Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein das Messen und Steuern
bzw. Regeln mindestens einer Eigenschaft einer Bahn eines flächigen Materials, wenn
die Bahn hergestellt wird, und insbesondere Verfahren und Vorrichtungen zum Messen
und Steuern bzw. Regeln einer Bahn eines flächigen Materials während ihrer Herstellung
mittels eines ersten Sensors, vorzugsweise eines ortsfesten Sensors, um die Gleichförmigkeit
der Bahn zu gewährleisten, und eines zweiten Sensors, ebenfalls vorzugsweise eines
ortsfesten Sensors, um den Absolutwert mindestens einer Eigenschaft der Bahn zu
gewährleisten. Während die vorliegende Erfindung ganz allgemein auf das Messen und
Steuern bzw. Regeln der Herstellung einer Anzahl von unterschiedlichen Typen des
Bahnmaterials anwendbar ist, wird sie vorliegend unter Bezugnahme auf Papierbahnen
beschrieben, für die sie insbesondere anwendbar ist und anfänglich verwendet wurde.
Man hat eine Vielzahl von Sensoren zum Messen und Steuern bzw. Regeln
der Herstellung von flächigem Material verwendet, das in Form von kontinuierlichen
Bahnen hergestellt wird, die sich bei dem Herstellungsverfahren mit hohen Geschwindigkeiten
bewegen. Das Bahnmaterial kann beispielsweise Metall, Kunststoff oder, für die Beschreibung
der vorliegenden Erfindung, Papier sein.
Die üblichste und gegenwärtig beliebte Form des Papierbahnsensors
wird im Allgemeinen quer über die Bahn des Papiers hinweg bewegt, was man als Querrichtungs-
(CD-) Abtasten der Bahn bezeichnet. Während der Sensor, beispielsweise ein Betadickenmesser-Flächengewichtssenor,
die Papierbahn in Querrichtung abtastet, bewegt sich das Papier schnell durch die
Papierherstellungsmaschine. Dementsprechend erfasst der Sensor das Flächengewicht
in Form eines Zickzackmusters auf der Bahn in der Richtung der Bahnbewegung oder
Maschinenrichtung (MD). Bei Abtastgeschwindigkeiten im Bereich von 100 bis 400 Millimetern
(mm) pro Sekunde, Scannerinstrument-Messzonen im Bereich von 10 bis 30 mm und Bahngeschwindigkeiten
im Bereich von 3 bis 30 Metern pro Sekunde wird weniger als 1% der Bahn unter Verwendung
solcher Abtastmesseräte gemessen.
Die Trennung der Ursachen und Wirkungen der Bahneigenschaftsveränderlichkeit
in Querrichtung und Maschinenrichtung ist aufgrund der begrenzten Messhäufigkeit
in der Maschinenrichtung, die sich aus dem Zickzackabtastmuster ergibt, und der
begrenzten Menge der Bahn, die tatsächlich erfasst wird, schwierig und zeitraubend.
Des weiteren müssen typischerweise fünf bis zehn CD-Abtastungen vollständig ausgeführt
werden, bevor die Sensorergebnisse bestimmt werden können, was möglicherweise einen
Zeitraum von bis zu 30 oder mehr Minuten bedeutet. Zusätzlich zu der Verzögerung,
die durch Mehrfachabtastungen erforderlich ist, befinden sich Sensorabtaster normalerweise
nahe der Aufnahmerolle für die Maschine, was zu einer zusätzlichen Verzögerung für
das Papier beim Verlassen des Stoffauflaufkastens, der Durchquerung der Maschine
und der Ankunft am Sensor führt. Diese Verzögerung bei der Bahnbewegung addiert
sich zu der Zeit, die erforderlich ist, bevor die Bewertung der Wirkung irgendwelcher
Korrekturmaßnahmen beginnen kann.
Bei einem Versuch, die Bahnmessung und Bahnsteuerung und -regelung
zu beschleunigen, ist ein ortsfester, optischer Sensor, der sich kontinuierlich
über eine Papierbahn erstreckt, im US-Patent Nr. 5,071,514 offenbart. Wie in dem
'514 Patent offenbart muss ein ortsfester, optischer Sensor zum Steuern bzw. Regeln
der Maschine, die die Papierbahn herstellt, kalibriert werden. Die Kalibrierung
kann durch einen eng zugehörigen optischen Abtastsensor erfolgen, der diskrete Bereiche
der Bahn abtastet, während er über die Bahn bewegt wird.
Die erwähnten ortsfesten und optischen Abtastsensoren sind an der
Nasspartie der Papierherstellungsmaschine angeordnet und werden durch Abtastsensoren
ergänzt, die sich an der Trockenpartie der Papierherstellungsmaschine befinden.
Die Daten von den Abtastsensoren an der Trockenpartie der Papierherstellungsmaschine
können mit dem ortsfesten, optischen Sensor korreliert werden, um eine endgültige
Steuerung bzw. Regelung der Papierherstellungsmaschine zu erzielen. Unglücklicherweise
ist bei dem System des '514 Patents die Kalibrierung, die durch den optischen Abtastsensor
an der Nasspartie durchgeführt wird, nicht vollkommen genau, sodass die Kalibrierung
im Effekt bis zur Korrelation der Abtastsensoren der Trockenpartie mit dem ortsfesten
optischen Sensor, der sich an der Nasspartie der Maschine befindet, verzögert werden
muss.
Ein zweiter ortsfester optischer Sensor ist im US-Patent Nr. 4,950,911
zur Durchführung des Prüfens eines flachen Materials offenbart, der Fehler feststellen
soll, die innerhalb des flachen Materials auftreten. Bei diesem System sind die
Schwellenwerte auf einer Pixel-für-Pixel-Basis in Reaktion auf die Rohdaten, die
von dem ortsfesten optischen Sensor ankommen, angepasst. Ereignissignale werden
für Pixelsignale erzeugt, die die Schwellenwerte passieren, wobei die Ereignissignale
dazu verwendet werden, Fehler in dem flachen Material, das untersucht
wird, festzustellen. Während das System des '911 Patents zum Feststellen von Fehlern
in Flachmaterialien sehr wirksam ist, ist das System, was die Geschwindigkeit und
folglich die Datensammelraten anbetrifft, begrenzt. Des weiteren ist nichts vorgesehen,
um die Maschine, die das flächige Material herstellt, in Reaktion auf die durch
das Untersuchungssystem erzeugten Daten zu steuern bzw. zu regeln.
So besteht ein Bedarf an einer verbesserten Anordnung zum Überwachen
von Bahnen aus flächigem Material zur genauen Bestimmung der Eigenschaften des flächigen
Materials und zur Verwendung dieser Eigenschaften, um die Maschine, die die Bahnen
herstellt, schnell zu steuern bzw. zu regeln. Vorzugsweise ist die Überwachungsanordnung
imstande, Daten für die statistische Analyse des Materials und das Verfahren, das
das Material herstellt, zu sammeln. Die Überwachungsanordnung sollte auch das flächige
Material in der Nähe des anfänglichen Bearbeitens des Materials, d.h. nahe der Nasspartie
einer Papierherstellungsmaschine, überwachen und fähig sein, die Gleichförmigkeit
der Bahnen des flächigen Materials unabhängig zu steuern bzw. zu regeln. Falls die
Eigenschaften des flächigen Materials in Absolutwerten gesteuert bzw. geregelt werden
sollen, sollten sie von einem zweiten Sensor, vorzugsweise einem ortsfesten Sensor,
gesteuert bzw. geregelt werden, der die Bahn in der Nähe der Endbearbeitung des
flächigen Materials überwacht.
Diese Anforderung wird durch die Verfahren und die Vorrichtungen der
vorliegenden Erfindung erfüllt, bei denen eine Bahn aus flächigem Material zur Messung
und Steuerung bzw. Regelung von einer von mehreren Charakteristiken oder Eigenschaften
der Bahn während der Herstellung überwacht wird.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein System
zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine, die ein Produkt in der Form einer sich bewegenden
Bahn aus flächigem Material herstellt: einen ersten Sensor, der sich im Wesentlichen
benachbart der anfänglichen Bearbeitung der Bahn aus flächigem Material befindet,
um die Bahn aus flächigem Material über die gesamte Querrichtung der Bahn hinweg
zu überwachen und erste Bahnsignale zu erzeugen, die für die Bahn aus flächigem
Material aussagekräftig sind; und ein Steuer- bzw. Regelgerät, das auf die ersten
Bahnsignale reagiert, um die Maschine zu steuern bzw. zu regeln, um die Gleichförmigkeit
der Bahn aus flächigem Material, ungeachtet der absoluten Anforderungen an die Bahn
aus flächigem Material, aufrechtzuerhalten.
Vorzugsweise umfasst der erste Sensor einen ortsfesten Bahnsensor,
der sich über die gesamte Querrichtung (CD) der Bahn hinweg derart erstreckt, dass
die gesamte Bahn überwacht werden kann. Falls beispielsweise eine oder mehrere Zeilenabtastkameras
verwendet werden, um eine Zeile von Punkten, Elementen oder Pixeln über die gesamte
Bahn hinweg zu überwachen, können die Ausgangssignale der Kamera mit einer Geschwindigkeit
gelesen werden, die mit der Bewegung der Bahn während ihrer Herstellung synchronisiert
ist, um ein Rasterabtasten der Bahn durchzuführen. Auf jeden Fall erzeugt der Sensor
gewaltige Mengen an Daten, die bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung mittels
eines Nachschlagetabellenspeichers bzw. einer Darstellungslogik (look up table memory),
der von digitalisierten Sensordaten und dem Ausgang aus einem Bezugsspeicher ausgesteuert
wird, der spezifische Punkt-, Element- oder Pixelinformationen für die festgestellte
Charakteristik oder Eigenschaft aufrechterhält, verarbeitet werden.
Die Nachschlagetabelle ist mit solchen Daten gefüllt, dass ihr Auslesen
eine Charakteristik oder Eigenschaft der Bahn definiert, die durch die Daten des
digitalisierten Sensors bestimmt ist, die angesichts der pixelspezifischen Daten
interpretiert werden, die im Bezugsspeicher enthalten sind. Diese schnelle Verarbeitung
von gewaltigen Mengen an Daten wird in einer Speicherbank in einer Form gespeichert,
die ihre Anzeige und folglich ihre Interpretation durch eine Bedienungsperson einer
Maschine, die die Bahn herstellt, erleichtert, und zwar zum Messen oder Überwachen
der Bahn und auch zum Steuern bzw. Regeln der Maschine. Durch das Steuern bzw. Regeln
des Betriebs der die Bahn herstellenden Maschine wird die Gleichförmigkeit der Bahn
beträchtlich verbessert, und indem die Messungen sehr nahe an der anfänglichen Bearbeitung
der Bahn durchgeführt werden, werden Korrekturen der Nichtgleichförmigkeit der Bahn
schnell und genau durchgeführt.
Der erste Sensor kann einen Abtast-Bahnsensor umfassen, der zur Bewegung
über die gesamte Breite der Bahn aus flächigem Material hinweg zum Überwachen der
Bahn aus flächigem Material geeignet ist und Bahnsignale erzeugt, die für die Bahn
aus flächigem Material aussagekräftig sind, wobei der Abtastbahnsensor eine lineare
Anordnung von Sensorelementen umfasst, die quer zur Bahn aus flächigem Material
fluchtend angeordnet sind.
