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Dokumentenidentifikation DE202005000681U1 21.04.2005
Titel Zerlegbare Rahmenkonstruktion für Türen oder Blendrahmen
Anmelder Türenwerke H. Ebbers GmbH, 59602 Rüthen, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Aktenzeichen 202005000681
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.04.2005
Registration date 17.03.2005
Application date from patent application 14.01.2005
IPC-Hauptklasse E06B 3/96
IPC-Nebenklasse E06B 3/72   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine zerlegbare Rahmenkonstruktion für Türen oder Blendrahmen mit einem aus miteinander verbundenen Riegeln gebildete Rahmen, wobei die miteinander verbundenen Riegel Öffnungen begrenzen, in welche Plattenelemente einsetztbar sind, wobei zum Einsetzen der Plattenelemente wenigstens einer der Riegel über lösbare Verbindungselemente mit den weiteren Riegeln verbunden ist.

Rahmenkonstruktionen für Türen oder Blendrahmen bestehen aus Riegeln und weiteren Bauteilen. Die Riegel können in Vertikal- und Querriegel unterschieden werden, wobei die Querriegel die Aufgabe haben, die Vertikalriegel zu verbinden. Querriegel können daher in jedem geeigneten Winkel verbaut werden und sind nicht auf eine horizontale Ausrichtung beschränkt. Die Verbindung zwischen den Riegeln kann lösbar, z. B. durch Schrauben, oder unlösbar, z. B. durch Verklebung, ausgeführt sein. Aufgrund der hohen statischen und dynamischen Belastung muss diese Verbindung jedoch besonders stabil sein.

Um Licht durch die Tür fallen zu lassen oder um durch die Tür hindurch schauen zu können, werden Lichtausschnitte mit Glasfüllungen verwendet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Verglasung in eine dafür vorgesehene Lichtöffnung einzusetzen. In der Regel geschieht das mit Hilfe von Glashalteleisten. Damit die Glashalteleisten das Gesamtbild der Tür nicht dominieren, werden sie häufig flächenbündig zur Türblattoberfläche gearbeitet.

Das Problem bei den flächenbündigen Glashalteleisten besteht darin, dass die eigentliche Lichtöffnung im Türblatt bedingt durch den Fräser einer CNC-Maschine oder einer Oberfräse in den Ecken immer mit einer Rundung endet, so dass diese Rundung zunächst einmal von Hand nachgearbeitet und in einen rechten Winkel abgeändert werden muss. Des Weiteren muss die Kante der Lichtöffnung noch bearbeitet werden, da man, bedingt durch eine notwendige kleine Schattenfuge, zur Glashalteleiste hin keinen sauberen Abschluss erhalten würde. Nach Abschluss der Vorarbeiten ist die Tür bereit zum Verglasen. Die Verarbeitungsweise insgesamt ist sehr arbeitsaufwendig.

Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn die Verglasung aus optischen Gründen oder aufgrund einer Beschädigung ausgetauscht werden soll ohne dabei die Tür zu beschädigen. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Glashalteleisten einseitig zu verschrauben oder mit einem Stecksystem unsichtbar zu fixieren. Ein Verzicht auf die Glashalteleisten und die mit dem Einbau von Glashalteleisten verbundenen Vorarbeiten ist jedoch nicht möglich.

Aus der DE 198 07 663 A1 sowie aus der DE 299 24 599 U1 sind Verbindungsmittel zum lösbaren Verbinden eines Bauteils mit einem zweiten Bauteil insbesondere zum lösbaren Verbinden von Möbel- oder Maschinenteilen bekannt. Das Verbindungselement besteht aus mehreren Teilen, wobei ein erster Teil mit einem ersten Bauteil und ein zweiter Teil mit einem zweiten Bauteil verbunden ist. Mit einem Teil des Verbindungselements ist eine Haltevorrichtung fest verbunden, die mit dem anderen Verbindungselement zusammenwirkt, so dass in verbundenem Zustand eine Relativbewegung in axialer Richtung des Verbindungselements unterbunden wird. Die Haltevorrichtung hat eine Haltestellung und eine Freigabestellung, die unter Einwirkung eines sich zeitlich verändernden Magnetfelds eingestellt werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür- oder Blendrahmenkonstruktion mit einer oder mehreren Lichtöffnungen und darin halterbaren Plattenelementen, insbesondere einer Verglasung, aufzuzeigen, die ohne Glashalteleisten auskommt aber dennoch die Möglichkeit bietet, im Bedarfsfall, insbesondere bei Glasbruch, demontiert zu werden, ohne dass die Tür oder der Blendrahmen dabei beschädigt werden.

