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Dokumentenidentifikation DE60010541T2 12.05.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001029700
Titel Kernrohr und Halter für Schablonenfilmrolle
Anmelder Riso Kagaku Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Oshima, Kenji, Inashiki-gun, Ibaraki-ken 300-0333, JP
Vertreter Wilhelms, Kilian & Partner, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60010541
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.02.2000
EP-Aktenzeichen 003010907
EP-Offenlegungsdatum 23.08.2000
EP date of grant 12.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.2005
IPC-Hauptklasse B41L 13/00
IPC-Nebenklasse B41N 1/24   B65H 75/10   B65H 75/18   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rohrkern und ein Halterpaar für eine Schablonenbahnrolle, die in einer Schablonendruckmaschine angeordnet ist, wenn diese arbeitet.

Wie es in 5 dargestellt ist, wird eine Schablonenbahnrolle R üblicherweise dadurch gebildet, dass eine Schablonenbahn 12 über eine gewisse Länge um einen zylindrischen Rohrkern 11 gewickelt wird. Der Rohrkern 11 besteht im Allgemeinen aus Altpappe und ist wie ein Zylinder geformt. Dieser Rohrkern 11 wird auch als Pappspule bezeichnet.

Um die Schablonenbahnrolle R in einer Schablonendruckmaschine anzubringen, sind zwei Halter H erforderlich, die in beiden Endöffnungen 13, 14 des Rohrkerns 11 angeordnet sind. Jeder Halter H besteht aus einer scheibenförmigen Führungsplatte 21, die über die Stirnfläche der Rolle R verläuft, um eine Kante der Schablonenbahn 12 zu führen, die von der Rolle R abgezogen wird, und aus einem zylindrischen Vorsprung 22, der ähnlich wie ein Stumpf ausgebildet ist und konzentrisch von der Führungsplatte 21 vorsteht. Der Halter H kann in der Rolle R dadurch angeordnet werden, dass der Vorsprung 22 in jede Endöffnung 13, 14 des Rohrkerns 11 stopfenartig eingesetzt und eingepasst wird. Der Außendurchmesser des Vorsprungs 22 ist so gewählt, dass er nahezu gleich dem Innendurchmesser jeder der Endöffnungen 13, 14 des Rohrkerns 11 ist, so dass der Vorsprung 22 so wie er ist in jede Endöffnung 13, 14 des Rohrkerns 11 eingesetzt und eingepasst werden kann.

Um den verschiedenen Anwendungsformen zu genügen, ist es in der jüngsten Zeit erforderlich geworden, dass Schablonendruckmaschinen bezüglich ihrer Größe im Bereich von großen Maschinen zu kleinen Maschinen oder bezüglich ihrer Auflösung im Bereich von Maschinen mit niedriger Auflösung bis Maschinen bis mit hoher Auflösung variabel sind. Es ist daher manchmal notwendig, dass die Schablonenbahn in ihren Eigenschaften nach Maßgabe der Maschinenart verschieden ist. Es muss daher verhindert werden, dass eine Schablonenbahn irrtümlich an einer irrelevanten Maschine angebracht wird.

Um ein fehlerhaftes Anbringen auszuschließen, sind verschiedene Schutzverfahren vorgeschlagen worden. In der japanischen Gebrauchsmusterschrift 83769/1992 ist beispielsweise vorgeschlagen worden, Nuten oder Vorsprünge in oder an der Stirnfläche des Rohrkerns auszubilden, die in ihren Formen nach Maßgabe der Arten der Schablonenbahnen verschieden sind. Der Rohrkern kann alternativ auch einer speziellen Behandlung zur Unterscheidung der Arten von Schablonenbahnen unterworfen werden.

Diese vorgeschlagenen Verfahren haben jedoch den Nachteil, dass die Bearbeitung der Rohrkerne eine hohe Genauigkeit erfordert oder mit Herstellungskosten des Rohrkerns verbunden ist, die ungünstig hoch werden.

Die NL 6408370 A befasst sich mit einem hohlen Kern zum Halten von Papiertüchern, der eine Öffnung zur Ineingriffnahme eines Halters aufweist. Der Halter kann so ausgebildet sein, dass er für einen Bereich von Kernöffnungsdurchmessern passt, indem das Maß an Biegung von Zungen verändert wird, die am Halter vorgesehen sind.

Es besteht ein Bedarf an einem Rohrkern für eine Schablonenbahnrolle und an Haltern, die so ausgebildet sind, dass sie in den Rohrkern passen, die einen einfachen Aufbau haben, mit geringen Kosten verbunden sind und sicher verhindern können, dass eine Rolle irrtümlich an einer nicht passenden Maschine angebracht wird.

