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Dokumentenidentifikation DE19619836B4 12.05.2005
Titel Einrichtung zur Speisewasser-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers für einen Kühlluftkühler
Anmelder Alstom, Paris, FR
Erfinder Olia, Hamid, Dr., Wallisellen, CH
Vertreter Rösler, U., Dipl.-Phys.Univ., Pat.-Anw., 81241 München
DE-Anmeldedatum 17.05.1996
DE-Aktenzeichen 19619836
Offenlegungstag 20.11.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.2005
IPC-Hauptklasse F22D 5/00
IPC-Nebenklasse F22B 35/06   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Kraftwerkstechnik. Sie betrifft eine Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers für einen Kühlluftkühler, insbesondere Einrohrkühlluftkühler, welcher in Kraftwerksanlagen (Kombianlagen oder Gasturbinen mit einfachem Zyklus) eingesetzt wird.

Bei Gasturbinen mit einfachem Zyklus ist es bisher üblich, die vom Verdichter entnommene verdichtete oder vorverdichtete Luft mittels Wassereinspritzung oder externer Kühlung zu kühlen, bevor diese als Kühlluft dem Kühlsystem der Turbine zugeführt wird.

Aus EP 0 519 304 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben einer Gasturbine bekannt, bei dem die Kühlluft zur Erzeugung von Dampf verwendet und dabei selbst vor Eintritt in die Gasturbine abgekühlt wird. Dazu ist ein Wärmetauscher primärseitig in eine den Luftverdichter und die Gasturbine verbindende Kühlluftleitung und sekundärseitig in eine Flüssigkeits-Dampf-Leitung geschaltet.

Bei Kombikraftwerksanlagen wird bekanntermassen eine Wasserkühlung der Luft in einem Luft/Wasser-Wärmetauscher durchgeführt und die anfallende Wärme aus der Kühluft-Kühlung in der Kraftwerksanlage wieder nutzbar gemacht. Als Kühler werden sogenannte "Once Through Gasturbine Cooler", also Einrohrzwangdurchlaufkühler, verwendet, in denen das Wasser in Rohren von unten nach oben oder von oben nach unten strömt, dabei erhitzt und je nach den Temperaturverhältnissen verdampft wird und die Kühlluft (verdichtete oder vorverdichtete Luft, die sich auf Grund der Verdichtung erwärmt hat) in Gegenstromrichtung zum Wasser aussen an den Rohren entlangströmt und dabei abgekühlt wird.

Bei bisher bekannten Einrichtungen zur Kühllufttemperaturregelung derartiger Kühlluftkühler für Kraftwerksanlagen wird die Speisewassermenge lastabhängig geregelt. Dazu ist in der Speisewasserleitung des Kühlluftkühlers ein Speisewassermengenmessorgan angeordnet, das über einen PID-Regler die Speisewassermenge einstellt, beispielsweise durch Verstellen der Drehzahl der Speisepumpe oder durch Verstellen eines in die Speisewasserleitung eingebauten Ventils (s. z.B. DE-OS 1 526 208).

Geregelt wird die Kühllufttemperatur, die mit einem Temperaturmessorgan erfasst wird und zusammen mit einem entsprechenden Temperatursollwert ebenfalls auf den PID-Regler geschaltet ist. Anstelle der Kühllufttemperatur kann auch die Enthalpie geregelt werden. Schliesslich wirkt auf den Speiseregelkreis als Vorsteuerung ein lastabhängiges Signal, das von einem Funktionsgeber kommt, in dem die Beziehung zwischen dem Speisewassermengenstrom und der Last (z.B. zuzuführende Brennstoffmenge oder zuzuführende Wärme) festgelegt ist. Dabei ist zwischen dem Funktionsgeber und dem Speiseregelkreis ein verstellbares Glied eingeschaltet, in dem eine dynamische Verformung des lastabhängigen Signals stattfindet ("Lead Lag"-Element).

Auf Grund der beschränkten Wirksamkeit des klassischen PID-Reglers muss die so gebildete Vorsteuerung den komplizierten zeitlichen Verlauf der Speisewassermenge auf wenige Prozente genau festlegen, so dass der Regler selbst nur eine Feinkorrektur vornehmen muss. Mit einen solchen Aufbau wird die erzielbare Regelgüte weitgehend durch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Vorsteuerung bestimmt. Die Einstellung des Funktionsgebers und des Gliedes zur dynamischen Verformung erfordern deshalb einen hohen Aufwand, insbesondere eine langwierige Inbetriebsetzung. Da die Vorsteuerung iterativ erfolgen muss, ergibt sich als weiterer Nachteil, dass sie relativ ungenau ist.

