Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Baugruppe, die sich
aus der Kombination einer Anzahl von magnetisch verankerbaren Modulen ergibt, nach
Anspruch 1, die auf verschiedenen technischen Gebieten verwendet werden kann, beispielsweise
zum Erzeugen von Baugruppen für Spiele oder zur Ausbildung, für Einrichtungszubehörteile
in Form von Verzierungen, Modelle von Molekülaggregaten, Muster, Bühnen, Bühnenaufbaustrukturen
und viele andere Anwendungen. Baugruppen, die sich aus einer Kombination von magnetisch
verankerbaren Modulen ergeben, sind aus DE-A-3910304 und US-A-1 535 035 bekannt.
Module in einem Permanentmagnetmaterial sind bekannt und werden für
einzelne Anwendungen und nicht für den Zusammenbau von vielen Modulen verwendet.
Diese Permanentmagnetmodule werden beispielsweise bei Schach und Dame, deren magnetische
Stücke auf einem ferromagnetischen Schachbrett sitzen, in Magnettafeln, die durch
Buchstaben und/oder Zahlen gebildet sind, die magnetisch auf einer ferromagnetischen
Platte befestigt werden können, um Texte zu bilden, und in Komponenten mit verschiedenen
Formen, die individuell mit Magneten versehen sind, die auf einer ferromagnetischen
Platte gekoppelt werden können, um zweidimensionale Figuren von Tieren usw. zu bilden,
verwendet.
Diese magnetischen Anwendungen, die auf dem Markt erhältlich sind,
basieren nicht auf der Kopplung von mehreren magnetischen Modulen, sondern einfach
auf der Möglichkeit, zweidimensionale Figuren zu erzeugen, wobei die verschiedenen
Module benachbart auf einer ferromagnetischen Platte angeordnet werden, auf der
die einzelnen Module einzeln kurzgeschlossen werden.
Es sind auch Systeme zum Bilden von dreidimensionalen Strukturen bekannt,
die die Verkettung von verschiedenen Modulen nutzen. Module mit verschiedenen Formen
existieren, aber im Allgemeinen sind sie Prismen mit einem im Wesentlichen rechtwinkligen
Grundriss, die durch eine Matrix in Kunststoff und durch Magnetkopplungseinsätze,
die auf einer oder mehreren Konturflächen angeordnet werden, gebildet werden. Die
Magneteinsätze können durch magnetische Punkte mit einer regelmäßigen Form, beispielsweise
quadratisch oder kreisförmig, die symmetrisch in Reihen angeordnet sind, oder durch
magnetische Folien mit Streifenmagnetisierung mit abwechselnder Polarität gebildet
werden.
Eine der ernsteren Grenzen von herkömmlichen Modulen wird durch die
Tatsache dargestellt, dass "Regeln" zum Zusammenbau beachtet werden müssen, die
übermäßig einschränkend und benachteiligend sind, vor allein angesichts der Anzahl
von gesamten Zusammensetzungen, die hergestellt werden können.
In Bezug auf die acht Flächen des Prismas, die potentiell zur Verbindung
zur Verfügung stehen, sind nur einige von ihnen effektiv aktiv und auf kleine Bereiche
begrenzt. Insbesondere können zwei Module mit punktförmigen Einsätzen manchmal nur
verbunden werden, wenn eine vorgegebene Anzahl von entsprechenden Reihen von magnetischen
Punkten übereinander gelagert werden, mit der weiteren Anforderung, dass diese Reihen
von entsprechenden magnetischen Punkten mit entgegengesetzter magnetischer Polarität
einander zugewandt sein müssen. In anderen Fällen ist eine Verbindung zwischen der
oberen Fläche eines Moduls und der unteren eines anderen möglich, aber eine Verbindung
zwischen den Seitenflächen oder umgekehrt ist ausgeschlossen. In anderen Fällen
hängt die Verbindung zwischen den Flächen von einer vorgegebenen reziproken Positionierung
der Module ab und sie ist daher nur durch Umstürzen von einem möglich, d. h. durch
Austauschen seiner oberen Fläche mit der unteren, wobei das andere unverändert bleibt.
