Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Bilderzeugungsvorrichtungen
und insbesondere auf ein System und Verfahren zum Koppeln von Medienadaptern mit
Bilderzeugungsvorrichtungen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Beschreibung werden
nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht eines
Ausführungsbeispiels einer Bilderzeugungsvorrichtung, die gemäß den Lehren der Erfindung
verwendet werden kann;
2(a) eine perspektivische Vorderansicht
eines Ausführungsbeispiels eines Medienadapters, der mit der in 1
gezeigten Bilderzeugungsvorrichtung verwendet werden kann;
2(b) eine perspektivische Rückansicht
des in 2(a) gezeigten Medienadapters;
3(a) eine perspektivische Vorderansicht
des Ausführungsbeispiels des in 2(a) und (b) gezeigten
Medienadapters, der neben der in 1 gezeigten Bilderzeugungsvorrichtung
positioniert ist;
3(b) eine perspektivische Rückansicht
des Medienadapters, der neben der Bilderzeugungsvorrichtung wie in 3(a)
positioniert ist;
4(a) eine perspektivische Vorderansicht
des Ausführungsbeispiels des in 2(a) und (b) gezeigten
Medienadapters, der mit der in 1 gezeigten Bilderzeugungsvorrichtung
gekoppelt ist;
4(b) eine perspektivische Rückansicht
des wie bei 4(a) mit der Bilderzeugungsvorrichtung
gekoppelten Medienadapters;
5 ein alternatives Ausführungsbeispiel
eines Medienadapters, der mit der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß den Lehren der
Erfindung gekoppelt werden kann; und
6 ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel
eines Medienadapters, der mit der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß den Lehren der
Erfindung gekoppelt werden kann.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann eine Bilderzeugungsvorrichtung
100 einen Flachbettscanner, z.B. den in 1
gezeigten Flachbettscanner 101, umfassen. Obwohl die Erfindung zu Veranschaulichungszwecken
hierin unter Bezugnahme auf den Flachbettscanner 101 beschrieben wird,
versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf eine Verwendung bei diesem Flachbettscanner
beschränkt ist. Beispielsweise kann die Bilderzeugungsvorrichtung 100 in
der Hand zu haltende Scanner, Kopierer, Faxgeräte, Mehrzweckgeräte, Digitalbilderzeugungsgeräte
und andere elektronische Vorrichtungen zum Erfassen eines Digitalbildes umfassen.
In der Darstellung in 1 weist der Flachbettscanner
101 ein Gehäuse 110 auf, das eine Bilderzeugungsoberfläche
120 (z.B. eine Glasauflage) aufweist. Eine Abdeckung (entfernt, um die
Bilderzeugungsoberfläche in 1 zu zeigen) kann ebenfalls
vorgesehen sein, um sich über der Bilderzeugungsoberfläche 120 zu öffnen
und zu schließen. Der Flachbettscanner 101 kann ferner eine Lichtquelle
130 aufweisen, die an einem Wagen 140 in dem Gehäuse
110 unter der Bilderzeugungsoberfläche 120 angebracht ist. Der
Wagen 140 ist wirksam, um die Lichtquelle 130 zu bewegen (z.B.
in die durch Pfeile 141 und 142 veranschaulichten Richtungen),
um Objekte, die neben der Bilderzeugungsoberfläche 120 plaziert sind, zu
beleuchten. Ein Netzkabel 150 versorgt den Flachbettscanner 101
mit elektrischer Leistung. Beispielsweise kann das Netzkabel 150 zur Verwendung
mit einer herkömmlichen Wechselstromsteckdose vorgesehen sein. Das Netzkabel
150 kann durch die Seite des Gehäuses 110 mit einem Gleichstromwandler
330 (in 3(b) und 4(b)
gezeigt) verbunden sein.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann der Flachbettscanner
101 ein vertikal orientierter Scanner sein. Das heißt, daß der Flachbettscanner
101 aufrecht positioniert sein kann, wobei eine seiner Seiten
115 neben der Oberfläche 160 (z.B. einer Tischplatte bzw. einem
Desktop) liegt. Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines vertikal orientierten Flachbettscanners
(nicht gezeigt) kann in einer Staffelei positioniert sein, so daß der Scanner in
einer im wesentlichen vertikalen Orientierung gehalten wird. Vertikal orientierte
Flachbettscanner sind im Handel erhältlich, z.B. der HP Scanjet 4670 von der Firma
Hewlett Packard. Vertikal orientierte Scanner können verwendet werden, um in einer
dicht gedrängten Arbeitsumgebung (z.B. auf einer Tischplatte) Raum zu sparen. Es
versteht sich jedoch, daß die Erfindung nicht auf eine Verwendung bei vertikal orientierten
Scannern beschränkt ist und bei Bilderzeugungsvorrichtungen 100 verwendet
werden kann, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Orientierungen betrieben werden
können.
