| Dokumentenidentifikation |
EP1508745 31.03.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001508745 |
| Titel |
Verfahren zur NOx-Minderung in Feuerräumen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| Anmelder |
FISIA BABCOCK ENVIRONMENT GmbH, 51643 Gummersbach, DE |
| Erfinder |
Priesmeier, Dr.-Ing., Ulrich, 51643 Gummersbach, DE; Schäfers, Dr.-Ing., Walter, 51674 Wiehl, DE; Maghon, Dr.-Ing., Thomas, 51643 Gummersbach, DE; Warnecke, Dr.-Ing., Ragnar, 97279 Prosselsheim, DE |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
17.08.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
040194599 |
| EP-Offenlegungsdatum |
23.02.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
31.03.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F23L 9/02
|
| IPC-Nebenklasse |
F23L 7/00
F23G 5/14
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur NOx-Minderung
in Feuerräumen entsprechend dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches und eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das Verfahren ist überall dort einsetzbar, wo Feuerräume vorhanden sind, in denen
sich Mischzonen ausbilden. Das sind insbesondere Feuerräume von Verbrennungsanlagen,
in denen der Müll, Hausmüll, Gewerbemüll, Holz, Ersatzbrennstoffe etc. auf einem
Vorschubrost durch einen Feuerraum transportiert wird und Sekundärluft in den Feuerraum
eingedüst wird, so dass eine Mischzone für Gase über dem Müll vorhanden ist.
Feuerräume für Müll sind als so genannte Müllverbrennungsanlagen bekannt. In den
Feuerräumen ist ein Rost angeordnet, auf das der Brennstoff, im vorliegenden Fall
der Müll, aufgegeben wird.
Bei diesen Feuerungen wird der zugeführte Brennstoff auf einem von
der Primärluft durchströmten, mechanisch bewegten Rost durch den Feuerraum transportiert
und bildet dabei ein Brennbett. In diesem Brennbett durchläuft jedes Brennstoffpartikel
für sich die für die Feststoffverbrennung typischen und zur Veraschung führenden
Teilschritte, nämlich Aufheizung, Trocknung, Entgasung, Vergasung, Kohlenstoffabbrand
und zuletzt die Ascheabkühlung in der genannten zeitlichen Reihenfolge während des
Transports von der Brennstoffaufgabe bis zum Schlackeabwurf. Hierbei ist es unerheblich,
ob das Feuerungskonzept der Anlage als Gegenstrom-, Mittelstrom-, oder Gleichstromfeuerung
ausgelegt ist und ob die Anlage mit einem Vorschubrost, Rückschubrost, Wanderrost
oder Walzenrost ausgestattet ist. Die Geschwindigkeit der oben genannten Teilschritte
der Feststoffverbrennung hängt hauptsächlich von der Zusammensetzung und der Stückgröße
des Brennstoffs, der zugeführten Primärluft und den Temperaturen im Feuerraum ab.
Durch die physikalischen und chemischen Prozesse im Brennbett werden Abgase mit
lokal bzw. zeitlich unterschiedlicher Zusammensetzung erzeugt, die partiell noch
brennbare Gase und unter anderem auch gasförmige reduzierbare Stickstoffverbindungen
z.B. NO und oxidierbare Stickstoffverbindungen z.B. NH3 enthalten. Die brennbaren
Gase bilden die sichtbaren Flammen im Feuerraum oberhalb des Brennbetts.
Im Übergang zum sogenannten Ausbrandraum wird Sekundärluft zur vollständigen Oxidation
der Gasphase in eine oder mehrere Sekundärluftmischzonen eingedüst. Man findet gelegentlich
auch eine zusätzliche Eindüsung von rezirkuliertem Abgas, die aus strömungstechnischen
und/oder wärmetechnischen Gründen erfolgt. Die Ausführungsbestimmung zur 17.BimSchV
verlangt für den Ausbrandraum eine gleichmäßige Sauerstoffkonzentration von
mehr als 6 Vol% und eine Verweilzeit von 2 Sekunden bei Temperaturen über 850°C
stromab der letzten Lufteindüsung. Aus DE 196 48 934 C2 ist ein Verfahren bekannt,
mit dem durch die erfindungsgemäße Eindüsung eine besonders gleichmäßige
Sauerstoff- und Temperaturverteilung erreicht wird.