Abgesehen von den Kopplungseinschränkungen werden herkömmliche Module
auch durch diejenigen stark beeinflusst, die durch die niedrige Ausbeute des Magnetkreises,
den sie erzeugen, d. h. durch den Prozentsatz der magnetischen Energie, die zum
Verbinden der Module genutzt wird, in Bezug auf die gesamte installierte Energie,
verursacht werden.
Die hohe Flussstreuung, die entlang des ganzen Magnetkreises auftritt,
ermöglicht nicht, dass die installierte Energie vollständig genutzt wird. Dieses
Ereignis gewinnt an Bedeutung, wenn die Komplexität der aufzubauenden Struktur zunimmt,
angesichts der Tatsache, dass der Zusammenbau einer zunehmenden Anzahl von Modulen
eine allmähliche Ansammlung von Lücken verursacht. Um Verbundformen zu erhalten,
die unterschiedlich, aber fest angeordnet sind, beispielsweise freitragende Strukturen,
müssen die Magnetfeldquellen übergroß gemacht werden, und der daraus folgende höhere
Bedarf für magnetisches Material hat eine beträchtliche Gewichtszunahme der Gesamtstruktur
und eine unvermeidliche Kostensteigerung zur Folge.
Im Fall, in dem die Magneteinsätze durch magnetisierte Folien mit
Streifen mit abwechselnder Polarität gebildet sind, besteht zusätzlich der weitere
Nachteil in der Tatsache, dass der aktive magnetische Bereich zur Verbindung pro
Kopplungsflächeneinheit sehr begrenzt ist und das verwendete magnetische Material
notwendigerweise eine geringe Koerzitivkraft aufweisen muss.
Herkömmliche Baugruppenmodule tragen auch zur Erzeugung
von räumlichen Figuren bei, die niemals magnetisch neutral sind, d. h. räumlichen
Figuren, die mit der Umgebung merklich in Wechselwirkung treten und Situationen
realer Gefahr verursachen können. Dieses Problem wird beispielsweise besonders in
Anwendungen für Kinder gespürt, bei denen die Module in Form von magnetischen Steinen
Eisenmaterialien, die verstreut sind, beispielsweise Nadeln, Stifte oder Nägel,
"anziehen" können.
Im Allgemeinen ermöglichen die bisher bekannten Baugruppen nicht die
Konstruktion von modularen Baugruppen, bei denen die magnetischen Verankerungskräfte
zwischen den Modulen erhöht und angemessen genutzt werden können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, Module
zu schaffen, die reziprok angebracht werden können, um komplexe Baugruppen zu bilden,
die ermöglichen, dass die Nachteile von früheren Systemen beseitigt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Baugruppenmodule
so zu schaffen, dass sie schnell und leicht zusammengefügt werden, um eine komplexe
Baugruppe zu bilden, und die auch dazu geeignet sind, gleichermaßen leicht und schnell
gelöst zu werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Baugruppenmodule
zu schaffen, die ermöglichen, dass äußerst stabile dreidimensionale Konstruktionen
erhalten werden.
Gemäß der Erfindung werden die vorangehenden Aufgaben durch Module
und ihren Zusammenbau nach einem der beigefügten unabhängigen Ansprüche erzielt.
In diesem Fall definiert die Baugruppe für den durch die magnetischen
Einsätze erzeugten magnetischen Fluss einen geeigneten Kreis, in dem der Gesamtspalt,
d. h. das Ausmaß des Weges des magnetischen Flusses, der sich in einem nicht magnetischen
Material entwickelt, nur jenes ist, das für die mögliche Form der Module, für Schichten
mit einem hohen Reibungskoeffizienten erforderlich ist oder durch Konstruktionstoleranzen
erzeugt wird, die zwischen den zwei Kopplungsflächen von zwei benachbarten Modulen
erzeugt werden können.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Permanentmagnetmodule mit
einem ferromagnetischen Joch und ferromagnetischen Modulen geschaffen, deren Kombination
ermöglicht, dass der magnetische Fluss vollständig oder zumindest teilweise kurzgeschlossen
wird.