Man wird ohne weiteres erkennen, daß die Bilderzeugungsvorrichtung
100, z.B. der in 1 gezeigte und oben beschriebene
Flachbettscanner 101, auch mit verschiedenen Zusatzgeräten versehen sein
kann. Beispielsweise können Bilderzeugungsvorrichtungen mit automatischen Dokumentenzufuhrvorrichtungen,
Papierfächern, Eingabe-/Ausgabe-Toren, Ausgabefächern, LCD-Anzeigen und/oder Tastenfeldern
ausgestattet sein, um nur wenige zu nennen. Diese und andere Zusatzgeräte sind üblicherweise
Bilderzeugungsvorrichtungen zugeordnet und werden deshalb hierin nicht gezeigt oder
beschrieben, da ihre Beschreibung für ein volles Verständnis oder eine Praxis der
Erfindung nicht notwendig ist.
Die vorstehende Beschreibung der Bilderzeugungsvorrichtung
100 und insbesondere des Flachbettscanners 101 wird als eine Veranschaulichung
eines Ausführungsbeispiels einer Umgebung geliefert, in der die Erfindung verwendet
werden kann. Man sollte jedoch verstehen, daß die vorliegende Erfindung auch in
Verbindung mit jeglichen einer breiten Palette von anderen Typen und Konfigurationen
von Bilderzeugungsvorrichtungen, die derzeit bekannt sind oder in Zukunft entwickelt
werden, verwendet werden kann.
Unter Bezugnahme auf 2(a) und (b) ist
ein Medienadapter 200 gezeigt, wie er beispielsweise zum Abbilden von transparenten
oder semitransparenten Objekten 240 (z.B. eines 35-mm-Dias) verwendet werden
kann. Gemäß den Lehren der Erfindung kann der Medienadapter 200 bei dem
in 1 gezeigten und oben beschriebenen Flachbettscanner
101 verwendet werden.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel des Medienadapters
200 weist allgemein eine L-förmige, rechteckige Konfiguration auf. Gemäß
diesem Ausführungsbeispiel umfaßt der Medienadapter 200 einen oberen Abschnitt
210 und einen seitlichen Abschnitt 220. Der Medienadapter
200 kann so positioniert sein, daß sich der seitliche Abschnitt
220 neben der Bilderzeugungsoberfläche 120 befindet, wie nachfolgend
unter Bezugnahme auf 3(a) und 3(b)
bis 4(a) und 4(b)
ausführlicher beschrieben wird.
Der seitliche Abschnitt 220 des Medienadapters
200 kann einen in demselben gebildeten Medienschlitz 230 aufweisen.
Der Medienschlitz 230 ist konfiguriert, um Medien 240 in dem seitlichen
Abschnitt 220 des Medienadapters 200 aufzunehmen. Beispielsweise
kann das Medium 240 ein 35-mm-Dia sein, das ein Semitransparentfilmbild
245 aufweist. Das 35-mm-Dia kann in den Medienschlitz 230 des
Medienadapters 200 eingefügt werden, wie durch Pfeile 250,
251 veranschaulicht ist. Alternativ dazu kann der Medienschlitz
230 durch die obere Oberfläche 215 des Medienadapters
200 gebildet sein, so daß das Medium 240 in den seitlichen Abschnitt
220 des Medienadapters 200 „fallengelassen" werden kann.
