Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Kraftwerkstechnik. Sie
betrifft eine Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers
für einen Kühlluftkühler, insbesondere Einrohrkühlluftkühler, welcher in Kraftwerksanlagen
(Kombianlagen oder Gasturbinen mit einfachem Zyklus) eingesetzt wird.
Bei Gasturbinen mit einfachem Zyklus ist es bisher üblich, die vom
Verdichter entnommene verdichtete oder vorverdichtete Luft mittels Wassereinspritzung
oder externer Kühlung zu kühlen, bevor diese als Kühlluft dem Kühlsystem der Turbine
zugeführt wird.
Aus EP 0 519 304 A1
ist ein Verfahren zum Betreiben einer Gasturbine bekannt, bei dem die Kühlluft zur
Erzeugung von Dampf verwendet und dabei selbst vor Eintritt in die Gasturbine abgekühlt
wird. Dazu ist ein Wärmetauscher primärseitig in eine den Luftverdichter und die
Gasturbine verbindende Kühlluftleitung und sekundärseitig in eine Flüssigkeits-Dampf-Leitung
geschaltet.
Bei Kombikraftwerksanlagen wird bekanntermassen eine Wasserkühlung
der Luft in einem Luft/Wasser-Wärmetauscher durchgeführt und die anfallende Wärme
aus der Kühluft-Kühlung in der Kraftwerksanlage wieder nutzbar gemacht. Als Kühler
werden sogenannte "Once Through Gasturbine Cooler", also Einrohrzwangdurchlaufkühler,
verwendet, in denen das Wasser in Rohren von unten nach oben oder von oben nach
unten strömt, dabei erhitzt und je nach den Temperaturverhältnissen verdampft wird
und die Kühlluft (verdichtete oder vorverdichtete Luft, die sich auf Grund der Verdichtung
erwärmt hat) in Gegenstromrichtung zum Wasser aussen an den Rohren entlangströmt
und dabei abgekühlt wird.
Bei bisher bekannten Einrichtungen zur Kühllufttemperaturregelung
derartiger Kühlluftkühler für Kraftwerksanlagen wird die Speisewassermenge lastabhängig
geregelt. Dazu ist in der Speisewasserleitung des Kühlluftkühlers ein Speisewassermengenmessorgan
angeordnet, das über einen PID-Regler die Speisewassermenge einstellt, beispielsweise
durch Verstellen der Drehzahl der Speisepumpe oder durch Verstellen eines in die
Speisewasserleitung eingebauten Ventils (s. z.B. DE-OS
1 526 208).
Geregelt wird die Kühllufttemperatur, die mit einem Temperaturmessorgan
erfasst wird und zusammen mit einem entsprechenden Temperatursollwert ebenfalls
auf den PID-Regler geschaltet ist. Anstelle der Kühllufttemperatur kann auch die
Enthalpie geregelt werden. Schliesslich wirkt auf den Speiseregelkreis als Vorsteuerung
ein lastabhängiges Signal, das von einem Funktionsgeber kommt, in dem die Beziehung
zwischen dem Speisewassermengenstrom und der Last (z.B. zuzuführende Brennstoffmenge
oder zuzuführende Wärme) festgelegt ist. Dabei ist zwischen dem Funktionsgeber und
dem Speiseregelkreis ein verstellbares Glied eingeschaltet, in dem eine dynamische
Verformung des lastabhängigen Signals stattfindet ("Lead Lag"-Element).
Auf Grund der beschränkten Wirksamkeit des klassischen PID-Reglers
muss die so gebildete Vorsteuerung den komplizierten zeitlichen Verlauf der Speisewassermenge
auf wenige Prozente genau festlegen, so dass der Regler selbst nur eine Feinkorrektur
vornehmen muss. Mit einen solchen Aufbau wird die erzielbare Regelgüte weitgehend
durch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Vorsteuerung bestimmt. Die Einstellung
des Funktionsgebers und des Gliedes zur dynamischen Verformung erfordern deshalb
einen hohen Aufwand, insbesondere eine langwierige Inbetriebsetzung. Da die Vorsteuerung
iterativ erfolgen muss, ergibt sich als weiterer Nachteil, dass sie relativ ungenau
ist.
