;29)
miteinander einen zur Spielfeldmitte (17) hin offenen Winkel einschließen,
der kleiner ist als 180°, vorzugsweise kleiner als 150°, insbesondere kleiner
als 120°.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiderseitigen, horizontalen Tangenten an die überhängenden,
horizontalen Kanten (5) benachbarter, kontinuierlich geschwungener Bandenabschnitte
(7-10;25) an deren Übergangsstelle (11-14;29)
miteinander einen zur Spielfeldmitte (17) hin offenen Winkel einschließen,
der größer ist als 0°, vorzugsweise größer als 30°, insbesondere größer
als 60°.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spielfläche (2;26) bzw. deren Rand oder
Bande (3;27) punktsymmetrisch zu der Mitte (17) bzw.
dem Schwerpunkt der Spielfläche (2;26) ist.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass zwei entlang der Bande (3;27) einander benachbart
angeordnete Übergangsstellen (11-14;29) zwischen zwei
kontinuierlich geschwungenen Bandabschnitten (7-10;25)
gleiche Abstände aufweisen.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die dem Spielfeld (2;26) zugewandte Seite
(4) der Bande (3;27) in einem kontinuierlich geschwungenen
Bandenabschnitt (7-10;25) entlang einer Kegelmantelfläche
verläuft.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass sich im Bereich eines kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnittes
(7-10;25) vor oder nahe der Bande (3;27)
jeweils wenigstens ein Loch (18;28) in der Spielfläche (2;26)
befindet.
- Billardartiges Spiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass sich mittig zwischen zwei Übergangsbereichen (11-14;29)
zwischen kontinuierlich geschwungenen Bandenabschnitten (7-10;25)
vor oder nahe der Bande (3;27) jeweils ein Loch (18;28)
in der Spielfläche (2;26) befindet.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen
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