Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum digitalen Modulieren eines
periodischen Trägersignals mit erhöhter Frequenz, die insbesondere im Ultrahochfrequenzbereich
liegen kann (dem Frequenzbereich, für den die Ausbreitungsphänomene nicht vernachlässigbar
sind), mit einem digitalen Modulationssignal im Allgemeinen mit einer tieferen Frequenz
(d.h. tiefer als die des Trägersignals), ausgeführt mit einer Modulatorschaltung,
die wenigstens eine Modulationszelle enthält, insbesondere phasenverschoben, um
zwei digitale Steuersignale zu empfangen, die für wenigstens einen Teil, insbesondere
eine Komponente, des digitalen Modulationssignals repräsentativ sind. Sie erstreckt
sich auf eine elektronische Modulatorschaltung zum Ausführen eines solchen Verfahrens.
Die WO-98.38730 beschreibt eine mit Phasenverschiebung arbeitende
elektronische Modulatorschaltung mit verteilter Struktur, umfassend eine Verteilungsleitung
mit n Phasenverschiebungszellen, eine Mehrzahl von n parallelen Zweigen, die sich
von jeder Phasenverschiebungszelle erstrecken und jeweils eine Kommutator-/Modulatorschaltung
umfassen, und Mittel zum Phasenaddieren der Signale von den Kommutator-/Modulatorschaltungen.
Die Zahl der erzielbaren Phasenzustände kann größer sein als die Zahl der Zweige,
wenn diese, als Kommutator-/Modulatorschaltung, Modulationszellen umfassen, die
in der elementarsten Ausgestaltung durch Phasenverschiebung mit zwei Phasenzuständen
(BPSK oder MDP2 genannt) arbeitende Modulationszellen sind, die zwei komplementäre
digitale Steuersignale empfangen.
Die Publikation von BOVEDA et al.: „A 0.7-3 GHZ GAAS QPSK/QRM
DIRECT MODULATOR", IEEE JOURNAL OF SOLID-STATE CIRCUITS, Bd. 28, Nr. 12, 1. Dezember
1993, beschreibt auf den Seiten 1340 – 1349 noch weitere Anwendungsbeispiele
für digitale BPSK-Modulationszellen zum Realisieren von Phasenund/oder Amplitudenmodulationen.
In allen bekannten Anwendungen solcher digitaler BPSK-Modulationszellen
mit zwei Phasenzuständen, wie sie z.B. in der Publikation A. PRIMEROSE et al., „High
Bit Rate Four, Phase MMIC Remodulation Demodulator and Modulator", Proceedings of
the GAAS 92 European Gallium Arsenide and related III-V Compounds Applications Symposium,
27. bis 29. April 1992, NOORDWIJK, beschrieben sind, sind die auf diese BPSK-Zellen
angewendeten digitalen Steuersignale im Prinzip Signale mit zwei komplementären
Zuständen I, I.
Infolgedessen sind die Punkte des Fresnel-Diagramms (Phasen- und/oder
Amplitudenzustände), die in diesen bekannten digitalen Modulationsverfahren und
-schaltungen adressiert werden können, auf einen Wert wie 2n im Falle
der WO-98.38730 begrenzt.
Infolgedessen besteht der Bedarf, die Zahl der Punkte des Fresnel-Diagramms
(Phasen- und/oder Amplitudenzustände) für dieselbe Schaltungsstruktur erhöhen zu
können, um die Leistungen der Modulation bei denselben Erstehungskosten, bei gleichem
Platzbedarf, demselben Gewicht und derselben Energieaufnahme verbessern zu können.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, diesen Bedarf auf einfache und
wirtschaftliche Weise zu decken. Es ist daher insbesondere ihre Aufgabe, ein Modulatorverfahren
und eine Modulatorschaltung bereitzustellen, mit dem/der eine große Zahl von Punkten
(Phasen- und/oder Amplitudenzustände) ohne jeglichen Verlust an aufgenommener Leistung
und mit einer geringen Energieaufnahme adressiert werden kann, so. dass diese Schaltung
und dieses Verfahren mit zahlreichen Codierungs- und Modulationstypen in vielen
Anwendungen adaptiert und eingesetzt werden können.
Es ist darüber hinaus Aufgabe der Erfindung, ein solches Verfahren
und eine solche Modulatorschaltung bereitzustellen, die vorteilhafterweise mit monolithischer
Mikrowellentechnik (MMIC), insbesondere auf Galliumarsenid (GaAs), mit ausgezeichneter
Präzision angepasst werden können.
Es ist insbesondere Aufgabe der Erfindung, eine einfache Wahl von
Phasen- und/oder Amplitudenzuständen zuzulassen, und dies zum Zeitpunkt ihres Einbaus
in das System (und nicht bei Entwurf oder Herstellung der integrierten Schaltung
selbst).
