STAND DER TECHNIK
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein miteinander verbundene
Computersysteme und im Besonderen Computersysteme, die in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung
eingesetzt werden.
Beschreibung des Stands der Technik
Die U.S. Patente US-A-4.723.212, US-A-4.910.672, US-A-5.173.851 und
US-A-5.612.868 offenbaren Systeme zur Erzeugung von Rabattmarken bzw. Rabattcoupons
als Reaktion auf verschiedene Verkaufstransaktionsereignisse, die an einem Kassenplatz
erfasst werden.
In der Folge wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, wobei übereinstimmende
oder entsprechende Bestandteile in den verschiedenen Ansichten mit den gleichen
Bezugsziffern bezeichnet, wobei die Abbildung aus 2
eine Computersystemarchitektur veranschaulicht, die zur Verwendung in einer Einzelhandelsgeschäftumgebung
dient und im Besonderen zum Einsatz bei Anwendungen, welche die normalen Funktionen
eines Kassenplatz-Computersystems ergänzen.
Die Abbildung aus 2 zeigt relevante Teilstücke
eines Kassenplatzsystems in einem Ladengeschäft, mit einer Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit,
die mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist, einer Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife
12 und mehreren Ladenkassen 14, von denen zwei dargestellt sind.
Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 kommuniziert mit den Ladenkassen
14 über die Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12, bei der es
sich um einen Bus handelt, der sich von einer Ladenkasse durch das Geschäft zu der
nächsten Kasse erstreckt. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit
10 weist zugeordnete Datenbankdateien (nicht abgebildet) zum Speichern
von Daten über Ladengeschäftsaktivitäten auf, wie etwa eine Artikelaufzeichnungsdatei,
welche die Artikel definiert, die in dem Geschäft zum Verkauf angeboten werden.
Vorgesehen ist ein Ergänzungsprozessor 16, der ergänzende Verarbeitungsfunktionen
ausführt, wie etwa im Ladengeschäft Rabattcoupons und andere Kaufanreize etc. erzeugt.
Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit der Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife
12 verbunden und kann Kassenplatz- und/oder andere Kaufanreize überwachen.
Dieses System unterstützt jedoch für gewöhnlich nicht das Drucken von Rabattcoupons
und/oder anderen Kaufanreizen im Ladengeschäft in etwaigen verschiedenen Abteilungen,
wie etwa Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte,
Blumen, etc., wobei dies in Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts deshalb für
gewöhnlich nicht erfolgt, da der Kiosk eine große Vorrichtung ist und somit an einer
vorbestimmten Position in dem Einzelhandelsgeschäft angeordnet ist.
Vorgeschlagen wurde ein weiteres System, das Couponspender verwendet,
die an verschiedenen Positionen in einem Einzelhandelsgeschäft zur Abgabe vorgedruckter
Coupons verteilt sind. Diese Couponspender unterstützen jedoch keine ergänzenden
Funktionen wie etwa das Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen
im Ladengeschäft. Zusätzlich unterstützt dieses System nicht das Drucken von Rabattcoupons
und/oder anderen Kaufanreizen im Ladengeschäft auf der Basis einer Einkaufshistorie
eines Kunden, da nur vorgedruckte Coupons vorgesehen werden.
WO 98 38589A offenbart ein System zur Verwendung in einem Einzelhandelsgeschäft,
wobei es das System ermöglicht, dass sich Verbraucher vor dem Bezahlen an der Kasse
selbst bei einem Merchandisingsystem in einem Ladengeschäft identifizieren bzw.
ausweisen. Dadurch können dem Verbraucher verkaufsfördernde Angebote und andere
Informationen vorgesehen werden, die speziell auf den einzelnen Verbraucher zugeschnitten
sind. Der Verbraucher kann aüf unterschiedliche Art und Weise identifiziert werden,
wie etwa durch Magnetkarten und Kartenleser, die an Einkaufswägen angebracht sind.
