| Dokumentenidentifikation |
DE10339066A1 31.03.2005 |
| Titel |
Wärmepumpen-Vorrichtung |
| Anmelder |
Staiger, Robert, 88371 Ebersbach-Musbach, DE |
| Erfinder |
Staiger, Robert, 88371 Ebersbach-Musbach, DE |
| Vertreter |
Bender, E., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 88400 Biberach |
| DE-Anmeldedatum |
26.08.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10339066 |
| Offenlegungstag |
31.03.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
31.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F25B 30/02
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| IPC-Nebenklasse |
F04D 25/06
F04D 27/00
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| Zusammenfassung |
Bei einer Wärmepumpen-Vorrichtung mit einem elektrisch betriebenen Verdichter sowie einer Wärmetauschereinrichtung mit einem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem zur Aufnahme der Wärme eines von mindestens einer ersten Wärmequelle (121) gespeisten ersten Flüssigkeits-Kreislaufs sowie einem pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystem zum Abtransport der von dem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem aufgenommenen Wärme wird die Effektivität dadurch verbessert, dass das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem (150) zusätzlich zu dem ersten Flüssigkeits-Kreislauf (120) einen weiteren Flüssigkeits-Kreislauf (130, 140) enthält, dem die von einer Brennstoffzelle produzierte Wärme zugeführt ist, wobei der Verdichter mindestens teilweise von in der Brennstoffzelle produzierter Elektrizität getrieben ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung eine Wärmepumpen-Vorrichtung mit einem elektrisch betriebenen
Verdichter sowie einer Wärmetauschereinrichtung mit einem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
zur Aufnahme der Wärme eines von mindestens einer ersten Wärmequelle gespeisten
ersten Flüssigkeits-Kreislaufs sowie einem pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystem
zum Abtransport der von dem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem aufgenommenen
Wärme.
Wärmepumpen-Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden im Stand
der Technik verwendet, um in großer Menge vorhandene, allerdings für eine Nutzung
durch den Menschen zu niedrig bemessene Umweltwärme in der Weise zu nutzen, dass
die Temperatur von Umweltwärme aufnehmenden Gasen durch deren Komprimierung so weit
erhöht wird, dass die so gewonnene Wärme durch den Menschen nutzbar ist. Die bekannten
Wärmepumpen-Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass ihr Betrieb und ihre
Effektivität insbesondere im Hinblick auf eine Nutzung nachhaltig betreibbarer Wärmequellen
und Mittel noch nicht optimiert ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Wärmepumpen-Vorrichtung
zu schaffen, deren Betrieb und Effektivität durch Einsatz nachhaltiger Mittel verbessert
ist.
Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
dadurch gelöst, dass das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem zusätzlich zu
dem ersten Flüssigkeits-Kreislauf einen weiteren Flüssigkeits-Kreislauf enthält,
dem die von einer Brennstoffzelle produzierte Wärme zugeführt ist, wobei der Verdichter
mindestens teilweise von in der Brennstoffzelle produzierter Elektrizität getrieben
ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination,
dass das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem zusätzlich zu dem ersten Flüssigkeits-Kreislauf
einen weiteren Flüssigkeits-Kreislauf enthält, dem die von einer Brennstoffzelle
produzierte Wärme zugeführt ist, wobei der Verdichter mindestens teilweise von in
der Brennstoffzelle produzierter Elektrizität getrieben ist, erreicht, dass eine
Vorrichtung geschaffen ist, bei der zum einen die bei dem Betrieb einer Brennstoffzelle
produzierte Wärme in einer Weise nutzbar ist, als sie in das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem
einbringbar ist, und bei der zum anderen die für einen Komprimierungsvorgang der
Gase notwendige Energie mindestens teilweise als von der Brennstoffzelle gelieferte
elektrische Energie verwendbar ist. Die Kombination von Wärmepumpe mit Brennstoffzelle
bringt dabei eine Verbesserung der Effektivität der Wärmepumpe mit nachhaltigen
Mitteln.