Es ist ferner eine speziellere Aufgabe der Erfindung, ein solches
Verfahren und eine solche Modulatorschaltung vorzuschlagen, die mit den Beschränkungen
der betroffenen räumlichen Systeme kompatibel sind (geringer Platzbedarf, hohe Zuverlässigkeit,
geringe Leistungsaufnahme usw.).
Spezieller ist es auch Aufgabe der Erfindung, ein solches Verfahren
und eine solche Modulatorschaltung bereitzustellen, die mit den Modulationscodierungen
hoher Leistung wie MCT kompatibel sind, die dann nützlich sind, wenn man sie in
eine große Zahl von Phasen- und/oder Amplitudenzuständen bringen kann.
Es ist insbesondere auch Aufgabe der Erfindung, ein solches Verfahren
und eine solche Modulatorschaltung vorzuschlagen, die an alle Trägersignalfrequenzen
angepasst werden können, besonders an den Ultrahochfrequenzbereich.
Es ist insbesondere auch Aufgabe der Erfindung, ein solches Verfahren
und eine solche Modulatorschaltung vorzuschlagen, die nach der Implementation Eingangsträgersignale
akzeptieren können, deren Frequenz festgelegt ist, die aber aus einem großen Frequenzband
ausgewählt werden können (z.B. im X-Band für Erdbeobachtungstelemetrie, im K-Band
von Multimedia-Telekommunikationssatelliten usw.).
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine Modulation vorzuschlagen,
die keine erheblichen Störungen der Leitung und des Eingangssignals verursacht.
Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Modulieren
eines Trägersignals mit einem digitalen Modulationssignal auf einer tieferen Frequenz,
ausgeführt mit einer Modulatorschaltung, die wenigstens eine Modulationszelle zum
Empfangen von zwei digitalen Steuersignalen umfasst, die für wenigstens einen Teil
des digitalen Modulationssignals repräsentativ sind, dadurch gekennzeichnet, dass
für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals an wenigstens eine selbe
Modulationszelle zwei digitale Steuersignale desselben Wertes angelegt werden. Diese
Modulationszelle liefert also für diesen Wert des digitalen Modulationssignals (für
die die digitalen Steuersignale denselben Wert haben) ein Signal, moduliertes Grundsignal
genannt, das sich im Hinblick auf Amplitude und/oder Phase von dem unterscheidet,
das insbesondere null ist, das erzeugt wird, wenn die digitalen Steuersignale komplementär
sind.
Die Erfindung betrifft auch eine Schaltung zum Ausführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Sie betrifft somit auch eine Modulatorschaltung zum Durchführen der
Modulation eines Trägersignals mit einem digitalen Modulationssignal auf einer tieferen
Frequenz, die wenigstens eine Modulationszelle zum Empfangen von zwei digitalen
Steuersignalen umfasst, die für wenigstens einen Teil des digitalen Modulationssignals
repräsentativ sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie so gestaltet ist, dass für
wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals wenigstens eine selbe Modulationszelle
zwei digitale Steuersignale desselben Wertes erhält.
Wenigstens eine Modulationszelle kann vom Amplitudenmodulationstyp
gemäß einem einzigen Phasenzustand sein. Trotzdem ist vorteilhafterweise und erfindungsgemäß
wenigstens eine Modulationszelle eine durch Phasenverschiebung modulierte Zelle,
wobei das Verfahren und die Schaltung gemäß der Erfindung eine digitale Modulation
wenigstens durch Phasenverschiebung realisieren.
Jede Modulationszelle kann eine Phasenverschiebungs-Modulationszelle
des Typs mit zwei Phasenzuständen sein (BPSK oder MDP2 genannt), insbesondere entgegengesetzt,
die im Allgemeinen einen einzigen Amplitudenzustand hat, aber durchaus auch zwei
Amplitudenzustände haben kann. Indem daran digitale Steuersignale desselben Wertes
angelegt werden, können ihr ein, sogar zwei ergänzende Phasenund/oder Amplitudenzustände
gegeben werden. In dem Fall, in dem die Phasendifferenz zwischen den beiden Zuständen
um 180° unterscheidet und/oder in dem Fall, in dem die Amplitude von zwei Zuständen
unterschiedlich ist, liefert diese Modulationszelle nicht dasselbe modulierte Grundsignal,
wenn die digitalen Steuersignale, die sie empfängt, gleich 0 sind und wenn sie gleich
1 sind. Man erzeugt somit zwei ergänzende Zustände für diese Modulationszelle. Dieses
modulierte Grundsignal ist nicht unbedingt null, wenn die digitalen Steuersignale
vom selben Wert sind (beide gleich 0 oder gleich 1).
Trotzdem hat vorzugsweise, vorteilhafterweise und erfindungsgemäß
wenigstens eine Modulationszelle, die zwei digitale Steuersignale desselben Wertes
für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals empfängt, die Aufgabe,
ein Signal zu erzeugen, moduliertes Grundsignal genannt, das für diesen Wert des
digitalen Modulationssignals null ist.
