| Dokumentenidentifikation |
DE102004020262A1 31.03.2005 |
| Titel |
Brennpunkt-Verschieber für Abtastanwendungen |
| Anmelder |
Hewlett-Packard Development Co., L.P., Houston, Tex., US |
| Erfinder |
Abundis, Gerardo Orozco, Greeley, Col., US; Youngers, Kevin J., Greeley, Col., US |
| Vertreter |
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach |
| DE-Anmeldedatum |
26.04.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004020262 |
| Offenlegungstag |
31.03.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
31.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
H04N 1/04
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| IPC-Nebenklasse |
H04N 1/029
H04N 1/10
G03B 13/32
G03B 27/58
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| Zusammenfassung |
Ein Verfahren, ein System und eine Vorrichtung für das Verschieben eines Brennpunkts einer Abtastvorrichtung sind hierin beschrieben. Das Verfahren, das System und die Vorrichtung weisen einen Brennpunkt-Verschieber auf, der zwischen einer Abtastvorrichtungsoberfläche und einer Zieloberfläche eines Mediums eingefügt ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Verschieben des Brennpunkts
von Abtastvorrichtungen.
Abtast- bzw. Scanvorrichtungen, wie z. B. Scanner, Kopierer, Faxgeräte
oder dergleichen, sind mit einem zum Abtasten beabsichtigten Bereich entworfen,
der von dem Brennpunkt der Optik des Scanners abhängt. In einem Flachbettscanner
enthält der zum Abtasten beabsichtigte Bereich den Brennpunkt der Optik des Scanners,
knapp oberhalb der Platte angeordnet, und liefert einen optimalen Bereich zum Abtasten
von Bildern. Wenn typische Medientypen, wie z. B. Papier, flach auf der Platte plaziert
werden, steht die Zieloberfläche in Kontakt mit dem beabsichtigten Abtastbereich
und der Brennpunkt ist nahe an der Zieloberfläche des Mediums. Das Ergebnis eines
Bringens der Zieloberfläche in diesen optimalen Bereich ist ein qualitativ hochwertiges
Bild. Atypische Medien jedoch, Medien, die eine Medienhalterung, eine Schablone
oder eine weitere derartige Rahmengebungsstruktur benötigen, können nicht flach
gegenüber der Platte liegen. Die Zieloberfläche dieser Objekte befindet sich so
in einer bestimmten Entfernung oberhalb der Platte. Wenn diese Situation auftritt,
ist die Zieloberfläche nicht in dem beabsichtigten Bereich. Statt dessen liegt der
Brennpunkt in dem Raum zwischen dem Medium und der Scannerplatte. Da die Zieloberfläche
aus dem optimalen Bereich entfernt ist, ist das resultierende Bild unter Umständen
verschwommen und schwierig zu manipulieren. Dieses Problem ist noch offensichtlicher,
wenn die Optik der Abtastanwendung Selfoc®- oder weitere Gradientenindex-
(GRIN-) Linsen sind. Linsen dieses Typs sind in der Lage, den Brennpunkt der Optik
der Anwendung sehr nahe an der Oberfläche der Scannerplatte zu plazieren. Die sehr
kurzen Brennweiten, die diese Linsen erzeugen, verschlimmern jedoch die Schwierigkeiten
eines Abtastens atypischer Medien stark.
