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Dokumentenidentifikation DE102004033145A1 31.03.2005
Titel Medienerfassung über Digitalbildverarbeitung
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Hin, Chee Chong, Gelugor, MY
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 08.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004033145
Offenlegungstag 31.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.03.2005
IPC-Hauptklasse G06T 7/00
IPC-Nebenklasse G06F 3/033   
Zusammenfassung Offenbart sind ein Verfahren, eine Vorrichtung und ein System für die automatisierte Bestimmung von Ausgangsmediencharakteristika sowie für die weitere automatische Einstellung einer Anwendung, um den bestimmten Ausgangsmedientyp am effizientesten zu verwenden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet einer Ausgangsmediencharakterisierung und die automatische Einstellung zugeordneter Anwendungen.

Spezifische Anwendungen sind entworfen, um Daten auf Ausgangsmedien zu übertragen. Da die spezifischen Anforderungen dieser Anwendungen stark unterschiedlich sind, ist eine Vielzahl von Ausgangsmedienklassen verfügbar, um den spezifischen Details einer erwünschten Anwendung zu entsprechen. Für eine bestimmte Ausgangsmedienklasse kann es auch eine Vielzahl unterschiedlicher Ausgangsmedientypen geben. Computer z. B. verwenden eine Druckeranwendung, um elektronische Daten auf ein Ausgangsmedium zu übertragen. Die typische Druckeranwendung verwendet die Ausgangsmedienklasse von Druckmedien. Die Klasse der Druckmedien enthält jedoch zahlreiche unterschiedliche Druckmedientypen: Papier, Transparentmedien oder weitere Materialien, die als glatt oder Hochglanz, dick oder dünn, mit verschiedenen Größen und weiteren Charakteristika verfügbar sind.

Jeder unterschiedliche Medientyp einer Medienklasse kann unterschiedliche Techniken für die effektive und effiziente Übertragung von Daten auf diesen Medientyp benötigen. Wenn eine Anwendung die Fähigkeit hat, Daten auf mehrere Medientypen in einer Medienklasse zu übertragen, müssen die Funktionen der Anwendung oft verändert werden, um die Daten effizient und effektiv übertragen zu können. Üblicherweise bleibt es dem Benutzer überlassen, den Typ verwendeten Ausgangsmediums zu bestimmen und die Funktionen der Anwendung entsprechend einzustellen.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren, eine Vorrichtung oder ein System zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1, eine Vorrichtung gemäß Anspruch 8 oder ein System gemäß Anspruch 15 gelöst.

Hierin beschrieben ist ein Verfahren zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums durch ein Erfassen eines Bilds einer Oberfläche eines Ausgangsmediums und ein Bestimmen von Charakteristika des Ausgangsmediums aus dem Bild. Die verschiedenen Ausführungsbeispiele umfassen außerdem eine Vorrichtung, die Charakteristika eines Ausgangsmediums durch ein Erfassen eines Bilds einer Oberfläche eines Ausgangsmediums und ein Bestimmen von Charakteristika des Ausgangsmediums aus dem erfassten Bild bestimmt. Die Ausführungsbeispiele umfassen ferner ein System zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums, das einen Sensor zum Erfassen eines Bilds einer Oberfläche eines Ausgangsmediums und eine Logik zum Bestimmen von Charakteristika des Ausgangsmediums aus dem erfassten Bild aufweist.

Das Vorangegangene hat ziemlich grob die Merkmale und technischen Vorteile der vorliegenden Erfindung umrissen, damit die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung besser verständlich ist. Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung, die den Gegenstand der Ansprüche der Erfindung bilden, werden im Folgenden beschrieben. Es sollte für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich sein, dass die Konzeption und das spezifische offenbarte Ausführungsbeispiel ohne weiteres als eine Basis zum Modifizieren oder Entwerfen anderer Strukturen zum Ausführen der gleichen Zwecke der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Es sollte ebenso für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich sein, dass äquivalente Aufbauten nicht von der Wesensart und dem Schutzbereich der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen dargelegt ist, abweichen. Die neuartigen Merkmale, die als für die Erfindung charakteristisch erachtet werden, sowohl in Bezug auf ihre Organisierung als auch ihre Funktionsweise, gemeinsam mit weiteren Aufgaben und Vorteilen werden aus der folgenden Beschreibung bei gemeinsamer Betrachtung mit den beigefügten Figuren besser verständlich. Es wird jedoch explizit darauf verwiesen, dass jede der Figuren nur zu Darstellungs- und Beschreibungszwecken vorgesehen ist und nicht als eine Definition der Grenzen der vorliegenden Erfindung beabsichtigt ist. Es zeigen:

1A ein exemplarisches Drucksystem;

1B eine exemplarische Anordnung eines Aspekts eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

2 eine exemplarische Bildmatrix gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

3 ein Beispiel eines Filter-Betriebssystemkerns bzw. -Kernels gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

4 ein Beispiel einer resultierenden Matrix gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

5 ein Beispiel eines Bilds gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

6 ein Beispiel eines Bilds gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

7 ein Beispiel einer Bildmatrix gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

8 ein Beispiel einer Bildmatrix gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

9 ein Beispiel eines Computersystems, das gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung angepasst ist; und

10 ein Flussdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Anwendungen, die Ausgangsmedien verwenden, weisen oft eine verbesserte Leistung auf, wenn ihre Funktionen eingestellt werden, um den spezifischen Charakteristika des verwendeten Medientyps zu entsprechen. Gegenwärtige Anwendungen erfordern es jedoch üblicherweise, dass der Benutzer die Charakteristika des Ausgangsmedientyps bestimmen und dann manuell entsprechend die Funktionen der Anwendung einstellen muss. Das Verfahren, das System und die Vorrichtung, die hierin beschrieben sind, beziehen sich auf ein automatisches Bestimmen der Charakteristika des durch eine Anwendung verwendeten Ausgangsmedientyps und ein darauf folgendes automatisches Verändern der Funktionen der Anwendung, um dem verwendeten Ausgangsmedientyp am besten zu entsprechen. Eine Verwendung besteht in der Bestimmung und Charakterisierung der unterschiedlichen Typen der Ausgangsmedienklasse von Druckmedien und in der automatischen Einstellung der Druckeranwendung, wobei Verwendungen in Faxgeräten, Kopiergeräten und anderen ähnlichen Anwendungen jedoch ohne weiteres angepasst werden können.