Darüber hinaus hat vorteilhafterweise und erfindungsgemäß wenigstens
eine Modulationszelle die Aufgabe, ein moduliertes Grundsignal mit zwei einander
entgegengesetzten Phasenzuständen und einem einzigen Amplitudenzustand zu erzeugen,
wenn sie komplementäre. digitale Steuersignale erhält, und ein moduliertes Grundsignal
zu erzeugen, das null ist, wenn sie digitale Steuersignale desselben Wertes erhält.
Ebenso erzeugt in einem Verfahren und einer Schaltung gemäß der Erfindung
jede BPSK-Modulationszelle ein moduliertes Signal, das drei, sogar vier verschiedene
Werte haben kann, von denen insbesondere einer null ist, und nicht nur zwei Werte
wie bei einer herkömmlichen BPSK-Zelle. Die verschiedenen modulierten Grundsignale
verschiedener Modulationszellen werden kombiniert, insbesondere phasensummiert,
um das modulierte Ausgangssignal zu bilden. Es ist somit möglich, eine größere Zahl
von Punkten im Fresnel-Diagramm zu adressieren.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren ist vorteilhafterweise dadurch gekennzeichnet,
dass die Modulatorschaltung wenigstens zwei Modulationszellen umfasst, und dadurch,
dass für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals an wenigstens eine
Modulationszelle zwei digitale Steuersignale desselben Wertes angelegt werden (wobei
diese Modulationszelle vorzugsweise ein moduliertes Grundsignal erzeugt, das für
diesen Wert des digitalen Modulationssignals null ist) und an wenigstens eine andere
Modulationszelle zwei digitale Steuersignale mit komplementären Werten angelegt
werden (wobei diese andere Modulationszelle ein moduliertes Grundsignal erzeugt,
das für diesen Wert des digitalen Modulationssignals nicht null ist).
Insbesondere erzeugt in der bevorzugten Variante der Erfindung wenigstens
eine Modulationszelle für denselben Wert des digitalen Modulationssignals ein moduliertes
Grundsignal von null, während wenigstens eine weitere ein moduliertes Grundsignal
von ungleich null erzeugt. Vorteilhafterweise ist ein erfindungsgemäßes Verfahren
auch dadurch gekennzeichnet, dass für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals
an wenigstens eine Modulationszelle zwei digitale Steuersignale desselben Wertes
angelegt werden, und dadurch, dass für wenigstens einen weiteren Wert des digitalen
Modulationssignals an diese(n) Modulationszelle(n) zwei digitale Steuersignale mit
komplementären Werten angelegt werden. Somit erzeugt insbesondere dieselbe Modulationszelle
kein moduliertes Grundsignal von null für alle Werte des digitalen Modulationssignals.
Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß sind für jede Modulationszelle
mit zwei entgegengesetzten Phasenzuständen, wenn sie vom selben Wert sind, die an
dieselbe Modulationszelle angelegten digitalen Steuersignale beide gleich 0. So
werden die Ableitungen aufgrund von technischen Imperfektionen der elektronischen
Schaltung vermieden, die das modulierte Grundsignal für zwei digitale Steuersignale
von gleich 1 nicht perfekt auslöschen würden.
Außerdem sind die herkömmlichen BPSK-Modulationszellen (wie in der
WO-98.38730 (7) oder in der Publikation von A. PRIMEROSE et al.
– oben erwähnt – beschrieben) im Hinblick auf ihre Impedanz so gestaltet,
dass sie Steuersignale mit komplementären Zuständen empfangen. Dies ist jedoch nicht
mehr der Fall, wenn die Steuersignale gleichzeitig denselben Wert annehmen, besonders
wenn beide null annehmen, insbesondere im Ultrahochfrequenzbereich. Die Erfinder
haben jedoch festgestellt, dass es in der Tat möglich ist, Impedanzadaptionsmittel
vorzusehen, so dass die Impedanz in der Praxis ausreichend adaptiert wird, damit
die Steuersignale komplementär oder gleich sind, in dem Sinne, dass die sich durch
den Impedanzadaptionsfehler ergebenden Ableitungen kleiner als oder von derselben
Größenordnung sind wie die technischen Streuungen.
Somit wird vorteilhafterweise und erfindungsgemäß ein vom Trägersignal
abgeleitetes Eingangssignal zu jeder Modulationszelle mittels Impedanzanpassungsmitteln
gesendet, die so gestaltet sind, dass die Impedanz der Modulationszelle wenigstens
im Wesentlichen gleich gut angepasst ist, wenn die von ihr empfangenen digitalen
Steuersignale komplementär sind wie wenn sie gleich sind. Vorteilhafterweise und
erfindungsgemäß umfassen die Impedanzanpassungsmittel für jede Modulationszelle
einen Transistor, der das Eingangssignal empfängt und mit der Modulationszelle verbunden
ist, und einen parallelen Widerstand zwischen dem Transistor und Masse.