Nach Stand des Wissens wird Stickoxid NO innerhalb des Brennbetts
sowie im Feuerraum oberhalb des Brennbetts bei der chemischen Umsetzung von stickstoffhaltigen
Brennstoffbestandteilen sowie bei Temperaturen oberhalb von 1200°C aus dem Luftstickstoff
gebildet. Allgemein wird davon ausgegangen, daß die NO-Bildung am Austritt
aus der Sekundärluftmischzone abgeschlossen ist.
Um den geltenden Emissionsgrenzwert für Stickoxide (NOx) am Kamin einzuhalten wird
gemäß dem Stand der Technik durch Einsatz von Ammoniak (NH3), Harnstoff oder
ähnlichen oxidierbaren Stickstoffverbindungen als Reduktionsmittel ein Teil der
zuvor gebildeten Stickoxide zu N2 und H2O reduziert. Das Reduktionsmittel wird dazu
in den ausreagierten Abgasstrom eingedüst bzw. eingemischt. Im Fall der Selektiven
Catalytischen Reaktion (SCR) erfolgt die Eindüsung des Reduktionsmittels nach der
Abkühlung der Rauchgase, die chemische Reaktion verläuft dann bei Temperaturen zwischen
ca. 250°C und ca. 400°C an einem geeigneten Katalysator. Im Fall der Selektiven
Nicht-Catalytischen Reaktion (SNCR) wird das Reduktionsmittel direkt in den Feuerraum
eingedüst und in einer Mischzone mit dem Abgas vermischt. Die chemischen Reaktionen
laufen bei geeigneter Mischung ohne Katalysator direkt im Ausbrandraum des Feuerraums
oberhalb der Sekundärlufteindüsung bei einer Temperatur von ca. 1000°C ab (EXXON-Reaktion).
Varianten des SNCR-Verfahrens und Vorrichtungen dazu sind u.a. in den Patentschriften
DE 3722523 C1 sowie DE 3811636 C1 und EP 0430144B1 beschrieben.
Nachteilig an der vorhandenen Lösung ist, dass ein intensiver Austausch
zwischen dem Gasraum oberhalb der ersten Rostzone, die vorwiegend Trockenschwaden
und Schwelgas bzw. Pyrolysegas enthält, und der mittleren Rostzone trotz der Sekundärluftzuführung
nur in geringem Maße stattfindet, so daß aus oxidierbaren Stickstoffverbindungen
NO entsteht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung die Bildung von NO aus oxidierbaren
Stickstoffverbindungen zu vermeiden und bereits gebildetes NO unter Nutzung der
im Brennbett freigesetzten oxidierbaren Stickstoffverbindungen als quasi natürlich
vorhandenes Reduktionsmittel zu N2 zu reduzieren.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach den Merkmalen des ersten
Patentanspruches und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung beruht auf der Vorstellung, daß
ein wesentlicher Teil des NO erst innerhalb der Sekundärluftmischzone gebildet wird.
Maßgebend für die NO-Bildung sind dabei das Ansaugvermögen, der Mischimpuls
und das Sauerstoffangebot der Sekundärluft sowie die Zufuhr von oxidierbaren stickstoffhaltigen
Verbindungen aus der Feuerraumzone oberhalb des Brennbetts, die vorwiegend aus den
vorderen Zonen des Brennbetts stammen und mangels ausreichender Mischung zuvor nicht
zur Reaktion gekommen sind. Diese Vorstellung stützt sich auf die in 2003 durchgeführte
Auswertung von Betriebs-Meßdaten ausgeführter Müllverbrennungsanlagen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht nun darin, eine Mischzone
im Feuerraum unterhalb und ggf. getrennt von der Sekundärluftmischzone zu realisieren
und die Mischung gezielt so zu intensivieren, daß die oxidierbaren Stickstoffverbindungen
aus dem Brennbett unter den hierzu günstigen Bedingungen bei einer lokalen Luftzahl
λ zwischen ca. 0,7 < λ < ca. 0,9 und Temperaturen von mehr als
ca. 1000°C zu N2 umgewandelt werden, bevor sie die Sekundärluftmischzone erreichen
und dort zu NO oxidiert werden.