Intern beherbergt der seitliche Abschnitt 220 eine Lichtquelle
(z.B. eine Fluoreszenz- oder sonstige Weißlichtquelle, nicht gezeigt) zum Hinterleuchten
des in dem Medienschlitz 230 aufgenommenen Mediums 240. Der seitliche
Abschnitt 220 kann ferner einen Diffusor (z.B. Mattglas, nicht gezeigt)
beherbergen, der zwischen der Lichtquelle und dem Medium 240 vorgesehen
ist, wenn das Medium 240 in dem Medienschlitz 230 aufgenommen
ist. Diffusoren zur Verwendung bei Medienadaptern fungieren dahingehend, Licht,
das von der Lichtquelle ausstrahlt, zu streuen und das Licht gleichmäßig über das
Bild 245 des Mediums 240 zu verteilen. Ein Fenster 260
ist in dem seitlichen Abschnitt 220 gebildet, so daß Licht, das durch das
Bild 245 des Mediums 240 gelangt, auf die Bilderzeugungsoberfläche
120 der Bilderzeugungsvorrichtung 100 projiziert wird. Optional
kann das Fenster 260 mit einem transparenten Material (z.B. Glas oder durchsichtigem
Kunststoff) abgedeckt sein.
Obwohl der Medienadapter 200 so gezeigt wurde, wie er mit
einem 35-mm-Dia verwendet werden kann, kann der Medienadapter 200 für eine
Verwendung mit einem beliebigen einer breiten Palette von Medien (z.B. Overhead-Transparenten,
Filmnegativen) konfiguriert sein und ist nicht auf eine Verwendung mit 35-mm-Dias
beschränkt.
Im Betrieb wird Licht, das an der Lichtquelle in dem Medienadapter
200 entsteht, durch den Diffusor, das Bild 245 und das in dem
seitlichen Abschnitt 220 gebildete Fenster 260 und anschließend
auf die Bilderzeugungsoberfläche 120 der Bilderzeugungsvorrichtung
100 projiziert. Das Licht gelangt durch die Bilderzeugungsoberfläche
120 und auf lichtempfindliche Elemente an dem Wagen 140. Diese
lichtempfindlichen Elemente sind dieselben wie diejenigen, die bereits an dem herkömmlichen
Wagen 140 zum Empfangen von Licht existieren, das von einem opaken Objekt,
das auf der Bilderzeugungsoberfläche 120 abgebildet wird, wegreflektiert
wird. Eine Anordnung von Linsen und Spiegeln kann vorgesehen sein, um das Licht
auf die lichtempfindlichen Elemente zu fokussieren. Die Funktionsweise des Medienadapters
200 zum Abbilden von Objekten ist bekannt, und eine nähere Beschreibung
ist für ein volles Verständnis oder eine Praxis der Erfindung nicht notwendig.
Leistung für Medienadapter 200 (z.B. die interne Lichtquelle)
wird durch eine Verbindung geliefert, die zwischen einem Kopplungselement
170 an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 (1)
und einem passenden Kopplungselement 270 an dem Medienadapter
200, in 2(b) gezeigt, eingerichtet ist. Das
passende Kopplungselement 270 kann auch verwendet werden, um den Medienadapter
200 mechanisch mit dem Gehäuse 110 der Bilderzeugungsvorrichtung
100 zu verbinden, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf 3(a)
und 3(b) bis 4(a)
und 4(b) beschrieben wird.
Wie zuvor erwähnt wurde, umfaßt die Bilderzeugungsvorrichtung
100 ein Kopplungselement 170. Ein Ausführungsbeispiel des Kopplungselements
170 ist eine Kammer, die in dem Gehäuse 110 der Bilderzeugungsvorrichtung
100 gebildet ist, z.B. die allgemein zylindrisch geformte Kammer, die in
3(a) und 3(b)
gezeigt ist. Wie zuvor erwähnt wurde, umfaßt der Medienadapter 200 ein
passendes Kopplungselement 270. Ein Ausführungsbeispiel des passenden Kopplungselements
270 ist ein Vorsprung, der in dem oberen Abschnitt 210 des Medienadapters
200 eingebettet oder auf andere Weise an demselben angebracht ist.