Diese Aufgabe wird mit den im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wesentlich ist, dass die zwischen den Riegeln montierten lösbaren Verbindungselemente von außen nicht sichtbar und berührungslos unter Einfluss eines von außen eingeprägten Magnetfeldes von einer Verriegelungsstellung in eine Freigabestellung verlagerbar sind, wobei die Plattenelemente an ihren Längskanten in Nuten der Riegel halterbar sind.

Rahmenkonstruktionen, die von vornherein zerlegbar angelegt sind, weisen viele Vorteile auf. Durch die erleichterte Montage und Demontage können lösbare Bauteile oder plattenförmige Elemente bei Bedarf ersetzt werden, wobei die übrigen Teile wieder verwendet werden können. Zum Bau der erfindungsgemäßen Rahmenkonstruktionen werden dieselben Riegel verwendet, die bei herkömmlichen Türen bereits zum Einsatz kommen.

Die Nuten zum Einsetzen der Plattenelemente in die Riegel sind einfach in der Herstellung und machen Glashalteleisten überflüssig. Die Nut kann entlang der ganzen Längskante des Riegels verlaufen oder nur auf einem Teilstück, wobei dann die Nut etwas länger sein muss als die Öffnung, die der Riegel begrenzt. Die Form des Auslaufes der Nut ist beliebig. Nacharbeiten, z. B. zum Fertigen eines rechtwinkligen Endes der Nut sind nicht erforderlich.

Die lösbaren Verbindungselemente sind verdeckt angebracht. Auf diese Weise wird der optische Eindruck nicht gestört. Ferner werden die Riegel nicht geschwächt durch Durchdringungen oder zusätzliche Öffnungen, um die Verbindungselemente mit Werkzeugen betätigen zu können.

Die lösbaren Verbindungselemente werden durch ein von außen aufgeprägtes Magnetfeld von einer Haltstellung in eine Freigabestellung bewegt. Das erforderliche Magnetfeld kann beispielsweise durch ein Handgerät erzeugt werden. Somit ist eine Montage und Demontage am Einbauort möglich. Durch das Magnetfeld wird das lösbare Verbindungselement berührungslos betätigt; es sind also keine weiteren Öffnungen vorzusehen. Durch die Halte- bzw. Freigabestellung sind zwei definierte Zustände gegeben. Das Erreichen eines der beiden Zustände kann durch ein akustisches Signal angezeigt werden.

In vorteilhafter Weiterbildung sind die weiteren Riegel unlösbar miteinander verbunden (Schutzanspruch 2). Grundsätzlich ist es bei rechteckigen Öffnungen ausreichend, wenn ein einziger Riegel entfernt wird, um ein Plattenelement einzusetzen oder zu entnehmen. Die weiteren Riegel können daher unlösbar miteinander verbunden sein, zumal unlösbare Verbindungen in der Regel einfach und kostengünstig herzustellen sind.

Gemäß Schutzanspruch 3 ist vorgesehen, dass die weiteren Riegel durch eine Klebeverbindung unlösbar miteinander verbunden sind. Der Klebstoff wird anforderungsgerecht ausgewählt, wobei bei Holzwerkstoffen insbesondere Leim zum Einsatz kommt. Klebeverbindungen sind einfach und kostengünstig herstellbar.