Die Verbrauchern gemachten verkaufsfördernden Angebote bzw. Werbeangebote können
auf verschiedenen Gewohnheiten des jeweiligen Verbrauchers basieren, der Position
der Verbraucher in dem Ladengeschäft, auf demographischen Faktoren oder Verkaufsauslösern.
Ein Verbraucher kann auch zielgerichtete Informationen über bestimmte Artikel erhalten,
die er zu kaufen in Erwägung zieht, um zum Beispiel die Angemessenheit bzw. die
Eignung des Kaufs bestimmter Nahrungsmittel zu bestimmen, sowie von verschreibungspflichtigen
Arzneimittel und/oder rezeptfrei erhältlichen Medikamenten. Einzelhändler und Produkthersteller
können somit Informationen zur besseren Planung der Produktplatzierung verwenden,
um besser auf die Kundennachfrage zu reagieren und um die Kaufgewohnheiten von Kunden
anderweitig besser verstehen zu lernen.
Das U.S. Patent US-A-5.295.064 offenbart ein Anzeigekommunikationssystem
für Einkaufswägen, das Auslösesender an verschiedenen Positionen in einem Ladengeschäft
verwendet, um Nachrichten auszulösen, die der entsprechenden Position zur Anzeige
an dem Einkaufswagen zugeordnet sind. Die Nachrichten für ein entsprechendes Ladengeschäft
werden von einer Kommunikationsvorrichtung empfangen, die über Übermittlungsabschnitte
mit einem Wide-Area Network (WAN) verbunden sind. Ein Computer in einem Ladengeschäft
vergleicht die in der Nachricht übermittelte Adresse mit der entsprechenden
eindeutigen Adresse. Eine übereinstimmende Adresse oder eine Übertragungssendung
an alle Ladengeschäfte bewirkt, dass der Computer die Nachricht speichert. Die auf
der Systemelektronik anzuzeigende Nachricht wird mit Daten von der lokalen Datenbank
in dem Computer zusammengeführt. Die Datenbank speichert Daten über die Regalposition.
Wenn die an einem Einkaufswagen angebrachte Elektronik eine gültige Auslöseübertragung
empfängt, sucht sie in ihrem Speicher nach einer Nachricht mit der entsprechenden
Adresse und zeigt diese Nachricht an.
Ein System zur Verteilung von Kaufanreizen in einem Einzelhandelsgeschäft
wird in EP-A-05112509 offenbart. In dieser Referenz wird eine Mehrzahl von Kassenplatzterminals
offenbart, die über eine Vielfachleitung mit einer Ladengeschäfts-Steuereinheit
verbunden sind, die einer Artikelaufzeichnungsdatei zugeordnet ist. Ein Personalcomputer
ist mit der Vielfachleitung verbunden und so angeordnet, dass Einkäufe eines eindeutig
identifizierten Kunden in einem Ladengeschäft in einer Kundeneinkaufsdatei für den
jeweiligen eindeutig identifizierten Kunden gespeichert werden.
Das Bestreben der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative
Infrastruktur zum Drucken von Anreizen in einem Einzelhandelsgeschäft in verschiedenen
Abteilungen des genannten Geschäfts vorzusehen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Demgemäß liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
neuartiges Verfahren, System und computerlesbares Medium zum Drucken von Rabattcoupons
und/oder anderen Kaufanreizen in beliebigen verschiedenen Abteilungen vorzusehen,
wie etwa den Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts für Delikatessen, Kosmetik,
Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc.
Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein
neuartiges Verfahren, System und computerlesbares Medium zum Drucken von Rabattcoupons
und/oder anderen Kaufanreizen auf der Basis einer Kunden-Einkaufshistorie in beliebigen
verschiedenen Abteilungen vorzusehen, wie etwa den Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts
für Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte,
Blumen, etc.
Vorgesehen ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ein System gemäß dem gegenständlichen Anspruch 1.
Vorgesehen ist gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ein Prozessor gemäß dem gegenständlichen Anspruch 4.