Die Anwesenheit von ferromagnetischen Jochen ermöglicht, dass die
Gesamtzahl von magnetischen Modulen nach Bedarf erhöht wird, ohne dadurch mit derselben
Geschwindigkeit den in der Konstruktion vorhandenen Gesamtspalt zu vergrößern.
Die Magneten, die den magnetischen Fluss erzeugen, werden in Reihe
angeordnet und durch die ferromagnetischen Joche in einer solchen Weise kurzgeschlossen,
dass jedes zusätzliche Einfügen von Modulen in den Magnetkreis die Verfügbarkeit
der gesamten Koerzitivität für die Struktur erhöht und folglich zum Angehen der
magnetischen Widerstände, die im Magnetkreis vorliegen können, beiträgt.
Die vollständige Verwendung der installierten magnetischen Spannungen
ermöglicht entsprechend dem verwendeten magnetischen Material eine höhere Anziehungskraft
zwischen den Modulen.
Es ist auch klar, dass das Kurzschließen, das durch geeignetes Kombinieren
der Module erzielt werden kann, wiederum entsprechend dem verwendeten magnetischen
Material ermöglicht, dass flexiblere und komplexere Strukturen mit unüblichen Formen
gebaut werden, angesichts der Tatsache, dass die größere Kohäsionskraft deren Eigenhalt
beträchtlich erhöht.
Ein weiterer variierender und vorteilhafter Aspekt ist definitiv die
Tatsache, dass die Permanentmagnetmodule mit ferromagnetischem Joch und den vollständig
ferromagnetischen Modulen teilweise oder sehr häufig vollständig frei sind vom Zwang,
irgendeiner vorgegebenen Positionierung unterzogen zu werden, damit sie reziprok
verbunden werden, und im Gegenteil eine kontinuierliche Bewegung eines Moduls am
anderen ohne Unterbrechung möglich gemacht wird.
Alle obigen Vorteile können durch eine Baugruppe aus magnetisch verankerbaren
Modulen mit mehreren Modulen eines ersten Typs nach Anspruch 1 erhalten werden;
die restlichen abhängigen Ansprüche betreffen weitere Merkmale der Erfindung.
Diese und weitere vorteilhafte Aspekte unserer Erfindung werden durch
Lesen der Beschreibung, die sich auf die begleitenden Zeichnungen bezieht, noch
klarer gemacht, in welchen die Querschnitte von ferromagnetischen Teilen durch eine
Reihe von dünnen schrägen Linien dargestellt sind, die Querschnitte von Teilen der
nicht magnetischen Matrix durch eine Reihe von abwechselnden dicken und dünnen schrägen
Linien dargestellt sind, während die Buchstaben n und s den Nordpol und den Südpol
eines Magneten bedeuten, und der Kreis des magnetischen Flusses durch gestrichelte
Linien nachgezogen ist.
1 und 1d
stellen Querschnitte von Permanentmagnetmodulen, die in der erfindungsgemäßen
Baugruppe verwendet werden, und 1a und 1b
einige Möglichkeiten zum Kurzschließen des magnetischen Flusses durch Kombinieren
der Module von 1 miteinander oder mit ferromagnetischen
Modulen dar;
2 und 3
stellen Querschnitte von weiteren Beispielen von Permanentmagnetmodulen, die in
der erfindungsgemäßen Baugruppe verwendet werden, und 1c
einen möglichen Kurzschluss des magnetischen Flusses unter Verwendung der Module
von 3 in Kombination mit ferromagnetischen Modulen
dar;
4 und 5
stellen einen Querschnitt eines einzelnen Permanentmagnetmoduls und die relevanten
Baugruppen gemäß weiteren Ausführungsformen dar, die einen vollständigen Kurzschluss
des magnetischen Flusses ermöglichen;
6 stellt eine Baugruppe gemäß einer möglichen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, wobei die magnetischen Elemente
eines Moduls entfernbar sind;
7 stellt eine weitere Baugruppe gemäß
einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, bei der es möglich
ist, ein Modul am anderen mit Stetigkeit zu bewegen;
8 zeigt eine weitere Baugruppe gemäß
noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der die resultierende
Struktur mit der Außenumgebung nicht magnetisch in Wechselwirkung steht.
