| Dokumentenidentifikation |
EP1315277 17.03.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001315277 |
| Titel |
Verfahren zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| Anmelder |
ABB Schweiz AG, Baden, CH |
| Erfinder |
Daehler, Peter, 5236 Remigen, CH; Baechle, Ralf, 79809 Weilheim, DE |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50105320 |
| Vertragsstaaten |
CH, DE, FR, GB, LI |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
23.11.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
018111302 |
| EP-Offenlegungsdatum |
28.05.2003 |
| EP date of grant |
09.02.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
17.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
H02M 7/48
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| Beschreibung[de] |
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Technisches Gebiet
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Leistungselektronik.
Sie geht aus von einem aus der unter Artikel 54(3) EPÜ fallenden EP 1 298 781 A1
bekannt gewordenen Verfahren zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
sowie einer aus der unter Artikel 54(3) EPÜ fallenden EP 1 298 781 A1 bekannt gewordenen
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Stand der Technik
Zweipolige Gleichspannungsquellen mit einer variablen ausgangsseitigen
Gleichspannung sind beispielsweise aus Brennstoffzellenanwendungen bekannt, wobei
die Brennstoffzelle eine solche Gleichspannungsquelle mit einer variablen Gleichspannung
darstellt. Gängigerweise speist eine derartige Gleichspannungsquelle aufgrund der
unterschiedlichen Gleichspannungsniveaus einen Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis,
der durch einen ersten Kondensator und einen dazu in Serie geschalteten zweiten
Kondensator gebildet ist. Ein Anschluss des ersten Kondensators bildet weiterhin
einen oberen Anschluss des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises und ein Anschluss
des zweiten Kondensators bildet einen unteren Anschluss des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises.
Am Verschaltungspunkt des ersten Kondensators mit dem zweiten Kondensator ist desweiteren
ein Mittelpunktanschluss des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises gebildet.
Üblicherweise ist mit dem oberen Anschluss, dem Mittelanschluss und dem unteren
Anschluss des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises eine Stromrichterschaltung
verbunden, deren elektronische Schalter durch eine Ansteuerschaltung angesteuert
werden.
Eine solche Stromrichterschaltung mit einer Gleichspannungsquelle
mit einer variablen Gleichspannung und einem an die Stromrichterschaltung angeschlossenen
Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis ist in der unter Artikel (54(3) fallenden
EP 1 298 781 A1 mit der Anmeldenummer EP 01810944.7 angegeben. Zur Kopplung an ein
elektrisches Wechselspannungsversorgungsnetz ist ein Umrichter vorgesehen, der gleichspannungsseitig
an den Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis und wechselspannungsseitig an das
elektrische Wechselspannungsversorgungsnetz, insbesondere über einen Transformator,
angeschlossen ist. Bei einer Ungleichheit einer ersten Zwischenkreisspannung äm
ersten Kondensator bezüglich einer zweiten Zwischenkreisspannung am zweiten Kondensator
wird die Stromrichterschaltung derart angesteuert, dass sowohl die erste als auch
die zweite Zwischenkreisspannung auf einen Zwischenkreisspannungssollwert durch
Ausregeln eingestellt wird. Zunächst wird dazu aus der ersten Zwischenkreisspannung
und der zweiten Zwischenkreisspannung ein Zwischenkreisspannungsmittelwert gebildet,
der dann auf den Zwischenkreisspannungssollwert ausgeregelt wird. Diese Ausregelung
bedingt jedoch, dass die Stromrichterschaltung elektrische Energie von der Gleichspannungsquelle
beziehen kann, d.h. dass die Gleichspannungsquelle fortlaufend elektrische Energie
für den Ausregelvorgang liefern muss und demnach für eine Kompensation der vorstehend
erwähnten Ungleichheit benötigt wird. Falls die Gleichspannungsquelle ausfällt,
ist jedoch eine solche Kompensation nicht mehr gewährleistet. Soll der Umrichter
desweiteren als reiner Blindleistungskompensator für das elektrische Wechselspannungsversorgungsnetz
eingesetzt werden und tritt eine Ungleichheit im Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis
wie vorstehend beschrieben auf, so kann diese Unsymmetrie nur in vorstehend beschriebener
Weise kompensiert werden, wenn die Stromrichterschaltung elektrische Energie von
der Gleichspannungsquelle beziehen kann, d.h. dass die Gleichspannungsquelle fortlaufend
elektrische Energie für den Ausregelvorgang liefert.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren zur Symmetrierung
eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises anzugeben, durch welches Ungleichheiten
von Spannungen an Kondensatoren des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises in
einfacher Weise und ohne Einbezug einer zusätzlichen elektrischen Energiequelle
kompensiert werden können. Ferner ist eine Vorrichtung anzugeben, mit der das Verfahren
zur Symmetrierung des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises in besonders einfacher
Weise durchgeführt werden kann. Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des Anspruchs
1 und 7 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
angegeben.
Beim erfindungsgemässen Verfahren zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
wird der Energiefluss elektrischer Energie des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
mittels einer Stromrichterschaltung, welche mit einem sten Kondensator und mit einem
zweiten Kondensator des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises verbunden ist,
beeinflusst. Weiterhin wird aus einer ersten an dem ersten Kondensator anliegenden
Zwischenkreisspannung und aus einer zweiten an dem zweiten Kondensator anliegenden
Zwischenkreisspannung ein Zwischenkreisspannungsmittelwert gebildet, der erfindungsgemäss
auf einen vorgebbaren Schwellwert hin überwacht wird. Tritt eine wesentliche Überschreitung
des Zwischenkreisspannungsmittelwert bezüglich des Schwellwertes auf, so wird der
erste Kondensator mittels der Stromrichterschaltung mit einem Energiespeicher verbunden
und danach der Energiespeicher mittels der Stromrichterschaltung mit dem zweiten
Kondensator verbunden wird. Durch die Verbindung des ersten Kondensators mit dem
Energiespeicher, findet ein Energiefluss vom ersten Kondensator zum Energiespeicher
statt, wodurch die erste Zwischenkreisspannung am ersten Kondensator erniedrigt
wird. Durch die anschliessende Verbindung des Energiespeichers mit dem zweiten Kondensator
findet ein Energiefluss vom Energiespeicher zum zweiten Kondensator statt, wodurch
die zweite Zwischenkreisspannung am zweiten Kondensator erhöht wird. Insgesamt werden
die erste Zwischenkreisspannung und die zweite Zwischenkreisspannung einander angeglichen,
wobei vorteilhaft auf den Bezug von elektrischer Energie aus einer zusätzlichen,
wie aus dem Stand der Technik bekannten elektrischen Energiequelle zur Kompensation
dieser Ungleichheiten der beiden Zwischenkreisspannungen verzichtet werden kann.