Die im Zusammenspiel mit der erfindungsgemäßen Wärmepumpen-Vorrichtung
verwendete Brennstoffzelle ist vorzugsweise als Niedrig-Temperatur-Brennstoffzelle
ausgelegt, wobei diese vorzugsweise für einen Betreib mit Wasserstoffelektrolyse
und für einen Temperaturbereich von 0,5° C bis 50° C ausgelegt ist. Des
weiteren ist die Membrane der Brennstoffzelle vorzugsweise als Membran einer PEMFC
(Polymerelektrolytmembran Brennstoffzelle) ausgelegt. Alternativ kann die Membrane
der Brennstoffzelle auch gemäß einer AFC (alkalische Brennstoffzelle) oder einer
PAFC (Phosphorsäure Brennstoffzelle) ausgelegt sein.
Es versteht sich, dass die von der Brennstoffzelle produzierte Wärme
in aller Regel eine von der ersten Wärmequelle unabhängige Temperatur aufweist.
Gemäß bevorzugter Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist vorgesehen, dass der erste Flüssigkeits-Kreislauf Wärme aus dem Erdreich als
primärer Wärmequelle aufnimmt. Alternativ kann jedoch vorgesehen sein, dass der
erste Flüssigkeits-Kreislauf Wärme aus einem Sonnenkollektor als primäre Wärmequelle
aufnimmt oder Wärme aus einer Biogas-Einrichtung als primäre Wärmequelle aufnimmt
oder auch Wärme aus einem Abwassersystem als primäre Wärmequelle aufnimmt. Eine
Kombination dieser Wärmequellen kann dabei besonders vorteilhaft sein.
Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, dass eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, die die Fließgeschwindigkeit
der einzelnen Kreisläufe so regelt, dass die Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur
am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem konstant gehalten ist. Aufgrund der
so erzeugten Steuerbarkeit der Fließgeschwindigkeit und damit des Wärmetransportes
von Flüssigkeiten, die unterschiedlichen, voneinander unabhängigen Flüssigkeits-Kreisläufen
mit in der Regel unterschiedlichen Temperaturen der betreffenden Flüssigkeiten angehören,
ist eine Temperatur am Wärmetauscher bzw. in den Flüssigkeits-Zirkulationssystemen
des Wärmetauschers erreichbar oder zumindest annäherbar, bei der der Wärmetauscher
eine maximale Effektivität zeitigt.
Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Regeleinrichtung die Fließgeschwindigkeit
der einzelnen Kreisläufe so regelt, dass die Gesamttemperatur bzw.
die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem auf einen Soll-Wert
eingestellt ist, bei dem die Flüssigkeit des pumpenzeitige Flüssigkeits-Zirkulationssystem
eine maximale Wärmeleitfähigkeit aufweist. Dadurch wird die Effektivität des Wärmetauschers
optimiert. Bei dem im Stand der Technik häufig verwendeten Kältemittel R 407 bemisst
sich diese Temperatur auf 12° C.
Die Geschwindigkeit der Flüssigkeiten in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen
wird vorzugsweise über Pumpen gesteuert, wobei jedem Flüssigkeits-Kreislauf eine
einzelne Pumpe zugeordnet ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Geschwindigkeit
der Flüssigkeiten in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen über Ventile gesteuert
wird, wobei jedem Flüssigkeits-Kreislauf ein einzelnes Ventil zugeordnet ist.
Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Wärmetauscher-Vorrichtung ist vorgesehen, dass diese mit einem Temperatursensor
versehen ist, wobei zusätzlich jedem Flüssigkeits-Kreislauf ein gesonderter weiterer
Temperatursensor zugeordnet ist und jeder Temperatursensor über eine Signalverbindung
mit der Regeleinrichtung verbunden ist und entsprechende Temperatur-Signale an die
Regeleinrichtung liefert. Die Regeleinrichtung enthält dabei vorzugsweise einen
Mikroprozessor, der von einem in einem elektronischen Speicher gespeicherten Programm
gesteuert ist, wobei das Programm ausgelegt ist um die Fließgeschwindigkeit der
Flüssigkeiten in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen über die Pumpen so zu steuern,
dass diejenige Flüssigkeit, deren Temperaturunterschied zum Soll-Wert der Gesamttemperatur
bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem den geringsten
Betrag aufweist, die höchste Fließgeschwindigkeit aufweist und diejenige Flüssigkeit,
deren Temperaturunterschied zum Soll-Wert der Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur
am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem den größten Betrag aufweist, die niedrigste
Fließgeschwindigkeit aufweist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden anhand einer bevorzugten