Darstellung der Erfindung

Die Erfindung versucht, alle diese Nachteile zu vermeiden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Speisewasser-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers für einen Kühlluftkühler, welcher in Kraftwerksanlagen eingesetzt wird, zu entwickeln, die sehr genau arbeitet und eine zielsichere Inbetriebsetzung ohne Iteration ermöglicht.

Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass bei einer Einrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 als Vorsteuerelement ein Funktionselement eingesetzt wird, welches als Eingänge die der Luftaustritts-Solltemperatur, der Lufteintrittstemperatur, dem Luftmengenstrom, dem Frischdampfdruck und der Wassereintrittstemperatur entsprechenden Signale aufweist und als Ausgänge den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom und die Reglerverstärkung. Dabei ist das Signal der Luftaustritts-Solltemperatur in einem ersten Eingang einem Vergleichspunkt aufgeschaltet, welcher in einem zweiten Eingang mit dem Ausgang eines ersten Temperaturmessorgans für die Lufteintrittstemperatur in Verbindung steht und dessen Ausgang auf den ersten Eingang eines ersten Multiplikationsorganes geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans mit dem Eingang eines ersten Funktionsgebers verbunden ist, in welchem die Beziehung zwischen der Lufteintrittstemperatur und der spezifischen Wärmekapazität festgelegt ist, und der Ausgang des ersten Funktionsgebers auf den ersten Eingang eines weiteres Multiplikationsorgan geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes mit dem Eingang eines zweiten Funktionsgebers verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen der Lufteintrittstemperatur, dem Frischdampfdruck und der Dampfaustrittsenthalpie festgelegt sind, und der Ausgang des zweiten Funktionsgebers als ein erster Eingang auf einen weiteren Vergleichspunkt geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang eines weiteren Temperaturmessorgans für die Wassereintrittstemperatur sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes mit dem Eingang eines dritten Funktionsgebers verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen der Speisewassereintrittstemperatur, dem Frischdampfdruck und der Wassereintrittsenthalpie festgelegt sind, und der Ausgang des dritten Funktionsgebers als ein zweiter Eingang auf den zweiten Vergleichspunkt geschaltet ist, wobei ferner der Ausgang des zweiten Vergleichspunktes auf den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes geschaltet ist, auf den als weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenz geschaltet ist und der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes als erster Eingang auf ein Divisionsorgan geschaltet ist und der Ausgang des Luftmengenmessorganes als zweiter Eingang auf das Divisionsorgan geschaltet ist, wobei der Ausgang des Divisionsorganes als zweiter Eingang auf das zweite Multiplikationsorgan geschaltet ist und der Ausgang des zweiten Multiplikationsorganes einerseits auf den Eingang eines dynamischen Verzögerungsgliedes geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung für den Kühllufttemperaturregler liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf das erste Multiplikationsorgan geschaltet ist, dessen Ausgang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom liefert, welches einen dem Regler nachgeschalteten Additionspunkt geleitet wird.

Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem im Wegfall des bisher üblichen "Lead Lag"-Elements zu sehen. Dadurch kann die Vorsteuerung des Speisewassers wesentlich genauer erfolgen. Die Inbetriebsetzung erfolgt ohne Iteration. Vor allem im Teillastbetrieb, d.h. bei Temperatursättigung, ist mit der oben beschriebenen erfindungsgemässen Lösung eine exakte Vorsteuerung des Speisewassers möglich.

Es ist besonders zweckmässig, wenn beim Betrieb der Anlage im ungesättigten Temperaturbereich der oben beschriebenen Einrichtung zusätzlich dem ersten Multiplikationsorgan ein Additionspunkt nachgeschaltet ist, in welchem dem Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ein Korrektursignal zugeführt wird.

Vorteilhafte Ausgestaltungen dazu sind in den letzten beiden Unteransprüchen enthalten. Mit diesen Varianten ist es möglich, auch bei einem ungesättigten Betrieb eine genaue Vorsteuerung zu erzielen, weil die Vorsteuergrösse bzw. die Korrekturgrösse selbst entsprechend korrigiert wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.