Der erfindungsgemäße Rohrkern für eine Schablonenbahnrolle umfasst einen Körper mit einem vollständig zylindrischen äußeren Umfang und einer Öffnung an jedem Ende, die so ausgebildet ist, dass sie einen Halter erfasst, welcher Halter eine Führungsplatte zum Führen einer Kante der Schablonenbahn am Körper und einen Vorsprung aufweist, der von der Führungsplatte vorsteht und in eine der Öffnungen passt, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass die Öffnungen innere Abmessungen haben, die voneinander verschieden sind, so dass eine Öffnung so ausgebildet ist, dass sie einen Halter mit einem größeren Vorsprung als die andere erfasst.

Der Rohkern besteht im Allgemeinen aus einem zylindrischen Hauptkörper und seine Öffnungen können an beiden Enden des Rohrkerns beispielsweise so ausgebildet sein, dass kreisförmige Öffnungen mit Innendurchmessern, die voneinander verschieden sind, konzentrisch zum Hauptkörper vorgesehen sind. Die kreisförmigen Öffnungen mit verschiedenen Innendurchmessern können dann geformt werden, wenn das Rohr in einem Stück aus einem Kunststoffmaterial gebildet wird. Der Hauptkörper kann beispielsweise auch aus einem zylindrischen ersten Rohr gebildet sein, wobei eine Öffnung des Hauptkörpers eine Endöffnung des ersten Rohres ist, während die andere Öffnung von einer Endöffnung eines zweiten Rohres gebildet ist, das in das erste Rohr geschachtelt und im ersten Rohr an einer Stelle neben der anderen Endöffnung des ersten Rohres befestigt ist.

Das zweite Rohr kann so angeordnet sein, dass sein eines Ende mit dem anderen Ende des ersten Rohres fluchtet. Das zweite Rohr kann alternativ auch an einer Stelle angeordnet sein, die innen in einem bestimmten Abstand von dem Ende des ersten Rohres angeordnet ist, so dass ein Stufenteil zwischen einem Ende des ersten Rohres und dem Ende des zweiten Rohres gebildet ist. Im zuletzt genannten Fall kann der Halter einen Schulterteil aufweisen, der daran ausgebildet und so geformt ist, dass er zum Stufenteil komplementär ist, wobei der Schulterteil im Stufenteil des Rohrkerns zum Zeitpunkt der Installation des Halters aufgenommen wird. Das hat zur Folge, dass es die Kombination aus dem Außendurchmesser des Vorsprungs des Halters und der Abmessung des Stufenteils erlaubt, die verschiedenen Schablonenbahnrollen zu differenzieren.

Gemäß eines weiteren Aspektes der Erfindung wird ein Halter geschaffen, der in einen Rohrkern einer Schablonenbahnrolle passt, welcher Rohrkern ein erstes Rohr und ein zweites Rohr umfasst, das in das erste Rohr geschachtelt ist, so dass eine Endöffnung mit einem Stufenteil im Rohrkern gebildet ist, welcher eine Führungsplatte zum Führen eines Randes der Schablonenbahn, die von der Rolle abgezogen wird, und einen Vorsprung umfasst, der von der Führungsplatte vorsteht und einen Schulterteil aufweist, der an die Führungsplatte und den Vorsprung angrenzt, derart, dass er im Stufenteil der Öffnung des Kernrohrs aufgenommen wird. Eine Spule für eine Schablonenbahn kann aus zwei dieser Halter und dem vorliegenden Rohrkern gebildet sein.

Die oben beschriebenen Gegenstände, weitere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden sich aus der folgenden Beschreibung im Einzelnen ergeben, die in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen gegeben wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht einer Schablonenbahnrolle, die um einen Rohrkern gewickelt ist, sowie Halter gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung.

2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Schablonenbahnrolle und die Halter vor der Anordnung in der Rolle gemäß des ersten Ausführungsbeispiels.

3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Schablonenbahnrolle, die um einen Rohrkern gewickelt ist und Halter vor deren Anordnung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.

4 zeigt in einer teilweise geschnittenen perspektivischen Ansicht den Rohrkern und einen angebrachten Halter gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels.