Das Permanentmagnetmodul 1 von 1
umfasst zwei obere 2 bzw. untere 3 zylindrische magnetische Elemente,
die innerhalb von Schlitzen 4 bzw. 5 untergebracht sind, die an
den entgegengesetzten Basen eines zylindrischen ferromagnetischen Jochs
6 ausgebildet sind. Die Schlitze 4 und 5 sind auch zylindrisch,
aber radial ausgedehnter als die Magneten 2 und 3, um einen Zwischenraum
70 zwischen den Seitenwänden des oberen und des unteren Magneten
2 bzw. 3 und den Seitenwänden der entsprechenden Schlitze
4 und 5 festzulegen. Die Magneten 2 und 3 weisen
Achsen magnetischer Polarisation parallel zur Achse des Jochs 6 auf und
sind über das ferromagnetische Joch 6 in Reihe geschaltet.
Der durch die zwei Magneten 2 und 3 und durch das
ferromagnetische Joch 6 gebildete Kern ist in eine nicht magnetische Matrix
7 mit einer Hohlzylinderform integriert, die an den Basen offen ist, um
die Polflächen 13 und 14 der Magneten 2 und
3 und die obere 10 und untere 110 Kante des ferromagnetischen
Jochs 6 für die Verbindung mit anderen Modulen unbedeckt zu lassen.
Die Verwendung des Moduls 1 bietet die Gelegenheit, Baugruppen
aus zwei, drei oder mehr Einheiten mit anderen Modulen desselben Typs oder mit einem
anderen Modultyp herzustellen, um in jedem Fall einen Kurzschluss des magnetischen
Flusses zu erzielen, wie in 1a, 1b,
1c und 1d
gezeigt.
Unter Verwendung von zwei Einheiten ist es möglich, den Fluss mittels
der Verankerung von zwei identischen Modulen 1' und 1" kurzzuschließen,
wobei die Kontaktmagnete 3' und 2" mit entgegengesetzter Polarität
übereinander gelagert werden (1a). Wie 1a
auch zeigt, stellen die in Kontakt stehenden äußeren Polflächen 12' und
11" der Module 1' und 1" einen ersten Typ von direkt
aktiven Bereichen für die reziproke Verbindung derselben Module 1' und
1" dar. Die obere Endkante 10' des ferromagnetischen Jochs
6' wird durch die Magneten, die sowohl im Modul 1' als auch im
Modul 1" vorhanden sind, mit welchem 1' in Kontakt kommt, polarisiert
und legt somit einen zweiten Typ eines Bereichs fest, der diesmal durch Induktion
aktiviert wird, welcher zur Verbindung mit dem Modul 1" vorgesehen ist.
Ein ganz ähnlicher Prozess wird gleichzeitig von der Kante 10" des Moduls
1" durchgemacht. Der magnetische Fluss, der von der inneren Polfläche
13" des Moduls 1" entspringt, verläuft in Richtung des ferromagnetischen
Inneren 6" desselben Moduls, weicht in Richtung der Kante 10"
ab, durchquert nacheinander die Kante 10" und dann 10', um schließlich
den Magnetkreis zu schließen, wobei er von der Polfläche 14' des Moduls
1' erneut eintritt. Der Zwischenraum 70' bzw. 70" beseitigt
einen möglichen Kurzschluss des Flusses zwischen den Seitenwänden der Schlitze
5' und 4" mit den Seitenwänden der Magneten 3' bzw.
2".
Alternativ kann ein Modul 1"' an einem anderen Modul, beispielsweise
einem kugelförmigen ferromagnetischen Modul 15 (1b),
verankert werden.
