| Dokumentenidentifikation |
DE10346629A1 19.05.2005 |
| Titel |
Steuerung für eine Maschine zur Herstellung von Papier-Polstern |
| Anmelder |
Keller, Reinhard, Dättlikon, CH |
| Erfinder |
Keller, Reinhard, Dättlikon, CH |
| Vertreter |
Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München |
| DE-Anmeldedatum |
08.10.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10346629 |
| Offenlegungstag |
19.05.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
19.05.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B31D 5/00
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| Zusammenfassung |
Es wird eine Steuerung für eine Maschine zur Herstellung von Papier-Polstern vorgeschlagen. Die Maschine umfasst einen Antriebsmotor, mit dessen Hilfe Papierbahnen durch eine Umformeinrichtung transportiert werden. In dieser werden die Papierbahnen zu Papier-Polstern umgeformt, die anschließend von einer Schneideinrichtung in die jeweils gewünschte Länge geschnitten werden. Die Steuerung ermöglicht ein automatisches Abspeichern einer manuell vorgewählten Speicherlänge.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Steuerung für eine Maschine zur Herstellung
von Papier-Polstern bzw. eine Maschine zur Herstellung von Papier-Polstern, welche
eine solche Steuerung aufweist.
Papier-Polster kommen in grosser Stückzahl beim Verpacken von Gütern
für den Versand zum Einsatz und dienen dem Schutz des zu versendenden Gutes. Sie
haben gegenüber den ebenfalls relativ weit verbreiteten Kunststoff-Polstern mit
Luftblasen den Vorteil, dass Papier eine wesentlich bessere Umweltverträglichkeit
aufweist. Maschinen zur Herstellung von Papier-Polstern sind bereits in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt.
Grundsätzlich kann eine solche Maschine einen Vorratsspeicher umfassen,
welcher aus einer oder mehreren Rollen mit ein – oder mehrlagigen Papierbahnen
besteht, eine Umformeinrichtung, welche die Papierbahnen durch Einrollen der Seitenränder
zu Polsterstreifen verformt, eine Verbindungseinrichtung, welche den Polsterstreifen
im zentralen Bereich mittels Prägen verbindet, eine Schneideinrichtung, welche Polster
vom Polsterstreifen abtrennt, eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Verbindungseinrichtung
und der Schneideinrichtung und eine Steuerung, welche die Maschine entsprechend
den Vorgaben steuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuerung für eine
Maschine zur Herstellung von Papier-Polstern in Hinblick auf eine einfache Bedienbarkeit
und Herstellung zu verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs
1 und insbesondere durch eine Steuerung für eine Maschine zur Herstellung von Papierpolstern,
wobei die Maschine einen Antriebsmotor mit Schneideinrichtung und eine Umformeinrichtung
aufweist, um aus einer Papierbahn ein Polster zu formen und in einer gewünschten
Länge abzuschneiden. Die Steuerung umfasst ein Eingabemittel zur Eingabe einer gewünschten
Polsterlänge und eine Steuereinheit mit einem Speicher zur Ansteuerung des Antriebsmotors
in Ansprechen auf das Eingabemittel. Ein Aktivieren des Eingabemittels startet den
Antriebsmotor und ein Deaktivieren des Eingabemittels stoppt den Antriebsmotor bzw.
löst einen Schneidvorgang aus, so dass die Zeitdauer der Aktivierung des Eingabemittels
der produzierten Polsterlänge entspricht. Beispielsweise kann ein Benutzer das Eingabemittel,
beispielsweise einen Taster, betätigen und solange der Taster betätigt wird, wird
ein Papierpolster von der Maschine produziert. Wenn das Papierpolster die vom Benutzer
gewünschte Länge erreicht hat, lässt dieser den Taster los, so dass der Antriebsmotor
anhält, die Schneideinrichtung betätigt wird und ein Papierpolster in der gewünschten
Länge produziert ist.
Erfindungsgemäß speichert die Steuereinheit die produzierte Polsterlänge
bei Deaktivieren des Eingabemittels automatisch in dem Speicher ab und stellt diese
Polsterlänge für einen weiteren Abruf zur Verfügung. Mit anderen Worten merkt sich
die Steuerung die durch manuelle Betätigung des Eingabemittels erzeugte Polsterlänge,
so dass diese auf Wunsch reproduziert werden kann.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung sowie den Unteransprüchen beschrieben.
Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform kann die abgespeicherte
Polsterlänge durch eine insbesondere kurzzeitige Betätigung des oder eines weiteren
Eingabemittels aus dem Speicher abrufbar sein, wobei bei Abruf der Polsterlänge
automatisch die Herstellung zumindest eines weiteren Polsters in der abgerufenen
Länge ausgelöst wird. Beispielsweise kann ein weiteres Polster in der zuvor automatisch
abgespeicherten Länge dadurch abgerufen werden, dass der Taster nur kurz angetippt
wird, woraufhin ein weiteres Polster in der gleichen Länge produziert wird. Weiterhin
ist es möglich, durch ein weiteres Eingabemittel oder durch das gleiche Eingabemittel,
beispielsweise durch ein doppeltes Antippen, eine kontinuierliche Produktion von
Polstern in der automatisch abgespeicherten Länge zu bewirken.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann
das Eingabemittel ein einzelner Schalter oder Taster sein, wobei zusätzlich zu dem
Schalter oder Taster eine Eingabetastatur vorgesehen ist, mit der gewünschte Polsterlängen
in die Steuerung eingebbar oder aus der Steuerung abrufbar sind, wobei bei Abruf
einer Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters in der abgerufenen
Länge ausgelöst wird. Bei dieser Ausführungsform ist neben dem einzelnen Eingabemittel,
beispielsweise einem einzelnen Taster, eine Eingabetastatur vorgesehen, um beispielsweise
vorprogrammierte Polsterlängen abzurufen. Erfindungsgemäß kann somit ein Polster
in einer vorprogrammierten Länge durch Betätigen der Eingabetastatur produziert
werden, wohingegen ein Polster in der automatisch abgespeicherten Polsterlänge durch
Betätigen des Eingabemittels produziert werden kann. Dies bedeutet, dass der Benutzer
zusätzlich zu der Bedienung über die Eingabetastatur, die üblicherweise etwas kleine
Eingabetasten besitzt, auch die Bedienung der Maschine über das Eingabemittel in
Form eines separaten Tasters vornehmen kann, der entsprechend größer
ausgelegt werden kann, um eine einfache Bedienbarkeit zu ermöglichen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist bei der vorstehend
beschriebenen Variante ein unmittelbar aufeinander folgendes Abrufen jeweils einer
Polsterlänge mit dem Schalter oder Taster einerseits und mit der Eingabetastatur
andererseits möglich, ohne dass zwischen diesen beiden Abrufen ein weiteres Eingabemittel
der Steuerung betätigt werden muss. Mit anderen Worten kann der Benutzer abwechselnd
und ohne Zwischenschritte ein Polster über Bedienung des Tasters und ein Polster
über die Bedienung einer Taste an der Eingabetastatur produzieren, was die Bedienung
der Maschine weiter vereinfacht.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann zumindest ein zusätzlicher
Schalter oder Taster vorgesehen sein, bei dessen Betätigung eine in dem Speicher
abgespeicherte, d.h. vorprogrammierte Standardlänge abgerufen wird, wobei bei Abruf
dieser Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters in der
abgerufenen Länge ausgelöst wird. Bei dieser Ausführungsform ist der Bedienkomfort
für den Benutzer weiter erhöht, da ein zusätzlicher separater Schalter oder Taster
vorgesehen ist, der einen Abruf einer vorprogrammierten Standardlänge ermöglicht,
so dass der Benutzer zum Abruf dieser Standardlänge nicht die relativ kleinen Tasten
an der Eingabetastatur bedienen muss, sondern auf den zusätzlich vorgesehenen Schalter
oder Taster zurückgreifen kann, der entsprechend groß dimensioniert ist, um eine
einfache und schnelle Betätigung zu ermöglichen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist eine Anzeigevorrichtung
vorgesehen, wobei bei erstmaligem Einschalten der Steuerung, beispielsweise bei
Betriebsbeginn, eine in dem Speicher abgespeicherte Standardpolsterlänge angezeigt
wird, die durch ein weiteres Eingabemittel abrufbar ist, wobei bei Abruf dieser
Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters in der abgerufenen
Länge ausgelöst wird. Bei dieser Ausführungsform sieht die Steuerung eine Grundeinstellung
vor, so dass der Benutzer bei Einschalten der Maschine sofort auf diese voreingestellte
Polsterlänge zurückgreifen kann, die in der Anzeigeeinrichtung dargestellt ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist
die Steuerung einen Modus auf, in dem eine Kombination aus der gewünschten Anzahl
und der gewünschten Länge von zu produzierenden Polstern abspeicherbar oder abrufbar
ist. Dies kann vorteilhaft sein, wenn für bestimmte Verpackungszwecke ein bestimmtes
Sortiment von Polstern in unterschiedlichen Längen gewünscht wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann ein Eingabemittel
vorgesehen sein, mit dem eine kontinuierliche Herstellung von Polstern in der von
der Steuerung automatisch abgespeicherten Polsterlänge aktivierbar ist. Bei dieser