Vorgesehen ist gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung
ein Computerprogramm gemäß dem gegenständlichen Anspruch 7.
Die vorstehenden und weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch erreicht, dass ein neuartiges und verbessertes Verfahren, System
und computerlesbares Medium zum Verteilen von Kaufanreizen in Abteilungen eines
Einzelhandelsgeschäfts vorzusehen, mit einem Anreizprozessor mit einer Netzwerksteuereinheit
und einer Datenbank zum Speichern von Einkaufshistorien von Verbrauchern, die entsprechenden
eindeutigen Verbraucherkennungen zugeordnet sind; einer Mehrzahl von Anreizdistributoren,
die in den Abteilungen des Einzelhandelsgeschäfts angeordnet sind, wobei jeder Anreizdistributor
der Mehrzahl von Anreizdistributoren eine eindeutige Adresse aufweist, und mit einem
Prozessor, einer Druckvorrichtung, einer Netzwerkschnittstellenvorrichtung und einer
Kartenleservorrichtung und einer Scannervorrichtung; und mit einem Netzwerk, das
die Netzwerksteuereinheit mit den Netzwerkschnittstellenvorrichtungen der Mehrzahl
von Anreizprozessoren koppelt, um Zweiwegkommunikationen zwischen dem Anreizprozessor
und der Mehrzahl von Anreizdistributoren zu bewirken. Jede Kartenleservorrichtung
und jede Scannervorrichtung der Mehrzahl von Anreizdistributoren ist so konfiguriert,
dass sie eine Kartenvorrichtung detektiert, die dort hindurch geführt wird oder
entsprechend eine darin eingescannte Anhängeschildvorrichtung. Die Kartenvorrichtung
und die Anhängeschildvorrichtung weisen darin codierte eindeutige Verbraucherkennungen
auf, und die eindeutige Verbraucherkennung wird von einem Kartenleser oder einer
Scannervorrichtung eines entsprechenden Anreizdistributors der Mehrzahl von Anreizdistributoren
detektiert und über eine Netzwerkschnittstelle des entsprechenden Anreizdistributors
über das Netzwerk an die Netzwerksteuereinheit übermittelt, die mit dem Anreizprozessor
verbunden ist. Der Anreizprozessor ist so konfiguriert, dass er Kaufanreize auf
der Basis einer Einkaufshistorie eines Verbrauchers speichert, der einer detektierten
eindeutigen Verbraucherkennung zugeordnet ist, die von dem entsprechenden Anreizdistributor
empfangen wird, und wobei eine Position des entsprechenden Anreizdistributors aus
dessen eindeutigen Adresse bestimmt wird.
KURZE BESCHREIBUNGEN DER ZEICHNUNGEN
Die vorliegende Erfindung und die zahlreichen damit verbundenen Vorteile
werden vollständiger und besser in Bezug auf die folgenden detaillierten Beschreibungen
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verständlich. In den Zeichnungen zeigen:
1 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung;
2 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung aus
1, ergänzt um zusätzliche Komponenten zur Abwicklung
verschiedener Zusatzfunktionen an einem Kassenplatz;
3 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung aus
1, ergänzt um einen Coupondrucker/Scanner/Kartenleservorrichtungen,
die mit einem Ergänzungsprozessor über ein kabelloses Ethernet-Netzwerk gekoppelt
sind, um im Ladengeschäft Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in jeder Abteilung
verschiedener Abteilungen in dem Ladengeschäft zu drucken, und zwar gemäß der vorliegenden
Erfindung;
4 ein Blockdiagramm des Coupondruckers/Scanners/der
Kartenleservorrichtung, die in der Architektur aus 3
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden; und
5 ein Flussdiagramm, das den Betrieb
des Coupondruckers/Scanners/der Kartenleservorrichtungen in Bezug auf die Kommunikation
mit dem Ergänzungsprozessor aus 3 veranschaulicht,
um in einem Ladengeschäft Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in beliebigen
Abteilungen einer Mehrzahl von Abteilungen in dem Einzelhandelsgeschäft zu drucken,
und zwar gemäß der vorliegenden Erfindung.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Kassenplatz-Computersysteme in Ladengeschäften werden durch zusätzliche
Komponenten ergänzt, um bestimmte Funktionen auszuführen, wie etwa das Drucken von
Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in einem Ladengeschäft, das Lesen und
Verarbeiten von Coupons, die Kunden in ein Ladengeschäft mitbringen, und Lesen anderer
codierter Artikel an dem Kassenplatz, wie etwa von Bankkarten, Kundentreuekarten
wie etwa Kundenkarten, Kreditkarten und Schecks etc.