Um eine Baugruppe, die insgesamt magnetisch neutral ist, aus zwei
Elementen allein zu erzeugen, können gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform,
die in 1 d gezeigt ist, Module 16 und
16' mit einem einzelnen Magneten 17 und 17' verwendet
werden, welche durch Vorstellen, dass das Modul 1 im rechten Winkel entlang
der Linie 1d–1d geschnitten wird, erhalten werden. In diesem Fall können die
unbedeckten Polflächen 18 und 18' mit entgegengesetztem Vorzeichen
der Module 16 und 16' reziprok oder mit einem ferromagnetischen
Modul in Eingriff stehen.
Eine Baugruppe aus drei Einheiten, bei der ein Permanentmagnetmodul
1 verwendet wird, kann durch Verankern eines jeweiligen identischen Moduls
1 an beiden Kopplungsflächen 8 und 9, so dass alle Magneten
in Reihe liegen, oder durch Verankern, wiederum so, dass alle Magneten
in Reihe liegen, eines identischen Moduls an einer Fläche und eines ferromagnetischen
Moduls, das beispielsweise kugelförmig ist, an der anderen Kopplungsfläche, oder
schließlich durch Verankern eines jeweiligen ferromagnetischen Moduls, beispielsweise
vom vorstehend erwähnten kugelförmigen Typ, an den zwei Flächen 8 und
9 erhalten werden.
Eine Baugruppe aus mehr als drei Einheiten kann durch Einfügen des
Moduls 1 in einen Komplex von Modulen, die identisch sind und dennoch mit
Magnetenn in Reihe und in Kontakt angeordnet sind, mittels der Einfügung von ferromagnetischen
Modulen mit verschiedenen Formen, obwohl sie in der vorliegenden Ausführungsform
kugelförmig sind, um eine beliebige Folge von Permanentmagnet- und ferromagnetischen
Modulen entlang einer geschlossenen Linie, die den Magnetflusskreis vollständig
umschließt, zu erzeugen, erhalten werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform wird der Kern eines anderen Permanentmagnetmoduls,
das in 2 mit 19 bezeichnet ist, durch Einfügen
eines Magneten 20 zwischen zwei identische rechtwinklige ferromagnetische
Sektoren 21 und 22, die die entgegengesetzten Polflächen
23 und 24 davon vollständig bedecken und die von den Kanten der
Polflächen 23 und 24 vorstehen, um Polverlängerungen
25 und 26 zu definieren, erhalten. Die Kanten 250 und
260 der polarisierten Polverlängerungen 25 und 26 definieren
daher Bereiche, die mittels Induktion durch den Magneten 20 für die magnetische
Verbindung mit anderen Modulen aktiviert werden. Der Kern des Moduls 19
ist in einer nicht magnetischen Beschichtung 27 mit prismatischer Form
und quadratischem Querschnitt enthalten, die nur die aktiven ferromagnetischen Bereiche
unbedeckt lässt, die durch die Kanten der Polverlängerungen 25 und
26 umrissen sind. Die Polarisierung des Magneten 20 geschieht
schließlich im rechten Winkel zur Achse der zwei Sektoren 21 und
22.
Ein Modul 19 ermöglicht das Kurzschließen des magnetischen
Flusses für eine minimale Struktur, die durch Zusammenfügen von zwei Einheiten gebildet
wird, wobei an einer der zwei entgegengesetzten Verlängerungen 25 und
26 ein identisches Modul oder ein ferromagnetisches Modul, das beispielsweise
kugelförmig ist, verankert wird, oder für eine Struktur, die aus mindestens drei
Einheiten besteht, die unter den Modulen 19 und ferromagnetischen Modulen
ausgewählt werden, die beispielsweise kugelförmig sind, und folglich ein, zwei oder
drei identische Permanentmagnetmodule 19 umfasst. In 3
ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ein Permanentmagnetmodul
28 dargestellt, das in einer nicht magnetischen Matrix 29 mit
einer Prismenform und kreisförmigem Querschnitt untergebracht ist. Der Kern ist
durch einen kleinen ferromagnetischen Zylinder 30 gebildet, dessen entgegengesetzte
Basen exakt den Polflächen 31 und 32 mit entgegengesetztem Vorzeichen
von zwei Magneten 33 und 34 entsprechen. Die zwei Magneten
33 und 34 sind parallel zur Achse des kleinen Zylinders
30 magnetisiert und ihre gleichen unbedeckten Pole 35 und
36 legen direkt einen aktiven Bereich für die Verbindung mit anderen möglichen
Modulen fest, was in diesem Fall das Maximum ist, das pro Flächeneinheit erhalten
werden kann. Mit der vorliegenden Ausführungsform wird ein Kurzschluss des magnetischen
Flusses über mindestens drei identische Module 28, die mit Magneten in
Reihe angeordnet sind, die in diesem Fall durch kugelförmige ferromagnetische Module
37 beabstandet sind, erhalten, um eine insgesamt geschlossene dreieckige
Struktur zu erhalten, die insgesamt in 1c ersichtlich
ist.