Alternativ kann der erste Sensor einen ortsfesten Bahnsensor umfassen,
der mindestens zwei lineare Anordnungen von Sensorelementen aufweist, die sich über
mindestens zwei Bereiche der Bahn aus flächigem Material erstrecken, um die mindestens
zwei Bereiche der Bahn aus flächigem Material zu überwachen und Bahnsignale zu erzeugen,
die für die mindestens zwei Bereiche der Bahn aus flächigem Material aussagekräftig
sind.
Da Messungen, die in der Nähe der anfänglichen Materialbahn-Herstellung
durchgeführt werden, für das fertiggestellte Bahnprodukt nicht aussagekräftig sein
können, kann ein zweiter Sensor in der Nähe der fertiggestellten Bahn vorgesehen
sein, um die absoluten Charakteristiken und Eigenschaften der Bahn zu messen und
zu steuern bzw. zu regeln. Der Sensor kann ein zweiter ortsfester Sensor sein, der
die Bahn in der Nähe einer Bahnaufnahme- oder Sammelrolle überwacht. Alternativ
wird für das Messen und Steuern bzw. Regeln des Flächengewichts das Gewicht der
Sammelrolle überwacht und mit der Bahnbreite und der Betriebsgeschwindigkeit der
Maschine kombiniert, um das absolute Flächengewicht für die Bahn zu bestimmen. So
können die Gleichförmigkeit der Bahn und die absoluten Werte der Charakteristiken
und Eigenschaften der Bahn durch die Erfindung der vorliegenden Anmeldung gemessen
und gesteuert bzw. geregelt werden.
So überwacht der erste Sensor des Systems vorzugsweise eine gegebene
Charakteristik der Bahn aus flächigem Material, und das System kann des weiteren
einen zweiten ortsfesten Bahnsensor zum Messen der gegebenen Charakteristik der
Bahn aus flächigem Material und zum Erzeugen von zweiten Bahnsignalen umfassen,
die für die Bahn aus flächigem Material aussagekräftig sind. Das Steuer- bzw. Regelgerät
spricht vorzugsweise auf die ersten und zweiten Bahnsignale an, um die Maschine
zu steuern bzw. zu regeln und eine Gleichförmigkeit und einen absoluten Wert der
gegebenen Charakteristik in der Bahn aus flächigem Material aufrechtzuerhalten.
Der zweite ortsfeste Bahnsensor kann eine Rollenabtastvorrichtung zum Messen des
Gewichts einer Rolle umfassen, die die Bahn aus flächigem Material aufnimmt, während
sie hergestellt wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine, die ein Produkt in der Form einer
Bahn aus flächigem Material herstellt: Betreiben der Maschine zur Herstellung einer
Bahn aus flächigem Material; Überwachen der Bahn aus flächigem Material über die
gesamte Querrichtung der Bahn hinweg an einem Ort, der sich im Wesentlichen benachbart
zu der anfänglichen Bearbeitung der Bahn aus flächigem Material befindet, Erzeugen
von Bahnsignalen, die für die Bahn aus flächigem Material aussagekräftig sind; und
Steuern bzw. Regeln der Maschine in Reaktion auf die Bahnsignale, um eine Gleichförmigkeit
der Bahn aus flächigem Material, ungeachtet der absoluten Anforderungen an die Bahn
aus flächigem Material, sicherzustellen.
Der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material an einem
Ort, der sich im Wesentlichen benachbart zur anfänglichen Bearbeitung befindet,
kann das Überwachen einer gegebenen Charakteristik der Bahn umfassen, und das Verfahren
kann des weiteren die folgenden Schritte umfassen: Überwachen des Produkts an einem
Ort, der sich im Wesentlichen benachbart der Endbearbeitung der Bahn aus flächigem
Material befindet, um Produktsignale zu erzeugen, die für eine gegebene Charakteristik
des Produkts aussagekräftig sind; und Steuern bzw. Regeln der Maschine in Reaktion
auf die Produktsignale, um außerdem den absoluten Wert der gegebenen Charakteristik
der Bahn aus flächigem Material zu steuern bzw. zu regeln.
Der Schritt des Überwachens des Produkts an einem Ort im Wesentlichen
benachbart der Endbearbeitung der Bahn aus flächigem Material kann den Schritt des
Überwachens des Gewichts des Produkts, während es sich ansammelt, umfassen.
Der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material kann den
Schritt des Anordnens eines ersten ortsfesten Flachmaterialsensors an einem ersten
Ort entlang des flächigen Materials im Wesentlichen benachbart der anfänglichen
Bearbeitung des flächigen Materials umfassen, und der Schritt des Erzeugens von
Bahnsignalen, die für die Bahn aus flächigem Material aussagekräftig sind, kann
die folgenden Schritte umfassen: Betreiben des ersten ortsfesten Flachmaterialsensors
zum Erzeugen von ersten Sensorsignalen, die für mindestens eine erste Charakteristik
von diskreten Elementen des flächigen Materials aus ersten Ort aussagekräftig sind;
Umwandeln der ersten Sensorsignale in erste digitale Signale, die Größen aufweisen,
die die mindestens erste Charakteristik der diskreten Elemente des flächigen Materials
an dem ersten Ort darstellen, Ansteuern eines Bezugsspeichers in Synchronität mit
den diskreten Elementen des flächigen Materials, um auf die elementenspezifischen
Informationen für die diskreten Elemente zuzugreifen; Adressieren einer Nachschlagetabelle
mit den ersten digitalen Signalen und den elementenspezifischen Informationen, um
aus der Nachschlagetabelle physikalische Eigenschaftsinformationen für das flächige
Material entsprechend den ersten Sensorsignalen zu gewinnen; und Steuern bzw. Regeln
der Herstellung des flächigen Materials in Reaktion auf die physikalischen Eigenschaftsinformationen,
um die Gleichförmigkeit der mindestens einen physikalischen Eigenschaft des flächigen
Materials aufrechtzuerhalten.
Das Verfahren kann des weiteren die folgenden Schritte umfassen: Anordnen
eines zweiten Flachmaterialsensors an einem zweiten Ort entlang des flächigen Materials
in Nachbarschaft zur Endbearbeitung des flächigen Materials; und
Betreiben des zweiten Flachmaterialsensors zum Erzeugen von Produktsignalen, die
für eine gegebene Charakteristik der Bahn aus flächigem Material aussagekräftig
sind. Der Schritt des Betreibens des zweiten Flachmaterialsensors zum Erzeugen von
Produktsignalen kann den Schritt des Überwachens des Gewichts des flächigen Materials,
während es sich ansammelt, umfassen.
Der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material an einem
Ort, der sich im Wesentlichen benachbart zur anfänglichen Bearbeitung der Bahn aus
flächigem Material befindet, kann den Schritt des Empfangens von Licht, das für
das Produkt aus der Bahn aus flächigem Material aussagekräftig ist, umfassen, und
der Schritt des Erzeugens von Bahnsignalen, die für die Bahn aus flächigem Material
aussagekräftig sind, kann das Erzeugen von Bahnsignalen in Reaktion auf das von
der Bahn aus flächigem Material empfangene Licht umfassen.
Das Verfahren kann des weiteren die folgenden Schritte umfassen: Überwachen
des flächigen Materials an einem Ort, der sich im Wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung
des flächigen Materials in einer Flachmaterial-Herstellungsmaschine befindet, um
Flachmaterial-Signale zu erzeugen, die für eine gegebene Charakteristik des Flachmaterials
aussagekräftig sind; und Steuern bzw. Regeln der Maschine in Reaktion auf die Flachmaterial-Signale,
um außerdem den absoluten Wert der gegebenen Charakteristik des Flachmaterials zu
steuern bzw. zu regeln.
Vorzugsweise umfasst die gegebene Charakteristik oder Eigenschaft
das Flächengewicht, und der Schritt des Überwachens des Flächenmaterials an einem
Ort, der sich im Wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung des Bogenmaterials befindet,
umfasst – ebenfalls bevorzugt – den Schritt des Überwachens des Gewichts
des Flächenmaterials, während es sich ansammelt.
So ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, verbesserte Verfahren
und Vorrichtungen zum Überwachen von Bahnen von flächigem Material zum Messen einer
oder mehrerer Charakteristiken und Eigenschaften des flächigen Materials zu schaffen;
verbesserte Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen von Bahnen aus flächigem
Material zum Messen von einer oder mehreren der Charakteristiken und Eigenschaften
des flächigen Materials zu schaffen und diese Charakteristiken und Eigenschaften.
zu verwenden, um die Maschine, die die Bahnen herstellt, schnell zu steuern bzw,
zu regeln; verbesserte Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen von Bahnen aus
flächigem Material zu schaffen, wobei Daten für die statistische Analyse des Materials
und des Verfahrens, mit dem das Material hergestellt wird, gesammelt werden; verbesserte
Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen von Bahnen aus flächigem Material benachbart
zur anfänglichen Bearbeitung des Materials zum Messen der Gleichförmigkeit der Bahnen
aus flächigem Material zu schaffen; verbesserte Verfahren und Vorrichtungen zum
Überwachen von Bahnen aus flächigem Material benachbart zur anfänglichen Bearbeitung
des Materials zum Messen und unabhängigen Steuern bzw. Regeln der Gleichförmigkeit
der Bahnen aus flächigem Material zu schaffen; und verbesserte Verfahren und Vorrichtungen
zum Überwachen von Bahnen aus flächigem Material zu schaffen, wobei die Charakteristiken
oder Eigenschaften des flächigen Materials durch Signale von einem zweiten Sensor,
vorzugsweise einem ortsfesten Sensor, absolut gesteuert bzw. geregelt werden, wobei
die Bahn in der Nähe der Endbearbeitung des flächigen Materials überwacht wird.
Andere Aufgaben oder Gegenstände, bevorzugte Merkmale und Vorteile
der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung, den beiliegenden Zeichnungen
und den beigefügten Ansprüchen ersichtlich.
Damit die Erfindung leichter verstanden werden kann, wird nun Bezug
genommen auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen zeigen:
1 eine schematische Darstellung einer
Papierherstellungsmaschine, die die Erfindung der vorliegenden Anmeldung beinhaltet;
2 eine schematische, perspektivische
Darstellung von drei unterschiedlichen Ausführungsformen von optischen Bahnsensoren
für die vorliegende Erfindung;
3 ein Blockdiagramm eines Systems gemäß
der vorliegenden Erfindung zum Messen und Steuern bzw. Regeln der Herstellung des
flächigen Materials;
4 ein kartesisches Diagramm, das das
Adressieren und den Inhalt eines Nachschlagetabellenspeichers von 3
darstellt;
5 eine Reihe von Linien, die in das kartesische
Diagramm von 4 eingezeichnet sind und die die Messzonen
für definierte Bahn-Messgrenzen segmentieren;
6 einen auszugsweisen Bereich von Eintragungen
in einem Darstellungslogikspeicher (Nachschlagetabellenspeicher) von 3;
7 eine Anzeige einer Gleichförmigkeits-Korrekturroutine
im Mikromaßstab für Daten, die aus 5 Abtastungen von 5 Detektorelementen einer Kamera
gemäß 3 gesammelt wurden;
8 ein Speicherbereichsdiagramm für ein
Gleichförmigkeitsprofil einer Bahn; und
9 ein Profilereignisdiagramm für Daten,
die aus den 5 Abtastungen der 5 Detektorelemente einer Kamera gemäß 3
gesammelt wurden.