Im Rahmen der Ausführungsform des Schutzanspruchs 4 kann bei einem Rahmen für eine Tür ein sich zwischen Vertikalriegeln im Bereich des Schlosses erstreckender Querriegel durch eine einen schlossseitigen Vertikalriegel durchsetzende Schraube mit dem Querriegel verbunden werden. Die Schraube kann dabei auch verdeckt in einer ausgefrästen Tasche für das Einsteckschloss platziert sein, damit sie von außen nicht sichtbar ist. Um die Schraube lösen zu können muss das Schloss demontiert werden, was ebenfalls problemlos möglich ist, da jedes Einsteckschloss über Verschraubungen verfügt, die von außen zu lösen sind.

Gemäß Schutzanspruch 5 ist vorgesehen, dass benachbart den lösbaren Verbindungselementen die zu verbindenden Riegel lageorientierende Passstifte angeordnet werden können. Ein zusätzlicher Vorteil des Einsatzes von Passstiften neben der Lageorientierung ist die Fähigkeit der Passstifte Scherkräfte zu übertragen. In der Weiterentwicklung dieses Gedankens hat es sich in Versuchen als vorteilhaft erwiesen, wenn lösbar miteinander zu verbindende Riegel über jeweils zwei lösbare Verbindungselemente und einen Passstift miteinander gekoppelt sind (Schutzanspruch 6).

In der Ausführungsform des Schutzanspruchs 7 ist wenigstens ein Plattenelement lichtundurchlässig und besteht in der Weiterbildung gemäß Schutzanspruch 8 aus dem gleichen Material wie die Riegel. Durch den Verbau von gleichen Materialien ist ein gleichmäßiger optischer Eindruck gewährleistet.

Optional oder alternativ ist wenigstens ein Plattenelement lichtdurchlässig (Schutzanspruch 9). Lichtdurchlässigkeit kann durch Plattenelemente aus Glas oder aus einem Kunststoff erreicht werden.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Tür in der Vorderansicht;

2 eine perspektivische Ansicht einer Verbindung eines unteren Querriegels mit einem Vertikalriegel;

3 ein Längsschnitt durch eine Verbindung eines unteren Querriegels mit einem Vertikalriegel und

4 einen Blendrahmen in der Vorderansicht.

In 1 ist eine Tür 1 mit Türflügel 2 dargestellt, der in einem Blendrahmen 3 gehaltert ist. Das Verhältnis von Höhe und Breite des Türflügels 2 entspricht den gängigen Normen. Oberhalb des Türflügels 2 ist in einem weiteren Rahmen ein Oberlicht 4 angeordnet.

Der Blendrahmen 3 ist aus drei Teilen zusammengesetzt, zwei Seitenteilen 5, 6 und einem Oberteil 7, wobei die Seitenteile 5, 6 an ihren oberen Enden 8, 9 sowie das Oberteil 7 an beiden Enden 100, 101 auf Gehrung gearbeitet sind. An ihrem unteren Enden 10, 11 schließen die Seitenteile 5, 6 bündig oberhalb des Bodens 102 ab.

Der Türflügel 2 besteht aus einer Rahmenkonstruktion mit vier rechteckigen Plattenelementen 12, wobei die vertikale Höhe kleiner ist als die Breite. Diese Rahmenkonstruktion wird gebildet aus zwei Vertikalriegeln 13, 14, einem oberen Querriegel 15, zwei inneren Querriegeln 16, einem mittleren Querriegel 17 im Bereich der Ausfräsung 23 eines Schlosses und einem unteren Querriegel 18. Die Vertikalriegel 13, 14 haben die gleiche Breite. Die Querriegel 15, 16, 17, 18 haben die gleiche Länge. Die Breite des oberen Querriegels 15 ist geringer als die der übrigen Querriegel 16, 17, 18, wobei deren Breite jeweils gleich ist. Die Breite der Querriegel 15, 16, 17, 18 ist im Verhältnis zur Höhe der Plattenelemente 12 deutlich kleiner. Die Vertikalriegel 13, 14 und die Querriegel 1518 begrenzen Öffnungen, in welche die Plattenelemente 12 z. B. aus Glas eingesetzt sind.

