PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004031838A1 17.03.2005
Titel Baugruppe zur Winkelausrichtung von Schlauchwirkwaren
Anmelder Bianco S.p.A., Alba, IT
Erfinder Lanzone, Mariangela, Alba, IT
Vertreter Dr. Weitzel & Partner, 89522 Heidenheim
DE-Anmeldedatum 30.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004031838
Offenlegungstag 17.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.03.2005
IPC-Hauptklasse D06C 5/00
IPC-Nebenklasse D06H 7/08   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Baugruppe (10) zur Winkelausrichtung von Schlauchwirkware (2) um die Laufrichtung (9) des Schlauches (2) vor einem Schneidewerkzeug (5). Die Baugruppe umfasst eine Reihe von radial drehbar um die Laufrichtung (9) angebrachten Armen (18), die jeweils zwei rechteckige Teile (19, 21) umfassen, die aufklappbar miteinander verbunden sind. Die beiden Teile (19, 21) eines jeden Armes (18) tragen jeweils motorbetriebene Riemen (39, 43), die im Betrieb mit der Innenseite des Schlauches (2) in Kontakt treten und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit laufen, so dass sie die Schlauchware (2) ohne Verzug axial tranportieren und diese (2) axial zusammenziehen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baugruppe zur Winkelausrichtung von Schlauchwirkwaren in einer Längsschneidemaschine um die Warenlaufrichtung.

Bekannt ist, dass Schlauchwirkwaren zur Entdoublierung fortlaufend durch eine Schneidemaschine gezogen werden, um in Längsrichtung aufgetrennt und anschließend auseinandergefaltet zu werden.

Dabei muss die Schlauchware so um die Laufrichtung ausgerichtet werden, dass der Längsschnitt entlang einer vorher festgelegten Linie erfolgt. Die bekannten Vorrichtungen sind zur entsprechenden Ausrichtung vor dem Schneidewerkzeug mit einem Sensor ausgestattet, der die Position der Längslinie ermittelt, sowie mit einem in der Regel korbförmigen Rahmen im Inneren des Schlauches, der um die Laufrichtung drehbar ist und nach den Vorgaben des Sensors gedreht wird.

Insbesondere wird die Schlauchware von einer hinter der Schneidemaschine angebrachten, motorbetriebenen Rolle durch das Schneidewerkzeug über die Kontaktfläche am Drehrahmen gezogen und vom Drehrahmen selbst unter Ausnutzung der tangentialen Reibung an den Kontaktflächen gedreht.

Es ist erforderlich, beim Ziehen über die Kontaktflächen am Drehrahmen Verzug und innere Spannungen im Schlauch so weit wie möglich zu reduzieren, ohne dabei die tangentiale Reibung zu begrenzen, durch die die Schlauchware um die Laufrichtung gedreht wird. Insbesondere ist es erforderlich, vor dem Schnitt Spannung bzw. Dichte der Maschen zu überprüfen und das Gewebe vorzugsweise in axialer Richtung zu erweitern.

Die vorliegende Erfindung hat daher die Aufgabe, eine Baugruppe zur Winkelausrichtung für Schlauchwirkwaren zu schaffen, die den oben dargestellten Erfordernisse in einfacher und wirtschaftlicher Weise Rechnung trägt.

Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe durch die Schaffung einer Baugruppe für die Winkelausrichtung von Schlauchwirkwaren um die Laufrichtung gelöst, wobei die Baugruppe für die Anbringung in Laufrichtung vor einem Schneidewerkzeug konzipiert ist und aus folgenden Teilen besteht:

  • – um die Warenlaufrichtung angebrachte Kontaktflächen, die mit der Schlauchinnenseite in Kontakt treten;
  • – motorbetriebene Drehvorrichtung zum Verstellen der Kontaktflächen um die Warenlaufrichtung;
dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem eine Vorrichtung zur Bewegung der Kontaktflächen besitzt, die dazu dient, der Durchlaufbewegung des Schlauches eine axiale Komponente zu verleihen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Dabei zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Baugruppe zur Winkelausrichtung von Schlauchstrickwaren entsprechend der vorliegenden Erfindung;

2 eine vergrößerte Querschnittsansicht der in 1 dargestellten Baugruppe in zwei verschiedenen Stellungen, die aus entgegengesetzten Richtungen um eine vertikale Mittelachse dargestellt werden;

3 zeigt eine teilweise Oberansicht der in 1 Baugruppe mit Querschnitten entlang der Linie III–III von 2.