Moderne Drucker verfügen über die Fähigkeit eines Druckens auf einer großen Anzahl von Druckmedientypen, wobei Charakteristika von Druckmedientypen und die geeigneten zugeordneten Druckerfunktionen jedoch stark variieren können. Dickere schwerere Papiere z. B. erfordern unter Umständen mehr Tinte und eine höhere Anzahl von Durchläufen von dem Druckerkopf zum Sicherstellen eines erfolgreichen Druckens als bei leichteren Entwurfsgewichtpapieren. Für eine Spitzenleistung sollten die geeigneten Druckerfunktionen an die Charakteristika des Druckmedientyps angepasst werden. Gegenwärtige Drucker machen es erforderlich, dass der Benutzer den Typ verwendeten Druckmediums bestimmen und danb manuell die geeigneten Druckerfunktionen verändern muss, sodass der Drucker effektiv auf diesem Druckmedientyp drucken kann. Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann in einem herkömmlichen Drucker verwendet werden, um automatisch die Charakteristika des in einem Drucker verwendeten Druckmedientyps für ein bestimmtes Druckmedium zu bestimmen. Dieses Ausführungsbeispiel kann die geeigneten Druckerfunktionen für ein effektives Drucken auf dem bestimmten Druckmedientyp auswählen und steuern.

Um ein Verständnis zu erleichtern, verwendet diese Beschreibung das Beispiel eines Bestimmens der Charakteristika von Ausgangsmedientypen in der Klasse der Druckmedien und eines darauf folgenden Auswählens der geeigneten Druckerfunktionssteuerung. Es wird für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich sein, dass die vorliegende Erfindung auf keine spezifischen Typen von Druckmedien eingeschränkt ist. Es ist für Fachleute auf diesem Gebiet z. B. ersichtlich, dass Ausführungsbeispiele zur Bestimmung der Charakteristika von Entwurfspapier, Bond-Papier, Stapelpapier, grobem Papier, glattem Papier, Hochglanzpapier oder jedem weiteren Typ von Papiermedien verwendet werden könnten, deren Charakteristika aus erfassten Bildern bestimmt werden können. Ferner ist für normale Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich, dass die Ausführungsbeispiele nicht auf Papiermedien eingeschränkt sind, sondern mit ähnlichen Nichtpapier-Druckmedien, wie z. B. Transparentmedien, Etiketten, Plastikvorräten, Substraten für spezielles Drucken, wie z. B. PVC, Polyester oder Polycarbonat, und jedem weiteren Medientyp, der der Klasse von Druckmedien zugeordnet ist, verwendet werden können.

Es ist für normale Fachleute auf diesem Gebiet ebenso zu erkennen, dass Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit allen Medienklassen verwendet werden können. Obwohl das Beispiel von Druckmedien verwendet wird, umfassen andere Ausführungsbeispiele ein Drucken auf dreidimensionale Objekte, ein Drucken eines Typ-Aufbaus aus zwei- und dreidimensionalen Objekten, eine Datenausgabe auf die Oberfläche von Verkaufsprodukten, wie z. B. Flaschen oder Dosen, die Ausgabe auf Filme oder Negative, ein Ätzen auf elektrische Substrate oder alle weiteren bereits bekannten oder noch in Zukunft entwickelten Ausgangsmedienklassen, deren Charakteristika durch eine Bilderfassung bestimmt werden können, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Ferner können die Ausführungsbeispiele auf Ausgangsmedienklassen verwendet werden, die durch den Benutzer visuell nicht unterscheidbar sind, einschließlich, jedoch nicht ausschließlich computerlesbarer Speichermedien und Tonmedien, deren Charakteristika jedoch durch eine Bilderfassung bestimmt werden können.

Es wird ferner zu erkennen sein, dass Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Anwendungen zum Umwandeln von Daten in jede Ausgangsmedienklasse und für alle Anwendungen in jeder spezifischen Klasse verwendet werden können. In der Klasse der Druckmedien z. B. sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf Tintenstrahl-, Bubblejet-, Aufschlags-, Laser oder jeden weiteren bereits bekannten oder noch entwickelten Druckertyp anwendbar. Es wird so zu erkennen sein, dass Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung in jeder Anwendung verwendet werden können, in der die Bestimmung von Ausgangsmediencharakteristika und/oder eine zugehörige Anwendungsfunktionsauswahl nützlich sind.

1A stellt ein exemplarisches Drucksystem 101 in einer sehr verallgemeinerten Form dar und ist enthalten, um einen Kontext zum Beschreiben bestimmter Aspekte eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zu liefern. Es wird für Fachleute auf diesem Gebiet zu erkennen sein, dass einige Druckprozesse wesentlich von den dargestellten abweichen können, dass jedoch die verallgemeinerte Beschreibung ein geeigneter Kontext für ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist und ihren Schutzbereich in keinster Weise eingrenzt.

In 1A überträgt ein Drucker 100 Daten auf ein Druckmedium 110. Eine Druckerverarbeitungseinheit 141, eine zentrale Verarbeitungseinheit, die zur Verwendung im Druckern geeignet ist, ist mit einem Druckerbus 142 verbunden. Vorzugsweise weist der Drucker 100 einen Direktzugriffsspeicher (RAM) 144 auf, der ein SRAM, DRAM, SDRAM oder dergleichen sein kann. Der Drucker 100 umfaßt vorzugsweise einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 145, der ein PROM, EPROM, EEPROM oder dergleichen sein kann. Der RAM 144 und der ROM 145 halten Benutzerdaten und Systemdaten und -programme, wie dies in der Technik bekannt ist. Der RAM 144 kann z. B. verwendet werden, um von einem Computer 151 empfangene Daten zum Drucken auf dem Druckmedium 110 zwischenzuspeichern.