Auf der Schlossseite 19 sind die Querriegel 1518 stirnseitig durch lösbare Verbindungselemente 20, Passstifte 21 und Schrauben 22 mit dem Vertikalriegel 13 verbunden, die in einer Ebene parallel nebeneinander und verdeckt im Inneren verbaut sind. Im Bereich des oberen Querriegels 15 kommen zwei lösbare Verbindungselemente 20 zum Einsatz. Zur Verbindung der inneren Querriegel 16 sind jeweils zwei lösbare Verbindungselemente 20 und ein Passstift 21 vorgesehen. Im Bereich der Ausfräsung 23 des Schlosses ist der mittlere Querriegel 17 durch zwei Schrauben 22 und einen Passstift 21 mit dem Vertikalriegel 13 verbunden. Der untere Querriegel 18 ist wie die inneren Querriegel 16 mit dem Vertikalriegel 13 durch zwei lösbare Verbindungselemente 20 und einen Passstift 21 befestigt. Auf der Bandseite 24, die der Schlossseite 19 gegenüber liegt, sind die Querriegel 15, 16, 17, 18 mit dem dortigen Vertikalriegel 14 unlösbar durch eine Klebeverbindung verbunden.

Auf der Schlossseite 19 ist für den – nicht dargestellten – Türdrücker eine Bohrung 25 vorgesehen.

Die Plattenelemente 12 sind lösbar in die Öffnungen eingesetzt und nicht durch lösbare oder unlösbare Verbindungselemente bzw. durch Verklebung mit den Vertikalriegeln 13, 14 oder mit den Querriegeln 15, 16, 17, 18 verbunden.

Das Oberlicht 4 besteht ebenfalls aus einer Rahmenkonstruktion, die sich aus zwei Vertikalriegeln 26, 27 sowie einem oberen Querriegel 28 und einem unteren Querriegel 29 zusammensetzt. Die Breite und die Länge der Querriegel 28, 29 entsprechen dem oberen Querriegel des Türblatts 15. Auf der Schlossseite sind die Querriegel 28, 29 stirnseitig mit dem Vertikalriegel 26 jeweils durch zwei lösbare Verbindungselemente 20 verbunden, die in einer Ebene, parallel zueinander und im Inneren verdeckt zu montieren sind. Auf der Bandseite 24 ist die Verbindung der Querriegel 28, 29 mit dem Vertikalriegel 27 durch eine Verklebung hergestellt. In der Öffnung ist wiederum ein Plattenelement 12 formschlüssig eingesetzt. Das Oberlicht 4 ist lösbar mit dem Blendrahmen 3 verbunden. Der Türflügel 2 könnte ebenso in einer Umfassungszarge montiert sein.

In 2 ist die Eckverbindung eines Vertikalriegels 30 mit einem unteren Querriegel 31 dargestellt. Sowohl der Vertikalriegel 30 als auch der Querriegel 31 weisen eine Nut 32 auf, die zur Aufnahme eines – nicht dargestellten – Plattenelements dient. In der Stirnseite 33 des unteren Querriegels 31 befinden sich drei Bohrungen 3436 zur Aufnahme von Verbindungselementen. Korrespondierende Bohrungen 3739 befinden sich im Vertikalriegel 30 unterhalb der mit der Nut 32 versehenen Längskante 40. In die oberen Bohrungen 34, 37 und die unteren Bohrungen 36, 39 ist jeweils ein lösbares Verbindungselement 41 eingesetzt. In den mittleren Bohrungen 35, 38 befindet sich ein Passstift 42.

In 3 ist die aus 2 bekannte Eckverbindung dargestellt. Die mittleren Bohrungen 35, 38 sind sowohl tiefer als auch vom Durchmesser her größer als die oberen Bohrungen 34, 37 und die unteren Bohrungen 36, 39. Die lösbaren Verbindungselemente 41 und der Passstift 42 füllen die Bohrungen 34, 36, 37, 39 aus.