5 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Schablonenbahnrolle, die um einen herkömmlichen Rohrkern gewickelt ist, sowie herkömmliche Halter vor ihrer Installation.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die Erfindung wird im Folgenden im Einzelnen anhand der Zeichnungen beschrieben, die Ausführungsbeispiele zeigen, die jedoch nicht den Umfang der Erfindung beschränken. Diesbezüglich sind Bauteile der Ausführungsbeispiele der Erfindung, die ähnliche Funktionen wie bei der herkömmlichen Technik haben, mit gleichen Bezugszeichen versehen.

In den 1 und 2 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Wie es in 1 dargestellt ist, besteht eine Schablonenbahnrolle R aus einer Schablonenbahn oder einem Schablonenpapier 12, das über eine bestimmte Länge um ein erstes Rohr 11 aus Papier oder Pappe gewickelt ist, das in Form eines zylindrischen Hohlrohres ausgebildet ist, das an beiden Enden offen ist. Diese Ausbildung ist die gleiche wie bei einer herkömmlichen Schablonenbahnrolle R, die in 5 dargestellt ist. Das erste Rohr 11 weist eine rechte Öffnung 14 auf, in der ein Halter H bei der Benutzung installiert ist, der ähnlich dem von 5 ist. Der Halter H weist einen zylindrischen stummelartigen Vorsprung 22 auf, der von einer scheibenartigen Führungsplatte 21 vorsteht und einen Außendurchmesser hat, der nahezu gleich dem Innendurchmesser des Rohres 11 ist. Durch Einsetzen und Einpassen des Vorsprungs 22 in der Öffnung 14 kann daher der Halter H in der Rolle R stopfenartig angeordnet werden. Dabei wird der Halter H in die Öffnung 14 gepresst, bis die Führungsplatte 21 des Halters H an der Kante der Schablonenbahn anliegt. Um das Einsetzen des Vorsprungs 22 zu erleichtern, kann sich der Vorsprung zu seinem vorderen Ende hin verjüngen.

Das Rohr 11 in 1 weist andererseits eine linke Öffnung 13 auf, in der ein zweites Rohr 15 eingesetzt und befestigt ist. Das zweite Rohr 15 ist ein zylindrisches Hohlrohr, das an beiden Enden offen ist. Das zweite Rohr 15 ist ein kurzes Rohrstück mit einem Außendurchmesser nahezu gleich dem Innendurchmesser des ersten Rohres 11. Es kann beispielsweise aus der gleichen Pappe wie das erste Rohr 11 bestehen und mit dem Innenumfang des ersten Rohres 11 über ein Verbindungsmittel, beispielsweise einen Klebstoff verbunden sein. Das Papprohr ist insofern vorteilhaft, als es einfach und mit geringen Kosten in der selben Weise wie der herkömmliche Rohrkern dadurch gebildet werden kann, dass eine Pappe um einen Dorn gelegt wird und dann die in dieser Weise gewickelte Pappe auf die gewünschte Länge zugeschnitten wird.

Aus 2 ist ersichtlich, dass das zweite Rohr 15 im ersten Rohr 11 so angeordnet ist, dass sein linkes Ende mit dem linken Ende des ersten Rohres 11 fluchtet. Die linke Endöffnung des Rohrkerns der Rolle R wird daher von einer Öffnung 16 des zweiten Rohres 15 gebildet. Ein Halter H' mit einem zylindrischen Vorsprung 23 ist beim Gebrauch in der Öffnung 16 stopfenartig angeordnet. Das heißt mit anderen Worten, dass der Vorsprung 23 einen Außendurchmesser hat, der nahezu gleich dem Innendurchmesser des Rohres 15 ist und dass daher durch Einsetzen und Einpassen des Vorsprungs 23 in die Öffnung 16 der Halter H' in der Rolle R installiert werden kann. Die Wandstärke des Rohres 15 kann nach Maßgabe der Schablonenbahnarten in geeigneter Weise variiert werden. Um das Einsetzen des Vorsprungs 23 zu erleichtern, kann sich der Vorsprung 23 zu seinem vorderen Ende hin verjüngen.

Bei dem Ausführungsbeispiel, das in den 1 und 2 beschrieben ist können die Innendurchmesser der rechten und linken Öffnung 14, 16 problemlos verändert werden. Das heißt mit anderen Worten, dass dadurch, dass die Wandstärke des Rohres 15 in Abhängigkeit von den Schablonenbahnarten verschieden gewählt wird, verschiedene Arten von Schablonenbahnen unterschieden werden können, was zur Folge hat, dass eine irrtümliche Anordnung einer Rolle R in einer Druckmaschine verhindert wird. Es versteht sich, dass gemäß der Erfindung ein drittes Rohr mit einer noch anderen Wandstärke fest in die rechte Endöffnung des ersten Rohres eingesetzt sein kann, so dass die rechte und die linke Öffnung des Rohrkerns verschiedene Innendurchmesser haben.

