| Dokumentenidentifikation |
DE10315529B4 19.05.2005 |
| Titel |
Sägegestell zum Zersägen von Langholz zu Brennholz |
| Anmelder |
Hehn, Markus, 97769 Bad Brückenau, DE; Weber, Joachim, 97769 Bad Brückenau, DE |
| Erfinder |
Hehn, Markus, 97769 Bad Brückenau, DE; Weber, Joachim, 97769 Bad Brückenau, DE |
| Vertreter |
Lorenz und Kollegen, 89522 Heidenheim |
| DE-Anmeldedatum |
04.04.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10315529 |
| Offenlegungstag |
21.10.2004 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
19.05.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
19.05.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B27B 21/00
|
| IPC-Nebenklasse |
B27B 17/00
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft ein Sägegestell gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
Ein gattungsgemäßes Sägegestell ist aus der DE
1 006 607 B bekannt. Dort ist eine Vorrichtung zum gemeinsamen Ablängen
von auf einem Transportwagen gestapelten Brettern auf Fertigmaße mittels einer Motorkettensäge,
vorzugsweise für die Möbelfabrikation, beschrieben. Der Transportwagen besteht aus
selbständigen Untergestellen, deren Länge und Abstand durch das Fertigmaß der zu
zersägenden Bretter vorbestimmt ist. Senkrecht angebrachte Rungen sind in verschiedenen
Stellungen festklemmbar und bilden die Führung für die Motorkettensäge und deren
Handstück. Der Schnitt erfolgt dann mit der Motorsäge durch Parallelverschieben,
also durch das gleichmäßige Absenken der Säge von oben nach unten.
Aus der US 4,208,937 ist eine
Vorrichtung zum genauen Ablängen von Brettern mit einer Kettensäge bekannt. Dabei
sind auch Führungen vorgesehen, in denen die Kettensäge eingebracht ist.
Des weiteren ist ein Sägegestell in der DE
32 05 824 A1 beschrieben. Um große Mengen Brennholz zeitsparend auf einfache
Weise zu Brennholzstücken zersägen zu können, sind zwei gleiche U-förmige Rahmen
vorgesehen, die einander auf Abstand gegenübergestellt oder gegenüberstellbar sind,
derart, dass ihre unten befindlichen Stege eine zu einer Aufstellfläche beabstandete
Ablage für das Langholz bilden und weiteres Langholz zwischen den Schenkeln der
Rahmen stapelbar ist. Die Schnittführung beim Sägevorgang mittels einer Handmotorsäge
ist jedoch rein manuell und dementsprechend unpräzise bzw. ungenau. Des weiteren
stellt das Sägen, insbesondere mit einem längeren Schwert, ein nicht unerhebliches
Sicherheitsrisiko für die Arbeitskraft dar.
Aus der EP 0 930 139 A2
ist ein Holzsägegestell bekannt, bei dem stapelweise Langholz zu Stücken gesägt
werden kann. Auch hier sind die bereits oben angesprochenen Nachteile hinsichtlich
Schnittgenauigkeit und Sicherheitsrisiko gegeben.
Ein voll mechanisches und automatisches Zersägen, wie etwa in der
CH 645569 A5 aufgezeigt, ist technisch
sehr aufwendig zu realisieren und demzufolge teuer in der Anschaffung und im Unterhalt,
wobei insbesondere in der Werbung von Brennholz die Wirtschaftlichkeit einer derartigen
Vorrichtung in Frage zu stellen ist. Wohingegen man bei der Verwendung von handgeführten
bzw. manuellen Handmotorsägen auf handelsübliche und verbreitete Forsttechnik setzen
kann.
Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Sägegestell der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welches ein präzises und
effizientes Zersägen des Langholzes zu Brennholz bei gleichzeitiger Minimierung
des Sicherheitsrisikos für die Arbeitskraft ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil
von Anspruch 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in einfacher und vorteilhafter
Weise ein Holzsägegestell geschaffen, das die Arbeitssicherheit wesentlich verbessert,
indem beispielsweise einem Verklemmen des Schwertes der Handmotorsäge wirksam vorgebeugt
wird und ein versehentliches Sägen beispielsweise in Metallbauteile des Holzsägegestells
oder in den Boden weitgehend vermieden wird. Des weiteren erlaubt die Führung der
Handmotorsäge ein sehr präzises Sägen des Brennholzes. Dementsprechend können Brennholzscheitlängen
von beispielsweise 25 cm oder 33 cm annähernd genau erreicht werden. Bei dem außenliegenden
Führungssystem gewährleisten zwei vertikale Führungselemente einem horizontalen
Führungsstab eine Beweglichkeit in die Vertikale. Auf dem horizontalen Führungsstab
ist ein Schlitten verschiebbar aufgebaut, der zur Aufnahme der Handmotorsäge dient.
