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Dokumentenidentifikation DE10335922A1 17.03.2005
Titel Grundiermittel und Verfahren zum Aufbringen eines Mörtels auf eine Dichtungsbahn
Anmelder SaarGummi GmbH, 66687 Wadern, DE
Erfinder Paulus, Bernd, 66701 Beckingen, DE
DE-Anmeldedatum 06.08.2003
DE-Aktenzeichen 10335922
Offenlegungstag 17.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.03.2005
IPC-Hauptklasse C09J 11/04
IPC-Nebenklasse E04B 1/66   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Grundiermittel und ein Verfahren zum Aufbringen eines Mörtels mit mineralischem Bindemittel auf eine Dichtungsbahn, die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Grundiermittel und ein Verfahren zu entwickeln, die das Aufbringen und das dauerhafte Haften eines Mörtels mit mineralischem Bindemittel auf einer Dichtungsbahn, die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde, ermöglichen. Dabei soll die Forderung nach dauerhaftem Haften auch bei geringen Relativbewegungen zwischen Bauwerksuntergrund und Mörtel erfüllt werden.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Grundiermittel (4), das aus einer Mischung aus einem flüssigen bis zähflüssigen Kleber mit einem feinkörnigen Zuschlagstoff besteht. Eine solche Mischung - und hier insbesondere der feinkörnige Zuschlagstoff, vor allem in Verbindung mit dem rillen- oder wellenförmigen Auftrag - stellt dem anschließend aufzutragenden Mörtel (5) eine ausreichende Oberfläche zur Verfügung, dass dieser dauerhaft auf der Dichtungsbahn (3) haften bleibt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Grundiermittel und ein Verfahren zum Aufbringen eines Mörtels mit mineralischem Bindemittel auf eine Dichtungsbahn, die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde. Solche Dichtungsbahnen werden im Baubereich zum Abdichten des Bauwerksuntergrundes, insbesondere außen von Fassaden, Mauern oder Dächern gegen Witterungseinflüsse, aber auch innen, beispielsweise von Wänden oder Böden in Nasszellen oder Schwimmbädern, verwendet. Ein weiterer Einsatzbereichen dieser Dichtungsbahnen ist in der Abdichtung von Deponien zu sehen.

Die Dichtungsbahn wird am Bauwerksuntergrund, der beispielsweise aus Beton, Mauerwerk, Gips oder Gipskartonplatten oder aber auch aus Holz besteht, befestigt – häufig verklebt. Nun besteht oftmals der Wunsch, einen Mörtel mit mineralischem Bindemittel auf die Dichtungsbahn aufzutragen. Der Mörtel kann ein Putzmörtel, oder aber auch ein Mörtel zum Verlegen von Fliesen oder Platten, beispielsweise ein Fliesenkleber sein. Problematisch ist nun aber, dass ein Mörtel nicht an den Dichtungsbahnen auf der Basis von Kautschuk haften bleibt. Die Oberfläche der Dichtungsbahn ist so glatt, dass eine mechanische Verkrallung zwischen dem Mörtel und dem Kautschukmaterial nicht stattfindet; auch findet keine chemische Verbindung zwischen den beiden Materialien statt, wie dies beispielsweise zwischen Putzmörtel und Mauerwerk der Fall ist. Eine dauerhafte Haftung des Mörtels auf der Dichtungsbahn tritt – auch negativ beeinflusst durch Temperatur- oder Feuchtigkeitseinwirkungen – nicht ein. Desweiteren können nach dem Behandeln großer Flächen Relativbewegungen, beispielsweise an der Fassade hervorgerufen durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, zwischen dem aufgebrachten Mörtel und dem Bauwerksuntergrund stattfinden, die zu Spannungen und bei Überschreiten eines Grenzwertes zum Abplatzen des Mörtels führen. Das Auftragen eines Grundiermittels soll nun ermöglichen, einen Mörtel mit mineralischem Bindemittel auf eine Dichtungsbahn, die auf der Basis von Kautschuk hergestellt wurde, aufzutragen.

Die DE G 88 14 650.2 beschreibt eine Kunststofffolie (1), auf deren beiden Flächen (11, 12) vliesartig teilweise vorstehende Fasern (13) aufgebracht sind. Diese ermöglicht einerseits eine Verklebung direkt auf dem Untergrund mit einem geeigneten Kleber und läßt auf ihrer anderen Seite die Anklebung von Fliesen zu. Die Aufbringung der Fasern und ihre Befestigung soll wiederum mit einem geeigneten Kleber, durch Einpressung oder durch teilweise Einschmelzung so erfolgen, dass die Fasern zumindestens teilweise vorstehen und damit Verklammerungselemente bilden für aufzutragende Kleberschichten.