In 1 ist mit 1 eine Schneidemaschine zum Längsschneiden von Schlauchwirkware dargestellt, die, aus einem Magazin oder einer vorigen Station (z. B. Färbung) kommend, längs der Laufrichtung 3 durch die Maschine gezogen wird. Maschine 1 umfasst ein Schneidewerkzeug 5 zum Auftrennen des Schlauches 2 in ein Band 6, eine Baugruppe 7 für das Auseinanderfalten und den Abzug des Bandes 6 hinter dem Schneidewerkzeug 5 längs der Laufrichtung 3 sowie eine Abwickelvorrichtung 8, die vor dem Schneidewerkzeug 5 am Anfang der Maschine 1 angebracht ist und dazu dient, während des Betriebs die Verdrehung des Schlauches zu verhindern und diesen längs der Vertikalrichtung 9 zu führen, die z. T. mit Laufrichtung 3 zusammenfällt. Die Maschine umfasst in Mittelposition zwischen Vorrichtung 8 und Schneidewerkzeug 5 einen Sensor (nicht dargestellt), der dazu dient, die Position der Schnittlinie an Schlauch 2 im Verhältnis zu Schneidewerkzeug 5 zu ermitteln und eine Baugruppe 10 zur Winkelausrichtung, die aufgrund der vom Sensor ermittelten Werte die Schnittlinie auf das Schneidewerkzeug 5 ausrichtet.

Entsprechend der Darstellung auf 2 und 3 umfasst Baugruppe 10 zwei koaxiale Wellen 11,12, die entlang der Vertikalrichtung 9 verlaufen und unabhängig voneinander von (nicht dargestellten) Motoren betätigt werden, so dass sie um Vertikalrichtung 9 drehbar sind.

Insbesondere ist Welle 11 axial durchbohrt, während Welle 12 einen unteren Teil 13 besitzt, der in in Welle 11 gelagert ist und einen oberen Teil 14, der nicht um Teil 13 drehbar ist, über Welle 11 vorkragt und an seinem Ende einen Flansch 16 trägt.

Flansch 16 ist um Welle 12 drehbar und trägt axial einen Rahmen 17, gewöhnlich als „Korb" bezeichnet, über den im Betrieb der Schlauch 2 gezogen wird. Rahmen 17 umfasst mehrere Arme 18, die sternförmig um die Achse 9 herum angeordnet sind und jeweils einen ersten, geraden Teil 19 umfassen, der um eine Achse 20, die zu Vertikalrichtung 9 tangential verläuft, aufklappbar mit Flansch 16 verbunden ist. Jeder Arm 18 besteht außerdem aus einem zweiten rechteckigen Teil 21, der entlang der Laufrichtung 3 auf Teil 19 folgt und mit Teil 19 um eine Achse 21, die ebenfalls tangential zu Achse 9 verläuft, aufklappbar verbunden ist.

Rahmen 17 umfasst außerdem eine Vorrichtung 23 zum schirmförmigen Aufklappen der Arme 18 um die Achsen 20 aus einer geschlossenen Ruheposition (dargestellt in 2 rechts von Achse 9) in eine geöffnete Arbeitsposition (dargestellt links von Achse 9), so dass die Arme 18 radial gegen die Innenseite von Schlauch 2 gedrückt werden. Vorrichtung 23 umfasst eine Muffe 24, die auf Welle 11 axial durch einen Betätiger (nicht dargestellt) verschiebbar ist und für jeden Arm 18 eine Strebe 25, deren Enden mit Muffe 24 und Teil 19 an einer Stelle aufklappbar verbunden sind, die näher an Achse 22 als an Achse 20 liegt.

Rahmen 17 umfasst außerdem für jeden Arm 18 ein in sich bewegliches Rechteck 28, das den Winkel zwischen den Teilen 19,21 während des Aufklappens durch Vorrichtung 23 bestimmt und die Endstücke 29,30 der Teile 19,21, ein Endstück 31 der Strebe 25 sowie eine Strebe 32 umfasst, deren Enden mit Strebe 25 und Teil 21 aufklappbar verbunden sind.

2 und 3 zeigen auch, dass Baugruppe 10 außerdem eine motorbetriebene Vorrichtung 34 zum Transport von Schlauch 2 längs der Vertikalrichtung 9 in Richtung Werkzeug 5 umfasst, wobei ein Kontakt des Gewebes mit Baugruppe 10 vermieden wird. Vorrichtung 34 umfasst für jeden Arm 18 zwei entsprechende Antriebe 35,36, die jeweils an den Teilen 19,21 angebracht sind, in Laufrichtung 3 aufeinander folgen und im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Riemen und Scheiben bestehen.