Darstellung der Erfindung
Die Erfindung versucht, alle diese Nachteile zu vermeiden. Ihr liegt
die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Speisewasser-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers
für einen Kühlluftkühler, welcher in Kraftwerksanlagen eingesetzt wird, zu entwickeln,
die sehr genau arbeitet und eine zielsichere Inbetriebsetzung ohne Iteration ermöglicht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass bei einer Einrichtung
gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 als Vorsteuerelement ein Funktionselement
eingesetzt wird, welches als Eingänge die der Luftaustritts-Solltemperatur,
der Lufteintrittstemperatur, dem Luftmengenstrom, dem Frischdampfdruck und der Wassereintrittstemperatur
entsprechenden Signale aufweist und als Ausgänge den angenäherten vorgesteuerten
Speisewassermengenstrom und die Reglerverstärkung. Dabei ist das Signal der Luftaustritts-Solltemperatur
in einem ersten Eingang einem Vergleichspunkt aufgeschaltet, welcher in einem zweiten
Eingang mit dem Ausgang eines ersten Temperaturmessorgans für die Lufteintrittstemperatur
in Verbindung steht und dessen Ausgang auf den ersten Eingang eines ersten Multiplikationsorganes
geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans mit dem
Eingang eines ersten Funktionsgebers verbunden ist, in welchem die Beziehung zwischen
der Lufteintrittstemperatur und der spezifischen Wärmekapazität festgelegt ist,
und der Ausgang des ersten Funktionsgebers auf den ersten Eingang eines weiteres
Multiplikationsorgan geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans
sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes mit dem Eingang eines zweiten
Funktionsgebers verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen der Lufteintrittstemperatur,
dem Frischdampfdruck und der Dampfaustrittsenthalpie festgelegt sind, und der Ausgang
des zweiten Funktionsgebers als ein erster Eingang auf einen weiteren Vergleichspunkt
geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang eines weiteren Temperaturmessorgans für
die Wassereintrittstemperatur sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes
mit dem Eingang eines dritten Funktionsgebers verbunden sind, in welchem die Beziehungen
zwischen der Speisewassereintrittstemperatur, dem Frischdampfdruck und der Wassereintrittsenthalpie
festgelegt sind, und der Ausgang des dritten Funktionsgebers als ein zweiter Eingang
auf den zweiten Vergleichspunkt geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des zweiten
Vergleichspunktes auf den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes geschaltet ist, auf
den als weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte
Enthalpiedifferenz geschaltet ist und der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes als
erster Eingang auf ein Divisionsorgan geschaltet ist und der Ausgang des Luftmengenmessorganes
als zweiter Eingang auf das Divisionsorgan geschaltet ist, wobei der Ausgang des
Divisionsorganes als zweiter Eingang auf das zweite Multiplikationsorgan geschaltet
ist und der Ausgang des zweiten Multiplikationsorganes einerseits auf den Eingang
eines dynamischen Verzögerungsgliedes geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung
für den Kühllufttemperaturregler liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf
das erste Multiplikationsorgan geschaltet ist, dessen Ausgang das Signal für den
angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom liefert, welches einen dem Regler
nachgeschalteten Additionspunkt geleitet wird.
Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem im Wegfall des bisher
üblichen "Lead Lag"-Elements zu sehen. Dadurch kann die Vorsteuerung des Speisewassers
wesentlich genauer erfolgen. Die Inbetriebsetzung erfolgt ohne Iteration. Vor allem
im Teillastbetrieb, d.h. bei Temperatursättigung, ist mit der oben beschriebenen
erfindungsgemässen Lösung eine exakte Vorsteuerung des Speisewassers möglich.
Es ist besonders zweckmässig, wenn beim Betrieb der Anlage im ungesättigten
Temperaturbereich der oben beschriebenen Einrichtung zusätzlich dem ersten Multiplikationsorgan
ein Additionspunkt nachgeschaltet ist, in welchem dem Signal für den angenäherten
vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ein Korrektursignal zugeführt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen dazu sind in den letzten beiden Unteransprüchen
enthalten. Mit diesen Varianten ist es möglich, auch bei einem ungesättigten Betrieb
eine genaue Vorsteuerung zu erzielen, weil die Vorsteuergrösse bzw. die Korrekturgrösse
selbst entsprechend korrigiert wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
1 als Übersicht eine schematische Darstellung
einer Gasturbinenanlage mit einem in eine Kühlluftleitung geschalteten Kühlluftkühler;
2 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler
mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer Speisewasser-Vorsteuerung
arbeitet;
3 die Abhängigkeit der Luftaustrittstemperatur
von der Last und dem Speisewassermengenstrom;
4 die Abhängigkeit der Luftaustrittstemperatur
bei konstanter Last von der Umgebungstemperatur und dem Speisewassermengenstrom;
5 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler
mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer korrigierten Speisewasser-Vorsteuerung
arbeitet;
6 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler
mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer weiteren Ausführungsvariante
einer korrigierten Speisewasser-Vorsteuerung arbeitet.
Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente
gezeigt. Die Strömungsrichtung der Arbeitsmittel ist mit Pfeilen bezeichnet.
Weg zur Ausführung der Erfindung
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und
der 1 bis 6
näher erläutert.
1 zeigt als Übersicht eine schematische
Darstellung einer Gasturbinenanlage. Diese Gasturbinenanlage umfasst eine Gasturbine
30 mit einem vorgeschalteten, auf einer gemeinsamen Welle 31 angeordneten
Verdichter 32 sowie eine zwischen dem Verdichter 32 und der Turbine
30 in einer vom Verdichter 32 kommenden Frischluftleitung
33 angeordneten Brennkammer 34. Die Turbine 30 treibt
einen auf der Welle 31 sitzenden Generator 35 an. Von der Frischluftleitung
33 zweigt eine Kühlluftleitung 36 ab, die in die Gasturbine
30 mündet. In die Kühlluftleitung 36 ist primärseitig ein Kühlluftkühler
2, welcher ein Einrohrzwangdurchlaufkühler ist, der Gasturbine
30 vorgeschaltet. Sekundärseitig ist der Kühlluftkühler 2 in eine
Flüssigkeits-Dampf-Leitung 37 geschaltet, in die beispielsweise ein hier
nicht dargestellter Dampferzeuger sekundärseitig geschaltet ist, der primärseitig
in die hier nicht dargestellte Abgasleitung der Gasturbine 30 geschaltet
ist. Der Dampf D kann dann beispielsweise in ein Heiznetz zur Nutzung gespeist werden.
Eine andere Möglichkeit (nicht dargestellt), die bei der Kühlung der Kühlluft K
anfallende Wärme zu nutzen, besteht z.B. darin, dass der erzeugte Dampf D zum Betrieb
einer Dampfturbinenanlage verwendet wird. Dazu wird der Kühlluftkühler
2 sekundärseitig z.B. als Vorwärmer in den nicht dargestellten Wasser-Dampf-Kreislauf
der Dampfturbinenanlage geschaltet.
Beim Betrieb der Gasturbinenanlage wird der Brennkammer
34 Brennstoff B zugeführt, der mit der vom Verdichter 32 kommenden
verdichteten Frischluft F in der Brennkammer 34 verbrannt wird. Das bei
der Verbrennung entstehende Heissgas H wird in die Turbine 30 geleitet,
entspannt sich dort und treibt dabei die Turbine 30 an, welche wiederum
den Verdichter 32 und den Generator 35 antreibt. Da das Heissgas
H beim Eintritt in die Turbine 30 eine sehr hohe Temperatur aufweist, ist
ein Kühlung der Turbine 30 notwendig. Dazu wird ein Teil der verdichteten
Frischluft F als Kühlluft K über die Kühlluftleitung 36 der Gasturbine
30 zugeführt. Die Frischluft F wird im Verdichter 32 aufgrund
der Kompression erwärmt, so dass sie zwecks Verwendung als Kühlluft K gekühlt werden
muss. Die Kühlluft K wird deshalb vor der Zufuhr zur Turbine 30 zuerst
im Kühlluftkühler 2 abgekühlt. Sie strömt gemäss 1
von oben nach unten und steht mit dem durch die Rohre des Kühlers 2 von
unten nach oben strömenden flüssigen Medium, welches vorzugsweise Speisewasser W
ist, im Wärmetausch. Das Speisewasser W wird über die Flüssigkeits-Dampf-Leitung
37 und über eine in der Leitung 37 angeordnete Pumpe
38 in den Kühlluftkühler 2 gebracht, nimmt Wärme von der durch
den Kühler 2 strömenden Luft K auf und kühlt auf diese Weise die Kühlluft
K. Dabei wird, eine ausreichende Wärmeübertragung vorausgesetzt, das Speisewasser
W zu Dampf D verdampft. Der Frischdampf D gelangt über die Leitung 37 und
gegebenenfalls über hier nicht dargestellte weitere Aggregate zu einem ebenfalls
nicht dargestellten Verbraucher, beispielsweise einer Dampfturbine.