In folgendem Bezug auf die Zeichnungen, in denen übereinstimmende
oder identische Bestandteile in den verschiedenen Ansichten mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet sind, und in besonderem Bezug auf die Abbildung aus 2,
wird eine Computersystemarchitektur veranschaulicht, die zur Verwendung in einer
Einzelhandelsgeschäftumgebung vorgesehen ist und somit zur Verwendung in Anwendungen,
welche die normalen Funktionen eines Kassenplatz-Computersystems ergänzen.
Die Abbildung aus 2 zeigt relevante Teilstücke
eines Kassenplatzsystems in einem Ladengeschäft, mit einer Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit,
die mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist, einer Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife
12 und mehreren Ladenkassen 14, von denen zwei abgebildet sind.
Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 kommuniziert mit den Ladenkassen
14 über die Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12, bei der es
sich um einen Datenbus handelt, der sich von einer Ladenkasse zu der nächsten durch
das Ladengeschäft erstreckt. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit
10 weist zugeordnete Datenbankdateien (nicht abgebildet) zum Speichern
von Daten über Ladengeschäftsaktivitäten auf, wie etwa eine Artikelaufzeichnungsdatei,
welche die Artikel definiert, die in dem Ladengeschäft zum Kauf angeboten werden.
Vorgesehen ist ein Ergänzungsprozessor 16, der ergänzende Verarbeitungsfunktionen
ausführt, wie etwa die Erzeugung von Rabattcoupons und anderen Kaufanreizen etc.
in dem Ladengeschäft. Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit der Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife
12 verbunden und kann die Kassenplatzoperationen überwachen, die an verschiedenen
Ladenkassen 14 erfolgen. Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit einer
Datenbank 16' zum Speichern einer Einkaufshistorie des Verbrauchers gekoppelt,
die für die Auswahl zu erzeugenden von Rabattcoupons und anderer Kaufanreize etc.
verwendet werden kann. Jede Ladenkasse 14 in einem derartigen System weist
einen zugeordneten Coupondrucker 18 auf. Hiermit wird jedoch festgestellt,
dass jeder Coupondrucker 18 oder jede Ladenkasse 14 eine Druckerfunktion
einer "dualen Station" aufweisen kann, um sowohl Rabattcoupons als auch Kaufbelege
zu drucken. Wenn ein Verbraucher bestimmte designierte Artikel erwirbt und diese
zum Kauf an der Ladenkasse 14 vorlegt, kann der Ergänzungsprozessor
16 Rabattcoupons erzeugen, welche die gekauften Artikel und andere Faktoren
berücksichtigen, wie etwa die in einer Datenbank 16' gespeicherte Einkaufshistorie
eines Verbrauchers, die ferner einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) des
Verbrauchers zugeordnet ist. Somit ist der Ergänzungsprozessor 16 mit jedem
der Coupondrucker 18 verbunden, wie dies durch die gestrichelten Linien
20 dargestellt ist.