Falls der Zwischenkreisspannungsmittelwert desweiteren den Schwellwert
wesentlich unterschreitet, so wird der zweite Kondensator mittels der Stromrichterschaltung
mit dem Energiespeicher verbunden und danach der Energiespeicher mittels der Stromrichterschaltung
mit dem ersten Kondensator verbunden. Durch die Verbindung des zweiten Kondensators
mit dem Energiespeicher, findet ein Energiefluss vom zweiten Kondensator zum Energiespeicher
statt, wodurch die zweite Zwischenkreisspannung erniedrigt wird. Durch die anschliessende
Verbindung des Energiespeichers mit dem ersten Kondensator findet ein Energiefluss
vom Energiespeicher zum ersten Kondensator statt, wodurch die erste Zwischenkreisspannung
erhöht wird. Die erste Zwischenkreisspannung und die zweite Zwischenkreisspannung
werden auch für diesen Fall einander angeglichen, wobei ebenfalls vorteilhaft auf
den Bezug von elektrischer Energie aus einer zusätzlichen, wie aus dem Stand der
Technik bekannten elektrischen Energiequelle zur Kompensation dieser Ungleichheiten
der beiden Zwischenkreisspannungen verzichtet werden kann.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises weist die Stromrichterschaltung
auf, welche dem ersten Kondensator und mit dem zweiten Kondensator verbunden ist.
Weiterhin ist eine Ansteuerschaltung vorgesehen, welche einen Mittelwertbildner
zur Bildung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes aus der ersten Zwischenkreisspannung
und aus der zweiten Zwischenkreisspannung umfasst, wobei die Stromrichterschaltung
mit der Ansteuerschaltung verbunden ist. Erfindungsgemäss weist die Ansteuerschaltung
eine Überwachungseinrichtung zur Überwachung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes
auf den vorgebbaren Schwellwert hin auf, wobei die Überwachungseinrichtung mit dem
Mittelwertbildner verbunden ist. Desweiteren weist die Stromrichterschaltung einen
ersten ansteuerbaren Schalter und einen zweiten ansteuerbaren Schalter auf, wobei
ein Energiespeicher vorgesehen ist, der mit dem ersten Schalter und mit dem zweiten
Schalter verbunden ist. Darüber hinaus ist der erste Schalter und der zweite Schalter
mit der Ansteuerschaltung verbunden ist, wobei der erste Schalter und der zweite
Schalter mit dem ersten Kondensator und dem zweiten Kondensator verbindbar ist.
Mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es vorteilhaft möglich, Unsymmetrien
des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises, d.h. Ungleichheiten der beiden Zwischenkreisspannungen
zu kompensieren, wobei insbesondere der erste Schalter und der zweite Schalter dafür
sorgen, dass die Verbindung zwischen erstem Kondensator und Energiespeicher und
auch die Verbindung zwischen zweitem Kondensator und dem Energiespeicher in sehr
einfacher Weise hergestellt werden kann. Weiterhin entfällt vorteilhaft sowohl eine
zusätzliche elektrische Energiequelle, welche elektrische Energie für eine wie aus
dem Stand der Technik bekannte Ausregelung der beiden Zwischenkreisspannungen auf
einen entsprechenden Zwischenkreisspannungssollwert bereitstellen müsste, als auch
eine aufwendige und komplizierte Ansteuerschaltung zur vorstehend genannten Ausregelung.
Darüber hinaus kommt die erfindungsgemässe Vorrichtung mit einer minimalen Anzahl
an Komponenten aus und kann mit einem geringen Mass an Schaltungsaufwand realisiert
werden. Zudem gestaltet sich die Vorrichtung nach der Erfindung aufgrund des einfachen
Aufbaus und der wenigen Komponenten als sehr wartungsund reparaturfreundlich. Insgesamt
kann demnach mit der erfindungsgemässen Vorrichtung das erfindungsgemässe Verfahren
in besonders einfacher Weise ausgeführt werden.
Diese und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsbeispielen der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchführung eines
Verfahrens zur Symmetrierung eines DreipunktGleichspannungszwischenkreises,
- Fig. 2
- ein Spannungsverlauf an einem ersten und zweiten Kondensator des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
bei einer Symmetrierung nach dem erfindungsgemässen Verfahren und
- Fig. 3
- eine Ausführungsform einer Ansteuerschaltung einer erfindungsgemässen Vorrichtung.
Die in der Zeichnung verwendeten Bezugszeichen und deren Bedeutung
sind in der Bezugszeichenliste zusammengefasst aufgelistet. Grundsätzlich sind in
den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die beschriebenen
Ausführungsformen stehen beispielhaft für den Erfindungsgegenstand und haben keine
beschränkende Wirkung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
1 gezeigt. Die Vorrichtung weist eine Stromrichterschaltung 2 auf, welche mit einem
ersten Kondensator C1 und mit dem zweiten Kondensator C2 verbunden
ist. Die beiden Kondensatoren C1, C2 sind gemäss Fig. 1 in
Serie geschaltet, wobei die Kondensatoren C1, C2 an dem Punkt,
an dem sie miteinander verbunden sind, einen Verbindungsanschluss M bilden. Ferner
weist der erste Kondensator C1 einen Anschluss A und der zweite Kondensator
C2 einen Anschluss B auf. Weiterhin ist eine Ansteuerschaltung 4 vorgesehen,
die mit der Stromrichterschaltung 2 verbunden ist.
Beim erfindungsgemässen Verfahren zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
wird der Energiefluss elektrischer Energie des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
1 mittels der Stromrichterschaltung 2 beeinflusst. Aus einer ersten an dem ersten
Kondensator C1 anliegenden Zwischenkreisspannung UDC1 und
aus einer zweiten an dem zweiten Kondensator C2 anliegenden Zwischenkreisspannung
UDC2 wird weiterhin ein Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC
gebildet, der erfindungsgemäss auf einen vorgebbaren Schwellwert UDCS
hin überwacht wird. Der Schwellwert UDCS wird vorzugsweise in der Grössenordnung
Null gewählt. Gemäss Fig. 1 ist die erste Zwischenkreisspannung UDC1
vom Anschluss A des ersten Kondensators C1 auf den Verbindungsanschluss
M und die zweite Zwischenkreisspannung UDC2 vom Anschluss B des zweiten
Kondensators C2 auf den Verbindungsanschluss M bezogen. Vorzugsweise
wird der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC nach Massgabe der
Formel
UDC = UDC1 + UDC2 / (2)
gebildet, so dass sich im symmetrischen Zustand des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
1, d.h. bei wesentlicher Gleichheit der beiden Zwischenkreisspannungen UDC1,
UDC2 ein Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC von im
wesentlichen Null ergibt.
Tritt nun eine wesentliche Überschreitung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes
UDC bezüglich des Schwellwertes UDCS auf, d.h. ist
die erste Zwischenkreisspannung UDC1 grösser als die zweite Zwischenkreisspannung
UDC2, so wird der erste Kondensator C1 mittels der Stromrichterschaltung
2 mit einem Energiespeicher 3 verbunden. Danach wird der Energiespeicher 3 mittels
der Stromrichterschaltung 2 mit dem zweiten Kondensator C2 verbunden.
Wird für den Energiespeicher 3 ein Kondensator mit dem Wert C gewählt, wobei C wesentlich
kleiner ist als der ersten Kondensators C1 und der zweite Kondensators
C2, so ist der Energiespeicher 3 vor der vorstehend beschriebenen Verbindung
zum ersten Kondensator C1 im wesentlichen entladen und lädt sich nach
dieser Verbindung im wesentlichen auf einen Wert der doppelten ersten Zwischenkreisspannung
UDC1 auf. Durch die Verbindung des ersten Kondensators C1
mit dem Energiespeicher 3, findet somit ein Energiefluss vom ersten Kondensator
C1 zum Energiespeicher 3 statt, wodurch die erste Zwischenkreisspannung
UDC1 um einen Wert dUDC1 erniedrigt wird. Durch die danach
folgende Verbindung des Energiespeichers 3 mit dem zweiten Kondensator C2
findet ein Energiefluss vom Energiespeicher 3 zum zweiten Kondensator C2
statt, wodurch die zweite Zwischenkreisspannung UDC2 um einen Wert dUDC2
erhöht wird. In Fig. 2 ist ein Spannungsverlauf am ersten und zweiten Kondensator
C1, C2 des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises 1 bei
einer Symmetrierung nach dem erfindungsgemässen Verfahren für den Fall, dass eine
wesentliche Überschreitung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes UDC
bezüglich des Schwellwertes UDCS auftritt, gezeigt.