Es zeigen:

1 als Übersicht eine schematische Darstellung einer Gasturbinenanlage mit einem in eine Kühlluftleitung geschalteten Kühlluftkühler;

2 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer Speisewasser-Vorsteuerung arbeitet;

3 die Abhängigkeit der Luftaustrittstemperatur von der Last und dem Speisewassermengenstrom;

4 die Abhängigkeit der Luftaustrittstemperatur bei konstanter Last von der Umgebungstemperatur und dem Speisewassermengenstrom;

5 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer korrigierten Speisewasser-Vorsteuerung arbeitet;

6 einen Einrohrdurchlaufkühlluftkühler mit einer Kühllufttemperaturregeleinrichtung, welche mit einer weiteren Ausführungsvariante einer korrigierten Speisewasser-Vorsteuerung arbeitet.

Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt. Die Strömungsrichtung der Arbeitsmittel ist mit Pfeilen bezeichnet.

Weg zur Ausführung der Erfindung

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der 1 bis 6 näher erläutert.

1 zeigt als Übersicht eine schematische Darstellung einer Gasturbinenanlage. Diese Gasturbinenanlage umfasst eine Gasturbine 30 mit einem vorgeschalteten, auf einer gemeinsamen Welle 31 angeordneten Verdichter 32 sowie eine zwischen dem Verdichter 32 und der Turbine 30 in einer vom Verdichter 32 kommenden Frischluftleitung 33 angeordneten Brennkammer 34. Die Turbine 30 treibt einen auf der Welle 31 sitzenden Generator 35 an. Von der Frischluftleitung 33 zweigt eine Kühlluftleitung 36 ab, die in die Gasturbine 30 mündet. In die Kühlluftleitung 36 ist primärseitig ein Kühlluftkühler 2, welcher ein Einrohrzwangdurchlaufkühler ist, der Gasturbine 30 vorgeschaltet. Sekundärseitig ist der Kühlluftkühler 2 in eine Flüssigkeits-Dampf-Leitung 37 geschaltet, in die beispielsweise ein hier nicht dargestellter Dampferzeuger sekundärseitig geschaltet ist, der primärseitig in die hier nicht dargestellte Abgasleitung der Gasturbine 30 geschaltet ist. Der Dampf D kann dann beispielsweise in ein Heiznetz zur Nutzung gespeist werden. Eine andere Möglichkeit (nicht dargestellt), die bei der Kühlung der Kühlluft K anfallende Wärme zu nutzen, besteht z.B. darin, dass der erzeugte Dampf D zum Betrieb einer Dampfturbinenanlage verwendet wird. Dazu wird der Kühlluftkühler 2 sekundärseitig z.B. als Vorwärmer in den nicht dargestellten Wasser-Dampf-Kreislauf der Dampfturbinenanlage geschaltet.

Beim Betrieb der Gasturbinenanlage wird der Brennkammer 34 Brennstoff B zugeführt, der mit der vom Verdichter 32 kommenden verdichteten Frischluft F in der Brennkammer 34 verbrannt wird. Das bei der Verbrennung entstehende Heissgas H wird in die Turbine 30 geleitet, entspannt sich dort und treibt dabei die Turbine 30 an, welche wiederum den Verdichter 32 und den Generator 35 antreibt. Da das Heissgas H beim Eintritt in die Turbine 30 eine sehr hohe Temperatur aufweist, ist ein Kühlung der Turbine 30 notwendig. Dazu wird ein Teil der verdichteten Frischluft F als Kühlluft K über die Kühlluftleitung 36 der Gasturbine 30 zugeführt. Die Frischluft F wird im Verdichter 32 aufgrund der Kompression erwärmt, so dass sie zwecks Verwendung als Kühlluft K gekühlt werden muss. Die Kühlluft K wird deshalb vor der Zufuhr zur Turbine 30 zuerst im Kühlluftkühler 2 abgekühlt. Sie strömt gemäss 1 von oben nach unten und steht mit dem durch die Rohre des Kühlers 2 von unten nach oben strömenden flüssigen Medium, welches vorzugsweise Speisewasser W ist, im Wärmetausch. Das Speisewasser W wird über die Flüssigkeits-Dampf-Leitung 37 und über eine in der Leitung 37 angeordnete Pumpe 38 in den Kühlluftkühler 2 gebracht, nimmt Wärme von der durch den Kühler 2 strömenden Luft K auf und kühlt auf diese Weise die Kühlluft K. Dabei wird, eine ausreichende Wärmeübertragung vorausgesetzt, das Speisewasser W zu Dampf D verdampft. Der Frischdampf D gelangt über die Leitung 37 und gegebenenfalls über hier nicht dargestellte weitere Aggregate zu einem ebenfalls nicht dargestellten Verbraucher, beispielsweise einer Dampfturbine.