Während die vorliegende Erfindung ganz allgemein auf das Messen und
Steuern bzw. Regeln der Herstellung vieler unterschiedlicher Arten von Bahnen aus
flächigem Material anwendbar ist, wird sie hier unter Bezugnahme auf Papierbahnen
beschrieben, für die sie besonders gut anwendbar ist und anfänglich angewendet wurde.
Des weiteren ist zu beachten, dass, während die Erfindung unter Bezugnahme auf das
Messen und Steuern bzw. Regeln der Herstellung einer Papierbahn in Abhängigkeit
von einer optischen Überwachung beschrieben wird, andere Formen von Sensoren bei
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. So ist die Erfindung ganz allgemein
auf Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen oder Verarbeiten von Signalen anwendbar,
die eine Wechselwirkung mit oder eine Emanation aus einer Bahn aus flächigem Material
darstellen. Solche Signale können das Ergebnis von Sensoren sein, die Schall, Licht,
Strahlung oder andere gegenwärtig verwendete oder später entwickelte Sensortechnologien
verwenden.
Unter Bezugnahme auf 1 veranschaulicht
eine Papierherstellungsmaschine 100 schematisch die Erfindung der vorliegenden
Anmeldung zum Messen und Steuern bzw. Regeln der Herstellung einer Papierbahn
102. Die Maschine 100 umfasst einen kopfständigen Behälter
104, der einen Behälterschlitz durch eine Schlitzlippe definiert, die entlang
ihrer Länge durch eine Vielzahl von Stellgliedzellen 106 gesteuert bzw.
geregelt wird. Eine Pulpeaufschlämmung von in Wasser suspendierten Fasern wird von
einem Vorrat 108 aus über ein Versorgungsventil 110 dem kopfständigen
Behälter 104 derart zugeführt, dass die Aufschlämmung auf ein Gitter oder
Sieb 112 aufgebracht werden kann, um die Papierbahn 102 zu bilden.
Während die Bahn 102 entlang des Gitters oder Siebes
112 befördert wird, wird der Bahn 102 überschüssiges Wasser entzogen,
die dann das Gitter oder Sieb 112 verlässt und durch eine Nasspresse
114 hindurchgeführt wird. Auf die Bahn 102 können Trockenzylinder
116, 118, eine Leimpresse 120, ein Kalanderstapel
122 und andere Vorrichtungen und Bearbeitungsstationen (nicht gezeigt)
einwirken, bevor sie auf eine Aufnahme- oder Sammelrolle 124 aufgewickelt
wird.
Ein Bedienungsplatz 126 umfasst ein Prozessorsystem
127 zum Steuern bzw. Regeln der Papierherstellungsmaschine 100
durch verschiedene Mittel, einschließlich einer Vielzahl von Stellgliedzellen
106, des Versorgungsventils 110 und der anderen Vorrichtungen
und Bearbeitungsstationen, die entlang des Wegs der Bahn 102 durch die
Maschine 100 verwendet werden. Der Bedienungsplatz 126 umfasst
eine Tastatur 128 für das Eingeben. von Informationen in das und für die
Steuerung des Prozessorsystems 127, um dadurch die Maschine 100
zu steuern bzw. zu regeln, und eine Anzeige 130, mittels der eine Bedienungsperson
der Maschine 100 über Maschinenvorgänge, Maschineneinstellungen und dergleichen
und auch die Messungen und Steuerungen bzw. Regelungen gemäß der Erfindung der vorliegenden
Anwendung informiert wird.
Das Prozessorsystem 127 des Bedienungsplatzes 126
empfängt Bahnsignale von mindestens einem Sensor zum Messen und Steuern bzw. Regeln
der Bahn 102 des Materials, während es hergestellt wird. In 1
umfasst ein erster Bahnsensor vorzugsweise einen ortsfesten Bahnsensor
132, der bei der veranschaulichten Ausführungsform einen optischen Sensor
mit einer Lichtquelle 134 auf einer Seite der Bahn 102 und eine
Kamera 136 auf der gegenüberliegenden Seite der Bahn 102 aufweist,
um Licht von der Lichtquelle 134, das durch die Bahn 102 fällt,
abzutasten. Vorzugsweise sorgt die Lichtquelle für Licht über die gesamte Breite
oder Querrichtung (CD) der Bahn 102 hinweg, und die Kamera 136
umfasst eine oder eine Reihe von Kameras, die die gesamte Breite der Bahn
102 überwachen können.
Während das Hindurchfallen von Licht in 1
dargestellt ist, ist ersichtlich, dass Licht von der Bahn 102 entweder
nach dem Hindurchtreten durch die Bahn 102 hindurch und/oder nach der Reflexion
von der Bahn 102 in Abhängigkeit von der bzw. den Eigenschaft(en), die
überwacht wird bzw. werden, empfangen wird. Ein Beispiel eines
Detektierens von reflektiertem Licht ist im US-Patent Nr. 4,950,911 gezeigt, das
ein Flächenmaterial-Untersuchungssystem offenbart und hier durch Bezugnahme aufgenommen
ist. Des weiteren können, während optische Sensoren gezeigt sind, andere Bahnsensoren
in der Erfindung der vorliegenden Anmeldung verwendet werden.
2 zeigt drei unterschiedliche Ausführungsformen
von optischen Bahnsensoren für die vorliegende Erfindung. Die erste Ausführungsform
eines optischen Bahnsensors WS1, der sich über die gesamte Breite oder CD einer
Bahn 102a hinweg erstreckt und diese überwacht, umfasst eine Reihe von
fünf (5) Kameras 138, die über der Bahn 102 gehalten werden und
überlappende Betrachtungsfelder schaffen, um die gesamte Breite oder CD der Bahn
102a abzubilden. Jede der Kameras 138 umfasst eine lineare Detektoranordnung
von Sensorelementen oder ein Äquivalent einer solchen Anordnung, um Bildsignale
zu erzeugen, die für einzelne Elemente der Bahn 102a aussagekräftig sind.
Selbstverständlich können mehr oder weniger Kameras in Abhängigkeit beispielsweise
von der Kamerakonstruktion und der Breite der Bahn, die überwacht wird, vorgesehen
werden. Die Bahn 102a wird von oben mit Hilfe einer Lichtquelle
140 für das Abtasten von reflektiertem Licht durch die Kameras
138 beleuchtet und/oder die Bahn 102a wird von unten mit Hilfe
einer Lichtquelle 142 für das Abtasten von durchtretendem Licht durch die
Kameras 138 beleuchtet.
Die zweite Ausführungsform eines optischen Bahnsensors WS2, der mindestens
zwei Bereiche der Bahn 102a überwacht, umfasst drei Kameras 144,
die drei Bereiche der Bahn 102a überwachen, wie in 2
gezeigt: die Kamera 144a überwacht die Vorderseite der Bahn 102a,
die Kamera 144b überwacht den mittleren Teil der Bahn 102a und
die Kamera 144c überwacht die rückwärtige Seite der Bahn 102c.
Jede der Kameras 144 umfasst eine lineare Detektoranordnung von Sensorelementen
oder ein Äquivalent einer solchen Anordnung. Wiederum kann die Bahn 102a
von oben durch eine oder mehrere Lichtquelle(n) beleuchtet werden, wobei drei entsprechende
Lichtquellen 146a–146c gezeigt sind, und/oder von unten
durch eine Lichtquelle 148, die sich vollständig über die Bahn
102a hinweg erstrecken oder aus zwei, drei oder mehr einzelnen Quellen
bestehen kann, um die Bahn 102a von unten angemessen zu beleuchten.
Die dritte Ausführungsform eines optischen Bahnsensors WS3, der die
gesamte Breite oder CD der Bahn 102a überwacht, umfasst einen Abtastbahnsensor.
Bei dieser Ausführungsform wird eine Kamera 150, die eine lineare Detektoranordnung
von Sensorelementen oder ein Äquivalent einer solchen Anordnung umfasst, von einem
Abtastrahmen 152 zur Hin- und Herbewegung über die Bahn 102a hinweg
in Querrichtung (CD), d.h. quer zur Bewegungsrichtung der Bahn 102a, gehalten.
Die Bahn 102a kann von oben durch eine Lichtquelle 154 und/oder
von unten durch eine Lichtquelle 156 beleuchtet werden, die ebenfalls mit
Hilfe des Abtastrahmens 152 über die Bahn 102a hinweg hin und
her bewegt wird. Die Lichtquellen können beliebige aus einer Vielzahl von bekannten
Quellen sein, einschließlich beispielsweise der Lichtquelle, die im US-Patent 4,954,891
gezeigt ist, das hier durch Bezugnahme aufgenommen ist.
Während jede der in 2 gezeigten Ausführungsformen
des optischen Bahnsensors in der Erfindung der vorliegenden Anmeldung verwendet
werden kann, ist die erste Ausführungsform WS1 die gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform,
und dementsprechend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf diese Ausführungsform
beschrieben. Das Verfahren und die Vorrichtungen der vorliegenden Anmeldung zum
Messen und Steuern bzw. Regeln der Herstellung eines flächigen Materials, einer
Papierbahn, wird nun unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
Ein Kamera-Steuer- bzw. -Regelgerät 160 umfasst einen Kameramultiplexer
162 zum Multiplexen der Zeilengeschwindigkeits- und Datengeschwindigkeitstaktungen
aus einer Taktregelungsschaltung 164 zu einer oder mehreren Zeilenabtastkameras
166, wobei siliciumladungsgekoppelte Schaltungs- (CCD-) Kameras in einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die Zeilenabtastkameras
166 werden synchron zur Bewegung der Bahn 102 bewegt, um ein Rasterabtasten
der Bahn 102 zu bewirken. Selbstverständlich können ausreichend schnelle
oder getaktete Rasterabtastkameras, d.h. Kameras, bei denen mehr als eine Linie
von Detektoren über die Bahn 102 hinweg angeordnet ist, bei der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, da die Bilddaten aus solchen Rasterabtastkameras auf
einer zeilenweisen Basis extrahiert werden können.
Die Taktregelungsschaltung 164 erzeugt auch Takt- und Zeilen-Gleichlauf-Signale
für einen digitalen Signalprozessor 168 aus den Zeilengeschwindigkeits-
und Datengeschwindigkeitsechos, die mit Bezug auf analoge Videosignale synchronisiert
sind, die von den Zeilenabtastkameras 166a bis 166x empfangen
werden. Das Kamera-Steuer- bzw. -Regelgerät 160 führt auch eine Gleichstromwiederherstellung
für Signale aus den Zeilenabtastkameras 166a bis 166x, analog
über einen Analogprozessor 170 verarbeitend, und eine Zeilensynchronisation
von Videosignalen aus den Zeilenabtastkameras 166a bis 166x zu
einem (einzigen) Videosignal zur Eingabe in den digitalen Signalprozessor
168 durch. Beispielsweise liefern Zeilenabtastkameras oft Videosignale
in zwei Kanälen A und B, die aufgrund von unterschiedlicher Elektronik innerhalb
der beiden Kanäle unabhängig abgeglichen werden sollten.