Um unter den verschiedenen Betriebsbedingungen die oben beschriebene
Anlage optimal betreiben zu können, ist u.a. eine Kühllufttemperaturregelung notwendig.
Diese Regeleinrichtung 1 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in
1 integriert.
2 zeigt den oben beschriebenen Einrohrzwangdurchlaufkühlluftkühler
2 mit einem Kühllufttemperaturregler 1, der beispielsweise ein
PI- oder ein PID-Regler sein kann, welcher mit einer erfindungsgemässen Speisewasser-Vorsteuerung
arbeitet, indem er mit dem Funktionselement 3 in Wikverbindung steht, welches
als Eingänge die Luftaustritts-Solltemperatur &THgr;aSoll, die Lufteintrittstemperatur
&THgr;e, den Luftmengenstrom Ṁ, den Frischdampfdruck p und die
Wassereintrittstemperatur ϑe aufweist und als Ausgänge den angenäherten
vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo und die Reglerverstärkung
VR aufweist.
Gemäss 2 sind in der Kühlluftleitung
36 vor dem Eintritt des Kühlluftkühler 2 ein Luftmengenstrommessorgan
mit Signalgeber 5 und ein Temperaturmessorgan mit Signalgeber
6 angeordnet, mit denen die Lufteintrittstemperatur &THgr;e
und der Luftmengenstrom Ṁ gemessen und in entsprechende Signale transformiert
werden. Am Austritt des Kühlluftkühlers 2 ist in der Kühlluftleitung
36 ein zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber 7 angeordnet,
mit dem die Austrittstemperatur &THgr;a der Kühlluft K gemessen und ein
entsprechendes Signal erzeugt wird.
In der Flüssigkeits-Dampf-Leitung 37 ist stromauf des Kühlluftkühlers
2 ein Wassermengenstrommessorgan 4 und ein Temperaturmessorgan
mit Signalgeber 9 für das Speisewasser W angeordnet, mit dem der Speisewassermengenstrom
m und die Speisewassereintrittstemperatur ϑe ermittelt und in entsprechende
Signale umgewandelt werden, während stromab des Kühlers 2 in der Leitung
37 ein Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber 8 angeordnet
ist, in welchem der Druck p des Frischdampfes D gemessen und in ein entsprechendes
Signal umgewandelt wird.
Eine Signalleitung 39, welche vom Temperaturmessorgan
7 für die Luftaustrittstemperatur &THgr;a zum Regler
1 führt, ist als erster Eingang auf den Regler 1 geschaltet, während
als zweiter Eingang das der Sollaustrittstemperatur &THgr;aSoll
der Kühlluft K aus dem Kühlluftkühler 2 entsprechende Signal dient. Dieses
Signal wird ausserdem über eine Signalleitung 40 einem Vergleichspunkt
11 zugeführt und dort mit dem über eine Signalleitung 41 zugeführten
Signal der Eintrittstemperatur &THgr;e der Kühlluft K verglichen. Der
Ausgang des Vergleichspunktes 11 ist als erster Eingang eines Multiplikationsorganes
12 geschaltet.
Das der Lufteintrittstemperatur &THgr;e entsprechende Signal
wird ausserdem über die Signalleitung 41 als Eingang einem Funktionsgeber
13 aufgeschaltet, in dem die Beziehung zwischen der spezifischen Wärmekapazität
cp und der Temperatur &THgr;e festgelegt ist. Über eine Signalleitung
42 wird das der spezifischen Wärmekapazität cp entsprechende
Signal als erster Eingang einem zweiten Multiplikationsorgan 14 aufgeschaltet.
Schliesslich ist das der Lufteintrittstemperatur &THgr;e
entsprechende Signal auch über die Signalleitung 41 als erster Eingang
einem weiteren Funktionsgeber 15 aufgeschaltet, wobei als zweiter Eingang
das dem Frischdampfdruck p entsprechende und über die Signalleitung 43
herangeführte Signal dem Funktionsgeber 15 aufgeschaltet ist. In dem Funktionsgeber
15 sind die Beziehungen zwischen der Lufteintrittstemperatur &THgr;e,
dem Frischdampfdruck p und der Dampfaustrittsenthalpie ha festgelegt.