Das Sägewerkzeug kann zur Störungsbehebung jederzeit aus dem Schnitt genommen werden.
Der Schnitt kann durch die horizontale Beweglichkeit der Aufnahmeeinrichtung bzw.
des Schlittens variabel eingestellt werden. Bei mehreren Schnitten an demselben
Stapel wird nur ein Schnellverschluss der Aufnahmeeinrichtung geöffnet, das Sägewerkzeug
verschoben und entgegen der vorigen Schnittrichtung weitergesägt. Die Handmotorsäge
wird körpernah und damit sicher und kraftsparend befestigt. Des weiteren wird dem
Sägewerkzeug eine Beweglichkeit in insgesamt drei Freiheitsgraden erlaubt: Schnittrichtung,
Schnitttiefe und eine begrenzte Drehbewegung um den horizontalen Führungsstab. Mit
der horizontalen Verstellbarkeit der Handmotorsäge auf der Aufnahmeeinrichtung kann
nun in einfacher und vorteilhafter Weise auch noch der Schnittabstand eingestellt
werden. Um einen möglichst gleichmäßigen und störungsfreien Lauf des Sägewerkzeugs
zu erhalten, kann man vorzugsweise mit dem Schwert der Handmotorsäge den Schnitt
hängend oder stechend vollziehen, sowie das Schwert in der Schnitttiefe bewegen.
Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn verklemmte Holzscheite freizurütteln sind.
Zusätzlich kann die Hebelwirkung der Zähne ausgenutzt werden, d.h. dass die Zähne
der Handmotorsäge flexibel am zu sägenden Holz entlang führbar sind.
Von Vorteil ist es, wenn die Aufnahmeeinrichtung mit der Handmotorsäge
bei mehreren Sägeschnitten auf derselben Längsseite des Sägegestells
nach dem vorherigen Schnitt lediglich nach Öffnen eines Schnellverschlusses seitlich
auf der Traverse verschiebbar ist, wobei der nächste Sägeschnitt von der aktuellen
Position des Sägewerkzeuges aus entgegen der vorherigen Schnittrichtung, insbesondere
auch von unten nach oben, d.h. entgegen der Schwerkraft, erfolgt.
Dadurch kann nach einem vollendeten Sägeschnitt das Sägewerkzeug nach
Öffnen eines Schnellverschlusses verschoben und so in einfacher und vorteilhafter
Weise entgegen der vorigen Schnittrichtung weitergesägt werden, was zusätzlich eine
Vereinfachung bzw. Beschleunigung des gesamten Sägevorgangs mit sich bringt.
In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner eine
innere vertikale Führungseinrichtung vorgesehen sein.
Die innere Führungseinrichtung sichert den Sägevorgang in den durch
die Führung gelenkten Bahnen und verhindert ein Sägen z.B. in Metallbauteile bzw.
vermeidet einen störenden Kontakt der Sägekette mit dem Holzsägegestell. In Schnittrichtung
ist ein begrenztes Spiel gegen Verklemmen des Schwertes gegeben. Die innenliegende
Führung ist einfach konstruiert und dadurch äußerst robust. Zudem sind die sensiblen
Führungselemente mittig am Sägegestell und damit geschützt angeordnet, wodurch eine
besondere Eignung für den harten Waldeinsatz erreicht wird. Nach vollendetem Schnitt
wird die Handmotorsäge solange in die nächste Führung umgesetzt, bis der gesamte
Langholzstapel auf die gewünschte Länge gesägt wurde.
Besonders vorteilhaft ist die Kombination der beiden Führungssysteme,
sie maximiert die Schnittpräzision der Handmotorsäge. Darüber hinaus wird ein Maximum
hinsichtlich der Arbeits- und Betriebssicherheit des Sägegestells erreicht. Zudem
erhält man eine störungsfreie Funktion und einen sehr hohen Bedienungskomfort.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, dass das Schwert der
Handmotorsäge, insbesondere dessen Spitze, in der inneren Führungseinrichtung geführt
ist, und dass das Schwert der Handmotorsäge insbesondere an dessen Flachseiten mit
Distanzhaltern versehen ist, und dass die innere Führungseinrichtung mehrere vertikale
Führungsschienen aufweist, die an die Distanzhalter derart angepasst sind, dass
die Distanzhalter in den Führungsschienen in vertikaler Richtung laufen.
Durch diese Maßnahmen wird die Schwertspitze der Handmotorsäge in
einfacher Weise über die Distanzhalter beim Sägen sicher in der inneren Führung
gehalten, ein Sägen in Metallteile des Sägegestells wird vermieden.
Die Arbeitssicherheit wird verbessert, da einem Ausreißen der Handmotorsäge
vorgebeugt wird.