Für die Beispiele von Photographiedias und Filmnegativen reichen die
typischen Abtastverfahren nicht aus, da die Zieloberfläche durch die verwendeten
Medienhalterungen und/oder Schablonen von der Scannerplattenoberfläche entfernt
gehalten wird. Das Ergebnis ist, daß die Zieloberfläche dieser Medien außerhalb
des Bereichs liegt, den die Entwerfer zur Abtastung beabsichtigt haben. Für Flachbettscanner
schaffen Entwerfer üblicherweise einen optimalen Bereich zum direkten Abtasten auf
der Abtastvorrichtungsplattenoberfläche und plazieren den Brennpunkt der Optik des
Scanners direkt oberhalb der Scannerplatte. Das Vorliegen von Schablone und Medienhalterung
jedoch hält diese atypischen Medien von der Plattenoberfläche entfernt und bewirkt,
daß der Brennpunkt weit unterhalb die Zieloberfläche fällt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren, eine
Vorrichtung oder ein System zum Abtasten von Medien mit verbesserten Charakteristika
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1, eine Vorrichtung
gemäß Anspruch 7 oder ein System gemäß Anspruch 16 gelöst.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung liefern ein Verfahren
zum Abtasten von Medien durch ein Einfügen eines Brennpunkt-Verschiebers zwischen
einer Oberfläche einer Abtastvorrichtung bzw. eines Scanners und Zieloberflächen
der Medien. Ferner sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung Vorrichtungen
zum Abtasten von Medien, die eine Einrichtung zum Verschieben eines Brennpunkts
eines Scanners aufweisen, die zwischen einer Oberfläche eines Scanners und einer
Zieloberfläche eingefügt ist. Zusätzliche Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung sind Systeme zum Abtasten von Medien, die einen Brennpunkt-Verschieber
aufweisen, der zwischen einer Oberfläche eines Scanners und einer Zieloberfläche
eingefügt ist.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend Bezug nehmend auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
1 eine Querschnittsansicht eines Abtastsystems,
das gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;
2 eine Querschnittsansicht eines Abtastsystems
gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung;
3 ein Abtastsystem, das gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;
4 eine Querschnittsansicht eines Abtastsystems,
das gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;
5 ein Abtastsystem, das gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung angeordnet ist; und
6 ein Abtastsystem, das gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung angeordnet ist.
Das Folgende beschreibt Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung,
die angepaßt sind, um auf die beispielhafte Anwendung eines Flachbettscanners und
das beispielhafte atypischer Zielmedien von Filmnegativen und/oder Photographiedias
zu passen. Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind nicht auf Flachbettscanner,
Filmnegative und Photographiedias eingeschränkt. Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung könnten angepaßt sein, um auf jede Anwendung zu passen, bei der der Brennpunkt
unter Umständen verschoben werden muß, einschließlich, jedoch nicht ausschließlich,
Scanner, Faxgeräte, Digitalisierer, Kopiergeräte oder dergleichen.
Obwohl die Ausdrücke „Scanner", „abtasten" und „Abtastvorrichtung"
üblicherweise in Verbindung mit Anwendungen verwendet werden, die digitale Bilder
eines Zielmediums optisch erzeugen, werden dieselben hier verwendet, um sich auf
alle Aspekte von Anwendungen zu beziehen, die ein Bild eines Zielmediums erfassen,
einschließlich, jedoch nicht ausschließlich, Scanner, Kopierer, Faxgeräte, Digitalisierer
oder weiterer ähnlicher Anwendungen.
Zwei Beispiele atypischer Medien sind Filmnegative und Photographiedias.
Diese atypischen Medientypen sind üblicherweise in einer Medienhalterung untergebracht,
die einen Papier- oder Kunststoffrahmen aufweist. Um ein Filmnegativ oder ein Photographiedia
abzutasten, ist eine Abtastanwendung üblicherweise mit einer Vorrichtung ausgestattet,
um das Medium zum ordnungsgemäßen Abtasten auszurichten. Für das Beispiel eines
Flachbettscanners kann eine Schablone auf der Platte des Flachbettscanners plaziert
sein, um die Plazierung und Ausrichtung des Photographiedias oder Filmnegativs zu
unterstützen. Medienhalterungen sind üblicherweise entworfen, um spezifische Medientypen
unterzubringen, und Schablonen sind üblicherweise entworfen, um spezifische Typen
von Medienhalterungen unterzubringen. Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen,
daß es viele verschiedene Verfahren und Vorrichtungen für das Halten und Ausrichten
atypischer Medien gibt, einschließlich, jedoch nicht ausschließlich eines Kombinierens
einer Halterung und einer Schablone in einer Vorrichtung. Für Fachleute auf diesem
Gebiet ist weiter zu erkennen, daß die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
auf kein spezifisches Verfahren oder Anordnung eingeschränkt sind, sondern ohne
weiteres auf jede Halterung und/oder Schablone angepaßt werden können, die bewirkt,
daß die Zieloberfläche eines Mediums außerhalb des optimalen oder beabsichtigten
Abtastbereichs liegt.