Durch die Verbindung des ersten Kondensators C1 mit dem
Energiespeicher 3 und die nachfolgende Verbindung des Energiespeichers 3 mit dem
zweiten Kondensator C2 werden die erste Zwischenkreisspannung UDC1
und die zweite Zwischenkreisspannung UDC2 einander angeglichen, wobei
vorteilhaft auf den Bezug von elektrischer Energie aus einer zusätzlichen, wie aus
dem Stand der Technik bekannten elektrischen Energiequelle zur Kompensation dieser
Ungleichheiten der beiden Zwischenkreisspannungen UDC1, UDC2
verzichtet werden kann.
Sollte der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC
nach den vorstehend beschriebenen Schaltvorgängen der Stromrichterschaltung 2 noch
wesentlich grösser als der Schwellwert UDCS sein, so wird der erste Kondensator
C1 erneut mittels der Stromrichterschaltung 2 für die vorgebbare Zeit
TB mit dem Energiespeicher 3 verbunden, der danach für die vorgebbare
Zeit TB mit dem zweiten Kondensator C2 verbunden wird. Dieser
Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Zwischenkreisspannungsmittelwert
UDC mit dem Schwellwert UDCS wesentlich übereinstimmt.
Tritt diese wesentliche Übereinstimmung ein, d.h. falls die aufgetretenen Ungleichheiten
am Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis 1 im wesentlichen kompensiert sind, so
wird der Energiespeicher 3 erfindungsgemäss mittels der Stromrichterschaltung 2
mit dem Verbindungsanschluss M verbunden.
Gemäss Fig. 2 erfolgt die Verbindung des ersten Kondensators C, mit
dem Energiespeicher 3 und danach die Verbindung des Energiespeichers 3 mit dem zweiten
Kondensator C2 vorteilhaft jeweils innerhalb einer vorgebbaren Zeit TB.
Die vorgebbare Zeit TB wird in Abhängigkeit der Werte des ersten Kondensators
C1, des zweiten Kondensators C2 und des Energiespeichers 3
bestimmt. Vorzugsweise wird die vorgebbare Zeit TB nach Massgabe der
Formel
TB = π · sqrt(2LC · C · C1 + C2 / (2) / (C
+ C1 + C2 / (2))),
bestimmt, wobei C ein Kondensator des Energiespeichers 3 und Lc eine
Induktivität des Energiespeichers 3 gemäss Fig. 1 ist.
Falls der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC den Schwellwert
UDCS wesentlich unterschreitet, d.h. ist die zweite Zwischenkreisspannung
UDC2 grösser als die erste Zwischenkreisspannung UDC1, so
wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren der zweite Kondensator C2
mittels der Stromrichterschaltung 2 mit dem Energiespeicher 3 verbunden und danach
der Energiespeicher 3 mittels der Stromrichterschaltung 2 mit dem ersten Kondensator
C1 verbunden. Durch die Verbindung des zweiten Kondensators C2
mit dem Energiespeicher 3 findet ein Energiefluss vom zweiten Kondensator C2
zum Energiespeicher 3 statt, wodurch die zweite Zwischenkreisspannung UDC2,
in ähnlicher Weise wie in Fig. 2 für die erste Zwischenkreisspannung UDC1
gezeigt, um einen Wert dUDC2 erniedrigt wird. Durch die anschliessende
Verbindung des Energiespeichers 3 mit dem ersten Kondensator C1 findet
ein Energiefluss vom Energiespeicher 3 zum ersten Kondensator C1 statt,
wodurch die erste Zwischenkreisspannung UDC1, in ähnlicher Weise wie
in Fig. 2 für die zweite Zwischenkreisspannung UDC2 gezeigt, um einen
Wert dUDC1 erhöht wird. Die erste Zwischenkreisspannung UDC1,
und die zweite Zwischenkreisspannung UDC2 werden auch für diesen Fall
vorteilhaft einander angeglichen.
In analoger Weise wie vorstehend anhand von Fig. 2 für den ZwischenkreisspannungsmittelwertUDC,
der den Schwellwert UDCS wesentlich überschreitet, erläutert, erfolgt
bei einem wesentlichen Unterschreiten des Schwellwertes UDCS die Verbindung
des ersten Kondensators C1 mit dem Energiespeicher 3 und danach die Verbindung
des Energiespeichers 3 mit dem zweiten Kondensator C2 vorteilhaft ebenfalls
jeweils innerhalb der vorgebbaren Zeit TB. Die vorgebbare Zeit TB
wird in Abhängigkeit der Werte des ersten Kondensators C1, des zweiten
Kondensators C2 und des Energiespeichers 3 bestimmt, wobei die vorstehend
angegebene Formel für die vorgebbare Zeit TB ebenfalls gilt.
Sollte der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC
nach den vorstehend beschriebenen Schaltvorgängen der Stromrichterschaltung 2 noch
wesentlich kleiner als der Schwellwert UDCS sein, so wird der zweite
Kondensator C2 erneut mittels der Stromrichterschaltung 2 für die vorgebbare
Zeit TB mit dem Energiespeicher 3 verbunden, der danach für die vorgebbare
Zeit TB mit dem ersten Kondensator C1 verbunden wird. Dieser
Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Zwischenkreisspannungsmittelwert
UDC mit dem Schwellwert UDCS wesentlich übereinstimmt.
Falls diese wesentliche Übereinstimmung eintritt, d.h. falls die aufgetretenen Ungleichheiten
am Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis im wesentlichen kompensiert sind, wird
der Energiespeicher 3 erfindungsgemäss mittels der Stromrichterschaltung 2 mit dem
Verbindungsanschluss M verbunden. Dadurch wird erreicht, dass sich der Energiespeicher
3 sicher von einer eventuell noch vorhandenen Restladung entladen kann.