Um unter den verschiedenen Betriebsbedingungen die oben beschriebene Anlage optimal betreiben zu können, ist u.a. eine Kühllufttemperaturregelung notwendig. Diese Regeleinrichtung 1 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in 1 integriert.

2 zeigt den oben beschriebenen Einrohrzwangdurchlaufkühlluftkühler 2 mit einem Kühllufttemperaturregler 1, der beispielsweise ein PI- oder ein PID-Regler sein kann, welcher mit einer erfindungsgemässen Speisewasser-Vorsteuerung arbeitet, indem er mit dem Funktionselement 3 in Wikverbindung steht, welches als Eingänge die Luftaustritts-Solltemperatur &THgr;aSoll, die Lufteintrittstemperatur &THgr;e, den Luftmengenstrom Ṁ, den Frischdampfdruck p und die Wassereintrittstemperatur ϑe aufweist und als Ausgänge den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo und die Reglerverstärkung VR aufweist.

Gemäss 2 sind in der Kühlluftleitung 36 vor dem Eintritt des Kühlluftkühler 2 ein Luftmengenstrommessorgan mit Signalgeber 5 und ein Temperaturmessorgan mit Signalgeber 6 angeordnet, mit denen die Lufteintrittstemperatur &THgr;e und der Luftmengenstrom Ṁ gemessen und in entsprechende Signale transformiert werden. Am Austritt des Kühlluftkühlers 2 ist in der Kühlluftleitung 36 ein zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber 7 angeordnet, mit dem die Austrittstemperatur &THgr;a der Kühlluft K gemessen und ein entsprechendes Signal erzeugt wird.

In der Flüssigkeits-Dampf-Leitung 37 ist stromauf des Kühlluftkühlers 2 ein Wassermengenstrommessorgan 4 und ein Temperaturmessorgan mit Signalgeber 9 für das Speisewasser W angeordnet, mit dem der Speisewassermengenstrom m und die Speisewassereintrittstemperatur ϑe ermittelt und in entsprechende Signale umgewandelt werden, während stromab des Kühlers 2 in der Leitung 37 ein Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber 8 angeordnet ist, in welchem der Druck p des Frischdampfes D gemessen und in ein entsprechendes Signal umgewandelt wird.

Eine Signalleitung 39, welche vom Temperaturmessorgan 7 für die Luftaustrittstemperatur &THgr;a zum Regler 1 führt, ist als erster Eingang auf den Regler 1 geschaltet, während als zweiter Eingang das der Sollaustrittstemperatur &THgr;aSoll der Kühlluft K aus dem Kühlluftkühler 2 entsprechende Signal dient. Dieses Signal wird ausserdem über eine Signalleitung 40 einem Vergleichspunkt 11 zugeführt und dort mit dem über eine Signalleitung 41 zugeführten Signal der Eintrittstemperatur &THgr;e der Kühlluft K verglichen. Der Ausgang des Vergleichspunktes 11 ist als erster Eingang eines Multiplikationsorganes 12 geschaltet.

Das der Lufteintrittstemperatur &THgr;e entsprechende Signal wird ausserdem über die Signalleitung 41 als Eingang einem Funktionsgeber 13 aufgeschaltet, in dem die Beziehung zwischen der spezifischen Wärmekapazität cp und der Temperatur &THgr;e festgelegt ist. Über eine Signalleitung 42 wird das der spezifischen Wärmekapazität cp entsprechende Signal als erster Eingang einem zweiten Multiplikationsorgan 14 aufgeschaltet.

Schliesslich ist das der Lufteintrittstemperatur &THgr;e entsprechende Signal auch über die Signalleitung 41 als erster Eingang einem weiteren Funktionsgeber 15 aufgeschaltet, wobei als zweiter Eingang das dem Frischdampfdruck p entsprechende und über die Signalleitung 43 herangeführte Signal dem Funktionsgeber 15 aufgeschaltet ist. In dem Funktionsgeber 15 sind die Beziehungen zwischen der Lufteintrittstemperatur &THgr;e, dem Frischdampfdruck p und der Dampfaustrittsenthalpie ha festgelegt. Über die Signalleitung 44 wird das der Dampfaustrittsenthalpie ha entsprechende Signal einem Vergleichspunkt 16 zugeführt. Der zweite Eingang dieses Vergleichspunktes 16 ist das der Wassereintrittsenthalpie he entsprechende Signal, welches über ein Leitung 45 zugeführt wird, welche am Ausgang eines weiteren Funktionsgebers 17 beginnt. Im Funktionsgeber 17 sind die Beziehungen zwischen dem Frischdampf p, der Wassereintrittstemperatur ϑe und der Wassereintrittsenthalpie he festgelegt. Die Eingänge des Funktionsgebers 17 sind das dem Frischdampfdruck p entsprechende, über die Leitung 43 zugeführte Signal und das der Wassereintrittstemperatur ϑe entsprechende, über eine Signalleitung 46 zugeführte Signal.