1 stellt ein Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar, das die Zieloberfläche eines abgetasteten Mediums in
dem beabsichtigten und optimalen Abtastbereich plaziert. In 1
wird ein Filmnegativ 101 durch eine Medienhalterung 102 gehalten,
die in einer Schablone 103 auf einer Scannerplattenoberfläche
104 aufliegt. Zwischen dem Filmnegativ 101 und der Scannerplatte
106 eingefügt ist ein Brennpunkt-Verschieber 108. Der Verschieber
108 ist aus Glas, Kunststoff, einem Halbleiterkristall oder einem weiteren
geeigneten Material aufgebaut, das einen Brechungsindex aufweist, der den Brennpunkt
105 verschieben kann, indem er denselben brechungsmäßig zu einem Bereich
gerade oberhalb der Verschieber-Oberfläche 109 kanalisiert. Die Dicke des
Verschiebers ist geeignet ausgewählt, so daß die Zieloberfläche 107 des
Filmnegativs 101 nahe an der Verschieberoberfläche 109 ist. Bei
einigen Ausführungsbeispielen können die Länge und Breite des Verschiebers
108 geeignet ausgewählt sein, um exakt auf die Medienhalterung
102 und die Schablone 103 zu passen, was bewirkt, daß der Verschieber
108 in die Schablone 103 und die Halterung 102 paßt,
wodurch die Verschieberoberfläche 109 einen Kontakt bzw. eine Berührung
zu der Zieloberfläche 107 herstellen kann. Durch ein Verschieben des Brennpunkts
105 zu einem Bereich gerade oberhalb der Verschieberoberfläche
109 würde ein System oder eine Vorrichtung einen beabsichtigten Abtastbereich
gerade oberhalb der Verschieberoberfläche 109 aufweisen, wo das Abtasten
von Bildern optimal ist.
2 stellt dar, wie einige Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit Photographiedias verwendet werden können. Ein Verschieber
208 ist zwischen einem Dia 201 und einer Scannerplattenoberfläche
204 eingefügt, wobei der Verschieber 208 so den Brennpunkt
205 bewegt oder verschiebt, um gerade oberhalb der Verschieberoberfläche
209 zu liegen. Da sich das Dia 201 nahe an der Verschieberoberfläche
209 befindet, ist der verschobene Brennpunkt 205 nahe an der Zieloberfläche
207. Wieder ist bei einigen Ausführungsbeispielen der Verschieber
208 geeignet größenmäßig ausgewählt, um in eine Medienhalterung
202 und/oder Schablone 203 zu passen, wobei die Zieloberfläche
207 tatsächlich in Kontakt mit der Verschieberoberfläche 209 steht.
Ferner ist es, während die Verschieber 108, 208 beschrieben und
dargestellt wurden, um eine Flachoberflächenkontur und eine im wesentlichen rechteckige
Form aufzuweisen, für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich, daß die Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung nicht auf diese Formen und Konturen eingeschränkt sind.