Die Videosignale können in einem Modus mit einem einzigen Detektor,
d.h. einer CCD, einem Ladungsinjektions-Bauelement (CID) oder einer äquivalenten
Detektionszelle pro Messung oder in einem Modus mit zwei Detektoren pro Messung,
1D/M oder 2D/M, ausgegeben werden. Falls Paare von Detektoren kombiniert werden,
beispielsweise um zu verhindern, dass fehlangepasste Kanäle einen Streifeneffekt,
oft als "Zebrastreifen" bezeichnet, verursachen, dann werden die Detektoren-Paare
durch eine Videosteuerschaltung 172 kombiniert, die auch die Zeilenabtastkamerabanktaktsteuerung
zum RS-170 TV-Standard für die VCR-Aufzeichnung von Zeilenabtastungen erfüllt und
eine Standard-TV-Flächenkamera oder eine VCR-Standard-TV-Wiedergabe mit dem digitalen
Signalprozessor 168 anschließt. Der Kameraabschnitt umfasst auch eine serielle
Schnittstellenverknüpfungsschaltung 174 zum Anschließen an (einen) zentrale(n)
Prozessor(en) 127a des Prozessorsystems 127. Das Kamera-Steuer-
bzw. –Regelgerät 160 kann aus im Handel erhältlichen Komponenten
hergestellt sein, wie dies für Fachleute ersichtlich ist und nachstehend nur in
dem Umfang beschrieben wird, der für das Verständnis der Erfindung der vorliegenden
Anmeldung erforderlich ist.
Ein Analog-Digital- (A/D-) Wandler 176 des digitalen Signalprozessors
168 wandelt von dem Kamerasteuer- bzw. Regelgerät 160 empfangene,
analoge Videosignale in digitale Videosignale oder digitale Punkt-, Element- oder
Pixelsignale mit Größen um, die der Intensität der elektromagnetischen Strahlung
entsprechen, die von den entsprechenden Punkten an der Bahn 102 aus flächigem
Material empfangen wurden. Die digitalen Videosignale werden durch einen Darstellungslogik-
bzw. Nachschlagetabellenspeicher 178, der durch die digitalen Videosignale
angesteuert wird, und entsprechende Pixelbezugswerte, die in einem Bezugsspeicher
180 auf einer pro Pixel (oder Pixelpaar-) Basis gespeichert sind, verarbeitet.
Das Auslesen aus dem Nachschlagetabellenspeicher 178 ist dementsprechend
eine Funktion von sowohl den digitalen Videosignalen als auch einem entsprechenden
gespeicherten Bezugswert und ist für diese repräsentativ.
Eine Ereignis- und Graustufen-Parserschaltung 182 parst die
funktionelle Ausgabe des Darstellungslogik- oder Nachschlagetabellenspeichers
178 in Ereignis- und Pegelsignale, die zusammen mit Adressen- (Positions-)
Signalen zu einer Histogrammschaltung 184 übertragen werden. Ein Positionslogik-
und Takt-Generator 186 erzeugt alle Takte, die für den digitalen Signalprozessor
168 und die Histogrammschaltung 184 benötigt werden. Der digitale
Signalprozessor 168 kann sich auch einen Schnappschuss von entweder den
Rohdaten aus dem A/D-Wandler 176 oder den Ausgabedaten aus dem Nachschlagetabellenspeicher
178 in einem Schnappschussspeicher 188 "aneignen" und auf Anforderung
einen sich ergebenden Schnappschuss oder Datensatz an eine externe Einheit wie den
bzw. die Hostprozessor(en) 127a des Prozessorsystems 127 zur Darstellung
oder weiteren Verarbeitung liefern.
Die Sortier- und Packungsschaltungen 190, 192 der
Histogrammschaltung 184 sortieren und packen ankommende Ströme von Ereignis-,
Pegel- und Adress- (Positions-) Signalen, die sie von dem digitalen Signalprozessor
168 erhalten, gemäß einer aus einer Reihe von wählbaren Histogrammier-Betriebsarten,
die nachstehend beschrieben werden. Eine Histogrammbetriebsart-Steuerschaltung
194 steuert die Betriebsart-Multiplexerschaltungen 196,
198 und eine Inkrement- oder Additionsschaltung 200 zum inkrementalen
oder additiven Speichern der gepackten Signale in einer von zwei unabhängigen Histogrammspeicherbanken,
der Bank A 202 und der Bank B 204. Die Histogrammschaltung
184 liefert dann einen der beiden Datensätze, die in der Speicherbank A
202 und der Speicherbank B 204 enthalten sind, auf Anforderung
an eine externe Einheit, wie den bzw. die Hostprozessor(en) 127a des Prozessorsystems
127 zur Darstellung oder weiteren Verarbeitung.
Im Vergleich zum Stand der Technik liefert die Erfindung der vorliegenden
Anmeldung ein klareres Bild der räumlichen und zeitlichen Veränderlichkeit der Flachmaterial-Eigenschaften
sowohl für das schnelle und genaue Messen der Bahn 102, während sie hergestellt
wird, als auch zum Steuern bzw. Regeln des Herstellungsverfahrens. Die Kameras
138, bei denen eine oder mehrere lineare Anordnungen von Sensorelementen
verwendet werden, tun dies durch das Bilden eines dynamischen Bilds der Flachmaterialeigenschaften
unter Verwendung der Materialbewegung selbst, um eine Rasterabdeckung in Maschinenrichtung
(MD) zu liefern, während eine elektronische Abtastung durch die eine oder die mehreren
Detektoranordnung(en) in Richtung quer zur Maschine- (CD) erfolgt.
Bei den Kameras 138 werden zum Abtasten von optischer Energie
aus Strahlungsquellen in den sichtbaren Bereichen oder den Bereichen des nahen Infrarot
des elektromagnetischen Spektrums eine oder mehrere lineare Detektoranordnungen
verwendet. Die abgetastete Quellenenergie trifft nach Durchtritt durch die und/oder
nach Reflexion von der Bahn 102 auf den Kameras 138 auf. Die Intensität,
der Spektralgehalt und die Polarisation der von jedem Element der einen oder mehreren
linearen Anordnungen empfangenen Quellenenergie wird durch die Wechselwirkung, die
Streuung und/oder Absorption mit der durch die Bahn 102 verändert und trägt
folglich Informationen über die Gleichförmigkeit oder Veränderlichkeit der Fasern,
der Feuchtigkeit und anderer Eigenschaften der Bahn 102.
Erfindungsgemäß steuert bzw. regelt das System von 3
die Kameraabtastungen, sammelt die Videoinformationen von den Detektoranordnungen
und standardisiert, organisiert, verarbeitet, komprimiert und packt die Daten der
Anordnungen zu knappen Formaten, die sich für die Steuerungsalgorithmuseingabe,
die Bilddarstellung und die Extraktion kompakter Datenmerkmale eignen. Das System
kann eine Multiplizität von rechtwinkligen Bildern für unterschiedliche Aufgaben,
einschließlich der 100%igen Flächen-Abdeckung von Rand zu Rand, Ausschnittsproben
der Eigenschaften im Mikromaßstab, Proben von Streifen in Maschinenrichtung mit
der Breite zwischen einem Pixel und einer ausgewählten Vielzahl von Pixeln für die
Häufigkeitsanalyse der Maschinenintegrität, ausgewählte, superfeine CD-Geschehnisse,
ausgewählte Abbildungen der Stellgliedwirkung und Durchschnitts- und Varianzstatistiken
mit Bezug auf ein beliebig ausgewähltes Wahl-Rechteck liefern. Um den Betrieb und
die Vielseitigkeit des Systems von 3 zu veranschaulichen,
werden nun Beispiele der Messungen und Maschinensteuerung bzw. -regelung unter Bezugnahme
auf den digitalen Signalprozessor 168 und die Histogrammschaltung
184 beschrieben.
Bei einer Arbeitsausführungsform der Erfindung der vorliegenden Anmeldung
umfasst der Darstellungslogik- bzw. Nachschlagetabellenspeicher 178 65536
= 256 × 256 Bytes. Es gibt 8 Eingangs-Adressbitleitungen an der linken Seite
des Speichers 178 in 3, die 256 verschiedene
Codes oder Adressen tragen können, und 8 Eingangs-Adressbitleitungen an der Unterseite,
die weitere 256 Adressen tragen können. So ist der gesamte Adressraum des Speichers
178 durch das 16-Bit-Adressfeld oder eher zwei 8-Bit-Unterfelder abgedeckt.
Bei normalem Betrieb werden die 8-Bit-Leitungen an der linken Seite des Speichers
178 vom A/D-Wandler 176 aus versorgt, und die 8-Bit-Leitungen
an der Unterseite des Speichers 178 werden vom Bezugsspeicher
180 aus versorgt. Es ist jedoch auch möglich, den Nachschlagetabellenspeicher
178 direkt zu adressieren, um den Speicher 178 mit geeigneten
Tabellenladedaten aus dem bzw. den Hostprozessor(en) 127a des Prozessorsystems
127 zu beladen.
Für diese Ausführungsform umfasst der Bezugsspeicher 180
32768 Bytes. Der digitale Signalprozessor 168 wählt die Daten, die aus
dem Bezugsspeicher 180 ausgelesen werden sollten, sequentiell in Synchronität
zu den digitalen Videosignalen aus dem A/D-Wandler 176 aus. So steuert
bei normalem Betrieb, da jede ankommende Videomessung (eine oder zwei Detektorantworten
pro Messung, 1D/M oder 2D/M) A/D-umgewandelt wird und den Darstellungslogikspeicher
178 ansteuert, ein Bezugswert, der für genau diese Messung spezifisch ist
und aus dem Bezugsspeicher 180 ausgelesen wird, auch den Nachschlagetabellenspeicher
178 an. Das Ergebnis ist ein Nachschlagetabellenausgabebyte für die i-te
Positionsmessung, die eine zweifach variable Funktion der zwei Eingabebytes ist,
die sich auf die gleiche Position beziehen: Nachschlagetabellen-(LUT-) Speicherausgabei
= f (digitalisiertes Videobytei, Bezugsspeicherbytei). Diese
allgemeine Funktionalität wird durch die Natur der in den Bezugsspeicher
180 und den Nachschlagetabellenspeicher 178 geladenen Daten in
spezifische Benutzung genommen.
Für den Betrieb des Nachschlagetabellenspeichers 178 wird
das eingehende Videosignal für die i-te Position durch den A/D-Wandler
176 in eine der 256 Ebenen oder Codes digitalisiert. Die A/D-Wandlerausgangcodes
DVi, dargestellt als Dezimalzahlen, können als y-Achsen-Ankreuzmarkierungen
oder -Gitterlinien auf einem x-y-Diagramm betrachtet werden, wobei die Ausgabebytes
DRi aus dem Bezugsspeicher 180, als Dezimalzahlen dargestellt,
als x-Achsen-Ankreuzmarkierungen oder -Gitterlinien auf dem x-y-Diagramm betrachtet
werden, wie dies in 4 gezeigt ist. Für diese Darstellung
kann jede Gitterkreuzungsstelle als das Ausgabebyte für den Darstellungslogikspeicher
178 in einer durch einen Kreis dargestellten Speicherzelle enthaltend angesehen
werden.