Die DE 196 16 310 A1 weist darauf hin, dass eine solche Folie in Folge der Beschichtung unelastisch wird und nur in geringem Maße Spannungen oder Bewegungen des Untergrundes aufzunehmen vermag. Um nun eine gewisse Flexibilität zwischen Untergrund und Fliesenkleber zu erreichen, wird zwischen zwei mit Fasermaterial bedeckten Abschnitten (12) ein unbedeckter Abschnitt (11a) aus dehnfähiger Kunststofffolie (11) belassen.

Das beschriebene Auftragen der Fasern, so dass diese vorstehen, ist an der Baustelle schwierig und sehr stark von dem Können des Handwerkers abhängig; muss aber über die Fläche gesehen gleichmäßig und verlässlich erfolgen, um auch ein gleichmäßiges und dauerhaftes Haften des Fliesenklebers zu ermöglichen. Auch das Aussparen von unbedeckten Abschnitten zeigt sich zumindest an der Baustelle als schwierig. Das Einpressen oder Einschmelzen der Fasern kann nur im Herstellerwerk erfolgen.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Grundiermittel und ein Verfahren zu entwickeln, die das Aufbringen und dauerhafte Haften eines Mörtels mit mineralischem Bindemittel auf einer Dichtungsbahn, die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde, ermöglichen. Dabei soll die Forderung nach dauerhaftem Haften auch bei geringen Relativbewegungen zwischen Bauwerksuntergrund und Mörtel erfüllt werden.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Grundiermittel gemäß des kennzeichnenden Teiles von Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß des kennzeichnenden Teiles von Anspruch 10. Das Grundiermittel ist danach eine Mischung aus einem flüssigen bis zähflüssigen Kleber mit einem feinkörnigen Zuschlagstoff. Eine solche Mischung – und hier insbesondere der feinkörnige Zuschlagstoff – stellt dem anschließend aufzutragenden Mörtel eine ausreichende Oberfläche zur Verfügung, dass dieser dauerhaft haften bleibt. Eine mechanische Verkrallung ist gegeben. Die Haftung mag eventuell durch eine chemische Verbindung zwischen dem Mörtel und dem Zuschlagstoff verstärkt werden. Der Kleber wiederum sorgt für eine gute Haftung an der Dichtungsbahn.

Als vorteilhaft hat es sich gezeigt, in der Mischung einen Kontaktleber zu verwenden, der auch als Kleber zum Befestigen der Dichtungsbahn am Bauwerksuntergrund verwendet wird. Ein gutes Haften des Grundiermittels an der Dichtungsbahn ist dadurch gegeben. Auch wird dadurch der praktische Umgang mit diesen Stoffen erleichtert.

Besonders vorteilhaft ist es, zur Bildung des Grundiermittels einen Kleber zu verwenden, der nach dem Aushärten elastische Eigenschaften besitzt. Ein solches Grundiermittel lässt dann Relativbewegungen zwischen dem Bauwerksuntergrund und dem Mörtel zu. Spannungen und Bewegungen des Untergrundes werden von dem Grundiermittel aufgenommen und nicht an den Mörtel weitergegeben. Schäden durch Risse oder Abplatzen des Mörtels werden vermieden. Dadurch, dass das Grundiermittel elastisch ist, findet in gewissen Grenzen eine Entkoppelung zwischen Bauwerksuntergrund und Mörtel statt.

Vorteilhafterweise wird in der Mischung ein Kleber auf Basis von synthetischem Kautschuk verwendet; ein solcher Kleber wird vielfach zum Verkleben von Dichtungsbahnen auf dem Bauwerksuntergrund verwendet und besitzt nach dem Aushärten elastische Eigenschaften.

Um das Grundiermittel leistungsfähig auf große Flächen auftragen zu können, sollte der in der Mischung eingesetzte Kleber flüssig bis zähflüssig sein. Vorzugsweise sollte bei der Verarbeitung die Viskosität des Klebers im Bereich von 500 bis 10.000 mPa s liegen; eine besonders vorteilhafte Verarbeitung zeigt sich bei etwa 2.500 mPa s. In Abhängigkeit von der zugegebenen Menge an feinkörnigem Zuschlagstoff stellt sich dann im Grundiermittel eine höhere Viskosität ein.

Als feinkörniger Zuschlagstoff können in Abhängigkeit vom Anwendungsfall Quarz- oder Korund- oder Schlackesand verwendet werden. Diese sind in der Lage, dem aufzutragenden Mörtel eine ausreichende Oberfläche zur Verfügung zu stellen und gehen eventuell mit diesem eine chemische Verbindung ein.

Als vorteilhaft hat sich für den feinkörnigen Zuschlagstoff eine Korngröße von 0,1 bis 3 mm herausgestellt. Bei Verwendung einer Körnung unter 0,1 mm ist die Haftung des Mörtels sehr gering; bei einer Korngröße über 3 mm zeigt sich die Verarbeitung als schwierig.