4 stellt eine Blendrahmenkonstruktion 43 dar, die sich in horizontaler Richtung in drei Bereiche 44, 45, 46 gliedert: Im in der Bildebene linken Bereich 44 ist eine Öffnung für eine Tür 48 vorgesehen. Der mittlere Bereich 45 ist breiter als die beiden äußeren Bereiche 44, 46. Der rechte Bereich 46 ist ebenso breit wie der linke Bereich 44. Im linken Bereich 44 befindet sich oberhalb der Öffnung 48 für die Tür eine weitere Öffnung 49. Der mittlere Bereich 45 und der rechte Bereich 46 sind in vertikaler Richtung dreigeteilt und haben dementsprechend sechs Öffnungen 5055. Die obere Teilung 56 befindet sich auf gleicher Höhe wie die Teilung 57 zwischen Tür 48 und Öffnung 49 im linken Bereich 44. Die untere Teilung des mittleren und rechten Bereichs 58 befindet sich ca. bei 40 Prozent der Höhe der Tür vom Boden 59 gemessen.

Die Blendrahmenkonstruktion 43 umfasst unter anderem einen linken äußeren Vertikalriegel 60 und einen rechten äußeren Vertikalriegel 61, die sich über die ganze Höhe erstrecken. Ein oberer Querriegel 62 berührt an seinen Stirnseiten 63 den linken äußeren Vertikalriegel 60 sowie den rechten äußeren Vertikalriegel 61 auf deren inneren Seitenflächen 64. Zwischen dem linken Bereich 44 und dem mittleren Bereich 45 sowie zwischen dem mittleren Bereich 45 und dem rechten Bereich 46 befinden sich zwei innere Vertikalriegel 65, 66. Sie stützen sich auf dem Boden 59 ab und sind mit dem oberen Querriegel 62 stirnseitig verbunden. Im linken Bereich 44 befindet sich ein Querriegel 67 oberhalb der Tür, der stirnseitig den äußeren linken Vertikalriegel 60 und den inneren linken Vertikalriegel 65 berührt. Im mittleren Bereich 45 und rechten Bereich 46 befinden sich sechs Querriegel oberhalb des Bodens 68, 69 sowie auf der Höhe der Teilungen 7073, die ebenfalls stirnseitig die jeweiligen Vertikalriegel 65, 66, 61 berühren. Beide inneren Vertikalriegel 65, 66 und alle Querriegel 6773 mit Ausnahme des oberen 62 haben die gleiche Breite. Gleiches gilt für die äußeren Vertikalriegel 60, 61 und den oberen Querriegel 62, deren Breite etwas größer ist. Die Verbindungen zwischen den Vertikal- und Querriegeln 60, 61, 65, 66; 62, 6773 werden jeweils durch zwei parallel in einer Ebene und verdeckt im Innern liegende lösbare Verbindungselemente 74 sichergestellt.

Die Öffnungen 4955 zwischen den Vertikalriegeln 60, 61, 65, 66 und den Querriegeln 62, 6773 sind in dieser Darstellung mit Plattenelementen 75 gefüllt. Die Plattenelemente 75 sind an ihren Längskanten in Nuten der Vertikal und Querriegel 60, 61, 65, 66; 62, 6773 gehaltert. Durch diese Bauweise erübrigen sich Glashalteleisten. Durch den Verzicht auf Glashalteleisten ist es möglich, die Tiefe der Riegel zu reduzieren.

Die erfindungsgemäße Art der lösbaren Verbindung ermöglicht es, sperrige Blendrahmenkonstruktionen zerlegt zu transportieren, um sie dann vor Ort zusammenzuschrauben, ohne zu verleimen und Zeiten für das Abbinden des Leims in Kauf zu nehmen.