Der Ergänzungsprozessor 16 kann ferner mit anderen Peripheriegeräten
verbunden werden, die jeder Ladenkasse 14 zugeordnet sind. Zum Beispiel
kann jede Ladenkasse 14 ein zugeordnetes Wedge 22 aufweisen. Ein
Wedge ist eine Dateneingabevorrichtung, die Daten decodiert oder liest, wie etwa
Strichcodedaten oder Daten von magnetisch codierten Karten, wie etwa Bankkarten,
Kundentreuekarten wie etwa Kundenkarten, Kreditkarten, etc. Das
Wedge 22 kommuniziert die decodierten Informationen über einen Tastaturanschluss
an einem jeder Ladenkasse 14 zugeordneten Computer. Für gewöhnlich wird
die Wedge-Vorrichtung 22 in den Tastaturanschluss eines Computers eingesteckt,
und die Tastatur wird an das Wedge angeschlossen. Bei bestimmten Kassenplatzfunktionen
wird eine Konsumentenkarte wie etwa eine Bankkarte, eine Kundentreuekarte wie etwa
eine Kundenkarte, eine Kreditkarte etc., die eine eindeutige Verbraucherkennung
aufweist, wie etwa eine darin codierte persönliche Identifikationsnummer (PIN),
in der Wedge-Vorrichtung 22 gescannt, und die Informationen werden von
dem Ergänzungsprozessor 16 bei der Aufzeichnung von Kauftransaktionen in
der Einkaufshistorie des Verbrauchers verwendet, die der PIN in der Datenbank
16' zugeordnet ist. Die Wedges 22 sind über eine andere Gruppe
von Leitungen, die durch die gestrichelten Linien 24 gekennzeichnet sind,
mit dem Ergänzungsprozessor 16 verbunden.
Ein Problem in Bezug auf die Konfiguration aus 2
ist es jedoch, dass die Konfiguration es nicht unterstützt, das in einem Geschäft
Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in beliebigen Abteilungen verschiedener
Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts gedruckt werden, da die Coupondrucker
18 und die Wedge-Vorrichtungen 22 für gewöhnlich an oder nahe
an den Ladenkassen 14 an dem Kassenplatz angeordnet sind.
Hiermit wird festgestellt, dass Verbraucher durch das Vorsehen der
Rabattcoupons und/oder anderer Kaufanreize in einer von verschiedenen Abteilungen
in einem Einzelhandelsgeschäft die entsprechenden rabattierten Produkte mit höherer
Wahrscheinlichkeit direkt an der Kasse kaufen als bei einem folgenden Einkauf, wie
dies auch für direkt an dem Kassenplatz erzeugte Coupons gilt.
Das in der Abbildung aus 3 veranschaulichte
Ausführungsbeispiel behandelt die vorstehend genannten Probleme, wobei Drucker/Scanner/Kartenleservorrichtungen
26, die in verschiedenen Abteilungen ABT. 1–N eines Einzelhandelsgeschäfts
angeordnet sind und entsprechend zugeordnete Netzwerkadressen aufweisen, über ein
kabelloses Ethernet-Netzwerk 28 mit dem Ergänzungsprozessor 16
gekoppelt sind, und wobei eine kabellose Ethernet-Steuereinheit 30 über
einen bidirektionalen Datenbus 32 mit dem Ergänzungsprozessor
16 gekoppelt ist. Die Ethernet-Steuereinheit 30 kann an dem Ergänzungsprozessor
16 angebracht werden oder integral mit diesem ausgebildet sein.
Eine Kundenkarte oder eine Anhängeschildvorrichtung mit eindeutiger
persönlicher Identifikationsnummer (PIN), die darin codiert ist, wird von Verbrauchern
bzw. Konsumenten an dem Drucker/Scanner/den Kartenleservorrichtungen 26
vorgelegt, die an anderen Standorten als an dem Kassenplatz angeordnet sind (z.
B. in den Abteilungen für Delikatessen, Kosmetik, Fleischerzeugnisse, Fisch und
Meeresfrüchte, Ernteerzeugnisse, Blumen etc.). Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26 geben danach Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize auf der Basis
des Kaufverhaltens der Verbraucher aus, die gemäß der Einkaufshistorie des Verbrauchers
bestimmt werden, die in der Datenbank 16' gespeichert und entsprechenden
PINs zugeordnet ist, sowie auf der Basis der Positionen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26, die aus entsprechend zugeordneten Netzwerkadressen bestimmt werden.