Vorteilhaft ist, wenn die Distanzhalter als Rollen oder als Gleitschienen
ausgebildet sind und krallenartig mittels eines Befestigungselements, insbesondere
mit einer Niete, am Schwert der Handmotorsäge befestigbar sind.
Durch diese einfachen und kostengünstigen Maßnahmen wird ein Laufen
der Schwertspitze der Handmotorsäge in den vertikalen Führungsschienen der inneren
Führungseinrichtung ermöglicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass wenigstens n vertikale nach beiden Längsseiten des Sägegestells ausgerichtete
Führungsschienen der inneren Führungseinrichtung auf der Trägereinrichtung derart
anordenbar sind, dass die Langhölzer bei einem innen geführten Sägevorgang in n
Sägeschritten auf die gewünschte Scheitholzlänge zersägbar sind.
Diese Maßnahmen gewährleisten eine innere Führung der Handmotorsäge
bei allen gewünschten Brennholzlängen wie beispielsweise 25 cm oder 33 cm.
Vorteilhaft ist, wenn ein Kontergewicht bzw. Balancer, insbesondere
an wenigstens einem außenseitigen Rahmenteil, vorzugsweise auf beiden Längsseiten
des Sägegestells zur Erleichterung des Sägevorgangs von unten nach oben, d.h. entgegen
der Schwerkraft, vorgesehen ist.
Ein Balancer bzw. Kontergewicht oder ähnliches macht die Sägeeinheit
für den Arbeiter sozusagen schwerelos, womit ein Sägeschnitt von unten nach oben,
d.h. entgegen der Schwerkraft, deutlich erleichtert wird. In vorteilhafter Weise
ist dieser Balancer an dem außenseitigen Rahmenteil und auf beiden Längsseiten des
Sägegestells angebracht.
Von Vorteil ist, wenn die Rahmenteile mit insbesondere zur Einstellung
der gewünschten Scheitholzlänge variabel befestigbaren Brettern, Bohlen oder Blechen,
vorzugsweise aus Aluminium zur Auflage der Langhölzer versehen sind.
Zusätzliche Bretter, Bohlen oder Bleche bilden eine stabile Auflage
für das Langholz. Um eine variable Scheitholzlänge, d.h. z.B. 25 cm oder 33 cm,
sägen zu können, sind die Bretter, Bohlen oder Bleche variabel befestigbar ausgebildet.
Der Einsatz von Aluminiumblechen hat sich hier als besonders vorteilhaft erwiesen.
In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung
kann weiter vorgesehen sein, dass die Trägereinrichtung als ein senkrecht zu den
Rahmenteilen mittig angeordneter Grundträger ausgebildet ist.
Durch die mittige Anordnung des Grundträgers wird ein freier Sägeschnitt
bis an den Bodenbereich des Sägegestells gewährleistet. Ein störender Kontakt zu
etwaigen vorgesehenen Trägerteilen des Sägegestells mit der Handmotorsäge wird vermieden,
wodurch zusätzliche Arbeits- und Betriebssicherheit geschaffen wird. Des weiteren
kann durch diese Maßnahme die Handmotorsäge in ihrer bodennahen Position seitlich
verschoben und ein neuer Sägeschnitt von unten nach oben durchgeführt werden. Der
entstehende Zwischenraum kann in vorteilhafter Weise auch zur Durchführung von Wartungsarbeiten
genutzt werden.
In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen
sein, dass die mittleren Rahmenteile zweiteilig ausgebildet und versetzt auf dem
Grundträger angeordnet oder auf dem Grundträger leicht um die eigene Achse gedreht
angeordnet sind.
Dadurch wird vermieden, dass der Motorblock der Handmotorsäge an die
mittleren Rahmenteile anschlägt.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, dass die insbesondere
mittleren Rahmenteile zur Einstellung der Scheitholzlänge variabel auf dem Grundträger
befestigbar sind, wobei bei n Sägeschnitten n + 1 Rahmenteile vonnöten sind.
Durch diese Maßnahme wird es in einfacher und vorteilhafter Weise
ermöglicht, das Sägegestell auf das Zersägen von Langholz in verschiedene Scheitholzlängen
umzurüsten.
Vorteilhaft ist es, wenn ein Anschlaggitter auf einer zu den Langhölzern
senkrechten Seite als Anschlag für die Langhölzer vorgesehen ist.
Dadurch wird in einfacher Weise ein Anschlag der Langhölzer für ein
genaues und präzises Sägen geschaffen.
In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass das Sägegestell mobil als Transportsägegestell ausgebildet ist und insbesondere
einklappbare Räder und einen Anbau zur Ankopplung insbesondere an einen Traktor,
Radlader, Frontlader oder ähnliches aufweist.