Ausführungsform ist es nicht erforderlich, dass der Benutzer stets erneut ein einzelnes
Polster in der von der Steuerung automatisch abgepeicherten Länge abruft. Vielmehr
kann eine kontinuierliche Produktion ausgelöst werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind
der einzelne Schalter oder Taster zum Starten oder Anhalten des Antriebsmotors,
die Eingabetastatur und das Eingabemittel zur Aktivierung einer kontinuierlichen
Herstellung gleichberechtigte Eingabemittel zum Abrufen einer Polsterlänge, wobei
bei Abruf der Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters
in der abgerufenen Länge ausgelöst wird. Diese Ausführungsform hat den großen Vorteil,
dass der Benutzer ohne irgendwelche Zwischenschritte entweder den einzelnen Schalter
oder Taster, oder aber die Eingabetastatur oder schließlich das Eingabemittel zur
Aktivierung einer kontinuierlichen Herstellung betätigen kann, um ein oder mehrere
Polster zu produzieren. Der Benutzer kann beliebig zwischen diesen drei Eingabemitteln
abwechseln, ohne dass hierfür ein Moduswechsel, Betriebsartenwechsel oder dergleichen
vorgenommen werden müsste.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist ein Wahlschalter
vorgesehen, mit dem mehrere Speicherplätze in dem Speicher ausgewählt werden können,
wobei an diesen Speicherplätzen eine produzierte Polsterlänge automatisch abspeicherbar
ist. Durch Betätigen des Wahlschalters kann der Benutzer somit eine soeben produzierte
Polsterlänge in einem von mehreren Speicherplätzen abspeichern, wodurch der Bedienungskomfort
weiter erhöht ist. Hierbei kann bei Aktivieren des Eingabemittels je nach Stellung
des Wahlschalters die zugehörige abgespeicherte Polsterlänge produziert werden.
Alternativ kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
den mehreren Speicherplätzen jeweils ein weiteres Eingabemittel zugeordnet sein,
um eine an dem jeweiligen Speicherplatz abgespeicherte Polsterlänge abzurufen, wobei
bei Abruf der Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters
in der abgerufenen Länge ausgelöst wird. Beispielsweise können drei Speicherplätze
vorgesehen sein und es können zugehörig zu diesen drei Speicherplätzen drei Taster
vorgesehen werden, mit denen die an den Speicherplätzen abgespeicherten Polsterlängen
abrufbar sind. Hierbei kann beispielsweise durch kurzes Betätigen des Tasters ein
einzelnes Polster in der abgespeicherten Länge und bei längerem Betätigen des Tasters
eine kontinuierliche Produktion von Polstern in der abgespeicherten
Länge ausgelöst werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann an die Steuerung
ein Sensor angeschlossen werden, der das bevorstehende Ende der Papierbahn detektiert,
wobei die Steuerung in Ansprechen auf den Sensor ein Signal erzeugt. Hierbei kann
es sich beispielsweise um ein Warnsignal handeln, das dem Benutzer das bevorstehende
Ende der Papierbahn anzeigt. Es kann jedoch auch ein Unterbrechungssignal erzeugt
werden, welches bewirkt, dass die Steuerung zumindest vorübergehend den Betrieb
der Maschine unterbricht. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass eine neue Papierbahn
so rechtzeitig in die Maschine eingelegt werden kann, dass das Nachführen der Papierbahn
durch die Maschine auf einfache Weise möglich ist.
Bei der Maschine kann nur ein Antriebsmotor vorgesehen werden, der
zum Transportieren der Papierbahn und auch zur Betätigung der Schneideinrichtung
genutzt werden kann. Die Schneideinrichtung muss aber immer nur dann angetrieben
werden, wenn ein Schneidvorgang erfolgen soll. Zu diesem Zweck kann die Maschine
eine Magnetkupplung aufweisen, welche zu demjenigen Zeitpunkt, zu dem ein Schneidvorgang
erfolgen soll, aktiviert wird und die Schneideinrichtung an den Antriebsmotor ankuppelt.
Ist der Schneidvorgang erfolgt, wird die Magnetkupplung wieder deaktiviert und somit
die Schneideinrichtung wieder von dem Antriebsmotor abgekuppelt.
Aus dem Umstand, dass die Schneideinrichtung beim Schneidvorgang an
denselben Antriebsmotor angekuppelt wird, der auch den Transport der Papierbahnen
bewirkt, und dieser Antriebsmotor in einem Betriebsmodus der Maschine kontinuierlich
Papierbahnen transportiert, ergibt sich unmittelbar, dass für den Schneidvorgang
nur eine sehr kurze Zeitspanne zur Verfügung steht. Um diese Zeitspanne kurz zu
halten, muss also die Magnetkupplung in sehr kurzer Zeit die Schneideinrichtung
an den Antriebsmotor ankuppeln, und nach erfolgtem Schneidvorgang muss die Magnetkupplung
die Schneideinrichtung in sehr kurzer Zeit wieder vom Antriebsmotor abkuppeln, wobei
unmittelbar nach dem Lösen der zusammenwirkenden Kupplungsteile mit Hilfe mechanischer
Mittel unter Beschleunigung zurückgestellt wird.