Der Ausgang des Vergleichspunktes 16 ist über ein Signalleitung 47 auf den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes 18 geschaltet, auf den als weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenz &Dgr;hmin geschaltet ist. Im Organ 18 wird das grössere der jeweiligen Eingangssignale ausgewählt. Der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes 18 ist über eine Leitung 48 dem ersten Eingang eines Divisionsorgan 19 aufgeschaltet, dem als zweiter Eingang das dem Luftmengenstrom Ṁ entsprechende, über eine Leitung 49 vom Luftmengenstrommessorgan 5 zugeführte Signal aufgeschaltet ist. Der Ausgang des Divisionsorganes 19 ist über eine Leitung 50 als zweiter Eingang auf das Multiplikationsorgan 14 geschaltet. Der Ausgang des Multiplikationsorganes 14 ist einerseits über eine Leitung 51 auf den Eingang eines dynamischen Verzögerungsgliedes 20 geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung VR für den Kühllufttemperaturregler 1 liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf das Multiplikationsorgan 12 geschalten ist, dessen Ausgang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo liefert, welches über eine Signalleitung 52 in einen Additionspunkt 10 geleitet wird. Der Additionspunkt 10 ist in einer vom Ausgang des Reglers 1 kommenden Signalleitung 53 angeordnet. In der vom Ausgang des Additionspunktes 10 führenden Leitung 54 ist nunmehr das erfindungsgemässe vorgesteuerte Signal für den Speisewassermengenstrom-Sollwert vorhanden.

Die Beziehungen zwischen den einzelnen Grössen, die durch obiges Funktionsglied 3 realisiert werden, lassen sich mathematisch durch folgende Gleichung darstellen:

Diese erfindungsgemässe Regelung der Speisewasser-Vor steuerung gilt exakt nur bei Teillastbetrieb, d.h. nur im Bereich der Temperatursättigung. Dies wird besonders deutlich bei Betrachtung von 3.

In 3 ist die Abhängigkeit der Kühlluftaustrittstemperatur &THgr;a vom Speisewassermengenstrom m für verschiedene Lasten dargestellt. Man sieht, dass nur im Temperatursättigungsgebiet der angenäherte vorgesteuerte Speisewassermengenstrom ṁFFo gleich dem effektiven Speisewassermengenstrom ṁeff ist. Bei 100% Last ist dagegen eine relativ grosse Differenz zwischen diesen beiden Werten vorhanden. Es existiert eine Abweichung &Dgr;ṁFF des angenäherten Vorsteuersignales von ṁFFo zum effektiven Vorsteuersignal ṁeff. Deshalb wird erfindungsgemäss für solche Betriebsbedingungen, die nicht im Temperatursättigungsbereich liegen, die Erfindung durch Einführung einer Korrektur für das Speisewasser-Vorsteuersignal weiter präzisiert (s. 5 und 6).

Die Korrektursignale sind die Last L und die Umgebungstemperatur TU, die ebenfalls einen Einfluss auf das Vorsteuersignal hat. Dies ist in 4 verdeutlicht.

4 zeigt die Abhängigkeit der Kühlluftaustrittstemperatur &THgr;a vom Speisewassermengenstrom m und von der Umgebungstemperatur TU für eine Last von 100. Man sieht, dass beispielsweise die Differenz &Dgr;ṁFF bei TU = –15°C wesentlich kleiner ist als diese Differenz bei TU = 12°C.