Beim in 3 im Querschnitt dargestellten Arm 18 umfasst der Antrieb 35 eine um Achse 20 drehbare Triebscheibe 37, eine um Achse 22 drehbare, angetriebene Scheibe 38 und ein Paar zueinander parallele Riemen 39, die über Scheibe 37,38 laufen. Antrieb 36 umfasst dagegen eine Triebscheibe 38, eine angetriebene Scheibe 41, die am freien Ende von Teil 21 um eine Achse 42 drehbar ist, die zu Achse 9 tangential verläuft, sowie einen Riemen 43, der in der Mitte zwischen den Riemen 39 über die Scheiben 38,41 läuft.

Die Scheiben 37 werden von Welle 12 über ein Getriebe 44 um die Achsen 20 gedreht; Getriebe 44 umfasst ein zu Welle 14 koaxiales und mit dieser verbundenes Schrägzahnrad 45 sowie für jeden Antrieb 35 ein entsprechendes, angetriebenes Schrägzahnrad 46. Jedes Schrägzahnrad 46 ist mit Scheibe 37 koaxial verbunden, befindet sich auf Achse 20 zwischen den Laufrillen der Riemen 39 und greift in Schrägzahnrad 45, vorzugsweise mit einem einzigen Übersetzungsverhältnis.

Bei jeder Scheibe 38 laufen die Riemen 39 in entsprechenden umlaufenden Rillen 47, während Riemen 43 in einer umlaufenden Rille 48 läuft, die einen mittleren Laufdurchmesser hat, der gegenüber Achse 22 geringer ist als der der Rillen 47, so dass die Laufgeschwindigkeit der Riemen 43 gegenüber den Riemen 39 in einem festen Übertragungsverhältnis verringert wird.

Entsprechend 2 bilden die Oberseiten der Riemen 39,43 auf der Außenseite von Rahmen 17 die Oberflächen 50 bzw. 51, die insgesamt einen unterbrochenen Kreis bilden, im Betrieb mit der Innenseite von Schlauch 2 in Kontakt treten und gegenüber Vertikalrichtung 9 einen in Laufrichtung des Schlauches wachsenden Durchmesser zeigen, wenn Rahmen 17 von Vorrichtung 23 geöffnet wird. Insbesondere bilden Oberfläche 50 und Vertikalrichtung 9 einen Winkel, so dass Schlauch 2 beim Durchlaufen gegen Schneiderwerkzeug 5 geöffnet wird, während Oberfläche 51 im Wesentlichen parallel zur Vertikalrichtung 9 verläuft und damit vor allem dazu dient, den Schlauch zu führen.

Baugruppe 10 umfasst außerdem eine motorbetriebene Drehvorrichtung 53, mit der die Arme 18 und damit die Oberflächen 50,51 tangential zu Vertikalrichtung 9 verstellt werden können, so dass Werkzeug 5 auf die vom besagten Sensor ermittelte Trennnaht ausgerichtet wird. Vorrichtung 53 umfasst Welle 11 und eine fest am Ende von Welle 11 unterhalb des Flansches 16 angebrachte Platte 55, die mehrere radial angeordnete Unterteilungen 56 umfasst, die im rechten Winkel zu den Armen 18 verlaufen und für jeden Arm 18 zwei tangentiale Schultern 57 bilden (3), die auf einander gegenüberliegenden Seiten mit Arm 18 in Kontakt sind und so unter der Einwirkung von Welle 11 Rahmen 17 um Vertikalrichtung 9 drehen.

Im Betrieb wird Schlauch 2 von Vorrichtung 8 entlang Vertikalrichtung 9 in Richtung Baugruppe 10 gezogen, bis er axial mit Oberfläche 50 in Kontakt kommt, die Schlauch 2 beim Durchlaufen gegenüber Vertikalrichtung 9 erweitert und von Antrieb 35 bewegt wird, so dass das Gewebe durch Reibung axial mit eine ersten Geschwindigkeit bis zum Scharnier zwischen den Teilen 19,21 transportiert wird. Unterhalb dieses Scharniers wird Oberfläche 51 von Antrieb 36 so bewegt, dass sie das Gewebe durch Reibung mit einer zweiten Geschwindigkeit transportiert, die entsprechend dem von Baugruppe 7 ausgeübten Zug so geregelt wird, dass das Gewebe genügend gespannt bleibt, um es richtig schneiden zu können, aber gleichzeitig übermäßige innere Spannungen und ein Verzug der Maschen parallel zur Laufrichtung 3 zu vermieden wird.

