HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Kühlgerät, das
mittels einer elektronischen Kühlvorrichtung unter Anwendung des Peltiereffekts
ein Kühlmittel kühlt, das gekühlte Kühlmittel zirkulieren lässt und das Kühlmittel
einem Kissen zuführt, wodurch der erkrankte Körperteil eines Patienten, auf den
das Kissen aufgebracht ist, gekühlt wird. Ein solches Gerät ist aus dem Dokument
WO-A-9 400 086 bekannt.
Als ein herkömmliches elektronisches Kühlgerät dieser Art ist ein
therapeutisches Kühlgerät in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4-77 583
offenbart. 6 zeigt den Grundaufbau dieses therapeutischen
Kühlgeräts. In 6 bezeichnet das Bezugszeichen
1 eine Kühleinheit (Kissen), die auf den erkrankten Körperteil eines Patienten
aufgebracht wird, 2 bezeichnet ein Zufuhrventil zur Steuerung der Strömungsrate
eines Kühlmittels, das der Einlassöffnung der Kühleinheit 1 zugeführt wird,
3 bezeichnet ein Kühlmitteltemperatureinstellmittel, 4 eine Pumpe,
um das Kühlmittel umzuwälzen, 5 bezeichnet ein einlassseitiges Messmittel,
das zwischen dem Zufuhrventil 2 und der Kühleinheit 1 angeordnet
ist, um wenigstens die Temperatur des Kühlmittels zu messen, 6 bezeichnet
ein auslassseitiges Messmittel, das hinter der Auslassöffnung der Kühleinheit
1 angeordnet ist, um wenigstens die Temperatur des Kühlmittels zu messen,
und 7 bezeichnet ein Vergleichsmittel zum Vergleichen der Informationen,
die durch das einlassseitige Messmittel 5 erzielt wurden, mit jenen, die
durch das auslassseitige Messmittel 6 erzielt wurden.
In diesem therapeutischen Kühlgerät wird das Kühlmittel durch das
Temperatureinstellmittel 3 gekühlt, und das gekühlte Kühlmittel wird mittels
der Pumpe 4 umgewälzt und der Kühleinheit 1 zugeführt. Eine Temperatur
Tein des in die Kühleinheit 1 eintretenden Kühlmittels wird
durch das einlassseitige Messmittel 5 erfasst und an das Vergleichsmittel
7 geliefert. Das Vergleichsmittel 7 steuert das Zufuhrventil
2 auf der Grundlage der Differenz zwischen den erfassten Temperaturen Tein
und Taus, wodurch die Menge an Kühlmittel angepasst wird, die der Kühleinheit
1 zuzuführen ist. Gleichzeitig steuert das Vergleichsmittel 7
das Temperatureinstellmittel 3, wodurch die Temperatur Tein
des Kühlmittels zur Kühleinheit 1 in einem vorgegebenen Bereich gehalten
wird.
In einem derartigen herkömmlichen therapeutischen Kühlgerät wird die
Temperatur des Kühlmittels zu der Kühleinheit 1 erfasst, um die Temperatureinstellmittel
3 zu steuern. Aus diesem Grund ist die Temperatursteuerung verzögert, so
dass keine schnelle Temperatursteuerung durchgeführt werden kann.
Außerdem sind, wenn die Temperatur des Kühlmittels durch das einlassseitige
Messmittel 5 und das auslassseitige Messmittel 6 direkt erfasst
wird, diese Temperaturerfassungseinheiten in einem dünnen Rohr angeordnet, was ein
Verstopfen zur Folge hat.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die oben angeführten
Probleme zu lösen, wobei ihre Aufgabe ist, ein elektronisches Kühlgerät zu liefern,
das eine schnelle Temperatursteuerung durchführen kann, ein Verstopfen eines Rohrs
vermeidet und eine Abnormität frühzeitig erfasst.