Dieses Anhängerkonzept erhöht das Transportvolumen und die Einsatzvielfalt
des Holzsägegestells erheblich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindungen ergeben
sich aus den weiteren Unteransprüchen und aus den nachfolgend anhand der Zeichnung
prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
1 eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Sägegestells mit einer inneren Führungseinrichtung;
2 eine prinzipmäßige Draufsicht auf ein
Führungsteil einer inneren Führungseinrichtung;
3 eine prinzipmäßige Seitenansicht eines
Schwertes einer Handmotorsäge mit einem Distanzhalter;
4 eine prinzipmäßige Draufsicht auf die
motorseitigen Motorsägenkrallen der Handmotorsäge;
5 eine prinzipmäßige Draufsicht auf ein
erfindungsgemäßes Sägegestell mit einer Außenführung;
6 eine prinzipmäßige Seitenansicht des
erfindungsgemäßen Sägegestells mit Außenführung aus 5;
7 eine prinzipmäßige Schnittansicht einer
Aufnahmeeinrichtung für eine Handmotorsäge;
8 eine prinzipmäßige Seitenansicht der
Aufnahmeeinrichtung aus 7;
9 eine Prinzipansicht einer Horizontalführung
mit einer Nut zur Kippwinkelfestlegung;
10 eine prinzipmäßige Frontansicht des
erfindungsgemäßen Sägegestells mit Außenführung aus 5
mit einem simulierten Schnitt;
11 eine prinzipmäßige Seitenansicht eines
erfindungsgemäßen Sägegestells mit Außenführung und einem Kontergewicht;
12 eine prinzipmäßige Seitenansicht eines
erfindungsgemäßen Sägegestells mit einer Außenführung das als Anhänger ausgebildet
ist; und
13 eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Sägegestells mit einer Kombination von Innen- und Außenführung.
Bei der Brennholz-Aufbereitung werden auf herkömmlichem Wege bis zu
drei Arbeitsstunden pro Raummeter (Ster) benötigt. Dies ist mitunter darauf zurückzuführen,
dass das Stammholz zur weiteren Verarbeitung zu Scheitholz etwa vier Mal von der
Arbeitskraft in die Hand genommen werden muss. Die Holzwerbung zu Heizzwecken ist
sehr lohnintensiv, d.h. mit relativ viel anstrengender Handarbeit verbunden. Hierzu
gehört insbesondere das Sammeln, Spalten und Aufschichten der Hölzer im Wald, das
Aufladen der Hölzer auf den Transportwagen, das Abladen und Aufschichten im Zwischenlager
sowie Abdecken der Holzstapelreihen, das Sägen mittels Brennholzkreissäge auf passende
Länge auf etwa beispielsweise 25 cm oder 33 cm, das Spalten der dickeren Holzstücke,
das Aufladen auf einen Schubkarren oder dergleichen und Transportieren in das vorgesehene
Endlager. Um eine rationellere Bearbeitung von Langholz zum Zweck der Herstellung
von Brennholz zu schaffen, werden gemäß dem Stand der Technik Sägegestelle vorgeschlagen,
bei denen Langholz stapelweise zu Brennholzstücken zersägt werden kann. Dazu wird
das Stammholz im freien Forst zu Meterholz geschnitten, gespalten und direkt in
das Sägegestell geladen. Anschließend kann das Langholz im Sägegestell auf Brennholzlänge
gesägt werden, bevor der Abtransport zum Trocknen erfolgt. Die Schnittführung mittels
Handmotorsäge ist rein manuell und damit ungenau. Das Sägen, vor allem mit einem
längeren Schwert, stellt ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko für den Arbeiter
dar. Das vollmechanisierte und automatische Zersägen ganzer Stapel von Langholz
ist technisch sehr aufwendig und somit teuer bzw. unrentabel. Durch die Benutzung
von Handmotorsägen setzt man auf handelsübliche und verbreitete Forsttechnik.
Erfindungsgemäß wird ein Sägegestell mit stabil geführter Handmotorsäge
im Anbau vorgeschlagen, das die vorstehend genannten Nachteile vermeidet. Es hat
sich gezeigt, dass das Sägen mit geführtem Schnitt effizienter und schneller ist.
Des weiteren erreicht das vorgeschlagene Sägegestell seine hohe Wirtschaftlichkeit
durch eine Multifunktionalität, d.h. der Transport, das Sägen und das Verladen sind
in einem Gerät vereinbar. Hierzu werden ein Holzsägegestell mit einer Innenführung
für die Handmotorsäge (1 bis 4)
und ein Holzsägegestell mit einer Außenführung (5 bis
12) vorgeschlagen. Besonders vorteilhaft
ist auch eine Kombination der beiden Führungssysteme in einem einzigen Sägegestell,
dadurch lassen sich hochpräzise Schnitte durchführen, womit prinzipiell auch das
Ablängen von Bohlen oder Balken mit dem erfindungsgemäßen Sägegestell ermöglicht
wird (prinzipmäßig in 13 skizziert).