Solche Magnetkupplungen, die an sich konventionell sind, weisen eine
Spule auf, welche beim Ankuppeln der Schneideinrichtung an den Antriebsmotor sehr
schnell mit einer ausreichenden Menge an Energie versorgt werden muss. Beim Ankuppeln
der Schneideinrichtung wird nämlich mit Hilfe der Spule eine Scheibe oder ein Ring
der Schneideinrichtung gegen eine vom Antriebsmotor angetriebene Scheibe oder einen
Ring angepresst (durch elektromagnetische Anzugskräfte). Für die Zeitspanne, in
welcher die beiden Scheiben bzw. Ringe aneinander gepresst sind, wird somit die
Scheibe der Schneideinrichtung mitgenommen, sofern die Anpresskraft gross genug
ist, um das Drehmoment von der Scheibe bzw. vom Ring des Antriebsmotors auf die
Scheibe bzw. den Ring der Schneideinrichtung zu übertragen, so dass die Scheibe
bzw. der Ring der Schneideinrichtung nicht durchrutschen kann.
Die Scheibe der Schneideinrichtung kann mit einem Hebelwerk verbunden
sein, welches durch die Drehung der Scheibe bzw. des Rings betätigt wird und das
Messer der Schneideinrichtung durch den Polster-Streifen treibt und somit ein Papier-Polster
einer gewünschten Länge von dem Polster-Streifen abschneidet.
Nach erfolgtem Schneiden muss das Messer sehr schnell wieder zurückgezogen
werden, da ja ein kontinuierlicher Transport von Polster-Streifen möglich sein soll,
was durch ein langes Verweilen des Messers in der Schneidposition behindert würde.
Dazu muss aber die Schneideinrichtung sehr schnell von dem Antriebsmotor abgekuppelt
werden. Nun steckt zu diesem Zeitpunkt aber in dem Magnetfeld der Spule eine grosse
Menge an Energie, denn die Spule muss ja so ausgelegt sein, dass sie bei angekuppelter
Schneideinrichtung ein genügend starkes Magnetfeld erzeugt, um die Anpresskräfte
zu erzeugen, die das Drehmoment des Antriebsmotors auf die Scheibe bzw. den Ring
der Schneideinrichtung übertragen. Beim Abschalten der Energiezufuhr wird das Magnetfeld
der Spule aufgrund der Induktivität der Spule jedoch nicht schlagartig abgebaut,
weil die Induktivität dieser schlagartigen Änderung der Energiezufuhr an der Spule
entgegen wirkt.
Die Steuerung der Maschine ist zu diesem Zweck so ausgebildet, dass
sie beim Ankuppeln sofort die Magnetkupplung (bzw. die Spule der Magnetkupplung)
mit der erforderlichen Menge an Energie versorgt, damit die Schneideinrichtung unverzüglich
an den Antriebsmotor angekuppelt wird und das Drehmoment sofort übertragen kann.
Ferner ist die Steuerung der Maschine aber auch so ausgebildet, dass sie nach Ablauf
der Zeitspanne, in welcher das Messer der Schneidvorrichtung den Polster-Streifen
geschnitten hat, die Energie aus der Magnetkupplung (bzw. aus der Spule der Magnetkupplung)
sofort wieder abführt, damit das Messer mit Hilfe von mechanischen Rückstellfedern
sofort wieder aus der Schneidposition zurück gezogen werden kann.
Zu diesem Zweck kann die Steuerung eine Speiseeinheit und eine Leistungseinheit
umfassen, wobei die Speiseeinheit die erforderliche Energie bereitstellt, um zu
demjenigen Zeitpunkt, zu dem mit Hilfe der Magnetkupplung das Ankuppeln der Schneideinrichtung
an den Antriebsmotor erfolgen soll, die Spule der Magnetkupplung
mit der erforderlichen Energie zu versorgen. Die Leistungseinheit schaltet diese
Energie sofort an die Spule der Magnetkupplung durch. Ist die vorgebbare Zeitspanne
verstrichen, die für das Treiben des Messers der Schneideinrichtung durch den Polster-Streifen
benötigt wird, führt die Leistungseinheit die Energie aus der Spule sofort wieder
aus dieser ab.
Zum Bereitstellen der erforderlichen Energie umfasst die Speiseeinheit
in vorteilhafter Weise einen Hochsetzsteller ("step-up-converter") und die Leistungseinheit
ist zum Abführen der Energie aus der Spule mit einer Tranzorb-Diodenschaltung versehen.