Die Ausgabebytes des Bezugsspeichers 180 stehen im Allgemeinen
in einer Beziehung zur Standardisierung des Verfahrens, das gemessen und gesteuert
bzw. geregelt wird. Während dies ganz allgemein der Fall für das Papierherstellungsverfahren
von 1 ist, ist hier, im Gegensatz zu einer Standardisierung
von absoluten Sensorwerten zu exakten physikalischen Messungen, wie beispielsweise
bei einem herkömmlichen Abtastsensor verwendet, die Bestimmung für die Werte, die
innerhalb des Bezugsspeichers 180 enthalten sind, mehr eine Sache der Festlegung
der Normalität. Dementsprechend wird die Werteauswahl für den Inhalt des Bezugsspeichers
180 vorliegend Normalisierung genannt.
Der Nachschlagetabellenspeicher 178 und der Bezugsspeicher
180 der vorliegenden Erfindung können in einer großen
Vielzahl unterschiedlicher Arten verwendet werden, von denen zwei nachstehend für
zwei unterschiedliche Messungen beschrieben werden, die an der Bahn 102
durchgeführt werden können. Für optische Messungen der Erzeugung und Maschinenrichtungs-Stichprobenmessungen
wird der Bezugsspeicher 180 mit durchschnittlichen Reaktionswerten geladen,
die während der Szenennormalisierung festgelegt werden, und der Tabellenspeicher
178 wird mit Ereignisinformationen über fünf oder mehr Reaktionspegelzonen
geladen. Für Messungen der optischen Gleichförmigkeit wird der Bezugsspeicher
180 mit oberen und unteren Grenzwerten beladen, die während der Szenenormalisierung
festgelegt werden, und der Nachschlagetabellenspeicher 178 wird sowohl
mit Ereignis- als auch mit Pegelinformationen, die auf diesen Grenzwerten basieren,
beladen. Jede dieser Verwendungen wird nachstehend vollständig beschrieben.
Bei der vorliegenden Erfindung ist es möglich, viele einzelne Zeilenabtastungen
einer Szene, die als Darstellung der Normalität gewählt wurde, Pixel für Pixel und
in Echtzeit zu speichern, zu lesen, zu summieren und zu mitteln. Für die hoffentlich
reizarme Szene einer sich bewegenden Papierbahn ist dies nicht mehr als der Durchschnitt
eines längeren Blicks auf die Bahn 102. Der durchschnittliche, digitalisierte
optische Signalwert für ein Pixel wird dann als Bezugsspeicherbyte für dises Pixel
gespeichert. Ein digitalisiertes, normales Videosignal DVN für die i-te Messung
ist:
DVNi = DOi + OAG * PNi
wobei der Index i besagt, dass alle Werte für die i-te Messung oder Pixel gelten,
PN die normale physikalische Eigenschaft des abgetasteten Flachmaterials ist, OAG
die Gesamtverstärkung vom physikalischen Eigenschaftswert zur digitalen Bytewirkung
ist und DO die digitalisierte Regelabweichung aufgrund einer nichtidealen Elektronik
und der Erzeugung von Dunkelpixelladung ist.
Als nächstes ist, da regelförmige Messungen von der Postnormalisierungs-Bildabtastung
hereinströmen, das Ergebnis ein digitalisiertes Videosignal DV mit:
DVi = DOi + OAGi (*PNi
+ &Dgr;Pi)
worin DO, OAG und PN die vorstehend angegebene Bedeutung haben und &Dgr;Pi
die Abweichung der Materialeigenschaft vom Normalwert ist, die bewirkt, dass DV
vom Normalwert DVN abweicht. Diese Beziehung gilt wiederum für jedes Pixel oder
jede Messung mit einer möglicherweise unterschiedlichen Verstärkung und Regelabweichung
für jedes Pixel.
Es kann angenommen werden, dass die Regelabweichung und die gesamte
Verstärkung langsam genug variieren, sodass eine Renormalisierung nur gelegentlich
im Lauf der Zeit in der Größenordnung von zig Minuten bis Stunden erforderlich ist.
Es kann auch angenommen werden, dass die Regelabweichung gleichmäßig für alle ungeraden
Pixel (Auslesen des A Kanals) und gleichmäßig für alle geraden Pixel (Auslesen des
B Kanals) sind, jedoch zwischen A- und B-Kanälen geringfügig verschieden ist, üblicherweise
aufgrund einer fehlerhaften Anpassung bei der Chipladung der Anordnungen an die
Spannungswandler und die Regelabweichungen bei den Betriebsverstärkern im Kameraabschnitt.
Die gesamte Verstärkung variiert, während sie für jeden Detektor stabil ist, inhärent
von Detektor zu Detektor und hängt auch von der Gleichmäßigkeit der Beleuchtung,
dem Winkel zur Linsenmittellinie der Kamera und der Verstärkungsfehlanpassung zwischen
der Ladung des A- und B-Kanals zum Spannungswandler ab. Der schlimmste Teil dieser
Veränderungen bei der Regelabweichung und der Verstärkung ist derjenige zwischen
den A und B Kanälen, der eine "Zebrastreifenbildung" der Ergebnisse, wie bereits
erwähnt, verursachen kann.
Um die Wirkungen der Veränderungen der Verstärkung und der Regelabweichung
in der Kombination von Anordnung, Kamera, Flachmaterial und Lichtquelle auszuschalten,
wird der folgende Ansatz bei der Referenz- und LUT-Beladung für die optische Bildung
und Maschinenrichtungsstichprobennahme verwendet. Man nehme das Verhältnis des regelmäßigen
Messergebnisses und des Normalisierungsmessergebnisses auf der Grundlage einer Messung
für Messung:
sodass:
DVi – DOi = (1 + &Dgr;Pi/PNi)*(DVNi
– DOi)
Der A/D-Wandler 176 liefert DV, und DVN und DO werden während
der Normalisierung gemessen, DO durch Betrachten der Dunkelreferenzdetektoren,
die in die Detektoranordnung eingebaut sind. Der Bezugsspeicher 180 wird
mit den DVN-Werten für jedes Pixel geladen. Die vorstehende Gleichung ist von der
Form:
y–yo=m*(x–xo)
die eine gerade Linie mit einer Neigung von m darstellt und gegenüber dem Ursprung
um (xo, yo) versetzt ist. Beim Vergleich der Gleichungen ist
die Neigung nur eine partielle Abweichung (1 + &Dgr;Pi/PNi)
von der Normalität, und die Regelabweichung ist die digitalisierte Regelabweichung
DOi. Das Auftragen eines Satzes solcher Linien in dem in 4
gezeigten Nachschlagetabellen-x-y-Diagramm führt zu der graphischen Darstellung
von 5, die ein Beispiel einer Normalisierungsantwort
für eine interessierende Messung von 153 A/D-Einheiten zeigt, wobei die Regelabweichung
32 A/D-Einheiten beträgt. Gitterkreuzungen können durch Abweichung von der 45°
"normalen" Linie identifiziert werden. Falls die regelhafte Messung bei 153 angekommen
ist, wäre das Verfahren normal. Falls die Messung bei angenommen 164 ankommen würde,
wäre das Verfahren bei (164 – 32)/(153 – 32)*100 Prozent oder 109 oder
9% über Normal.
Die in den Nachschlagetabellenspeicher 178 geladenen Informationen
für die Herstellung und die Maschinenrichtungsstichproben umfassen Codes, die identifizieren,
in welcher Zone sich die Messantwort befindet: deutlich oberhalb von normal, oberhalb
von normal, normal, unterhalb von normal oder deutlich unterhalb von normal, siehe
5. Die Abweichungsgrenzen, die jede dieser Zonen definieren,
können durch die Bedienungsperson der Maschine beim Start oder zu irgendeinem Zeitpunkt
danach eingestellt werden, und der Nachschlagetabellenspeicher 178 wird
entsprechend geladen. Beispielsweise kann eine Anwendung eine normale Zone mit ±
1%, eine Zone mit 1% bis 3% oberhalb von normal und eine. Zone mit –1% bis
–6% unterhalb normal verlangen. Die entsprechenden Codes würde man dann in
die entsprechenden Zonengitterpunktzellen geladen. Es ist so ersichtlich, dass die
Ausgabe des Nachschlagetabellenspeichers 178 nur eine Funktion der Abweichungen
der physikalischen Eigenschaften ungeachtet der einzelnen Detektorverstärkungen
ist. Während hier fünf Zonen gezeigt sind, ist ersichtlich, dass es bei der Codierung
der Zonen einen beträchtlichen Spielraum gibt und auch dabei, wie viele Zonen gebildet
werden.
Für das Messen und das Steuern bzw. Regeln der Bogen-Gleichförmigkeit
des Flachmaterials ist das Laden des Bezugsspeichers 180 und des Nachschlagetabellenspeichers
178 ziemlich unterschiedlich. Das Normalisierungsverfahren wird verwendet,
um die Grenzen bei den normalen i-ten Messsignalauslenkungen durch Einstellen von
hohen und niedrigen Testpegeln und Zählen der Kreuzungen, die innerhalb eines gewissen
Zeitraums auftreten, beispielsweise eine Sekunde oberhalb des hohen Pegels und unterhalb
des niedrigen Pegels, festzulegen. Die hohen und niedrigen Testpegel werden zurückgehalten,
bis die gezählte Anzahl von Kreuzungen akzeptabel niedrig, vielleicht sogar Null
ist. Die Kriterien der Akzeptabilität können durch die Bedienungsperson des Systems
ausgewählt werden. Solche Pegel werden für eine Messstelle mit. jeweils einem oder
zwei Pixeln während des Normalisierungsverfahrens bestimmt.
In einer Arbeitsausführungsform der vorliegenden Erfindung gibt es
16 Suchschritte für einen hohen Pegel, entsprechend A/D-Einheitspegeln von 0, 16,
32, 48, ..., 240, und 16 Suchschritte für einen niedrigen Pegel, entsprechend 0,
16, 32, ..., 240. Etwa die Hälfte der Suchschritte ist nicht möglich, d.h. der hohe
Pegel ist geringer als der oder gleich dem niedrigen Pegel. Jedoch sind alle Suchschritte,
bei denen der hohe Pegel höher als der niedrige Pegel ist, annehmbar. Man nehme
beispielsweise an, dass das Messsignal für einen gegebenen Pixel immer innerhalb
der Zone zwischen dem 112 Pegel und dem 144 Pegel liegt, einer Spanne von 32 A/D-Schritten
oder Signalpegelkriterien. Dann wird die obere Grenze bei 144 eingestellt und die
untere Grenze wird bei 112 eingestellt.