Die Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize können danach an dem Kassenplatz im
Rahmen des aktuellen Einkaufs oder während einem folgenden Einkauf verwendet werden.
Die Abbildung aus 4 zeigt ein beispielhaftes
Ausführungsbeispiel der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit
einer Mehrzahl von Ein-/Ausgabeanschlüssen und Vorrichtungen, zu denen unter anderem
folgende zählen: (i) eine kleine (z. B. 1 Zoll × 1 Zoll) Scannervorrichtung
48 zum Scannen einer Anhängeschildvorrichtung 48', die integral
mit der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgebildet oder an
dieser angebracht ist; (ii) eine Druckervorrichtung 50 zum Drucken von
Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen 50', die integral mit der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 ausgebildet oder an dieser angebracht ist; (iii) ein Zusatzanschluss
52 zur Verbindung mit einer Zusatzvorrichtung 52'; (iv) eine Kundenvorrichtung
42 zur Bearbeitung von Eingaben von Identifikationskarten 42'
wie etwa Bankkarten, Kreditkaten, Smart Cards, Kundenkarten etc. von Einkäufern;
(v) ein kabelloser Ethernet-Netzwerkanschluss 44, dem eine entsprechende
Netzwerkadresse zugeordnet ist, zur Verbindung mit einer kabellosen Ethernet-Netzwerksteuereinheit
30 über ein kabelloses Ethernet-Netzwerk 28; und (vi) eine Stromversorgungsvorrichtung
46', die über einen Anschluss 46' verbunden und integral mit der
Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgebildet oder an dieser
angebracht ist. Es ist offensichtlich, dass auch andere Standards wie etwa TCP/IP
etc., andere Arten kabelloser Übermittlungsabschnitte, faseroptische Verbindungen
etc., wie sie im Fach bekannt sind, verwendet werden können, um Verbindungen mit
verschiedenen Vorrichtungen/Anschlüssen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 unter Verwendung entsprechender Modifikationen auf Hardware- oder Softwareebene
vorzusehen. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 weist ferner
einen Hauptprozessor 34, einen Nur-Lesespeicher (ROM) 36 wie etwa
einen Flash-Nur-Lesespeicher etc., einen Direktzugriffsspeicher (RAM)
38 und eine kabellose Ethernet-Netzwerk-Steuereinheit/Transceiver
40 auf.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der durch den Hauptprozessor
34 der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgeführten
Funktion um die Regelung des Datenflusses zu und von jeder internen Vorrichtung
42, 48 und 50 und den Anschlüssen bzw. Ports
52 und 44. Der Prozessor 34 verwendet Sende- und Empfangspuffer
in dem RAM 38, um diesen Zweck zu erfüllen.
Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 sind entfernt
von dem Kassenplatz in verschiedenen Abteilungen ABT. 1–N des Einzelhandelsgeschäfts
angeordnet, wie den Abteilungen für Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch
und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26 werden durch den Ergänzungsprozessor 16 gesteuert, der über
das kabellose Ethernet-Netzwerk 28 kommuniziert. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26 drucken Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize 50' auf der
Basis (i) der Standorte der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26, die durch die zugeordneten entsprechenden Netzwerkadressen bestimmt
werden, und (ii) der in der Datenbank 16' gespeicherten Einkaufhistorie
des jeweiligen Verbrauchers, die entsprechenden PINs zugeordnet sind. Das Drucken
wird durch einen Verbraucher ausgelöst, der (i) die Identifikationskarte
42' wie etwa eine Kundenkarte etc. mit einer darin codierten PIN in den
EFT/Kundenkartenanschluss 42 einfügt, oder (ii) die Anhängeschildvorrichtung
48' mit darin codierter PIN vor die Scannervorrichtung 48 hält,
die in der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 vorgesehen
oder an dieser angebracht ist. Die Identifikationskarten 42' weisen einen
Magnetstreifen zum Speichern codierter persönlicher Identifikationsnummern (PINs)
zur eindeutigen Identifizierung der Verbraucher auf. Die Anhängeschildvorrichtungen
48' sind ebenfalls mit PINs zur eindeutigen Identifizierung der Verbraucher
codiert.