Der Drucker 100 weist vorzugsweise einen Schnittstellenadapter 143 auf, der es ermöglichen kann, dass andere Vorrichtungen in Wechselwirkung mit dem Drucker 100 stehen. Die durch den Drucker 100 verwendeten Daten fließen vorzugsweise durch einen Datenübertragungsbus 150. Der Datenübertragungsbus 150 verbindet vorzugsweise den Drucker 100 mit verschiedenen Einrichtungen zum Sammeln, Erzeugen, Berechnen oder anderweitigen Erzeugen oder Halten von Daten zum Drucken. Diese Einrichtungen können z. B., jedoch nicht ausschließlich, die in 1A dargestellten Einrichtungen umfassen. Lediglich beispielhaft kann das Computersystem 151 elektronische Daten durch den Datenübertragungsbus 150 an den Drucker 100 weiterleiten. Das Computersystem 151 kann ein Personalcomputer, ein Hauptcomputer, ein Laptop-Computer, ein Computer-Arbeitsplatzrechner, ein Mehrprozessorserver, ein Hand-Computer oder jede weitere Rechenvorrichtung sein, die zum Drucken geeignete Daten aufweisen kann. Ein Netz 152 kann ein ETHERNET, Intranet, Extranet, eine drahtlose Verbindung oder jede weitere Mehrbenutzerverbindung sein, die zum Senden elektronischer Daten von einer Mehrzahl von Quellen an den Drucker 100 durch den Datenübertragungsbus 150 verwendet wird. Der Drucker 100 kann mit der Umwandlung von Daten, die durch einen Sensor oder eine weitere Messvorrichtung 153 gesammelt werden, betraut sein. Der Drucker 10 kann auch Daten direkt von einem Benutzer durch eine Laufwerksvorrichtung 155 umwandeln, die ein Kompaktplatten- (CD-) Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk oder ein Bandlaufwerk sein kann, jedoch nicht darauf beschränkt ist. Umgekehrt können die durch den Drucker 100 umgewandelten Daten direkt von Speicherquellen 154 kommen, wie z. B., jedoch nicht ausschließlich, einem RAM, ROM, Festplatten oder weiteren Speicherspeicherungsvorrichtungen.

Der Drucker 100 wird verwendet, um gedruckte Versionen von Daten zu erzeugen, und kann jeder einer Mehrzahl von Druckerentwurfstypen sein, die Punktmatrix- oder weiter Aufschlagsdrucker, Tintenstrahl- oder weitere ähnliche Entwürfe, oder Laser-, oder weitere ähnliche Entwürfe umfassen, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die 1A und 1B stellen alternative mögliche Anordnungen bestimmter Aspekte eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung dar. Es ist für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die dargestellten Anordnungen eingeschränkt ist, sondern viel mehr Ausführungsbeispiele ohne übermäßiges Experimentieren an andere Druckertypen, wie z. B. Schubzufuhr- oder Stapelzufuhr-Drucker, angepasst werden können.

Der Schnittabschnitt aus 1A stellt eine verallgemeinerte Anordnung dar, die z. B. sowohl einen Aufschlagsdrucker- als auch einen Tintenstrahl-Typ-Druckerentwurf darstellen kann. In 1A wird das Druckmedium 110 üblicherweise in einer Medienablage 111 zur Verwendung durch den Drucker 100 gehalten. Der Drucker 100 zieht ein Druckmedium 110 entlang eines Druckmedienpfads 112 derart ein, dass das Druckmedium 110 nahe an einem Druckkopf 140 vorbeiläuft. Informationen werden durch den Drucker 100 umgewandelt und durch den Druckerkopf 140 durch eines der zahlreichen in der Technik bekannten Verfahren auf das Druckmedium 110 übertragen.

1A zeigt ferner, dass gemäß einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der Drucker 100 einen Druckmediensensor 130 und vorzugsweise eine Lichtquelle 131 umfaßt, die benachbart zu dem Druckmedienpfad 112 zwischen der Medienablage 111 und dem Druckerkopf 140 angebracht ist. Der Mediensensor 130 kann jeder Sensor oder jede Vorrichtung sein, der/die in der Lage ist, ein Bild einer Oberfläche des Druckmediums 110 zu erfassen, wenn sich dasselbe entlang des Druckmedienpfads 112 bewegt. 1B stellt einen verallgemeinerten Laserdrucker dar. Statt des in 1A gezeigten Druckkopfs 140 verwendet ein Laserdrucksystem 160 üblicherweise eine Photoempfängertrommel 161. Bei einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung sind der Sensor 130 und die Lichtquelle 131 benachbart zu dem Druckmedienpfad 112 zwischen der Medienablage 111 und der Photoempfängertrommel 161 angeordnet. Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird ein Bild der Oberfläche eines Ausgangsmediums aufgenommen, wenn sich dasselbe entlang eines Druckmedienpfads bewegt. Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass die Ausführungsbeispiele nicht auf die exemplarischen Anordnungen eingeschränkt sind, sondern Bilder in einer Art und Weise erfassen können, die für eine bestimmte Druckanwendung am bequemsten ist (wenn z. B. das Druckmedium 110 in der Medienablage 111 liegt).