Um die oben angegebene Aufgabe zu lösen wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein elektronisches Kühlgerät gemäß dem Anspruch 1 oder dem Anspruch 2
geschaffen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 ist eine Darstellung, die den Grundaufbau
eines elektronischen Kühlgeräts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt;
2A und 2B
sind Perspektivansichten, die den speziellen Aufbau einer Kühleinheit in dem elektronischen
Kühlgerät zeigen;
3 ist eine Perspektivansicht, die einen
Wassermantel zeigt, der in der Kühleinheit verwendet wird;
4 ist eine Schnittdarstellung von der
Seite, die Kühleinheit zeigend;
5 ist eine Perspektivansicht, die einen
Kühlkörper zeigt, der in der Kühleinheit verwendet wird; und
6 ist ein Blockdiagramm, das den Grundaufbau
eines herkömmlichen therapeutischen Kühlgeräts zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Es folgt eine ausführliche Beschreibung einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. 1 zeigt den Grundaufbau eines
elektronischen Kühlgeräts gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In 1 bezeichnet das Bezugszeichen
10 ein Kissen, das auf den erkrankten Körperteil eines Patienten aufgebracht
wird, 11 bezeichnet einen Tank, in dem ein Kühlmittel
aufbewahrt wird, 12 bezeichnet eine Pumpe zum Umwälzen des Kühlmittels,
13 bezeichnet einen Wärmeübertragungsweg, der auf einem Kühlmittelzufuhrweg
zu dem Kissen 10 angeordnet ist, 14 bezeichnet eine wärmeisolierende
Platte, die auf der Oberseite des Wärmeübertragungswegs 13 angeordnet ist,
15-1 bis 15-3 bezeichnen elektronische Kühlvorrichtungen, deren
Kühlflächen 15-1a bis 15-3a mit dem Wärmeübertragungsweg
13 durch die wärmeisolierende Platte 14 so verbunden sind, das
Wärme übertragen werden kann, 16 bezeichnet einen Kühlkörper, der mit Wärmeabführflächen
15-1b bis 15-3b der elektronischen Kühlvorrichtungen
15-1 bis 15-3 so verbunden ist, dass Wärme übertragen werden kann,
17 bezeichnet einen Kühlungslüfter, 18 einen Temperatursensor,
der an der Kühlfläche 15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung
15-1, d. h. zwischen der Kühlfläche 15-1a und dem Wärmeübertragungsweg
13, angebracht ist, und 19 bezeichnet eine Steuereinrichtung.
Das Kissen 10 hat Kühlmitteleinlass- und Kühlmittelauslassöffnungen,
wobei es z. B. aus einem Weichgummi oder aus einem Kunstharzmaterial geformt ist.
Als Kühlmittel wird Wasser wie etwa Reinwasser oder eine wässrige Magnesiumchloridlösung
verwendet. Die wässrige Magnesiumchloridlösung ermöglicht die Verwendung eines elektromagnetischen
Strömungsmessers und verhindert außerdem das Gefrieren von Wasser in dem Kissen
10 selbst im Fall eines Absinkens der Temperatur auf den Gefrierpunkt.
Der Wärmeübertragungsweg 13 ist aus einem Flachrohr gebildet. Die wärmeisolierende
Platte 14 hat fast die gleiche Form wie die Oberseite des Wärmeübertragungswegs
13 und ist in engem Kontakt mit der Oberseite des Wärmeübertragungswegs
13. Der Wärmeübertragungsweg 13 und die wärmeisolierende Platte
14 sind aus Aluminium geformt. Der Wärmeübertragungsweg 13 und
die wärmeisolierende Platte 14 könnten aus Kupfer, rostfreiem Stahl oder
Titan bestehen. Die wärmeisolierende Platte 14 muss nicht immer angeordnet
sein.
Die elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3
nutzen den Peltiereffekt. Jede dieser Vorrichtungen ist durch Bonden von N-Typ-
und P-Typ-Halbleitern gebildet. Wenn ein Strom fließt, nimmt eine Zonenübergangsfläche
Wärme auf, während die andere Zonenübergangsfläche Wärme erzeugt. Die Wärme aufnehmende
Fläche ist eine Kühlfläche und jene, die Wärme erzeugt, ist eine Wärmeabführtläche.
Die Betriebsweise dieses elektronischen Kühlgeräts wird weiter unten
zusammen mit der Funktion der Steuereinrichtung 19 beschrieben.