Darüber hinaus wird vorteilhafterweise und erfindungsgemäß eine Modulatorschaltung
mit verteilter Struktur verwendet, die mehrere abgeleitete Zweige umfasst, die jeweils
wenigstens eine Modulationszelle zum Empfangen von zwei digitalen Steuersignalen
umfassen, wobei jeder abgeleitete Zweig ein Signal liefert, moduliertes Zweigausgangssignal
genannt, und die modulierten Zweigausgangssignale von den verschiedenen abgeleiteten
Zweigen phasensummiert werden, um ein moduliertes Ausgangssignal zu bilden. Es wird
insbesondere eine Modulatorschaltung entsprechend der verteilten Struktur wie in
der WO/98.38730 beschrieben verwendet. Die Zahl der Phasenzustände jeder BPSK-Modulationszelle
ist in dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht gleich 2, sondern gleich 3, so dass
mit dem modulierten Ausgangssignal 3n Punkte des Fresnel-Diagramms adressiert
werden können, wobei n die Zahl der Zweige der Schaltung ist (und nicht 2n
wie in der W0/98.38730).
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Modulatorschaltung, die
dadurch gekennzeichnet ist, dass sie für die Ausführung der oben erwähnten Charakteristiken
des erfindungsgemäßen Verfahrens adaptiert ist. Eine erfindungsgemäße Schaltung
umfasst insbesondere vorteilhafterweise jeder Modulationszelle vorgeschaltet Impedanzanpassungsmittel,
die ein vom Trägersignal abgeleitetes Eingangssignal zu jeder Modulationszelle senden
und so gestaltet sind, dass die Impedanz der Modulationszelle wenigstens im Wesentlichen
genauso gut angepasst ist, wenn die von ihr empfangenen digitalen Steuersignale
komplementär sind wie wenn sie gleich sind.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren und eine Modulatorschaltung,
die in Kombination durch alle oder einige der oben oder nachfolgend erwähnten Charakteristiken
gekennzeichnet sind.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der Lektüre
der nachfolgenden Beschreibung hervor, die sich auf die beiliegenden Figuren bezieht.
Dabei zeigt:
1 ein Grundschaltbild einer erfindungsgemäßen
Modulatorschaltung,
2 ein Schema eines Ausgestaltungsbeispiels
für eine Modulatorschaltung gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung mit verteilter
Struktur mit vier Zweigen,
3 ein Fresnel-Diagramm, das ein vektorielles
Konstruktionsbeispiel in der komplexen Ebene des modulierten Ausgangssignals der
Schaltung von 2 illustriert,
4 ein Fresnel-Diagramm, das die verschiedenen
Punkte der komplexen Fresnel-Ebene illustriert, die durch die Schaltung von
2 adressiert werden können, und ein Anwendungsbeispiel
der Erfindung für die Implementation einer 16-PSK-Modulation,
5, identisch mit 4,
ein weiteres Anwendungsbeispiel der Erfindung für die Implementation einer 16-QAM-Modulation.
1 zeigt eine Modulatorschaltung
1 gemäß der Erfindung, die ein Eingangssignal empfängt, Trägersignal Se
= A.sin(&ohgr;e.t+ϕe) genannt, und ein Modulationssignal SCj, das ein
digitales Signal ist oder ein digitales Signal repräsentiert und ein moduliertes
Ausgangssignal Ss = A'.sin(&ohgr;'s.t + ϕs} liefert. Bei einer Modulation
durch Phasenverschiebung (PSK = „Phase Shift Keying – Phasenumtastung"
genannt) wird das modulierte Ausgangssignal Ss phasenmäßig in Abhängigkeit vom digitalen
Modulationssignal SCj moduliert, z.B. vom Typ NRZ. Im Allgemeinen ist
&ohgr;s = &ohgr;e .
Die Modulatorschaltung 1 gemäß der Erfindung umfasst wenigstens
eine Phasenverschiebungs-Modulationszelle CMi des Typs zum Empfangen von zwei digitalen
Steuersignalen SCji1, SCji2, die für wenigstens einen Teil des Modulationssignals
SCj repräsentativ sind.
Eine solche Modulationszelle CMi kann von einer herkömmlichen BPSK-Modulationszelle
mit zwei entgegengesetzten Phasenzuständen und einem einzigen Amplitudenzustand
gebildet werden (wenn die digitalen Steuersignale komplementär sind). Eine solche
Modulationszelle CMi ist beispielsweise in der oben erwähnten Publikation von A.
PRIMEROSE et al. (3b) beschrieben und umfasst zwei
Kommutatoren, die von Feldeffekttransistoren gebildet werden, und zwei Eingangsfilter,
nämlich einen Tiefpassfilter, der eine Phasenverschiebung von -90° durchführt,
und einen Hochpassfilter für eine Phasenverschiebung von +90°. Als Variante
oder in Kombination kann auch eine BPSK-Modulationszelle wie die in der W0/98.38730
(7) beschriebene verwendet werden.