In 1 ist ein erfindungsgemäßes Holzsägegestell
1 dargestellt. Auf einem Grundträger 2 sind außenseitig zwei U-förmige
Rahmenteile, insbesondere Rungen 3a, parallel mit Abstand nebeneinander
angeordnet. Eine mittlere Runge 3b ist leicht um die eigene Achse gedreht
angeordnet, damit beim Sägevorgang der Motorblock der Handmotorsäge nicht an der
Runge 3b anschlägt. Die Rungen 3a, 3b sind auf ihren
unten befindlichen Stegen mit Bodenblechen 4a (in 1
gestrichelt angedeutet) und an den seitlichen vertikalen Stegen mit Seitenblechen
4b (in 1 ebenfalls gestrichelt angedeutet)
als Auflageflächen für das Langholz versehen. Die Bleche 4a,
4b sind zur Gewichtsersparnis aus Aluminium gebildet. Ein ebenfalls auf
dem Grundträger 2 angeordnetes Anschlaggitter 5 dient als Anschlag
für die zu zersägenden Langhölzer. Des weiteren ist das Holzsägegestell
1 mit einer inneren Führungseinrichtung 6 versehen, die zwei vertikale
Führungsteile 7 mit je zwei nach beiden Längsseiten des Holzsägegestells
1 ausgerichteten Führungsschienen 8 aufweist.
Wie aus 2 ersichtlich, läuft beim Sägevorgang
ein Schwert 9 einer Handmotorsäge 10 (siehe z.B. 5)
in der inneren Führungsschiene 8. Dazu ist eine Gleitschiene als Distanzblock
11 an der Spitze des Schwertes 9 der Handmotorsäge 10
befestigt, die in der Führungsschiene 8 gleitet und ein Spiel, d.h. ein
Verschieben in Schnittrichtung (in 2 gestrichelt angedeutet),
gewährleistet.
In 3 ist das Schwert 9 der Handmotorsäge
10 dargestellt. Wie daraus ersichtlich, wurde die Spitze des Schwertes
9 mit einem Distanzblock 11 über eine Niete 12 verbunden.
Der Distanzblock 11 weist ein Spiel zum Freirütteln bzw. Kippen der Handmotorsäge
auf (durch Pfeile 13 angedeutet).
Wie in 4 dargestellt, gleitet eine rechte
Kralle 14 der Handmotorsäge 10 am Seitenblech 4b entlang.
Demzufolge ist das Sägeschwert 9 auch hier sicher und zuverlässig beim
Sägevorgang geführt.
In 5 ist ein Holzsägegestell
1b mit einer auf beiden Seiten des Holzsägegestells 1b angeordneten
äußeren Führungseinrichtung 15 dargestellt. Der Grundaufbau des Holzsägegestells
1b gleicht im wesentlichen dem schon in 1
dargestellten Holzsägegestell 1a, weshalb hier nur auf die wesentlichen
Unterschiede näher eingegangen wird. Wie beim Holzsägegestell 1a sind auch
hier Rungen 3a auf dem Grundträger 2 parallel im Abstand nebeneinander
angeordnet. Die Runge 3b ist hier, statt um die eigene Achse gedreht, zweiteilig
ausgebildet. An den Rungen 3a, 3b sind Bodenbleche 4a
und die Seitenbleche 4b angeordnet. An den Außenseiten begrenzen die Rungen
3a, 3b den Laderaum des Holzsägegestells 1b für das Langholz.
In der Mitte sind ebenfalls Rungen 3c vorgesehen, die für einen Freiraum
zwischen den Holzsägegestell 1b und geladenem Holz (nicht dargestellt)
sorgen, der nötig ist, um das Holz komplett durchtrennen zu können. Die auf beiden
Längsseiten des Holzsägegestells 1b angeordneten Führungseinrichtungen
15 weisen jeweils zwei vertikale Linearführungselemente 16 auf,
die einem horizontalen Führungselement 17 mittels Gleitschlitten
18 eine vertikale Beweglichkeit ermöglichen: Auf den horizontalen Linearführungselementen
wird die Handmotorsäge 10 mit dem Sägeschwert 9 aufgebracht. Dies
wird, wie aus 6 ersichtlich, mittels einer Aufnahmeeinrichtung
19, auf der die Handmotorsäge 10 aufgebracht ist, bewerkstelligt.