Wenn die Pumpe 12 angetrieben wird, wird das in dem Tank
11 aufbewahrte Kühlmittel über den Wärmeübertragungsweg 13 dem
Kissen 10 zugeführt und dann zu dem Tank 11 zurückgeführt. Während
dieses Umlaufs wird das dem Kissen 10 zugeführte Kühlmittel durch die elektronischen
Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3, die in dem Wärmeübertragungsweg
13 vor dem Kissen 10 angeordnet sind, gekühlt. Insbesondere wird,
da die Kühlflächen 15-1a bis 15-3a der elektronischen Kühlvorrichtungen
15-1 bis 15-3 durch die wärmeisolierende Platte 14 so
mit dem Wärmeübertragungsweg 13 verbunden sind, dass Wärme übertragen werden
kann, der Wärmeübertragungsweg 13 durch die wärmeisolierende Platte
14, die als Wärmepuffer dient, gleichmäßig gekühlt, und das den Wärmeübertragungsweg
13 durchströmende Kühlmittel wird gekühlt.
In diesem Fall steuert die Steuereinrichtung 19 die Leistung,
die den elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3 zuzuführen
ist, auf der Grundlage der Temperatur T1 der Kühlfläche 15-1a der elektronischen
Kühlvorrichtung 15-1, die von dem Temperatursensor 18 erfasst
wird, wodurch die Temperatur des Kühlmittels zu dem Kissen 10 in einem
vorgegebenen Bereich gehalten wird. Mit der Anordnung dieser Ausführungsform kann
eine schnelle Temperatursteuerung durchgeführt werden. Genauer gesagt zeigt sich
der Überschuss oder Mangel an Kühlungsvermögen auf dem Wärmeübertragungsweg
13 sofort in einem Anstieg oder Abfall der Temperatur T1 der Kühlfläche
15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1. Folglich kann eine
schnelle Temperatursteuerung ohne jegliche Verzögerung bei der Anpassung des Kühlungsvermögens
auf dem Wärmeübertragungsweg 13 durchgeführt werden. Da außerdem die Kühlmitteltemperatur
nicht erfasst werden muss, braucht gemäß dieser Ausführungsform keine Temperaturerfassungseinheit
in dem Rohr angeordnet zu werden, wodurch ein Verstopfen vermieden werden kann.
Außerdem kann dadurch, dass keine Temperaturerfassungseinheit in dem Rohr angeordnet
ist, eine elektrische Ableitung zu dem Kühlmittel in dem Rohr verhindert werden,
so dass die elektrische Sicherheit gewährleistet werden kann.
Die Steuereinrichtung 19 erfasst eine Abnormität in den elektronischen
Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3 auf der Grundlage der Temperatur
T1 der Kühlfläche 15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1,
die von dem Temperatursensor 18 erfasst wird. Insbesondere fällt die Temperatur
T1 der Kühlfläche 15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1
aus dem Normalbereich heraus, wenn irgendeine der elektronischen Kühlvorrichtungen
15-1 bis 15-3 eine Abnormität aufweist. Folglich kann die Steuereinrichtung
19 die Abnormität in den elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1
bis 15-3 erfassen. Wenn eine Abnormität erfasst wird, führt die Steuereinrichtung
19 je nach der abnormen Situation eine Sicherheitsoperation aus, unterbricht
z. B. die Leistungszufuhr zu den elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1
bis 15-3.
In dieser Ausführungsform wird eine Abnormität in den elektronischen
Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3 auf der Grundlage der Temperatur
T1 der Kühlfläche 15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1
festgestellt, die von dem Temperatursensor 18 erfasst wird. Jedoch kann,
wenn ein Temperatursensor 20 an dem Kühlkörper 16 angebracht ist,
eine Abnormität in den elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1 bis
15-3 anhand einer Temperatur T2 des Kühlkörpers 16, die von dem
Temperatursensor 20 erfasst wird, mit größerer Klarheit festgestellt werden.
Alternativ kann der Temperatursensor 20 am Kühlmittelzufuhrweg oder am
Wärmeübertragungsweg 13 befestigt sein. Bei dieser Anordnung kann eine
Abnormität in den elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3
auch aus der Temperatur T2 des Kühlmittelzufuhrwegs oder des Wärmeübertragungswegs
13, die von dem Temperatursensor 20 erfasst wird, mit größerer
Klarheit festgestellt werden.