Damit das Grundiermittel leistungsfähig aufzutragen ist und eine gute Haftung sowohl zu der Dichtungsbahn, als auch zu dem Mörtel hin gewährt, sollte das gravimetrische Mischungsverhältnis, also die Gewichtsanteile, von Kleber zu feinkörnigem Zuschlagstoff im Bereich 1 : 1 bis 1 : 4 liegen. Besonders vorteilhaft ist hier ein Verhältnis von 1 2.

Entsprechend dem vorgeschlagenen Verfahren wird auf die dem Bauwerksuntergrund abgewandte Fläche der Dichtungsbahn ein Grundiermittel bestehend aus einer Mischung eines flüssigen bis zähflüssigen Klebers mit einem feinkörnigen Zuschlagstoff rillen- oder wellenförmig mit einem dafür geeignet Werkzeug aufgebracht; anschließend wird der Mörtel auf das Grundiermittel aufgetragen. Die rillen- oder wellenförmige Struktur des aufgetragenen Grundiermittels verstärkt die mechanische Verzahnung zwischen Grundiermittel und Mörtel und erhöht somit die Haftfähigkeit des Mörtels. Ein geeignetes Werkzeug zum rillen- oder wellenförmigen Aufbringen des Grundiermittels ist beispielweise eine Zahnspachtel. Bei diesem Verfahren ist es möglich, das Grundiermittel sowohl vor, beispielsweise bereits beim Hersteller der Dichtungsbahn, als auch nach dem Befestigen der Dichtungsbahn auf dem Bauwerksuntergrund, also auf der Baustelle, auf die Dichtungsbahn aufzutragen.

Vorteilhaft ist es, den Mörtel erst auf das Grundiermittel aufzutragen, wenn dieses ausgehärtet ist. Die rillen- oder wellenförmige Struktur des Grundiermittels bleibt dann während des Auftragens des Mörtels erhalten. Beispielsweise hat sich bei einem Grundiermittel bestehend aus der Mischung eines Klebers auf der Basis von synthetischem Kautschuk mit einem Quarzsand im gravimetrischen Mischungsverhältnis 1 : 2 eine Trocknungszeit von 24 Stunden als günstig gezeigt.

Wurde das Grundiermittel bereits vor dem Befestigen der Dichtungsbahn auf dem Bauwerksuntergrund auf die Dichtungsbahn aufgetragen, ist es vorteilhaft, das Grundiermittel durch eine Schutzfolie abzudecken. Diese ermöglicht einen verklebungsfreien Umgang mit der Dichtungsbahn, beispielsweise im aufgerollten Zustand während des Transportes oder während des Befestigens der Dichtungsbahn am Bauwerksuntergrund. Vor Einbringen des Mörtels ist dann die Schutzfolie zu entfernen. Diese Vorgehensweise erspart den Arbeitsvorgang des Auftragens des Grundiermittels auf der Baustelle und die Wartezeit bis zum Aushärten des Grundiermittels.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in den 1 und 2 dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Es zeigen:

1: Eine auf den Bauwerksuntergrund geklebte Dichtungsbahn, auf die ein Grundiermittel und anschließend ein Mörtel aufgetragen wurde,

2: Eine auf den Bauwerksuntergrund geklebte Dichtungsbahn, auf die ein Grundiermittel aufgetragen wurde, das mit einer Schutzfolie abgedeckt ist.

In 1 ist eine Dichtungsbahn 3, die auf der Basis eines synthetischen Kautschuks hergestellt wurde, dargestellt. Die dem Bauwerksuntergrund zugewandte Fläche der Dichtungsbahn 3.1 wurde mittels eines Klebers 2 auf der Basis eines synthetischen Kautschuks auf dem Bauwerksuntergrund 1 befestigt. Der Bauwerksuntergrund kann Mauerwerk, Beton, Gips, Gipskartonplatten oder aber auch Holz sein. Auf die dem Bauwerksuntergrund abgewandte Fläche der Dichtungsbahn 3.2 wurde ein Grundiermittel 4 mit einer Zahnspachtel rillenförmig aufgetragen. Das Grundiermittel besteht aus der Mischung eines Kontaktklebers, ebenfalls auf der Basis eines synthetischen Kautschuks, wie er auch zum Befestigen der Dichtungsbahn auf dem Bauwerksuntergrund verwendet wurde, mit einem feinkörnigen Quarzsand, dessen Korngröße im Bereich 0,1 bis 3 mm liegt. Das gravimetrische Mischungsverhältnis Kleber zu Quarzsand beträgt 1 : 2. Auf das Grundiermittel ist ein Mörtel 5 aufgetragen. Bei dem Mörtel kann es sich um einen Putzmörtel handeln, aber auch um einen Fliesenkleber, wobei in 1 die Fliesen nicht dargestellt sind. Der Mörtel wurde erst nach dem Aushärten des Grundiermittels auf dieses aufgetragen, daher ist die rillenförmige Struktur des Grundiermittels auch beim Auftragen des Mörtels erhalten geblieben. Bedingt durch die große Oberfläche, die das Grundiermittel dem Mörtel zur Verfügung stellt und aufgrund der rillenförmigen Struktur des Grundiermittels haftet der Mörtel dauerhaft auf der Dichtungsbahn. Die Verwendung eines elastischen Klebers in der Mischung führt dazu, dass das Grundiermittel in der Lage ist, Spannungen und Bewegungen zwischen dem Bauwerksuntergrund und dem Mörtel aufzunehmen.