Insgesamt stellt das erfindungsgemässe Verfahren zur Symmetrierung
des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises 1 eine besonders einfache und kostengünstige
Lösung dar, mit welchem vorteilhaft Ungleichheiten die Zwischenkreisspannungen UDC1,
UDC2 an Kondensatoren C1, C2 des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
1 in einfacher Weise und ohne Einbezug einer zusätzlichen elektrischen Energiequelle
kompensiert werden können. Wird die Stromrichterschaltung 2 mit dem Energiespeicher
3 über den Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis 1 an einen Umrichter angekoppelt,
welcher Umrichter als Blindleistungskompensator für ein elektrisches Wechselspannungsversorgungsnetz
eingesetzt werden soll, so kann das vorstehend beschriebene erfindungsgemässe Verfahren
vorteilhaft zur Symmetrierung des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises 1 eingesetzt
werden, falls Ungleichheiten der beiden Zwischenkreisspannungen UDC1,
UDC2 bei dieser Anwendung auftreten sollten. Es versteht sich, dass sich
das erfindungsgemässe Verfahren zur Symmetrierung des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
1 allgemein bei solchen Anwendungen einsetzen lässt, wo Ungleichheiten der beiden
Zwischenkreisspannungen UDC1, UDC2 im Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis
1 auftreten können.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises 1 weist, wie bereits
erwähnt, die Stromrichterschaltung 2 auf, welche mit dem ersten Kondensator C1
und mit dem zweiten Kondensator C2 verbunden ist. Weiterhin ist die bereits
erwähnte Ansteuerschaltung 4 vorgesehen. Desweiteren weist die Stromrichterschaltung
2 einen ersten ansteuerbaren Schalter 18 und einen zweiten ansteuerbaren Schalter
19 auf, wobei der bereits erwähnte Energiespeicher 3 mit dem ersten Schalter 18
und mit dem zweite Schalter 19 verbunden ist. Der erste und der zweite ansteuerbare
Schalter 18, 19 weist vorteilhaft Leistungshalbleiterschalter auf, wobei jeder Leistungshalbleiterschalter
vorzugsweise einen integrierten ansteuerelektroden-kommutierten Thyristor oder einen
Bipolartransistor mit isoliert angeordneter Ansteuerelektrode oder einen Metaloxid-Feldeffekttransistor
aufweist. Darüber hinaus ist der erste Schalter 18 und der zweite Schalter 19 mit
der Ansteuerschaltung verbunden ist, wobei der erste Schalter 18 und der zweite
Schalter 18 auf Betätigungssignale S1, S2 der Ansteuerschaltung
4 hin mit dem ersten Kondensator C1 und dem zweiten Kondensator C2
verbindbar ist.
Nachfolgend wird die Ansteuerschaltung 4 anhand einer Ausführungsform
gemäss Fig. 3 näher beschrieben. Gemäss Fig. 3 weist die Ansteuerschaltung 4 einen
Mittelwertbildner 5 zur Bildung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes
UDC aus der ersten Zwischenkreisspannung UDC1 und aus
der zweiten Zwischenkreisspannung UDC2 auf. Dem Mittelwertbildner 5 sind
dazu eingangsseitig die beiden Zwischenkreisspannungen UDC1, UDC2
zugeführt, wobei am Ausgang des Mittelwertbildners 5 der nach der bereits erwähnten
Formel gebildete Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC anliegt.
Erfindungsgemäss weist die Ansteuerschaltung 4 gemäss Fig. 3 eine Überwachungseinrichtung
6 zur Überwachung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes UDC auf
den vorgebbaren Schwellwert UDCS hin auf, wobei die Überwachungseinrichtung
6 mit dem Mittelwertbildner 5 verbunden ist, wodurch der Überwachungseinrichtung
6 der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC zugeführt ist. Femer ist der
Überwachungseinrichtung 6 der vorgebbare Schwellwert UDCS eingangsseitig
zugeführt. Die Überwachungseinrichtung 6 weist einen ersten Vergleicher 7 und eine
zweiten Vergleicher 16 auf, wobei dem ersten Vergleicher 7 der ZwischenkreisspannungsmittelwertUDC
und der vorgebbare Schwellwert UDCS und dem zweiten Vergleicher 16 der
ZwischenkreisspannungsmittetwertUDC und der vorgebbare Schwellwert
UDCS als negierter Wert zugeführt sind. Ist der Zwischenkreisspannungsmittelwert
UDC grösser als der vorgebbare Schwellwert UDCS, so
liegt am Ausgang des ersten Vergleichers 7 logisch "1", ansonsten logisch "0" an.
Ist der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC kleiner als der vorgebbare
Schwellwert UDCS, so liegt am Ausgang des zweiten Vergleichers 16 logisch
"1", ansonsten logisch "0" an.
Mittels der Ansteuerschaltung 4, insbesondere mittels den beiden Vergleichern
7, 16 kann auf sehr einfache Weise ein Überschreiten beziehungsweise ein Unterschreiten
des ZwischenkreisspannungsmittelwertesUDC bezüglich des vorgebbaren
Schwellwertes UDCS detektiert werden, wozu zudem nur ein geringer Bauteilaufwand
notwendig ist.
Gemäss Fig. 3 weist die Ansteuerschaltung 4 ferner eine erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 und eine zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15, wobei die erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 mit dem Ausgang des ersten Vergleichers 7 und die zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 mit dem Ausgang des zweiten Vergleichers 16 verbunden ist. Die erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 umfasst zudem eine erste monostabile Kippstufe 9 und eine zweite monostabile Kippstufe
10. Weiterhin umfasst die zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 eine erste
monostabile Kippstufe 14 und eine zweite monostabile Kippstufe 13. Sämtliche monostabilen
Kippstufen 9, 10, 13, 14 sprechen auf ein eingangseitiges Signal mit einer positiven
Flanke an und sind derart ausgebildet, dass sie sich nach dem Ansprechen während
der vorgebbaren Zeit TB in einem nicht-stabilen Zustand, d.h. gemäss
Fig. 3 im Zustand logisch "1" befinden und danach in einen stabilen Zustand, d.h.
gemäss Fig. 3 in den Zustand logisch "0" umschalten. Die vorgebbare Zeit TB
ist in Abhängigkeit der Werte des ersten Kondensators C1, des zweiten
Kondensators C2 und des Energiespeichers 3 bestimmbar, wobei die vorstehend
angegebene Formel für die vorgebbare Zeit TB gilt.
Gemäss Fig. 3 ist die erste monostabile Kippstufe 9 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 mit dem ersten Vergleicher 7 und die erste monostabile Kippstufe 14 der zweiten
Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 mit dem zweiten Vergleicher 16 verbunden. Darüber
hinaus ist der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe 9 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 mit der zweiten monostabilen Kippstufe 10 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 mittelbar, d.h. gemäss Fig. 3 über einen Negierer verbunden. Weiterhin ist der
Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe 9 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 mit einer ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 8
verbunden. Gemäss Fig. 3 ist der Ausgang ersten monostabilen Kippstufe 14 der zweiten
Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 mit der zweiten monostabilen Kippstufe 13 der
zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 mittelbar, d.h. gemäss Fig. 3 über einen
Negierer verbunden. Zudem ist der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe 14 der
zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 mit einer ODER-Logikschaltung 12 der
zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 verbunden. Der Ausgang der zweiten monostabilen
Kippstufe 10 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 8 ist gemäss Fig. 3 mit
der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 verbunden.
Ferner ist der Ausgang der zweiten monostabilen Kippstufe 13 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 gemäss Fig. 3 mit der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 verbunden ist. Darüber hinaus weist die Ansteuerschaltung 4 gemäss Fig. 3 eine
Betätigungseinrichtung 17 auf, die der Betätigung des ersten Schalters 18 und des
zweiten Schalters 19 dient, und die dazu gemäss Fig. 1 mit den beiden Schaltern
18, 19 verbunden ist. Gemäss Fig. 3 ist der Eingang der Betätigungseinrichtung 17
mit dem Ausgang der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 und mit dem Ausgang der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 verbunden. Am Ausgang der Betätigungseinrichtung liegen weiterhin die bereits
erwähnten Betätigungssignale S1, S2 an, wobei der erste Schalter
18 und der zweite Schalter 19 wie bereits erwähnt auf Betätigungssignale S1,
S2 der Betätigungseinrichtung 17 der Ansteuerschaltung 4 hin mit dem
ersten Kondensator C1 und dem zweiten Kondensator C2 verbindbar
sind.