Nachstehend wird in Bezug auf die Abbildung aus 5
der Betrieb der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 bezüglich
der Kommunikation mit dem Ergänzungsprozessor 16 zum Vorsehen des Druckens
von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in mehreren Abteilungen in einem
Einzelhandelsgeschäft gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
In der Abbildung aus 5 betritt ein Kunde
zum Beispiel die Fleischwarenabteilung eines Einzelhandelsgeschäfts und zieht die
Kundenkarte 42' oder die Anhängeschildvorrichtung 48' durch die
EFT/FSC-Vorrichtung 42 oder die Scannervorrichtung 48 der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26, die sich in der Fleischwarenabteilung befindet und der eine eindeutige
Netzwerkadresse zugeordnet ist. In dem Schritt S2 wird bestimmt, ob das Vorzeigen
der Karte oder der Anhängeschildvorrichtung von der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 erkannt wird oder nicht. Wenn das Durchziehen oder das Abtasten erkannt
wird, werden in dem Schritt S4 Identitätsinformationen erfasst und zu dem Ergänzungsprozessor
16 übermittelt, wobei diese Informationen folgendes enthalten: (i) eine
Identität der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 auf der
Basis der ihr zugeordneten eindeutigen kabellosen Ethernet-Netzwerkvorrichtungsadresse,
und (ii) eine Identität des Kunden auf der Basis der eindeutigen PIN, die in der
Kundenkarte 42' oder der Anhängeschildvorrichtung 48' codiert
ist.
In dem Schritt S6 verweist der Ergänzungsprozessor 1b auf
eine Einkaufshistorie des Kunden (z. B. eine Historie über frühere Einkäufe von
Fleischprodukten), die in der Datenbank 16' gespeichert ist, gemäß der
Identität des Kunden über die PIN und die Identität der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 über deren Adresse, und der Prozessor erzeugt Rabattcoupons und/oder
andere Informationen in Bezug auf Kaufanreize. Die erzeugten Rabattcoupons und/oder
Informationen über andere Kaufanreize werden daraufhin in dem Schritt S8 zu der
Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit der bestimmten Netzwerkadresse
übermittelt, die der Fleischwarenabteilung entspricht. In dem Schritt S10 druckt
die in der Fleischwarenabteilung angeordnete Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 über die Druckervorrichtung 50 Rabattcoupons und/oder Kaufanreize
50'. Mögliche Beispiele für die gedruckten Rabattcoupons und/oder Kaufanreize
50' sind etwa Fleischprodukte, die zu diesem Zeitpunkt im Angebot sind,
wobei dies auf der Basis der Position der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 in der Fleischwaren- bzw. Metzgereiabteilung über deren Adresse bestimmt
wird. Demgemäß werden alle Adressen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26 mit den entsprechend zugeordneten Abteilungen in der Datenbank
16' gespeichert, um zu bestimmen, welche Arten von Rabattcoupons und/oder
Kaufanreizen 50' erzeugt werden sollen (z. B. Fleischprodukte, Molkereiprodukte
etc.). Die gedruckten Rabattcoupons und/oder Kaufanreize 50' können entweder
zum Zeitpunkt des aktuellen Einkaufs oder zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst
werden.
Aus den vorstehenden Ausführungen wird deutlich, dass die vorliegende
Erfindung auf dem Gebiet der Computersysteme in Einzelhandelsgeschäften einen signifikanten
Fortschritt darstellt. Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung im Besonderen
eine Systemkonfiguration, bei der mehrere Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen
26 zur Unterstützung des Druckens von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen
in jeder Abteilung mehrerer Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts, wie etwa den
Abteilungen Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte,
Ernteerzeugnisse, Blumen etc. unterstützt werden.