Die niedrige Flussstreuung, die beim Zusammenfügen der Module
1, 19 und 28 erhalten wird, und die charakteristische
Anordnung der Magneten in Reihe, die beispielsweise in 1c
angegeben ist, erhöht die Anzahl von Konstruktionswahlmöglichkeiten und optimiert
den Typ und die Menge an für die magnetischen Elemente zu verwendendem Material.
Wenn man sich daran erinnert, dass die Kohäsionskraft zum Quadrat
der Stärke des magnetischen Flusses proportional ist, ist es daher klar, dass nur
ein Magnetkreis gemäß den vorliegenden Ausführungsformen, in dem die ferromagnetischen
Elemente 6, 21, 22, 30 und 37 vorzugsweise
den magnetischen Fluss weiterleiten, entsprechend den verwendeten Magneten eine
größere Kohäsionskraft zwischen den Modulen oder entsprechend der Kohäsionskraft
weniger Bedarf für magnetisches Material erreichen kann.
Die Möglichkeit, eine konzentrierte Kohäsionskraft unter Verwendung
einer minimalen Menge an magnetischem Material zu erzeugen, verringert dann die
Gravitationsgrenzen angesichts einer komplexen und großen Konstruktion so weit wie
möglich, beispielsweise mit Bezug auf eine Bühnenaufbaustruktur oder auf eine Stützstruktur
für Festzelte oder Bühnen. Unter ähnlichen Umständen könnte dort, wo die menschliche
Kraft zum Lösen der Module nicht ausreicht, vorgesehen werden, eine Aktivierung
und Deaktivierung der Struktur elektromagnetischen Systemen, bei denen eine Magnetspule
mit einem Strom gespeist wird, der in der einen oder der anderen Richtung fließt,
oder mechanisch-manuellen Systemen zum Magnetisieren oder Entmagnetisieren eines
Teils während des Zusammenbaus oder der Zerlegung der Struktur zuzuweisen.
8 gibt ein Beispiel für die Form einer
möglichen Zusammensetzung 110 von Modulen 28 von 3
mit kugelförmigen ferromagnetischen Modulen, die eine vollständig ausgeglichene
magnetische Gitterstruktur bildet, d. h. mit einem vollständig
kurzgeschlossenen magnetischen Fluss und mit vollständig kombinierten magnetischen
Spannungen, die aus diesem Grund in keiner Weise mit der Außenumgebung in Wechselwirkung
steht.
Die Module 50 von 4 sind aus
einer rechtwinkligen Platte 38 in einem nicht magnetischen Material gebildet,
in der ein erstes Gehäuse 39 der Länge nach für einen ferromagnetischen
Stab mit rechtwinkligem Grundriss 40 und ein zweites Gehäuse
41 für einen rechtwinkligen Magneten 42, der im rechten Winkel
zur Ebene der Platte 38 polarisiert ist, ausgebildet sind. Das Gehäuse
41 ist in Längsrichtung zum ersten Gehäuse 39 benachbart und ist
an einem Ende der Platte 38 angeordnet. Die Gehäuse 39 und
41 für den Stab 40 und für den Magneten 42 weisen eine
Tiefe gleich der gesamten Dicke der Platte 38 auf. Die unbedeckten Polflächen
88 und 90, die durch die obere bzw. die untere Basis des Magneten
42 und die obere 92 bzw. die untere 94 Oberfläche des
Stabes 40 gebildet sind, stellen direkt aktive Bereiche bzw. Bereiche,
die durch magnetische Induktion für die magnetische Verbindung mit benachbarten
Modulen aktiviert werden, dar.
