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Dokumentenidentifikation DE10347547A1 19.05.2005
Titel Verfahren zum Herstellen von Hackbraten-Portionen
Anmelder Schlösser, Jörg, 40210 Düsseldorf, DE
Erfinder Schlösser, Jörg, 40210 Düsseldorf, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 14.10.2003
DE-Aktenzeichen 10347547
Offenlegungstag 19.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.2005
IPC-Hauptklasse A23P 1/10
IPC-Nebenklasse A23L 1/317   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Hackbraten-Portionen. Die rohe Hackbratenmasse wird durch eine Düse (Abgabetülle) mit rechteckförmiger Austrittsöffnung gedrückt und zu einem Strang geformt. Danach wird der Strang in einzelne Portionen getrennt, insbesondere geschnitten.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Hackbraten-Portionen.

Es ist bekannt, einen Hackbraten dadurch herzustellen, dass die rohe Hackbratenmasse in eine Form von oben eingefüllt und in der Form gegart wird. Hierbei besitzt der Hackbraten die Außenabmessungen ähnlich einem Brotlaib, so dass der Hackbraten nach dem Garen in Scheiben aufgeschnitten wird, um mundgerechte Portionen zu erzeugen.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen von kleinen, mundgerechten Hackbraten-Portionen zu schaffen, ohne Formen zu benötigen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die rohe Hackbratenmasse durch eine Düse (Abgabetülle) mit rechteckförmiger Austrittsöffnung gedrückt und zu einem Strang geformt wird, und dass danach der Strang in einzelne Portionen getrennt, insbesondere geschnitten wird.

Durch ein solches Verfahren können kleine mundgerechte Portionen hergestellt werden, ohne Formen zu benötigen und ohne einen Hackbraten in Scheiben aufschneiden zu müssen. Hierbei ist die Herstellung besonders einfach, hygienisch und die rohe Hackbratenmasse kommt nicht mit Händen in Berührung.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Hackbratenmasse der Düse durch eine Schnecke oder durch Förderflügel zugeführt wird. Hierdurch können größere Mengen von kleinen Hackbraten-Portionen mechanisch hergestellt werden.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die Portionen nach ihrer Trennung ohne Umhüllung oder in einer Hüllfolie gegart werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Portionen vor ihrem Garen eine Länge von 5 bis 10 cm, eine Breite von 4 bis 7 cm und eine Höhe von 3 bis 4 cm haben.

Eine Ausführungsbeispiel einer Hackbraten-Portion ist in der Zeichnung perspektivisch dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Eine Hackbratenmasse wird aus Hackfleisch und weiteren Zutaten wie Zwiebeln und Gewürze und insbesondere mit Gemüse hergestellt und in einen Behälter gebracht, aus dem über eine Schnecke oder Förderflügel die Hackbratenmasse in eine Abgabetülle gedrückt wird, die eine Düse bildet, deren vordere Austrittsöffnung rechteckförmig ist. Die Austrittsöffnung der Abgabetülle bzw. Düse weist eine Breite 3 von 4 bis 7 cm, insbesondere von 5 cm und eine Höhe 4 von 3 bis 4 cm, insbesondere von 3, 5 cm auf, so dass nach dem Herausdrücken der Hackbratenmasse zu einem Strang, der Strang einen entsprechenden Querschnitt besitzt.

Der Strang wird danach in einzelne Portionen getrennt, die dann die Hackbraten-Portionen im rohen Zustand darstellen. Das Trennen kann durch Messer oder einen Draht erfolgen.

Die einzelnen Hackbraten-Portionen 1 werden nach ihrer Trennung gegart. Dies kann ohne Form oder Umhüllung erfolgen, da aufgrund der geringen Größe der einzelnen Portionen diese in sich genügend Halt besitzen. Alternativ können aber auch die Portionen während des Garens von einer Kunststofffolie umhüllt sein.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Herstellen von Hackbraten-Portionen, dadurch gekennzeichnet, dass die rohe Hackbratenmasse durch eine Düse (Abgabetülle) mit rechteckförmiger Austrittsöffnung gedrückt und zu einem Strang geformt wird, und dass danach der Strang in einzelne Portionen (1) getrennt, insbesondere geschnitten wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hackbratenmasse der Düse durch eine Schnecke oder durch Förderflügel zugeführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionen (1) nach ihrer Trennung ohne Umhüllung oder in einer Hüllfolie gegart werden.
  4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionen vor ihrem Garen eine Länge (2) von 5 bis 10 cm, eine Breite (3) von 4 bis 7 cm und eine Höhe (4) von 3 bis 4 cm haben.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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