PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004018165U1 17.03.2005
Titel Klammer zum Fixieren von Fruchttrieben an Spanndrähten
Anmelder MOWEIN GmbH, Moderner Wein- & Pflanzenbaubedarf, 54331 Pellingen, DE
Vertreter Dr.-Ing. W. Bernhardt u. Dipl.-Phys. Dr. R. Bernhardt, 66123 Saarbrücken
DE-Aktenzeichen 202004018165
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 17.03.2005
Registration date 10.02.2005
Application date from patent application 15.11.2004
IPC-Hauptklasse A01G 17/08
IPC-Nebenklasse A01G 17/10   A01G 17/06   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Neuerung betrifft eine Klammer zum Fixieren von Fruchttrieben an Spanndrähten, insbesondere von Rebentrieben, und zwar bei der Rebenerziehung, bei der die Triebe parallel zu einem Spanndraht fixiert werden. Es geht also nicht um die Fixierung von Trieben, die den Spanndraht kreuzen und bei einer andersartigen Rebenerziehung an der Kreuzungsstelle fixiert werden.

Bekannt sind aus Draht gebogene oder aus Kunststoff geformte Klammern, die zwei Buchten bilden, nämlich eine größere für den Fruchttrieb und eine kleinere für den Spanndraht. Auch bei diesen ist die Zuverlässigkeit der Fixierung des Fruchttriebes nicht ausreichend, insbesondere, wenn Erntemaschinen zum Einsatz kommen.

Die Neuerung zeigt eine Klammer auf, die die Anforderungen bezüglich der Einfachheit der Anbringung und der Zuverlässigkeit der Fixierung erfüllt und dabei durch ihre Verschiebbarkeit längs des Spanndrahts flexibel einsetzbar und kostengünstig herstellbarist.

Die Neuerung ist in den beigegebenen Schutzansprüchen definiert.

Nachfolgend wird die Neuerung durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigegebenen Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht der neuerungsgemäßen Fixierungsklammer,

2 die Fixierung eines Rebentriebs an einem Spanndraht in einer Seitenansicht/Schnittbild.

Die Klammer besteht aus einem Bandstahl einer Breite von etwa zwischen 6 und 15 mm, der einen eine Bucht 1 bildenden Ringbereich 3 aufweist. Der Ringbereich 3 erstreckt sich über einen Zentriwinkel von 225 bis 270°.

Ein Ende des Stahlbandes stellt den Verankerungsabschnitt 5 dar und besteht aus von zwei Schlitzen 7 gebildeten Zungen gleicher Breite. Der Endteil der mittleren Zunge 9 verläuft geradegestreckt, während die Enden der Seitenzungen 11 eine Umbiegung 13 aufweisen, in der der Spanndraht 20 zu liegen kommt.

Das andere Ende des Bandstahls ist zu einer Einlaufrückbiegung 15 nach innen gebogen. Zwischen dieser und dem Verankerungsabschnitt 5 ist eine Verengung gebildet, durch welche der Fruchttrieb bequem eingeschoben und eingeklipst werden kann. Ein Herausrutschen des Fruchttriebs ist durch diese Form praktisch unmöglich.

Zum Anbringen der Klammer wird diese am Spanndraht mit dem überstehenden gradlinig verlaufenden Abschnitt der mittigen Zunge 9 angesetzt und unter Auseinanderbiegung der Zungen 9 und 11 vorgeschoben, bis der Spanndraht hinter den Umbiegungen 13 einfällt und im Inneren derselben von der Federkraft der mittigen Zunge 9 festgehalten wird. Jetzt kann die Klammer leicht an die gewünschte Stelle längs des Spanndrahts verschoben werden, wo der Fruchttrieb 30 durch die Einlaufaufbiegung 15 in die Bucht 1 geschoben wird, wo er dann zuverlässig fixiert ist.

Die neuerungsgemäße Klammer kann kostengünstig aus Bandstahlmaterial gebogen werden.


Anspruch[de]
  1. Klammer zum Fixieren von Fruchttrieben an Spanndrähten aus einem Abschnitt bandförmigen Federstahls, der einen eine Bucht (1) bildenden Ringbereich besitzt und an seinem einen, am Spanndraht (20) zu verankernden Ende einen ebenen, in drei parallele Zungen (9,11) geteilten Verankerungsabschnitt (5) aufweist, wobei die mittige Zunge (9) geradegestreckt endet und die Enden der Seitenzungen (11) als Umbiegungen (13) zum Umschließen des Spanndrahts (20) ausgebildet sind, und wobei das andere Ende des Federstahlbandes eine Einlaufrückbiegung (15) für den Eintritt des Fruchttriebs (30) in die Bucht (1) aufweist.
  2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentriwinkel des Ringbereichs zwischen 225 und 270° liegt.
  3. Klammer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (9,11) des Verankerungsabschnitts (5) von gleicher Breite sind.
  4. Klammer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zungen (9,11) bildenden Schlitze (7) sich über den Verankerungsabschnitt (5) hinaus um etwa 45 bis 90° in den Ringbereich hinein erstrecken.
  5. Klammer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umbiegung (13) an den Enden der Seitenzungen (11) zur Bucht (1) hin gerichtet sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com