Durch die unterschiedlichen Durchmesser der Rillen 47,48 ist die erste Durchlaufgeschwindigkeit höher als die zweite, so dass Antrieb 35 entlang Teil 19 mehr Schlauch zuführt als an Teil 21, während Antrieb 36 die erhöhte Schlauchzufuhr durch axiales Drücken und Erweitern der Maschen durch Aufklappen der Arme 18 und Neigen der Teile 21 ausgleicht.

Durch die Verformung der Maschen an Oberfläche 51 wird das Gewebe des Schlauches 2 insgesamt axial gedrückt, und die Maschen werden nach außen erweitert.

Gleichzeitig wird Vorrichtung 53 in bekannter Weise unabhängig von Vorrichtung 34 betätigt und richtet Schneidewerkzeug 5 für den Schnitt auf die vorgesehene Längslinie aus.

Aus dem Beschriebenen ist ersichtlich, dass Vorrichtung 34 die Regelung des Schlauchdurchlaufs in Richtung Schneidewerkzeug 5 um eine axiale Komponente erweitert, so dass nicht nur der Verzug zwischen Schlauch 2 und Rahmen 17 vermieden wird, sondern auch der axiale Durchlauf von Schlauch 2 so optimiert wird, dass im Gewebe keine Spannungen auftreten.

Durch Vorrichtung 34 wird Schlauch 2 vor dem Schneiden des Schlauches 2 und dem Aufklappen des Bandes 6 durch die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten der Oberflächen 50,51 auseinandergedrückt. Vorrichtung 34 besteht aus einer relativ niedrigen Anzahl von Komponenten, ist relativ leicht zu betätigen und hat keine negativen Auswirkungen auf den tangentialen Durchlauf von Schlauch 2 an Vertikalrichtung 9. Außerdem nimmt Baugruppe 10 auch in Ruhestellung von Rahmen 17 relativ wenig Plazt weg, d. h. nicht mehr als die bereits bekannten Lösungen.

Aus dem Gesagten ergibt sich außerdem, dass es zur beschriebenen Baugruppe 10 Veränderungen und Varianten gibt, die ebenfalls durch die hier beschriebene Erfindung geschützt sind.

Insbesondere sind an Stelle der beiden Antriebsvorrichtungen 35,36 mit Riemen und Scheiben andere axiale Antriebssysteme denkbar, z.B. Rollen bzw. Systeme, die eine graduelle Erhöhung der Laufgeschwindigkeit ermöglichen. Die Laufgeschwindigkeit an Teil 19 könnte regelbar sein oder konstant, so dass der Schlauchdurchlauf nur entsprechend der von Baugruppe 7 ausgeübten Zugkraft geregelt wird.

Außerdem könnte Rahmen 17 anders aufgebaut sein als hier beschrieben und dargestellt, wobei er aber stets eine Oberfläche um Vertikalrichtung 9 bildet, die mit der Innenseite von Schlauch 2 in Kontakt tritt, bzw. die Oberfläche könnte anders geformt sein als hier dargestellt oder in Axialrichtung unterbrochen sein.

Außerdem könnte die Erweiterung des Schlauches mittels anderer Vorrichtungen erfolgen, die eine Alternative zu den Teilen 19 bilden oder zusammen mit diesen kombiniert eingesetzt werden, z. B. axial nach oben ausgerichtete Druckluftdüsen.


Anspruch[de]
  1. Baugruppe (10) für die Winkelausrichtung von Schlauchwirkwaren (2) um die Laufrichtung (9) des Schlauches (2), wobei die Baugruppe in Laufrichtung des Schlauches (2) axial vor einem Schneidewerkzeug (5) angebracht ist und aus folgenden Teilen besteht:

    • um die Warenlaufrichtung (9) angebrachte Oberflächen (50,51), die mit der Innenseite des Schlauches (2) in Kontakt treten;