Vielmehr können Ausführungsbeispiele der Verschieber 108, 208
jede Form annehmen und alle Konturen aufweisen, die geeignet für die Anwendung und
das abzutastende Medium sind. Ein Ausführungsbeispiel kann z. B. die Krümmung oder
anderweitige Formgebung der Oberfläche des Verschiebers 108,
208 umfassen, so daß dieser wirksamer an die Scannerplattenoberfläche
104, 204 oder die Zieloberfläche 109,
209 angrenzt oder mit derselben zusammenpaßt. Ein Formen des Verschiebers
108, 208, daß derselbe als eine Linse wirkt, so daß der Brennpunkt
der Scanneroptik weiter verändert wird, kann bei einigen Ausführungsbeispielen ebenso
von Vorteil sein.
Die vorherigen Beschreibungen verwendeten eine darstellende und verallgemeinerte
Anordnung von Medienhalterungen und Schablonen, die abtast-atypischen Medien zugeordnet
sind. Es ist für Fachleute auf diesem Gebiet jedoch zu erkennen, daß atypische Medienhalterungen
und/oder Schablonen Formen annehmen können und dies auch tun und Anordnungen aufweisen,
die sich von den hier dargestellten ziemlich unterscheiden. Weitere Ausführungsbeispiele
können einen Verschieber als ein einstückiges Teil einer Schablone aufweisen, so
daß, wenn die Medienhalterungen 102, 202 im inneren der Schablonen
103, 203 plaziert sind, die Verschieberoberflächen 109,
209 automatisch nahe an den Zieloberflächen 107, 207
plaziert sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden, wenn die Schablonen
103, 203 entfernt werden, die Verschieber 108,
208 automatisch entfernt. Die Schablonen 103, 203 und
die Medienhalterungen 102, 202 können in Dicke und Form variieren,
was bewirkt, daß die Entfernung zwischen Zieloberflächen 107,
207 und Scanneroberflächen 104, 204 stark variiert. Techniken
zum Sicherstellen, daß die Zieloberflächen 107, 207 ausreichend
nahe an den Verschieberoberflächen 109, 209 sind, können ohne
weiteres ohne übermäßiges Experimentieren angepaßt werden. Ferner sind Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung nicht auf Photographiedias, Filmnegative oder einen weiteren
spezifischen Medientyp eingeschränkt. Für Fachleute auf diesem Gebiet ist zu erkennen,
daß verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf alle Beispiele
einer Brennpunktverschiebung ohne übermäßiges Experimentieren angewendet werden
können.
3 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel
unter Verwendung von Photographiedias als einem Beispiel dar. In 3
kann die Schablone 301 auf der Scannerplatte 311 des Scanners
310 plaziert sein. Ein Schablonenhohlraum 302 bringt Kammern,
wie z. B. 330a, 330b und 330c, unter, die für Photographiedias
entworfen sind. Die Oberfläche der Kammer 330a ist durch einen Träger
332 bedeckt, dessen Mitte einen Optimalbrennpunkt-Verschieber
331 hält. Der Verschieber 331 wurde spezifisch geformt, um auf
ein Photographiedia 320 zu passen, und die obere Oberfläche des Verschiebers
331 berührt nur die Zieloberfläche, wenn das Dia 320 in einer
Kammer, wie z. B. der Kammer 330b, plaziert wurde, was ein Beispiel einer
Einrichtung zum Ausrichten von Medien liefert. Eine Medienkomprimierungseinrichtung,
wie z. B. ein Deckel 333, kann dann verwendet werden, um nach unten auf
das Dia 320 zu drucken, um sicherzustellen, daß die Zieloberfläche so nahe
wie möglich an der oberen Oberfläche des Verschiebers 331 ist, wie durch
die Kammer 330c dargestellt ist. Das Ausführungsbeispiel aus
3 ist nicht auf die Verwendung mit Photographiedias
eingeschränkt; weitere Ausführungsbeispiele können ohne weiteres angepaßt werden,
um ohne übermäßiges Experimentieren mit Photographien, gerahmten Objekten oder weiteren
atypischen Medien verwendet zu werden.