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung verwenden Bilder einer Oberfläche eines Ausgangsmediums. Diese Bilder werden durch einen Sensor und einen zugeordneten Schaltungsaufbau erfaßt. Ein exemplarischer Sensor kann ein Photo-Array sein, wie z. B. von dem Typ, der gegenwärtig in der optischen Navigationstechnologie (ONT) zum Einsatz kommt, die in dem U.S.-Patent Nr. 5,089,712 offenbart ist, oder in optischen Computermäusen, die durch Microsoft, Inc. und Logitech, Inc. hergestellt werden. Es ist für einen Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich, dass die Ausführungsbeispiele nicht auf die oben beschriebenen Sensoren eingeschränkt sind, und dass jeder bereits bekannte oder noch in Zukunft entwickelte Sensor, der in der Lage ist, ein Bild einer Oberfläche eines Druckmediums zu erfassen, bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung sein kann. Es wird ferner für Fachleute auf diesem Gebiet zu erkennen sein, dass es zahlreiche Verfahren eines Unterstützens des Sensors 130 beim Erfassen eines geeigneten Bilds der Oberfläche eines Druckmediums gibt. Ein Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung verwendet z. B. eine Lichtquelle 131 (1A und 1B), wie z. B. eine lichtemittierende Diode, um Licht in einem spitzen Winkel auf das Druckmedium scheinen zu lassen, um die Topografie des Druckmediums 110 zu übertreiben. Die erzeugten Schatten können die unten angestellten Berechnungen erleichtern. Es wird für einen Fachmann auf diesem Gebiet zu erkennen sein, dass jedes Verfahren zum Unterstützen des Sensors 130 bei einer Erfassung der topografischen Merkmale des Druckmediums 110 in Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung enthalten sein kann.

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können die Charakteristika des gerade verwendeten Ausgangsmedientyps aus dem erfassten Bild bestimmen. Das durch den Sensor 130 erfasste Bild kann in eine Form ungewandelt werden, die für die verschiedenen Ausführungsbeispiele geeignet ist. Bei einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird das durch den Sensor 130 erfasste Bild in eine zweidimensionale Matrix 200, wie z. B. die, die in 2 gezeigt ist, umgewandelt. Die Matrix 200 kann Elemente, wie z. B. Elemente 221, 222 und 223, aufweisen, die Werte aufweisen, die der Intensität von Licht an einem zugeordneten Abschnitt des Bildes entsprechen. Die Lichtintensität einer Bildoberfläche variiert mit der sich verändernden Topografie dieser Oberfläche, sodass es möglich ist, die topografischen Veränderungen einer Oberfläche zu erfassen, indem die Veränderung der Bildlichtintensität markiert wird. Für das vorliegenden Beispiel wurde dem Druckmedium 110 ein hochgestelltes Quadrat auf seiner Oberfläche gegeben, wobei dieses topografische Merkmal in dem Bild dargestellt sein sollte. 2 ist eine Matrix 200, die dieser Oberfläche und dem topografischen Merkmal entspricht. Das topografische Merkmal wird durch das Quadrat 210 dargestellt, das Elemente mit Wert ungleich Null enthält, die durch Matrixzeilen 201 und 202 und Matrixspalten 203 und 204 abgegrenzt sind.

Ein Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung verbessert die Variationen bei Elementwerten durch ein Verwenden von Digitalsignalverarbeitungs- (DSP-) Bildfiltern, einer Klasse von Filtern z. B., die Gleichsignal-Entfernungsfilter genannt werden, als einer Filtereinrichtung zum Verbessern der durch den Sensor 130 erfassten topografischen Merkmale. Derartige Filter verwenden häufig ein mathematisches Verfahren, um den Effekt einheitlicher Abschnitte in dem erfassten Bild zu minimieren. Gleichsignal-Entfernungsfilter (DCR- oder „Hochpass"-Filter) entfernen den Niederfrequenz-Rauminhalt eines Digitalbilds. Die Verwendung eines derartigen „Hochpass"-Filters verbessert die „Rauheit" eines Bildes durch ein Hervorheben der Kanten eines topografischen Merkmals, während gleichzeitig die „Plateaus" und „Talebenen" topografischer Merkmale minimiert werden, die üblicherweise durch Regionen der Matrix 200 mit ähnlichen oder einheitlichen Elementwerten gekennzeichnet sind. Es wird für einen Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich sein, dass, obwohl hier beispielhaft „Hochpass"-Filter verwendet werden, die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung nicht auf die Verwendung dieser Filter eingeschränkt sind.

Bei einem Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung weist jedes Element in der Matrix 200 eine Anzahl zugeordneter Elemente auf. Ein Element 221z. B. könnte zugeordnete Elemente 221a, 221b, 221c, 221d, 221e, 221f, 221g und 221h aufweisen. Das durch das Photoarray erfasste Bild einer perfekt glatten Oberfläche, die keine topografischen Merkmale enthält, würde einer Matrix von Zahlen entsprechen, die sehr ähnliche Werte aufweisen. Wenn ein Filter, wie z. B. ein Gleichsignal-Entfernungsfilter, in Bezug auf die Elemente eines derartigen Bildes arbeitet, vergleicht es jeden Elementwert mit dem Wert seiner Nachbarn. Wenn die benachbarten Pixel den gleichen Wert aufweisen, macht es dieses Pixel zu Null. In einer ähnlichen Art und Weise schreitet das Filter durch die Pixel und vergleicht jedes ausgewählte Pixel mit seinen nächsten Nachbarn.