Über die Signalleitung 44 wird das der Dampfaustrittsenthalpie ha
entsprechende Signal einem Vergleichspunkt 16 zugeführt. Der zweite Eingang
dieses Vergleichspunktes 16 ist das der Wassereintrittsenthalpie he
entsprechende Signal, welches über ein Leitung 45 zugeführt wird, welche
am Ausgang eines weiteren Funktionsgebers 17 beginnt. Im Funktionsgeber
17 sind die Beziehungen zwischen dem Frischdampf p, der Wassereintrittstemperatur
ϑe und der Wassereintrittsenthalpie he festgelegt. Die
Eingänge des Funktionsgebers 17 sind das dem Frischdampfdruck p entsprechende,
über die Leitung 43 zugeführte Signal und das der Wassereintrittstemperatur
ϑe entsprechende, über eine Signalleitung 46 zugeführte
Signal.
Der Ausgang des Vergleichspunktes 16 ist über ein Signalleitung
47 auf den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes 18 geschaltet,
auf den als weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte
Enthalpiedifferenz &Dgr;hmin geschaltet ist. Im Organ 18 wird
das grössere der jeweiligen Eingangssignale ausgewählt. Der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes
18 ist über eine Leitung 48 dem ersten Eingang eines Divisionsorgan
19 aufgeschaltet, dem als zweiter Eingang das dem Luftmengenstrom Ṁ
entsprechende, über eine Leitung 49 vom Luftmengenstrommessorgan
5 zugeführte Signal aufgeschaltet ist. Der Ausgang des Divisionsorganes
19 ist über eine Leitung 50 als zweiter Eingang auf das Multiplikationsorgan
14 geschaltet. Der Ausgang des Multiplikationsorganes 14 ist einerseits
über eine Leitung 51 auf den Eingang eines dynamischen Verzögerungsgliedes
20 geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung VR für den Kühllufttemperaturregler
1 liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf das Multiplikationsorgan
12 geschalten ist, dessen Ausgang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten
Speisewassermengenstrom ṁFFo liefert, welches über eine Signalleitung
52 in einen Additionspunkt 10 geleitet wird. Der Additionspunkt
10 ist in einer vom Ausgang des Reglers 1 kommenden Signalleitung
53 angeordnet. In der vom Ausgang des Additionspunktes 10 führenden
Leitung 54 ist nunmehr das erfindungsgemässe vorgesteuerte Signal für den
Speisewassermengenstrom-Sollwert vorhanden.
Die Beziehungen zwischen den einzelnen Grössen, die durch obiges Funktionsglied
3 realisiert werden, lassen sich mathematisch durch folgende Gleichung
darstellen:
Diese erfindungsgemässe Regelung der Speisewasser-Vor steuerung gilt
exakt nur bei Teillastbetrieb, d.h. nur im Bereich der Temperatursättigung. Dies
wird besonders deutlich bei Betrachtung von 3.
In 3 ist die Abhängigkeit der Kühlluftaustrittstemperatur
&THgr;a vom Speisewassermengenstrom m für verschiedene Lasten dargestellt.
Man sieht, dass nur im Temperatursättigungsgebiet der angenäherte vorgesteuerte
Speisewassermengenstrom ṁFFo gleich dem effektiven Speisewassermengenstrom
ṁeff ist. Bei 100% Last ist dagegen eine relativ grosse Differenz
zwischen diesen beiden Werten vorhanden. Es existiert eine Abweichung &Dgr;ṁFF
des angenäherten Vorsteuersignales von ṁFFo zum effektiven Vorsteuersignal
ṁeff. Deshalb wird erfindungsgemäss für solche Betriebsbedingungen,
die nicht im Temperatursättigungsbereich liegen, die Erfindung durch Einführung
einer Korrektur für das Speisewasser-Vorsteuersignal weiter präzisiert (s.
5 und 6).
Die Korrektursignale sind die Last L und die Umgebungstemperatur TU,
die ebenfalls einen Einfluss auf das Vorsteuersignal hat. Dies ist in
4 verdeutlicht.
4 zeigt die Abhängigkeit der Kühlluftaustrittstemperatur
&THgr;a vom Speisewassermengenstrom m und von der Umgebungstemperatur
TU für eine Last von 100. Man sieht, dass beispielsweise die Differenz
&Dgr;ṁFF bei TU = –15°C wesentlich kleiner
ist als diese Differenz bei TU = 12°C.