Gemäß Erfindung werden dazu ein bzw. mehrere Mischgaseindüsungen
in diesem Feuerraumabschnitt angeordnet. Die Mischgaseindüsung umfaßt die
in der Feuerraumbegrenzungswand angeordnete Düse, den zugeführten Massenstrom und
den Strahl mit hohem Impuls, der durch die Düse erzeugt wird. Maßgeblich für
die Mischwirkung sind dabei der Impulseintrag, d.h. das Ansaugvermögen und die Wurfweite
der Mischgasstrahlen sowie deren Anordnung im Feuerraum. Im Unterschied zur Sekundärlufteindüsung
ist der Masseneintrag der Mischgasstrahlen ohne bzw. von untergeordneter Bedeutung.
Da die erforderlichen Reaktionspartner in diesem Feuerraumabschnitt bereits vorhanden
sind, ist gemäß Erfindung der Einsatz eines inerten Mischgases als Impulsträger
ohne zusätzliche Reduktionsmittel vorgesehen. Als inertes Mischgas sind Wasserdampf
oder Stickstoff günstig. Druckluft kann als Impulsträger eingesetzt werden, sofern
der Sauerstoffeintrag gegenüber der Mischwirkung vernachlässigt werden kann. Auch
gereinigtes Rauchgas kann als Mischgas verwendet werden, sofern die technischen
Schwierigkeiten der erforderlichen Druckerhöhung gelöst werden.
Zur Optimierung des Verfahrens bzw. zur Anpassung an besondere Feuerungsbedingungen
können mit dem Impulseintrag auch Temperatur und Luftzahl lokal beeinflußt
werden. Dazu ist als Mischgas eine geeignete Mischung aus inertem Trägergas, einem
Sauerstoffträger, einem Brennstoff sowie noch zu verdampfendes Wasser einzusetzen.
In besonderen Fällen kann sich auch eine zusätzliche Dosierung von Reduktionsmittel
gemeinsam mit dem Mischgas als günstig erweisen.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus der Verbrennungsanlage
mit Rostfeuerung und Primärluftzufuhr sowie dem zur Durchführung des Verfahrens
geeigneten Feuerraum mit der Sekundärlufteindüsung und sieht vor, daß mehrere
Düsen für die Mischgaseindüsung in den Stirn- und/oder Seitenwänden des Feuerraums
unterhalb der Düsen für die Sekundärluft so angeordnet sind, daß die Mischzone
im Volumen zwischen Brennbett und Sekundärlufteindüsung realisiert wird und sich
in mindestens zwei im Wesentlichen horizontal über dem Brennbett umlaufende Mischwirbel
unterteilt.
Das Volumen des Feuerraums zwischen Brennbett und Sekundärlufteindüsung
soll so dimensioniert sein, daß die Verweilzeit der Abgase in diesem Raum
ca. 0,5 Sekunden beträgt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den Feuerraum so zu gestalten, daß die Stirnwand-Düsen
in einer Abwinkelung der Feuerraumwand angeordnet werden können.
Im Folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel und einer
Figur näher erläutert.