Für einen Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung stellt 3 einen beispielhaften Betriebssystemkern 300 eines „Hochpass"-Filters dar. Diese Neun-Element-Matrix enthält ein mittleres Element 321 und acht zugeordnete Elemente 321a, 321b, 321c, 321d, 321e, 321f, 321g und 321h. Ein exemplarisches „Hochpass"-Filter könnte den Betriebssystemkern 300 auf jedes der Elemente der Matrix 200 anwenden, um die Kanten der topografischen Merkmale, die in der Matrix 200 dargestellt sind, zu verbessern. Das „Hochpass"-Filter könnte z. B. den Betriebssystemkern 300 durch ein Multiplizieren des Elements 221 und seiner zugeordneten Elemente 221a221h mit einem entsprechenden Betriebssystemkern auf die vorliegende Art und Weise auf das Matrixelement 221 anwenden:

Tabelle 1

Diese Anwendung des Betriebssystemkerns auf die Matrix 200 erzeugt einen Wert von –3 für das Element 421 der resultierenden Matrix 400 aus 4, indem die Ergebnisse der obigen Tabelle auf die folgende Art und Weise addiert werden:

Tabelle 2
Wenn das gleiche Verfahren befolgt wird, erzeugen das Element 223 und seine zugeordneten Elemente 223a, 223b, 223c, 223d, 223e, 223f, 223g und 223h einen Wert von (9) für das Element 423 der resultierenden Matrix, in 4, wenn die Betriebssystemkernmatrix 300 in Bezug auf das Element 223 arbeitet. Dies stellt dar, wie ein „Hochpass"-Filter die Kanten der topographischen Merkmale eines Bilds verbessert. Die verwendeten Formeln sind wie folgt:
Tabelle 3

Indem das gleiche Verfahren befolgt wird, erzeugen das Element 222 und seine zugeordneten Elemente 222a, 222b, 222c, 222d, 222e, 222f, 222g und 222h einen neuen Wert von Null, wenn die Betriebssystemkernmatrix 300 auf das Element 222 wirkt. Ein neuer Wert von Null ist das Ergebnis davon, dass das Element 223 durch Elemente mit identischem Wert umgeben ist, was darstellt, wie ein „Hochpass"-Filter J Regionen der Matrix 200 mit ähnlichen Elementwerten („Plateaus" und „Talebenen") beseitigt. Die verwendeten Formeln sind wie folgt:

Tabelle 4

Die resultierende Matrix 400 aus 4 ist ein beispielhaftes Ergebnis dafür, wie die Betriebssystemkernmatrix 300 auf jedes Element der Bildmatrix 200 wirkt. Das Quadrat 210, das ein topographisches Merkmal der Oberflächenbildmatrix 200 in 2 darstellt, ist durch ein hohles Quadrat 410 ersetzt, das durch resultierende Matrixzeilen 401 und 402 und resultierende Matrixspalten 403 und 404 eingegrenzt ist. Die Kanten des Quadrats 210 wurden übertrieben, während alle Regionen mit ähnlichen Elementwerten zu resultierenden Werte von Null (0) führten. So sind es die Veränderungen an der Topographie des Druckmediums 110, die beibehalten werden. Ein Druckmedium, das durch viele topographische Merkmale, wie das Quadrat 210 aus 1, gekennzeichnet ist, hätte eine resultierende Matrix mit zahlreichen übertriebenen Kanten wie dem hohlen Quadrat 410 aus 4. Im Gegensatz dazu hätte ein Druckmedium 110, das durch vergleichsweise wenige topographische Merkmale und große Regionen mit ähnlichen Elementwerten gekennzeichnet ist, wenige übertriebene Kanten in seiner resultierenden Matrix, wie diejenigen des hohlen Quadrats 410.

Wenn die Kanten der topographischen Merkmale des Druckmediums 110 hervorgehoben sind, könnte die Anzahl von Elementen der resultierenden Matrix 400 mit Nicht-Null-Werten durch einen Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um die Charakteristika des Druckmediums 110 zu messen. Für eine bestimmte resultierende Matrix würde eine große Anzahl von Nicht-Null-Werten einem Druckmedium mit einer großen Anzahl topographischer Kanten entsprechen. Im Gegensatz dazu würde eine resultierende Matrix von Null-Werten einem Druckmedium ohne topographische Merkmale entsprechen. Ein Aspekt eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung könnte dann die Anzahl von Elementen der resultierenden Matrix mit einem Wert oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts zählen. Wenn z. B. der Schwellenwert „3" wäre, hätte die resultierende Matrix 400 32 Elemente mit Werten über diesem Wert. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung könnten diese Zahl „32" bestimmten Charakteristika (wie z. B. „Rauheit") zuordnen und den gerade verwendeten Ausgangsmedientyp bestimmen oder die Charakteristika eines Druckmediums direkt aus dem Schwellenwert unter Verwendung eines geeigneten Verfahrens, wie z. B. Zugreifen auf eine Datenbank, bestimmen.

Ein Aspekt eines alternativen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung könnte die durchschnittliche Lichtintensität in einem erfassten Bild verwenden, um Druckmediencharakteristika zu bestimmen. Druckmedienoberflächencharakteristika beeinflussen die von der Oberfläche genommenen Bilder. Eine „Hochglanz"- oder eine glatte Oberfläche z. B. kann ein Bild mit einem intensiven weißen Punkt nahe der Mitte des Bilds erzeugen. Im Vergleich zu diesem hellen Punkt sind die Abschnitte des Bilds in dem Hintergrund sehr viel weniger intensiv. Das Bild einer rauen oder unebeneren Druckmedienoberfläche zeigt keine Region mit hoher Lichtintensität gegenüber einem dunkleren Hintergrund, sondern führt vielmehr zu einem Bild mit einer großen Anzahl etwas moderater kontrastierender heller und dunkler Bereiche. Dieser Effekt kann durch ein Anordnen der Lichtquelle 131 der 1B und 1C, um Licht in Winkeln zu richten, die sich der Senkrechten zu der Oberfläche des Ausgangsmediums annähern, erzeugt werden. Beispiele der unterschiedlichen Typen von Bildern sind in den 5 und 6 gezeigt. 5 ist ein exemplarisches Bild einer „rauen" oder unebenen Druckmedienoberfläche. Dies führt zu einem Bild mit variierenden Bereichen einer moderaten Lichtintensität. Das Bild 600 ist ein exemplarisches Bild einer Hochglanzoberfläche eines glatten Druckmediums, das ein Bild mit einer Region einer hohen Lichtintensität auf einem Hintergrund mit geringerer Intensität erzeugt.