Ausführungsform erläutert, die in der Figur der Zeichnung dargestellt ist. Darin
zeigt
1 Eine bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Querschnittsansicht.
Die in der 1 dargestellte erfindungsgemäße
Wärmepumpen-Vorrichtung 100 enthält einen elektrisch betriebenen Verdichter
300 sowie eine Wärmetauschereinrichtung mit einem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
zur Aufnahme der Wärme eines von mindestens einer ersten Wärmequelle 121
gespeisten ersten Flüssigkeits-Kreislaufs sowie einem pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystem
zum Abtransport der von dem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem aufgenommenen
Wärme, wobei erfindungswesentlich das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem
150 zusätzlich zu dem ersten Flüssigkeits-Kreislauf 120 einen
weiteren Flüssigkeits-Kreislauf 130 enthält, dem die von einer Brennstoffzelle
131 produzierte Wärme zugeführt ist, und wobei der Verdichter
300 mindestens teilweise von in der Brennstoffzelle 131 produzierter
Elektrizität getrieben ist.
Die Brennstoffzelle 131 der dargestellten erfindungsgemäßen
Wärmetauscher-Vorrichtung 100 ist als Niedrig-Temperatur-Brennstoffzelle
für einen Betrieb mit Wasserstoffelektrolyse und für einen Temperaturbereich von
0,5° C bis 50° C ausgelegt ist. die Membrane der Brennstoffzelle ist als
Membran gemäß einer PEMFC (Polymerelektrolytmembran Brennstoffzelle) ausgelegt.
Der erste Flüssigkeits-Kreislauf 120 der erfindungsgemäßen
Wärmetauscher-Vorrichtung 100 nimmt Wärme aus dem Erdreich als primäre
Wärmequelle 121 auf.
Die dargestellte erfindungsgemäße Wärmetauscher-Vorrichtung
100 enthält eine Regeleinrichtung 200, die die Fließgeschwindigkeit
der einzelnen Kreisläufe 120, 130 so regelt, dass die Gesamttemperatur
bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
150 konstant auf einen Soll-Wert eingestellt ist, bei dem die Flüssigkeit
des pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystems eine maximale Wärmeleitfähigkeit
aufweist. Die Geschwindigkeit der Flüssigkeiten in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen
ist dabei über Pumpen 122, 132 gesteuert, wobei jedem Flüssigkeits-Kreislauf
120, 130 eine einzelne Pumpe zugeordnet ist.
Die dargestellte Wärmetauscher-Vorrichtung 100 enthält einen
Temperatursensor 114, wobei zusätzlich jedem Flüssigkeits-Kreislauf
120, 130 ein gesonderter weiterer Temperatursensor 123,
133 zugeordnet ist und jeder Temperatursensor 114, 123,
133 über eine Signalverbindung 115, 124 134
mit der Regeleinrichtung 200 verbunden ist und entsprechende Temperatur-Signale
an die Regeleinrichtung 200 liefert.
Die Regeleinrichtung 200 enthält einen nicht dargestellten
Mikroprozessor, der von einem in einem elektronischen Speicher gespeicherten Programm
gesteuert ist, wobei das Programm ausgelegt ist um die Fließgeschwindigkeit der
Flüssigkeiten 160 in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen 120,
130 über die Pumpen 122, 132 so zu steuern,
dass diejenige Flüssigkeit 160, deren Temperaturunterschied zum Soll-Wert
der Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
150 den geringsten Betrag aufweist, die höchste Fließgeschwindigkeit aufweist
und diejenige Flüssigkeit 160, deren Temperaturunterschied zum Soll-Wert
der Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
150 den kleinsten Betrag aufweist, die niedrigste Fließgeschwindigkeit
aufweist.
Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich
dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche definierten erfindungsgemäßen
Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
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| Anspruch[de] |
- Wärmepumpen-Vorrichtung (100) mit einem elektrisch betriebenen
Verdichter (300) sowie einer Wärmetauschereinrichtung mit einem peripheren
Flüssigkeits-Zirkulationssystem (150) zur Aufnahme der Wärme eines von
mindestens einer ersten Wärmequelle (121) gespeisten ersten Flüssigkeits-Kreislaufs
(120) sowie einem pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystem zum Abtransport
der von dem peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem (150) aufgenommenen
Wärme, dadurch gekennzeichnet, dass das periphere Flüssigkeits-Zirkulationssystem
(150) zusätzlich zu dem ersten Flüssigkeits-Kreislauf (120) einen
weiteren Flüssigkeits-Kreislauf (130) enthält, dem die von einer Brennstoffzelle
(131) produzierte Wärme zugeführt ist, wobei der Verdichter (300)
mindestens teilweise von in der Brennstoffzelle produzierter Elektrizität getrieben
ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzelle
(131) als Niedrig-Temperatur-Brennstoffzelle ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Niedrig-Temperatur-Brennstoffzelle
für einen Betreib mit Wasserstoffelektrolyse ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Niedrig-Temperatur-Brennstoffzelle
für einen Temperaturbereich von 0,5° C bis 50° C ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Membrane der Brennstoffzelle (131) gemäß einer PEMFC (Polymerelektrolytmembran
Brennstoffzelle) ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Membrane der Brennstoffzelle (131) gemäß einer AFC (alkalische
Brennstoffzelle) ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Membrane der Brennstoffzelle (131) gemäß einer PAFC (Phosphorsäure
Brennstoffzelle) ausgelegt ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die von der Brennstoffzelle (131) produzierte Wärme
eine von der ersten Wärmequelle (121) unabhängige Temperatur aufweist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Flüssigkeits-Kreislauf (120) mindestens teilweise Wärme
aus dem Erdreich als primäre Wärmequelle (121) aufnimmt.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Flüssigkeits-Kreislauf (120) mindestens teilweise Wärme
aus einem Sonnenkollektor als primäre Wärmequelle aufnimmt.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Flüssigkeits-Kreislauf (120) mindestens teilweise Wärme
aus einer Biogas-Einrichtung als primäre Wärmequelle aufnimmt.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Flüssigkeits-Kreislauf (120) mindestens teilweise Wärme
aus einem Abwassersystem als primäre Wärmequelle aufnimmt.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung (200) vorgesehen ist, die die
Fließgeschwindigkeit der einzelnen Kreisläufe (120, 130) so regelt,
dass die Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
(150) konstant gehalten ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung
(200) vorgesehen ist, die Fließgeschwindigkeit der einzelnen Kreisläufe
(120, 130) so regelt, dass die Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur
am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem (150) auf einen Soll-Wert
eingestellt ist, bei dem die Flüssigkeit des pumpenseitigen Flüssigkeits-Zirkulationssystems
eine maximale Wärmeleitfähigkeit aufweist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geschwindigkeit der Flüssigkeiten (160) in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen
(120, 130) über Pumpen (122, 132) gesteuert
ist, wobei jedem Flüssigkeits-Kreislauf (120, 130) eine einzelne
Pumpe (122, 132) zugeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geschwindigkeit der Flüssigkeiten (160) in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen
(120, 130) über Ventile gesteuert ist, wobei jedem Flüssigkeits-Kreislauf
ein einzelnes Ventil zugeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehr der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass sie einen Temperatursensor (114) enthält, wobei zusätzlich
jedem Flüssigkeits-Kreislauf (120, 130) ein gesonderter weiterer
Temperatursensor (123, 133) zugeordnet ist und jeder Temperatursensor
(114, 123, 133) über eine Signalverbindung (115,
124, 134) mit der Regeleinrichtung (200) verbunden ist
und entsprechende Temperatur-Signale an die Regeleinrichtung (200) liefert.
- Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung
(200) einen Mikroprozessor enthält, der von einem in einem elektronischen
Speicher gespeicherten Programm gesteuert ist, wobei das Programm ausgelegt ist
um die Fließgeschwindigkeit der Flüssigkeiten (160) in den einzelnen Flüssigkeits-Kreisläufen
(120, 130) über die Pumpen (122, 132) so zu
steuern, dass diejenige Flüssigkeit (160), deren Temperaturunterschied
zum Soll-Wert der Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
(150) den geringsten Betrag aufweist, die höchste Fließgeschwindigkeit
aufweist und diejenige Flüssigkeit (160), deren Temperaturunterschied zum
Soll-Wert der Gesamttemperatur bzw. die Mischtemperatur am peripheren Flüssigkeits-Zirkulationssystem
(150) den kleinsten Betrag aufweist, die niedrigste Fließgeschwindigkeit
aufweist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen
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