Trotzdem werden diese BPSK-Modulationszellen so modifiziert, dass
digitale Steuersignale SCji1, SCji2 mit gleichzeitig identischen Werten daran angelegt
werden können. Im Falle einer Zelle der Publikation von A. PRIMEROSE et al. werden
diese digitalen Steuersignale jeweils durch die Spannungen Vg und V g gebildet.
Im Falle der Zelle der WO198.38730 (7) werden die digitalen Steuersignale
SCji1 und SCji2 gemäß der Erfindung an die Gatter von Kommutatortransistoren CO0
bzw. C01 anstelle von komplementären Signalen angelegt, die auf der Basis des Modulationssignals
in dieser Schaltung gebildet werden.
Außerdem umfasst die Modulatorschaltung 1 gemäß der Erfindung
Eingangsimpedanzanpassungsmittel 2, über die ein vom Trägersignal Se abgeleitetes
Eingangssignal SDi an die Zelle CMi im Hinblick auf deren Modulation
angelegt wird. Dieses Eingangssignal SDi wird direkt oder indirekt abgeleitet (über
Eingangsschaltungen, die an der Modulation beteiligt sein können oder nicht und
die insbesondere eine oder mehrere weitere Modulationszellen umfassen können oder
auch nicht). Mit diesen Eingangsimpedanzanpassungsmitteln 2 kann wenigstens
im Wesentlichen die Impedanzanpassung der Modulationszelle CMi gewährleistet werden,
wie auch immer der Wert der Steuersignale SCji1, SCji2 sein mag, die daran anglegt
werden, d.h. unabhängig davon, ob sie komplementär oder gleich sind.
Diese Impedanzanpassungsmittel 2 umfassen einen Transistor
3, insbesondere einen Feldeffekttransistor, insbesondere PHEMT (auf GaAs),
der das Eingangssignal SDi an seinem Gatter empfängt, dessen Source mit Masse verbunden
ist und dessen Drain einen Kondensator 4 versorgt, der mit dem Eingang
5 der Modulationszelle CMi verbunden ist, und einen parallelen Widerstand
6, der zwischen dem Eingang 5 der Modulationszelle CMi und Masse
geschaltet ist. In einer Variante kann der Transistor 3 ein bipolarer Transistor
sein.
Der Transistor 3 und der Kondensator 4 isolieren
die Modulationszelle CMi des Eingangs der Schaltung 1, so dass das Trägersignal
Se durch die Modulation nicht gestört wird. Der parallele Widerstand 6
wird so gewählt, dass er eine Impedanz repräsentiert, die der der Modulationszelle
CMi entspricht, wenn die Steuersignale SCji1, SCji2 komplementär sind und insbesondere
in der Größenordnung von 50 &OHgr; liegen. Somit bleibt die Eingangsimpedanz der
Modulationszelle CMi in der Größenordnung dieser Impedanz, insbesondere in der Größenordnung
von 50 &OHgr; (zwischen 10 &OHgr; und 100 &OHgr;).
Auch die Ausgangsimpedanz muss für die verschiedenen Werte von digitalen
Steuersignalen angepasst werden. Dies wird in der Praxis durch die Tatsache erzielt,
dass das modulierte Grundsignal Ssi, das durch die Modulationszelle CMi erzeugt
wird, im allgemeinen phasenmäßig mit den anderen Ausgangssignalen von anderen Modulationszellen
CMi durch ein oder mehrere Wilkinson-Koppler (Leistungsphasenkoppler) kombinert,
deren Effekt darin besteht, die Impedanzungleichheiten zwischen parallelen Modulationszellen
CMi zu maskieren.
In einer Variante ist es auch möglich, am Ausgang die Eingangsimpedanzanpassungsmittel
2 symmetrisch zu verdoppeln, indem der Ausgang Ssi mit einem parallelen
Widerstand (mit Masse) und mit dem Gatter eines Feldeffekttransistors verbunden
wird, dessen Source an Masse geschlossen ist. Es ist auch möglich, einen bipolaren
Transistor zu verwenden.
Die erfindungsgemäße Modulatorschaltung 1 umfasst Code-Umsetzungsmittel
7 zum Erzeugen von digitalen Steuersignalen SCji1, SCji2 jeder Modulationszelle
CMi auf der Basis des digitalen Modulationssignals SCj. Diese Code-Umsetzungsmittel
7 werden von einer einfachen logischen Tabelle gebildet, die in einer für
diesen Zweck gestalteten Logikschaltung programmiert ist. Für bestimmte Werte des
Modulationssignals SCj sind die Steuersignale SCji1, SCji2 von wenigstens einer
Modulationszelle CMi identisch (beide sind gleich 0 oder gleich 1). Alle Steuersignale
SCji1, SCji2 aller Modulationszellen CMi sind vorzugsweise nicht gleichzeitig identisch,
wobei die Modulation den Ursprung des Fresnel-Diagramms nicht als aktiven Punkt
verwendet.