Durch einen Aspekt dieses Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung werden die Bilder 500 und 600 vorzugsweise in zweidimensionale Matrizen von Elementen umgewandelt, die Werte aufweisen, die der Lichtintensität des Bilds entsprechen. In 7 besteht die Matrix 700, die dem Bild aus 6 entspricht, aus einzelnen Elementen, wie z. B. einem Element 710, mit Werten, die der Intensität von Licht in dem zugeordneten Abschnitt des Bilds entsprechen. In 8 kann die Matrix 800, die dem Bild aus 5 entspricht, einzelne Elemente, wie z. B, ein Element 810, aufweisen, die auch Werte aufweisen, die der Intensität von Licht in dem zugeordneten Abschnitt der Bilder entsprechen.

Die Oberflächencharakteristika eines Druckmediums können durch ein Bestimmen der spiegelnden Eigenschaft (Spekularität) des jeweiligen Bilds gefunden werden. Für jede Matrix wird der Spitzenintensitätswert durch den durchschnittlichen Intensitätswert für die gesamte Matrix geteilt. Dieser Wert, spiegelnde Eigenschaft (Spekularität) genannt, kann dann verwendet werden, um die Druckmedienoberflächencharakteristika zu bestimmen. Eine Hochglanzoberfläche führt zu einem hohen Spitzenelementwert der Matrix 800. Wenn durch den durchschnittlichen Elementwert der Matrix 800 geteilt wird, der durch den dunkleren Hintergrund niedrig gehalten wird, führt das Bild einer Hochglanzoberfläche zu einer hohen spiegelnden Eigenschaft. Eine rauere Oberfläche zeigt keinen Bereich mit außerproportional hohen Matrixelementwerten und die Spitzenintensität ist wertmäßig näher an der durchschnittlichen Pixelintensität. Dies führt zu einer niedrigeren spiegelnden Eigenschaft. Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann dann unter Verwendung eines geeigneten Verfahrens, wie z. B. Zugreifen auf eine Datenbank, die bestimmte spiegelnde Eigenschaft bekannten Charakteristika zuordnen, wie z. B. „rau" oder „glatt" oder einem Druckmedientyp.

Es ist für einen Fachmann auf diesem Gebiet zu erkennen, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung nicht auf die Verfahren einer Bestimmung eingeschränkt sind, die hier beispielhaft verwendet werden. Es wird ebenso zu erkennen sein, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung jedes Verfahren umfassen können, das Variationen der Lichtintensität des erfassten Bildes verwendet, um die Charakteristika eines verwendeten Ausgangsmediums zu bestimmen.

Ein weiterer Aspekt der verschiedenen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung könnte die bestimmten Charakteristika des verwendeten Druckmedientyps verwenden, um die geeigneten Funktionen der Anwendung einzustellen. Bei dem Beispiel eines Computerdruckers kann ein Ausführungsbeispiel bestimmen, dass ein raues Papier mehr Tinte benötigt, und die Druckerfunktionen zum Ausgleichen einstellen. Es ist für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung nicht auf Druckeranwendungen eingeschränkt sind. Es ist ferner zu erkennen, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf alle Ausgangsmedienanwendungen anwendbar sind.

Die verschiedenen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung könnten eine computerbasierte Logik verwenden, um die verwendeten Werte zu berechnen, um Mediencharakteristika zu bestimmen, um die Anwendungsfunktionen einzustellen, sowie zu jedem weiteren Aspekt. Wenn sie über computerausführbare Instruktionen implementiert sind, sind verschiedene Aspekte der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Grunde der Softwarecode, der die Operationen derartiger verschiedener Elemente definiert. Die ausführbaren Instruktionen oder der Softwarecode können von einem lesbaren Medium (z. B. einem Festplattenmedium, einem optischen Medium, EPROM, EEPROM, Bandmedium, Kassettenmedium, Flash-Speicher, ROM, Memory-Stick und/oder der gleichen) erhalten oder über ein Datensignal von einem Kommunikationsmedium (z. B. dem Internet) kommuniziert werden. Tatsächlich können lesbare Medien alle Medien umfassen, die Informationen speichern oder übertragen können.

9 stellt ein exemplarisches Computersystem 900 dar, das gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung angepasst ist. Dies bedeutet, dass das Computersystem 900 ein exemplarisches System aufweist, auf dem Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung implementiert sein können. Eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 901 ist mit einem Systembus 902 gekoppelt. Die CPU 901 kann jede Universal-CPU sein. Geeignete Prozessoren umfassen ohne Einschränkung jeden Prozessor der ITANIUM-Familie von Prozessoren von Hewlett-Packard, den PA-8500-Prozessor von Hewlett-Packard oder einen PENTIUM®4-Prozessor von Intel. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht durch die Architektur der CPU 901 eingeschränkt, solange die CPU 901 die erfindungsgemäßen Operationen, wie hierin beschrieben ist, unterstützt. Die CPU 901 kann die verschiedenen logischen Instruktionen gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung ausführen.

Das Computersystem 900 umfasst vorzugsweise ebenso einen Direktzugriffsspeicher (RAM) 903, der ein SRAM, DRAM, SDRAM oder dergleichen sein kann. Das Computersystem 900 umfasst vorzugsweise einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 904, der ein PROM, EPROM, EEPROM oder dergleichen sein kann. Der RAM 903 und der ROM 904 halten Benutzer- und Systemdaten und -programme, wie in der Technik bekannt ist.