Mittels der Schaltzustandsausgabeeinrichtungen 8, 15, insbesondere
mittels der Kippstufen 9, 10, 13, 14 kann die vorgebbare Zeit TB, für
welche die vorstehend beschriebenen Verbindungen der Kondensatoren C1,
C2 zum Energiespeicher 3 bestehen sollen, sehr einfach eingestellt und
realisiert werden. Desweiteren ist durch die ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 und durch die ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 eine einfache Möglichkeit gegeben, logische Signale zu erzeugen, aus welchen
aufgrund der nachfolgend beschriebenen Signalkombinationen Schaltzustände der Schalter
18, 19 der Stromrichterschaltung 2 abgeleitet werden können, wobei die Betätigungseinrichtung
17 daraus die entsprechenden Betätigungssignale S1, S2 generiert.
Nachfolgend wird die Funktion Ansteuerschaltung 4, insbesondere die
Generierung der Betätigungssignale S1, S2 durch die Betätigungseinrichtung
17 anhand von Fig. 3 und Fig. 1 detailliert beschrieben. Wird von der Überwachungseinrichtung
ein Überschreiten des ZwischenkreisspannungsmittelwertUDC bezüglich
des vorgebbaren Schwellwertes UDCS detektiert, so wird für die Zeit TB
von der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 8 logisch
"1" und von der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 logisch "0" ausgegeben. Auf diese Ausgabe der beiden ODER-Logikschaltungen 11,
12 hin wird ein erstes Betätigungssignal S, derart durch die Betätigungseinrichtung
17 generiert, dass der erste Schalter 18 an den Anschluss A geschaltet wird. Desweiteren
wird ein zweites Betätigungssignal S2 derart durch die Betätigungseinrichtung
17 generiert, dass der zweite Schalter 19 an den Verbindungsanschluss M geschaltet
wird. Demnach entsteht die gewünschte Verbindung zwischen dem Kondensator C1
und dem Energiespeicher 3. Danach wird für die Zeit TB von der ODER-Logikschaltung
11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 8 logisch "0" und von der ODER-Logikschaltung
12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung 15 logisch "1" ausgegeben. Auf diese
Ausgabe der beiden ODER-Logikschaltungen 11, 12 hin wird das erste Betätigungssignal
S1 derart von der Betätigungseinrichtung 17 generiert, dass der erste
Schalter 18 an den Verbindungsanschluss M geschaltet wird. Zudem wird das zweite
Betätigungssignal S2 derart generiert, dass der zweite Schalter 19 an
den Anschluss B geschaltet wird. Dadurch entsteht die gewünschte Verbindung zwischen
dem Energiespeicher 3 und dem Kondensator C2.
Wird von der Überwachungseinrichtung hingegen ein Unterschreiten des
ZwischenkreisspannungsmittelwertUDC bezüglich des vorgebbaren
Schwellwertes UDCS detektiert, so wird für die Zeit TB von
der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schattzustandsausgabeeinrichtung 8 logisch
"0" und von der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 logisch "1" ausgegeben. Auf diese Ausgabe der beiden ODER-Logikschaltungen 11,
12 hin wird das erste Betätigungssignal S1 derart generiert, dass der
erste Schalter 18 an den Verbindungsanschluss M geschaltet wird. Darüber hinaus
wird das zweite Betätigungssignal S2 derart generiert, dass der zweite
Schalter 19 an den Anschluss B geschaltet wird. Demnach entsteht die gewünschte
Verbindung zwischen dem Kondensator C2 und dem Energiespeicher 3. Danach
wird für die Zeit TB von der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 logisch "1" und von der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 logisch "0" ausgegeben. Auf diese Ausgabe der beiden ODER-Logikschaltungen 11,
12 hin wird das erste Betätigungssignal S1 derart generiert, dass der
erste Schalter 18 an den Anschluss A geschaltet wird, und das zweite Betätigungssignal
S2 derart generiert, dass der zweite Schalter 19 an den Verbindungsanschluss
M geschaltet wird. Dadurch entsteht die gewünschte Verbindung zwischen dem Energiespeicher
3 und dem Kondensator C1.
Falls der Zwischenkreisspannungsmittelwert UDC mit
dem Schwellwert UDCS wesentlich übereinstimmt, d.h. falls die aufgetretenen
Ungleichheiten am Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis im wesentlichen kompensiert
sind, wird von der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 logisch "1" und von der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 logisch "1" oder von der ODER-Logikschaltung 11 der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
8 logisch "0" und von der ODER-Logikschaltung 12 der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
15 logisch "0" ausgegeben. Auf diese beiden Ausgabemöglichkeiten der beiden ODER-Logikschaltungen
11, 12 hin wird das erste Betätigungssignal S1 und das zweite Betätigungssignal
S2 derart generiert, dass der erste Schalter 18 und der zweite Schalter
an den Verbindungsanschluss M geschaltet wird. Dadurch wird der Energiespeicher
3 in gewünschtem Masse mit dem Verbindungsanschluss M verbunden.
Insgesamt stellt die erfindungsgemässe Vorrichtung eine äusserst kostengünstige
Lösung dar, da sie mit einem Minimum an Komponenten auskommt und somit einfach zu
realisieren ist und aufwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten reduziert werden
können. Weiterhin ist es mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung vorteilhaft
möglich, Unsymmetrien des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises auf sehr einfache
Weise zu kompensieren, wobei insbesondere die mit der Ansteuerschaltung 4 verbundenen
Schalter 18, 19 der Stromrichterschaltung 2 dafür sorgen, dass die vorstehend erwähnten
Verbindungen einfach und problemlos hergestellt werden können. Demnach kann mit
der erfindungsgemässen Vorrichtung das erfindungsgemässe Verfahren in besonders
einfacher Weise ausgeführt werden.
Bezugszeichenliste
- 1
- Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis
- 2
- Stromrichterschaltung
- 3
- Energiespeicher
- 4
- Ansteuerschaltung
- 5
- Mittelwertbildner
- 6
- Überwachungseinrichtung
- 7
- erster Vergleicher
- 8
- erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 9
- erste monostabile Kippstufe der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 10
- zweite monostabile Kippstufe der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 11
- ODER-Logikschaltung der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 12
- ODER-Logikschaltung der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 13
- zweite monostabile Kippstufe der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 14
- erste monostabile Kippstufe der zweiten Schattzustandsausgabeeinrichtung
- 15
- zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung
- 16
- zweiter Vergleicher
- 17
- Betätigungseinrichtung
- 18
- erster Schalter
- 19
- zweiter Schalter
|
| Anspruch[de] |
- Verfahren zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises (1),
bei dem eine mit einem ersten Kondensator (C1) und mit einem zweiten
Kondensator (C2) des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises (1) verbundene
Stromrichterschaltung (2) den elektrischen Energiefluss des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreis
(1) beeinflusst und bei dem aus einer ersten an dem ersten Kondensator (C1)
anliegenden Zwischenkreisspannung (UDC1) und aus einer zweiten an dem
zweiten Kondensator (C2) anliegenden Zwischenkreisspannung (UDC2)
ein Zwischenkreisspannungsmittelwert (UDC) gebildet wird, wobei
der Zwischenkreisspannungsmittelwert (UDC) auf einen vorgebbaren
Schwellwert (UDCS) hin überwacht wird,
bei wesentlichem Überschreiten des Schwellwertes (UDCS) der erste Kondensator
(C1) mittels der Stromrichterschaltung (2) mit einem Energiespeicher
(3) verbunden wird und danach der Energiespeicher (3) mittels der Stromrichterschaltung
(2) mit dem zweiten Kondensator (C2) verbunden wird, und
bei wesentlichem Unterschreiten des Schwellwertes (UDCS) der zweite
Kondensator (C2) mittels der Stromrichterschaltung (2) mit dem Energiespeicher
(3) verbunden wird und danach der Energiespeicher (3) mittels der Stromrichterschaltung
(2) mit dem ersten Kondensator (C1) verbunden wird.
- Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass bei wesentlichem
Überschreiten des Schwellwertes (UDCS) die Verbindung des ersten Kondensators
(C1) mit dem Energiespeicher (3) und danach die Verbindung des Energiespeichers
(3) mit dem zweiten Kondensator (C2) jeweils innerhalb einer vorgebbaren
Zeit (TB) erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass bei wesentlichem
Unterschreiten des Schwellwertes (UDCS) die Verbindung des zweiten Kondensators
(C2) mit dem Energiespeicher (3) und danach die Verbindung des Energiespeichers
(3) mit dem ersten Kondensator (C1) jeweils innerhalb einer vorgebbaren
Zeit (TB) erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgebbare
Zeit (TB) in Abhängigkeit der Werte des ersten Kondensators (C1),
des zweiten Kondensators (C2) und des Energiespeichers (3) bestimmt wird.
- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgebbare
Zeit (TB) nach Massgabe der Formel
TB = π · sqrt(2LC · C · C1 + C2 / (2) / (C
+ C1 + C2 / (2)))
bestimmt wird, wobei C ein Kondensator des Energiespeichers 3 und Lc
eine Induktivität des Energiespeichers (3) ist.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass bei wesentlicher Übereinstimmung des Zwischenkreisspannungsmittelwertes
(UDC) mit dem vorgebbaren Schwellwert (UDCS) der Energiespeicher
(3) mittels der Stromrichterschaltung (2) mit einem Verbindungsanschluss (M) des
ersten Kondensators (C1) mit dem zweiten Kondensator (C2)
verbunden wird.
- Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Symmetrierung eines Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
(1) mit einer Stromrichterschaltung (2), welche mit einem ersten Kondensator (C1)
und mit einem zweiten Kondensator (C2) des Dreipunkt-Gleichspannungszwischenkreises
(1) verbunden ist, und mit einer Ansteuerschaltung (4), welche einen Mittelwertbildner
(5) zur Bildung eines Zwischenkreisspannungsmittelwertes (UDC)
aus einer ersten am ersten Kondensator (C1) anliegenden Zwischenkreisspannung
(UDC1) und aus einer zweiten am zweiten Kondensator (C2) anliegenden
Zwischenkreisspannung (UDC2) umfasst, wobei die Stromrichterschaltung
(2) mit der Ansteuerschaltung (4) verbunden ist, wobei
die Ansteuerschaltung (4) eine Überwachungseinrichtung (6) zur Überwachung des
Zwischenkreisspannungsmittelwertes (UDC) auf einen vorgebbaren
Schwellwert (UDCS) hin aufweist, wobei die Überwachungseinrichtung (6)
mit dem Mittelwertbildner (5) verbunden ist,
die Stromrichterschaltung (2) einen ersten ansteuerbaren Schalter (18) und einen
zweiten ansteuerbaren Schalter (19) aufweist,
ein Energiespeicher (3) vorgesehen ist, der mit dem ersten Schalter (18) und mit
dem zweiten Schalter (19) verbunden ist, und
der erste Schalter (18) und der zweite Schalter (19) mit der Ansteuerschaltung
(4) verbunden ist, wobei der erste Schalter (18) und der zweite Schalter (19) mit
dem ersten Kondensator (C1) und dem zweiten Kondensator (C2)
verbindbar ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerschaltung
(4) eine erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung (8) und eine zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) aufweist, wobei die erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung (8) mit einem ersten
Vergleicher (7) der Überwachungseinrichtung (6) verbunden ist und die zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) mit einem zweiten Vergleicher (16) der Überwachungseinrichtung (6) verbunden
ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 8, dass die erste Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) eine erste monostabile Kippstufe (9) mit einer vorgebbaren Zeit (TB)
zur Umschaltung in einen stabilen Zustand und eine zweite monostabile Kippstufe
(10) mit der vorgebbaren Zeit (TB) zur Umschaltung in einen stabilen
Zustand umfasst, wobei die erste monostabile Kippstufe (9) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) mit dem ersten Vergleicher (7) verbunden ist, und
dass die zweite Schaltzustandsausgabeeinrichtung (15) eine erste monostabile Kippstufe
(14) mit der vorgebbaren Zeit (TB) zur Umschaltung in einen stabilen
Zustand und eine zweite monostabile Kippstufe (13) mit der vorgebbaren Zeit (TB)
zur Umschaltung in einen stabilen Zustand umfasst, wobei die erste monostabile Kippstufe
(14) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung (15) mit dem zweiten Vergleicher
(16) verbunden ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgebbare
Zeit (TB) in Abhängigkeit der Werte des ersten Kondensators (C1),
des zweiten Kondensators (C2) und des Energiespeichers (3) bestimmbar
ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgebbare
Zeit (TB) nach Massgabe der Formel
TB = π · sqrt(2LC · C · C1 + C2 / (2) / (C
+ C1 + C2 / (2)))
bestimmbar ist, wobei C ein Kondensator des Energiespeichers 3 und LC
eine Induktivität des Energiespeichers (3) ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe (9) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) mit der zweiten monostabilen Kippstufe (10) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) mittelbar verbunden ist, und
dass der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe (9) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) mit einer ODER-Logikschaltung (11) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) verbunden ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausgang ersten monostabilen Kippstufe (14) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) mit der zweiten monostabilen Kippstufe (13) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) mittelbar verbunden ist, und
dass der Ausgang der ersten monostabilen Kippstufe (14) der zweiten Schattzustandsausgabeeinrichtung
(15) mit einer ODER-Logikschaltung (12) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) verbunden ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der
Ausgang der zweiten monostabilen Kippstufe (10) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) mit der ODER-Logikschaltung (12) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) verbunden ist, und
dass der Ausgang der zweiten monostabilen Kippstufe (13) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(15) mit der ODER-Logikschaltung (11) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung
(8) verbunden ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerschaltung
(4) eine Betätigungseinrichtung (17) zur Betätigung des ersten Schalters (18) und
des zweiten Schalters (19) aufweist, die mit dem Ausgang der ODER-Logikschaltung
(11) der ersten Schaltzustandsausgabeeinrichtung (8) und mit dem Ausgang der ODER-Logikschaltung
(12) der zweiten Schaltzustandsausgabeeinrichtung (15) verbunden ist.
|
| Anspruch[en] |
- Method for balancing a three-point DC voltage intermediate circuit (1), in which
a converter circuit (2), which is connected to a first capacitor (C1)
and to a second capacitor (C2) in the three-point DC voltage intermediate
circuit (1), influences the electrical power flow in the three-point DC voltage
intermediate circuit (1), and in which an intermediate circuit voltage mean value
(UDC) is formed from a first intermediate circuit voltage (UDC1),
which is present across the first capacitor (C1), and from a second intermediate
circuit voltage (UDC2), which is present across the second capacitor
(C2), wherein
the intermediate circuit voltage mean value (UDC) is monitored
for a threshold value (UDCS) which can be predetermined,
if the threshold value (UDCS) is significantly exceeded, the first capacitor
(C1) is connected by means of the converter circuit (2) to an energy
store (3), and the energy store (3) is then connected by means of the converter
circuit (2) to the second capacitor (C2), and,
if the threshold value (UDCS) is significantly undershot, the second
capacitor (C2) is connected to the energy store (3) by means of the converter
circuit (2), and the energy store (3) is then connected to the first capacitor (C1)
by means of the converter circuit (2).