Das Laden des Bezugsspeichers 180 für jede Messung ist ein
Byte, bei dem die signifikantesten vier Bits die obere Grenze codieren und die am
wenigsten signifikanten vier Bits die untere Grenze codieren. Die Codes sind einfach
die binär codierten Dezimaldarstellungen der Dezimalgrenzen, geteilt durch 16. So
hat die obere Grenze 144 einen Code von 144/16 = 9, und das obere Halbbyte
des Bytes ist 1001. Die untere Grenze 112 hat einen Code von 112/16 = 7
und das untere Halbbyte des Bytes ist 0111. Die Ladung in den Bezugsspeicher
180 für diese Messung ist das Byte 10010111, und das bedeutet, dass diese
Messung fast immer im A/D-Einheitsbereich von 112 bis 144 zu finden ist.
Datenbytes, die in den Nachschlagetabellenspeicher 178 geladen
werden, haben zwei Teile: ein oberes 4-Bit-Halbbyte, das Zonen zum Identifizieren
von Veränderungen von Zonenereignissen codiert und ein unteres 4-Bit-Halbbyte, das
die Spanne zwischen der unteren Grenze und der oberen Grenze in 16 Graustufenpegel
teilt. Um mit dem vorstehenden Beispiel fortzufahren, wird die Zone oberhalb der
Obergrenze 144, "darüber" genannt, durch 0111 codiert. Die Zone von 134
(Suchschritt) bis 144, "hohes Grau" genannt, wird durch 1011 codiert.
Die Zone von 122 bis 134, "normal" genannt, wird durch 1111 codiert. Die Zone von
112 bis 122 (Suchschritt), "niedriges Grau" genannt, wird durch 1101 codiert. Die
Zone unterhalb der Untergrenze 112, "darunter" genannt, wird durch 1110
codiert. Für die Graupegel werden 112 und 113 mit 0000 codiert, 114 und 115 werden
mit 0001 codiert, 116 und 117 werden mit 0010, codiert, ..., und 142 und 143 werden
mit 1111 codiert. Der Suchschritt der Zonengrenzen zwischen normal und hohem Grau
und zwischen Normal und niedrigem Grau ist beliebig und kann durch die Bedienungsperson
des Systems gewählt werden. Die Wahl der darüber und darunter beiliegenden Zonengrenzen
ist auch beliebig, wird jedoch vorzugsweise als hohe und niedrige Grenze gewählt.
Für jedes Paar von Ober- > Untergrenzen gibt es ein Byteladungsmuster
des Nachschlagetabellenspeichers 178 der gleichen Art wie bei dem vorstehenden
Beispiel. So adressiert jede ankommende, digitalisierte Videomessung in die Ereigniszonen
und Graustufenpegel eines Byteladungsmusters in der Nachschlagetabelle
178, was dem Messort entspricht und aus dem Bezugsspeicher 180
für diesen Messort ausgelesen wird. Das Ausgabebyte des Nachschlagetabellenspeichers
178 trägt Informationen über die Ereigniszone und den Graustufenpegel,
wobei der Graustufenpegel, was die Messungsdefinition betrifft, von besonderem Nutzen
ist, falls sich die Videomessung innerhalb der Spanne Ober – Untergrenze,
d.h. in der normalen Zone, befindet.
Von besonderer Bedeutung ist, dass diese Informationen auf einer pro
Messung (1 oder 2 Pixel) Basis bei einer hohen Frequenz, 10 MHz in einer Arbeitsausführungsform,
bezogen auf Ergebnisse der Normalisierungslernphase, erhalten werden. Es ist ersichtlich,
dass diese Form des Ladens des Nachschlagetabellenspeichers 178 und des
Bezugsspeichers 180 für eine Vielzahl von Messungen und Steuer- bzw. Regelungsoperationen
verallgemeinert werden kann. Des weiteren ist, während 4 Bits für jede Ereigniszone
und den Graustufenwert verwendet werden, ersichtlich, dass jede angemessene Anzahl
von Bits n für diese Zwecke verwendet werden könnte oder, falls gewünscht, unterschiedliche
Anzahlen von Bits n und m für die Ereigniszone bzw. den Graustufenpegel verwendet
werden könnten.
Die n Bit-Graustufenwerte können in der Speicherbank A 202
und der Speicherbank B 204 der Histogrammschaltung 184 gespeichert
werden, indem folgende Schritte durchgeführt werden: Trunkieren der n Bits niedriger
Ordnung jeder Speicheradresse zur Definition von räumlichen, 2n Bit breiten
Zonen, die von resultierenden, trunkierten Speicheradressen adressiert werden; Ersetzen
der trunkierten n Bits niedriger Ordnung durch die digitalen Graustufenwerte zur
Bildung von 2n Datenstrukturadressen für jede der trunkierten Speicheradressen;
Adressieren des Speichers mit den Datenstrukturadressen, Auslesen jedes Speicherorts,
der von den Datenstrukturadressen adressiert wird oder wurde; Inkrementieren des
Werts, der von jedem durch die Datenstrukturadressen adressierten Speicherort ausgelesen
wurde; und Speichern des inkrementierten Werts in jeden von den Datenstrukturadressen
adressierten Speicherort. Dementsprechend enthalten die innerhalb jeder räumlichen
Zone adressierten Orte nicht die entsprechenden Rohpixeldaten, sondern statt dessen
eine Zählung der Anzahl der Pixel innerhalb der räumlichen Zone, die den Graustufenwert
besaßen, der den n Bits niedriger Ordnung der Adressen entspricht. Solche Daten
erleichtern die Bildung von graphischen Graustufendarstellungen oder Histogrammanzeigen
und die Durchführung verschiedener statistischer Analysen.
Während der Betrieb des Nachschlagetabellenspeichers 178
und des Bezugsspeichers 180 aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich
sein sollte, wird um der Klarheit willen nun ein Beispiel, das aus einem System
von fünf Detektorelementen, durch ihre vergleichbaren Detektorpositionen mit 1 bis
5 numeriert, besteht, beschrieben. Die Detektorelementpositionen werden als Index
in dem Bezugsspeicher 180 derart verwendet, dass die gegenwärtigen Verweise
für den Detektor #1 in der Position #1 des Bezugsspeichers 180 zu finden
sind, in gleicher Weise die Verweise für den Detektor #2 in der Adresse #2 zu finden
sind usw.
Der Nachschlagetabellenspeicher 178 wird mit Werten derart
beladen, dass eine variable Anzahl von digitalen Videosignalen vom A/D-Wandler
176 mit den 16 Graustufenwerte verknüpft ist. Der untere Grenzwert kann
als Auswahl dafür angesehen werden, welcher Bereich der 256 möglichen A/D-Digitalvideosignalwerte
mit den 16 Graustufenwerten verknüpft sind. Die Differenz zwischen der Obergrenze
und der unteren Grenze definiert die Verknüpfung des Bereichs der Werte. Dies wird
durch einen exzerpierten Teil der Eintragungen im Nachschlagetabellenspeicher
178, der in 6 gezeigt ist, veranschaulicht.
Beide Tabelleneintragungen, die für die Referenz 11-5 (obere Grenze
– untere Grenze) und den Verweis 10-5 (obere Grenze – untere Grenze)
verwendet werden, beginnen beim A/D-Wert 80, während die Tabelle für die Referenz
10-4 (obere Grenze – untere Grenze) beim A/D-Wert 64 beginnt. Gleichzeitig
verknüpfen die Referenzen 11-5 und 10-4 6 A/D-Werte mit jedem Graustufenwert, während
die Referenz 10-5 nur 5 Werte mit jedem verknüpft. Mit anderen
Worten: die untere Grenze liefert die Regelabweichung, während die Differenz zwischen
der oberen Grenze und der unteren Grenze die Steigung der Umwandlung liefert. Die
Ereignisdaten sind sowohl was den Mindestwert als auch was den Bereich der Werte
betrifft, die mit den Ereignisdatenpegeln verknüpft sind, auf eine Weise ähnlich
der Graustufenwertverknüpfung skaliert.
Unter diesen Anfangsbedingungen wird der Langzeit-Durchschnitt für
diese fünf Detektoren bestimmt, und er wird verwendet, um die oberen und unteren
Grenzwerte in den Bezugsspeicher 180 zu laden. Zur Veranschaulichung sei
angenommen, dass es gewünscht wird, den Langzeit-Durchschnitt des Detektoreingabesignals
auf den Mittelwert, bezogen auf den normalisierten Graustufenwert, zu setzen. Des
weiteren sei angenommen, dass es gewünscht wird, die Grenzen so einzustellen, dass
5% der Daten des Langzeit-Durchschnitts außerhalb des Bereichs der Graustufenwerte
liegen.
Nach dem Sammeln einer großen Anzahl von Proben kann bestimmt werden,
dass die Detektoren #1 und #2 einen Langzeit-Durchschnitt von 125 A/D haben, der
Detektor #3 einen Langzeit-Durchschnitt von 117 A/D hat und die Detektoren #4 und
#5 einen Langzeit-Durchschnitt von 109 A/D haben. Unter Verwendung dieser Werte
und einer Messung der Verteilung der Werte als Abweichungen von diesen Durchschnitten
derart, dass der 5% Wert erreicht wird, werden die Grenzwerte in dem Bezugsspeicher
180 gesetzt auf: hoch = 11, niedrig = 5 für die Detektoren 1 und 2, d.h.
die Speicherplätze 1 und 2 enthalten hexadezimal 0xB5 (dezimal 11–5); hoch
= 10, niedrig = 5 für den Detektor 3, d.h. der Speicherplatz 3 enthält hexadezimal
0xA5 (dezimal 10–5) und hoch = 10, niedrig = 4 für die Detektoren 4 und 5,
d.h. die Speicherplätze 4 und 5 enthalten hexadezimal 0xA4 (dezimal 10-4).
Diese Selektion bewirkt die Umwandlung eines jeden digitalen Videosignals
vom A/D-Wandler 176 in die normalisierten Graustufen- und Ereigniswerte,
wie nachstehend für jede Abtastung der Detektoren 1 bis 5 beschrieben. Es ist ersichtlich,
dass jede der Ober-/Untergrenzwertkombinationen eine Tabelle von Werten auswählt
wie vorstehend beschrieben und in 6 gezeigt, derart,
dass es nur ein einziges mögliches Ergebnis für jedes mögliche digitale Videosignal
vom A/D-Wandler 176 gibt.
Die nachfolgenden Daten zeigen fünf aufeinanderfolgende Abtastungen
der Detektoren 1 bis 5, einschließlich des digitalen Videosignals vom A/D-Wandler
176 (A/D), des aus dem Nachschlagetabellenspeicher 178 (LUT) ausgelesenen
Werts und der Daten, die im Datenspeicher der Datenbank A 202 oder der
Datenbank B 204 der Histogrammschaltung 184 gespeichert sind,
für jede der zwei Speicherbetriebsarten: Ereignispegel und Detektoradresse für eine
mikroskalierte Gleichförmigkeitskorrekturbetriebsart und die Anzahl des Auftretens
von spezifischen Graustufenwerten für einen Graustufenhistogrammanzeigemodus.
Für die mikroskalierte Gleichförmigkeitskorrektur wären die Ergebnisse,
die in der Speicherbank A 202 oder der Speicherbank B 204 der
Histogrammschaltung 184 enthalten sind, aus dem vorstehend angegebenen
ersten Satz: F001, D001, F002, D005, F001, D002, F003, D004, F005, D001, F002, B003,
7004, B005, F001.