In 5 ist eine entsprechende Einrichtung
abgebildet, bei welcher des Speisewasser-Vorsteuersignal noch korrigiert wird. Das
Funktionselement 3 ist hier ebenso wie in 2
dargestellt und oben beschrieben, ausgebildet, so dass auf eine nochmalige Beschreibung
und Darstellung der Details des Funktionselementes 3 verzichtet wird. In
der Signalleitung 52 ist zusätzlich zu der Ausführungsvariante nach
2 ein Additionspunkt 21 angeordnet, auf den
als erster Eingang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom
ṁFFo geschaltet ist und als zweiter Eingang das über eine Leitung
54 zugeführte Signal für die Differenz &Dgr;ṁFF zwischen
dem effektiven Speisewassermengenstrom ṁeff bei &THgr;a
= &THgr;aSoll und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom
ṁFFo. Das Signal für &Dgr;ṁFF wird in einem in
der Leitung 55 angeordneten Multiplikationsorgan 22 gebildet,
dessen Eingangsgrössen die Ausgangssignale zweier Funktionsgeber 23 und
24 sind. Im Funktionsgeber 23 ist die Beziehung zwischen der Differenz
&Dgr;ṁFF und der Last L festgelegt. So gilt z.B. der Wert Null
für Lasten, welche innerhalb des Temperatursättigungsbereiches (L ≤ Lx)
liegen, weil in diesen Fällen das Vorsteuersignal gar nicht korrigiert werden muss,
während der Wert 1 für eine Last von 100% (grösste Korrektur notwendig) gilt. Im
Funktionsgeber 23 ist die Beziehung zwischen der Differenz &Dgr;ṁFF
und der Umgebungstemperatur TU festgelegt.
Mit Hilfe der eben beschrieben Einrichtung wird eine genauere Vorsteuerung
des Speisestromes im ungesättigten Temperaturbereich erzielt, da das Signal für
den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo den
jeweiligen Last- und Temperaturverhältnissen angepasst wird.
6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Die in 6 abgebildete Regeleinrichtung arbeitet im ungesättigten
Betrieb des Kühlluftkühlers besonders exakt, da hier ein genaueres Korrektursignal
geliefert wird. Die Einrichtung ist folgendermassen aufgebaut: Das Funktionselement
3 ist wie in 2 beschrieben aufgebaut, es hat
also fünf Eingänge, und zwar die Signale für die Luftaustritts-Solltemperatur &THgr;aSoll,
die jeweilige Lufteintrittstemperatur &THgr;e, den Luftmengenstrom Ṁ,
die Wassereintrittstemperatur ϑe und den Frischdampfdruck p, und
zwei Ausgänge, und zwar die Signale für den angenäherten Speisewassermengenstrom
ṁFFo und die Reglerverstärkung VR. Von der Signalleitung
52 für den angenäherten Speisewassermengenstrom ṁFFo zweigt
eine Leitung 56 ab, die in einem Vergleichspunkt 26 endet. Zum
Vergleichspunkt 26 führt auch eine Signalleitung 57 vom Speisewassermengenstrommessorgan
mit Signalgeber 4. Das Differenzsignal wird über ein Verzögerungsglied
27 einem Funktionsgeber 25 zugeführt, in welchem &Dgr;ṁFF
in Abhängigkeit von der Last L und der Umgebungstemperatur TU abgelegt
sind. Ein Vergleich mit der aktuellen Last und Umgebungs temperatur liefert als
Ausgang ein Signal für die Korrekturgrösse &Dgr;ṁFF, welches über
die Signalleitung 55 dem in der Leitung 52 angeordneten Additionspunkt
21 zugeführt wird. Der zweite Eingang des Additionspunktes 21
ist das Signal für den angenäherten Speisewassermengenstrom ṁFFo.
Der Ausgang des Additionspunktes 21 liefert das korrigierte Vorsteuersignal
ṁFF, welches dem Additionspunkt 10 aufgeschaltet ist.