In 5 ist eine entsprechende Einrichtung abgebildet, bei welcher des Speisewasser-Vorsteuersignal noch korrigiert wird. Das Funktionselement 3 ist hier ebenso wie in 2 dargestellt und oben beschrieben, ausgebildet, so dass auf eine nochmalige Beschreibung und Darstellung der Details des Funktionselementes 3 verzichtet wird. In der Signalleitung 52 ist zusätzlich zu der Ausführungsvariante nach 2 ein Additionspunkt 21 angeordnet, auf den als erster Eingang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo geschaltet ist und als zweiter Eingang das über eine Leitung 54 zugeführte Signal für die Differenz &Dgr;ṁFF zwischen dem effektiven Speisewassermengenstrom ṁeff bei &THgr;a = &THgr;aSoll und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo. Das Signal für &Dgr;ṁFF wird in einem in der Leitung 55 angeordneten Multiplikationsorgan 22 gebildet, dessen Eingangsgrössen die Ausgangssignale zweier Funktionsgeber 23 und 24 sind. Im Funktionsgeber 23 ist die Beziehung zwischen der Differenz &Dgr;ṁFF und der Last L festgelegt. So gilt z.B. der Wert Null für Lasten, welche innerhalb des Temperatursättigungsbereiches (L ≤ Lx) liegen, weil in diesen Fällen das Vorsteuersignal gar nicht korrigiert werden muss, während der Wert 1 für eine Last von 100% (grösste Korrektur notwendig) gilt. Im Funktionsgeber 23 ist die Beziehung zwischen der Differenz &Dgr;ṁFF und der Umgebungstemperatur TU festgelegt.

Mit Hilfe der eben beschrieben Einrichtung wird eine genauere Vorsteuerung des Speisestromes im ungesättigten Temperaturbereich erzielt, da das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom ṁFFo den jeweiligen Last- und Temperaturverhältnissen angepasst wird.

6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Die in 6 abgebildete Regeleinrichtung arbeitet im ungesättigten Betrieb des Kühlluftkühlers besonders exakt, da hier ein genaueres Korrektursignal geliefert wird. Die Einrichtung ist folgendermassen aufgebaut: Das Funktionselement 3 ist wie in 2 beschrieben aufgebaut, es hat also fünf Eingänge, und zwar die Signale für die Luftaustritts-Solltemperatur &THgr;aSoll, die jeweilige Lufteintrittstemperatur &THgr;e, den Luftmengenstrom Ṁ, die Wassereintrittstemperatur ϑe und den Frischdampfdruck p, und zwei Ausgänge, und zwar die Signale für den angenäherten Speisewassermengenstrom ṁFFo und die Reglerverstärkung VR. Von der Signalleitung 52 für den angenäherten Speisewassermengenstrom ṁFFo zweigt eine Leitung 56 ab, die in einem Vergleichspunkt 26 endet. Zum Vergleichspunkt 26 führt auch eine Signalleitung 57 vom Speisewassermengenstrommessorgan mit Signalgeber 4. Das Differenzsignal wird über ein Verzögerungsglied 27 einem Funktionsgeber 25 zugeführt, in welchem &Dgr;ṁFF in Abhängigkeit von der Last L und der Umgebungstemperatur TU abgelegt sind. Ein Vergleich mit der aktuellen Last und Umgebungs temperatur liefert als Ausgang ein Signal für die Korrekturgrösse &Dgr;ṁFF, welches über die Signalleitung 55 dem in der Leitung 52 angeordneten Additionspunkt 21 zugeführt wird. Der zweite Eingang des Additionspunktes 21 ist das Signal für den angenäherten Speisewassermengenstrom ṁFFo. Der Ausgang des Additionspunktes 21 liefert das korrigierte Vorsteuersignal ṁFF, welches dem Additionspunkt 10 aufgeschaltet ist.