    • motorbetriebene Drehvorrichtungen (53) zum tangentialen Verstellen der Kontaktflächen (50,51) um die Warenlaufrichtung (9);

    dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem eine Vorrichtung (34) zur Bewegung der Kontaktflächen (50, 51) besitzt, die dazu dient, der Durchlaufbewegung des Schlauches (2) eine axiale Komponente zu verleihen.
  2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Bewegungsvorrichtung (34) motorbetrieben ist, so dass der der Durchlaufbewegung des Schlauches (2) eine axiale Komponente verliehen wird, die der Laufrichtung zu Schneidewerkzeug (5) entspricht.
  3. Baugruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Bewegungsvorrichtung (34) Vorrichtungen zur Steuerung der Geschwindigkeit umfasst (47, 48), mit denen die Laufgeschwindigkeit des Schlauches (2) beim Kontakt mit den Oberflächen (50, 51) verändert werden kann.
  4. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Kontaktflächen (50, 51) eine erste Fläche (50) umfassen, die die erwähnte Schlauchware (2) gegenüber der Laufrichtung (9) erweitert, sowie eine zweite Fläche (51) unterhalb der ersten Fläche (50).
  5. Baugruppe nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Bewegungsvorrichtungen (34) einen ersten Antrieb (35) für die erste Kontaktfläche (50) umfassen, der mit einer ersten Geschwindigkeit läuft, sowie einen zweiten Antrieb (36) für die zweite Kontaktfläche (51), der mit einer zweiten Geschwindigkeit läuft.
  6. Baugruppe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Vorrichtungen zur Geschwindigkeitsregelung (47, 48) ein festes Übersetzungsverhältnis zwischen dem ersten und dem zweiten Antrieb (35, 36) festlegen.
  7. Baugruppe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte erste und zweite Antriebsvorrichtung (35, 36) jeweils Riemen (39, 43) umfasst, deren Oberseiten jeweils die erste (50) und die zweite (51) Kontaktfläche bilden.
  8. Baugruppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Vorrichtungen zur Geschwindigkeitregelung (47, 48) Laufrillen mit unterschiedlichem Umfang für die Riemen (39) der ersten Antriebsvorrichtung (35) und die Riemen (43) der zweiten Antriebsvorrichtung (36) umfassen.
  9. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Reihe von radial um die Laufrichtung (9) angeordneten Armen (18) umfasst, die jeweils um die tangential zu Laufrichtung (9) verlaufenden Achsen (20) aufklappbar sind und jeweils mindestens eine Antriebsvorrichtung (39, 43) tragen, mit der der Durchlaufbewegung der Schlauchware (2) eien axiale Komponente verliehen wird.
  10. Baugruppe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Drehantrieb (53) eine erste motorbetriebene Welle (11) umfasst, die entlang der Laufrichtung (9) verläuft, und an jedem Arm (18) zwei einander gegenüberliegende Schultern (57) besitzt, die tangential mit dem Arm (18) und in Kontakt stehen und von der erwähnten ersten Welle (11) gedreht werden.
  11. Baugruppe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Bewegungsvorrichtungen (34) eine zweite, motorbetriebene Welle (12) umfassen, die entlang der Laufrichtung (9) verläuft, sowie ein Zahnradangetriebe (44) zwischen der zweiten Welle (12) und der Antriebsvorrichtung (39, 43).
  12. Baugruppe nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte erste Welle (11) axial durchbohrt ist und koaxial einen unteren Teil (13) der erwähnten zweiten Welle (12) aufnimmt.
  13. Baugruppe nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erwähnte Zahnradgetriebe (44) ein mit der erwähnten zweiten Welle (12) fest koaxial verbundenes Schrägzahnrad (45) und für jeden Arm (18) ein entsprechendes Schrägzahnrad (46) umfasst, das in das erste Schrägzahnrad (45) greift und dessen Drehachse mit der tangentialen Klappachse (20) übereinstmmt.
  14. Baugruppe nach einem der Ansprüche von 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der erwähnten Arme (18) einen ersten und einen zweiten (19, 21) rechteckigen Teil umfasst, die aufklappbar miteinander verbunden sind.
  15. Baugruppe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der erwähnten Arme (18) ein in sich bewegliches Rechteck (28) umfasst, das den ersten und den zweiten Armteil (19, 21) miteinander verbindet.
  16. Baugruppe nach einem der Ansprüche von 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie außerdem eine Vorrichtung (23) zum schirmförmigen Öffnen umfasst, durch die die erwähnten Arme (18) radial gegen die erwähnte Innenseite gedrückt werden.
  17. Maschine (1) zum Längsschneiden von Schlauchwirkware (2), die ein Schneidewerkzeug (5) und axial in Laufrichtung der Ware (2) vor dem Schneidewerkzeug (5) eine Baugruppe (10) zur Winkelausrichtung des erwähnten Schlauches (2) um dessen Laufrichtung (9) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Baugruppe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgeführt ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com