In der Praxis kann die gesamte erfindungsgemäße Modulatorschaltung
1, mit Ausnahme der Code-Umsetzungsmittel 7 und der Impedanzanpassungsmittel
2, von einer herkömmlichen Modulatorschaltung gebildet werden, insbesondere
von einer Schaltung mit verteilter Struktur wie die, die in der WO/98.38730 beschrieben
ist, die eine Verteilungsleitung 8 umfasst, die ähnliche Phasenverschiebungszellen
hintereinander leiterartig bildet, die Ableitungsknoten mit abgeleiteten Zweigen
Bi definiert. Jeder abgeleitete Zweig Bi umfasst wenigstens eine Modulationszelle
CMi. Die Verteilungsleitung 8 umfasst beispielsweise ähnliche serielle
Induktanzen Li zwischen einem Eingangskondensator 9 und einem Endgerät
10 und Feldeffekttransistoren Ti, insbesondere vom Typ MESFET (auf GaAs),
die an ihrem Gatter mit den Knoten Ni, mit ihrer Source an Masse verbunden sind
und deren Drain einen abgeleiteten Zweig Bi bildet. Der Transistor Ti dient als
Transistor 3 von Impedanzanpassungsmitteln 2 einer Modulationszelle
CMi, die zum abgeleiteten Zweig Bi gehört.
Die Modulatorschaltung 1 umfasst vorzugsweise mehr als zwei
abgeleitete Zweige Bi. Darüber hinaus kann jeder abgeleitete Zweig Bi eine einfache
Leitung sein, die eine solche Modulationszelle CMi umfasst (wobei jeder Zweig Bi
also ein Zweigausgangssignal Ssi liefert, das von dem modulierten Grundsignal Ssi
gebildet wird, das von der Modulationszelle CMi kommt), oder im Gegenteil selbst
eine Schaltung mit verteilter Struktur ist, wobei die Modulatorschaltung
1 durch einen Baum mit mehreren verschachtelten verteilten Strukturen gebildet
wird.
2 zeigt ein Tmplementationsbeispiel mit
vier abgeleiteten Zweigen B1, B2, B3, B4, die jeweils eine Modulationszelle CM1,
CM2, CM3, CM4 umfasst, wobei die Verteilungsleitung 8 vier Induktanzen
L1, L2, L3, L4 und vier Transistoren T1, T2, T3, T4 umfasst, die die Eingangssignale
SD1, SD2, SD3, SD4 zu jedem Zweig bilden. Jede Modulationszelle CM1, CM2, CM3, CM4
liefert ein moduliertes Grundsignal Ss1, Ss2, Ss3, Ss4, das mittels eines Isolationskondensators
11 am Ausgang zu einer Doppelstufe 12 von Wilkinson-Kopplern angelegt
wird, die diese modulierten Grundsignale phasensummieren (die auch die Zweigausgangssignale
sind), um das modulierte Ausgangssignal Ss zu bilden.
Da das Modulationssignal SCj ein digitales Signal mit vier Bits ABCD
ist, erzeugen die Code-Umsetzungsmittel 7 die Steuersignale SCji1, SCji2
von Modulationszellen CMi gemäß der Konstellation, die man für das Modulationsprotokoll
benutzen möchte. Wenn die Eingangssignale SDi untereinander um 45° phasenverschoben
sind (durch die Verteilungsleitung 8) und jeweils von Vektoren
wie in 3 dargestellt gebildet werden, dann können
die Code-Umsetzungsmittel 7 anhand der nachfolgenden Logiktabelle ermittelt
werden, um die 16 Punkte P31 bis P38; P41 bis P48 der Konstellation der größten
in 4 dargestellten Amplitude zu adressieren. So erhält
man auf äußerst einfache und zuverlässige Weise eine Schaltung mit 16 Phasenzuständen
(16-PSK).
Die Punkte P41 bis P48 werden auf herkömmliche Weise erhalten, wenn
die Steuersignale SCji1, SCji2 komplementär sind. Die Punkte P31 bis P38 werden
mit den identischen Steuersignalen auf einem der Zweige erhalten. 3
illustriert das Beispiel der vektoriellen Konstruktion der Punkte P31 und P41.
Wie man in 4 sieht, kann die Zahl der
Punkte der Konstellation auf äußerst einfache und wirtschaftliche Weise wenigstens
verdoppelt werden, durch einfache logische Programmierung der Codierungstabelle,
ohne strukturelle Modifikation der Schaltung. Es ist zu bemerken, dass die theoretische
Amplitude der Punkte P31 bis P38 kleiner als 0,7 dB im Vergleich zu den Punkten
P41 bis P48 ist. Somit erhält man anstatt zwei Konstellationen mit 8 Punkten (zweimal
acht Phasenzustände mit den verschiedenen Amplituden) in der Schaltung der W0/98.38730
mit der Erfindung 80 Punkte (wobei der Nullpunkt im Allgemeinen ausgeschlossen
ist) und insbesondere 8 ergänzende Punkte, deren Amplitude von derselben Größenordnung
ist (lediglich kleiner als 0,7 dB) wie die der großen Konstellation der Schaltung
der W0/98.38730, aber um 22,5° in Bezug auf diese Punkte phasenverschoben, so
dass man eine Konstellation von 16 Phasenzuständen mit einer Amplitudenpräzision
erhält, die für Codierungssysteme akzeptabel ist, die sich wie MCTM (mehrdimensionelles
codiertes Modulationsraster) verhalten.