Das passende Kopplungselement 270 ist konfiguriert, um auf
schiebbare Weise in dem Kopplungselement 170 aufgenommen zu werden. Dementsprechend
kann das passende Kopplungselement 270 an dem Medienadapter 200
mit dem Kopplungselement 170 an der Bilderzeugungsvorrichtung
100 verbunden werden, um den Medienadapter 200 mechanisch mit
der Bilderzeugungsvorrichtung 100 zu koppeln, wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird und in den 4(a) und (b) gezeigt ist.
Das Kopplungselement 170 und das passende Kopplungselement
270 können an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 und dem Medienadapter
200 vorgesehen sein, so daß, wenn eine Verbindung zwischen denselben hergestellt
wird, der Medienadapter 200 in einer vorbestimmten Position
an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 (z.B. neben der Bilderzeugungsoberfläche
120) ausgerichtet ist. Daher können das Kopplungselement 170 und
das passende Kopplungselement 270 verwendet werden, um den Medienadapter
200 automatisch an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 auszurichten.
Es versteht sich, daß das Kopplungselement 170 und das passende
Kopplungselement 270 nicht auf eine bestimmte Konfiguration beschränkt
sind, und die zylindrische Konfiguration des Kopplungselements 170 und
des passenden Kopplungselements 270 sind hierin lediglich als Veranschaulichung
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung gezeigt. Beispielsweise können das Kopplungselement
170 und das passende Kopplungselement 270 andere Formen aufweisen.
Als weiteres Beispiel können das Vorsprungs- und das Aussparungselement (d.h. das
männliche und das weibliche Element) ausgetauscht werden. Ein weiteres Ausführungsbeispiel
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 6 beschrieben,
obwohl weitere Ausführungsbeispiele ebenfalls als in den Schutzbereich der Erfindung
fallend betrachtet werden.
Das Kopplungselement 170 kann auch mit einer Leistungsquelle
für die Bilderzeugungsvorrichtung 100 verbunden sein. Beispielsweise ist
das Kopplungselement 170 in 3(b) durch (einen)
isolierte(n) Draht bzw. Drähte 320 elektrisch mit dem Leistungswandler
330 verbunden gezeigt. Das passende Kopplungselement 270 ist ebenfalls
mit den elektrischen Komponenten des Medienadapters 200, z.B. der internen
Lichtquelle, verbunden. Dementsprechend wird, wenn der Medienadapter 200
mechanisch mit der Bilderzeugungsvorrichtung 100 gekoppelt wird, eine elektrische
Signalverbindung zwischen dem Leistungswandler 330 für die Bilderzeugungsvorrichtung
100 und den elektrischen Komponenten des Medienadapters 200 eingerichtet.
Es müssen keine externen Netzkabel vorgesehen sein, um den Medienadapter
200 mit elektrischer Leistung zu versorgen.
Selbstverständlich versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf ein
Liefern elektrischer Leistung von der Bilderzeugungsvorrichtung 100 zu
dem Medienadapter 200 beschränkt ist. Bei anderen Ausführungsbeispielen
können auch geeignete Signalverbindungen vorgesehen sein, um Steuersignale zwischen
dem Medienadapter 200 und der Bilderzeugungsvorrichtung 100 zu
liefern. Beispielsweise können diese Steuersignale verwendet werden, um eine Lampe
in dem Medienadapter ein- oder auszuschalten oder um die Lampe auf einen Bereitschaftsmodus
einzustellen, das durch den Medienadapter emittierte Licht auf der Basis des gescannten
Medientyps (z.B. Filmnegative oder Overhead-Transparente) einzustellen, einen Indikator
(z.B. ein LED-Statuslicht) an dem Medienadapter zu aktivieren oder zu deaktivieren
oder andere Funktionen des Medienadapters oder der Komponenten des Medienadapters
zu steuern. Geeignete Steuersignale können elektrische, optische (z.B. Infrarot-(IR-)),
optoelektrische, Hochfrequenz-(HF-) und hörbare Signale umfassen, um nur einige
wenige zu nennen.