- Method according to Claim 1, characterized in that, if the threshold
value (UDCS) is significantly undershot, the first capacitor (C1)
is connected to the energy store (3), and the energy store (3) is then connected
to the second capacitor (C2), in each case within a time (TB)
which can be predetermined.
- Method according to Claim 1 or 2, characterized in that, if the threshold
value (UDCS) is significantly undershot, the second capacitor (C2)
is connected to the energy store (3), and the energy store (3) is then connected
to the first capacitor (C1), in each case within a time (TB)
which can be predetermined.
- Method according to Claim 2 or 3, characterized in that the time (TB)
which can be predetermined is defined as a function of the values of the first capacitor
(C1), of the second capacitor (C2) and of the energy store
(3).
- Method according to Claim 4, characterized in that the time (TB)
which can be predetermined is defined in accordance with the formula:
TB = π · sqrt(2LC · C · C1 + C2 / (2) / (C
+ C1 + C2 / (2)))
where C is a capacitor in the energy store 3 and LC is an inductance
in the energy store (3).
- Method according to one of the preceding claims,characterized in that,
if the intermediate circuit voltage mean value (UDC) essentially
matches the threshold value (UDCS) which can be predetermined, the energy
store (3) is connected by means of the converter circuit (2) from a connection (M)
of the first capacitor (C1) to the second capacitor (C2).
- Apparatus for carrying out a method for balancing a three-point DC voltage intermediate
circuit (1) having a converter circuit (2) which is connected to a first capacitor
(C1) and to a second capacitor (C2) of the three-point DC
voltage intermediate circuit (1), and having a drive circuit (4) which has a mean-value
forming device (5) for forming an intermediate circuit voltage mean value (UDC)
from a first intermediate circuit voltage (UDC1), which is present across
the first capacitor (C1), and from a second intermediate circuit voltage
(UDC2), which is present across the second capacitor (C2),
with the converter circuit (2) being connected to the drive circuit (4), wherein
that the drive circuit (4) has a monitoring device (6) for monitoring the intermediate
circuit voltage mean value (UDC) for a threshold value (UDCS)
which can be predetermined, with the monitoring device (6) being connected to the
mean value forming device (5),
the converter circuit (2) has a first drivable switch (18) and a second drivable
switch (19),
an energy store (3) is provided, which is connected to the first switch (18) and
to the second switch (19), and
the first switch (18) and the second switch (19) are connected to the drive circuit
(4), in which case the first switch (18) and the second switch (19) can be connected
to the first capacitor (C1) and to the second capacitor (C2).
- Apparatus according to Claim 7, characterized in that the drive circuit
(4) has a first switching state output device (8) and a second switching state output
device (15), with the first switching state output device (8) being connected to
a first comparator (7) in the monitoring device (6), and the second switching state
output device (15) being connected to a second comparator (16) in the monitoring
device (6).
- Apparatus according to Claim 8, characterized in that the first switching
state output device (8) has a first monostable multivibrator (9) with a time (TB)
which can be predetermined, for switching to a stable state, and has a second monostable
multivibrator (10) with a time (TB), which can be predetermined, for
switching to a stable state, with the first monostable multivibrator (9) in the
first switching state output device (8) being connected to the first comparator
(7), and
in that the second switching state output device (15) has a first monostable
multivibrator (14) with the time (TB), which can be predetermined, for
switching to a stable state, and has a second monostable multivibrator (13) with
the time (TB), which can be predetermined, for switching to a stable
state, with the first monostable multivibrator (14) in the second switching state
output device (15) being connected to the second comparator (16).
- Apparatus according to Claim 9, characterized in that the time (TB)
which can be predetermined can be defined as a function of the values of the first
capacitor (C1), of the second capacitor (C2) and of the energy
store (3).
- Apparatus according to Claim 10, characterized in that the time (TB)
which can be predetermined can be defined in accordance with the formula
TB = π · sqrt(2LC · C · C1 + C2 / (2) / (C
+ C1 + C2 / (2)))
where C is a capacitor in the energy store (3) and LC is an inductance
in the energy store (3).
- Apparatus according to one of Claims 9 to 11,characterized in that the
output of the first monostable multivibrator (9) in the first switching state output
device (8) is connected indirectly to the second monostable multivibrator (10) in
the first switching state output device (8), and
in that the output of the first monostable multivibrator (9) in the first
switching state output device (8) is connected to an OR logic circuit (11) in the
first switching state output device (8).
- Apparatus according to one of Claims 9 to 12,characterized in that the
output of the first monostable multivibrator (14) in the second switching state
output device (15) is connected indirectly to the second monostable multivibrator
(13) in the second switching state output device (15), and
in that the output of the first monostable multivibrator (14) in the second
switching state output device (15) is connected to an OR logic circuit (12) in the
second switching state output device (15).
- Apparatus according to Claim 13 or 14,
characterized in that the output of the second monostable multivibrator (10)
in the first switching state output device (8) is connected to the OR logic circuit
(12) in the second switching state output device (15), and
in that the output of the second monostable multivibrator (13) in the second
switching state output device (15) is connected to the OR logic circuit (11) in
the first switching state output device (8).
- Apparatus according to Claim 14, characterized in that the drive circuit
(4) has an operating device (17) for operating the first switch (18) and the second
switch (19), which operating device (17) is connected to the output of the OR logic
circuit (11) in the first switching state output device (8), and to the output of
the OR logic circuit (12) in the second switching state output device (15).
|
| Anspruch[fr] |
- Procédé de symétrisation d'un circuit intermédiaire à courant continu à trois
niveaux (1), dans lequel un circuit convertisseur de courant (2) raccordé à un premier
condensateur (C1) et à un deuxième condensateur (C2) du circuit
intermédiaire à courant continu à trois niveaux (1) influence le flux d'énergie
électrique du circuit intermédiaire à courant continu à trois niveaux (1), et dans
lequel on forme une valeur moyenne de la tension du circuit intermédiaire (UDC)
à partir d'une première tension du circuit intermédiaire (UDC1) présente
aux bornes du premier condensateur (C1) et d'une deuxième tension du
circuit intermédiaire (UDC2) présente aux bornes du deuxième condensateur
(C2), dans lequel on surveille la valeur moyenne de la tension du circuit
intermédiaire (UDC) par rapport à une valeur de seuil (UDCS)
prédéterminable, dans lequel en cas de dépassement sensible de la valeur de seuil
(UDCS), le premier condensateur (C1) est raccordé à un accumulateur
d'énergie (3) au moyen du circuit convertisseur de courant (2) et ensuite l'accumulateur
d'énergie (3) est raccordé au deuxième condensateur (C2) au moyen du
circuit convertisseur de courant (2), et dans lequel en cas de descente sensible
en dessous de la valeur de seuil (UDCS), le deuxième condensateur (C2)
est raccordé à l'accumulateur d'énergie (3) au moyen du circuit convertisseur de
courant (2) et ensuite l'accumulateur d'énergie (3) est raccordé au premier condensateur
(C1) au moyen du circuit convertisseur de courant (2).
- Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, en cas de dépassement
sensible de la valeur de seuil (UDCS), le raccordement du premier condensateur
(C1) à l'accumulateur d'énergie (3) et ensuite le raccordement de l'accumulateur
d'énergie (3) au deuxième condensateur (C2) est chaque fois effectué
en un temps prédéterminable (TB).
- Procédé selon la revendication 1 ou 2,caractérisé en ce que, en cas de
descente sensible en dessous de la valeur de seuil (UDCS), le raccordement
du deuxième condensateur (C2) à l'accumulateur d'énergie (3) et ensuite
le raccordement de l'accumulateur d'énergie (3) au premier condensateur (C1)
est chaque fois effectué en un temps prédéterminable (TB).
- Procédé selon la revendication 2 ou 3,caractérisé en ce que le temps
prédéterminable (TB) est déterminé en fonction des valeurs du premier
condensateur (C1), du deuxième condensateur (C2) et de l'accumulateur
d'énergie (3).
- Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le temps prédéterminable
(TB) est déterminé selon la formule
TB = π · sqrt(2LC · C · C1
+ C2 / (2) / (C + C1 + C2 / (2)))
dans laquelle C est un condensateur de l'accumulateur d'énergie (3) et LC
est une inductance de l'accumulateur d'énergie (3).
- Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, en cas de concordance sensible de la valeur moyenne de la tension
du circuit intermédiaire (UDC) avec la valeur de seuil prédéterminable
(UDCS), l'accumulateur d'énergie (3) est raccordé à un point de raccordement
(M) du premier condensateur (C1) au deuxième condensateur (C2)
au moyen du circuit convertisseur de courant (2).
- Dispositif pour la réalisation d'un procédé de symétrisation d'un circuit intermédiaire
à courant continu à trois niveaux (1) avec un circuit convertisseur de courant (2),
qui est raccordé à un premier condensateur (C1) et à un deuxième condensateur
(C2) du circuit intermédiaire à courant continu à trois niveaux (1),
et avec un circuit de commande (4), qui comprend un calculateur de valeur moyenne
(5) pour former une valeur moyenne de la tension du circuit intermédiaire (UDC)
à partir d'une première tension du circuit intermédiaire (UDC1) présente
aux bornes du premier condensateur (C1) et d'une deuxième tension du
circuit intermédiaire (UDC2) présente aux bornes du deuxième condensateur
(C2), dans lequel le circuit convertisseur de courant (2) est raccordé
au circuit de commande (4), dans lequel le circuit de commande (4) comporte un dispositif
de surveillance (6) pour la surveillance de la valeur moyenne de la tension du circuit
intermédiaire (UDC) par rapport à une valeur de seuil (UDCS)
prédéterminable, dans lequel le dispositif de surveillance (6) est raccordé au calculateur
de valeur moyenne (5), dans lequel le circuit convertisseur de courant (2) présente
un premier commutateur commandable (18) et un deuxième commutateur commandable (19),
dans lequel il est prévu un accumulateur d'énergie (3) qui est raccordé au premier
commutateur (18) et au deuxième commutateur (19), et dans lequel le premier commutateur
(18) et le deuxième commutateur (19) sont raccordés au circuit de commande (4),
le premier commutateur (18) et le deuxième commutateur (19) pouvant être raccordés
au premier condensateur (C1) et au deuxième condensateur (C2).
- Dispositif selon la revendication 7,caractérisé en ce que le circuit
de commande (4) comprend un premier dispositif d'indication de l'état de commutation
(8) et un deuxième dispositif d'indication de l'état de commutation (15), dans lequel
le premier dispositif d'indication de l'état de commutation (8) est raccordé à un
premier comparateur (7) du dispositif de surveillance (6) et le deuxième dispositif
d'indication de l'état de commutation (15) est raccordé à un deuxième comparateur
(16) du dispositif de surveillance (6).
- Dispositif selon la revendication 8,caractérisé en ce que le premier
dispositif d'indication de l'état de commutation (8) comprend une première bascule
monostable (9) avec un temps prédéterminable (TB) pour basculer dans
un état stable et une deuxième bascule monostable (10) avec le temps prédéterminable
(TB) pour basculer dans un état stable, dans lequel la première bascule
monostable (9) du premier dispositif d'indication de l'état de commutation (8) est
raccordée au premier comparateur (7), et en ce que le deuxième dispositif
d'indication de l'état de commutation (15) comprend une première bascule monostable
(14) avec le temps prédéterminable (TB) pour basculer dans un état stable
et une deuxième bascule monostable (13) avec le temps prédéterminable (TB)
pour basculer dans un état stable, la première bascule monostable (14) du deuxième
dispositif d'indication de l'état de commutation (15) étant raccordée au deuxième
comparateur (16).
- Dispositif selon la revendication 9,caractérisé en ce que le temps prédéterminable
(TB) est déterminé en fonction des valeurs du premier condensateur (C1),
du deuxième condensateur (C2) et de l'accumulateur d'énergie (3).
- Dispositif selon la revendication 10,caractérisé en ce que le temps prédéterminable
(TB) peut être déterminé selon la formule
TB = π · sqrt(2LC · C · C1
+ C2 / (2) / (C + C1 + C2 / (2)))
dans laquelle C est un condensateur de l'accumulateur d'énergie (3) et LC
est une inductance de l'accumulateur d'énergie (3).
- Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé
en ce que la sortie de la première bascule monostable (9) du premier dispositif
d'indication de l'état de commutation (8) est raccordée indirectement à la deuxième
bascule monostable (10) du premier dispositif d'indication de l'état de commutation
(8), et en ce que la sortie de la première bascule monostable (9) du premier
dispositif d'indication de l'état de commutation (8) est raccordée à un circuit
logique OU (11) du premier dispositif d'indication de l'état de commutation (8).
- Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé
en ce que la sortie de la première bascule monostable (14) du deuxième dispositif
d'indication de l'état de commutation (15) est raccordée indirectement à la deuxième
bascule monostable (13) du deuxième dispositif d'indication de l'état de commutation
(15), et en ce que la sortie de la première bascule monostable (14) du deuxième
dispositif d'indication de l'état de commutation (15) est raccordée à un circuit
logique OU (12) du deuxième dispositif d'indication de l'état de commutation (15).
- Dispositif selon les revendications 13 et 14,caractérisé en ce que la
sortie de la deuxième bascule monostable (10) du premier dispositif d'indication
de l'état de commutation (8) est raccordée au circuit logique OU (12) du deuxième
dispositif d'indication de l'état de commutation (15), et en ce que la sortie
de la deuxième bascule monostable (13) du deuxième dispositif d'indication de l'état
de commutation (15) est raccordée au circuit logique OU (11) du premier dispositif
d'indication de l'état de commutation (8).
- Dispositif selon la revendication 14,caractérisé en ce que le circuit
de commande (4) comprend un dispositif d'activation (17) pour actionner le premier
commutateur (18) et le deuxième commutateur (19), qui est raccordé à la sortie du
circuit logique OU (11) du premier dispositif d'indication de l'état de commutation
(8) et à la sortie du circuit logique OU (12) du deuxième dispositif d'indication
de l'état de commutation (15).
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