Die Aufnahmeeinrichtung 19 ist verschiebbar auf dem horizontalen Linearführungselement
17 angeordnet, wodurch die Handmotorsäge 10 zum Zersägen des Langholzstapels
in mehrere Positionen vertikal und horizontal verschiebbar ist (in 6
sind zwei verschiedene Positionen derselben Handmotorsäge 10 bzw. des horizontalen
Linearführungselements mit der Aufnahmeeinrichtung exemplarisch dargestellt). Ebenfalls
aus 6 ersichtlich sind Langlöcher 20 der Seitenbleche
4b zur Verstellung der eingesetzten Seitenbleche 4b, um auch variable
Längen des Brennholzes schneiden zu können.
In anderen Ausführungsbeispielen könnte die äußere Führungseinrichtung
15 auch mit Hilfe von Kugelschienen-, Laufrollen-, Kugelbüchsen- oder Wellenführungen
realisiert sein. Des weiteren kann die Außenführung auch einarmig ausgeführt werden
(z.B. galgenartig, d.h. anstelle von zwei vertikalen Linearführungselementen wird
nur eines verwendet). Die Führung könnte dann durch Schwenken vor Beschädigungen
geschützt werden.
In 7 ist die Aufnahmeeinrichtung
19 dargestellt. Sie wird wie aus den 5,
6 und 11
ersichtlich auf dem horizontalen Linearführungselement 17 verschiebbar
angeordnet und kann arretiert werden. Sie weist eine Grundplatte 21 und
eine Linearführung 22, die der Handmotorsäge 10 eine Beweglichkeit
senkrecht zur Horizontalen ermöglicht, auf. Auf der Grundplatte 21 wird
die Handmotorsäge 10 (sägenspezifisch) befestigt. Dabei kommen direkte
(Schraub-)Verbindungen oder Klemmvorrichtungen in Frage. Eine Buchse 23
bildet die Verbindung zur horizontalen Linearführung 17.
Wie aus 8 ersichtlich, weist die Buchse
23 einen Anschlag 24 zur Arretierung der Aufnahmeeinrichtung
19 auf der horizontalen Linearführung 17 auf. Eine Nut
25 in der Horizontalführung 17 ermöglicht die Kippung der Handmotorsäge
10 bzw. der Aufnahmeeinrichtung 19 um einen bestimmten Winkel
(9). Die Möglichkeit der begrenzten Rotation und kurzstreckigen
Horizontalverschiebung der Motorsäge erleichtert den Sägevorgang: Ruckeln, verschiedene
Neigungswinkel des Sägeschwertes, Um- und Nachsetzen der Motorsäge bei gleichzeitiger
Minimierung der Ungenauigkeit werden dadurch ermöglicht.
10 zeigt das Holzsägegestell
1b mit einem simulierten Schnitt der Handmotorsäge 10 in drei
verschiedenen Positionen. Eine an der Kralle der Handmotorsäge 10 angebrachte
Distanzrolle 26 (vereinfacht dargestellt) ermöglicht einen einfachen und
komfortablen Schnitt sowie eine ausgeglichene Schnittführung.
Nachstehend soll der Sägeablauf kurz erläutert werden. Die Aufnahmeeinrichtung
19 wird auf die richtige Schnittlänge eingestellt. Daraufhin wird die an
der Handmotorsäge befestigte Grundplatte 21 in die horizontale Linearführung
22 eingeführt. Die technische Ausführung lässt die geführten Bewegungen
der Handmotorsäge in vertikaler, horizontaler und transversaler Richtung zu. Nach
der Durchführung des Schnittes versetzt man die Aufnahmeeinrichtung 19
(mit Handmotorsäge 10) in unterer Position seitlich um die vorher gewählte
Schnittlänge und führt den Sägevorgang an der Zweitposition von unten nach oben
durch. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird von einer Scheitlänge von 33 cm
ausgegangen. Bei Meterholz benötigt man zwei Schnitte pro Sägegestellhälfte. Bei
einer Schnittlänge von 25 cm muss ein weiteres Rungenelement 3b in das
Holzsägegestell 1b eingesetzt werden.
In 11 ist ein Holzsägegestell
1c dargestellt, das. im wesentlichen die gleichen Merkmale des bereits
in den 5, 6
und 11 dargestellten Holzsägegestells
1b aufweist, jedoch zusätzlich mit einem Kontergewicht 27 versehen
ist, welches das Sägen des Langholzes entgegen der Schwerkraft erleichtert. Die
Handmotorsäge 10 wird dadurch gewissermaßen schwerelos.