Weiterhin kann die Steuerung ein mit der Maschine verbundenes Bedienungsfeld
umfassen, auf welchem mittels einzelner Tasten der jeweils gewünschte Betriebsmodus
der Maschine direkt einstellbar ist, ohne dass dazu – wie beim Stand der Technik
– ein separater Modusumschalter vorgesehen ist. Dadurch wird die Bedienung
der Maschine noch vereinfacht.
Darüber hinaus kann die Steuerung noch mit einer oder mehreren Fernbedienungen
versehen sein, mit welcher der Betrieb der Maschine in einem bestimmten Modus gestartet
bzw. gegebenenfalls beendet werden kann. Dies ist insofern vorteilhaft, als dann
am Bedienungsfeld die einzelnen Betriebsmodi programmiert werden können, und hinterher
das Betriebspersonal von einem anderen Ort aus (z.B. vom Ort der Ausgabeeinrichtung
für die Papier-Polster) mit Hilfe der Fernbedienung nur noch die Herstellung der
Papier-Polster starten bzw. wieder beenden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden
rein beispielhaften Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der
Zeichnung. Es zeigen in schematischer Darstellung:
1 ein Ausführungsbeispiel einer Steuerung
nach einer ersten Ausführungsform, und
2 ein Ausführungsbeispiel einer Steuerung
nach einer zweiten Ausführungsform.
Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Steuerung rein beispielhaft
anhand verschiedener Ausführungsformen beschrieben. Die Steuerung dient zur Ansteuerung
einer Maschine zur Herstellung von Papierpolstern, wobei die Maschine einen Antriebsmotor
mit Schneideinrichtung und eine Umformeinrichtung aufweist, um aus einer Papierbahn
ein Polster zu formen und in einer gewünschten Länge abzuschneiden. Derartige Maschinen
sind grundsätzlich bekannt. Rein beispielhaft wird auf den Inhalt der WO 99/36252
verwiesen, der durch Bezugnahme ausdrücklich zum Inhalt dieser Patentanmeldung gemacht
wird. Da dem Fachmann derartige Maschinen zur Herstellung von Papierpolstern hinreichend
bekannt sind, ist die Maschine selbst in dieser Anmeldung nicht näher beschrieben.
1 zeigt eine erste Ausführungsform einer
Steuerung, die als Halbautomat ausgebildet ist. Die in 1
dargestellte Steuerung 10 weist in ihrem Inneren eine mit Hilfe eines Mikroprozessors
ausgebildete und nicht näher dargestellte Steuereinheit mit einem Speicher auf,
die sowohl den Antriebsmotor wie auch die Schneideinrichtung der Maschine steuert.
Die in 1 dargestellte Steuerung
10 weist einen Hauptschalter 12 sowie einen Notausschalter
14 auf. Ferner ist ein Starttaster 16 vorgesehen, mit dem nach
Betätigen des Hauptschalters 12 eine Initialisierung der Steuerung
10 vorgenommen werden kann, so dass diese betriebsbereit ist.
Demgegenüber wird mit dem Hauptschalter 12 wie auch mit dem
Notausschalter 14 die gesamte Maschine stromlos gemacht.
Das Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Taster mit vergrößerter
Tastfläche, der als Eingabemittel für die Steuerung 10 dient, um eine gewünschte
Polsterlänge einzugeben. Bei Aktivieren des Tasters 18 wird auf bekannte
Weise der Antriebsmotor gestartet und es beginnt die Herstellung eines Papierpolsters.
Nach Loslassen des Tasters 18 wird ein Schneidvorgang ausgelöst und der
Antriebsmotor wird gestoppt, so dass die Zeitdauer der Aktivierung des Tasters
18 einer bestimmten Polsterlänge entspricht.
Die Steuerung 10 ist so ausgebildet, dass die durch Betätigen
und Loslassen des Tasters 18 produzierte Polsterlänge automatisch, d.h.
selbsttätig und ohne weiteren Tastendruck in dem Speicher der Steuerung abgespeichert
und für einen weiteren Abruf zur Verfügung gestellt wird. Hierbei kann entweder
die Zeit ermittelt werden, während der der Taster 18 gedrückt gehalten
wurde. Alternativ können die während dieser Zeit erfolgten Umdrehungen des Antriebsmotors
oder dergleichen von der Steuerung ermittelt werden, da diese auch mit der produzierten
Polsterlänge korrelieren.
Wenn der Bediener wünscht, dass ein weiteres Polster in der soeben
produzierten Länge hergestellt wird, genügt ein kurzzeitige Antippen des Tasters
18, worauf die Steuerung den im Speicher abgespeicherten Wert, welcher
der soeben produzierten Polsterlänge entspricht, abruft und ein weiteres Polster
in dieser Länge produziert.