In 5 ist ein Konstellationsbeispiel dargestellt,
das von 16 Punkten A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9, A10, A11, A12, A13, A14,
A15, A16 gebildet wird, so dass eine 16-QRM-Modulation mit einer akzeptablen Präzision
erzielt werden kann.
In den verschiedenen Fällen ist es möglich, die theoretischen Ungenauigkeiten
durch Nachschalten eines Leistungsverstärkers in der Kompressionszone zu verringern.
Die 4 und 5
zeigen die Punkte (34– 1=80 Punkte zusätzlich zum Nullpunkt), die
gemäß den Werten der Steuersignale SCji1, SCji2 von vier abgeleiteten Zweigen erzielt
werden können, unter Integration der identischen Wertepaare (0, 0) und/oder (1,
1). Vorzugsweise wird, wie in der oben erwähnten Tabelle, nur das Paar (0,
0) und nicht das Paar (1, 1) verwendet, das dazu neigt, größere technologische Ableitungen
zu erzeugen.
Alle Punkte der Konstellation der 4 und
5 können für eine Modulation durch Phasen-
und/oder Amplitudenverschiebung adressiert werden.
Die Erfindung kann Gegenstand zahlreicher Ausgestaltungsvarianten
im Vergleich zu den oben beschriebenen und dargestellten nicht begrenzenden Beispielen
sein.
Sie kann vorteilhafterweise auf die Realisierung einer Modulatorschaltung
im Ultrahochfrequenzbereich angewendet werden (herkömmlicherweise 1 GHz bis 300
GHz), wo die Ausbreitungsphänomene stark sind, und in monolithischer Mikrowellentechnologie
MMIC, insbesondere auf Galliumarsenid. Sie ist auch auf die Realisierung von Modulatorschaltungen
in allen Frequenzbereichen anwendbar.
Um mit den Arbeitsfrequenzen von digitalen Schaltungen kompatibel
zu sein, ist das Modulationssignal SCj im Allgemeinen auf einer Frequenz, die tiefer
ist als die (&ohgr;e/2&pgr;) des Trägersignals. Zum Beispiel, wenn
&ohgr;e/2&pgr; im Ultrahochfrequenzbereich ist, dann kann die Frequenz des
Modulationssignals SCj in der Größenordnung von 100 MHz liegen.
Anspruch[de]
Verfahren zum Modulieren eines periodischen Trägersignals (Se) mit
einem digitalen Modulationssignal (SCj),. ausgeführt mit einer Modulatorschaltung
(1), die wenigstens eine Modulationszelle (CMi) zum Empfangen von zwei
digitalen Steuersignalen (SCji1, SCji2) umfasst, die gleich 0 oder 1 sein können
und die für wenigstens einen Teil des digitalen Modulationssignals (SCj) repräsentativ
sind, bei dem für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) an
wenigstens eine selbe Modulationszelle (CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1,
SCji2) mit demselben Wert angelegt werden und für wenigstens einen anderen Wert
des digitalen Modulationssignals (SCj) an diese Modulationszelle(n) (CMi) zwei digitale
Steuersignale (SCji1, SCji2) mit komplementären Werten angelegt werden.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine Modulationszelle (CMi), die zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) desselben
Wertes für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) empfängt,
die Aufgabe hat, ein Signal zu erzeugen, moduliertes Grundsignal (Ssi) genannt,
das für diesen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) null ist.
Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine Modulationszelle (CMi) eine durch Phasenverschiebung modulierte Zelle ist.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Modulationszelle (CMi) die Aufgabe hat, ein moduliertes Grundsignal
(Ssi) mit zwei einander entgegengesetzten Phasenzuständen und einem einzigen Amplitudenzustand
zu erzeugen, wenn sie komplementäre digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) erhält,
und ein moduliertes Grundsignal (Ssi) zu erzeugen, das null ist, wenn es digitale
Steuersignale (SCji1, SCji2) desselben Wertes erhält.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die beiden
digitalen Steuersignale (SCji1, SCji2) denselben Wert haben, beide gleich 0 sind.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Modulatorschaltung (1) wenigstens zwei Modulationszellen (CMi)
umfasst, und dadurch, dass für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals
(SCj) an wenigstens eine Modulationszelle (CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1,
SCji2) desselben Wertes angelegt werden und an wenigstens eine andere Modulationszelle
(CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) mit komplementären Werten angelegt
werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass ein auf dem Trägersignal (Se) basierendes Eingangssignal (SDi) zu jeder Modulationszelle
(CMi) mit Hilfe von Impedanzanpassungsmitteln (2) gesendet wird, die so
gestaltet sind, dass die Impedanz der Modulationszelle (CMi) wenigstens im Wesentlichen
gleich gut angepasst ist, wenn die digitalen Steuersignale (SCji1, SCji2), die sie
empfängt, komplementär sind wie wenn sie gleich sind.
Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzanpassungsmittel
(2) für jede Modulationszelle (CMi) einen Transistor (3), der
das Eingangssignal (SDi) empfängt und mit der Modulationszelle
(CMi) verbunden ist, und einen parallelen Widerstand (6) zwischen dem Transistor
(3) und Masse umfasst.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Modulatorschaltung (1) mit verteilter Struktur verwendet wird,
die mehrere abgeleitete Zweige (Bi) umfasst, die jeweils wenigstens eine Modulationszelle
(CMi) zum Empfangen von zwei digitalen Steuersignalen (SCji1, SCji2) umfassen, wobei
jeder abgeleitete Zweig (Bi) ein Signal liefert, moduliertes Zweigausgangssignal
(Ssi) genannt, und dadurch, dass die modulierten Zweigausgangssignale (Ssi) von
den verschiedenen abgeleiteten Zweigen (Bi) phasensummiert werden, um ein moduliertes
Ausgangssignal (Ss) zu bilden.
Modulatorschaltung zum Durchführen der Modulation eines periodischen
Trägersignals (Se) mit einem digitalen Modulationssignal (SCj), die wenigstens eine
Modulationszelle (CMi) zum Empfangen von zwei digitalen Steuersignalen (SCji1, SCji2)
umfasst, die gleich 0 oder 1 sein können und die für wenigstens einen Teil des digitalen
Modulationssignals (SCj) repräsentativ sind, wobei diese Schaltung so gestaltet
ist, dass für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) wenigstens
eine selbe Modulationszelle (CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) desselben
Wertes erhält, und dass für wenigstens einen anderen Wert des digitalen Modulationssignals
(SCj) diese Modulationszelle(n) (CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2)
mit komplementären Werten erhält/erhalten.
Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine Modulationszelle (CMi), die zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) desselben
Wertes für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) empfängt,
die Aufgabe hat, ein Signal zu erzeugen, moduliertes Grundsignal (Ssi) genannt,
das für diesen Wert des digitalen Modulationssignals (SCj) null ist.
Schaltung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine Modulationszelle (CMi) eine durch Phasenverschiebung modulierte Zelle ist.
Schaltung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Modulationszelle (CMi) die Aufgabe hat, ein moduliertes Grundsignal
(Ssi) mit zwei einander entgegengesetzten Phasenzuständen und einem einzigen Amplitudenzustand
zu erzeugen, wenn sie komplementäre digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) erhält,
und ein moduliertes Grundsignal (Ssi) zu erzeugen, das null ist, wenn es digitale
Steuersignale (SCji1, SCji2) desselben Wertes erhält.
Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die
beiden digitalen Steuersignale (SCji1, SCji2) denselben Wert haben, beide gleich
0 sind.
Schaltung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass sie wenigstens zwei Modulationszellen (CMi) umfasst, und dadurch, dass sie
so gestaltet ist, dass für wenigstens einen Wert des digitalen Modulationssignals
(SCj) wenigstens eine Modulationszelle (CMi) zwei digitale Steuersignale (SCji1,
SCji2) desselben Wertes erhält und wenigstens eine andere Modulationszelle (CMi)
zwei digitale Steuersignale (SCji1, SCji2) mit komplementären Werten erhält/erhalten.
Schaltung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass sie jeder Modulationszelle (CMi) vorgeschaltet Impedanzanpassungsmittel (2)
umfasst, die ein auf dem Trägersignal (Se) basierendes Eingangssignal (SDi) zu jeder
Modulationszelle (CMi) senden und so gestaltet sind, dass die Impedanz der Modulationszelle
(CMi) wenigstens im Wesentlichen genauso gut angepasst ist, wenn die digitalen Steuersignale
(SCji1, SCji2), die sie empfängt, komplementär sind wie wenn sie gleich sind.
Schaltung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzanpassungsmittel
(2) für jede Modulationszelle (CMi) einen Transistor (3), der
das Eingangssignal (SDi) empfängt und mit der Modulationszelle (CMi) verbunden ist,
und einen parallelen Widerstand (6) zwischen dem Transistor (3)
und Masse umfasst.
Schaltung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine verteilte Struktur aufweist, die mehrere abgeleitete Zweige (Bi),
die jeweils Folgendes umfassen: wenigstens eine Modulationszelle (CMi) zum Empfangen
von zwei digitalen Steuersignalen (SCji1, SCji2) umfassen, wobei jeder abgeleitete
Zweig (Bi) ein Signal liefert, moduliertes Zweigausgangssignal (Ssi) genannt, und
Mittel (12) zum Phasensummieren der modulierten Zweigausgangssignale (Ssi)
von den verschiedenen abgeleiteten Zweigen (Bi), um ein moduliertes Ausgangssignal
(Ss) zu bilden.