Wenn zwei teilweise transparente Oberflächen in einem Kontakt plaziert
werden, ist unter Umständen das optische Phänomen, das „Newtonsche Ringe"
genannt wird, vorhanden. Diese Ringe können das wirksame Abtasten behindern, wenn
der Verschieber und die Scannerplattenoberfläche nicht perfekt parallel sind. Diese
Ringe können auch sichtbar sein, wenn die Verschieberoberfläche nicht perfekt parallel
zu der Zieloberfläche ist. Einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
umfassen Dichtungen zwischen dem Verschieber und der Scannerglasoberfläche und/oder
zwischen dem Verschieber und der Zieloberfläche. 4
stellt eine beispielhafte Plazierung derartiger Dichtungen 410A und
410B zwischen der Scannerplattenoberfläche 404 und dem Verschieber
408 und von Dichtungen 410C und 410D zwischen dem Verschieber
408 und der Zieloberfläche 407 dar.
5 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dar, wie dasselbe von einer Seite betrachtet wird. Eine
Vorrichtung 500 ist in der Lage, das Abtasten beider beispielhaften Typen
atypischer Medien bei den obigen Beschreibungen, nämlich ein Photographiedia
510A und ein Filmnegativ 510B, zu ermöglichen. Ein Diahohlraum
520 und ein Negativhohlraum 521 halten ihre jeweiligen Medien
in Position, so daß, wenn ein Deckel 533 geschlossen wird, ein Verschieber
580 in der geeigneten Position plaziert ist. Gegenlicht 540 unterstützt
weiter die Abtastung dieser Medientypen. Dieses Ausführungsbeispiel verwendet einen
Verschieber 580, der aus Glas aufgebaut ist und einen Brechungsindex von
1,65 aufweist. Bei dem in 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein Verschieber mit einer Dicke 593 von 1,7 mm, einer Breite
591 von 34 mm und einer Länge 592 mit 22 mm geeignet, um geeignet
auf beide exemplarische Medientypen zu passen. Wenn der Deckel 533 geschlossen
ist, wirkt er als eine Komprimierungseinrichtung um sicherzustellen, daß die Verschieberoberfläche
590 nahe an der Zieloberfläche des ausgewählten Mediums ist.
6 stellt eine Vorrichtung 600
dar, wie sie von einer anderen Seite betrachtet wird, und stellt dar, wie die Vorrichtung
600 ausgerichtet ist, wenn sie auf einer Scannerplatte plaziert ist. Wenn
ein Filmnegativ 610B auf einer Scannerplatte plaziert ist, kann dasselbe
abgetastet werden.
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| Anspruch[de] |
- Verfahren zum Abtasten von Medien, mit folgenden Schritten:
Positionieren eines Mediums (101), das eine Zieloberfläche (107)
aufweist, nahe an einer Oberfläche (104) einer Abtastvorrichtung; und
Bereitstellen eines Brennpunkt-Verschiebers (108), der zwischen der Oberfläche
(104) der Abtastvorrichtung und der Zieloberfläche (107) eingefügt
ist.
- Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner folgenden Schritt aufweist:
brechungsmäßiges Verschieben eines Brennpunkts (105) der Abtastvorrichtung
von einem Punkt nahe an der Abtastvorrichtungsoberfläche (104) zu einem
Punkt nahe an der Zieloberfläche (107).
- Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, das ferner folgenden Schritt aufweist:
Pressen der Zieloberfläche (107) in Richtung einer ersten Oberfläche des
Verschiebers (108).
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner folgenden Schritt
aufweist:
Formen des Verschiebers (108) derart, daß er als eine Linse wirkt.
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, das ferner folgenden Schritt
aufweist:
Beibehalten einer Trennung zwischen dem Verschieber (103) und der Oberfläche
(104) der Abtastvorrichtung, um Interferenzwirkungen zu minimieren.
- Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, das ferner folgenden Schritt
aufweist:
Beibehalten einer Trennung zwischen dem Verschieber (103) und der Zieloberfläche
(107), um Interferenzwirkungen zu minimieren.