Zur weiteren Erhöhung des Bedienungskomforts weist die Steuerung
10 einen Wahlschalter 20 auf, mit dem mehrere Speicherplätze in
dem Speicher der Steuerung 10 ausgewählt werden können. In diesen Speicherplätzen
ist jeweils eine produzierte Polsterlänge automatisch abspeicherbar, d.h. je nach
Stellung des Wahlschalters 20 wird die von der Steuerung 10 automatisch
abgespeicherte Länge entweder in einem Speicherplatz I, in einem Speicherplatz II
oder in einem Speicherplatz III abgespeichert. Zum Abrufen dieser drei Polsterlängen
muss lediglich der Wahlschalter 20 auf die gewünschte Speicherposition
gesetzt werden. Anschließend genügt wiederum ein kurzzeitiges Antippen des Tasters
18, so dass das Polster in der gewünschten Länge produziert wird.
Um einen kontinuierlichen Betrieb von Polstern in Polsterlängen zu
erreichen, die den abgespeicherten Längen I, II oder III entsprechen, sind an der
Steuerung 10 drei weitere Taster 22, 24 und
26 vorgesehen, die eine kontinuierliche Herstellung von Polstern ermöglichen,
deren Länge der jeweils abgespeicherten Polsterlänge I, II und III entspricht. Benötigt
der Benutzer beispielsweise eine kontinuierliche Produktion von Polstern, deren
Länge der abgespeicherten Polsterlänge II entspricht, so genügt ein Betätigen des
Tasters 24. Bei einem weiteren Betätigen des Tasters 24 oder bei
einem Betätigen des Wahlschalters 20 wird die kontinuierliche Produktion
angehalten.
Nach einer alternativen Ausführungsform ist es auch möglich, die Produktion
eines einzelnen Polsters in der gewünschten Polsterlänge I, II oder III durch ein
kurzzeitiges Antippen der Taster 22, 24 oder 26 abzurufen.
Bei einer etwas längeren Betätigung dieser Taster erfolgt dann eine kontinuierliche
Produktion.
Es versteht sich, dass die Anzahl der Speicherplätze bei dem Ausführungsbeispiel
nach 1 rein beispielhaft ist und dass auch mehr oder
weniger als zwei Speicherplätze vorgesehen werden können.
Die in 1 dargestellte Steuerung
10 weist ferner einen Sensor auf, der das bevorstehende Ende der Papierbahn
detektiert, wobei die Steuerung 10 in Ansprechen auf den Sensor ein Signal
erzeugt, das einen weiteren Betrieb der Maschine vorübergehend unterbricht, so dass
früh genug eine neue Papierbahn in die Maschine eingelegt werden kann. Um diesen
Sensor zu deaktivieren, ist an der Steuerung 10 ein weiterer Schalter
28 vorgesehen, mit dem der Sensor abgeschaltet werden kann.
Schließlich ist die Steuerung 10 mit einem weiteren (nicht
dargestellten) Sensor versehen, der zwischen dem Antriebsrad der Maschine und der
Schneideinrichtung vorgesehen ist, und der das produzierte Papierpolster in diesem
Bereich direkt abtastet. Sofern in diesem Bereich ein Papierstau entstehen sollte,
stoppt die Steuerung den Antriebsmotor, so dass der Papierstau rechtzeitig entfernt
werden kann, bevor sich das Papier in der Maschine verkeilt.
2 zeigt eine weitere Ausführungsform
der Erfindung, die in ihren Grundfunktionen der Ausführungsform von 1
entspricht, die jedoch als Vollautomat ausgebildet ist. Aus diesem Grund sind in
der Beschreibung für gleich wirkende Bauteile gleiche Bezugszeichen verwendet.
Die in 2 dargestellte Steuerung
40 weist wiederum einen Hauptschalter 12, einen Notaustaster
14 und einen Starttaster 16 auf. Als Eingabemittel zum Starten
und Anhalten der Maschine ist wiederum ein Taster 18 vorgesehen. Insofern
unterscheidet sich die Ausbildung und der Betrieb der Steuerung 40 nicht
von der Steuerung 10.
Zusätzlich ist in der Steuerung 40 jedoch eine Eingabetastatur
45 und eine Anzeige 90 vorgesehen, mit denen weitere Steuerungsfunktionen
abgerufen werden können. Beispielsweise lassen sich mit Hilfe der Eingabetastatur
45 verschiedene Betriebsmodi programmieren.
Man erkennt in 2 weiterhin vier Funktionstasten
91, 92, 93, 94 , mit welchen verschiedene Betriebsmodi
programmiert werden können. So ist es beispielsweise möglich, die Funktionstasten
91, 92, 93 mit verschiedenen Programmen zu belegen, die
jeweils eine bestimmte Anzahl von Papier-Polstern einer bestimmten Länge produzieren,
sobald die Auslösetaste 95 betätigt worden ist. Beispielsweise kann jede
Funktionstaste mit bis zu acht verschiedenen Kombinationen von Anzahl und Länge
der herzustellenden Papier-Polster belegt werden also z.B. f1 = a1 × 11 +
a2 × 12 + a3 × 13 + a4 × 14 + a5 × 15 + a6 ×16 + a7
× 17 + a8 × 18 , wobei a1–a8 jeweils die Anzahl der Papier-Polster
und 11–18 jeweils die Länge der Papier-Polster bezeichnet. Jede der Funktionstasten
91, 92, 93 kann mit einem derartigen Programm belegt
werden.