Wenn diese Daten durch Abtastungen geteilt werden, wobei die Farben
E = Rot, D = Gelb, F = Grün, B = Purpur und 7 = Blau als Ersatz dienen und ein einziger
Pegel fortgeführt wird, bis eine Veränderung festgestellt wird, ist das Ergebnis
eine Anzeige wie in 7 gezeigt, worin:
Diese gleichen Daten werden für eine Maschinenrichtungs-Veränderlichkeitsanzeige
mit der Änderung verwendet, dass alle Daten mit Ausnahme derjenigen, die beispielsweise
vom Detektor #2 kommen, verworfen werden.
Für ein Flachmaterial-Gleichförmigkeitsprofil werden die Ergebnisse,
die in der Speicherbank A 202 oder der Speicherbank B 204 der
Histogrammschaltung 184 enthalten sind, dem zweiten vorstehend angegebenen
Satz entnommen und wären:
Diese Daten werden normalerweise in einer in 8
gezeigten Bereichsgraphik angezeigt, wobei der Durchschnittswert, 5,7, in der vorstehenden
Darstellung die Mittellinie des Diagramms ist. Diese Daten können als Abtastprofil
auf der Basis von Abtastung für Abtastung gesichert werden und können zusammen mit
einer Anzahl von anderen Daten nach oben verschoben werden, um ein Profilgeschichtsdiagramm,
wie in 9 gezeigt, zu liefern, in dem Zonen, die "durchschnittlich"
(grün), "oberhalb von durchschnittlich" (gelb), "deutlich oberhalb von durchschnittlich"
(rot), "unterhalb von durchschnittlich" (blau) und "deutlich unterhalb von durchschnittlich"
(purpur) entsprechen, wie gezeigt farbcodiert sind. Da die Verteilung der Werte
bei jeder Abtastung gesichert wird, können verschiedene statistische Werte aus diesen
diskreten Punkten berechnet werden, z.B. die Standardabweichung, die Varianz usw.
Durch Verarbeitung von Videosignalen wie beschrieben können beträchtliche
Mengen an Daten genommen und zur Anzeige von Messungen verschiedener Eigenschaften
und Charakteristiken der Bahn 102 verwendet werden. Auf diese Weise kann
die Bahn 102 im Wesentlichen für Mess- und Steuer- bzw. Regelungszwecke
kontinuierlich überwacht werden, obgleich die Bahn mehrere Meter breit sein kann
und sich mit Geschwindigkeiten von 30 Metern pro Sekunde bewegt. Falls die zweite
und die dritte Ausführungsform der Bahnsensoren WS2 und WS3 bei der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, wird, obgleich nicht die gesamte Bahn überwacht wird,
eine beträchtlich erhöhte Anzahl von Bahnelementen derart überwacht, dass die Eigenschaften
und Charakteristiken der Bereiche der Bahn 102, die nicht direkt überwacht
werden, durch Interpolation abgeschätzt werden können. Da große Bereiche der Bahn
überwacht werden, kann selbst mit der Abtastausführungsform des Bahnsensors WS3
eine viel schnellere Bewertung der akkumulierten Daten durchgeführt werden als dies
mit herkömmlichen Bahnabtastsensoren möglich ist.
Die Erfindung der vorliegenden Anmeldung gestattet das Bahnabtasten
an im Wesentlichen jedem Ort entlang der Bahn von einer Nasspartieendposition, die
von dem ortsfesten Bahnsensor 132 besetzt ist, bis zum Ende der Trockenpartie
der Maschine im Wesentlichen in der Nähe der Sammelrolle 124. Wie in
1 gezeigt ist, kann ein Trockenpartiesensor
210, vorzugsweise ein ortsfester Bahnsensor, verwendet werden, um einen
absoluten Wert wie das Flächengewicht der Bahn 102 zu bestimmen. Andere
Sensoren können entlang der Bahn 102 eingesetzt werden, beispielsweise
zum Überwachen eines gegebenen, an der Bahn 102 durchgeführten Verfahrens.
Wie in 1 gezeigt ist, kann die Leimpresse
120 durch Sensoren 212 und 214 überwacht werden,
die entlang der Bahn 102 an gegenüberliegenden Seiten der Leimpresse
120 angeordnet sind.
In vorteilhafter Weise kann der ortsfeste Bahnsensor 132
zum Messen und Anzeigen der Bahn 102 an ihrer Nasspartie-Endseite verwendet
werden, um es einer Bedienungsperson des Systems zu gestatten, eine oder mehrere
Charakteristiken oder Eigenschaften der Bahn 102 zu bewerten. Beispielsweise
kann die Gleichförmigkeit der Bahn 102 über die Anzeige 130 der
Bedienungskonsole 126 überwacht werden. Die Videosignale, die wie vorstehend
offenbart erzeugt und verarbeitet werden, können auch zum Steuern bzw. Regeln einer
oder mehrerer Charakteristiken und Eigenschaften der Bahn 102 verwendet
werden. Durch die Verwendung der vom System der vorliegenden Erfindung erzeugten
Signale für Steuer- bzw. Regelungszwecke, können Veränderungen innerhalb der Bahn
102 im Wesentlichen beseitigt werden.
Da die Messungen, die an der Nasspartie-Endseite der Maschine durchgeführt
werden, das letztendlich erhaltene Produkt nicht genau bestimmen können, das hergestellt
und auf die Sammelrolle 124 aufgewickelt wird, können die absoluten Charakteristiken
und Eigenschaften der Bahn 102 durch eine solche Steuerung bzw. Regelung
unter Verwendung des ortsfesten Bahnsensors 132 nicht sichergestellt werden.
Jedoch kann durch. die Verwendung einer beliebigen Anzahl von herkömmlichen Steuerungs-
bzw. Regelungssystemen die Veränderbarkeit im Wesentlichen derart eliminiert werden,
dass ein sehr gleichmäßiges Produkt oder eine sehr gleichmäßige Bahn 102
hergestellt wird.
Falls die Papierherstellungsmaschine 100 anfänglich so eingerichtet
wird, dass sie eine bekannte Papierqualität herstellt, und dann gemäß der vorliegenden
Erfindung betrieben wird, um ein hochgradig gleichförmiges Produkt herzustellen,
sollten die Absolutwerte des sich ergebenden Papiers, das auf die Sammelrolle
124 aufgewickelt wird, sehr nahe dem gewünschten Produkt liegen. Jedoch
kann erfindungsgemäß ein zweiter ortsfester Bahnsensor zum Messen einer gegebenen
Charakteristik der Bahn 102 des flächigen Materials und zum Erzeugen zweiter
Bahnsignale, die für die Bahn 102 in ihren Absolutwerten aussagekräftig
sind, vorgesehen sein. Solche Messungen können durch Anordnen des zweiten ortsfesten
Bahnsensors in der Nähe der Trockenpartie-Endseite der Maschine durchgeführt werden.
Ein Steuerungs- bzw. Regelungssystem, das auf Bahnsignale von den Sensoren sowohl
an der Nasspartie als auch an der Trockenpartie der Maschine 100 anspricht,
kann dann die Maschine steuern bzw. regeln, um Gleichförmigkeit und einen Absolutwert
einer oder mehrerer gegebener Charakteristiken der Bahn 102 aufrechtzuerhalten.
Der zweite ortsfeste Bahnsensor kann der gleiche sein wie die Bahnsensoren,
die vorstehend mit Bezug auf 2 beschrieben sind, oder
diesen ähnlich sein. Alternativ kann der zweite ortsfeste Bahnsensor eine gewichtserfassende
Vorrichtung 216 zum Messen des Gewichts der Sammelrolle 124 umfassen,
die die Bahn 102, sobald sie hergestellt ist, sammelt. Wenn man die Breite
der Bahn 102 und die Betriebsgeschwindigkeit der Papierherstellungsmaschine
100 kennt, kann das Flächengewicht der Bahn 102 aus dem Gewicht
der Sammelrolle oder, genauer, dem auf der Rolle akkumulierten Papier bestimmt werden.
Das Gewicht der Sammelrolle 124 kann unter Verwendung von herkömmlichen
gewichtserfassenden Vorrichtungen, einschließlich Lastzellen oder dergleichen, genau
bestimmt werden.
Da die Erfindung der vorliegenden Anmeldung so detailliert und unter
Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist ersichtlich,
dass Modifikationen und Abänderungen möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung,
wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.
Anspruch[de]
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, wobei die Steuer- bzw. Regelungsvorrichtung umfasst:
einen ersten Sensor (132,WS1,WS2,WS3), der sich im wesentlichen benachbart
zur anfänglichen Erzeugung bzw. Bearbeitung der Bahn aus flächigem Material befindet,
um diese Bahn aus flächigem Material (102) über die gesamte Querrichtung
der Bahn hinweg zu überwachen und erste Bahnsignale zu erzeugen, die aussagekräftig
für die Bahn aus flächigem Material (102) sind; und
ein Steuer- bzw. Regelgerät (127), das zur Steuerung bzw. Regelung der
Maschine (100) auf die ersten Bahnsignale reagiert, um die Gleichförmigkeit
der Bahn aus flächigem Material (102) aufrecht zu erhalten, ungeachtet
der absoluten Anforderungen an die Bahn aus flächigem Material.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 1, worin das Steuer- bzw. Regelgerät (127) ausschließlich
auf die ersten Bahnsignale zur Steuerung bzw. Regelung der Maschine (100)
reagiert, um die Gleichförmigkeit innerhalb der Bahn aus flächigem Material (102)
aufrecht zu erhalten.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 1 oder 2, worin der erste Bahnsensor einen stationären Bahnsensor
(132) zum Überwachen der Bahn aus flächigem Material (102) umfasst.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 1 oder 2, worin der erste Bahnsensor einen Abtast- oder
Lese-Bahnsensor (WS3) umfasst, der zur Bewegung über die gesamte Breite der Bahn
aus flächigem Material (102) eingerichtet ist, um die Bahn aus flächigem
Material (102) zu überwachen und erste Bahnsignale zu erzeugen, die für
die Bahn aus flächigem Material (102) aussagekräftig sind, wobei der Abtast-
oder Lese-Bahnsensor eine lineare Reihe von Sensorelementen umfasst, die fluchtend
quer über die Bahn aus flächigem Material (102) angeordnet sind.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 1 oder 2, worin der erste Bahnsensor einen stationären Bahnsensor
(WS2) umfasst, der mindestens zwei lineare Reihen von Sensorelementen aufweist,
die sich quer über mindesten zwei Teile der Bahn aus flächigem Material (102)
erstrecken, um mindestens zwei Bereiche der Bahn aus flächigem Material (102)
zu überwachen und erste Bahnsignale zu erzeugen, die aussagekräftig für mindestens
zwei Teile der Bahn aus flächigem Material (102) sind.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, worin der erste Sensor eine gegebene
Eigenschaft der Bahn aus flächigem Material überwacht, weiterhin umfassend:
einen zweiten Bahnsensor (210, 216) zum Messen der gegebenen Eigenschaft
der Bahn aus flächigem Material (102) und zum Erzeugen von zweiten Bahnsignalen,
die aussagekräftig für die Bahn aus flächigem Material (102) sind; und
worin das Steuer- bzw. Regelgerät (127) auf die ersten Bahnsignale zur
Aufrechterhaltung der Gleichförmigkeit der gegebenen Eigenschaft der Bahn aus flächigem
Material (102) und auf die zweiten Bahnsignale zur Aufrechterhaltung eines
absoluten Werts der gegebenen Eigenschaft der Bahn aus flächigem Material (102)
reagiert, um die Maschine (100) zu steuern bzw. zu regeln.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 6, worin der zweite Bahnsensor einen stationären Bahnsensor
(210, 216) umfasst.