Die Module 52 von 5 sind auch
durch eine Platte 43 in einem nicht magnetischen Material gebildet, an
deren unterer Seitenwand 84 ein erstes Gehäuse der Längs nach mit einer
Tiefe gleich ungefähr der Hälfte der Dicke der Platte für ein ferromagnetisches
Element 44 in Form eines Stabes mit rechtwinkligem Grundriss ausgebildet
ist. Ein zweites 45 und ein drittes 46 Gehäuse für zwei identische
Magneten 47 und 48 jedoch mit entgegengesetzter Magnetisierungsrichtung
sind an der oberen Seitenwand 86 der Platte 43 an den entgegengesetzten
Enden des ferromagnetischen Elements 44 geschaffen, so dass nur die Polflächen
80 und 82 der zwei Magneten 47 und 48 unbedeckt
belassen werden.
4 und 5
zeigen auch durch eine gestrichelte Linie, wie ein perfekter Kurzschluss des Flusses
während des Vorgangs des Zusammenbaus der Module 50 und 52 erreicht
wird, welcher die Querschnitte der ferromagnetischen Elemente 40 und
44 durchquert. Insbesondere ermöglichen die nicht magnetische Schicht
74, die den Stab 40 der Länge nach vom Magneten 42 trennt,
und die nicht magnetische Schicht 76, die die zwei Magneten 47
und 48 trennt, dass der Fluss, der von einem Pol des Magneten
42 bzw. 47 ausgeht, sich am übrigen Pol mit entgegengesetztem
Vorzeichen bzw. am Pol mit entgegengesetztem Vorzeichen des Magneten 48
erst schließt, nachdem er die Querschnitte der ferromagnetischen Stäbe
40 bzw. 44 der benachbarten Module 50 bzw.
52 durchquert hat.
In Anbetracht der Tatsache, dass die in 4
und 5 gezeigten Module 50 und
52 im Vergleich zu irgendeiner anderen heute bekannten Lösung eine größere
Energie zum Erzielen eines reziproken Eingriffs zur Verfügung haben, wird der Bedarf
für Ausführungsformen mit einer Bemessung innerhalb äußerst enger Toleranzen verringert.
Es ist daher möglich, die Kopplungspolflächen der Magneten
42, 47 und 48 und die unbedeckten Oberflächen der Ferromagneten
40 und 44 aus rein ästhetischen Bedürfnissen und für Hygienezwecke
und zum Vergrößern der Reibungskräfte zwischen den verschiedenen Modulen
50 und 52 mit einer Schicht aus nicht magnetischem Material zu
bedecken.
Insbesondere kann somit entschieden werden, auf einen Kern mit einem
oder mehreren Magneten und einem ferromagnetischen Joch oder auf einen reinen ferromagnetischen
Kern eine nicht magnetische Beschichtung aufzubringen, um ein Modul mit der erforderlichen
Form, beispielsweise Stab, kubisch, achteckig und so weiter, zu bilden.
Die vollständige nicht magnetische Bedeckung des Kerns vermeidet bei
den Anwendungen für Kinder auch das Risiko eines direkten Speichelkontakts mit dem
magnetischen und/oder ferromagnetischen Material.
Wenn dreidimensionale Strukturen erzeugt werden, insbesondere bei
schwereren und komplexeren Strukturen, wird die Gesamtstabilität nicht nur durch
die Kohäsionskraft, sondern auch durch die für das Verschieben von zwei Kopplungsflächen
erforderliche Kraft gesteuert. Somit kann ein Teil der Kohäsionskraft, die für das,
was in der vorliegenden Ausführungsform gesagt wurde, äußerst hoch ist, durch Bedecken
des Moduls mit einer dünnen Schicht aus einem Material mit einem hohen Reibungskoeffizienten
geopfert werden, welche angesichts einer erwarteten Erhöhung des magnetischen Widerstandes
des Magnetkreises als Kompensation eine deutliche Verbesserung der Gleitkraft bietet.