Die ein der vorliegenden Beschreibung ausgeführten Mechanismen und
Verfahren können unter Verwendung eines herkömmlichen Allzweck-Mikroprozessors (z.
B. des Hauptprozessors 34 und des Ergänzungsprozessors 16) implementiert
werden, der gemäß den Lehren in der vorliegenden Patentschrift (z. B.
5) programmiert ist, wie dies für den Fachmann der
relevanten Gebiete erkennbar ist. Eine entsprechende Softwarecodierung kann durch
erfahrene Programmierer auf der Basis der Lehren der vorliegenden Offenbarung leicht
vorgenommen werden, wie dies für den Fachmann der relevanten Gebiete erkennbar ist.
Für den Fachmann auf dem Gebiet ist es ferner erkennbar, dass die vorliegende Erfindung
auch durch die Erstellung anwendungsspezifischer integrierter Schaltungen oder durch
die Verbindung eines geeigneten Netzwerks herkömmlicher Bauteilschaltungen miteinander
implementiert werden.
Die vorliegende Erfindung umfasst ferner auch ein rechnerbasiertes
Produkt, das auf einem Speichermedium gehostet werden und Befehle aufweisen kann,
die zur Programmierung eines Mikroprozessors zur Ausführung von Prozessen gemäß
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Das Speichermedium kann ohne
einzuschränken unter anderem eine bestimmte Art eines Plattenspeichers wie etwa
Floppy-Disks, optische Disks, CD-ROMs, magnetooptische Disks, ROMs, RAMs, EPROMs,
EEPROMs, Flash-Speicher, magnetische oder optische Karten oder jede Medienart aufweisen,
die sich zum Speichern elektronischer Anweisungen bzw. Befehle eignet.
Die Beschreibung des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung
betrifft eine Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit mehreren
Ein- und Ausgabeanschlüssen und Vorrichtungen, wie etwa die Scannervorrichtung
48, die Druckervorrichtung 50, den Zusatzanschluss 52,
die EFT/Kundenvorrichtung 42 und den kabellosen Ethernet-Netzwerkanschluss
44 und den Steuereinheit-Transceiver 40, wobei jedoch auch verschiedene
andere Arten von Ports bzw. Anschlüssen und Vorrichtungen vorgesehen werden können,
wie etwa Smard Cards, Vorrichtungen zur Netzhautanalyse, Vorrichtungen zur Fingerabdruckanalyse,
Vorrichtungen zur Sprachanalyse, Vorrichtungen zur Bildanalyse, TCP/IP (d. h. Internet)
etc., indem die entsprechende Hardware/Software in der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung
26 vorgesehen wird, wie dies für den Fachmann der relevanten Gebiete offensichtlich
ist.
Für den Fachmann der relevanten Gebiete ist es erkennbar, dass das
bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwar in Bezug auf das
Vorsehen des Druckens von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen direkt in
einem Einzelhandelsgeschäft beschrieben worden ist, wie etwa einem Lebensmittelgeschäft
mit verschiedenen Abteilungen wie etwa den Abteilungen Delikatessen, Kosmetikprodukte,
Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteerzeugnisse, Blumen, etc., jedoch kann
es sich bei dem Einzelhandelsgeschäft auch um ein Kaufhaus mit verschiedenen Abteilungen
handeln, wie etwa Abteilungen für Bekleidung, Hardware, Haushaltsgeräte, etc.
Natürlich sind in Anbetracht der vorstehend ausgeführten Lehren zahlreiche
Modifikationen und Abänderungen der vorliegenden Erfindung möglich. Hiermit wird
somit festgestellt, dass die vorliegende Erfindung gemäß den anhängigen Ansprüchen
auch abweichend von den spezifischen Beschreibungen hierin ausgeführt werden kann.