- Vorrichtung zur Verwendung beim Abtasten von Medien, mit folgenden
Merkmalen:
einer Einrichtung (108) zum Verschieben eines Brennpunkts einer Abtastvorrichtung
(105), wobei die Einrichtung zwischen einer Abtastvorrichtungsoberfläche
(104) und einer Zieloberfläche (107) eingefügt ist; und
einer Einrichtung zum Ausrichten eines Mediums mit der Verschiebungseinrichtung.
- Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der die Verschiebungseinrichtung
den beabsichtigten Abtastbereich einer Abtastvorrichtung brechungsmäßig von einem
Bereich nahe an der Abtastvorrichtungsoberfläche (104) zu einem Bereich
nahe an der Zieloberfläche (107) bewegt.
- Vorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, bei der die Verschiebungseinrichtung
in einer Schablone enthalten ist.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, die ferner folgendes
Merkmal aufweist:
eine Komprimierungseinrichtung zum Zusammenpressen der Zieloberfläche (107)
und der Verschiebungseinrichtung.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, bei der die Verschiebungseinrichtung
geformt ist, um verschiebbar in eine Medienhalterung einsteckbar zu sein, was die
Zieloberfläche (107) näher an die Verschiebungseinrichtung bringt.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, bei der die Verschiebungseinrichtung
geformt ist, um konform zu der Zieloberfläche (107) zu sein.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12, die ferner folgendes
Merkmal aufweist:
eine Einrichtung (410) zum Verhindern, daß die Verschiebungseinrichtung
(108) die Abtastvorrichtungsoberfläche berührt.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13, die ferner folgendes
Merkmal aufweist:
eine Einrichtung zum Verhindern, daß die Verschiebungseinrichtung (108)
die Zieloberfläche (107) berührt.
- Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 14, die ferner folgendes
Merkmal aufweist:
ein Gegenlicht (540), das an einer bezüglich der Abtastvorrichtungsoberfläche
(104) gegenüberliegenden Seite des Mediums positioniert ist.
- System zum Abtasten von Medien, mit folgenden Merkmalen:
einer Abtastvorrichtung (310) zum Abtasten einer Zieloberfläche (107)
eines Mediums (101); und
einem Brennpunkt-Verschieber (580), der zwischen einer Oberfläche (311)
der Abtastvorrichtung (310) und der Zieloberfläche (107) eingefügt
ist.
- System gemäß Anspruch 16, bei dem der Verschieber (580) einen
optimalen Punkt brechungsmäßig von einem Punkt nahe an der Abtastvorrichtungsoberfläche
(311) zu einem Punkt nahe an der Zieloberfläche (107) bewegt.
- System gemäß Anspruch 16 oder 17, bei dem der Verschieber (580)
Teil einer Medienschablone ist.
- System gemäß einem der Ansprüche 16 bis 18, das ferner folgendes Merkmal
aufweist:
einen Deckel (533), der über dem Medium (510) schließt, was die
Zieloberfläche (107) in Richtung des Verschiebers (580) drückt.
- System gemäß einem der Ansprüche 16 bis 19, bei dem eine Oberfläche
des Verschiebers angepaßt ist, um mit der Zieloberfläche (107)
zusammenzupassen.
- System gemäß einem der Ansprüche 16 bis 20, bei dem der Verschieber
(108) verschiebbar in eine Medienschablone (102) einsteckbar ist.
- System gemäß einem der Ansprüche 16 bis 21, das ferner folgendes Merkmal
aufweist:
zumindest eine Dichtung, um zu verhindern, daß der Verschieber eine Berührung zu
der Abtastvorrichtungsoberfläche beibehält.
- System gemäß einem der Ansprüche 16 bis 22, das ferner folgendes Merkmal
aufweist:
zumindest eine Dichtung, um zu verhindern, daß der Verschieber eine Berührung zu
der Zieloberfläche (107) beibehält.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen
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