Die Figur zeigt den Feuerraum 1 einer Müllverbrennungsanlage, die
mit dem Brennstoff 2, einem Hausmüll, befüllt wird. Der Brennstoff 2 wird über von
der Primärluft 3 durchströmte, mechanisch bewegte Roste 4 durch den Feuerraum transportiert,
wobei sich ein Brennbett 5 ausbildet. In diesem Brennbett 5 durchläuft jedes Brennstoffpartikel
für sich die für die Feststoffverbrennung typischen und zur Veraschung führenden
Teilschritte, nämlich Aufheizen, Trocknung, Entgasung, Vergasung, Kohleabbrand und
zuletzt die Ascheabkühlung in der genannten zeitlichen Reihenfolge während des Transportes
von der Brennstoffaufgabe bis zum Schlackeabwurf. Durch die physikalischen und chemischen
Prozesse im Brennbett 5 werden Abgase 6a, 6b, 6c, mit lokal bzw. seitlich unterschiedlicher
Zusammensetzung erzeugt, die partiell noch brennbare Gase und unter anderem auch
gasförmige reduzierbare Stickstoffverbindungen, beispielsweise NO und oxidierbare
Stickstoffverbindungen, beispielsweise NH3, enthalten. Die brennbaren
bilden die sichtbare Flamme im Feuerraum 1 a oberhalb des Brennbettes 5. Im Übergang
zum sogenannten Ausbrandraum 1 b wird Sekundärluft 7 zur vollständigen Oxidation
der Gasphase in eine oder mehrere Sekundärluftzonen 8 eingedüst. Im Übergang zum
so genannten Ausbrandraum 1 b wird Sekundärluft 7 zur vollständigen Oxidation der
Gasphase in eine oder mehrere Sekundärluftmischzonen 8 eingedüst. Die gemäß
dem Stand der Technik üblichen Maßnahmen zur Einhaltung des Nox-Emissionsgrenzwertes
am Kamin 9 sind in den Pos. 10 und 11 für das SCR-Verfahren bzw. Pos. 12 und 13
für das SNCR-Verfahren skizziert. Gemäß Anspruch 1 befindet sich unterhalb
der Sekundärluftmischzone 8 die intensivierte Mischzone 14, innerhalb der aus dem
Brennbettstammende oxidierbare Stickstoffverbindungen und bereits gebildetes Stickstoffmonoxid
NO bei einer lokalen Luftzahl zwischen ca. 0,7 und ca. 0,9 und Temperaturen von
ca. 1000°C zu molekularem Stickstoff N2 umgewandelt werden, bevor sie die Sekundrluftmischzone
erreichen und oxidierbare Stickstoffverbindungen dort zu N oxidiert werden. Die
intensivierte Mischzone 14 entsteht durch Strahlen von Mischgas 15, das durch hierfür
geeignete Düsen mit hohem Impuls in den betreffenden Feuerraumabschnitt 1 a eingedüst
wird. In der Figur sind die Mischgasdüsen beispielsweise in einer Abwinkelung der
vorderen Stirnwand des Feuerraums angeordnet. Die Ausführung der Düsen an sich orientiert
sich an dem als Impulsträger eingesetzten Mischgas.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Bildung von NO aus oxidierbaren
Stickstoffverbindungen im Feuerraum vermieden wird.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
- 1
- Feuerraum
- 1a
- Feuerraum zwischen Brennbett und Dekundärlufteindüsung
- 1b
- Ausbrandraum oberhalb Sekundärlufteindüsung
- 2
- Brennstoff
- 3
- Primärluft
- 4
- Verbrennungsrost
- 5
- Brennbett
- 6a,b,c
- Abgase aus dem Brennbett
- 7
- Sekundärluft
- 8
- Sekundärmischluftzone
- 9
- Kamin
- 10
- Reduktionsmittel für SCR
- 11
- SCR-Katalysator
- 12
- Eindüsung in den Feuerungsraum
- 13
- SNCR-Mischzone
- 14
- Zone intensiver Mischung
- 15
- Mischgaseindüsung
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| Anspruch[de] |
- Verfahren zur NOx-Minderung in Feuerräumen (1) von üblicherweise als Rostfeuerung
mit zusätzlicher Sekundärluft bezeichneten Feststoffeuerungen, insbesondere in Müllverbrennungsanlagen,
bei denen der zugeführte Brennstoff (2) auf einem von Primärluft (3) durchströmten,
mechanisch bewegten Rost (4) durch den Feuerraum transportiert wird und der Brennstoff
auf dem Rost ein Brennbett (5) bildet, in dem partiell noch brennbare Gase (6) mit
reduzierbaren und mit oxidierbaren gasförmigen Stickstoffverbindungen erzeugt werden,
und wo die gesamten Gase aus dem Brennbett im Übergang zum sogenannten Ausbrandraum
(1 b) des Feuerraums mindestens eine Sekundärluftmischzone (8) passieren, in die