12 zeigt ein breiteres, sozusagen als
Anhänger ausgebildetes Transportsägegestell 1d mit einklappbaren Rädern
28 und einem Anbau 29 zur Ankopplung beispielsweise an einen Traktor
bzw. einen Radlader, Frontlader, Heckanbau oder ähnlichem. Zur Gewährleistung der
Betriebssicherheit wird die Ladung während des Transports oder des Sägevorgangs
durch ein Gummiband oder durch ein sonstiges flexibles Befestigungssystem z.B. eine
Kette, insbesondere mit einem Seilzugmechanismus gegen Verrutschen gesichert. Das
Anhängerkonzept erhöht das Transportvolumen und die Einsatzvielfalt des Holzsägegestells
1d: Beispielsweise ist ein stapelweises Ablängen von Langholz (gespalten
oder vom Stamm) und Bauholz (Kanthölzer, Bretter, Balken, etc.) auf ein variables
Maß möglich. In einem weiteren Ausführungsbeispiel könnte auch ein aufgebauter Verladekran
das Holzsägegestell von Hand- oder Fremdbeschickung unabhängig machen. Das Stapeln
des Holzes kann in weiteren Ausführungsbeispielen des Transportsägegestells selbstverständlich
sowohl in Fahrtrichtung als auch entgegen der Fahrtrichtung erfolgen.
In 13 ist prinzipmäßig ein Holzsägegestell
1e mit einer Kombination von äußerer und innerer Führungseinrichtung (6,
15) dargestellt. Hier ist die Schnittpräzision für die Handmotorsäge
10 optimal. Die Scheitholzlänge kann durch entsprechende
Positionierung der Rungen 3b variabel eingestellt werden.
In anderen Ausführungsbeispielen könnten noch weitere vorteilhafte
Ergänzungen bzw. Sonderausstattungen des Holzsägegestells vorgesehen sein: Wird
das Holzsägegestell an das Heck eines Traktors angebaut, ist es sinnvoll, es selbstentladend
mit einem Hub- und Kippmechanismus zu konzipieren. Für schwächere Trägerfahrzeuge
ist die Reduzierung von zwei Transporteinheiten auf eine sinnvoll. Wird das Holzsägegestell
von der Transporteinheit abkoppelbar gestaltet, dann kann ein Holzsägegestell mehrere
Transporteinheiten im Wechsel bedienen. Die Schnittleistung vervielfacht sich. Sinnvoll
wird dieses Verfahren beim Lohnsägen, dem Arbeiten mit vielen Helfern oder durch
das Einlagern des Holzes in den Transporteinheiten (bis zum Verbrauch) ausgenutzt.
Transportsägegestelle in verschmälerter Ausführung erlauben die Verwendung
von kürzeren Sägeschwertern. Es bietet sich für mehrere Nutzer mit unterschiedlicher
Schwertlänge an, das Transportsägegestell schnitttiefenvariabel zu gestalten, d.h.
die Bodenkonstruktion in Grenzen in sich verschiebbar zu gestalten.
Eine Kombination des Holzsägegestells mit einer Spalteinrichtung ist
ebenfalls denkbar.
|
| Anspruch[de] |
- Sägegestell mit einer Trägereinrichtung, auf welcher u-förmige Rahmenteile
mit Abstand nebeneinander derart anordenbar sind, dass ihre unten befindlichen Stege
eine Auflagefläche für das zu zersägende, senkrecht zu den Rahmenteilen angeordnete
Langholz bilden, wobei die Langhölzer von außerhalb an den zu den Langhölzern parallelen
Längsseiten des Sägegestells in vertikaler Richtung entlang der Lücken, die sich
zwischen zwei benachbarten Rahmenteilen ergeben, mit einer in einer äußeren vertikalen
Führungseinrichtung des Sägegestells geführten Handmotorsäge manuell auf Brennholzlänge
zersägbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Führungseinrichtung
(15) auf vorzugsweise beiden Längsseiten des Sägegestells (1b,
1c, 1d, 1e) an den außenseitigen Rahmenteilen (3a)
zwei vertikale Linearführungselemente (16) aufweist, zwischen denen ein
horizontales Linearführungselement, insbesondere Traverse (17) mittels
Gleitschlitten (18) höhenverschiebbar angebracht ist, wobei das horizontale
Linearführungselement (17) mit einer Aufnahmeeinrichtung (19)
für die Handmotorsäge (10) versehen ist, die parallel zu den Langhölzern
seitlich entsprechend der gewünschten Scheitlänge verschiebbar und arretierbar ist
und eine begrenzte Rotation bzw. Kippung sowie eine Verschiebung der Handmotorsäge
(10) horizontal senkrecht zu den Langhölzern zulässt.
- Sägegestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung
(19) eine Linearführung (22) und eine Grundplatte (21),
auf welcher die Handmotorsäge (10), insbesondere über Schraubverbindungen
oder Klemmvorrichtungen fixierbar ist, aufweist, wobei eine Buchse (23)
die Verbindung zu dem horizontalen Linearführungselement (17) bildet.
- Sägegestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse
(23) einen Anschlag (24) zur Arretierung der Aufnahmeeinrichtung
(19) auf dem horizontalen Linearführungselement (17) aufweist.
- Sägegestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale
Linearführungselement (17) eine Nut (25) aufweist, welche die
Kippung der Handmotorsäge (10) um einen bestimmten Winkel zulässt.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinrichtung (19) mit der Handmotorsäge (10) bei
mehreren Sägeschnitten auf derselben Längsseite des Sägegestells (1b,
1c, 1d, 1e) nach dem vorherigen Schnitt lediglich nach
Öffnen eines Schnellverschlusses seitlich auf der Traverse (17) verschiebbar
ist, wobei der nächste Sägeschnitt von der aktuellen Position der Handmotorsäge
(10) aus entgegen der vorherigen Schnittrichtung, insbesondere auch von
unten nach oben, d.h. entgegen der Schwerkraft, erfolgt.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch
eine innere vertikale Führungseinrichtung (15).
- Sägegestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwert
(9) der Handmotorsäge (10), insbesondere dessen Spitze, in der
inneren Führungseinrichtung (6) geführt ist.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schwert (9) der Handmotorsäge (10), insbesondere an dessen
Flachseiten, mit Distanzhaltern (11) versehen ist.
- Sägegestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere
Führungseinrichtung (6) mehrere vertikale Führungsschienen (8)
aufweist, die an die Distanzhalter (11) derart angepasst sind, dass die
Distanzhalter (11) in den Führungsschienen (8) in vertikaler Richtung
laufen.
- Sägegestell nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Distanzhalter als Rollen oder als Gleitschienen (11) ausgebildet
sind.
- Sägegestell nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Distanzhalter (11) krallenartig mittels eines Befestigungselements,
insbesondere mit einer Niete (12), am Schwert (9) der Handmotorsäge
(10) befestigbar sind.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 6 bis 11, ddadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens n vertikale, nach beiden Längsseiten des Sägegestells (1a,
1e) ausgerichtete Führungsschienen (8) der inneren Führungseinrichtung
(6) auf der Trägereinrichtung (2) derart anordenbar sind, dass
die Langhölzer bei einem innen geführten Sägevorgang in n Sägeschnitten auf die
gewünschte Scheitholzlänge zersägbar sind.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Kontergewicht bzw. Balancer (27), insbesondere wenigstens an einem
außenseitigen Rahmenteil (3a), vorzugsweise auf beiden Längsseiten des
Sägegestells (1c), zur Erleichterung des Sägevorgangs von unten nach oben,
d.h. entgegen der Schwerkraft, vorgesehen ist.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenteile (3a, 3b) mit insbesondere zur Einstellung
der gewünschten Scheitholzlänge variabel befestigbaren Brettern, Bohlen oder Blechen
(4a, 4b), vorzugsweise aus Aluminium zur Auflage der Langhölzer
versehen sind.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trägereinrichtung als senkrecht zu den Rahmenteilen (3a,
3b, 3c), insbesondere mittig angeordneter Grundträger (2),
ausgebildet ist.
- Sägegestell nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
zwei Rahmenteile (3a) wenigstens annähernd parallel zueinander an den Enden
des Grundträgers (2) und wenigstens ein mittleres Rahmenteil (3b)
im mittleren Bereich des Grundträgers (2) angeordnet sind.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenteile (3a, 3b, 3c) aus Metall ausgebildet
sind.
- Sägegestell nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass
die mittleren Rahmenteile (3b) zweiteilig ausgebildet und versetzt auf
dem Grundträger (2) angeordnet sind, oder auf dem Grundträger (2),
leicht um die eigene Achse gedreht, angeordnet sind.
- Sägegestell nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
dass die mittleren Rahmenteile (3b) zur Einstellung der Scheitholzlänge
variabel auf dem Grundträger (2) befestigbar sind, wobei bei n Sägeschnitten
n + 1 Rahmenteile vonnöten sind.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch
ein Anschlaggitter (5) auf einer zu den Langhölzern senkrechten Seite als
Anschlag für die Langhölzer.
- Sägegestell nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch
eine mobile Ausbildung als Transportsägegestell (1d).
- Sägegestell nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch insbesondere einklappbare
Räder (28).
- Sägegestell nach Anspruch 21 oder 22, gekennzeichnet durch einen Anbau
(29) zur Ankopplung insbesondere an einen Traktor, Radlader, Frontlader
oder ähnliches.
- Distanzblock zur Befestigung an einem Schwert (9) einer Handmotorsäge
(10) zur Verwendung in einem Sägegestell (1a, 1e) zum
Herstellen von Brennholz aus Langholz nach einem der Ansprüche 1–23.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen
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Patent Zeichnungen (PDF)
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