In dieser Ausführungsform wird die Leistungszufuhr zu den elektronischen
Kühlvorrichtungen 15-1 bis 15-3 auf der Grundlage der Temperatur
T1 der Kühlfläche 15-1a der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1
gesteuert. Dieser Steuerungsvorgang könnte jedoch auch auf der Grundlage des Temperaturunterschieds
zwischen der Kühlfläche 15-1a und der Wärmeabführfläche 15-1b
der elektronischen Kühlvorrichtung 15-1 ausgeführt werden. Die Temperatur
T2 des Kühlkörpers 16 könnte ebenfalls als ein Parameter für die Steuerung
der Leistung an die elektronischen Kühlvorrichtungen 15-1 bis
15-3 verwendet werden. Insbesondere könnte die Kühlmitteltemperatur auf
der Grundlage nicht nur der Temperatur der Kühlfläche 15-1a und der Temperatur
der Wärmeabführfläche 15-1b oder der Temperaturdifferenz zwischen der Wärmeabführfläche
15-1b und der Kühlfläche 15-1a gesteuert werden, sondern auch
auf der Grundlage der Temperatur des Kühlkörpers 16. In diesem Fall sind
als Leistungssteuerungstechnik verschiedene Steuerungstechniken verfügbar: sowohl
eine Technik der Änderung der Signalform einer Spannung oder eines Stroms, EIN/AUS-Steuerung
bei Verwendung von Impulsen oder eine Phasensteuerung unter Verwendung eines Triacs
oder Thyristors, als auch eine elementare Steuerungstechnik der Anpassung des Spannungs-
oder Stromwertes.
In dieser Ausführungsform werden die drei elektronischen Kühlvorrichtungen
15-1 bis 15-3 verwendet. Die Anzahl der elektronischen Kühlvorrichtungen
ist jedoch selbstverständlich nicht auf drei beschränkt. Außerdem ist die Vorrichtung,
an welcher der Temperatursensor 18 angebracht ist, nicht auf die elektronische
Kühlvorrichtung 15-1 beschränkt. Der Temperatursensor 18 könnte
an der elektronischen Kühlvorrichtung 15-2 oder 15-3 angebracht
sein.
2A und 2B
zeigen den speziellen Aufbau der Kühleinheit in dem elektronischen Kühlgerät. In
diesem Beispiel wird, wie in 3 gezeigt ist, ein Wassermantel
als Wärmeübertragungsweg verwendet. An der Oberseite des Wassermantels
21 sind Peltiervorrichtungen 22-1 bis 22-4 angeordnet.
Auf den Oberseiten der Peltiervorrichtungen 22-1 bis 22-4 ist
ein Kühlkörper 23 angeordnet. Ein Kühlungslüfter 24 ist auf der
Oberseite des Kühlkörpers 23 angeordnet.
Der Wassermantel 21 hat ein Kühlmitteleinlassrohr
21-1, ein Kühlmittelauslassrohr 21-2 und erste und zweite Hauptkanäle
21A und 21B, die jeweils so ausgebildet sind, dass sie mit einem
Seitenabschnitt des Einlassrohrs 21-1 und einem Seitenabschnitt des Auslassrohrs
21-2 in Verbindung stehen. Die Peltiervorrichtungen 22-1 bis
22-4 sind an den Hauptkanälen 21A und 21B angeordnet.
Die Querschnittsfläche jedes der Hauptkanäle 21A und 21B ist größer
als die Querschnittsfläche sowohl des Einlassrohrs 21-1 als auch des Auslassrohrs
21-2.
Das Wärmeabsorptionsvermögen ist proportional zu einem Wert, der durch
Integrieren der Strömungsrate pro Zeiteinheit über die Durchgangszeit in dem Kanal
erhalten wird. Deshalb kann die Effizienz des Wärmeaustauschs durch Verringern der
Strömungsgeschwindigkeit erhöht werden. Insbesondere ist in diesem Beispiel, da
die Querschnittsfläche beider Hauptkanäle 21A und 21B des Wassermantels
21 größer als die Querschnittsfläche sowohl des Einlassrohrs
21-1 als auch des Auslassrohrs 21-2 ist, die Strömungsgeschwindigkeit
des Fluids, das die Hauptkanäle 21A und 21B durchströmt, vermindert,
so dass die Effizienz des Wärmeaustauschs höher sein kann. In diesem Beispiel hat
der Hauptkanal eine gegabelte Form. Der Hauptkanal ist jedoch selbstverständlich
nicht auf die gegabelte Form beschränkt, sondern kann einfach sein.