1Kühllufttemperaturregler2Kühlluftkühler3Funktionselement4Speisewassermengenstrommessorgan mit Signalgeber5Luftmengenstrommessorgan mit Signalgeber6erstes Temperaturmessorgan mit Signalgeber7zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber8Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber9drittes Temperaturmessorgan mit Signalgeber10erster Additionspunkt11erster Vergleichspunkt12erstes Multiplikationsorgan13erster Funktionsgeber14zweites Multiplikationsorgan15zweiter Funktionsgeber16zweiter Vergleichspunkt17dritter Funktionsgeber18Maximum-Auswahlorgan19Divisionsorgan20erstes Verzögerungsglied21zweiter Additionspunkt22drittes Multiplikationsorgan23vierter Funktionsgeber24fünfter Funktionsgeber25sechster Funktionsgeber26dritter Vergleichspunkt27zweites Verzögerungsglied28Brennstoffleitung29Heissgasleitung30Gasturbine31Welle32Verdichter33Frischluftleitung34Brennkammer35Generator36Kühlluftleitung37Flüssigkeits-Dampf-Leitung38Speisepumpe39Signalleitung für &THgr;a40Signalleitung für &THgr;aSoll41Signalleitung für &THgr;e42Signalleitung für cp43Signalleitung für p44Signalleitung für ha45Signalleitung für he46Signalleitung für ϑe47Signalleitung aus Pos. 1648Signalleitung aus Pos. 1849Signalleitung für M50Signalleitung aus Pos. 1951Signalleitung aus Pos. 1452Signalleitung aus Pos. 12 für ṁFFo
bzw. für ṁFF53Signalleitung aus Pos. 154Signalleitung aus Pos. 1055Signalleitung für &Dgr;ṁFF56Signalleitung für ṁFFo57Signalleitung für m&THgr;eLufteintrittstemperatur&THgr;aLuftaustrittstemperatur&THgr;aSollLuftaustritts-SolltemperaturṀLuftmengenstrom (Ist-Wert)ϑeSpeisewassereintrittstemperaturϑaSpeisewasseraustritts-/FrischdampftemperaturmṁSpeisewassermengenstrom (Ist-Wert)ṁsollSpeisewassermengenstrom-Sollwertṁeffeffektiver Speisewassermengenstrom bei
&THgr;a = &THgr;aSollṁFFoangenäherter vorgesteuerter Speisewassermengenstrom&Dgr;ṁFFDifferenz zwischen ṁeff
und ṁFFoṁkorrigierter vorgesteuerter SpeisewassermengenstromhaDampfaustrittsenthalpie für den Fall ϑa
= &THgr;eheWassereintrittsenthalpie&Dgr;hminauf minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenzcpspezifische WärmekapazitätVRReglerverstärkungFFrischluftKKühlluftWSpeisewasserDFrischdampfBBrennstoffLLastLxLast, bei der bzw. unterhalb derer Temperatursättigung auftrittTUUmgebungstemperatur
Anspruch[de]
Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers
(1) für einen Einrohrkühlluftkühler (2) bei Kraftwerksanlagen,
wobei im Kühlluftkühler (2) verdichtete Luft (K) aus dem Verdichter (32)
abgekühlt und Speisewasser (W) erhitzt und verdampft wird, und ein Luftmengenmessorgan
mit Signalgeber (5) und ein erstes Temperaturmessorgan mit Signalgeber
(6) vor dem Eintritt der Luft (K) in den Kühlluftkühler (2) und
ein zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber (7), dessen Ausgang dem
Regler (1) zusätzlich zur Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll)
aufgeschaltet ist, nach dem Austritt der Luft (K) aus dem Kühlluftkühler (2)
angeordnet sind, sowie ein Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber (8)
am Austritt des Kühlluftkühlers (2) und ein drittes Temperaturmessorgan
mit Signalgeber (9) für das Speisewasser am Eintritt in den Kühlluftkühler
(2) angeordnet sind und auf den Speisewasserkreis in einem dem Kühllufttemperaturregler
(1) nachgeschalteten ersten Additionspunkt (10) ein dem Sollwert
des Speisewassermengenstromes (ṁsoll) entsprechendes Signal als
Vorsteuerung wirkt, dadurch gekennzeichnet,
– dass die Einrichtung aus einem Funktionselement (3) besteht, welches
als Eingänge die der Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll), der
Lufteintrittstemperatur (&THgr;e), dem Luftmengenstrom (Ṁ), dem
Frischdampfdruck (p) und der Wassereintrittstemperatur (ϑe) entsprechenden
Signale aufweist und als Ausgänge das Signal des angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstromes
(ṁFFo), welches dem ersten Additionspunkt (10) aufgeschaltet
ist, und das Signal der Reglerverstärkung (VR), welches dem Kühllufttemperaturregler
(1) aufgeschaltet ist, aufweist,
– wobei das Signal der Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll)
in einem ersten Eingang einem ersten Vergleichspunkt (11) aufgeschaltet
ist, welcher in einem zweiten Eingang mit dem Ausgang des ersten Temperaturmessorgans
(6) in Verbindung steht und dessen Ausgang auf den ersten Eingang eines
ersten Multiplikationsorganes (12) geschaltet ist,
– wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans (6) mit
dem Eingang eines ersten Funktionsgebers (13) verbunden ist, in welchem