Die Tasten 96, 97 und 98 sind Bestätigungs-
bzw. Korrektur- bzw. Löschtasten, welche beim Programmieren eine Eingabe bestätigen,
korrigieren oder löschen können. Die übrigen Tasten des in 3 gezeigten
Bedienungsfelds sind dezimale Zahlentasten sowie eine Dezimalpunkttaste und eine
Minustaste für ein negatives Vorzeichen.
Neben den im Bereich der Eingabetastatur 45 vorgesehenen
Funktionstasten 91, 92 und 93 sind zusätzlich neben der
Eingabetastatur 45 drei weitere Taster 46, 48 und
50 vorgesehen, die zu den Tasten 91,
92 und 93 der Eingabetastatur 45 parallel geschaltet
sind. Hierdurch lässt sich der Bedienungskomfort weiter erhöhen, da die baulich
größer ausgestalteten Taster 46 bis 50 wesentlich leichter und
schneller zu bedienen sind als die relativ kleinen Tasten 91 bis
93 der Eingabetastatur 45.
Schließlich ist an der Steuerung 40 noch ein weiterer Taster
30 vorgesehen, mit dem eine kontinuierliche Produktion der automatisch
abgespeicherten Polsterlänge möglich ist.
Bei der in 2 dargestellten Steuerung
40 sind der Taster 18 für die Herstellung eines einzelnen Polsters,
der Taster 30 für eine kontinuierliche Produktion sowie die Tasten
91 bis 93 der Eingabetastatur 45 und auch die Taster
46, 48 und 50 gleichberechtigt, d.h. jeder dieser Taster
bzw. Tasten kann aufeinander folgend betätigt werden, ohne dass dazwischen eine
weitere Taste der Steuerung betätigt werden muss oder ein Programmwechselschalter
aktiviert werden muss. Mit Hilfe der Eingabetastatur 45 können verschiedene
vorprogrammierte Polsterlängen oder Sortimente von Polstern, d.h. verschiedene Polsterlänge
in einer bestimmten Stückzahl, abgerufen werden. Auch ist es möglich, mit Hilfe
der Eingabetastatur 45 die Steuerung zu programmieren. Bei Einschalten
der Steuerung durch Betätigen des Starttasters 16 wird in der Anzeige
90 eine voreingestellte Standardpolsterlänge angezeigt, die dann durch
Betätigen der Taste 91 der Eingabetastatur 45 oder durch Betätigen
des Tasters 46 abgerufen werden kann.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, sind bei der
Steuerung 40 neben der Eingabetastatur 45 zusätzlich großflächige
mechanische Taster 18 und 46–50 vorgesehen, die
teilweise redundant sind, um eine schnelle und sichere Betätigung der Maschine zu
ermöglichen.
Ist in der Steuerung 40 beispielsweise ein Programm zur Herstellung
bestimmter Polsterlängen ausgeführt worden, so ist es ohne weiteres möglich, ohne
Umschalten eines Moduswahlschalters in den manuellen Betriebsmodus zu wechseln.
Umgekehrt ist es auch möglich, aus dem manuellen oder halbautomatischen Betriebsmodus
in den vollautomatischen Betriebsmodus zu wechseln, in welchem das gespeicherte
Programm ausgeführt wird. Auch dies ist ohne ein Umschalten eines Moduswahlschalters
möglich, im Unterschied zu Maschinen gemäss dem Stand der Technik, wo ein separater
Moduswahlschalter bedient werden muss, um von einem Betriebsmodus in einen anderen
zu wechseln.