Nachdem Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung zum Koppeln eines Medienadapters
mit einer Bilderzeugungsvorrichtung beschrieben wurden, werden nun unter Bezugnahme
auf 3(a) und 3(b)
bis 4(a) und 4(b)
Ausführungsbeispiele eines Verfahrens zum Koppeln des Medienadapters mit der Bilderzeugungsvorrichtung
beschrieben.
Der Medienadapter 200 kann gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung wie folgt mit der Bilderzeugungsvorrichtung 100 gekoppelt
werden. Der Medienadapter 200 kann benachbart zu der Bilderzeugungsvorrichtung
100 positioniert werden, wobei das passende Kopplungselement
270 an dem Medienadapter 200 im wesentlichen mit dem Kopplungselement
170 an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 ausgerichtet ist. Beispielsweise
kann das passende Kopplungselement 270 neben der Öffnung des Kopplungselements
170, die in dem Gehäuse 110 der Bilderzeugungsvorrichtung
100 gebildet ist, positioniert sein. Der Medienadapter 200 kann
anschließend in der durch Pfeil 300 in 3(a)
und (b) veranschaulichten Richtung auf die Bilderzeugungsvorrichtung 100
zubewegt werden. Während der Medienadapter 200 auf die Bilderzeugungsvorrichtung
100 zubewegt wird, wird das passende Kopplungselement 270 durch
das Kopplungselement 170 aufgenommen.
Das passende Kopplungselement 270 und das Kopplungselement
170 nehmen einander in Eingriff und koppeln den Medienadapter
200 mechanisch mit der Bilderzeugungsvorrichtung 100. Dieses mechanische
Koppeln ermöglicht es dem Medienadapter 200, ohne weiteres neben verschiedenen
Typen und Orientierungen von Bilderzeugungsvorrichtungen positioniert zu werden.
Beispielsweise kann der Medienadapter 200 ohne weiteres mit dem in
1 gezeigten vertikalen Flachbettscanner 101
gekoppelt werden. Ferner ermöglicht es dieses mechanische Koppeln dem Medienadapter
200 außerdem, auf der Scanoberfläche 120 der Bilderzeugungsvorrichtung
100 automatisch ausgerichtet zu werden. Der Benutzer muß nicht die beste
Position für den Medienadapter auf der Bilderzeugungsoberfläche 120 der
Bilderzeugungsvorrichtung 100 erraten. Ferner muß der Benutzer keine Ausrichtschablone
verwenden, um den Medienadapter 200 richtig auf der Bilderzeugungsoberfläche
120 zu positionieren. Statt dessen ist der Medienadapter 200 an
einer vorbestimmten Position auf der Bilderzeugungsoberfläche 120 mit der
Bilderzeugungsvorrichtung 100 gekoppelt.
Ferner kann, wenn das passende Kopplungselement 270 und das
Kopplungselement 170 einander in Eingriff nehmen, das passende Kopplungselement
270 eine elektrische Verbindung mit der Bilderzeugungsvorrichtung
100 herstellen. Dementsprechend kann elektrische Leistung an den Medienadapter
200 über die Signalverbindung 320 an die Bilderzeugungsvorrichtung
100 geliefert werden, ohne daß ein getrenntes Netzkabel für den Medienadapter
200 vorgesehen sein muß. Ferner können über eine elektrische Verbindung
320 auch Steuersignale zwischen dem Medienadapter 200 und der
Bilderzeugungsvorrichtung 100 geliefert werden (z.B. zum Aktivieren/Deaktivieren
einer Hintergrundbeleuchtung in dem Medienadapter 200).
Ein alternatives Ausführungsbeispiel des Medienadapters
500, wie es gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann, ist in 5 gezeigt. Man beachte, daß Zahlen der
Fünfhundert-Serie verwendet werden, um Elemente zu benennen, die den oben ausführlich
beschriebenen gleichen. Das heißt, daß der Medienadapter 500 einen oberen
Abschnitt 510, einen seitlichen Abschnitt 520, ein Fenster
560 und ein passendes Kopplungselement 570 aufweisen kann. Der
Medienadapter 500 ist wiederum so gezeigt, daß das 35-mm-Dia
240 in dem seitlichen Abschnitt 520 aufgenommen ist.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann der Medienadapter
500 auch eine Signalisierungsvorrichtung 590, wie z.B. die in
5 gezeigte lichtemittierende Diode (LED), umfassen.