die Beziehung zwischen der Lufteintrittstemperatur (&THgr;e) und der
spezifischen Wärmekapazität (cp) festgelegt ist, und der Ausgang des
ersten Funktionsgebers (13) auf den ersten Eingang eines zweiten Multiplikationsorganes
(14) geschaltet ist,
– wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans (6) sowie
der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes (8) mit dem Eingang eines zweiten
Funktionsgebers (15) verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen
der Lufteintrittstemperatur (&THgr;e), dem Frischdampfdruck (p) und der
Dampfaustrittsenthalpie (h) festgelegt sind, und der Ausgang des zweiten Funktionsgebers
(15) als ein erster Eingang auf einen zweiten Vergleichspunkt (16)
geschaltet ist,
– wobei ferner der Ausgang des dritten Temperaturmessorgans (9) sowie
der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes (8) mit dem
Eingang eines dritten Funktionsgebers (17) verbunden sind, in welchem die
Beziehungen zwischen der Speisewassereintrittstemperatur (&THgr;e), dem
Frischdampfdruck (p) und der Wassereintrittsenthalpie (he) festgelegt
sind, und der Ausgang des dritten Funktionsgebers (17) als ein zweiter
Eingang auf den zweiten Vergleichspunkt (16) geschaltet ist,
– wobei ferner der Ausgang des zweiten Vergleichspunktes (16) auf
den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes (18) geschaltet ist, auf den als
weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenz
(&Dgr;hmin) geschaltet ist und der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes
(18) als erster Eingang auf ein Divisionsorgan (19) geschaltet
ist und der Ausgang des Luftmengenmessorganes (5) als zweiter Eingang auf
das Divisionsorgan (19) geschaltet ist, wobei der Ausgang des Divisionsorganes
(19) als zweiter Eingang auf das zweite Multiplikationsorgan (14)
geschaltet ist und der Ausgang des zweiten Multiplikationsorganes (14)
einerseits auf den Eingang eines ersten dynamischen Verzögerungsgliedes (20)
geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung (VR) für den Kühllufttemperaturregler
(1) liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf das erste Multiplikationsorgan
(12) geschalten ist, dessen Ausgang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten
Speisewassermengenstrom (ṁFFo) liefert.
Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers
(1) für einen Kühlluftkühler (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass beim Betrieb der Anlage im ungesättigten Temperaturbereich dem ersten Multiplikationsorgan
(12) ein zweiter Additionspunkt (21) nachgeschaltet ist, in welchem
dem Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo)
ein Korrektursignal (&Dgr;ṁFF) zugeführt wird.
Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal
(&Dgr;ṁFF) den Ausgang eines dritten Multiplikationsorganes (22)
darstellt, dessen erster Eingang mit dem Ausgang eines vierten Funktionsgebers (23)
verbunden ist, wobei als Eingang des vierten Funktionsgebers (23) die Last
(L) dient und im vierten Funktionsgeber (23) die Beziehung zwischen der
Last (L) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven Speisewassermengenstrom
(ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll und dem
angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) festgelegt
ist und der zweite Eingang des dritten Multiplikationsorganes (22) mit
dem Ausgang eines fünften Funktionsgebers (24) verbunden ist, wobei als
Eingang des fünften Funktionsgebers (24) die Umgebungstemperatur (TU)
dient und im Funktionsgeber (24) die Beziehung zwischen der Umgebungstemperatur
(TU) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven
Speisewassermengenstrom (ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll
und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo)
festgelegt ist.
Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal
(&Dgr;ṁFF) den Ausgang eines sechsten Funktionsgebers (25)
darstellt, in welchem die Beziehung zwischen der Last (L), der Umgebungstemperatur
(TU) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven
Speisewassermengenstrom (ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll
und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo)
bestimmt ist, und auf den als erster Eingang die Umgebungstemperatur (TU),
als zweiter Eingang die Last (L) und als dritter Eingang die in einem dritten Vergleichspunkt
(26) und über ein nachgeschaltetes zweites Verzögerungsglied (27)
geführte Differenz aus dem Speisewassermengenstrom (ṁ) und dem angenäherten
vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) geschaltet ist.