zur vollständigen Oxidation der Gase Sekundärluft (7) eingedüst wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch Eindüsen von zusätzlichen Mischstrahlen (15) in den Gasraum
zwischen Brennbett (5) und Sekundärluftmischzone (8) zumindest eine zusätzliche
Mischzone (14) erzeugt wird, innerhalb der eine angemessene Durchmischung der Stickstoffverbindungen
(oxidierbare und reduzierbare) mit den Feuerungsgasen erfolgt, so daß deren
Reaktion (unter diesen als günstig angesehenen Bedingungen) im Wesentlichen zu N2
und H2O bereits erfolgt ist bevor sie die oxidierbaren Stickstoffverbindungen
in die Sekundärluftmischzone bzw. eine der Sekundärluftmischzonen geraten und dort
unter den diesbezüglich als ungünstig angesehenen Bedingungen zu NO oxidiert werden.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmischung
in der Intensivmischzone bei einer lokalen Luftzahl λ zwischen ca. 0,7 <
λ < ca. 0,9 und Temperaturen von ca. 1000°C stattfindet.
- Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eindüsgeschwindigkeit des Mischgasstroms (15) größer ist als diejenige der
Sekundärluft (7).
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eindüsgeschwindigkeit des Mischgasstroms (15) das Vierfache der Eindüsgeschwindigkeit
der Sekundärluft (7) beträgt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß
an der Mischgasdüse ein überkritisches Druckverhältnis vorliegt und die Eindüsgeschwindigkeit
gleich oder größer MACH=1 beträgt.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
ein inertes Gas als Impulsträger eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
Druckluft als Impulsträger eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
Rauchgas als Impulsträger eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gasgemisch aus inertem Trägergas, Sauerstoffträger und Brennstoff als Impulsträger
eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gemisch aus Gasen und unverdampftem Wasser als Impulsträger eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß
ein Wasserstrahl oder ein Strahl aus Wassertropfen als Impulsträger eingesetzt wird.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Impulsträger Inertgas und/oder Luft und/oder Rauchgas und/oder Brennstoff und/oder
Wasser über separate Düsen getrennt voneinander in den genannten Feuerraum-Abschnitt
(1 a) eingedüst werden.
- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Impulsträger oxidierbare Stickstoffverbindungen als Reduktionsmittel
enthält.
- Feuerungsanlage zur Durchführung eines Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß Düsen für das Mischgas (15) in Stirn-
und/oder Seitenwänden des Feuerraumabschnitts (1 a) unterhalb der Sekundärlufteindüsung
angeordnet sind.
- Feuerungsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß Düsen
für das Mischgas (15) in Stirn- und/oder Seitenwänden des Feuerraumabschnitts (1
a) unterhalb der Sekundärlufteindüsung so angeordnet sind, daß mindestens
zwei im Wesentlichen horizontal über dem Brennbett gegensinnig umlaufende Mischwirbel
gebildet werden.
- Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß
Düsen für das Mischgas (15) mit geeigneter Durchmesser-Staffelung so in Stirnund/oder
Seitenwänden des Feuerraumabschnitts (1a) unterhalb der Sekundärlufteindüsung angeordnet
sind, daß ein Wandschleier und mindestens zwei im Wesentlichen horizontal
über dem Brennbett gegensinnig umlaufende Mischwirbel gebildet werden.
- Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Düsen für das Mischgas (15) als mehrflutige Düsen ausgeführt sind.
- Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Düsen für das Mischgas (15) als Zweistoff-Düsen ausgeführt sind.
- Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Volumen des Feuerraums zwischen Brennbett und Sekundärlufteindüsung eine Verweilzeit
der Abgase in diesem Raum von ca. 0,5 Sekunden erlaubt.
- Feuerungsanlage nach den Ansprüchen 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnwand-Düsen in einer Abwinkelung der Feuerraumwand angeordnet sind.
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