Während des Betriebs kann die LED aufleuchten, um dem Benutzer anzuzeigen, daß der
Medienadapter 500 ordnungsgemäß mit der Bilderzeugungsvorrichtung
100 gekoppelt ist (d.h. daß das passende Kopplungselement 570
in dem Kopplungselement 170 plaziert ist, um eine elektrische Verbindung
herzustellen).
Es ist zu erwähnen, daß die Signalisierungsvorrichtung 590
nicht auf eine LED beschränkt ist. Beispielsweise kann eine geeignete Modifizierung
eine Ausgabe auf einer LCD-Anzeige an dem Medienadapter oder sogar an einer Vorrichtung
zum Emittieren eines hörbaren Tons umfassen. Ferner kann die Signalisierungsvorrichtung
590 an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 angebracht sein.
Ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel des Medienadapters
600, wie es gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann, ist in 6 gezeigt. Man beachte, daß Zahlen der
Sechshundert-Serie verwendet werden, um Elemente zu benennen, die den oben ausführlich
beschriebenen gleichen. Das heißt, daß der Medienadapter 600 einen oberen
Abschnitt 610, einen seitlichen Abschnitt 620, ein Fenster
660 und ein passendes Kopplungselement 670 aufweisen kann. Der
Medienadapter 600 ist wiederum so gezeigt, daß das 35-mm-Dia
240 in dem seitlichen Abschnitt 620 aufgenommen ist.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das passende Kopplungselement
670 in dem Medienadapter 600 beweglich. Das passende Kopplungselement
670 kann mit einer optionalen Feder 690 versehen sein, um das
passende Kopplungselement 670 in dem oberen Abschnitt 610 des
Medienadapters 600 mittels einer Feder vorzuspannen. Das passende Kopplungselement
670 kann auch einen Gewindeabschnitt 692 und einen Griff
695 umfassen.
Im Betrieb kann der Medienadapter 600 neben der Bilderzeugungsvorrichtung
100 positioniert sein, wie zuvor beschrieben wurde. Der Benutzer übt in
der durch Pfeil 681 veranschaulichten Richtung eine Kraft (z.B. durch Drücken)
auf das passende Kopplungselement 670 zu dem Kopplungselement
170 hin an der Bilderzeugungsvorrichtung 100 aus. Anschließend
dreht der Benutzer den Griff 695 (z.B. im Uhrzeigersinn), was bewirkt,
daß der Gewindeabschnitt 692 Gewinde in dem Kopplungselement
170 in Eingriff nimmt und das passende Kopplungselement 670 verriegelt.
Dieses Ausführungsbeispiel ermöglicht, daß das passende Kopplungselement
fest auf das Kopplungselement 170 an der Bilderzeugungsvorrichtung
100 paßt. Ferner ermöglicht dieses Ausführungsbeispiel dem passenden Kopplungselement
670, automatisch von der Bilderzeugungsvorrichtung 100 entfernt
zu werden. Das heißt, daß, wenn der Benutzer den Griff 695 (z.B. gegen
den Uhrzeigersinn) dreht, der Gewindeabschnitt 690 das passende Kopplungselement
670 aus dem Kopplungselement 170 in der Bilderzeugungsvorrichtung
100 freigibt und die Feder 690 das passende Kopplungselement
670 in der durch den Pfeil 682 veranschaulichten Richtung von
dem Kopplungselement 170 weg vorspannt.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann das Gewinde 692
vorgesehen sein, um ein Gewinde in dem Medienadapter 600 in Eingriff zu
nehmen und das passende Kopplungselement 670 in einer erweiterten Position
(z.B. zum Positionieren in dem Kopplungselement 170) zu verriegeln. Es
werden jedoch auch andere Ausführungsbeispiele als in den Schutzbereich der Erfindung
fallend betrachtet, wie Fachleuten ohne weiteres einleuchten wird, nachdem sie sich
mit den Lehren der vorliegenden Erfindung vertraut gemacht haben.