Das Computersystem 900 umfasst vorzugsweise außerdem einen Eingangs-/Ausgangs- (I/O-) Adapter 905, einen Kommunikationsadapter 911, einen Benutzerschnittstellenadapter 908 und einen Anzeigeadapter 909. Der I/O-Adapter 905, der Benutzerschnittstellenadapter 908 und/oder der Kommunikationsadapter 911 können es bei bestimmten Ausführungsbeispielen einem Benutzer ermöglichen, in Wechselwirkung mit dem Computersystem 900 zu stehen, um Informationen einzugeben, wie z. B. Daten in Bezug auf die Zuteilung von Mediencharakteristika zu den durch die obigen Verfahren berechneten Werten.

Der I/O-Adapter 905 verbindet vorzugsweise eine oder mehrere Speichervorrichtungen 906 her, wie z. B. eine oder mehrere einer Festplatte, eines Kompaktplatten- (CD-) Laufwerks, eines Diskettenlaufwerks, eines Bandlaufwerks usw., mit dem Computersystem 900. Die Speichervorrichtungen können verwendet werden, wenn der RAM 903 für die Speicheranforderungen, die einem Speichern von Daten für Mediencharakterisierungstabellen zugeordnet sind, nicht ausreichend ist. Der I/O-Adapter 905 stellt vorzugsweise ebenso eine Verbindung zu dem Sensor 130 aus 1 her. Durch den Sensor 130 empfängt das Computersystem 900 die Informationen, die zur Bestimmung der Charakteristika der Objektmedien notwendig sind. Der Kommunikationsadapter 911 ist vorzugsweise angepasst, um das Computersystem 900 mit einem Netz 911 zu koppeln. Der Benutzerschnittstellenadapter 908 koppelt Benutzereingabevorrichtungen, wie z. B. eine Tastatur 913, eine Zeigevorrichtung 907 und ein Mikrophon 914 und/oder Ausgabevorrichtungen, wie z. B. einen oder mehrere Lautsprecher 915, mit dem Computersystem 900. Der Anzeigeadapter 909 wird durch die CPU 901 getrieben, um die Anzeige auf der Anzeigevorrichtung 910 zu steuern, um z. B. die Benutzerschnittstelle von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung anzuzeigen.

Es sollte zu erkennen sein, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Architektur des Systems 900 eingeschränkt ist. Jede geeignete Vorrichtung auf Prozessorbasis kann z. B. verwendet werden, einschließlich, jedoch nicht ausschließlich, von Personalcomputern, Laptop-Computern, Computerarbeitsplatzrechnern und Mehrprozessorservern. Ferner können Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs) oder Höchstintegrations- (VLSI-) Schaltungen implementiert sein. Tatsächlich können Fachleute auf diesem Gebiet jede Anzahl geeigneter Strukturen verwenden, die in der Lage sind, logische Operationen gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung auszuführen. Die Aspekte der vorliegenden Erfindung können als Ganzes oder teilweise in den Systemen des Druckers 100 der 1A, 1B und 1C, die oben beschrieben sind, enthalten sein. Es ist für einen Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich, dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung nicht auf das System 900 oder das in 1 beschriebene System eingeschränkt sind, und dass die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung auf jeder Anzahl geeigneter Systeme implementiert sein können.

Weitere mögliche Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung umfassen eine Logik, um die Funktionalität der Anwendung unter Verwendung der hierin offenbarten Verfahren zu verändern. Wieder Bezug nehmend auf das Beispiel des Computerdruckers verwendet ein mögliches Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die oben beschriebenen Berechnungen, berechnet die Mediencharakteristika unter Verwendung eines Systems, wie z. B. des Systems aus 9, und verändert die Funktionen des Druckers derart, dass der Drucker das Druckmedium am effektivsten verwendet.

10 stellt ein exemplarisches Flussdiagramm für einige hierin beschriebene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung erfassen ein Bild der Druckmedien in einem Bilderfassungsschritt 1010. Dieser Schritt kann in einem Teilschritt 1011 mit einer Lichtquelle (131 der 1A und 1B), die in einem Winkel nahe bei 90 Grad platziert ist, oder mit einem Versatzwinkel in einem Teilschritt 1012 durchgeführt werden.

Schritt 1020 wandelt das erfasste Bild um. Wie dies hierin für die unterschiedlichen Ausführungsbeispiele beschrieben ist, können die Ausführungsbeispiele eine Logik zur Umwandlung des Bilds in eine Matrix von Werten in einem Teilschritt 1021 verwenden. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Matrix eine Logik zur Filterung in Teilschritt 1022 verwenden und die Anzahl resultierender Werte oberhalb eines Schwellenwerts wird in einem Teilschritt 1023 gezählt. Weitere Ausführungsbeispiele können eine Logik zur Bestimmung der spiegelnden Eigenschaft in einem Teilschritt 1024 verwenden. Beide Ausführungsbeispieltypen führen dazu, dass eine Zahl dem Druckmedium bei Teilschritt 1025 zugeordnet wird.

Bei Schritt 1030 können Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung eine Logik zur Bestimmung der Charakteristika des verwendeten Druckmediums verwenden. Einige Ausführungsbeispiele verwenden eine Logik zur Durchführung eines Teilschritts 1031, der die bestimmte Zahl einem Medientyp zuordnet, und eines Teilschritts 1032, der den Medientyp bekannten Charakteristika zuordnet. Weitere Ausführungsbeispiele verwenden eine Logik zur Durchführung eines Teilschritts 1033, der Mediencharakteristika mit der bestimmten Anzahl korreliert. Bei Schritt 1040 können die Ausführungsbeispiele dann einen Mechanismus, eine Logik oder eine weitere Einrichtung verwenden, um die Anwendung auf die bestimmten Charakteristika des verwendeten Druckmediums anzupassen.

Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile detailliert beschrieben wurden, sollte es ersichtlich sein, dass verschiedene Veränderungen, Ersetzungen und Abänderungen hierin durchgeführt werden können, ohne von der Wesensart und dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie diese durch die beigefügten Ansprüche definiert ist. Ferner soll der Schutzbereich der vorliegenden Anmeldung nicht auf die bestimmten Ausführungsbeispiele von Verfahren, Bearbeitung, Herstellung, Materialzusammensetzung, Einrichtung, Verfahren und Schritte, die in dieser Spezifizierung beschrieben sind, eingeschränkt sein. Wie für einen Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres aus der Offenbarung der vorliegenden Erfindung zu erkennen ist, können Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte, die bereits existieren oder noch entwickelt werden, die im wesentlichen die gleiche Funktion durchführen oder im wesentlichen das gleiche Ergebnis wie die hierin beschriebenen entsprechenden Ausführungsbeispiele erzielen, gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Folglich sollen die beigefügten Ansprüche derartige Prozesse, Maschinen, Herstellung, Materialzusammensetzungen, Einrichtungen, Verfahren oder Schritte innerhalb ihres Schutzbereichs umfassen.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums, mit folgenden Schritten:

    Erfassen eines Bilds einer Oberfläche eines Ausgangsmediums;

    Umwandeln (1010) des Bilds in ein Array von Elementen (1021), die Werte aufweisen, die einer Lichtintensität entsprechen; und

    Bestimmen (1030) von Charakteristika des Ausgangsmediums aus Unterschieden zwischen den Werten der Elemente.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem das Bestimmen folgende Schritte aufweist:

    Identifizieren (1023) einer Anzahl der Elemente mit einem Wert oberhalb eines Schwellenwerts; und

    Zuordnen (1032) der Anzahl zu bekannten Charakteristika des Ausgangsmediums.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, das ferner folgenden Schritt aufweist:

    Bearbeiten des Bilds, um die Unterschiede der Werte der Elemente zu verbessern.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner folgende Schritte aufweist:

    Bestimmen (1033), welche Aspekte einer Anwendung den Charakteristika des Ausgangsmedium entsprechen; und

    Einstellen der Aspekte der Anwendung, um den Charakteristika des Ausgangsmediums zu entsprechen.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, bei dem die Anwendung ein Drucker ist und das Ausgangsmedium ein Druckmedium ist.
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Oberfläche durch eine Lichtquelle (131) beleuchtet wird.
  7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, das ferner folgende Schritte aufweist:

    Bestimmen (1024) der spiegelnden Eigenschaft des Bilds; und

    Zuordnen (1025) der spiegelnden Eigenschaft zu bekannten Charakteristika eines Typs des Ausgangsmediums.
  8. Vorrichtung zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums (110), mit folgenden Merkmalen:

    einer Einrichtung zum Erfassen eines Bilds einer Oberfläche eines Ausgangsmediums;

    einer Einrichtung zum Umwandeln (1010) des Bilds in ein Array von Elementen mit Werten, die einer Lichtintensität entsprechen; und

    einer Einrichtung zum Verwenden von Unterschieden der Werte der Elemente, um Charakteristika des Ausgangsmediums zu bestimmen.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, die ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Einrichtung zum Identifizieren (1023) einer Anzahl der Elemente mit einem Wert oberhalb eines Schwellenwerts; und

    eine Einrichtung zum Zuordnen (1032) der Anzahl zu bekannten Charakteristika eines Ausgangsmedientyps.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 8 oder 9, die ferner folgendes Merkmal aufweist:

    eine Einrichtung zum Bearbeiten des Arrays der Elemente, um die Unterschiede der Werte zu verbessern.
  11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, die ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Einrichtung zum Bestimmen, welche Aspekte einer Anwendung den Charakteristika des Ausgangsmedium entsprechen; und

    eine Einrichtung zum Einstellen der Aspekte der Anwendung, um den Charakteristika des Ausgangsmediums zu entsprechen.
  12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, bei der die Anwendung ein Drucker ist und das Ausgangsmedium ein Druckmedium ist.
  13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, bei der die Oberfläche durch eine Lichtquelle (131) beleuchtet wird.
  14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, die ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Einrichtung zum Erhalten der spiegelnden Eigenschaft des Bilds; und

    eine Einrichtung zum Bestimmen der Charakteristika aus der spiegelnden Eigenschaft.
  15. System (101) zum Bestimmen von Charakteristika eines Ausgangsmediums (110), mit folgenden Merkmalen:

    einem Sensor (130) zum Erfassen eines Bilds (600) einer Oberfläche eines Ausgangsmediums;

    einer Umwandlungslogik zum Umwandeln des Bilds in ein Array (200) von Elementen (221, 222, 223) mit Werten, die einer Lichtintensität entsprechen; und

    einer Bestimmungslogik zum Bestimmen von Charakteristika des Ausgangsmediums aus den Unterschieden der Werte.
  16. System gemäß Anspruch 15, das ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Identifizierungslogik zum Identifizieren einer Anzahl der Elemente (221, 222, 223) mit einem Wert oberhalb eines Schwellenwerts; und

    eine Zuordnungslogik zum Zuordnen der Anzahl zu bekannten Charakteristika des Ausgangsmediums (110).
  17. System gemäß Anspruch 15 oder 16, das ferner folgendes Merkmal aufweist:

    eine Filterungslogik zum Bearbeiten des Arrays (200) der Elemente (221, 222, 223), um die Unterschiede der Werte zu verbessern.
  18. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, das ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Korrelationslogik zum Bestimmen, welche Aspekte einer Anwendung den Charakteristika des Ausgangsmediums (110) entsprechen; und

    einen Mechanismus zum Einstellen der Aspekte der Anwendung, um den Charakteristika des Ausgangsmediums zu entsprechen.
  19. System gemäß Anspruch 18, bei dem die Anwendung ein Drucker ist und das Ausgangsmedium ein Druckmedium ist.
  20. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 19, das ferner folgende Merkmale aufweist:

    eine Identifizierungslogik zum Erhalten der spiegelnden Eigenschaft des Bilds (600); und

    eine Bestimmungslogik zum Bestimmen der Charakteristika aus der spiegelnden Eigenschaft.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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