Jeder der Hauptkanäle 21A und 21B des Wassermantels
21 weist zahlreiche Rippen (Trennwände) W auf, die entlang der Kühlmittelströmungsrichtung
angeordnet sind (4). Das Wärmeabsorptionsvermögen ist
proportional zur Kontaktfläche der Wärme absorbierenden Fläche. In diesem Beispiel
ist jeder der Hauptkanäle 21A und 21B aus einem wabenförmigen
Element gebildet, in das die Rippen W integriert sind. Bei dieser Struktur nimmt
die Kontaktfläche zwischen der Innenwand des Wassermantels 21 und dem Kühlmittel
zu, was zu einer Erhöhung der Effizienz des Wärmeaustauschs führt.
Der Kühlkörper 23 ist aus Aluminium hergestellt, damit er
die Wärme auf Seiten der Wärmeabführungsfläche der Peltiervorrichtungen
22-1 bis 22-4 aufnimmt. Um die Kontaktfläche zur umgebenden Atmosphäre
zu vergrößern, d. h. um die Wärmeabführfläche zu vergrößern, weist der Kühlkörper
23 Stifte P auf, die jeweils eine hexagonale Prismenform besitzen
(5). In 2 ist eine Abdeckung
25 angeordnet, um den Kühlkörper 23 zu schützen und gleichzeitig
den Kühlungslüfter 24 anzubringen. Um den Wassermantel 21 ist
ein (nicht gezeigtes) wärmeisolierendes Element gewunden. Der Kühlungslüfter
24 führt zwangsweise Wärme von dem Kühlkörper 23 ab.
Wie weiter oben beschrieben worden ist, wird gemäß der vorliegenden
Erfindung die Leistungszufuhr an die erste bis n-te elektronische Kühlvorrichtung
auf der Grundlage der Temperatur der Kühlfläche (der Temperatur der Wärmeabführfläche
oder der Temperaturdifferenz zwischen der Kühlfläche und der Wärmeabführfläche)
der elektronischen Kühlvorrichtung gesteuert, so dass die Temperatur des Kühlmittels,
das dem Kissen zugeführt wird, in einem vorgegebenen Bereich gehalten wird. Der
Überschuss oder Mangel an Kühlungsvermögen in dem Wärmeübertragungsweg macht sich
sofort als Zunahme oder Abnahme der Temperatur der Kühlfläche (der Temperatur der
Wärmeabführfläche oder der Temperaturdifferenz zwischen der Kühlfläche und der Wärmeabführfläche)
der elektronischen Kühlvorrichtung bemerkbar. Folglich kann eine schnelle Temperatursteuerung
ohne jede Verzögerung bei der Anpassung des Kühlungsvermögens in dem Wärmeübertragungsweg
durchgeführt werden.
Außerdem werden gemäß der vorliegenden Erfindung das wabenförmige
Element mit integrierten Rippen, um die Querschnittsfläche des Kanals zu vergrößern
und dementsprechend das Wärmeabsorptionsvermögen zu verbessern, wobei der Kühlkörper
Stifte mit einer hexagonalen Prismenform aufweist, um die Wärmeabführtläche zu vergrößern,
und der Kühlungslüfter für eine Luft-Zwangskühlung verwendet. Mit dieser Anordnung
wird die Effizienz des Wärmeaustauschs auf ein Maximum erhöht. Deshalb kann die
Kühltemperatur, die für eine Temperaturanpassung erforderlich ist, genau geliefert
werden, so dass eine schnellere Temperatursteuerung durchgeführt werden kann.
Da außerdem gemäß der vorliegenden Erfindung die Kühlmitteltemperatur
nicht erfasst werden muss, braucht keine Temperaturerfassungseinheit in dem Rohr
angeordnet zu werden. Bei dieser Ausführung kann ein Verstopfen vermieden und eine
Abnormität frühzeitig festgestellt werden.
Außerdem kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Effizienz des Wärmeaustauschs
entsprechend der Gestalt und der Anordnung des Wärmeübertragungswegs oder des Kühlkörpers
auf das Maximum erhöht werden. Folglich braucht die Kühlleistung nicht in unwirtschaftlicher
Weise erhöht werden, die Leistungsaufnahme wird niedrig gehalten und das gesamte
Gerät kann kompakt und mit geringem Gewicht hergestellt werden.