1Kühllufttemperaturregler 2Kühlluftkühler 3Funktionselement 4Speisewassermengenstrommessorgan mit Signalgeber 5Luftmengenstrommessorgan mit Signalgeber 6erstes Temperaturmessorgan mit Signalgeber 7zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber 8Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber 9drittes Temperaturmessorgan mit Signalgeber 10erster Additionspunkt 11erster Vergleichspunkt 12erstes Multiplikationsorgan 13erster Funktionsgeber 14zweites Multiplikationsorgan 15zweiter Funktionsgeber 16zweiter Vergleichspunkt 17dritter Funktionsgeber 18Maximum-Auswahlorgan 19Divisionsorgan 20erstes Verzögerungsglied 21zweiter Additionspunkt 22drittes Multiplikationsorgan 23vierter Funktionsgeber 24fünfter Funktionsgeber 25sechster Funktionsgeber 26dritter Vergleichspunkt 27zweites Verzögerungsglied 28Brennstoffleitung 29Heissgasleitung 30Gasturbine 31Welle 32Verdichter 33Frischluftleitung 34Brennkammer 35Generator 36Kühlluftleitung 37Flüssigkeits-Dampf-Leitung 38Speisepumpe 39Signalleitung für &THgr;a 40Signalleitung für &THgr;aSoll 41Signalleitung für &THgr;e 42Signalleitung für cp 43Signalleitung für p 44Signalleitung für ha 45Signalleitung für he 46Signalleitung für ϑe 47Signalleitung aus Pos. 16 48Signalleitung aus Pos. 18 49Signalleitung für M 50Signalleitung aus Pos. 19 51Signalleitung aus Pos. 14 52Signalleitung aus Pos. 12 für ṁFFo bzw. für ṁFF 53Signalleitung aus Pos. 1 54Signalleitung aus Pos. 10 55Signalleitung für &Dgr;ṁFF 56Signalleitung für ṁFFo 57Signalleitung für m &THgr;eLufteintrittstemperatur &THgr;aLuftaustrittstemperatur &THgr;aSollLuftaustritts-Solltemperatur ṀLuftmengenstrom (Ist-Wert) ϑeSpeisewassereintrittstemperatur ϑaSpeisewasseraustritts-/Frischdampftemperaturm ṁSpeisewassermengenstrom (Ist-Wert) ṁsollSpeisewassermengenstrom-Sollwert ṁeffeffektiver Speisewassermengenstrom bei &THgr;a = &THgr;aSoll ṁFFoangenäherter vorgesteuerter Speisewassermengenstrom &Dgr;ṁFFDifferenz zwischen ṁeff und ṁFFo ṁkorrigierter vorgesteuerter Speisewassermengenstrom haDampfaustrittsenthalpie für den Fall ϑa = &THgr;e heWassereintrittsenthalpie &Dgr;hminauf minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenz cpspezifische Wärmekapazität VRReglerverstärkung FFrischluft KKühlluft WSpeisewasser DFrischdampf BBrennstoff LLast LxLast, bei der bzw. unterhalb derer Temperatursätti gung auftritt TUUmgebungstemperatur

Anspruch[de]
  1. Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers (1) für einen Einrohrkühlluftkühler (2) bei Kraftwerksanlagen, wobei im Kühlluftkühler (2) verdichtete Luft (K) aus dem Verdichter (32) abgekühlt und Speisewasser (W) erhitzt und verdampft wird, und ein Luftmengenmessorgan mit Signalgeber (5) und ein erstes Temperaturmessorgan mit Signalgeber (6) vor dem Eintritt der Luft (K) in den Kühlluftkühler (2) und ein zweites Temperaturmessorgan mit Signalgeber (7), dessen Ausgang dem Regler (1) zusätzlich zur Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll) aufgeschaltet ist, nach dem Austritt der Luft (K) aus dem Kühlluftkühler (2) angeordnet sind, sowie ein Frischdampfdruckmessorgan mit Signalgeber (8) am Austritt des Kühlluftkühlers (2) und ein drittes Temperaturmessorgan mit Signalgeber (9) für das Speisewasser am Eintritt in den Kühlluftkühler (2) angeordnet sind und auf den Speisewasserkreis in einem dem Kühllufttemperaturregler (1) nachgeschalteten ersten Additionspunkt (10) ein dem Sollwert des Speisewassermengenstromes (ṁsoll) entsprechendes Signal als Vorsteuerung wirkt, dadurch gekennzeichnet,

    – dass die Einrichtung aus einem Funktionselement (3) besteht, welches als Eingänge die der Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll), der Lufteintrittstemperatur (&THgr;e), dem Luftmengenstrom (Ṁ), dem Frischdampfdruck (p) und der Wassereintrittstemperatur (ϑe) entsprechenden Signale aufweist und als Ausgänge das Signal des angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstromes (ṁFFo), welches dem ersten Additionspunkt (10) aufgeschaltet ist, und das Signal der Reglerverstärkung (VR), welches dem Kühllufttemperaturregler (1) aufgeschaltet ist, aufweist,

    – wobei das Signal der Luftaustritts-Solltemperatur (&THgr;aSoll) in einem ersten Eingang einem ersten Vergleichspunkt (11) aufgeschaltet ist, welcher in einem zweiten Eingang mit dem Ausgang des ersten Temperaturmessorgans (6) in Verbindung steht und dessen Ausgang auf den ersten Eingang eines ersten Multiplikationsorganes (12) geschaltet ist,

    – wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans (6) mit dem Eingang eines ersten Funktionsgebers (13) verbunden ist, in welchem die Beziehung zwischen der Lufteintrittstemperatur (&THgr;e) und der spezifischen Wärmekapazität (cp) festgelegt ist, und der Ausgang des ersten Funktionsgebers (13) auf den ersten Eingang eines zweiten Multiplikationsorganes (14) geschaltet ist,