Die Baugruppe von 6 weist Module
54 mit einem lang gestreckten ferromagnetischen Element 55 auf,
in dem Durchgangslöcher 56 in einer Längsfolge zum Unterbringen von Magneten
58 ausgebildet sind. In diesem Beispiel ermöglichen die Löcher einen Eingriff
und ein Lösen von Magneten mit einem nicht magnetischen Gewinde, von denen ein Teil
oder alle daher nach Bedarf in die Löcher 56 eingesetzt oder aus diesen
entfernt werden können.
Die Ausführungsform in einem Modul mit entfernbarem Eingriff, durch
geeignete Stecker/Buchsen-Kopplungsteile, von ferromagnetischen Elementen und aktiven
magnetischen Elementen miteinander und mit der nicht magnetischen Matrix, die vorhanden
sein kann, wäre natürlich im Allgemeinen auch für ein beliebiges
der vorher beschriebenen Module oder für irgendein anderes erfindungsgemäßes Modul
möglich.
Die Baugruppe von 7 umfasst Module
150 mit einem vollständig ferromagnetischen Kern 152 und Module
100 mit einem Permanentmagnetkern 102 des Typs, der beispielsweise
in 1 d gezeigt ist, welcher an den entgegengesetzten
Enden eines ferromagnetischen Jochs 104 vorgesehen ist, das wiederum longitudinal
lang gestreckt und in einen nicht magnetischen Stab 106 eingesetzt ist.
Die Anwesenheit von ferromagnetischen Teilen in den Einheiten
100 ermöglicht, dass der Fluss ohne hohe Streuungen weitergeleitet wird,
aber vor allem vermeidet sie den Zwang, die Einheiten 100 relativ zueinander
genau zu positionieren, wie durch die Pfeile angegeben, die ein Beispiel für die
möglichen relativen Verschiebungen zwischen Modulen geben, wobei folglich die Anzahl
von Formen, die erreicht werden können, erhöht wird, in Anbetracht der Tatsache,
dass jeder ferromagnetische Teil einer Einheit 100 und nicht nur die Polflächen
eines Magneten 102 Punkte für die magnetische Verbindung mit anderen Einheiten
100 schaffen können.
Die breiten Konstruktionstoleranzen, die bei Baugruppen von Modulen
gemäß den vorliegenden Ausführungsformen erdacht werden können, eröffnen auch die
Verwendung von nicht magnetischen Materialien für umweltfreundliche Verkleidungen
wie z. B. Holz, in Anbetracht der Tatsache, dass solche genauen Bearbeitungsvorgänge,
wie sie derzeit durchgeführt werden, nicht erforderlich sind, vor allem Druckgießen
von Kunststoff, und dies öffnet daher den Weg für Anwendungen auch auf dem Gebiet
der Einrichtung zusätzlich zur typischen von Spielen.
Es muss selbstverständlich sein, dass die bevorzugten Ausführungsformen
das beanspruchte allgemeinere Prinzip nicht begrenzen.
Insbesondere kann dasselbe Prinzip auch auf Module mit von den in
den bevorzugten Ausführungsformen beschriebenen verschiedenen Formen erweitert werden,
die durch Integrieren von einem oder mehreren aktiven magnetischen Elementen und/oder
einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Module in eine einzige Einheit
erhalten werden, die vollständig ferromagnetisch ist, die beispielsweise durch einen
Teil der Ausführungsform von 6 dargestellt ist, der
mit 55 bezeichnet ist, oder teilweise ferromagnetisch ist, die beispielsweise
durch die ferromagnetischen 104 und nicht magnetischen 106 Teile der Ausführungsform
von 7 dargestellt ist.
Die Magneten können überdies, falls erforderlich, gemäß einer vorgegebenen
Anordnung an einer oder auch an mehreren Konturflächen der nicht magnetischen Matrix
verteilt werden und die letztere kann höchstens eine vielflächige Struktur mit vielen
Flächen aufweisen.