Vorrichtung zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100),
die ein Produkt in Form einer sich bewegenden Bahn eines flächigen Materials (102)
erzeugt, gemäß Anspruch 7, worin der stationäre zweite Bahnsensor (216)
eine gewichtsdetektierende Vorrichtung zum Messen des Gewichts der Bahn aus flächigem
Materials (102), so wie bzw. sobald sie erzeugt wurde, umfasst.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, wobei
das Verfahren umfasst:
Betreiben der Maschine (100) unter Erzeugung einer Bahn aus flächigem Material
(102);
Überwachen der Bahn aus flächigem Material (102) über die gesamte Querrichtung
der Bahn hinweg an einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur anfänglichen
Erzeugung bzw. Verarbeitung der Bahn aus flächigem Material (102) befindet;
Erzeugen von Bahnsignalen, die aussagekräftig für die Bahn aus flächigem Material
(102) sind; und
Steuern bzw. Regeln der Maschine (100) in Reaktion auf die genannten Bahnsignale,
um die Gleichförmigkeit der Bahn aus flächigem Material (102) sicherzustellen,
ungeachtet der absoluten Anforderungen an die Bahn aus flächigem Material.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 9, worin der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material an
einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur anfänglichen Erzeugung bzw. Bearbeitung
befindet, das Überwachen einer gegebenen Eigenschaft der Bahn umfasst, und weiterhin
umfassend die folgenden Schritte:
Überwachen der Bahn aus flächigem Material (102) an einem Ort, der sich
im wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung der Bahn aus flächigem Material (210,
216) befindet, um Produktsignale zu erzeugen, die aussagekräftig für die
gegebene Eigenschaft des Produktes sind; und
Steuern bzw. Regeln der Maschine (100) in Reaktion auf die Produktsignale,
die für die gegebene Eigenschaft der Bahn aus flächigem Material (102)
aussagekräftig sind, um außerdem den Absolutwert der gegebenen Eigenschaft
der Bahn aus flächigem Material (102) zu steuern bzw. einzuregeln.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 10, worin der Schritt des Überwachens des Produktes an einem Ort, der sich
im wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung der Bahn aus flächigem Material (210)
befindet, den Schritt des Überwachens des Gewichts des Produkts, so wie bzw. während
es sich ansammelt (216), umfasst.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 11, worin der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material (102)
den Schritt des Anordnens eines ersten, stationären Flachmaterial-Sensors (WS1)
in im wesentlichen benachbarter Position zur anfänglichen Erzeugung bzw. Bearbeitung
des flächigen Materials (132) umfasst und der Schritt des Erzeugens von
Bahnsignalen, die für die Bahn aus flächigem Material (102) aussagekräftig
sind, die folgenden Schritte umfasst:
Betreiben des ersten, stationären Flachmaterial-Sensors (WS1) zur Erzeugung von
ersten Sensorsignalen, die für mindestens eine erste Eigenschaft diskreter Elemente
des Bahnmaterials (102) an diesem ersten Ort aussagekräftig sind;
Umwandeln der ersten Sensorsignale in erste Digitalsignale mit Größen, die die mindestens
erste Eigenschaft der diskreten Elemente des Bahnmaterials (102) am genannten
ersten Ort repräsentieren;
Ansteuern oder Adressieren eines Referenzspeichers (180) in Synchronität
mit den diskreten Elementen des Bahnmaterials (102), um auf elementspezifische
Informationen für die diskreten Elemente zuzugreifen;
Ansteuern oder Adressieren einer Darstellungslogik (178) mit den ersten
Digitalsignalen und den elementspezifischen Informationen zur Wiedergewinnung physikalischer
Eigenschaftsinformationen bezüglich des Bahnmaterials (102) aus der genannten
Darstellungslogik (178), die den ersten Sensorsignalen entsprechen; und
worin der Schritt des Steuerns bzw. Regelns der Maschine (100) in Reaktion
auf die Bahnsignale das Steuern bzw. Regeln der Herstellung des Bahnmaterials (102)
in Reaktion auf die physikalischen Eigenschaftsinformationen umfasst, derart, dass
die Gleichförmigkeit mindestens einer physikalischen Eigenschaft des Flachmaterials
(102) aufrecht erhalten wird.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 10, worin der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material (102)
an einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung der Bahn aus
flächigem Material (210, 216) befindet, die Schritte umfasst:
Anbringen eines zweiten Flächenmaterial-Sensors (210, 216) in
Nachbarschaft zur Endbearbeitung der Bahn aus flächigem Material; und
Betreiben des zweiten Flächenmaterial-Sensors (210, 216) zur Erzeugung
der Produktsignale, die für eine gegebene Eigenschaft der Bahn des flächigen Materials
(102) aussagekräftig sind.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 13, worin der Schritt des Betreibens des zweiten Flächenmaterial-Sensors
(216) zur Erzeugung der Produktsignale den Schritt des Überwachens des
Gewichts des flächigen Materials (102), während es sich ansammelt, umfasst.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 9, worin der Schritt des Überwachens der Bahn aus flächigem Material (102)
an einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur anfänglichen Erzeugung bzw.
Bearbeitung der Bahn des flächigen Materials (132) befindet, den Schritt
des Empfangens von Licht umfasst, das für das Produkt aus der Bahn des flächigen
Materials (102) aussagekräftig ist; und worin der Schritt des Erzeugens
von Bahnsignalen, die für die Bahn aus flächigem Material (102) aussagekräftig
sind, das Erzeugen von Bahnsignalen in Reaktion auf das von der Bahn des flächigen
Materials (102) empfangene Licht umfasst.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 9, umfassend das Messen mindestens einer physikalischen Eigenschaft des
flächigen Materials (102) durch:
Erzeugen eines Signals, das für das flächige Material (102) benachbart
zu dessen anfänglicher Erzeugung bzw. Bearbeitung (132) aussagekräftig
ist;
Umwandeln dieses Signals in Digitalsignale mit Größen, die überwachte entsprechende
Punkte auf dem flächigen Material (102) repräsentieren;
Ansteuern oder Adressieren eines Referenzspeichers (180) in Synchronität
mit den entsprechenden Punkten auf dem flächigen Material (102), um auf
punktspezifische Informationen für die entsprechenden Punkte zuzugreifen;
und
Ansteuern oder Adressieren einer Darstellungslogik (178) mit den Digitalsignalen
und den punktspezifischen Informationen, um physikalische Eigenschaftsinformationen
für das flächige Material (102) wiederzugewinnen, die den Digitalsignalen
der Darstellungslogik (178) entsprechen.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 16, worin der Schritt des Überwachens des flächigen Materials (102)
an einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zu dessen anfänglicher Erzeugung
bzw. Bearbeitung (132) befindet, die folgenden Schritte umfasst:
Empfangen von elektromagnetischer Strahlung von dort, die für das zugehörige flächige
Material (102) am genannten Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur
anfänglichen Erzeugung bzw. Bearbeitung des flächigen Materials (132) befindet,
aussagekräftig ist; und
worin der Schritt des Erzeugens eines Signals, das für das flächige Material (102)
benachbart zu dessen anfänglicher Erzeugung bzw. Bearbeitung (132) aussagekräftig
ist, den Schritt des Erzeugens eines Signals umfasst, das die vom flächigen Material
(102) empfangene elektromagnetische Strahlung repräsentiert.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 16 oder 17, weiterhin umfassend den Schritt des Speicherns der physikalischen
Eigenschaftsinformation in einem Speicher (202, 204).
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 18, weiterhin umfassend die folgenden Schritte:
Verarbeiten der physikalischen Eigenschaftsinformationen, die im Speicher (202,
204) gespeichert sind, unter Erzeugung von Bildsignalen; und
Darstellen der Bildsignale (130).
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
einem der Ansprüche 16 bis 19, worin die physikalische(n) Eigenschaftsinformation(en)
n Datenbits digitaler Grauskalenwerte umfasst/umfassen und der Schritt des Speicherns
der physikalischen Eigenschaftsinformation(en) im Speicher (202,
204) die folgenden Schritte umfasst:
Trunkieren von n Datenbits niedriger Ordnung jeder Speicheradresse zur Definition
räumlicher, 2n Bits breiter Zonen, die von resultierenden trunkierten
Speicheradressen adressiert werden;
Substituieren der digitalen Grauskalenwerte für die trunkierten n Datenbits niedriger
Ordnung unter Bildung von 2n Histogramm-Adressen für jede der trunkierten
Speicheradressen;
Ansteuern oder Adressieren des Speichers (202, 204) mit den Histogramm-Adressen;
Auslesen eines jeden Speicherorts, der von den Histogramm-Adressen adressiert wird;
Inkrementieren des Wertes, der von jedem durch die Histogramm-Adressen angesteuerten
Speicherort ausgelesen wurde; und
Speichern des inkrementierten Wertes in jeden von den Histogramm-Adressen angesteuerten
Speicherort.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
einem der Ansprüche 16 bis 20, weiterhin umfassend den Schritt des Weiterleitens
der physikalischen Eigenschaftsinformationen an ein Steuer- bzw. Regelgerät (127)
zum Steuern bzw. Regeln der Herstellung des flächigen Materials (102),
um die Gleichförmigkeit des flächigen Materials (102) aufrecht zu erhalten.
Verfahren zum Steuern bzw. Regeln einer Maschine (100), die
ein Produkt in Form einer Bahn aus flächigem Material (102) erzeugt, gemäß
Anspruch 21, weiterhin umfassend die folgenden Schritte:
Überwachen des flächigen Materials (102) an einem Ort, der sich im wesentlichen
benachbart zur Endbearbeitung des flächigen Materials (210) in einer bahnerzeugenden
Maschine (100) befindet, um Bahnsignale zu erzeugen, die für eine gegebene
Eigenschaft des flächigen Materials (102) aussagekräftig sind; und
Steuern bzw. Regeln der Maschine (100) in Reaktion auf die Bahnsignale,
um darüber hinaus den Absolutwert der gegebenen Eigenschaft des flächigen Materials
(102) zu steuern bzw. zu regeln.
Verfahren zum Messen mindestens einer physikalischen Eigenschaft eines
flächigen Materials (102) wie in Anspruch 22 beansprucht, worin die gegebene
Eigenschaft das Basisgewicht umfasst und der Schritt des Überwachens des flächigen
Materials (102) an einem Ort, der sich im wesentlichen benachbart zur Endbearbeitung
des flächigen Materials (210) befindet, den Schritt des Überwachens des
Gewichts des flächigen Materials (102) umfasst, während es sich ansammelt.