    – wobei ferner der Ausgang des ersten Temperaturmessorgans (6) sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes (8) mit dem Eingang eines zweiten Funktionsgebers (15) verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen der Lufteintrittstemperatur (&THgr;e), dem Frischdampfdruck (p) und der Dampfaustrittsenthalpie (h) festgelegt sind, und der Ausgang des zweiten Funktionsgebers (15) als ein erster Eingang auf einen zweiten Vergleichspunkt (16) geschaltet ist,

    – wobei ferner der Ausgang des dritten Temperaturmessorgans (9) sowie der Ausgang des Frischdampfdruckmessorganes (8) mit dem Eingang eines dritten Funktionsgebers (17) verbunden sind, in welchem die Beziehungen zwischen der Speisewassereintrittstemperatur (&THgr;e), dem Frischdampfdruck (p) und der Wassereintrittsenthalpie (he) festgelegt sind, und der Ausgang des dritten Funktionsgebers (17) als ein zweiter Eingang auf den zweiten Vergleichspunkt (16) geschaltet ist,

    – wobei ferner der Ausgang des zweiten Vergleichspunktes (16) auf den Eingang eines Maximum-Auswahlorganes (18) geschaltet ist, auf den als weiterer Eingang ein Signal für die auf eine minimale Enthalpie begrenzte Enthalpiedifferenz (&Dgr;hmin) geschaltet ist und der Ausgang des Maximum-Auswahlorganes (18) als erster Eingang auf ein Divisionsorgan (19) geschaltet ist und der Ausgang des Luftmengenmessorganes (5) als zweiter Eingang auf das Divisionsorgan (19) geschaltet ist, wobei der Ausgang des Divisionsorganes (19) als zweiter Eingang auf das zweite Multiplikationsorgan (14) geschaltet ist und der Ausgang des zweiten Multiplikationsorganes (14) einerseits auf den Eingang eines ersten dynamischen Verzögerungsgliedes (20) geschaltet ist, dessen Ausgang die Reglerverstärkung (VR) für den Kühllufttemperaturregler (1) liefert, und andererseits als zweiter Eingang auf das erste Multiplikationsorgan (12) geschalten ist, dessen Ausgang das Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) liefert.
  2. Einrichtung zur Speisewassermengen-Vorsteuerung eines Kühllufttemperaturreglers (1) für einen Kühlluftkühler (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betrieb der Anlage im ungesättigten Temperaturbereich dem ersten Multiplikationsorgan (12) ein zweiter Additionspunkt (21) nachgeschaltet ist, in welchem dem Signal für den angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) ein Korrektursignal (&Dgr;ṁFF) zugeführt wird.
  3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal (&Dgr;ṁFF) den Ausgang eines dritten Multiplikationsorganes (22) darstellt, dessen erster Eingang mit dem Ausgang eines vierten Funktionsgebers (23) verbunden ist, wobei als Eingang des vierten Funktionsgebers (23) die Last (L) dient und im vierten Funktionsgeber (23) die Beziehung zwischen der Last (L) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven Speisewassermengenstrom (ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) festgelegt ist und der zweite Eingang des dritten Multiplikationsorganes (22) mit dem Ausgang eines fünften Funktionsgebers (24) verbunden ist, wobei als Eingang des fünften Funktionsgebers (24) die Umgebungstemperatur (TU) dient und im Funktionsgeber (24) die Beziehung zwischen der Umgebungstemperatur (TU) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven Speisewassermengenstrom (ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) festgelegt ist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal (&Dgr;ṁFF) den Ausgang eines sechsten Funktionsgebers (25) darstellt, in welchem die Beziehung zwischen der Last (L), der Umgebungstemperatur (TU) und der Differenz (&Dgr;ṁFF) zwischen dem effektiven Speisewassermengenstrom (ṁeff) bei &THgr;a = &THgr;aSoll und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) bestimmt ist, und auf den als erster Eingang die Umgebungstemperatur (TU), als zweiter Eingang die Last (L) und als dritter Eingang die in einem dritten Vergleichspunkt (26) und über ein nachgeschaltetes zweites Verzögerungsglied (27) geführte Differenz aus dem Speisewassermengenstrom (ṁ) und dem angenäherten vorgesteuerten Speisewassermengenstrom (ṁFFo) geschaltet ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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