3 und 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das zweite Rohr 15 im ersten Rohr 11 so angeordnet, dass sein linkes Ende innen etwas im Abstand vom linken Ende des ersten Rohres 11 angeordnet ist. Mit dieser Ausnahme ist der Rohrkern dieses Ausführungsbeispiels mit dem des ersten Ausführungsbeispiels identisch, das in 1 und 2 dargestellt ist. Das heißt im Einzelnen, dass bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das linke Ende des zweiten Rohres 15 so angeordnet ist, dass es in einem kurzen Abstand innen vom linken Ende des ersten Rohres 11 entfernt angeordnet ist, so dass ein Stufenteil 17 an einer Stelle zwischen dem linken Ende des ersten Rohres 11 und dem linken Ende des zweiten Rohres 15 gebildet ist. Ein Halter H'' , der in das zweite Rohr 15 einzusetzen ist, ist andererseits mit einem Ringschulterteil 24 ausgebildet, der eine Form hat, die zum Stufenteil 17 komplementär ist, und der an die Führungsplatte 21 und den Vorsprung 23 angrenzt. Wie es deutlich in 4 dargestellt ist wird dann, wenn der Halter H'' in der Rolle R angeordnet wird, der Vorsprung 23 in das zweite Rohr 15 eingesetzt, während der Schulterteil 24 im Stufenteil 17 aufgenommen wird. Selbst wenn somit die Schablonenbahnrolle R, die in 1 und 2 dargestellt ist, in einer Schablonendruckmaschine angeordnet werden soll, die mit dem Halter H'' ausgerüstet ist, kommt der Schulterteil 24 am Ende des Rohrs 15 zur Anlage, so dass der Halter H'' nicht vollständig in die Öffnung 16 eingesetzt werden kann. Das hat zur Folge, dass der Benutzer der Maschine problemlos erkennt, dass die fragliche Schablonenbahnrolle für die fragliche Maschine irrelevant ist, wodurch eine fehlerhafte Anbringung einer Rolle verhindert wird.

Wie es oben beschrieben wurde, sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nicht nur die Innendurchmesser der rechten und linken Öffnung des Rohrkerns verschieden, sondern sind auch die Abmessungen des Stufenteils, beispielsweise der Abstand vom linken Ende des Rohres verschieden und zwar in Abhängigkeit von den Arten von Schablonendruckmaschinen. Das hat zur Folge, dass verhindert werden kann, dass eine Schablonenbahnrolle fehlerhaft in einer irrelevanten Maschine im Hinblick auf die verschiedenen Arten von Maschinen angebracht wird. Wenn bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Abstand zwischen dem linken Ende des ersten Rohres 11 und dem linken Ende des zweiten Rohres 15 festliegt und nur die Wandstärke des zweiten Rohres 15 verschieden ausgebildet wird, um die verschiedenen Arten von Schablonenbahnrollen zu unterscheiden, kann die Betriebsfähigkeit insbesondere bei der Bildung der Schablonenbahnrolle, d. h. beim Aufwickeln der Schablonenbahn auf den Rohrkern verbessert werden. Der Grund besteht darin: In diesem Verfahrensschritt werden zwei Spannfutter in beide Enden des Rohrkerns eingesetzt und darin befestigt. Jedes Spannfutter weist einen Stumpfteil mit einem Außendurchmesser nahezu gleich dem Innendurchmesser jeder Endöffnung auf, der dann zusammen mit dem Rohrkern gedreht wird, um die Schablonenbahn aufzuwickeln. Um leistungsfähig diesen Arbeitsvorgang bei diesem Verfahrensschritt auszuführen, ist es ratsam, dass die Stumpfteile beider Spannfutter gleiche Abmessungen haben, so dass ihr Außendurchmesser und ihre Länge dem Innendurchmesser des Stufenteils 17 (d. h. dem Innendurchmesser des ersten Rohres 11) und dem Abstand zwischen dem Ende des ersten Rohres 11 und dem Ende des zweiten Rohres 15 im Stufenteil 17 jeweils entsprechen. Selbst wenn in diesem Fall verschiedene Arten von Schablonenbahnrollen erzeugt werden, bei denen die zweiten Rohre 15 in ihrer Wandstärke voneinander verschieden sind, um die Schablonenbahnrollen zu unterscheiden, können dieselben Spannfutter verwandt werden. Das hat zur Folge, dass die Spannfutter nicht in Abhängigkeit von der Art der Schablonenbahnrolle ausgetauscht werden müssen, was zu einer höheren Betriebsfähigkeit führt. Der Schulterteil 24 ist in den Figuren ringförmig ausgebildet, er kann jedoch auch aus beabstandeten Vorsprüngen gebildet sein.