2 zeigt eine Dichtungsbahn 3, die bereits mit dem Bauwerksuntergrund 1 verklebt ist. Das Grundiermittel 4 wurde vor dem Befestigen der Dichtungsbahn an dem Bauwerksuntergrund auf die dem Bauwerksuntergrund abgewandte Fläche der Dichtungsbahn 3.2 aufgetragen. Dies kann beispielsweise beim Hersteller der Dichtungsbahn im Anschluss an die Extrusion erfolgen. Um ein Verkleben der Dichtungsbahnlagen im aufgerollten Zustand zu vermeiden und ein sauberes Arbeiten an der Baustelle zu ermöglichen, wird das aufgetragene Grundiermittel von einer Schutzfolie 6 abgedeckt. Nach Befestigen der Dichtungsbahn an dem Bauwerksuntergrund wird die Schutzfolie abgezogen und der Mörtel kann aufgetragen werden.

1Bauwerksuntergrund 2Kleber 3Dichtungsbahn 3.1dem Bauwerksuntergrund zugewandte Fläche der Dichtungsbahn 3.2dem Bauwerksuntergrund abgewandte Fläche der Dichtungsbahn 4Grundiermittel 5Mörtel 6Schutzfolie

Anspruch[de]
  1. Grundiermittel (4) zum Aufbringen eines Mörtels (5) mit mineralischem Bindemittel auf eine Dichtungsbahn (3), die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde, bestehend aus der Mischung eines flüssigen bis zähflüssigen Klebers mit einem feinkörnigen Zuschlagstoff.
  2. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiger bis zähflüssiger Kleber ein Kontaktkleber verwendet wird, der auch zum Befestigen von Dichtungsbahnen (3) auf einem Bauwerksuntergrund (1) eingesetzt werden kann.
  3. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiger bis zähflüssiger Kleber ein Kleber verwendet wird, der nach dem Aushärten elastische Eigenschaften besitzt.
  4. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiger bis zähflüssiger Kleber ein Kleber auf der Basis von synthetischem Kautschuk verwendet wird.
  5. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiger bis zähflüssiger Kleber ein Kleber mit einer Viskosität von 500 bis 10.000 mPa s, vorzugsweise von 2.500 mPa s, verwendet wird.
  6. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als feinkörniger Zuschlagstoff Quarz- oder Korund- oder Schlackesand verwendet wird.
  7. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der feinkörnige Zuschlagstoff mit einer Korngröße von 0,1 bis 3 mm ausgebildet ist.
  8. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gravimetrische Mischungsverhältnis flüssiger bis zähflüssiger Kleber zu feinkörnigem Zuschlagstoff im Bereich 1 : 1 bis 1: 4 liegt.
  9. Grundiermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gravimetrische Mischungsverhältnis flüssiger bis zähflüssiger Kleber zu feinkörnigem Zuschlagstoff in etwa 1 : 2 beträgt.
  10. Verfahren zum Aufbringen eines Mörtels (5) mit mineralischem Bindemittel auf eine Dichtungsbahn (3), die auf der Basis von synthetischem Kautschuk hergestellt wurde, dadurch gekennzeichnet,

    – dass auf die dem Bauwerksuntergrund (1) abgewandte Fläche der Dichtungsbahn (3.2) ein Grundiermittel (4) bestehend aus einer Mischung eines flüssigen bis zähflüssigen Klebers mit einem feinkörnigen Zuschlagstoff vor oder nach der Befestigung der Dichtungsbahn (3) am Bauwerksuntergrund (1) rillen- oder wellenförmig mit einem dafür geeigneten Werkzeug aufgebracht wird

    – und dass anschließend der Mörtel (5) auf das Grundiermittel (4) aufgebracht wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mörtel (5) erst auf das Grundiermittel (4) aufgebracht wird, wenn dieses ausgehärtet ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundiermittel (4) vor der Befestigung der Dichtungsbahn (3) am Bauwerksuntergrund (1) auf die Dichtungsbahn (3) aufgebracht wird und bis zum Auftragen des Mörtels (5) von einer Schutzfolie (6) abgedeckt wird.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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