1 Tür 2 Türflügel 3 Blendrahmen 4 Oberlicht 5 linkes Seitenteil von 2 6 rechtes Seitenteil von 2 7 Oberteil von 2 8 oberes Ende von 5 9 oberes Ende von 6 10 unteres Ende von 5 11 unteres Ende von 6 12 Plattenelement 13 Vertikalriegel von 3 14 Vertikalriegel von 3 15 oberer Querriegel von 3 16 innerer Querriegel von 3 17 mittlerer Querriegel von 3 18 unterer Querriegel von 3 19 Schlossseite von 3 20 lösbares Verbindungselement 21 Passstift 22 Schraube 23 Ausfräsung in 3 24 Bandseite von 3 25 Bohrung in 3 26 linker Vertikalriegel von 4 27 rechter Vertikalriegel von 4 28 oberer Querriegel von 4 29 unterer Querriegel von 4 30 Vertikalriegel 31 unterer Querriegel 32 Nut 33 Stirnseite von 31 34 obere Bohrung von 31 35 mittlere Bohrung von 31 36 untere Bohrung von 31 37 obere Bohrung von 30 38 mittlere Bohrung von 30 39 untere Bohrung von 30 40 Längskante von 30 41 lösbares Verbindungselement 42 Passstift 43 Blendrahmenkonstruktion 44 linker Bereich von 43 45 mittlerer Bereich von 43 46 rechter Bereich von 43 48 Öffnung in 44 49 Öffnung in 44 50 Öffnung in 45 51 Öffnung in 45 52 Öffnung in 45 53 Öffnung in 46 54 Öffnung in 46 55 Öffnung in 46 56 obere Teilung in 45 und 46 57 Teilung in 44 58 untere Teilung in 45 und 46 59 Boden 60 linker äußerer Vertikalriegel von 43 61 rechter äußerer Vertikalriegel von 43 62 oberer Querriegel von 43 63 Stirnseite von 62 64 Seitenfläche von 60 65 linker innerer Vertikalriegel von 43 66 rechter innerer Vertikalriegel von 43 67 Querriegel in 44 68 Querriegel in 45 69 Querriegel in 46 70 Querriegel in 45 71 Querriegel in 46 72 Querriegel in 45 73 Querriegel in 46 74 lösbares Verbindungselement 75 Plattenelement 100linkes Ende von 7 101rechtes Ende von 7 102Boden

Anspruch[de]
  1. Zerlegbare Rahmenkonstruktion für Türen oder Blendrahmen mit einem aus miteinander verbundenen Riegeln (1318, 2629, 3031, 6062, 6573) gebildeten Rahmen (3, 4, 43), wobei die miteinander verbundenen Riegel (1318, 2629, 3031, 6062, 6573) Öffnungen (4855) begrenzen, in welche Plattenelemente (12, 75) einsetzbar sind, wobei zum Einsetzen der Plattenelemente (12, 75) wenigstens einer der Riegel (13, 26) über lösbare Verbindungselemente mit den weiteren Riegeln (13, 1518; 26, 2829) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Riegeln (13, 1518; 26, 2829) montierten lösbaren Verbindungselemente (20) von außen nicht sichtbar sind und berührungslos unter Einfluss eines von außen eingeprägten Magnetfelds von einer Verriegelungsstellung in eine Freigabestellung verlagerbar sind, wobei die Plattenelemente (12, 75) an ihren Längskanten (40) in Nuten (32) der Riegel (1318, 2629, 3031, 6062, 6573) halterbar sind.
  2. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Riegel (14, 1518; 27, 2829) unlösbar miteinander verbunden sind.
  3. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Riegel (14, 1518; 27, 2829) durch eine Klebeverbindung unlösbar miteinander verbunden sind.
  4. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Rahmen (3) für eine Tür (1) ein sich zwischen Vertikalriegeln (13, 14) im Bereich eines Schlosses erstreckender Querriegel (17) durch eine einen schlossseitigen Vertikalriegel (13) durchsetzende Schraube (22) mit dem Querriegel (17) verbunden ist.
  5. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart den lösbaren Verbindungselementen (20) die zu verbindenden Riegel (13, 1618) lageorientierende Passstifte (21) angeordnet sind.
  6. Rahmenkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass lösbar miteinander zu verbindende Riegel (13, 1618) über jeweils zwei lösbare Verbindungselemente und einen Passstift (21) miteinander gekoppelt sind.
  7. Rahmenkonstruktion einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Plattenelement (12, 75) lichtundurchlässig ist.
  8. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement (12, 75) aus dem gleichen Material besteht wie die Riegel (1318, 2629).
  9. Rahmenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Plattenelement (12, 75) lichtdurchlässig ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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