10- Steuerung
12- Hauptschalter
14- Notaustaster
16- Starttaster
18- Eingabetaster
20- Wahlschalter
22–26- Taster
28- Wahlschalter
30- Taster
40- Steuerung
45- Eingabetastatur
46–50- Taster
90- Anzeige
91 94- Funktionstasten
95- Auslösetaste
96- Bestätigungstaste
97- Korrekturtaste
98- Löschtaste
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| Anspruch[de] |
- Steuerung (10, 40) für eine Maschine zur Herstellung
von Papier-Polstern, wobei die Maschine einen Antriebsmotor mit Schneideinrichtung
und eine Umformeinrichtung aufweist, um aus einer Papierbahn ein Polster zu formen
und in einer gewünschten Länge abzuschneiden, umfassend
ein Eingabemittel (18) zur Eingabe einer gewünschten Polsterlänge, eine
Steuereinheit mit einem Speicher zur Ansteuerung des Antriebsmotors in Ansprechen
auf das Eingabemittel (18),
wobei ein Aktivieren des Eingabemittels (18) den Antriebsmotor startet
und ein Deaktivieren des Eingabemittels einen Schneidvorgang auslöst und den Antriebsmotor
stoppt, so dass die Zeitdauer der Aktivierung des Eingabemittels der produzierten
Polsterlänge entspricht,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (10, 40) die produzierte Polsterlänge bei Deaktivieren
des Eingabemittels (18) automatisch in dem Speicher abspeichert und für
einen weiteren Abruf zur Verfügung stellt.
- Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgespeicherte
Polsterlänge durch eine insbesondere kurzzeitige Betätigung des (18) oder
eines weiteren Eingabemittels aus dem Speicher abrufbar ist, wobei bei Abruf der
Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines weiteren Polsters in der
abgerufenen Länge ausgelöst wird.
- Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Eingabemittel ein einzelner Schalter oder Taster (18) ist und dass zusätzlich
zu dem Schalter oder Taster (18) eine Eingabetastatur (45) vorgesehen
ist, mit der gewünschte Polsterlängen in die Steuerung eingebbar und/oder aus der Steuerung
abrufbar sind, wobei bei Abruf einer Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest
eines Polsters in der abgerufenen Länge ausgelöst wird.
- Steuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein unmittelbar
aufeinander folgendes Abrufen jeweils einer Polsterlänge mit dem Schalter oder Taster
(18) einerseits und mit der Eingabetastatur (45) andererseits
ermöglicht, ohne dass zwischen diesen beiden Abrufen kein weiteres Eingabemittel
der Steuerung betätigt werden muss.
- Steuerung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
ein zusätzlicher Schalter oder Taster (22–26;
91–93; 46–50) vorgesehen ist, bei
dessen Betätigung eine in dem Speicher abgespeicherte Standardpolsterlänge abgerufen
wird, wobei bei Abruf der Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest eines
Polsters in der abgerufenen Länge ausgelöst wird.
- Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Anzeigeeinrichtung (90) vorgesehen ist, und dass
bei erstmaligem Einschalten der Steuerung eine in dem Speicher abgespeicherte Standardpolsterlänge
angezeigt wird, die durch ein weiteres Eingabemittel (95, 46)
abrufbar ist, wobei bei Abruf der Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest
eines Polsters in der abgerufenen Länge ausgelöst wird.
- Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass diese einen Modus aufweist, in dem eine Kombination aus der
gewünschten Anzahl und der gewünschten Länge von zu produzierenden Polstern abspeicherbar
und/oder abrufbar ist.
- Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Eingabemittel (22–26;
30; 45) vorgesehen ist, mit dem eine kontinuierliche Herstellung
von Polstern in der abgespeicherten Polsterlänge aktivierbar ist.
- Steuerung nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne
Schalter oder Taster (18), die Eingabetastatur (48) und das Eingabemittel
zur Aktivierung einer kontinuierlichen Herstellung (30) gleichberechtigte
Eingabemittel zum Abrufen einer Polsterlänge sind, wobei bei Abruf der Polsterlänge
automatisch die Herstellung zumindest eines Polsters in der abgerufenen Länge ausgelöst
wird.
- Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Wahlschalter (20) vorgesehen ist, mit dem mehrere
Speicherplätze in dem Speicher ausgewählt werden können, in denen eine produzierte
Polsterlänge automatisch abspeicherbar ist, wobei insbesondere bei Aktivieren des
Eingabemittels (18) je nach Stellung des Wahlschalters (20) die
zugehörige abgespeicherte Polsterlänge produziert wird.
- Steuerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass den mehreren
Speicherplätzen jeweils ein weiteres Eingabemittel (22–26)
zugeordnet ist, um eine an dem jeweiligen Speicherplatz abgespeicherte Polsterlänge
abzurufen, wobei bei Abruf der Polsterlänge automatisch die Herstellung zumindest
eines Polsters in der abgerufenen Länge ausgelöst wird.
- Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass an diese ein Sensor angeschlossen ist, der das bevorstehende
Ende der Papierbahn detektiert, und dass die Steuerung in Ansprechen auf den Sensor
ein Signal erzeugt, das insbesondere einen weiteren Betrieb der Maschine zumindest
vorübergehend unterbricht.
- Maschine zur Herstellung von Papier-Polstern, wobei die Maschine einen
Antriebsmotor mit Schneideinrichtung und eine Umformeinrichtung aufweist, um aus
einer Papierbahn ein Polster zu formen und in einer gewünschten Länge abzuschneiden,
umfassend eine Steuerung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen
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