Gemäß der vorliegenden Erfindung weist der Rohrkern der Schablonenbahnrolle Endöffnungen auf, in die stumpfartige Vorsprünge der Halter eingesetzt werden. Die Öffnungen haben verschiedene Innenabmessungen oder Größen und sind miteinander nicht kompatibel. Das hat zur Folge, dass verhindert werden kann, dass eine Schablonenbahnrolle irrtümlich in einer irrelevanten Maschine angeordnet wird. Weiterhin sind ein Stufenteil und ein Schulterteil, die zueinander komplementär geformt sind, im Rohrkern und am Haltervorsprung jeweils ausgebildet. Das hat zur Folge, dass durch die Ausbildung dieser Teile eine Unterscheidung der verschiedenen Arten von Schablonenbahnen möglich wird, um ein fehlerhaftes Anbringen zu vermeiden.

Im Obigen wurden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wobei es sich versteht, dass daran verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden können und die zugehörigen Ansprüche alle derartigen Abwandlungen soweit sie in den Umfang der Erfindung fallen, abdecken sollen.


Anspruch[de]
  1. Rohrkern (11) für eine Schablonenbahnrolle (R) mit einem Körper (11), der einen vollständig zylindrischen äußeren Umfang und eine Öffnung (14, 16) an jedem Ende aufweist, die so ausgebildet ist, dass sie einen Halter (H, H', H'') erfasst, welcher Halter eine Führungsplatte (21) zum Führen einer Kante einer Schablonenbahn (12) auf dem Körper und einen Vorsprung (22, 23) aufweist, der von der Führungsplatte vorsteht und in eine der Öffnungen passt, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen innere Abmessungen haben, die voneinander verschieden sind, so dass eine Öffnung so ausgebildet ist, dass sie eine Halter mit einem größeren Vorsprung als die andere erfasst.
  2. Rohrkern (11) nach Anspruch 1, bei dem die Öffnungen kreisförmig mit Innendurchmessern ausgebildet sind, die voneinander verschieden sind.
  3. Rohrkern (11) nach Anspruch 2, bei dem der Körper aus einem zylindrischen ersten Rohr (11) und einem zweiten Rohr (15) gebildet ist, das in das erste Rohr geschachtelt ist und im ersten Rohr befestigt ist, wobei das zweite Rohr kürzer als das erste Rohr und im ersten Rohr so angeordnet ist, dass ein Ende des zweiten Rohres mit einem Ende des ersten Rohres fluchtet.
  4. Rohrkern (11) nach Anspruch 2, bei dem der Körper aus einem zylindrischen ersten Rohr (11) und einem zweiten Rohr (15) gebildet ist, das in das erste Rohr geschachtelt und im ersten Rohr befestigt ist, wobei das zweite Rohr im ersten Rohr an einer Stelle angeordnet ist, die axial um eine bestimmte Strecke von jedem Ende des ersten Rohres beabstandet ist, so dass ein abgestuftes Profil zwischen einem Ende des ersten Rohres und einem Ende des zweiten Rohres an einer Öffnung des Körpers gebildet ist.
  5. Halter (H''), der so ausgebildet ist, dass er ein Ende eines Rohrkerns (11) einer Schablonenbahnrolle (R) erfasst, welcher Halter eine Führungsplatte (21) zum Führen einer Kante einer Schablonenbahn (12), die von einer Schablonenbahnrolle abgezogen wird, und einen Vorsprung (23, 24) aufweist, der von der Führungsplatte vorsteht und in eine Öffnung (14, 16) am Ende des Rohrkerns passt, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung ein abgestuftes Profil hat, das einen Schulterteil (24) neben der Führungsplatte (21) und einen vorderen Kopfteil (23) umfasst, der vom Schulterteil vorsteht, wobei die Schulter und der vordere Kopfteil so ausgebildet sind, dass sie mit einem entsprechenden abgestuften Profil in der Öffnung des Rohrkerns nach Anspruch 4 in Eingriff kommen.
  6. Halter nach Anspruch 5, bei dem der Schulterteil ringförmig ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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